Archiv für den Monat August 2014

Das Händchen für Montagsgeräte hat wieder zugeschlagen… iRobot, die zweite…

Wie Ihr hier nachlesen könnte, habe ich mir einen Saugroboter von iRobot besorgt. Erst wollte ich das Teil unbedingt zurück senden, dann aber war ich so angetan von Qualität und Leistung, das Robi fest bei mir eingezogen ist. Zwei Wochen später aber war Schluss mit der Begeisterung.

Kurz gesagt entschloss sich Robi zuerst, nicht mehr zu den programmierten (täglichen) Zeiten seines Amtes zu walten. Geduldig saß er abends, als ich aus dem Büro kam, in seiner Lade-Docking-Station, ohne sich nur eine Umdrehung bewegt zu haben.
Nach manuellem Start bewegte er sich aber einwandfrei durch die Wohnung und befreite von Staub und Schmutz, was eben da war.

Dann, nochmals ein paar Tage (und damit knapp vor der erweiterten (danke, amazon!) Rückgabezeit), machte er gar nix mehr. Oder er fuhr zielstrebig ins Wohnzimmer, um dies zu reinigen, bis der Akku leer war (meine Teppiche liegen nun im Reinraum von Intel :-)!). Und da blieb er gestrandet liegen.

Da der Kundenservice von iRobot sich trotz Nachhaken zu viel Zeit lies, beantragte ich bei amazon Rücksendung gegen Umtausch.

Somit ist nun Saugi hier eingezogen, gleiches Modell, aber (noch) keine neuen Sorgen.
Er startet täglich um 14 Uhr, ist gute 90 Minuten unterwegs und findet seinen Weg durch die Wohnung.
Allerdings stelle ich mit Modell 2 nun fest, dass die (mitgelieferten zwei und zusätzlich nachgekauften zwei) Lighthouses sich aktuell eher als kontraproduktiv erweisen – und somit erst mal „hintern Schrank“ verschwunden ist.

Ich bin gespannt, ob Saugi nun Lust hat, länger bei mir zu wohnen… der nächste Tatsachenbericht kommt sicherlich noch!

Der September wird heiß!

Leute, haltet das Urlaubsgeld zusammen. Da der „goldene Herbst“ wohl schon vor zwei Wochen angefangen hat, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Flucht nach Süd (oder Nord, wer sich gleich direkt vorbereiten will) – oder aber: begeisterter Konsum. Und dafür ist der September wie geeignet.

Die Highlights, die auf uns zu kommen:

Die Internationale Funkausstellung (IFA) mit den neuesten Highlights um alles, was „funken“ kann – die Zeiten, wo man sich hier „nur mal schnell“ seinen neuen Fernseher ansehen konnte, sind lang vorbei! Hier kommen auch die neuesten Handies auf den Markt, wie z.B. das Phablet von Samsung, das Galaxy Note S4! Wer ein großes Display liebt und auch gerne mit dem (integrierten) Stift Notizen machen möchte, Augen drauf! Technisch sicherlich ein absolutes Highlight am Markt, das Seinesgleichen gar nicht sucht – da da nix ist, was nur annähernd mithalten kann!

Auch werden die bisherigen smartTVs, zumindest von Samsung, schlauer – der Hersteller hat, ohne ins Detail gehen zu wollen, neue Apps für bestehende Systeme angekündigt. Nachdem nun endlich auch Maxdome (überarbeitungswürdig, viele Aussetzer) und watchever.de in neuer Version (NUR GEIL! Das will ich jetzt auch so auf den Tablets haben!) gekommen sind und die bestehende Lovefilm-App nun, zumindest in der Auswahl schon mal „amazon instant prime“ heißt (gut gemacht, aber da geht echt noch mehr!!!) – fehlt mir aktuell nur NetFlix. Und da sollte sich Samsung NICHT von Netflix oder der Konkurrenz überholen lassen, die IFA ist im September, der angekündigte Netflix-Marktstart auch!

Ebenso spannend, wenn auch wohl parallel, kündigt Motorola, dank langer Bedenkzeit zu dem Angebot von Lenovo immer noch eine „Google-Company“, die Moto360 als auch wohl das nächste und vermutlich letzte NEXUS6-Handy (oder sogar noch ein NEXUS9-Tablet?) an und nennt endlich Details. Sollte es mit der NEXUS-Serie leider doch schon zu Ende gehen, wird wohl Motorola das erste „Android Silver“ Gerät bringen, man munkelt, das Moto M+1… vielleicht sogar schon 64 bit… und mit Android L… das wäre was?!?

