Archiv für den Monat November 2014

Heimlich, still und leise: Microsoft XBox-Controller mit Kabel und USB

Einige der Spiele, die auf der neuen XBox für Microsoft den Verkauf ankurbeln sollten (sorry, Sony war schneller bei 10 Millionen!), sind ja auch auf dem PC erschienen. Unter anderem Need for Speed Rivals. Wer nun denkt, dass er einfach sein (bestehendes/neu bestelltes) PC-Lenkrad anschließt, wird maßlos enttäuscht: Tastatur oder MS-XBox-Controller only.

Was an sich auch nicht so schlimm wäre, würde die wireless-Version (Bluetooth) nicht um die 50 Euro kosten. Denkt man. Dann braucht man aber noch einen Adapter, damit am PC alles läuft. Und wenn die Batterie erst mal leer ist, fällt auf, dass das Ladegerät auch noch fehlt. So kommen für ein Steuergerät schnell mal 70 Euro zusammen.

Nun hat Microsoft aber seit ein paar Tagen für knappe 30 Euro den XBox-Controller „am Kabel“ raus gebracht. Dieser ist 1:1 identisch mit dem „originalem“, inkl. „Schüttelmodul“. Aber: es braucht nichts zusätzlich. Kein Adapter, kein Ladekabel (logischerweise). Anschließen, Treiber installieren (unter Win8 nicht nötig) und los legen.

Wobei ich zugeben muss, ich bin in Need for Speed nicht nennenswert besser als vorher per Tastatur – aber der Lerneffekt mit dem Controller und auch die Erfolge innerhalb einer ersten Stunde Fahrt sprechen eindeutig für sich – also, gut investierte knappe 30 Euro…

 

Der neue Amazon Kindle Voyage ist da!

Es hat sich zwischendurch mit all den preisreduzierten Abverkäufen schon geäußert, dass es Amazon nicht nur um Marktanteile sondern auch um die Vorbereitung auf ein neues Gerät ging. Knapp einen Monat dauerte es, bis ab Bestellung nun die ersten Geräte ausgeliefert wurden. Touchscreen, höhere Auflösung und optional 3G weltweit, wohl mehr oder weniger kostenfrei. Das ist das neue Topmodell der Kindle-Serie, der Voyage.

Und ja – er ist toll. Die höhere Auflösung erkennt man sofort, sobald das Display aus dem Ruhemodus geht und anspringt. Auch der fest verbaute 3G-Modus hat was für sich… überall, wo es Netz gibt, gibt es nun Nachschub an Büchern. In den Vertragsbedingungen von Amazon habe ich verstanden, dass Kosten nur anfallen, wenn man mit dem Kindle etwas macht, was quasi nicht der amazon-Webseite und/oder der „Buchbeschaffung“ dient – das sollte sich doch einrichten lassen. Zu den genauen Kosten, was passiert, wenn man davon abweicht, war bei meiner Bestellung noch nichts zu erfahren…

Ok, schärferes Display. Check.
Und 3G (beim großen Modell) weltweit inklusive. Super.
Aber… TouchScreen? Das Verkaufsargument ging mir bis heute im Vergleich zu meinem „alten“ Kindle Paperwhite (also der Vorvorgänger) nicht ein. Auch hier konnte ich an jeder Stelle das Display berühren und das Gerät reagierte entsprechend. Hmmm… ich forsche weiter… (allerdings gelingt es mir nicht mehr, mit der Finger-in-parallelen-Ecken-Technik, Screenshots aufzunehmen)

Und dann noch die Umblättersensoren in den Randbereichen: eine geile Sache!!!!
Bei der großen Version des Voyage handelt es sich um zwei Sensoren, einem länglichen im unteren Bereich des Längsgehäuses (jeweils rechts und links baugleich), und einen eher punktierten im oberen Bereich. Der lange blättert vorwärts, der kleine rückwärts. Ein bisschen mit Druck drauf gehen, die Vibration abwarten – schon ist die Seite umgeblättert. Finde ich super, diese Kleinigkeit, damit kann man sehr einfach mit wirklich endlich einer Hand (und problemlos) das Kindle bedienen – auch nach einem Handwechsel…

Aber nett sind die Kleinigkeiten: Einschaltbutton nun rechts auf der Rückseite des Gerätes, geile Origami-Schutzhülle… und, wirklich nett: die automatische Helligkeitsregelung.

