Archiv für den Monat Januar 2015

Der neue Gillette ist da – und die Klingen bleiben bei fünf…

Wer eine US-Zeitschrift im Abo hat oder in den letzten Wochen gelesen hat, kam nicht umhin, die Anzeigen von Gillette für den neuen ProGlide (nix neues) Flexball (HALLO!) zu sehen. Nun ist das Teil seit Dienstag in Deutschland erhältlich. Keine neuen Klingen – nur ein neues Kugelgelenk für bessere „Führung“…

Ich bin ja ein Fan von der klassischen Klinge. Wenn es schnell gehen muss, auch dem fertigen Rasierer. Schade nur, dass einige meiner Hautpartien so gar nicht für die (klassische) Nassrasur zu begeistern sind (was nicht am falschen „Halten“ des Messers liegt). Auch die modernen Klingen, mit Einseife- und Hautschonautomatik, machen da keine Ausnahme. So wunderte es mich auch nicht, dass der Kugelgelenk nicht einen echten Versuch brauchte, um rauszufinden, ob eine Nassrasur nun besser von der Hand geht und verträglicher ist.

Nun – besser von der Hand gehen: ja!

Gillette ProGlide Flex, von unten: die Feder ist das Geheimnis!

Gillette ProGlide Flex, von unten: die Feder ist das Geheimnis!

Verwantwortlich dafür ist das dynamische Gelenk, welches eine Drehung des Klingenkopfes erlaubt. Somit kann sich die Klinge, mit allen, was dazu gehört, dem Hautverlauf mit all seinen „Unwägbarkeiten“ noch besser anpassen. Nicht mehr nur die Klingen alleine weichen somit möglichen Hindernissen aus, nein – auch der Kopf kann sich um eine Grad mitdrehen und so ein sorgsameres Rasurerlebnis ermöglichen.

 

Gillette ProGlide Flex

Neu: mit Kugelgelenk

Da der Rasierer aktuell in einer Promo für zwischen 5 und 10 Euro verkauft wird (inkl. Halterung und einer Klinge), ist der Preis nicht schlecht. Bei der ersten Rasur fühlte sich der „drehende“ Kopf schon ein wenig seltsam an – aber schon beim zweiten Mal hat man sich an den neuen Komfort gewöhnt. Und, um ehrlich zu sein: die Lösung von Gillette sieht schon echt spacig aus… Auf der Suche nach einem Nassrasierer? Mal einen zweiten Blick wagen – noch dazu, wo Gillette wahrscheinlich jeden Supermarkt und auch jede Drogerie mit der Preis-Promo zukleistern lassen wird…

Nachdem hier nun alles ausgereizt ist – was ist das nächste? Sechs Klingen… 😉 Wir sind gespannt…

Drei Wochen mit dem NEXUS 6 – erster Erfahrungsbericht

Noch kurz vor Weihnachten hat es die „Wunder-Plunder“ von Google’s Lager in den Niederlanden direkt zu mir in die Post geschafft. Damit war, nach dem NEXUS 9, das zweite offizielle (und vor allem neue!) Geräte von Google mit Lollipop bei mir angekommen. Ich habe mit meinem NEXUS 6 den Vorgänger, das NEXUS 5 abgelöst. Verblüffend – wie schnell und wie klein das NEXUS 5 auf ein Mal sein kann, das mit knapp eineinhalb Jahre gute Dienste geleistet hat. Aber: wie ist es nun, mit einem Telefon, dass selbst iphone plus Nutzer „klein“ aussehen lässt? 