Auf jeden Fall scheint sicher, dass die Moto 360 ab dem 05.09.2014 zu kaufen sein wird, wohl um die (max.!) 250€! (Lass Euch Zeit, mein Erfahrungsbericht kommt, auch wenn ich erst bestellen und auf Lieferung warten muss, da ich keine Vorab- oder Presseexemplare (warum eigentlich nicht, Google/Motorola?????) bekomme. Aber, wenn die Uhr nur die Hälfte dessen erfüllt, was die Vorgerüchteberichterstattung so brachte… ist es halt ne AndroidWear Uhr in rund… nein, Spaß – dann wird DAS DER Durchbruch von smartWatches im Markt!

Tja, was kommt noch… hmmm… Apple zeigt wohl einen Dummy von iPhone6, ob nun in groß oder klein ist ziemlich egal, da sich sowohl das kleine (jetzt Billiggerät) oder das große (wohl bei oder über 1.00 Euro) wie Scheiße über den Markt kippen wird – sollte die Produktion mit Saphirglas und den technischen Unwägbarkeiten doch noch klar kommen… aber spätestens zu Weihnachten 2015 werden die ersten Vorbestellungen (dann aber mit defekter Lauter-Leiser-Taste) endlich ausgeliefert.

Und sonst? Apple kann froh sein, wenn das iPhone für eine Präsentation ohne Schrauben zu verlieren kommt, Samsung definiert Phablet-Technik neu, Google kommt mit Android L und Motorola wird das Gerät und die Uhr bringen – und ILA ist auch… jetzt wenn noch das Wetter passt, alles klar!

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Nachtrag, noch bevor Veröffentlichung des Posts: Auch LG hat wohl eine „runde“ SmartWatch im Angebot, die auf der ILA kommen wird. Aktuell ist LG neben Samsung (nur über Google Play Store) Anbieter einer AndroidWear Uhr (in Viereckig), wobei aktuelle Berichte zu der Samsung Uhr Hautunverträglichkeiten der Träger an Stelle der (wohl ab“färbenden“) Metallkontakte für den Ladestecker auf der Haut verursachen. Tweets berichten, dass LG behauptet, nix falsch gemacht zu haben und daher auch Umtausch nicht akzeptiert… finde ich ein wenig peinlich und daneben, weswegen mich eine LG-smartWatch nicht weiter interessiert, ob achteckig oder Hologramm…!

Fliegen – für mindestens zwei weitere Jahre „gesichert“…

Selbst fliegen ist ja ein komplexes Ding. Nicht, wegen dem Können, nein, wegen der Gesetzeslage. Man braucht ein Medical, um die „körperliche Fitness“ nach zu weisen (in meinem Alter noch vier Jahre gültig). Ein Sprechfunkzeugnis (unbeschränkt gültig), aber den Nachweis, dass man englisch kann, muss ich regelmäßig erbringen. Auch habe ich eine Lizenz zum fliegen, die noch gilt, aber alle zwei Jahre muss ich beweisen, dass ich das Modell, mit dem ich fliege, auch fliegen kann.

Und dieses Jahr, passenderweise alles bis Ende August, war das Medical und auch meine Klassenberechtigung zur Erneuerung fällig. Für das Medical geht es zum Fliegerarzt – aber nicht, ohne vorher von der Luftfahrt-Bundesamt-Webseite einen A4-Antrag (logisch, selbsterklärend und irgendwie überflüssig) zu laden und auszufüllen. Final bestätigt wird dieser vom Fliegerarzt, zusammen mit Aushändigung (oder Verweigerung) der medizinischen Tauglichkeit.

Da der Spaß Geld kostet, ist es, wenn auch mit Wartezeit, doch einfach, einen Termin zu bekommen. Dann ein paar Tests (auch wenn raus gekommen ist, dass meine Sehstärke sich geändert hat) – und schon hatte ich meine Verlängerung… (nicht, dass auch nur irgendwie gezweifelt hätte)

Dann ist da aber noch Teil 2: Die Klassenberechtigung. Kurz gesagt: Ich muss nachweisen, dass ich immer noch in der Lage bin, die in den letzten Jahren durchweg von mir unfallfrei bewegte Cessna auch in einer Prüfungssituation erneut zu fliegen…

Da dieses Happening ex und zurück nach Nürnberg geflogen wurde, hatte ich neben den üblichen „Figuren“, die man zum Nachweis der Tauglichkeit fliegen darf, auch Spaß mit Umgebung und der einen oder anderen doch größeren Maschine, für die ich ein wenig Holding im Norden des Platzes spielen musste…

Aber, Hessen und Egelsbach – die nächsten zwei Jahre werde ich weiter aktiv bleiben – nur so zur Info… 😉

 

Egal ob Zahnbürste oder Rasierer: der Wechsel von Braun zu Philips ist vollzogen

Seit dem ich die Handzahnbürste in den Ruhestand und die Ära der elektrischen Zahnbürste eingeläutet hatte, nutze ich Braun-Zahnbürsten. Bis mein Zahnarzt mir mitteilte, dass diese durch die hohe Drehzahl nicht nur Zahnbelag sondern eben auch das irgendwie benötigte Zahnfleisch mit weg putze.

