Watchever – ein erster Schnelltest

Seit knapp zwei Wochen hat jedes AppleTV plötzlich auf dem Startbereich ein gelbes „Feld“ mehr. Watchever.
30 Tage kostenfrei, dann 9 Euro im Monat.
Und, wie ist es so und was kann es?
Mein Testbericht.

Anfangs war das Registrieren schon ein Problem. Ich schaffte es nicht im Netz (Webseite überfordert), die App auf iPad und iPhone wollte auch nicht so recht – aber dank AppleTV war es nur ein Klick und ich war angemeldet.
Wer diesen Weg geht, muss sich aber im klaren sein, dass er mit APPLE ein Abo angeht, welches über ITUNES beendet werden muss!

Die Sache selber ist 30 Tage umsonst und geht dann automatisch in ein monatlich selbstverlängerndes Abo für 8,99 Euro über! Wie gesagt, wer sich über Apple anmeldet verwaltet das Abo über iTunes und rechnet auch über seinen Account ab!

Was kann das Teil nun?
Kurz gesagt, es ist ein Streaming-Service für Serien und Filme.
Das komplette Angebot, dass verfügbar ist, ist für den Monatspreis (bisher ohne weiteren) Aufpreis nutzbar.

Wie läufts?
Es sind bis zu fünf Geräte unter einem Account machbar.
Schön ist, dass die Geräte (auch über unterschiedliche Einwahl) alle gleichzeitig unterschiedliche (oder identische) Inhalte abspielen können!
Habe bisher mit LTE, DSL 16.000 und DSL 33.000 gekuckt, es läuft (was das Streamen angeht) absolut klasse.

Und sonst?
Das Angebot an Titeln wächst kontinuierlich, es sind in den letzten 14 Tagen seit meiner Anmeldung viele Serien und Filme hinzugekommen.
Ich finde zwar, dass der Aufbau des Ganzen sich zu sehr an das unübersichtliche Apple-User-Interface des AppleTV anlehnt (und somit die Bedienung mit der pin-in-the-ass-Drei-Tasten-Fernbedienung einfach nur Hölle ist!) , aber dank der Webseite, wo man bequem seine Listen verwalten kann, ist alles gut.

Wirklich alles gut?
Na ja… es gibt so ein paar Dinge, die stören. Und zwar…:
Positiv: Normale Festnetznummer mit 24h-Support für Anfragen. Negativ: Ich habe zwei Versuche nach jeweils knapp 15 Minuten Warteschleife abgebrochen.
Watchever ist auch auf Twitter und Facebook: Da ist noch Nachholbedarf. Keine oder sehr lange Reaktionszeiten. Die Antworten, die auf Kontakte über diese Plattformen kommen scheinen zumindest mir immer sehr generisch und „identisch“.. Aber… in Summe sehr bemüht und mit ein bisschen Eigenrecherche doch irgendwie hilfreich.
Was mich aber echt stört, sind die Fehler, die aktuell noch auftreten:
Immer, wenn ich Casino sehen will, läuft das Teil mal ohne Ton an – und dies lässt sich nicht ändern. Ein andermal läuft es tadellos! Auch speichert er nicht bei allen Filmen/Serien, wo (Zeitpunkt) man mit kucken aufgehört hat.
Vor allem bei Serien finde ich das MIST, da die eine Funktion haben, womit man eine Staffel nahtlos (GEIL!!!) kucken kann – aber wehe man hört dann auf und die letzte „Position“ wird nicht gespeichert… viel Spaß beim suchen…

Auch gibt es Filme und Serien, die mitten während des Kuckens abbrechen, für einige Sekunden tonlos laufen oder von der Bildqualität plötzlich pixeln…

Aber, auch wie das stetig zunehmende Angebot: Watchever arbeitet an seinem Angebot. Nächtliche Wartungen, neue Server… es scheint aufwärts zu gehen. Und das muss es auch, Deutschland – ich sage nur „Netflix“! – hängt da schon gewaltig hinterher, da ist Watchever genau das, war wir dringend gebraucht haben!

Ich bin aktuell zwar nur zu 80% überzeugt, nach dem kostenfreien Angebot als Abonnent zu bleiben – aber auch das war bis vor ein paar Tagen noch unter 45%…

Ich kann Euch nur empfehlen, das kostenfreie Angebot zu testen!!!