Zuerst die wichtigsten technischen Daten des NEXUS6 (Motorola ist der Hersteller diesmal):
5,96“ HD (qHD um genau zu sein, da 493 ppi bei 2.560 auf 1.440 Auflösung) Display, eine 13MP-Kamera auf der Rückseite. Optische Bildstabilisierung mit Dual-LED-Ringblitz inklusive. Video wird bereits in 4k aufgezeichnet, dabei mit vollen 30fps. Die Vorderseite hat immerhin 2MP als Kamera, was HD-Videokonferenzen ermöglicht. Mit knapp 185 Gramm ist das Handy nicht der Traum von „leichtestes Handy der Welt“, aber bei den Dimensionen kommt es auf ein, zwei Gramm mehr wirklich nicht an.
Über Google ist das Gerät für 699 Euro (64 GB) oder 649 Euro für 32GB zu haben, bei amazon oder, wer vor Ort lieber hat, in den bin-ich-nicht-blöd-Plattenschiebern für gute 50 Euro weniger auf das 64 GB Modell. Preise vergleichen lohnt sich also…

Nur zum Vergleich: das iphone 6 plus:
5,5 Zoll Display, 1.920 auf 1.080 Pixel mit 401 ppi. Kamera mit 8 MP. Vorne 1,2 MP. Videos kommen mit 1.080 in HD. Dafür Standard-Feature: Zeitlupen- und Zeitraffer-Videos. Speichergröße: 16, 64 und 128 GB.
Die ersten drei Wochen
Gewöhnungsbedürftig, neben der Größe, an die man sich wirklich gewöhnen muss, ist, dass Motorola die Ein-/Aus-Taste und die Lautstärkeregler nicht oben angebracht hat, wie man es von den bisherigen Android-Telefonen kennt – sondern mittig. Das hat für mich den Nachteil, dass in mindestens 90 Prozent aller Fälle, wenn ich das Telefon aus der Tasche ziehe, eine der Tasten von einem Finger berührt wird – und somit das Display anspringt oder ich die Vibration in Ton umstelle – unabsichtlich.
Auch habe ich mir kurz nach Erhalt des Telefons „aus Sicherheitsgründen“ eine Schutzhülle bestellt. Obwohl weder die eigene, die Google verkauft noch die zwei anderen, die ich über amazon bestellt habe, den NEXUS-Schriftzug der blauen Rückseite durchsehen lassen. Immer nur das „M“-Logo des Herstellers – und natürlich den Blitz.

Runter gefallen oder aus der Hand gerutscht ist mir das Gerät nie – auch nur ansatzweise nicht! Die gummierte Rückseite bietet perfekten Halt, die leichte „Wellenform“ der Rückseite – typisch für die aktuellen Motorola-Telefonen – unterstützt das gute Gefühl in der Hand. Allerdings lässt sich das Gerät somit wirklich nur auf das Display legen, wenn es glatt auf einem Tisch liegen soll – aber hey, die Rückseite ist auch einfach nur ein Hinkucker…

Lollipop
Das NEXUS 6 ist nach dem NEXUS 9 – Tablet das zweite offizielle Gerät von Google, welches mit Android 5 (Lollipop) ausgeliefert wird. Nachteilig ist hier dran, dass die Geräte standardmäßig mit der aktivierten Verschlüsselung ausgeliefert werden. Nachteilig hört sich schlimmer an, als es ist – mehrere Magazine haben bisher schon Benchmarks veröffentlicht, die zeigen, dass die Verschlüsselung nicht (nennenswert) langsamer ist, als ohne – aber dafür ein wirklicher Sicherheitsgewinn!
Zu Lollipop selber, auch wenn von Google aktuell jeden Monat ein Wartungsupdate kommt, muss ich nicht viel sagen: Neue „Oberfläche“, neuer Look, neue Technik im Hintergrund. Ich mag es – und möchte, auch wegen den neuen praktischen Funktionen, nicht mehr darauf verzichten.
Klar, anfangs ist es „anders“ – aber da man das Gerät ja permanent nutzt und auch immer wieder Tipps&Tricks im Netz findet, ist man schnell drin. Und es ist und bleibt Android, wie wir alle es kennen. Nur in neu. Und praktischer. Aber: gewöhnt Euch bitte dran, ohne Zusatz-Apps keine Stummschaltung mehr (soll mit Update auf 5.2 wieder da sein).

