Mein neues MacBook – und warum ich DAS gerne von Apple kaufe…

Wer mir auf Twitter tatsächlich noch folgt und auch noch regelmäßig meine Schimpf- und Wutausbrüche über Apple mitbekommt, könnte sich wundern, wie es denn dann sein kann, dass ich tatsächlich noch ein paar tausend Euro aus dem Sparstrumpf kratze, um mit weitere neue Hardware zu kaufen… Nun gut, Apple 100, ich will lösen…

Aber, kurz gesagt: Wenn Apple sich jetzt Prozessor-Technisch wieder vom Markt abwendet und beginnt, ihr eigenes Süppchen zu kochen, bin ich schneller weg, als Ihr „Internet Explorer“ sagen könnt..

Doch, es ist wahr.
Die, teilweise (und aus meiner Sicht zurecht barschen) Tweets, wenn ich von Apple-Neuanschaffungen twittere. Ihr habt ja recht: auf der einen Seite kotze ich am Meisten über den Mistladen ab, auf der anderen Seite können die fast nichts auf den Markt bringen, ohne das ich es dann doch mal habe (na ja, nicht wirklich – aber so ähnlich).

Nur: warum ist das so?
Ich will es Euch verraten!

Die Story beginnt 1993, als ich ein Wochenende lang versuchte, einen SoundBlaster und ein 1-fach-CD-Laufwerk in einen nagelneuen 386er mit Windows 3.11 zu installieren. Ich habe an den drei Tagen wenig geschlafen und in Summe keinerlei Erfolg gehabt. Ohne Internet, Twitter und Foren musste ich, als Montags in dem Laden, der mir das damals alles bereitwillig zusammen (!!!) verkauft hatte, bei Beschwerde erfahren, dass das neue Laufwerk mit dem alten SoundBlaster (oder war es anders rum? Für den Ausgang der Story egal!) gar nicht gehen kann.
Danke dafür, der Beginn der Servicewüste Deutschland war also mein Fehler…

Egal, bin stocksauer nach Hause und habe den PC aus dem Fester geworfen. Tolles Gefühl. HEUTE NOCH! (Wurde während meines Studiums nochmals mit einem Epson-Tintenpisser wiederholt, das war auch nicht schlecht!)

Dann die Recherche nach Alternativen.
Laufen sollten die. Und kompatibel sein. Und einfach zu bedienen. Leicht aufzurüsten. Und laufen. Und wenig Wartungsintensiv. Und eben einfach nur laufen.

Ja, Ihr ahnt es: danach wurde mein Sparschwein geschlachtet und ich kam mit einer damals typischen „Pizzaschachtel“ mit Apfellogo nach Hause. Ich habe diese Entscheidung niemals bereut. Zumindest nicht bis 2009.

Damals aber meinte mein guter email-Kumpel Steve Jobs, dessen Visionen endlich keine Krankheiten sondern tatsächlich marktfähige Anfälle waren, er könne mal wieder total durchdrehen. Und Apple dem Massenmarkt Preis geben.
Klar, das iPhone verkauft sich wie geschnitten Brot und auch sonst wird jede Kacke zu Gold, die Jobs auf sämtlichen Keynotes ins Publikum fallen lässt. Und, genial wie immer: Die neuen Jünger suchen nicht nach Fehlern in den Produkten – sondern nach IHREN Fehlern bei der BEDIENUNG! Und so ging der Ärger richtig los, da Apple als qualitativ und innovative Firma in neue Sphären aufstieg… und aufstieg und, bis vor Kurzem, aufstieg…

Aber der Fall lies nicht lange auf sich warten (wer nicht weiß, was ich meine, möge meinen Wunschblog an Apple lesen, um zu verstehen). Und er wird weiter gehen. Denkt an meine Worte!
MacPro, iMac, Qualitätsprobleme mit iPad, iPhone und (i)OS… wer für die schnell-lebige Masse und deren Mitbewerber (GO, SAMSUNG, GO!) fertigt, muss richtig gut sein. Nicht besseres Mittelmaß oder einfach nur gut – nein, richtig gut.