AR.Drone2 – mein Quadrocopter – SO GEIL!

Video-Upload-Posts, die dann nicht gehen?
BLANKE Absicht!
Mysteriöse Postings rund um „Drone“?
KEIN Rechtschreibfehler!
Ständig leere Akkus?
ERST nach 10 Minuten Flugzeit!
Nerdiges Spielzeug?
ICH einfach – und meine AR.Drone2 von Parrot.

Also – worum genau geht es? Einfach hier klicken und weiter lesen…

(Geiler Teaser, oder? Hey, gebt es zu, GEILER TEASER!)

Die Rahmendaten:
Hersteller: Parrot (ja, der mit den Bluetooth-Freisprecheinrichtungen)
Artikel: AR.Drone2 (nicht die „alte“ Version 1)
Bezug: amazon, Preis um die 300 Euro
Steuerung: aktuelle (Beta-)Version als App im iTunes-Store für iOS (Pad und Phone, auch für Android erhältlich, allerdings hinkt hier die Entwicklung immer etwas hinter der iOS-App hinterher)
Farbe: Ja, die Drone gibt es in drei Farben: blau (wollen alle), grün (schick) und gelb (selten, habe ich jetzt)
Zubehör: Unbedingt mindestens noch 2 Akkus kaufen (die für die Drone 1 sind kompatibel, benötigen aber eigenes Ladegerät!)

Also, mal langsam der Reihe nach:
Seitdem es die Drone(1) gibt, liebäugel ich damit, mir eine zu holen. Allerdings hatte die erste Drone noch ein paar „Anfangsschwieirigkeiten“ (googlet es, Stichwort „selbst tätig wegfliegende drone“), war als fliegendes (teueres) Ersatzteillager bekannt und hatte auch noch keinen Modus, der es (wie bei Version 2) ermöglichte, sie einfach still in der Luft zu halten, ohne ständig aktiv mitzusteuern. Kurz gesagt: ein nerdiges Spielzeug, 400 Euro teuer – und immer relativ schnell irgendwo kaputt…

Das und vieles mehr ist jetzt behoben und kam vor geraumer Zeit als AR.Drone2 auf den Markt. Und genau die habe ich mir auch geholt.
Ich fliege die Drone durchgehend mit dem iPhone, das iPad ist mir zu „unhandlich“ für so was. Aber, der Reihe nach:

Geliefert wird alles, was man zum „Sofortstart“ – nach 90 Minuten Akkuladung – benötigt: Drone, Innen- und Außenhülle, Akku, Ladegerät. Das Handy/Tablet solltet ihr haben, die App gibt es bei Google oder Apple für lau.

Das alles ist formschön verpackt. ACHTUNG: Die große, oben liegende Indoor-Hülle, die alle vier Propeller vor „Feindkontakten“ mit Wänden, Blumen und Tischbeinen schützt, ist über die Drone gezogen. Das sieht stabil aus, kann aber, da es Styropor pur ist, sehr leicht brechen… Also, Vorsicht damit. Sowohl im Flug als auch beim Entnehmen!

Mit InDoor-Hülle sind die Flugeigenschaften etwas „mieser“, da die vier Props ja nicht 100% ihrer Power direkt abstrahlen können, sondern auch durch die Hülle eingeschränkt werden. Im Freien mit viel Wind ist die Drone so für Anfänger NICHT empfehlenswert!
Aber: es sieht es geil aus, im Flug.

Und dann gibt es da noch die echte Outdoor-Fülle. Diese entscheidet auch über eine der drei Farben, die geliefert wird.

Im Bild ist die Version „gelb“ zu sehen.
Ja, richtig: gelb. Das Orange oben und unten ist immer gleich, nur die Mitte kann blau, grün oder gelb sein.

Mit dieser Hülle im Flug hat die Drone was magisches, vor allem, wenn die Umgebung und das Licht passt.

Schön ist, dass die Drone nach vorne eine 720iger HD-Cam hat, die im Flug live das Bild überträgt. Auf dem iPhone sieht das dann so aus.

Das Display gibt auch jede Menge anderer Infos preis: Flughöhe, Geschindigkeit, Akkupower – und: Warnungen. Mein Akku ist hier ziemlich schlapp, das legt mir die App einfach mit Warnton über das Display.