Meine Erfahrung der letzten drei Wochen
Das Gerät ist flott. Sehr flott! Eben das modernste Gerät, dass aktuell auf dem Markt ist. Die Kamera ist mir persönlich, auch wenn ich HDR ausschalte, zu langsam. Es ist definitiv kein Schnappschuss-Kameratelefon. Die Frontkamera zusammen mit HangOut macht beeindruckte Videokonferenzen, eben in HD. Lollipop ist ein geiles Update von Google, wirklich sehr gelungen. Und eben einfach perfekt auf einem NEXUS-Gerät. Der Akku hält trotz meines umfangreichen Online- und Telefonie-Verhaltens den ganzen Tag durch… und wenn nicht, mit dem mitgelieferten Ladegerät (Stufe 1: 12V bei 1,2A!, Stufe 2: 9V bei 1,6A…) ist in 30 Minuten wieder genug Power da. Die Größe finde ich super (obwohl man sich trotzdem immer noch vertippen kann). Das Gerät liegt gut in der Hand, mittlerweile gibt es auch diverse preisgünstige und sinnvolle Lösungen, das Gerät zu schützen (Hüllen, „Vollschutz“, etc.). Ich empfehle, auch wenn dann der schöne NEXUS-Schriftzug auf der Rückseite nicht mehr zu sehen ist, eine solche Hülle anzuschaffen… sicher ist sicher, wenn das Gerät doch mal fallen sollte (und trotzdem kein Garant, dass es den Sturz überlebt!). In Summe liegt das Handy aber so gut in der Hand, dass es einem nicht aus selbiger rutschen sollte…

Kurz gesagt: Ich bin begeistert. Ich bin angetan. Und: ich habe wieder ein Montagsgerät erhalten. Aber mein Ersatzgerät ist unterwegs – und ich will das Gerät trotz alle dem nicht missen müssen! Also: wer ein neues gerne auch großes Handy sucht, mit einem modernen aktuellen Betriebssystem: unbedingt einen oder zwei Blicke auf das NEXUS6 werfen!

 Wer nachlesen möchte, was im Vorfeld alles erwartet wurde und mit welchem Hype das NEXUS 6 erwartet wurde, kann dies im Blog von Salt nochmals in aller Ruhe nachlesen!

…und noch ein eher „unglückliches“ Update… Google Chrome

Es war ja lange ruhig um die Update-Serie des Google Chrome Browsers. Nun war es aber diese Woche wieder soweit. Was sofort auffällt: Die „Profilverwaltung“ ist nun ganz offen nach oben in die Menüleiste gerutscht. Und, in meinem Fall – auch noch ein paar mehr unangenehme „Nebenwirkungen“.

Als erstes viel mir auf, dass Chrome keine PDF-Dateien mehr öffnet. Soweit so gut, dann eben Firefox (was problemlos geklappt hat).
Da Chrome aber mein Standard-Browser auf Windows ist, fand ich noch mehr… das „schlimmste“ bisher, nach ein paar Tagen testen ist: ich kann keine Dateien mehr laden. Weder über den Chrome selbst, noch über den praktischen kostenlosen Chrono Download Manager (in den Extensions/Erweiterungen zu finden).

Also, ich habe nun einen Standardbrowser, der keine PDF-Dateien mehr anzeigt… sie aber auch nicht runter lädt… Ich hoffe nur (was ich noch nicht probiert habe), dass sich dieser Fehler auf Windows beschränkt und nicht mein ChromeBook „infiziert“ – sonst wäre ich echt kurzfristig ein wenig… verstimmt… Ihr kennt diese Laune von mir ja schon ein bisschen… hoffen wir also das Beste… und auf ein baldiges Update…

 

Wie sieht es bei Euch so aus, mit  Chrome Version 39.0.2171.95 m? Ähnliche oder sogar noch schlimmere Fehler?
Freue mich auf Eure Kommentare!!!