Ich muss gestehen, ich war mit meinem ersten Kindle Paperwhite schon zufrieden, aber mit dem Voyage habe ich noch mehr Spaß! Wirklich genial sind die Sensoren für das Hin- und Herblättern… endlich mit beiden Händen problemlos blättern, ohne große Finger-Akrobatik.

Sicherlich ist der Preis, vor allem für das große Gerät, aktuell noch ein bisschen abschreckend – wer aber quasi weltweit auf kostenfreies 3G-Netz verzichten kann, macht mit dem WiFi-Modell einen „guten Schuss“…

 

…das Warten auf Lollipop, also Android 5, hat begonnen…

Eigentlich sollte Lollipop am 03.11.2014 ausgerollt werden. Doch dann die Ernüchterung: da war nix. „Ihr System ist auf dem aktuellen Stand“. Doch dann sickerte durch, dass Google die Version zurück hält, da wohl ein heftiger „batterie bug“ im letzten Moment die Auslieferung und Verteilung gebremst hat. Komischerweise tauchen die Images der NEXUS-Geräte zu diesem Moment im Entwicklerforum auf – und somit häufen sich auch die Updates im Play Store, die bereits „Lollipop compatible“ sind…

Was also genau an dem Bug dran sein soll und ob es ihn gibt oder woher die Berichte auch immer kommen – mal kucken, wann wir die Details dazu bekommen werden. Stimmig ist aber, dass am 03.11. wohl kein RollOut erfolgte. Aber: auch die Bestellung der NEXUS6-Geräte hat sich verzögert, auch die Auslieferungen der NEXUS9-Geräte, die die ersten offiziellen Android5-Hardware-Geräte sein sollten, wurden erst nach dem 03.11. auf den Weg geschickt.

Also… was bleibt uns anderes übrig, als alle fünf Minuten auf den Geräten auf „Check“ zu klicken, um zu sehen, ob das Update jetzt endlich verfügbar ist. Noch dazu scheint LG die Messlatte nun hoch zu hängen, da sie wohl die ersten sein wollen, die ihren Anwendern das Update zur Verfügung stellen wollen…

Ich bin sehr gespannt, wann es nun endlich so weit ist… Blogpost folgt, sobald das NEXUS5 und 7 damit versorgt sind – oder aber das NEXUS6 bestellbar und dann eben auch lieferbar ist… mit Lollipop…!

amazon fire TV mit noch mehr Funktionen

Mal kucken, wie lange es dauert. Ich bin gespannt, wann das neue Firmware-Update, das in den USA größtenteils schon erhältlich ist, auch in Deutschland ankommt. Danach hat das fire alle Funktionen, die auch ein appletv, welches als Version 3 nun mittlerweile vom Markt überholt wurde, auch kann. Stichwort: Screen Mirroring.

Nachdem Netflix es nun auf das fireTV geschafft hat, ist amazon Apple einen riesen Schritt voraus. Aber nein, nicht nur wegen Netflix, nein – da das fire sich mit einem Spielecontroller, der dem der XBox unglaublich ähnelt, verbinden lässt und damit auch zur „kleinen Zockermaschine“ mutiert. Und das alles für einen Preis, der (zumindest zum Start und für Primekunden) unter dem Preis eines appletv lag.

Und nun kommt die neue Firmware. Und damit auch ScreenMirroring. Damit kann also das Display eines Tablets oder eines Handys problemlos über das fire auf den damit verbundenen TV gespiegelt werden. Somit eröffnet das fireTV die Darstellung duzender weiterer Apps und deren Inhalte.

Ich hoffe mal, dass es nicht zu lange dauern wird, bis die Firmware hier ist…. und Geduld ist nun mal nicht meine Stärke…

Unboxing: NEXUS9! Das Tablet ist seit gestern da!

Eigentlich sollte es die Rückseitenfarbe „sand“ bekommen. Aber, im Unterschied zu dem zwischendurch schon mal wieder ausverkauftem weiß und dem verfügbaren schwarz siegte dann doch die Ungeduld über Farbwahl. Und nun ist es da – das NEXUS9 HTC-Google-Tablet.

Hier das nicht ganz einhändige Unboxing der wirklich geilen Verpackung (tolle Farbwahl, Google!) – und nun ran an das Tablet!

