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Deutschland ist im Zahlen mit Karten nur letzter? Auch bei GooglePay und weiteren Anbietern? DAS ICH NICHT LACHE!!!! (Fast live aus den USA)

Amerika, Du Land der Kartenzahlungen. Kein Betrag zu klein – und, wie wir aus der letzten Finanzkrise wissen, kein Betrag zu groß, dass er nicht über eine Kreditkarte abgewickelt werden könnte. Allerdings, wie ist es denn so mit den „neuen“ Zahlungsmitteln, Google oder Apple Pay? Da sieht es ganz düster aus…

Klar, in den USA kann ich ALLES mit Karte zahlen - aber...//Quelle: yelp.com

Klar, in den USA kann ich ALLES mit Karte zahlen – aber…//Quelle: yelp.com

Das schöne an GooglePay ist, dass ich mit meinem Handy überall auf der Welt zahlen kann, wo ein Karten-Terminal auch „Auflegen“ wie wir Deutschen („Tap“, so der Rest der Welt) dazu sagen. Der große Vorteil gegenüber Apple Pay, keine großen „Umbauten“ nötig!

Aber ob nun das eine oder das andere, im Land der digitalen Zahlungsmittel (nach China) sieht es mit den neuen Methoden ziemlich düster aus! Ich würde mal schätzen, dass knapp 90% aller Kassenterminals noch den ganz alten „swip“-Magnetstreifen-Standard unterstützen. Mit dieser Methode kann man wohl an jeder Kasse in den ganzen USA problemlos bezahlen.

An zweiter Stelle ist das Einführen der Karte mit dem aufgebrachten Mikrochip. Zwar ist es genau dieser kleine Chip, der die Karte eben auch, dank NFC-Chip, „Tap“-fähig macht, aber irgendwie findet diese Technik nicht so den Anklang in den USA.

Eher im Gegenteil: bei vielen neuen Terminal, die eine „gigantische“ Muschel an der Oberkante mit einem entsprechend großen „TAP“-Aufkleber haben, ist diese Technik deaktiviert. Warum konnte mir auch in einigen Gesprächen nicht erklärt werden. Manche behaupten auch, dass die Technik funktioniere, aber eben nicht bei jeder Zahlung (so wurde es mir in einem Outlet berichtet), witziger weise in einem von vier Läden, die ich auf der ganzen Reise gesehen habe, die einen „Apple Pay“ Aufkleber an der Tür hatten.

Gerade kleinere Läden erzählten mir, dass Tap für sie unlukrativ sei, da die Anbieter noch horrende Gebühren für die Nutzung mit in Rechnung stellen. Also: Endbetrag + Service- + Tap-Gebühr – und letztere beiden trägt eben nun mal der Händler.

Da lohnt sich der Blick in die EU: dank emsigen Bestrebungen aus Maastricht sind die vormals enormen Sätze hier klar gedrückt, um nicht gedeckelt zu sagen. Daher genießen wir die Freiheit, mit einer NFC-Karte an jedem (modernen und nach eigene Aussagen ist es fast flächendeckend in Deutschland so!) Terminal mit Tap in Sekundenschnelle eine Zahlung abzuwickeln – und auch das, dank EU, so kostengünstig wie möglich für den Händler.

Das diese Aussage stimmen mögen, erkennt man auch daran, dass viele Händler ihren Bargeldbestand mittlerweile auf ein Minimum halten. Abheben bei einem Einkauf ab 5-, 10- oder 20 Euro? Das ist kein Selbstzweck, das minimiert die Kosten für den Sicherheitsdienst und die Bankeinzahlungen, sowie Versicherungskosten und Einlagerung vor Ort. Das wäre vor ein paar Jahren noch undenkbar gewesen.

Wir mögen den USA ja in vielen Dingen hintanstehen, aber bei wirklich modernen Zahlungsmitteln haben wir mit „Tap“ und Handyzahlungen, zumindest auf dem Androiden, aktuell ganz eindeutig die Nase vorn.

Ach ja, kleines PS für GooglePay: Wer von Euch sich bisher geärgert hat, dass seine Bank nicht „kompatibel“ ist: solltet Ihr PayPal nutzen, könnt ihr Euer Konto seit dieser Woche auch mit GooglePay nutzen! Gleich mal ausprobieren und erleben, wie schön es ist, wenn die Kreditkarte zu Hause bleiben kann!

Und bei Euch so? Eure Erfahrungen mit Zahlungen – und dann im außereuropäischen Ausland? Ich freue mich auf Eure Kommentare!

„Vorsicht beim Formatieren von USB-Sticks – ein Klick reicht, um ein anderes Laufwerk zu killen!“ – „Ja, ja…!“

Wie oft habe ich das schon gelesen: Wer einen USB-Stick formatieren möchte, möge bitte alle externen Platten abziehen und idealerweise sicher sein, dass er/sie nicht zufällig eine interne Platte erwischt. Windows 10 kennt nur eine Rückfrage, die „ja/nein“ heißt – und schon ist die Schnellformatierung der (falschen) Platte erledigt. Aber nun mal ehrlich: wem ist so ein Bullshit denn schon mal passiert, wer bitte ist DENN WIRKLICH SOOOOO DOOF? Nun ja – es ist wirklich nur einen falschen Mausklick entfernt!

Formatieren: 1000 Mal berührt, 1000 Mal is' nix passiert... alles wie immer? / Quelle: chip.de

Formatieren: 1000 Mal berührt, 1000 Mal is‘ nix passiert… alles wie immer? / Quelle: chip.de

In fast jeder c’t oder anderen Computerzeitschrift (egal, ob Win, Mac oder Linux) ist es zu lesen: wer einen USB-Stick formatieren möchte, möge sicher sein, dass er kein anderes, erst recht, kein anderes externes Laufwerk statt dessen anklickt. Manchmal sehen die externen Icons alle gleich aus (kenne ich von meiner Mac-Zeit noch recht gut!), ab und an stimmt die Sortierung im Explorer oder Finder nicht – ab und an, so läuft es auf meinem Raspi, wird „nur“ die Datenträgergröße ohne Namen angezeigt…. je nach Plattform und eingesetzter Software also mehr als genug Chancen, völlig übermüdet und mit nur einem Auge und dem restlichen Gehirn schon vier Schritte weiter, Formatieren blind mit „Enter“ zu bestätigen.

Andererseits: an sich auch kein Problem, wir schreiben ja alle regelmäßige Backups. Somit sind die Daten alle sicher! Und doppelt! Und aktuell!
Aber: wenn die Formatierung nun genau ein paar Minuten vor dem Start des Backups passiert? Und die Software, leider völlig korrekt, feststellt, dass die Originalplatte „geputzt“ wurde und damit, ebenfalls im Bruchteil einer Sekunde, das komplette Backup über den digitalen Jordan schickt?

Alles Gruselgeschichten von PC-Zeitschriften. Oft genug gelesen! Danke dafür!
Aber trotz gleicher Icons auf Mac, rudimentärer Darstellung auf dem Raspi oder teilweise doppelter und fehlerhafter Reihenfolge auf dem PC: SO habe ich noch nicht Daten verloren!