Apropos withings: jetzt geht nicht mal mehr die App richtig…

Dass meine Waage lange Zeit, obwohl die zugehörige Webseite sagte, dass die Waage gar nicht mehr twittert, immer den selben Tweet geschickt hat (gut, das Gewicht hat sie wenigstens noch aktualisiert), konnte ich dank einem freundschaftlichen Rat mit der neuen Version von ifttt dieses Manko aus der Welt schaffen. Mit dem neuesten App-Update hat withings aber noch mehr aus der Welt geschafft – auch online im Web!

Kurz gesagt: die neue App, die leider von der Struktur und Datenaufbereitung wirklich geil aussieht, hat es jetzt geschafft, dass meine Waage mich täglich wiegt – der Tweet auch abgesetzt wird, aber: in der App seit fünf Tagen keine neuen Werte mehr auftauchen!
Witziger weise auch nicht im Web – also, im NEUEN Interface. Wer auf das klassische wechselt, sieht alle Werte…

Sehr seltsam, wo ich doch withings bereits seit Monaten versuche zu erklären, dass die neue Version nicht korrekt läuft. Angefangen bei der Tatsache, dass die Sharing-Funktion seitdem die neue Version online ging mit „Kommt demnächst“ beschriftet ist – und jetzt eben aufgehört damit, dass die neue Seite sich weigert, Daten zu aktualisieren…

Dies wirkt sich auch nicht unbedingt positiv auf weitere Käufe von withings aus. Ich bin froh, dass netatmo demnächst mit einer Kamera kommt, ich war schon am Überlegen, ob ich die von withings besorge – hat sich nun erledigt…

So schnell kann das gehen: Bug + mangelhafter Kundenservice + neue Produkte nur als Beta für teuer Geld = Kauf bei Konkurrenz. Aus und Ende. Danke.

 

Mein nächstes Fitness-Band wird – keines mehr von Jawbone!

So sehr ich die App und das ganze drum herum leiden mag – aber mein nächstes Fitness-Armband wird definitiv weder das UP24 mit Bluetooth noch das Up3. So toll sowohl der Kundenservice ist als auch die, dank nicht-Bluetooth-Technik des UP… ich bin mittlerweile innerhalb von 12 Monaten beim zweiten Austausch…

Beide Bänder, die ich bisher zurück geschickt habe, leiden unter dem gleichen Problem: ein einem Ende ist ein Druckknopf angebracht, der den Schlafmodus startet oder das Tracking für sportliche Aktivitäten aktiviert. Und jedes Mal fing dieser einzelne Knopf an, erst nicht mehr immer und dann irgendwann gar nicht mehr zu gehen. Das erste Band brauchte noch gute sechs Monate. Das zweite nun nur noch gute vier… Und so nett und unproblematisch der Austausch mit dem deutschen Kundendienst jeweils ist – kein lästiges Klären des Kaufbeleges, nein: email nennen, der Computer sagt, wann das Band erstmalig aktiviert wurde, innerhalb 12 Monaten kostenfreier Austausch! -, ich hätte jetzt gerne einen Tracker, bei dem ich mir nicht dauernd die Frage stelle, wie lange der Button noch geht – und eben nicht…

Und jetzt die Frage an Euch da draußen!!
Was soll ich kaufen? Eigentlich finde ich das Band von Microsoft genial – aber „offiziell“ hat man es in Deutschland noch nicht gesehen. Funktionell finde ich das kommende FitBit Charge HR toll, auch wenn noch unklar ist, wann es in Deutschland auf den Markt kommt (und man auf Twitter schon lesen konnte, dass die Plastikbänder wieder einige allergische Reaktionen auslösen sollen…).
Nach viel Überlegen habe ich mich, auch wenn die App mittlerweile geil ist, gegen ein withings Pulse Ox entschieden – lose in der Tasche tragen, ok – aber das Band für den Schlaf will mir einfach nicht gefallen…
Das runtastic ist einfach nur hässlich, das von Polar mittlerweile zu alt und das Shine zu ungenau… So… und nun?