 

Acer hat das erste ChromeBook mit NVidia Tegra K1 Prozessor raus!

Eigentlich war ich ja scharf auf das Samsung mit dem Lederrücken. Aber… Samsung hat wohl beschlossen, das Gerät einfach nicht nach Deutschland zu bringen. Und dann kam auf der IFA Acer um die Ecke. Mit Nvidia Tegra K1 Prozessor. Und Full HD, 13 Zoll. Somit aktuell mit Ausstattung und Prozessor wohl das beste Chromebook, das es bisher gab.

Und nun auch endlich in Deutschland lieferbar. Das Gerät ist leicht im Vollplastik. In weiß, aber, wer es viel dabei hat, Reinigungstücher nicht vergessen.

Der Prozessor ist schnell, die mit 13 Stunden angesetzte Zeit per Akku kann ich so aber nicht stehen lassen. Neun ja, knappe zehn machbar. Aber 13? Das habe ich bisher nicht geschafft. Größtes Manko: auf der ChromeBook-Seite steht, dass die Geräte alle mit USB mini kommen. Also, theoretisch können ChromeBooks jederzeit mit dem Handy-Ladekabel geladen werden. Nur das Acer nicht. Immer ein eigenes Ladekabel mitschleppten, weil es rund sein muss.

Aber, die Ausstattung. 32 GB SSD, 2x USB (v3.0!), 1x HDMI, 1x SD-Card-Reader. Stereo-Lautsprecher, an sich gut vorne an der Unterseite angebracht. Entwickelt kaum Hitze, selbst wenn es auf dem Schoß stundenlang Full-HD-Videos abspielt. Und wie jedes ChromeBook bringt es für zwei Jahre kostenlose 100GB Speicher bei Google in der Cloud mit.

Aber – was nun damit machen? Wofür ein ChromeBook?
Kurz gesagt: absolut wartungsfreier Laptop. Schnell und gut verarbeitet. Die Daten liegen in der Cloud, sind somit weltweit zugänglich. Auch ein Offline-Arbeiten ist möglich. Mit Auto-Sync bei online-kommen. Die Google-Apps für Doc, Tab und Slide (also Word, Excel und PowerPoint inkl. Unterstützung der ganz neuen Dateiformate) laufen rund. Nett ist, dass man die Files von der Cloud für eine oder mehrere Personen frei geben kann – was problemlos läuft.

Als HD-Gerät für 299 Euro, als Full-HD für 349 Euro (wenn lieferbar). Die Nachfrage nach den Full-HD-Geräten kann wohl nicht schnell genug befriedigt werden…

Als ChromeOS dreht sich alles um den Browser als Schaltzentrale. In den ersten Minuten ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber danach ganz schnell eine logische Sache. GMail im Browser, Videos im Browser, YouTube logischerweise auch im Br0wser. Was will man mehr. Der Tekra rennt gut, die 4GB RAM räumen die Performance gut durch. Einzig die runde Ladebuchse statt des USB Mini Anschlusses und das  eingelassene Display mit der für mich ein wenig zu grobkörninge Plastikschutzversiegelung sind, neben der langen Lieferzeit, ein riesen Manko des Gerätes.

Sonst bin ich aber sehr positiv von dem ChromeBook überrascht – und zugleich bin ich auch sehr zufrieden damit!

Gut, dass es mehr Twitterwaagen gibt, es wird Zeit, sich von withings zu verabschieden…

Ich bin mit meiner Twitter-Waage mittlerweile ja in die zweite Runde gegangen. Und, weil mich das erste Modell begeistert hat, habe ich das zweite Modell wiederum bei withings bestellt. Aber mittlerweile, sowohl bei dem Blutdruckmesser als auch bei dem Schlaf“assistent“ AURA sinkt meine Begeisterung mehr und mehr. Und ein Blick auf die Webseite hat mir nun trotz Kontakt mit dem Kundenservice den Rest verdorben.

Waage eins war noch toll. Gewicht, BMI, Fettanteil – und eben per WiFi twittern. Während die ersten Funktionen durch die Waage ermittelt wurden, wurde der letzte Schritt vom eigenen Webserver auf withings.com weiter geteilt. Bis irgendwann plötzlich nach dem Wiegen die Tweets erst Stunden später auftauchten.