Und das Letzte, wo Apple das noch kann, sind Laptops.
(Der neue iMac und das Markteinführungs-Desaster haben auch mich eines Besseren belehrt und MacPos gibt es bis heute nur von 2010, aber dank Verkaufsverbot in der EU nur noch bei ebay…)
Schade nur, dass sie mit Wegfall von DVD-Laufwerken und der verfrühten Serienverbauung von SSD-Platten auch hier die eigene Marke mehr und mehr demolieren als zu nützen.

Aber, neben dem Grund, dass ein MacBook zumeist (hatte auch schon defekte ab Werk, bei denen Apple ALLE Garantieleistungen verweigert hat und trotzdem öffentlich einen „Fehler“ auf der Platine, deren Herkunft selbst Apple nicht kannte, eingeräumt hat) solide und zumindest länger als Apple’s außergesetzliche deutsche Garantieleistungen von maximal 12 Monaten (siehe BGB, es sind für ALLE 24 Monate Gewährleistung OHNE teueres nutzloses AppleCare!) durchhalten, ist es bei mir vor allem eines:

Ich habe seit 1993 sämtliche Software, Hardware und den Schnickschnack auf Apple oder kompatibel dazu umgestellt.
Ich weiß, wenn mich Apple weiter so nervt, ist das auch kein Haltegrund mehr, aber aktuell macht der BWLer in mir die Rechnung dazu auf, und stellt fest: Laptop aus dem MediaMarkt, der nach ein bisschen was aussieht (also, Samsung), PLUS OfficePaket mit Outlook PLUS ein bisschen Hardware: Oh, und schon habe ich ein neues MacBook, wo ich sonst nichts Zusätzliches kaufen muss.

Es ist ernüchternd – und das weiß ich auch losgelöst von diesem Post, wenn das mittlerweile die letzten Gründe für einen langjährigen Kunden sind, dass die „Nebenkosten“ das Hauptprodukt rechtfertigen… aber AKTUELL ist es noch so… aber, wenn Apple so weiter macht, bestimmt nicht mehr lange… oder habe ich Euch noch nicht von meinem kurzen Intermezzo mit einem Samsung S2 für mein Auto als Autotelefon erzählt? NEIN? Ihr würdet nicht glauben, dass ein Mac-User binnen Sekunden nach dem Einschalten so begeistert von einem Nicht-Apple-Produkt sein kann… aber das ist eine andere Story, zu einer anderen Zeit…

A long story short: Zubehör, Software und UpGrade-Pläne halten mich… die Frage ist nur, wie lange! Bei dem, was Apple an Kohle will für das teilweise schon so veraltete Zeug… wenn Sie jetzt noch von Intel weggehen auf ihren A6 ist meine Geduld echt vorbei! Koste es, was es wolle!

So. Fertig.

Katzenbilder

Jeder weiß es, jeden nervt es – und trotzdem machen wir alle mit… Katzenbilder fluten das Internet und sind wohl beliebter als Facebook… äh… sorry, ich meinte: meistbesuchter als Facebook.

Und ja, selbst ich mache mit… wenn ich also vorstellen darf…:

Was soll ich denn schon groß dazu sagen? NIX!

Daher die unverblümte Vorstellung:

JERRY:
15 Jahre alt, eine Kuschelmaus vor dem Herrn, sehr launisch und vor allem sehr Futter-wählerisch. Seit neuestem auch auf Twitter!

OSKAR:
8 Jahre, der Flauschekater. Wo das Fell aufhört und der Kater wirklich anfängt, ist völlig unerforscht. Kommt beim Kuscheln immer als Zweiter, hat aber gelernt, sich den Weg freizumaunzen. Testet immer mal wieder (im wahren Wortsinn), was er mit seinem Dickkopf alles weg bekommt.

MIKA:
6 Jahre, eher selten sichtbar. Lebt gerne für sich alleine, ist aber der Erfinder von Raketensprints. Egal, wo Wasser ist, er wird es entdecken – und beim Versuch des Leerschlabbern mit Sicherheit umwerfen. Da er sich dabei am Meisten selbst erschreckt, ist er weg, bevor Lärm entsteht. Bevorzugter Schlafplatz: Im (fertigen) Wäschekorb, wenn der weit oben steht und tief fallen kann…

So, noch Fragen, warum das Web bald von Katzen regiert wird???