Ich freue mich auf Eurer Tipps – Tweet oder Kommentar bitte! Danke! 😉

Winterzeit – und die Perversität im Straßenverkehr

Wir kennen das alle: Da fällt im Umkreis von 150 Kilometern eine einzelne, schmelzgefährdete Schneeflocke: und deutschlandweit kommt jeglicher Straßenverkehr zum erliegen. SUV-Fahrer verlernen die Basics von rechts und links, Opel-Fahrer verhalten sich (leider) wie immer (und das macht sie alle so gefährlich), BMWs schaffen neue Geschwindigkeitsrekorde auf der linken Spur… doch dann!

Die Meldung morgens um 6 im Radio! Während ein Großteil der Autos im Freien von Eis und Schnee händisch befreit wird: ES IST GLATT! Welch Überraschung für die Jahreszeit – im Winter ist tatsächlich mit Eis, Schnee, Kälte und Glätte zu rechnen, auch in Mitteleuropa.
Allerdings führt diese Meldung im Radio dazu, dass plötzlich JEDER und nicht nur die immer noch hart gesottenen Sparstrümpfe mit den Ganzjahressommerreifen anfangen, mit 17 km/h die Autobahnen und Landstraßen zu verstopfen. Egal, ob die Fahrtbahn nass (ja, Gefahr) oder trocken (oh je, Blitz-vereist?) ist, ob gestreut und gesalzen ist (das ist das, wenn die Windschutzscheibe hinter dem Vorausfahrenden immer wieder so komisch milchig-weiß wird) oder Schnee die komplette Fahrbahn im Griff hat… Muss nicht mehr dazu sagen, kennt Ihr auch alle!

Und dann: Abends im Schneechaos nach Hause, Auto abstellen und auf den Hochsommer warten. Und siehe da: Folgemorgen, Schnee weg, Straßen naß, aber ganze zwei Grad plus! Und jetzt wird es wirklich gefährlich, da dass Radio lieber über deutsche Politik unserer Übermutti M. (gibt es nicht, Stichwort Frauenquote und Frisurenbonus) berichtet, statt über „heute könnte es wirklich glatt sein. Und was ist? Die 100 km/h sind plötzlich wieder machbar. Vor allem mit den Ganzjahressommerreifen. Dass da ab und an mal ein Auto (eben auf Umparker im Kopf…) mal in der Kurve auf der Zu- oder Abfahrt der Autobahn geworfen werden, trifft immer nur die anderen (aber trotzdem schön mit anzusehen, wenn man dahinter ist!). Oder auch mal der Klassiker: Ausbruch auf der Landstraße mit kostenfreien Abflug Richtung Wald- und Wiesengelände. Ich kann mich daran kaum satt sehen, bevorzugt im Rückspiegel. Oder eben der ebenso beliebte Kennenlern-Trick zum freiwilligen Adresstausch beim Gripversagen im Anrauschen auf das Autoschlangenende bei einer roten Ampel… hach, wenn ich das Blech-auf-Bleck-Orchester schon wieder höre, zu schön am frühen morgen!!!

Nun gut – bis in den Januar hinein haben wir es trotz all der anderen Fahrer schon mal geschafft – und auch im Sommer verunglücken Gerüchten zufolge Autofahrer… Viel Glück weiterhin da draußen!