Dann kam Waage zwei. Gewicht, Fettanteil (nur noch in Prozent, nicht mehr Kilogramm, erst nach dem Kauf erfahren), BMI. Pulsschlag, Raumtemperatur und Luftqualität. Zusätzlich sollte es für den Fall, dass es an dem Tag regnet, noch eine „Warnung“ auf dem Display geben. Aber… die Waage kam, ein paar der Funktionen aber nicht… dafür brauchte es erst mal ein Update – das aber noch ein paar Monate auf sich warten ließ.

Ähnliches Spielchen auch mit AURA, dem Schlaflicht-Schlaf-Tracker-Dings. Kommt nur mit ios-App. Bei Amazon? Vernichtende Kritiken. Die zugehörige Presseshow: auch eher ein verzweifelter Versuch, mit samt Pressemitteilung eine BETA-Gerät für den vollen Preis an „geduldige“ Kunden zu kriegen.

Und die Krönung für mich?
Die Webseite mit Kundenlogin. Hier treffen Blutdruck auf Gewicht, Schlaftracking auf Grafikdarstellung. In alter und neuer Version. Nur… nennen wir es so… der Funktionsumfang der neuen ist sehr dem es sie gibt, nicht fertig. Und an der alten wird nichts mehr gemacht, was es mir z.B. unmöglich macht, den Tweet, der täglich kommt, textuell anzupassen… oder auch generell…

Enttäuschend ist auch, dass eine Anfrage beim Kundendienst erst mal über eine Woche komplett unbeantwortet blieb.

Bei all dem und was withings für die Produkte will, was sie können und wie lange es teilweise dauert, bis die Beta-Dinger trotz vollem Verkaufspreis dann doch endlich allen vollumfänglich zur Verfügung stehen, wir die nächste Twitter-Waage nicht mehr von withings kommen. Vielleicht runtastic oder einfach fitbit. Es gibt genug Möglichkeiten, auch ein finales Produkt zu kaufen…

GMail als App nun in Version 5 mit Öffnung für alle anderen Provider

Der Konkurrenzdruck war für Google wohl groß genug. Die hauseigene GMail-App kann in der seit einigen Tagen verfügbaren Version 5.0, die auch in Lollipop Standard ist, nun endlich mehr als nur GMail. Sie kann so gut wie jeden Provider (mit web.de klappt es wohl nicht).

Strato, 1&1, me.com oder auch weitere. Kein Problem mehr für GMail. Die meisten Webkonten kann GMail (also, die App) automatisch durch Nutzername und Passwort vollautomatisch einrichten. Für alle anderen gibt es den dann erscheinenden Button „manuell einrichten“, Auswahl für POP und IMAP. Daten rein – fertig. Durch eine Wischgeste in der neu gestalteten App kann man sich von Konto zu Konto blättern und individuell die Mails „machen“. Einen konsolidierten Posteingang gibt es allerdings nicht, nur je Konto.

Sonst hat sich, bis auf das zusätzlich neue Material Design, wenig an der App geändert. Archivieren und Löschen, ablegen, laden der Ordnerstrukturen und schnelle Bearbeitung der jeweiligen Mails. Man fragt sich nach kurzer Zeit nur noch, wieso Google das alles nicht schon früher möglich gemacht hat…

Wer die v5.0 schon installieren kann, sollte es auf jeden Fall machen. Auch wenn nur das Google GMail-Konto genutzt werden soll, ist das neue Design einfach schön fürs Auge und praktisch anzuwenden.

Viel Spaß damit! Ich bin begeistert – und wer noch mehr will: Google Inbox ansehen und Einladung anfordern!

Google Inbox – eine wirklich nette „Studie“ – aber…

UPDATE 20141113-2030Uhr: alle meine bisherigen Invites sind weg… Danke für die vielen Anfragen und die positive Resonanz!!!