Aber nun: nehme man die Summe der möglich menschlich fehlerhaften Teile im wirklich ungünstigsten Moment: Spät nachts, und es eilt, morgen geht es in den Urlaub. Parallel soll ein Backup laufen, ein Film soll noch im Hintergrund angehört werden, der neue Druckertreiber von Canon lähmt den PC, der Blogpost ist noch nicht fertig und für das Vertonen ist es viel zu spät… abgesehen davon stimmt auch mit der Software was nicht. Also, mal den Wecker auf zwei Stunden vorstellen… oh, siehe da, die Tasche noch umräumen, die ist super als Handgepäck… wow, vier USB-Sticks aus der Zeit in Hessen… also, schnell diese Daten auf die NAS spielen, noch läuft das Backup ja noch nicht… und die Sticks gleich formatieren, die kann ich anders gut gebrauchen, da der kleinste 64GB Speicher hat…

Und irgendwo zwischen Netflix hören, Blogpost schreiben und USB-Sticks-kopieren-formatieren-nächster-bitte ist es passiert: Ich habe meine im-Rechner-Backup-Platte angeklickt und formatiert. Einfach so. Blind. Und dumm. Dumm auch, dass mir das nicht SOFORT aufgefallen ist – denn knapp 20 Minuten später (wäre ich ins Bett gegangen, wäre nichts passiert, da das NAS-Backup noch da gewesen wäre!), hat meine routinemäßige Backup-Software festgestellt, dass die Platte leer ist – und nun auch das Backup auf der NAS gekillt.

Aber davon hatte ich noch nichts gemerkt – Auch nicht, als ich den Rechner nochmals gestartet habe, da die NAS sich nicht runter gefahren hat.

Machen wir es kurz: Ich musste am nächsten Tag los, mein öffentlicher Chauffeur im Nahverkehrsbereich wartet leider nicht auf mich, und meine zwei Koffer mussten ja auch noch zum „vereinbarten Treffpunkt“. Aber, der Wecker war ja auf früher gestellt, damit ich Euch den PodCast noch sprechen kann… Software auf, „Öffnen“ anklicken und das neue erstellte Intro öffnen… doch da… war nix.

Nun gut, ich bin ja auch falsch da wo ich sein möchte, also, Explorer auf und… JETZT KAM DER SCHOCK!!!!!!!!!!!!!!! ICH HATTE MEINE BACKUP-PLATTE FORMATIERT!!!!!

Jetzt schnell sein – NAS an… und: auch da hat das Backup mit der Software seinen Dienst leider getan: auch hier… ALLES WEG! (45 mins bis Abfahrt Bus)

FUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUXX!!!!!!! (Ein Schrei, den die Nachbarn NIE vergessen werden!)

Da die NAS ein rudimentäres Linux mit proprietärem Dateiformat hat, macht ein Rettungsversuch hier keinen Sinn. Also: ran an die interne Backup-Platte (Merke: Doppel-Backup-Strategie und Softwareeinsatz DRINGEND überdenken!).

Google Suche, parallel Hersteller der Platte für Datenrettung anrufen. (35 mins bis Abfahrt)

Google Suche bringt ein Tool, ich zweifle, ob das Teil nicht mehr kaputt macht, als möglicherweise repariert. Telefon: Nummer falsch. Neue Suche. Neue Nummer: das Menü wirft mich nach sieben Unterstrukturen und endlich der richtigen Auswahl wieder an den Start zurück. Erneuter Anruf, erneuter „Neustart“. Neue Google Suche, nun mit Nummer für Großkundenservice – sofort durch gekommen. (20 mins bis Abfahrt).

Lange Diskussion, dann plötzlich: sie haben eine Rettungs-Suite. Die macht nix kaputt und hat einen Tiefenscan. Demo verfügbar. Link zur Webseite: klappt nicht. (15 mins bis Abfahrt)

Link und Infos kommen, wie am Telefon versprochen, per email inkl. Fallnummer für „nach meinem Urlaub“. Schnell installiert und „einfachen Modus“ über die Platte gejagt. Fünf Minuten später die Nachricht: Keine gelöschten Daten gefunden. Scheiße! Deep Scan gestartet, nach 10 mins (noch 5 bis zur Abfahrt) aktuelle Zeitschätzung bei über 23 Stunden. Rechner ausmachen, in den Arsch beißen, los laufen.

Ich hatte nun eine Bahnfahrt Zeit, mir Gedanken zu machen, was zu tun ist. Langsam freundete ich mich auch mit einem Preis von 800 und mehr Euro für eine physikalische Datenrettung in den Niederlanden an – aber immer noch sichtlich leicht verzweifelt, ob meines „Daneben-Klicks“.

Kleiner Zeitsprung um drei Urlaubswochen:
Der Deep Scan lieferte nach einer Laufzeit von knapp zwei Tagen eine 100%-ige Wiederherstellungsrate aller Dateien der Platte – bis auf die, die bereits, als die Platte noch nicht formatiert war, im Papierkorb lagen. 6 TB oder ca. 389.000 einzelne Files. Wiederherstellungsdauer: gute 2 Tage (anfangs lief die Zeitanzeige hoch bis 28 Tage!).

Somit sollte ich, parallel zur Veröffentlichung des BlogPosts und des PodCasts dazu, meine Daten wohl wieder haben. PUH! Was für ein… Ja: GLÜCK!

Im Hintergrund habe ich meine Backup-Strategie geändert: klar will ich nur Updates von geänderten Dateien – aber ab sofort darf es keine Löschweitergabe mehr geben! Damit kann es nicht mehr passieren, dass eine erneute unbeabsichtigte Löschung der Platte zu einem kompletten Backup-Verlust führen kann.

Auch musste ich für die Wiederherstellung der Platte eine weitere Platte anschaffen: diese wird, sobald sicher ist, dass die „alte“ Platte nach beabsichtigter Formatierung wieder „rund“ läuft, mit einer frischen und sauberen Windows 10 Pro Variante bestückt und wird meine bereits vier Jahre alte intere Start-Laufwerk-Platte ersetzen – die berüchtigte C:. Damit werde ich auch endlich den ganzen vorinstallierten Mist los, der mich bisher an dem Rechner echt gestört hat.

Soweit, so gut. Das sind die aktuellen Pläne.
Während ich diese Zeilen schreibe, ist die Wiederherstellung bei 40% und wird noch gute 24 Stunden durch laufen. Ich bin gespannt, ob wirklich alles gut geht und so klappt. wie ich es mir vorstelle.
Parallel habe ich ein weiteres Tool in Petto, mit dem ich die gelöschte Platte nach der aktuell laufenden Wiederherstellung erneut bearbeiten werde – da dieses Tool die Spezialität hat, gelöschte Partitionen wieder herzustellen. Da dies aber aktives Schreiben auf der Platte erfordert, war es mir zu heikel, damit anzufangen – schließlich überschreibt jeder andere Schreibvorgang potentielle Daten, die man sonst retten hätte können – was ich durch erst Rettungs-Suite, dann zweites Tool zur Partitionswiederherstellung somit sicher umgangen habe.

LEUTE! AUGEN AUF bei schnellen Mausklicks, bei denen ja nie was schief gegangen ist und daher nie was schief gehen wird! Zack – und schon sind die Daten weg. Und dass ein Backup immer nur solange funktioniert – aus welchen Gründen auch immer! -, bis man es dringend benötigt, ist ja auch eine alte Regel aus der Sammlung von Murphy’s Law.

Ich schreibe Euch noch ein Update, wenn die Daten wiederhergestellt sind, wie es denn nun wirklich geklappt hat und was ich so an Punkten für mich mitnehme.

Und bei Euch so? Wie viele Backups produziert ihr so täglich? Oder kann bei Euch nichts schief gehen, so dass ihr keine Backups anlegt? Oder ist Euch so ein „falscher Mausklick“ auch schon mal passiert? Wie seid ihr damit umgegangen?
Ich freue mich auf Euer Feedback und Eure Rückmeldungen in den Kommentaren!!!

 

 

Nein! Crowfunding macht man nicht! Finder weg davon!