Also – der Wechsel zu Philips. Von Umdrehungen zu „Schallzahnbürste“. Erste Bemerkung meinerseits: Bei Philips kann ein Zahnbürstenkopf tatsächlich auch mal 15 Euro kosten.

Dank ebay hatte ich gleich nach Marktstart (danke, wired!) den Zahnzwischenraumreiniger sehr günstig bestellt – auch wenn ich mittlerweile dann doch wieder bei Zahnseide gelandet bin… ist für mich doch irgendwie komfortabler…

Und nun war die letzte Bastion, die Braun bei mir im Bad noch inne hatte, die täglich harte Arbeit des Rasierens. Aber… jede Ära geht irgendwann mal zu Ende, und so war es nun auch hiermit endlich. Das Angebot von Philips dieses Jahr mit Preisnachlass für die Rasierer war einfach zu gut, um nicht den Umstieg zu wagen.

Zusätzlich hat Philips auf alle (auch hygienischen) Artikel ein zusätzliches 30-Tage-Rückgaberecht – schon war das Topmodell mit Reinigungsstation bestellt.

Zwar hat meine Haut, die auch in der Anleitung angegebene Frist von 30 Tagen bis sich auch die Halspartien an das neue Schersystem gewöhnt hatten, voll ausgenutzt – aber ich bin voll zufrieden.

Nicht nur, dass der Rasierer in Wartung und Reinigung viel einfacher Hand zu haben ist, als Braun (einfach mit Wasser abspülen), nein – er ist auch noch viel leichter und wesentlich gründlicher. Also – weg vom Kopf hin zu drei rotierenden Scheiben.

Braun ist damit, auch wenn die neueste Zahnbürste nun per Bluetooth mit einer App spricht, raus bei mir – und so wie die Palette des Mitbewerbers so aussieht, wird das wohl eine lange lange Zeit so bleiben…

 

Nachtrag: Während ich diese Zeilen schrieb und mich erneut über den 100 Euro Nachlass im Kaufpreis gegenüber der Philips-Verkaufspreis-Empfehlung freute, kamen die zusätzlichen WM-Cashback-50-Euro auf meinem Konto an… So macht es gleich noch mehr Spaß…

Kreditkartenausgabe ist heutzutage schon schwer – wenn es die Landesbank Berlin Brandenburg macht

Ich glaube, ich war 14 – und bei Leibe noch nicht selbstständig -, als mir die erste AmEx mit meinem Namen drauf per Post zugestellt wurde. Ungefragt, unbeantragt. Es sollte noch ein wenig dauern, bevor die Sparkasse, dann die Vereinsbank, dann die Lufthansa (riesen Fehler!) und zu guter Letzt noch PayBack eine Visa oder MasterCard zu mir senden durften. Und, auf eigenen Wunsch vor ein paar Monaten: die amazon Visa der Landesbank Berlin Brandenburg.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich mir damit ebenfalls so eine Bauruine ins Haus hole, für die diese beiden „Landeshauptstadtimitationen“ bekannt sind. Aber – das Schicksal nahm seinen lauf.

Zuerst ging alles gut (bis auf die Komplikationen mit der doch unglaublich Service-orientierten Postfrau). Doch dann, nach drei Tagen – Karte gesperrt. Buchung über 600 € von RedCoon (nicht von mir!) fiel dem Hack-Auswerter im LBB-Hauptquartier auf. Also, neue Karte zu mir. (Die der Briefträger aus Faulheit nicht ablieferte, also musste ich wieder zur Service-orientierten Postfrau). Dann eine email, dass mein PostIdent nicht geklappt hat. Also, wieder zu Post. Wieder die hochqualifizierte Fachfrau. Danach ein Schreiben, nicht von der LBB, sondern von der PostFiliale. Das PostIdent hat wieder nicht geklappt. Also, mal in Hessen bei der Post mein Glück versuchen. Aber auch hier zwei Wochen später eine email der LBB, dass PostIdent hat nicht geklappt. Jetzt war Schluss mit lustig.

Drei Tage später war die Karte wieder tot, nun war mein Hotline-Anrufe-Verhalten eher so auf dem Niveau „Dresden ’45“. Mit der sofort ernstzunehmenden Drohnung, dass die Karte heute Abend nach dem Tankstellenbesuch, sollte sie immer noch nicht gehen, einfach über meine Schulter weggeschmissen wird, nahm man mich „endlich ernst“ – und schwupps, war das Problem mit der Karte gelöst.