CES 2015 – ein erster Eindruck, wo es hin geht (oder eben nicht)…

Wer hätte gedacht, dass Tablets so schnell uninteressant werden? Wohl niemand, überbieten sich die Hersteller doch immer noch mit Größe, Dünne, Gewicht und Preis. Und siehe da – auf der CES spielen Tablet so überhaupt keine Rolle…

Aber, welch Überraschung: zwei Themen beherrschten die Messe: Internet of Things (IoT) und… auf einer Nerd-EDV-Computer-Messe: AUTOS.
Ja, wirklich! A U T O S! Ein Benz, der aussieht, wie der (kurzfristig) geschmolzene Terminator 2 (also, der dort böse…) zeigte sich ebenso wie der neue VW – mit Gestensteuerung und Volldisplay statt „Uhrenladen“ im Cockpit. Selbstfahrend – oder eben nur einparkend, das zeigen uns die Automobilhersteller… ich kann es ehrlich gesagt nicht mehr abwarten, dass die ersten wirklich komplett selbstfahrenden Autos da sind – für mich, und für all die anderen, die mir täglich den Weg versperren (Stichwort: Reißverschlussverfahren). Aber keiner der beiden Wagen meiner Wahl für den Sommer dieses Jahres wird das wohl mitbringen – da heißt es sich, in Geduld üben – will Nissan doch der erste auf diesem Markt werden, war da nicht mal was mit 2017? Wir werden sehen.

Aber, nicht vergessen: Es ging ja auch ein wenig um Technik. Und hier war ne Menge dabei. Sony mit der edlen Metal-Version seiner SmartWatch, auch viel Technik, die als Fernseher oder Computermonitor zu Hause einziehen könnte… Aber, neben den Wearables in allen möglichen Formen war der nächste, eigentlich aktuelle, Trend: Internet of Things. Über den selbstbestellenden Kühlschrank sind wir nun aber hinaus – die gezeigten Produkte, allen voran immer wieder das von Parrot in erweiterter Version gezeigte „Blumenpflegeset per Tablet“, nutzen und „dienen“ uns, um uns den Alltag zu erleichtern. Vieles, was gezeigt wurde, hatte noch kein Preisschild und nur vage Aussagen wie „ab Sommer 2015“.

Kommen wird da noch viel dieses Jahr. Heizung, Strom, Sicherheit, „Grillpfannen“… ich bin sehr gespannt! Vor allem, ob doch noch ein einheitlicher Standard vielleicht auch mal übergreifend die Hersteller vernetzen wird…

 

Ach ja: An Handy-Neuheiten sah es auch eher mau aus… HTC: nein. Samsung: nur angeblich für Fachpublikum. LG: Curved 2, geil!, China: leider nein, Asus: ja, …

2015 – was an Technik kommen sollte/wird…

Jetzt ist es also endlich da. 2015! Hallo! Aber… was bringt es uns denn jetzt? Der technische Ausblick einer vagen Vermutung…

Der einfache Teil zuerst: Apple wird, wenn es denn endlich klappen wird, die iWatch, die nicht iWatch heißen darf, auf den Markt bringen. Oder auch nicht… aber bis Ende Februar ist ja noch Zeit. Auch wird es mit Sicherheit ein iphone 6s geben, das „technisch“ ein wenig „aktualisiert“ wird und sonst noch kosmetische Feinheiten bietet. Spannend wird es, ob Apple den Tablet-Markt ganz aufgeben oder auch nur mit einem Facelift erfreuen wird… Spannender, wirklich wesentlich spannender, wird Apples Anlauf, eine gemeinsame Sprachbasis für die verschiedenen existenten Standards rund um die Hausautomation zu schaffen. Den Dauerwitz des iTV erwähne ich mal nicht, hat Apple doch genug Sorgen, ein von den Fans gefordertes AppleTV4 endlich in die Startlöcher zu bringen… Neben ein bisschen Spielerei mit den MacBooks würde ich von Apple sonst nichts erwarten, schließlich gilt es immer noch, eine Industrie von ApplePay (wieder) zu überzeugen.