Eigentlich wollte ich Euch, bevor ich mich jetzt für ein paar Wochen in den Urlaub verabschiede, was nettes, was positives da lassen. Doch dann stolperte ich in der aktuellen t3n auf einen Artikel von Johnny Haeusler, der darstellte, wieso er in Zukunft kein Crowdsourcing mehr unterstützt.

t3n - Magazin-Teaser auf t3.de - Quelle: t3n.de

t3n – Magazin-Teaser auf t3.de – Quelle: t3n.de

Für Euch, ihr treuen Leser, ist das keine Neuigkeit. Ich habe mich bereits vor geraumer Zeit in meinem Blog hierzu ausgelassen. Ich greife das aber nochmals auf, weil ich nach dem Text von Johnny Haeusler mich erneut bei Kickstarter und Indiegogo eingeloggt habe, um zu sehen, was noch offen ist – und wie viel Geld hier für immer verschwunden ist. Ganz zu schweigen von meinen beiden myVessyl-„Tassen“, die nur den CEO und den Marketing-Chef reich gemacht haben, bevor der Laden ohne Lieferung und ohne Ankündigung spurlos von der Oberfläche – aber eben um etliche 1.000 $ reicher – verschwunden ist:

https://platform.twitter.com/widgets.js

https://platform.twitter.com/widgets.js

Bei Kickstarter bin ich tatsächlich auf Null… bei Indiegogo steht noch eine gute Idee von 2014, als Android noch keine kompletten Backups geschrieben hat, aus. Allerdings hat sich der Typ aus Israel wohl vor knapp 6 Monaten mit einer Nachricht, die aber nur auf Anfrage verschickt wurde, mit der Kohle verpisst. Wunderbar, 75$ in Summe weg. Nichts bekommen. Und Indiegogo, als verantwortliche Plattform: natürlich. Keine Zuständigkeit. Sie bringen ja nur Leute auf eigene Verantwortung zusammen, mehr machen sie nicht – und mit Crowdfunding haben sie erst recht nichts zu tun! Komm, f*** Dich selbst, Indiegogo, Kickstarter und wie ihr alle heißt: ihr seid raus!

Wie ich vor Monaten schon schrieb: lieber warten, bis das Produkt WIRKLICH da ist und dann für ein paar Euro mehr zuschlagen – als Crowdfunding-Bullshit!

Auch Johnny Haeusler beschreibt, dass er 2x ein Produkt nicht erhalten hat. Er verbucht es unter „Investorenpech“; und ja: keine Chance auf Rückerstattung. Glück für ihn… bei einem Projekt ist er rechtzeitig raus und hat sein Geld zurück bekommen, bevor es floppte.

Allerdings beschreibt er noch das Phänomen, dass mehr und mehr Firmen ihr Geschäftsrisiko so versuchen, auf Fans und Kunden abzuwälzen, wie z.B. im Musikbusiness. Und er sagt zurecht: warum den Unternehmen hier ein zinsloses Darlehen geben? Dafür, dass sie ihren Job machen?

Mir ist das mittlerweile egal. Ich bin raus aus dem Scheiß! Netter kann ich es nicht formulieren. Und eine weitere Sicht könnt ihr in der aktuellen t3n nachlesen… Wer die t3n noch nicht kennt, aber im digitalen Business zu Hause ist, dem sei sie sowieso mal ans Herz gelegt.

Ich verabschiede mich damit die nächsten Wochen von Euch und melde mich dann entspannt und voller neuer Ideen gegen Ende Oktober wieder bei Euch. Einen schönen Spätherbst, genießt das Wetter und die Zeit – und hört mit (nutzlosem) Crowdfunding auf, bei dem ihr auch noch das ganze Risiko tragt!

Oder: ist das der Kitzel? Erster am neuesten Gadget zu sein UND es eben auf Risiko mit finanzieren? Wie sind Eure Erfahrungen und Ratschläge so? Solange ihr keine Plattform seid, freue ich mich auf Eure Kommentare hier!

Auf bald! Wir lesen uns!

 

 

 

20180922, Update:
Sorry, hier endlich der PodCast zum Hören – sorry für die schlechte Qualität, mehr war von unterwegs aus nicht machbar! Wirklich nicht! Details im nächsten BlogPost/PodCast (in Arbeit!)

PodCast: Dronen-Know-how: von Kauf über Gesetz zum ersten Start

Ich gebe zu, ich breche gerade ein wenig mit den Regeln, die ich mir für meinen Blog selbst auferlegt hatte, als ich meinen PodCast eingeführt habe! Die Regel war: BlogPost schreiben, vertonen und als Add-on den PodCast anbieten. Aktuell mache ich aber in meinem PodCast-Kanal eine parallele „nur Sprache“-Produktion, bei der es um das Thema Dro(h)nen-Kauf, Dro(h)nen-Regelungen (im Gesetz) und ersten Dro(h)nenflug geht.

Kleines Bild aus Mittelfranken - Dronenflug in 35m Höhe!

Kleines Bild aus Mittelfranken – Dronenflug in 35m Höhe!

 

Ich weiß, dass einige Nerds, die mir folgen, tief in dem Thema sind und damit mehr mit Dronen machen, als ich bisher gemacht habe. Also, vielleicht ein kleiner Refresher – und sei es nur, was Versicherung, Plakette und die „Dronenverordnung“ mit sich bringen.

Auch liebäugelt der Eine oder Andere unter Euch immer mal wieder mit einem Kauf – auch hier, ein neutraler, Firmenlogo-freier Ratgeber, was ihr bei Kauf (auch bzw. vor allem gebraucht) beachten sollt(et).

Und, damit mein Blog wie immer es als erstes weiß: die Produktion ist seit gestern Abend abgeschlossen! Die zwei Teile, die schon in der Welt sind, werden noch drei weitere bekommen – und vielleicht sogar noch einen oder zwei, wenn ich die Zeit für Foto- und Videoeinstellungen finde bzw. für „wirklich wichtiges“ Zubehör. Da kann also noch was kommen.

Wer von Euch also Interesse an diesem Thema zeigt, abonniert meinen PodCast bei itunes oder über Soundcloud – oder guckt ab und an hier in diesem BlogPost vorbei – ich bette alle neuen Folgen auch hier ein!

Da die Folgen teilweise an die 15 Minuten lang sind, gönnt Euch den Genuss im Auto oder beim Sport – ich erspare es mir und Euch, hier „Skripte“ dieser Länge online zu stellen – noch dazu, wo ich keinerlei Skript sondern nur Stichworte vorab notiert hatte…

 

Und los geht es:

  1. Der Teaser:
  2. Erster Teil: Überlegungen vor der Anschaffung (inkl. Tipps für den Gebrauchtkauf)
  3. Zweiter Teil: Schnelleinstieg in die aktuelle gesetzliche Lage (KEINE Rechtsberatung, Stand AUG2018, nur ein Überblick über Regelungen und Paragraphen zum Selbststudium!)
  4. Dritter Teil:
    Hier beginnt der Zweiteiler: Recht. Ob LuftVG, LuftVO oder NfL… ich gehe mit Euch die wichtigsten Unterlagen und Paragraphen durch, damit ihr in Ruhe nachlesen könnt, was im Detail von Euch als Dronenpilot erwartet wird. Keine Rechtsberatung, keine Garantie für Vollständigkeit und Richtigkeit! Zieht Euch im Netz einfach die von mir angesprochenen Gesetzestexte und geht sie durch!
    Teil zwei (letzter Teil Recht, btw) kommt in einigen Tagen nach…!
  5. Vierter Teil:
    Zweiter Teil des, da kommt ihr nie drauf: Zweiteilers!
    Das Recht geht weiter, ab LuftVO §21. Dann habe ich noch ein NfL für Euch, mit Anhang, der einiges einfacher machen kann.
    Und, nochmals meine Empfehlung: besorgt Euch im gut sortierten Fluger-Zubehör-Handel die „ICAO“-Sichtflugkarten für Eure Region. Immer ab Ende März bis Folgejahrmärz gültig, Luftraume und alle Airports Eurer Region – eben auch die Sportflugplätze und Heliports! Die MÜSST ihr kennen, um Abstand halten zu können!
    Auch ein paar App-Empfehlungen für Karten und Wetter… REINHÖREN!
  6. Fünfter und aktuell letzter Teil:
  7. Ich schreibe einen separaten BlogPost, sollte ich meine Androhung gegen Ende des sechsten Teils wahr machen, und noch was zum Thema Zubehör oder Bild-Einstellungen machen!
    Danke fürs Zuhören – ich hoffe, es war was für Euch dabei!
    Gerne Feedback hier unter den BlogPost – dann weiß ich, was Euch gefehlt hat oder nicht gefallen, das wird beim nächsten Mal verbessert!