Google hat per Einladung „Inbox“ freigegeben. Bereits schon vor zwei Wochen. Dank Twitter und tollen Verbindungen war es sehr einfach, schnell an eine Einladung und damit an die „neue Inbox“ zu kommen. Neu ist das Konzept nicht, hat schließlich Dropbox mit dem übernommenem „Mailbox“ dieses Konzept bereits vor mindestens über einem Jahr gehabt. Trotzdem greift Google voll in sein Produkt und und hat damit eine ansehnliche App präsentiert. Aber…

Kurz gesagt: Inbox sotiert Euere Mail nach (automatischen) Kategorien: Werbung (das ist das ehemalige „Spam“), Nachrichten, Newsletter, Benachrichtungen, etc. Durch Wischgesten können Nachrichten schnell gelöscht oder archiviert werden. Über Shortcuts lassen sich einzelne oder mehrere Mails als „erledigt“ markieren – oder zu einem späteren Zeitpunkt wieder aktiv in die Inbox bringen.

Wie gesagt, da Idee dahinter ist nicht neu und von Google auch bei Leibe nicht schlecht umgesetzt. Vor allem im Web oder auch auf einem Tablet ist die Inbox durch die App Inbox einfach Hammer! Ich nutze, gerade wenn im Meeting mal schnell aufgeräumt werden muss, Inbox gerne – vor allem, da ich die wichtigen Nachrichten dann abends wieder angezeigt bekomme.

Allerdings hat Inbox für mich einen ganz entscheidenden Nachteil: Die Zeit, die die „Postbearbeitung“ jetzt neuerdings braucht. Von Mail zu Mail, von Kategorie zu Kategorie. Wer also wie ich seine GANZEN Mails in Inbox bearbeiten möchte, braucht locker doppelt so lang, wie in GMail (zu der App v5.0 mit Zugang zu anderen Providern folgt ein separater Blog) oder eben einer anderen App.

Nichtsdestotrotz habe ich Inbox nach wie vor auf allen Geräten – ein schnelles Rastern nach Kategorien und vor allem das Verschieben auf später ist schon gigantisch gut gelöst… aber für die komplette Bearbeitung nutze ich nach wie vor einfach GMail…

 

PS: Wer es testen möchte und eine Einladung benötigt, Kommentar angeben. Wer zuerst mal, mal zuerst, bis alle weg sind!

 

Die Moto360 ist endlich da…

Lange haben wir gewartet, von verschobenen Lieferterminen und Batterieproblemen gelesen. Nun aber ist es seit letzter Woche soweit: Direkt aus China machte sich mein Paket auf den Weg, erlebte Tankstopps und viele Europäische Flughäfen – bevor es knapp eine Woche später endlich bei mir ankam.

Ein bisschen geärgert habe ich mich trotzdem: einen Tag nach dem „Posteingang“ hat Motorola die Versionen mit den Metallarmbändern in die Stores aufgenommen. Auch hat meine Uhr mit dem „Deutsche Sprache, Version 4.4W2“-Firmware noch den einen oder anderen Anzeigefehler. Aber – alles nur temporäre Probleme, die Armbänder soll man nachkaufen und tauschen können und Motorola arbeitet wohl schon an einer Lösung für den Deutschen Markt – erst recht, wo jetzt die Auslieferungen begonnen haben.

Aber nun zu der Uhr selber:
Qualität: gut. Aussehen: die erste wirklich runde und verfügbare SmartWatch. Armband: Leder.

Zu meiner völligen Überraschung hat Motorola eine eigene Connect-App, die zusätzlich neben der Google Android Wear App installiert werden muss. Mit dieser App werden die Feinheiten der Uhr gesteuert – z.B. die diversen Watchfaces, die es für die Uhr gibt. Mit dem neuen Update ist auch schon ein eigener Ziffernblatt-Creater integriert.

Ein Unboxing gibt es hier:

 

Die erste Woche hat die Uhr mit Bravur bestanden. Sie sieht gut aus und fällt aktuell noch auf – was vielleicht auch damit zu tun hat, dass ich meine viereckige Samsung nun nicht mehr trage… Das Lederarmband ist und war für mich immer noch eine Gewöhnung… Aber in Summe ist die Uhr wirklich klasse. Rund eben, wie man es gewöhnt ist. Und Stylisch. Einfach toll.

Sollte Google das Gerücht, dass die AndroidWear-Uhren zukünftig auch mit anderen Betriebssystemen als Android laufen, wahr machen, räumt Google und jeder Anbieter, der JETZT schon eine SmartWatch im Regal hat, diesem Markt auf, ohne Change für eventuell potentielle Mitbewerber. Ich bin sehr gespannt, was hier noch kommt…