Zur Steuerung: Ich stehe auf den „absolute control“ Modus. Damit hat mal rechts die „Pfeile“: nach oben ist steigen, nach unten ist sinken. Mit links und rechts dreht sich die Drone in jeweilige Richtung um die eigene Achse.
Mit dem „Knopf“ links hat ist es so: wenn man hier einen Finger drauf legt und das Gerät „kippt“, bewegt sich die Drone genau und mit der entsprechenden Intensität in die jeweilige Richtung. Also mal schnell oder langsam von einem weg oder zurück, links oder rechts.
Und wenn die Drone „außer Kontrolle“ gerät, einfach alle Finger vom Display… und sie bremst und bleibt einfach „gerade“ in der Luft stehen (Profis würden es „straight and level“ nennen).
Aber Achtung! Die Drone ist ein technisches Wunderwerk. Gyro, 3D-Achsen, Ultraschall-Sensoren – und vielen Sicherheitsmechanismen!
Wer die Drone zu sehr „kippt“ beim Fliegen riskiert sofortige (automatische!) Notabschaltung der Motoren – und PENG fällt sie wie ein Stein vom Himmel!

Einziger Nachteil: im Lieferumfang ist nur ein Akku dabei, der ca. 90 Minuten Ladung braucht und max. 10 Minuten Flug verspricht… also, Ihr seht schon: das Zusatzgeschäft boomt…!

So… für ein erstes Kennenlernen sollte das mal reichen, hoffe ich. Wenn nicht, schreibt mir über Twitter, ich mache dann noch mehr draus!

Und, damit ihr sehen könnt, wie agil die Drone ist und wie toll Aufnahmen werden können, gestern gemacht und die Sonne ausgenutzt:

https://youtube.com/watch?v=NdGpaC_PwVQ

Wer in der Nähe von Langen (Hessen) oder am Wochenende Erlangen haust und eine Drone sein eigen nennt: bitte melden. Wir können gerne mal gemeinsam eine Runde hinlegen! -)

Blue skies und happy landings!

Facebook ist jetzt endgültig Geschichte!

Ich war ja noch nie ein Fan von Facebook – und leider hat, entgegen meiner Prognose, sich Facebook (aber ich gebe die Hoffnung nicht auf!) durch den Börsengang noch nicht selber für überflüssig erklärt und die Schotten dicht gemacht (oder sich für einen Euro an mich verkauft, damit ich es bei Google teuer ablegen kann).
Nun ist aber die neue (Android-) App raus – und Facebook hat den Bogen einfach überspannt!

Auf Android will die neue Version vier Zugriff auf WiFi (zum Aktivieren und Deaktivieren), will SMS und MMS auslesen, den Kalender kontrollieren – und wohl auch emails.

Damit kontrolliert die Version 4 von Facebook das komplette Handy – Zuckerberg sitzt sicherlich onanierend in seinem Büro und lacht sich ins Fäustchen – und auf meinem Gerät wurde die App und der schrottige Messanger umgehend gelöscht, ohne die Version 4 überhaupt installiert zu haben.

Irgendwann ist Schluss – und dieser Punkt ist JETZT!
Facebook ist mittlerweile so wie email-Verteiler früher: einer schickt einen genialen Witz an 50 Leute, und von 49 im Verteilen konvertieren 40 ihn in eine eigene Mail und schicken ihn weiter. So sieht auch meine Timeline aus – obwohl ich bis auf ganz wenige mir wirklich wichtige Leute sowieso alle rausgeblockt habe. Aber Witze, die ich im Kindergarten schon scheiße unlustig fand, kommen als Bildwitz zurück – und spammen mir die TL voll. DANKE, NEIN! ICH BIN RAUS!

Und, klar trifft das jetzt Android voll, aber, liebe ios’ler: Auch bei Euch zieht sich Facebook alle Rechte, die Apple frei gibt. Der Kalender wird also an Facebook wandern, bei den MMS glaube ich eher nicht daran, bei den SMS kann es sein, dass Apple dank imessage einen riegel vorschiebt -aber auch auf iphone & Co wird Facebook absaugen, was an Daten nur so geht, Stichwort: Adressbuch.

Wer Facebook nicht gleich verlassen will, sollte zumindest die App(s) killen – und den Browser nutzen, da der Facebook einen Scheiß an Rechte zugesteht – und so muss es auch sein!
Wer Facebook schon immer den Mittelfinger zeigen wollte: JETZT ist die ideale Zeit dafür, die Kindergarten-Werbespam-Plattform endgültig zu verlassen.