 

Viel Spaß damit – ich bin sehr auf Eure Meinung gespannt – erst recht, wenn ihr schon eine Drone HABT oder tatsächlich aktuell auf Suche SEID!

Fragen, Wünsche und alles weitere Bitte in die Kommentare hier zu diesem BlogPost! Blue skies and happy landings!

Warum das PIXEL3 nur eine reine Enttäuschung werden kann – und wieso es dem iphone auch nicht besser geht…

Kein Tag ohne neuen Aufschrei, weil irgendeiner der großen Player wieder mit einem Patent für eine Innovation weniger auf dem Markt gesorgt hat. Zuletzt hat Samsung sein „Rolldisplayhandy“ von marktreif auf Entwicklungsversion zurück gestuft. Und Google? Schon letztes Jahr die Firma Redux gekauft – aber auch diese Innovation wird, wie wir den Koloss kennen, erst mal für ein paar Jahre im Keller verschwinden, bis andere die Technik neu erfinden und seit Jahren erfolgreich auf den Markt gebracht haben.
Kurz gesagt: die letzten Handys des Jahres 2018 werden eine blanke Enttäuschung!

Google kaufte letztes Jahr Redux - diese Hardware werden wir NIE erleben! (Quelle: Redux)

Google kaufte letztes Jahr Redux – diese Hardware werden wir NIE erleben! (Quelle: Redux)

Die Zeiten, in denen die OS-e, die Betriebssysteme der Handys, ein Quell neuer Funktionen und innovativer Spielwiesen sind – die sind vorbei. Mal klaut Apple bei Android, mal bohrt Android – mit Jahren Verspätung (Danke, Google, super versaut!) – eine Funktion auf, die alle anderen erfolgreich zum Hype geführt haben.

Auch bei der Hardware: die Zeiten, wer den schnelleren hat, sind vorbei. Oder weiß noch irgendjemand, welchen Prozessor er genau im Gerät hat? Oder Displaygröße? Waren sie klein, hat jeder nach groß geschrieen. Kommen sie groß, motzt jeder über die Größe. Antenna Gate? Monatelange Wartezeit auf Release fehlerhafter Software? Anfangs die große Welle, dann hört man nichts mehr, da der Konsument, statt seine Rechte (z.B. Umtauch oder Rückgabe) wahr zu nehmen, wie ein Kaninchen vor dem Software-Update-Bau sitzt und auf schnelle Linderung hofft.

Bei Google noch schlimmer: bis das neueste Android auf „allen“ modernen Handys angekommen ist, ist Google selbst bereits mindestens ZWEI Versionen weiter. Und das auf technisch schlechten Geräten für einen Preis 5 Sterne Urlaubs, all incl., 14 Tage, zwei Personen, weit weg.

Und da sind wir schon beim Thema: Nicht nur die Software ist heutzutage ein Problem, auch die Hardware! Die Form aktueller Handys hat sich mittlerweile manifestiert. Die Display-Größen sind auch nicht mehr wirklich eine Überraschung. Aber: wo bleibt der nächste Wurf?

Auf Twitter gingen in den letzten Tagen immer wieder Tweets rum, die auf Patente, die Apple hält, verweisen und den Wunsch äußern, genau diese Funktionen endlich auch im neuen iphone zu finden. Aber: ich würde mir hier keine Hoffnung machen.

Ebenso Google: Einkauf der Firma Redux letztes Jahr. Redux?
Ja, Redux! In einem Satz: das Startup hat sich darauf konzentriert, Lösungen zu entwickeln, wie Töne mit Hilfe des Bildschirms ausgegeben werden können. Die Briten könnten und also künftig ganz neue Darstellungsformen und Gestaltungsmöglichkeiten für Handys bringen, da kein Platz mehr für Lautsprecher (aber wohl noch Mikrofone) reserviert werden muss.

Auch weitere Anwendungen im smarthome, sprich Google Home, wären hier faszinierend. Erst recht, wo Google aktuell die Offensive gegen amazon mit Bildschirm-Lösungen startet.

Aber: Redux? Noch nie von gehört? Ja… das wird sich auch nicht ändern! Aus den FCC-Daten wird ersichtlich, dass auch Google wieder beschlossen hat, ein total langweiliges PIXEL (3) auf den Markt zu bringen. Prozessor: na ja, gut und aktuell. Android, P(ie), also neu. Display, wohl zwei Größen, eines mit „Notch“, warum auch jeder diese hässliche Apple-Ecke in sein Display kleben muss. Und Innovation? Sieht Google aktuell ausschließlich in „KI“, künstlicher Intelligenz.

Blöd nur, dass KI nicht greifbar ist. Und auch nichts, was man mit einem Schalter aktiviert und sofort, wenn überhaupt, einen „AAAAAAAAAAAAAAH“-Effekt hat. Android 9 (also P oder Pie) steuert die Bildschirmhelligkeit und auch die Akkulaufzeit per KI. Aber das braucht, wenn es denn wirklich klappt, Zeit. Auch ist ein Effekt hier schwer zu erkennen, da 9 auch wieder im Betriebssystem neue Funktionen, die Batterie sparen (wie z.B. die Zeit, bis eine inaktive App auf inaktiv geschaltet wird und damit keinen Strom mehr braucht) mitbringt.

Also, kratzt schon mal den nächsten Sommerurlaub zusammen (oder lasst Euch von 24-Monats-Verträgen blenden, im Rahmen des subventionierten Handy-Neukaufs), um für die letzten neuen Geräte des Jahres bereit zu sein.

Was kommt? Apple, Samsung, Google und Huawei. Und, ganz ehrlich: das Mate 20 (Pro) von Huawei wird die spannendste Neuerscheinung, die bis zum Jahresende noch kommt.

Also, sehen wir mal, wie groß die Enttäuschungen so ausfallen werden… erst recht, wenn man das Preisschild neben dran hält. Schade nur, dass auch die schlechtesten/enttäuschendsten Geräte mit dem Zwang, unbedingt das neueste Gerät aus der Tasche zu ziehen, wieder zu Verkaufsrekorden führen werden – und damit völlig falsche Zeichen an die Hersteller schicken…

PS: wo und wann genau kommt denn nun Google Glas 2? AR (Artifical Reality) ist ja schließlich in aller Munde und auch die Gläser lassen sich mittlerweile ganz anders, und mit High Tech im Glas, produzieren! Nachdem die ersten Brillen anderer Hersteller schön langsam an Marktanteilen gewinnen? Hallo?

 

Und Eure Meinung hierzu? Oder völlig egal, Hauptsache unter den Ersten, die das neue Telefon in Betrieb nehmen können?

 

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Neue Serie von Matt Groening auf Netflix: Und der Titel sagt wirklich alles: Disenchantment

Netflix hat kurzfristig alles aufgefahren, um die vom Simpsons- und Futurama-Erfinder anlaufende Serie (Start war der 17.08.) „Disenchantment“ (=Enttäuschung) im Web und auf der Straße mit klassischen Plakaten anzuteasern. Schade nur, dass die Serie ihrem Titel gerecht wird: es ist eine einzige Enttäuschung!