Bis ich mich soeben, alamiert durch die monatliche email, um die Aufstellung der drohenden Abbuchung kümmern wollte… war ja klar, das Passwort ist ungültig…

Wahrscheinlich auch die hinterlegte PIN meiner Karte, aber das werde ich schon irgendwo bei einem der nächsten Zahlvorgänge erfahren. Dann fliegt das Teil aber wirklich einfach nur so in den nächsten Mülleimer!

Berlin-Brandenburg, ist ja wohl technisch und serviceorientiert auch mehr so wie ein Entwicklungsland mit Rechenschiebern… muss die Ausgabe einer Kreditkarte schwer sein, im Jahr 2014… unfassbar!

Seid mal froh, dass ihr von mir keine Bewertung auf ebay bekommt – Ich wäre neben Chuck Norris der erste, der NULL STERNE vergeben könnte!!!!

 

 

Landesbank Berlin Brandenburg: wie man es mit Kreditkarten nicht macht

Kreditkarten begleiten mich, wenn auch von unterschiedlichen ausgebenden Stellen, bereits seit mehr als 30 Jahren.

So sollte eigentlich die Geschichte beginnen, die mittlerweile ein gutes Ende gefunden hatte, nach viel hin-und-her mit der Post, Landesbank Berlin-Brandenburg – und meiner amazon Visa.

Aber – seit gerade eben eine neue Situation – mehr dazu morgen Vormittag… ich muss mal schnell einen Bankmitarbeiter niederschlagen gehen…

Jetzt ist Sommer, die Zeit, der Aushilfen…

Es gibt Sachen, die lernt ein durchschnittlich intelligenter Mensch so mit vier oder fünf Jahren. Im Kindergarten. Prominentes Beispiel: ein runder „Block“ passt auf einer Platte nicht in eine dreieckige Figur. Andere lernen es erst mit elf, weil bei Toy’R’us die Spielkonsole von den großen Jungs besetzt ist und man so das erste mal mit dem Block-Platte-Dings in Kontakt tritt. 

Und dann ist da der Typ/die Tussi von der Deutschen Post, die/der (hoffentlich nur als Sommerpausenvertretung) mir meine Post bringt.

Neben meiner Twittersucht und der unglaublichen Online-Affinität bin ich bekennender Zeitschriftenleser (nein, nicht nur, was Ihr jetzt wieder denkt!)
Und so was kommt eben (oder leider?) mit der deutschen Post. Nun hat mein Vermieter einen typisch-deutschen DIN-irgendwas „Mehrzweckbriefkasten“ an die Hauswand genagelt (auf der Post-Webseite finden sich die genauen Details!) und sogar für den passenden Durchbruch für den Einwurf gesorgt.

Unsereins steht also davor, Zeitschrift in der Hand und denkt sich: Öffnung länglich, Zeitschrift also quer problemlos einzuwerfen (rund in rund, eckig in eckig, dreieckig in Dreieck und so, Ihr versteht schon – wenn nicht, dann ist das Eure Musterlösung!).

Mein Sonderschulenabschlussverweigerer, der aktuell tatsächlich mit welcher Qualifikation auch immer es zum „Briefträger“ geschafft hat, steht nun wohl etwas ratlos davor, hält die Zeitschrift hoch… und dank der Verwunderung der vielen unbekannten Zeichen kommt er (oder doch sie? Ich sag nur „Einparken“?!?) auf die Idee, die Zeitschrift hochkant mit aller Gewalt in den Briefkasten… nun… zu… trümmern. Vor allem bei EDV-Zeitschriften, welche mit DVD oder weiteren durchaus im Abopreis enthaltenen Dreingaben kommen, ein ärgerliches Ding, wenn das obere Drittel der Zeitschrift einfach nur Schrott und Krumpelpapier ist – und nun auch noch immer ein Datenträger zerstört ist.

Es ist nun schon das zweite Mal in knapper Folge, dass ich mich hierüber bei der Post beschwert habe.
Jedesmal kommt der gleiche Brief, dass man den Austräger auf seine qualitativen Mängel hinweisen wird und hofft, mir bald wieder eine ordentliche Zustellung zu gewährleisten (HOFFT? WIRKLICH?).

Immerhin, nachdem ich mich diesmal auch beim Verlag und Absender und bei der Post mit Verweis auf „Schadenersatz“ beschwert habe, sollte in den kommende Tagen die Zeitschrift ersetzt werden… wenn nicht der gleiche Austräger ohne Klotz-Brettchen-Erfahrung wieder zuschlägt…

Wir hoffen das Beste – und der Sommer ist sicherlich auch bald wieder vorbei…