Spannender wird es bei Microsoft: Windows 10 wird kommen – und wenn es nur halb so gut läuft, wie die ersten Beta-Tests versprechen, Apple einiges an Marktanteilen abnehmen. Da das Mac OS X immer schlechter und unvollständiger wird und Microsoft mit Windows 7 schon bewiesen hat, dass es rein OS-technisch keinen Grund mehr gibt, zu Apple zu gehen, werden in Windows 10 erst recht viele Anstrengungen stecken, Apple zu zeigen, wie ein modernes offenes Betriebssystem aussieht. Auch die Surface-Tablets graben bei Apple Marktanteile ab: komplettes Windows mit von den Benutzern gewünschten Schnittstellen (USB, HDMI, nicht nur der lächerliche Lightning-Pin) und einer geilen Tastaturmatte… nur preislich muss sich hier was tun. Aber dafür wird Windows 10 sicherlich sorgen, dass hier erneut Bewegung kommt.
Zeit wird es auch, dass Microsoft sein Fitness-Gadget, das Band, nach Deutschland bringt. Interessantes Konzept, was die verbauten Sensoren angeht (inkl. UV-Messer), noch geiler, dass es nicht nur Windows (Phone), sondern auch Android und eben die Reste von Apple unterstützt. In den USA ein heimlicher Star, warum sollte es in Deutschland (wenn es nicht zu lange dauert) nicht auch klappen.
Und dann ist da ja noch die XBox: Den Wettlauf gegen die PlayStation verloren, preislich immer noch zu hoch für das, was man (alles nicht) bekommt – und als „Billigableger“ ohne Kinect einfach nur wertlos. Ebenso ohne den sündhaft-teueren On-Line-Pass… aber grafisch mit neuen Maßstäben, ganz klar.
Was das ganze andere DrumHerum so machen wird, werden wir sehen: Skype kann aktuell schon zwei, drei Sprachen simultan im Gespräch übersetzten, da wird Google mit Sicherheit nachziehen, wie auch immer. Da Bing sich auf dem Markt nicht durchsetzten konnte, wird die Entwicklung hier sicherlich spannend werden. Noch netter das Weihnachts-2014-Gerücht: Windows 10 wird den Internet Exploder… äh… Explorer wohl in Rente schicken und mit einem neuen Browser starten. Bleibt zu hoffen, dass sich nicht nur der Name ändert…