Screenshot aus der Netflix-App: Disenchantment: DAUMEN RUNTER! BÄH!

Screenshot aus der Netflix-App: Disenchantment: DAUMEN RUNTER! BÄH!

SPOILER: Man nehme eine rotzbesoffene aufmüpfige junge Prinzessin, einen nichtsnutzigen König, einen Elf und einen Dämon, werfe sie in eine grafisch schlechte 3D-Kulisse aus Amiga 500 Zeiten und lasse sie stumpfsinnige Sprüche ohne Witz und Biss als auch unfassbar schlechte Abenteuer durchlaufen… und schon kann man 10 Folgen für teuer Geld produzieren und an Netflix verkaufen.

Abgesehen davon, dass die eine oder andere Figur zwischendurch eindeutig aus den Simpsons (mir ist drei Mal aufgefallen) und Futurama (ein Mal sicher, zweites Mal eventuell) kopiert und auf Mittelalter „gemalt“ wurde, die Kamerafahrten größtenteils ohne Witz und Bezug auf Futurama übernommen wurden, hat die Serie weder an Idee, an Witz oder an Bissigkeit viel zu bieten.

Sie plätschert im Hintergrund, ohne den Zuschauer wirklich einzufangen, weder durch die Charaktere, die sich ab und an selbst im Weg stehen, noch durch die ideenlos herbei „gezauberten“ Abenteuer und Geschichten, die durchlebt werden müssen.

Groening gelingt hier weder eine schlüssige (was man nicht erwarten sollte) noch eine sinnvolle (was sehr enttäuscht) noch irgendwie eine spannende (warum habe ich die 10 Folgen gleich nochmal angesehen?) Geschichte oder Storyline. Es plätschert vor sich hin und ermöglich teilweise über Folgen hinweg ein reines zuhören, ohne wirklich viel Inhalt oder wichtige Elemente der Geschichte verpasst zu haben.

Das offene Ende der 10. Folge, dass den Widersacher – welch Überraschung! – doch auf die ewige Liebe fallen lässt, um mit einem „fulminanten“ Ende nebst Tochter „durch zu brennen“ ist weder ein Spannungsbogen zu Season zwei, die bitte niemals kommen wird, noch ein kurzes Aufbäumen, um den Zuschauer erneut zu fesseln. Gelangweilt werden  viele bereits seit Folge zwei mit der heimischen Katze den Tag verbracht haben…

Klar, sind Geschmäcker unterschiedlich und eingefleischte Fans, wenn sie es denn danach immer noch sind, werden sicherlich auch irgendwie auf ihre Kosten kommen – aber ich habe selten so eine wirklich grottenschlechte Produktion wie diese gesehen.

Dagegen sind South Park graphisch, Family Guy Dialog-technisch und Archer Story-mäßig eine Bereicherung fürs tägliche Leben.

Solltet ihr unschlüssig sein und auch gut ohne Matt Groenings neues Werk leben können: lasst es, ihr spart viel Zeit ein, die man aktuell wirklich besser nutzen kann.

Und wer unbedingt mein, er/sie muss: kleiner Tipp: die Netflix-App unter Windows 10 lässt sich in Klein über die weiteren offenen Fenster legen, so ist die Zeit, mit paralleler Bearbeitung von email, Aufgaben und ToDos nicht TOTAL FÜRN ARSCH!

 

Disenchantment – ein neuer Tiefpunkt einer nicht erzählenswerten TV-Geschichte.

Pro: Matt Groening – oh, auch kein Garant mehr für Unterhaltung…
Con: Zeitverschwendung mit schlechtem Bild und schlechter Story sowie lieblosen Figuren
Steve: Finger und Augen weg davon, die Zeit ist einfach viel zu kostbar!

 

 

SORRY! Mit einem Tag Verspätung nun auch endlich zum hören oder abonnieren auf itunes:

Umstellung vom Virenscanner auf Windows-eigenem „Defender“… die ersten Schritte

Die c’t von vor zwei Wochen (Heft 15/2018) hat als Titelstory den Einsatz des Windows Defenders als vollwertigen Virus-Scanner-Ersatz. Viele von Euch werden nun zucken (ging mir auch nicht anders) – aber schon nach den ersten Zeilen wird klar, dass Microsoft das Tool über die Jahre und nun mit dem letzten Update 1803 soweit aufgebohrt hat, dass es in Vergleichstests problemlos mit anderen „professionellen Bezahltools“ namhafter Hersteller mithalten kann. Da mich mein aktueller Virenscanner sowieso ein wenig ob seiner „Informationsfensterdichte“ aufgeregt hat, starte ich den Wechsel – hier die Erfahrungen der ersten Tage…


Meinen BlogPost kann man auch hören – und bequem abonnieren!

Windows Defender, Windows 10-1803: mehr Schutz muss man nicht haben!

Windows Defender, Windows 10-1803: mehr Schutz muss man nicht haben!

Ich fasse Euch, als Schnellübersicht, die notwendigen Schritte kurz zusammen – kauft Euch aber die Ausgabe, falls Ihr mit dem Defender nicht firm seid oder das Tool dank eigener Antivirensoftware immer ignoriert habt:

  1. Virenscanner oder Sicherheits-Suite restlos deinstallieren, Neustart
  2. Defender wird ohne Schutz nach Neustart automatisch aktiv, müsst Ihr gegebenenfalls im „Security Center“ per Klick bestätigen
  3. Viren&Bedrohungsschutz: sicherstellen, dass die neuesten Definitionen auf Eurem System sind
  4. Sicherstellen, dass der Echtzeitschutz aktiviert ist
  5. Guckt Euch die für Euch optimalen Einstellungen bei App+Browserschutz an
  6. Prüfen, dass Firewall und Netzwerkschutz laufen
  7. Wenn Du virtuelle Systeme und alles über Windows Home einsetzt, nicht Gerätesicherheit vergessen
  8. Und ganz wichtig: Nur wenn das Gerät mit einem guten Passwort (vor allem, wenn Du die Windows-10-Online-Variante nutzt!) geschützt ist, begleitet durch 2-Wege-Sicherheit, ist die Chance gering, auch hier von außen zusätzlich bedroht zu werden
  9. Mein Tipp: Dann über Nacht einen „Tiefenscan“ (in Viren+Bedrohungsschutz) laufen lassen
  10. Neustart, wieder Viren+Bedrohungsschutz – der wichtigste Punkt: Ransomware-Schutz: aktivieren. (Mehr hierzu und meine Erfahrungen kommen gleich)

Kleiner Hinweis: Der Artikel geht noch weiter und schraubt auch noch die Sicherheitsrichtlinien von Win10 hoch – die dafür nötigen Befehle findet Ihr im Text. Vorteil: sobald nun etwas installiert werden will, sind a. Admin-Rechte notwendig und b. Ihr müsst explizit nochmals auf den „JA“-Button klicken.

Zusätzlich gibt es noch einen Verweis auf einen älteren Artikel (der separat erworben werden muss), mit dem ihr die „Attack Surface Reduction“ und die zugrunde liegenden sieben Regeln anpassen und einstellen könnt – und et voilà: Windows 10 mit Bordmitteln kostenneutral abgesichert!

Damit findet die Diskussion, die seit einigen Monaten immer mal wieder hoch kocht und besagt, dass kostenpflichtige Virenscanner ihren Zenit überschritten haben und mittlerweile keinen Mehrwert mehr finden, ihren absoluten Höhepunkt! Microsoft hat seine Sicherheitsmaßnahmen, die immer mal wieder stückchenweise verschlimmbessert und neu zusammen gekauft oder angepasst wurden, nun endlich wirklich in einen nutzbaren Status versetzt. Allerdings: Windows Home bietet leider die wenigsten Einstellungsmöglichkeiten. Aber halt: trotzdem ist das System danach sicher!