AMEN! Oder doch eher HELL NO!?!

Es gibt nur wenige Apps, die viel Wind machen und lange durchhalten – aber nicht wie Angry Birds durch die Decke schießen.
Eine davon, die nun als zwei erhältlich ist, ist „AMEN“ – neu ergänzt durch „Thanks“.

Berühmt wurde die Firma dahinter durch den Einstieg von Ashton Kutcher. Und in Summe hat die App die Chance zum Meinungsbildner der Welt zu werden!
Kein Scheiß!

Zuerst AMEN: Stellt doch einfach ein paar Themen zur Diskussion. Was ist das Beste, was ist das Schlechteste auf der Welt. Produkte, Restaurants, Aussagen… AMEN und seinen Usern, die mit einem Amen zustimmen oder einem „Hell no!“ widersprechen können, ist hier nichts „heilig“. Jede Meinung zählt!

Somit sind diverse Best-of-Listen von Musik, Lokalen in Berlin oder Filmen des Jahres entstanden – und das eben weltweit.

Mitmachen ist ganz einfach: App laden, Account erstellen, loslegen, Meinung verbreiten bzw. zur Diskussion stellen.

Die logische Weiterentwicklung hierzu ist die neue App „Thanks“.
Hierbei geht es um die Frage, wer kennt das Beste von Wasauchimmer im Ort.

Bestes Schnitzellokal in Berlin? Frage gestellt, Minuten später sind die ersten Antworten da.
Praktisch: Fragen auch per Facebook an Freunde stellen.

Die AMEN-App für iOS gibt es hier.

Wer neben Meinung an Top-10-Listen interessiert ist, sollte sich Thanks ansehen. Link hier.

Und jetzt los, Meinungs-bilden, schnell… hopp, hopp!

Selbstbedruckte m&ms …

Wie passt denn bitte ein Nerd-Dasein und Schokolade zusammen?
Nichts besser, als sich seine Schoki selber zu machen – und was will ein Nerd mehr, als ein Mal seine eigenen selbstbedruckten M&Ms zu bekommen??? Alles problemlos machbar, dank Internet (wenn auch nicht gerade günstig)…

Ist das nicht der Wunschtraum jedes M&M-Liebhabers?
Mal seine eigenen M&Ms zu bekommen? Text, Bild, Farbe? Alles individuell wählbar?

Der Traum hat ein Ende, unter http://www.mymms.de kann jeder seinen eigenen Pack bestellen!

Prinzessin und ich haben unabhängig voneinander zum Valentinstag welche füreinander bestellt – jeweils mit zwei unterschiedlichen Farben und Text auf der einen und Bild auf der anderen Seite.
Hierbei zeigte sich schnell: Text ist auf wenige Zeichen beschränkt, reicht aber aus, für alles, was man mitteilen möchte… erst recht, wenn man Twitter-User ist!

Das mit dem individuellen Bild ist allerdings so ne Sache: während ich meines optimiert und beschnitten und eigentlich ideal an die Anforderungen der Webseite vorbereitet hatte, wurden die M&Ms eher nicht so schön, was den Bilddruck anging.
Prinzessin hingegen hat ihr Bild einfach hochgeladen, ohne Optimierung und nix… und es wurde einfach nur toll…

Haken an der Sache… also, einer der Beiden… ist die lange Lieferzeit. Im Schnitt dauert es minimal 14 Tage bis die Lieferung aus UK bei einem eintrifft.
Zweiter Haken, und der ist schon heftiger: 400 gr. bedruckte M&Ms in einer „Schmuck“-Kartonverpackung kosten um die 30 Euro, dann noch Versand oben drauf: und schon sind fast 40 Euro weg… aber hey, wir reden immerhin von M&Ms, von SELBSTGESTALTETEN und bedruckten M&MS…!!!

Muss ich noch mehr sagen?

Ach ja, kleiner Tipp:
Bevor Ihr den Prozess im Einkaufswagen abschließt, googlet mal, ob Ihr nicht einen Gutscheincode im Netz findet, der aktuell gültig ist. Da ist von portofrei bis 10% Rabatt eigentlich immer was zu finden…

JamJam…!