Apropos Bing, Sprachübersetzung und Google: Was will uns denn Google 2015 so alles bringen?
In erster Linie wird, neben dem ständigen Updates der hauseigenen Suchmaschine, Android noch im Mittelpunkt stehen. Mit Android 5 (jetzt 5.0.1 und 5.1 in Ankündigung) hat Google ein riesen UpGrade ausgerollt, dass sich nun langsam auf den Geräten durchsetzten muss. Nachteilig für die Performance, vor allem älterer Geräte, wirkt sich aus, dass Lollipop standardmäßig die Verschlüsselung der Handys aktiviert – was auch auf dem NEXUS6 gerne mal eine kleine „Denkpause“ verursacht.
Und ja, NEXUS: Die Gemeinde wartet auf eine Aussage: geht es weiter? War das NEXUS 9 und 6 das Ende? Und wenn ja, wie geht es weiter? Kommt doch noch mal Android SILVER? Oder wird man die PLAY EDITION mit purem Android von aktuellen Topgeräten auch endlich in Deutschland erleben?
Auch steht noch aus, ob der NEXUS Player nach Deutschland kommt – und was der ChromeCast 2 denn nun wirklich noch alles kann, was das aktuelle Modell dann künftig nicht mehr können wird. Mit dem ChromeCast hat Google auf jeden Fall ein Killer-Streaming-Gerät auf den Markt gebracht – und es per Software kontinuierlich weiter entwickelt, zuletzt um den Gastmodus. Da geht noch mehr, wetten?
Aber, viel spannender wird: GoogleGlass! Geht es weiter – und wenn ja, was wird Google daraus machen? VR ist ja auch in aller Munde, das würde doch passen? Oder bleibt es bei dem Dezember-Update von Cardboard (20 € in Pappe mit einer neuen umfangreichen App!)? Und wie geht es mit Project Ara weiter? Fragen über Fragen die den deutschen Markt bisher komplett ignoriert haben…
Spannender wird das Wettrennen mit Apple zum Thema „Auto“. Hier geht es nicht um „besser“, aktuell noch um schneller. Und, ganz wichtig: wer die bessere Umsetzung hat. Die aktuellen Bilder, die auf einem „Navi“-Bildschirm ein paar Apps zeigen, die auf dem Handy laufen: großes Kino. Aber: meine Erwartungen sind da mehr! Eher in die Richtung, wie Skoda mit dem Modell C gezeigt hat: volldigitales Cockpit, das variabel zwischen Tacho und GoogleMaps wechseln kann. Spracheingabe statt lästiger App-Tipperei vom Smartphone nun auf dem Navi. Und bitte eine echte(!) Integration in das Auto, nicht nur das bisherige Konzept der „Spiegelung“. Wie gesagt, das wird noch spannend dieses Jahr!
Auch spannend wird, wie Google mit AndroidWear und den (bisherigen) Herstellern weiter machen wird. Was kommt als nächstes? Längere Akku-Laufzeiten bitte. Bessere Usability auf den Geräten. Klar ist die Möglichkeit, auf WhatsApp oder emails per Spracheingabe über die Uhr schnell eine Antwort zu schicken, geil. Aberaberaber… ich will da mehr! 😉 Ohne einen hässlichen Drehregler am Rand, also – muss da wohl auch mehr gehen! Spannend wird auch, was die Hersteller noch „schaffen“ – bei rund sind wir mit LG und Motorola schon (auch wenn sich mittlerweile zeigt, dass LG die bessere Wahl ist) – und viereckig haben sowohl LG als auch Samsung (hierbei ist Samsung LG weit voraus, auch mit dem Design!).
Nun gut – aber es gibt noch weitere spannende Projekte, die Google dieses Jahr weiter voran treiben wird: Loon, mit Ballons die Welt mit Internet zu versorgen. Oder auch die Kontaktlinse, die Körperwerte (und/oder Krebs) ermitteln und weiter leiten kann…

Aber mal neutral auf den Markt gekuckt: 2015 wird die Entscheidung nicht nur bei den Wearables (also, nicht nur den Uhren), sondern auch den Fitness-Bändern und wasauchimmersienochalleskönnen. Nein, auch bei der Heimautomatisierung. Von NEST über DropCam – da ist Potential drin! Heizungssteuerung, weltweit für zu Hause. Eine Kamera, die mir per Stream zeigt, was alles so los ist. Thermostatsteuerung (wenn zutreffend). Und, ganz heiß: Schlüsselsteuerung. Nicht mehr die Haustür aufsperren, das Handy macht das im näher kommen. Hände-frei. Mit Gastzutritt. Und individueller Beschränkung. Und weil neben dem Haus meist ein Auto steht, geht es da gleich weiter. Ran an den Port, den sonst nur die Werkstatt nutzt und Daten sammeln. Fahrverhalten – und damit den Spritverbrauch optimieren (klar, Diesel bei 1109 – aber wenn der wieder teurer wird, macht der einen riesen Sprung!). Potential ist also vorhanden – und es werden mit Sicherheit noch weitere Bereiche im Laufe des Jahres dazu kommen… sollte das Bluetooth-Fahrradschloss es als fertiges Kickstarter-Projekt nun auch nach Deutschland bringen.

Wie auch immer, der Trend ist eindeutig: Messen, tracken, auswerten. 24 Stunden, rund um die Uhr. Egal in welchem Bereich – und nebenbei noch das Leben vereinfachen. Gerne auch über Massenspenden. Na dann, 2015: Du kannst endlich los legen!

 

2014 im Rückblick – ein Dank an Euch alle für das Interesse und das Mitlesen!!!! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE!!!!!

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Eine Cable Car in San Francisco fasst 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 2.900 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 48 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.