Inklusive Lesezeit habt Ihr also nach einer Stunde einen abgesicherten PC. Nun gut – wie wirkt sich denn der Defender auf die tägliche Nutzung so aus? Ich sage es so: er hat gute, aber leider auch eine sehr schlechte nervige Seite…

Die gute zuerst: Man muss zwar ab und an den „Komplettscan“ manuell anstoßen (wobei, warum eigentlich, wenn der erste Scann keine Fehler und Risiken brachte und der Defender seitdem dauerhaft mit gelaufen ist?) – was aber mehr dem Gefühl als der Realität Rechnung trägt, Sicherheit und „abgesichert sein“ bestätigt zu bekommen.

Performance-Einbußen konnte ich ebenso nicht feststellen. Wem aber die ein, zwei Einstellungen wichtig sind, die Windows Home nicht erfüllen kann – z.B. die Möglichkeit, den Edge-Browser ab sofort auch in einer virtuellen Maschine laufen zu lassen, die keine Schreibrechte für Downloads besitzt und im schlimmsten Fall nach Beenden und neu starten wieder im „Ausgangsmodus“ zurück kehrt -, kann sich für knapp 15 Euro und ganz legal bei diversen Anbietern im Netz eine Lizenz hierfür kaufen. Allerdings: dann müsst Ihr Euer kompletten System neu aufsetzen…

Und jetzt zu den negativen Punkten:

  • Lange Zeitdauer zur Betriebsbereitschaft:
    Ja, der Deutschen geliebter Diesel musste früher auch immer vorglühen… im Winter meist ziemlich lange… und genau so ist es mit dem Defender. PC einschalten, einloggen… und die Wartezeit der Warnmeldungen überbrücken, bis „das Schild“ in der Taskleiste ENDLICH den grünen Haken anzeigt. Das kann nerven!
    Vorteil: Wer den Rechner anmacht und dann kurz noch in der Wohnung oder sonst irgendwie zu schaffen hat, hat den grünen Haken dann auch sofort nach dem Login.
    Hier sollte Microsoft nachbessern und den Defender beim StartUp des OS bereits komplett laden und sichern.
  • Ransomware-Schutz direkt aus der Hölle!
    An sich ein geiles und wirklich durchdachtes Tool! Gib mir Ordner, die ich überwache und damit verhindere, dass Scripte oder gefakte pdf/jpg/exe-Dateien plötzlich anfangen, die Platte zu verschlüsseln. Auch mitgedacht: gib mir die manuelle Möglichkeit, Programme hinzuzufügen, die an diesen Sicherheitsmaßnahmen vorbei laufen können.Schade nur, dass Windows hier nicht so clever ist, und bereits installierte Software und deren Zugriffsrechte erkennt. Das führt dazu, dass ein Druckertreiber keine Temp-Datei schreiben(!) kann und den Druck verweigert. Oder der Scanner zwar den Treiber für den Scan an sich öffnet, danach aber nicht das Vorschaufenster oder gar die OCR-Umwandung starten kann – und abschließend auch kein Recht bekommt, die gescannt-umgewandelt-finale-Datei irgendwo zu speichert. Gerade bei Drucker oder Scanner muss man über die manuelle Ausnahme nicht nur EIN Programm, sondern eine ganze Latte von Einzelprozessen der Ransomware-Ausnahme-Liste hinzufügen, um wieder die komplette Funktionalität zu gewährleisten.
    Auch ärgerlich: die Microsoft-Lösung „begreift“ aktuell nur das Bootlaufwerk als Gefahr. Habe ich also eine Software auf einem zweiten Laufwerk liegen, funktioniert diese solange problemlos – bis ein Zugriff auf (typischerweise) c: passiert… dann geht der Ärger los.Meine Einrichtung der Whitelist, die ja auch erst durch aktives Arbeiten am PC und abnormalen Reaktionen bisher tadellos laufender Softwares, vonstatten gehen kann, hat mittlerweile so viel Zeit und konzentrierte Dateipfadsuchen über den Rechner gekostet, dass mir schon öfter die Überlegung kam, ob ich, dank Einsatz der immer aktuellsten Chrome-Version als Browser, diese nicht einfach deaktivieren soll.Aber, wie immer im Leben:
    Die Funktion ist da, sie ist ein Sicherheitsgewinn, ich kann sie einschalten – also soll sie gefälligst auch mitlaufen.

Mein Fazit (aber ohne Gewähr!!!):
Für das, was ich und wie ich es mit meinem PC mache, reicht die Microsoft Defender-Lösung mehr als aus. In zwei Wochen keine kritischen Probleme, trotz umfangreichem Datenverkehr mit und im Netz, emails, Up- und Downloads, etc.

Die Einrichtung ist, wenn ein mal abgeschlossen, sicher und benötigt keine Nacharbeiten mehr. Allerdings geht, für meine Eindrücke, Microsoft davon aus, dass Ihr nicht an einem PC sitzt, in dem Glauben, Euch kann NICHTS, ABER AUCH GAR NICHTS passieren. Gut, vor einer blinden „ich klicke jeden Link an, was soll passieren“-Einstellung kann Euch auch ein moderner Virenscanner nicht retten: auch diese laufen in den meisten Fällen den aktuellen Viren und Bedrohungen nur hinterher!

Nervig ist eines der wichtigsten Tools: der Ransomware-Schutz. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Intelligenz erwartet: Ein Scan, der keine Bedrohung ergibt, sollte eine Software, die durch den Einsatz auf weitere INSTALLIERTE OFFLINE-„Module“ zugreift, nicht jedes dieser weiteren Module als Gefahr einstufen. Diese Logik will sich mir bei all den möglichen Sicherheitsgedanken, die man haben kann, als nicht sinnvoll heraus stellen. Hier sehe ich klaren Bedarf seitens Microsoft, schnell und sauber nachzuarbeiten.

Auch sind viele der leider erst ab über Windows 10 nutzbaren Funktionen sinnvoll. Einige davon aber auch nur, wenn man auf das komplette Microsoft-Ökosystem setzen will: ich würde niemals den Edge nutzen, also tut mir der Mangel der Virtualisierungslösung auf Windows Home nicht weh. Aber das muss jeder selbst entscheiden.

Trotz all des Gejammers: IT-Sicherheit ist auch zu Hause ein wertvolles Gut. Wie viele Musiksammlungen und Urlaubsbilder müssen noch den Jordan hinunter gehen, bis endlich das Verständnis omnipräsent sein wird: NUR EIN BACKUP SCHÜTZT DATEN! Denn nicht für jeden Verlust ist ein Virenscanner haftbar!

tl;dr: Microsofts interne Lösung ist ab Windows 10, Update 1803 in der Lage, moderne Virenscanner auf dem System überflüssig zu machen ohne Abstriche bei Sicherheit machen zu müssen. Allerdings ist die einzig echte Art der Sicherheit eine gute Backup-Strategie.

Und bei Euch so? Nutzt Ihr – noch – einen Virenscanner oder was ist Eure goldene Regel für Sicherheit? Lasst mir doch einen kurzen Kommentar da, ich bin auf Eure Meinung echt gespannt!!!

 

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Mein kurzes Gastspiel mit HappyBrush – und warum ich es nicht empfehlen kann!

HappyBrush, wohl bekannt aus einer TV-Serie, in der StartsUps um Investoren pitchen, legt aktuell werbetechnisch voll vor: 800 Punkte bei Payback, wer in einer Drogerie kauft. Und parallel noch kurz im Sonderdeal eines Telekommunikationsanbieters: mit Gutschein, Versandkosten-frei, keine 35 Euro. Starterpaket inkl. Zahnpasta. Trotzdem wurde das Teil bei mir keine zwei Tage alt… und: von meiner Seite keine Empfehlung, egal wie günstig.