Mein kurzer Ausflug in die Welt der shu yao Tee-Welt…

shu yao Tee? HÄ????
Da soll man also Tee direkt in den Behälter kippen und bis zu fünf Mal am Tag einfach heißes Wasser nachkippen, ohne, dass der Tee bitter oder geschmacklos wird?
Das musste ich als passionierter Teetrinker mit unglaublich empfindlicher Zunge (und Magen) doch gleich mal testen… Mal kucken, was dabei heraus kam…

Die Welle der Begeisterung fing damit an, dass unserer Caterer, von mir ja liebevoll mit einem Spitznamen versehen, im Intranet Werbung dafür machte. Und dann tauchten plötzlich die Aufsteller auf. Thermobecher 25 Euro, Tagesdosis 99 Cent.

Die Begeisterung sollte und wollte sich nicht so recht einstellen ob der (vom Hersteller!) diktierten Preispolitik – und noch schneller sprach sich rum, dass es das doppelte Probiertpaket (2x Becker, 2×8 Testsorten) für 50 Euro bei amazon.de zu bestellen gab.
So geschah es, dass die Becher in den ersten Meetings auftauchten und somit der Caterer keine Tagesdosen verkauften konnte, da man über amazon (oder eben direkt bei shu yao online) einen „Beutel“ mit mehreren Dosen wesentlich günstiger erwerben konnte.

Auch ich, passionierter Teetrinker mit 45 Cent REWE-Tee, bin mal testweise auf den Zug aufgesprungen. Zum Einen finde ich den Thermobecher echt klasse! Und wer ihn ordnungsgemäß benutzt, hat wirklich ein dichtes Teil erworben… (mir ist er bisher noch nicht ausgelaufen und ich passe nicht wirklich drauf auf!)

Damit sind 50% meines Tests schon rum, der Behälter ist gut.
Aber der Tee?
Wer im Netz gurgelt findet allerhand Schreckensmeldungen: Pilze im Tee, die die Haltbarkeit gewährleisten, Unmenschlicher An- bzw. Abbau der Sorten (wobei nicht immer Kinderarbeit gemeint ist, sondern auch ab und an einfach die „Müllhalde“ auf der der Tee groß gezogen wird, etc.).
Dazu kann und will ich nix sagen, das muss jeder mit sich selbst entscheiden, ob er/sie dem Glauben schenkt, oder eben nicht…

Meine Erfahrung hierzu ist: Der Tee aus der „Tagesdose“ macht sowohl für die Augen als auf die Nase einen positiven Eindruck. Auch stimmt die Aussage, dass er bis zu fünf Mal (meine Kollegin und ich finden, sieben Mal!) aufgegossen werden kann, ohne Geschmack zu verlieren. Auch kann sich meine empfindliche Zunge nicht über Nachbittern beschweren.

Allerdings kam dann ein völlig – bis dato – unberücksichtigter Effekt auf:
Am Abend meiner ersten Dose fühlte ich mich schlapp, ein heftiger Druck im Magen – und „gut“ war nicht das Wort der Stunde.
Ich habe dann, Wochenend-technisch, erst mal zwei Tage pausiert, da war nix – und Montag Mittag hing ich wieder in den Seilen.
Dienstag hatte ich eine Ingwer-Mischung, relativ harmlos, mehr oder weniger Ingwer mit Minze, da ging es mir gut.
Aber Mittwochs schlug der Tee gut ein… da kam mir dann der Verdacht, dass eben NICHT alle Sorten für JEDERMANN (und auch JEDERFRAU) so im ganzen verträglich zu sein scheinen… (Allergie? Fruktose? Süßung? Ich kann es Euch wirklich nicht beantworten!)

Nun gut, Ihr habt ne Vorstellung, was ich meine…
Kurz gesagt: Thermobecher ist klasse, aber teuer, der Tee ist für mich qualitativ gut – aber eben nicht „durchgängig“ verträglich… Das führt für mich dazu, dass ich meine REWE-Teebeutel in einer Teekanne morgens aufgieße, dann in den Thermobecher umfülle – und einfach quer durchs Haus mitnehme… so einfach kann das manchmal sein!

Apropos: Tchibo hatte Thermobecher, 7,95Euro… nur zur Info!