Happy Brush StarterSet: Zahnbürste, Kopf, Zahnpasta - Quelle: happybrush Webseite

Happy Brush StarterSet: Zahnbürste, Kopf, Zahnpasta – Quelle: happybrush Webseite

Marketing meets Startup: von der Webseite bis zum Versandkarton und der hochwertigen Verpackung: man kann sich über Erstkontakt bis Auspacken nicht beschweren. Das Auge kauft eben mit. Allerdings fängt bei den Details langsam die kognitive Dissonanz an – und damit eben der Zweifel, ob der Kauf, sei er noch so günstig, der richtige war. Aber nun der Reihe nach:

Da war er, der aktuelle Megadeal. Nicht nur 800 Punkte Payback (=8,00€), sondern ganze 14,99€ Sofortabzug vom Bestellwert. Und, neben einigen anderen Punkten, die happy brush noch so bietet, überzeugten mich die angebotenen 100 Tage Rückgaberecht. Also: so günstig kommt man an keine rotierende Zahnbürste, also: bestellt. Zwei Tage später war das Kit dann da.

Und wie immer: die erste Ernüchterung. Das Handbuch ein – in passender CI – gehaltener Miniflyer. Da dieser nicht annähernd alle meine Fragen beantwortete, eine weitere Suche – und siehe da: es gibt ein Mini-Booklet. Es beantwortet immerhin die Frage, wie lange die Bürste erstmalig laden muss: 16(!) Stunden.

Durch das komplette Zerlegen der Verpackung, um an das Booklet zu kommen, bemerkt ich, dass das empfohlene Zubehör, eine Reisetasche für 10€, nicht eine schönere Variante der mitgeschickten ist, sondern notwendiges Zubehör: die Zahnbürste kommt nämlich nur mit einem Kopf, Netzteil, Kabel und der Lade-/Standstation.

Sonst beantwortet die Anleitung lapidar die Putzweise: und hier beginnen meine Zweifel. Eine mit 8.000 Umdrehung „pulsierende“ Bürste am Zahnfleisch anzusetzen, ich weiß ja nicht. Man reinigt sein Silberbesteck ja auch nicht mit der Flex…

Sonst erfahre ich nur noch, neben den Reinigungshinweisen, dass die Bürste Normal, Pulsierend („Tiefenreinigung“) und Sensitive putzt, mit welchen Zeitintervallen der einzige Button was auslöst und wie ich sie entsorgen soll.

Nach zwei Reinigungen, selbstverständlich mit der mitgelieferten Zahnpasta, die neben dem klassischen Minzgeschmack auch einen „Wirkstoff“ aus Kaugummis enthält, dem tatsächlich positive Effekt auf die Zahnhygiene zugeschrieben werden, ist mein Ergebnis klar: Das Teil geht zurück.

Da ich beim oberflächlichen Durchsuchen der Seite nicht fündig wurde, gab es eine Mail an den Service, der sich ja so freut, von mir zu hören. Und da ich es schnell hinter mich bringen wollte, da die Bitte nach Feedback kommen würde, habe ich meine vier Punkte gleich in die Anfrage nach dem Ablauf der Rücksendung inkludiert:

„1. Befürchte ich, dass die Kombination aus Drehgeschwindigkeit und dem Kopf mehr Schaden am Zahnfleisch anrichten kann, als es Plaque entfernt.
2. Auch spielt hier mit ein, dass das Handstück selbst keinen Sensor für zu festes Andrücken besitzt und Eure Köpfe zu wenig nachgeben, um zu viel Druck zu reduzieren.
3. Am meisten enttäuscht bin ich mit der Reinigungsleistung selbst: mag sein, dass der Zahn sauber ist, was die Bürste und die Köpfe aber nicht schaffen, ist die seitlichen, nach hinten verlaufenden, Zahnzwischenräume sauber zu putzen und sauber zu halten.
4. Ich hatte vor Jahren eine Braun mit ähnlichem Aufbau – allerdings war hier der Timer ein separates Gerät, dass durch Batterie betrieben wurde. Da ich der spärlichen Anleitung entnehmen kann, dass die Zahnbürste geladen drei Wochen durch hält, bin ich nicht bereit, für die Timer-Uhrzeit-Anzeige die Ladestation dauerhaft mit einem Netzteil am Strom zu halten – oder den Akku zu ruinieren, in dem ich nach jeder Nutzung die Bürste zum erneuten voll-laden wieder in die eingesteckte Ladestation stelle.“

Und bevor der informierte Zweifler nun sagt, hättest Du halt die Schallzahnbürste von happybrush gekauft: gucke Dir test-Heft 11/2017 an, im Zahnbürstentest wurde diese: letzte. Mit wirklich schlechter Bewertung.

 

Kurz gesagt: hätte ich noch nie vorher eine Zahnbürste dieser Art gehabt, ich bin mir bei dem Handbuch sehr sicher, dass ich nicht verstanden hätte, wie man von normal auf sensitive oder auf polieren umschaltet. Auch ist der Vorschlag, wie man mit der Bürste putzen soll, zu primitiv. Auch ein „Zahnbürste in den Mund stecken“ könnte mit ein bisschen Glück zu ähnlichen Resultaten führen.

Und jetzt guckt Euch nochmal das Foto zu dem Beitrag an: seht ihr ein Kabel, dass zur „Basisstation“ führt? Oder sonst irgendwo auf den großen Produktbildern? Siehste – brauchste aber, sonst geht da nix! Klar, Laden – Kabel. Aber Uhrzeit bzw. Putztimer? Dafür die ganze Zeit einen USB-Netzstecker am Strom halten? Nicht wirklich, Leute!

Nun sei doch alles gesagt, oder?
Ich sage es mal so: nicht zu happybrush… zwar nur eine Kleinigkeit, diese machte aber bei mir die ganze Erfahrung kaputt. Ich habe zwar anstandslos den Link zur kostenlosen Rücksende-Etikette bekommen… aber dann:

2018-06-23_15h12_00.png

Wirklich? NOCH MEHR?

Ich bin zwar mit meiner Philips-Schallzahnbürste auch nicht (mehr) zufrieden (dazu kommt noch ein eigener BlogPost!), aber in der Welt der schnell drehenden und damit auch das Zahnfleisch „angreifenden“ Bürstenzahnbürsten bin ich definitiv nicht zu Hause.

Und bei Euch so? Hat jemand die Bürste vor kurzem erworben und ähnliche oder positive Erfahrungen gemacht? Ich freue mich auf Eure Kommentare und Diskussionen hierzu!

 

 

 

–> kann man auch bei itunes abonnieren!

Juhuuu, Philips! Große Party für ein App-Update auf Version 3 – und immer noch am Kunden vorbei!!! Applaus!

Wunderbar… mittlerweile sollte es bei jedem von uns angekommen sein. Das groß angekündigte und seit Wochen getriggerte Update der Philips HUE App für Mobiltelefone. Und was haben wir nicht alles gehört: Schönheitskorrekturen, neues Panel für die Bedienung der Lampen und auch viele viele Ideen, was nach der „v3“ noch kommen kann und wird… und nun? Das Update ist da – aber… wo ist alles das, was über Schönheitskorrekturen hinaus geht?

Ok, die Wartezeit war hart. Unter anderem, mit Videos wie dem vorstehenden (von YouTube aus eingebettet, Quelle: Philips) hat Philips versucht, alles zu geben, um uns, die User, „verrückt“ zu machen nach der neuen Version. Leichtere Farbwahl, komplett neu gestaltetes Design, vereinfachte Bedienung der Leuchtmittel – und nur noch ein paar Wochen Wartezeit, bis die Version endlich da ist.

Die Wochen gingen ins Land, die App hat sich ein paar Tage verspätet… aber nun ist sie da. Schnell war sie installiert und nach der Installation ebenso schnell geöffnet… und dann?

Neues Design? Entpuppte sich eher als ein wenig „Entstauben“ des doch recht altbacken wirkenden vormaligen Schablonen-Designs.

Begleitendes Firmware-Upgrade, um alle Funktionen voll nutzen zu können? Bei mir will sich seit Wochen nichts blicken lassen.

„Sofortiges“ Bug-Fix-Update: das erste hat knappe 24 Stunden gebraucht.

Und die Revolution? Die fiel aus – um nicht zu sagen: ging gewaltig in die Hose!

 

Die Ankündigungen waren größtenteils mehr als nur eine lachhafte Luftnummer!
Das Redesign? War überfällig und ist hinter gängigen Apps immer noch zwei bis drei Versionsnummern hinten dran. Die Vereinfachungen? Ach ja, wo? Ich finde es immer noch wahnsinnig umständlich, die Farben auszuwählen, die ich will. Aber NOCH komplizierter wird es, wenn ich die neue Farbe „resetten“ will und einfach wieder „warmweiß“ (oder weiß) haben will. Das ist ein Gefrickel statt einer User-freundlichen Lösung, z.B. in Form eines kleinen „Reset“-Buttons.

Die neuere leichtere Bedienung der Dim-Stufe? Ganz toll. Liegt jetzt komplett HINTER der Bedieneinheit, die „an/aus“ signalisiert. Damit spare ich mit einen Fingertipp, mehr ist es nicht. Auch hier: Ein Gefrickel um die richtige „Dim-Stufe“ einzustellen.

Einzig, sollte es noch da sein, gab ein ein oder sogar zwei neue „Labor“-Einstellungen; also „beta“-Minianweisungen, die wahlweise Lichtsteuerung als Ganzes (Farbe, Helligkeit, Rhythmus) übernimmt oder eine gewisse Pattern als Rythmus dauerhaft als Schleife abspielt („Kerzenlicht“-Flackern“). Aber auch hier: nichts spektakuläres.

Auch bleibt, wahrscheinlich, weil die „neue“ (ich melde hier schon mal Zweifel an!) Firmware noch nicht da ist, mein dauerhaftes Nerv-Problem bestehen: Da ist man mal ein paar Tage nicht zu Hause und das Philips HUE entscheidet nach individuellem Eigenleben, dass mal nur die mittlere Lampe des 3er-Strahlers brennt (fragt nicht wie lange, das lässt sich ja nicht nachvollziehen – geschweige denn, dass man eine Push-Nachricht bekommt, wenn man nicht zu Hause ist, das soeben Licht x angeht – es könnte so einfach sein!) oder eine einzelene Birne, die auf 30% eingestellt ist, plötzlich Stunden oder Tage mit 100% die Nachbarschaft erfreut. Aber, auch aus allen Gesprächen und emails mit dem Support heraus, muss ich sagen: sehr bemüht, sehr Lösungs-orientiert… aber nur, wenn sie eine Lösung haben. Daher glaube ich auch nicht, dass mein „Geister-Lampen-Aktivierungs-Problem“, ich nenne es mal „GLAP“, sich mit neuer Firmware erledigt haben wird.

 

Ich fasse mal zusammen:

Die Wartezeit war es nicht wert. Die App ist enttäuschend, erst recht nach all den tollen Sachen, die man uns in Videos und im Netz versprochen hat. Die Firmware steht immer noch aus – sollte sie noch kommen.

Wer ein hue betreibt, bekommt es mehr oder weniger automatisch (zumindest schon mal die App, wenn noch nicht geschehen) – wer mit dem Kauf gewartet hat, bis die neue App da ist, hat erst mal umsonst gewartet: eine komplex-komplizierte Bedienung auf weiterhin kundenunfreundlich-kompliziert umzumoddeln, sollte sich damit nicht beweihräuchern.

 

Fazit: Die Idee und die Umsetzung ist eine nette Idee – bis die HMI auf das Handy kommt, dann wird es ekelhaft. Ich bediene meine Lampen nach wieder vor ausschließlich über amazon Alexa, weil ich mit der App NICHTS, aber auch gar nichts zu tun haben möchte… und schalte alle Lampen, ganz altmodisch, an den Schaltern in der Wohnung aus, wenn ich mal eine Nacht nicht zu Hause bin… Man lernt aus der Erfahrung…

 

 

Und, NEUER SERVICE:
Lesen lassen statt selber lesen – der PodCast zum BlogPost:

 

 

Pastewka – Staffel 8… und, wie war es?

Es ist nun schon etwas Zeit ins Land gegangen, dass amazon für Prime-Kunden die neueste Staffel exklusiv (inkl. der „alten“ sieben Staffeln) ins Programm aufgenommen hatte. Wer die Staffel „bing-watching“ durch gesehen hat, ohne Zeit zu verlieren, hat auch mitbekommen, dass bereits nach kurzer Zeit angekündigt wurde, dass eine neunte Staffel unter der „Regie“ von amazon kommen wird – die Drehtage hierzu sind bereits angelaufen… aber – wie war er denn nun so, Pastewka Acht?

Pastewka, Staffel 8,Quelle: amazon.de

Pastewka, Staffel 8,Quelle: amazon.de

Da einige Zeit ins Land verstrichen ist, ist es keine schlechte Idee, sich zumindest ein paar der letzten Folgen aus Staffel sieben anzusehen. Was war denn nun mit der nicht-Hochzeit. Wie kam es zu der neuen Wohnung. Warum verstehen sich die beiden „so besonders“ gut? Und wie zum Teufel kam Pastewka in dem Borat-Kostüm in diese selten unlustige Serie, die nun die TV-TV-Welt zu begeistern scheint?

ACHTUNG, AB HIER SPOILERALARM!!!! Wer sich das nötige Rüstzeug drauf geschafft hat, ist bereit für Staffel acht. Und erlebt einen gealterten und teilweise lustlos anmutenden Bastian in einer spröd-langweiligen Seinfeld-Kopie, nur leider ohne Witz. Da kommt die Verwechslung zwischen Serien- und Beziehungsausstieg, die Midlife-Crisis im Wohnmobil, die durch seine übliche Unwissenheit (sei es Batterie oder eine kleine Info zu dem Nudistencamp-ingplatz) in wirre aber bei weitem nicht so komische Verwirrungen sorgt, wie in den Staffeln zuvor.

Eigentlich bleibt man die ersten drei Folgen nur sitzen, um zu sehen, ob auch alle wieder dabei sind… und ja, von Opa, der dem ganzen noch ein wenig Charme mit auf den Weg gibt, über Hagen und Anhang sowie „dem Jo“. Alle sind sie dabei, aber keiner sichtlich so von den Jahren gezeichnet wie Pastewka selbst.

Ab Folge vier leben die alten Manta-Manta-Nasen-Witze mit Kessler wieder auf um in der nächsten Folge einen spontanen Besuch zu Hause in einen Überraschungsbesuch von Annes Eltern mit Mordkomplott ohne Trennungsinfos zu verwandeln. Dröge, Basti, wirklich nur dröge.

Mit der Lotion schießt er den Vogel ab: nichts ist mehr zu Schade, selbst Sicherheitspersonal, dass Creme nicht von Sperma unterscheiden kann… macht aber nichts, auch schlechte Publicity zählt, Hauptsache über einen wird geredet – und sei es nur in der eigenen Serie.

Jetzt wird es grauenvoll: Nackt mit benutzen Kondom im verwüsteten Hotelzimmer mit seiner Agentin erwachend, rollen beide rückwärts auf, warum Senta Berger eigentlich neben Pastewka liegen müsste – endlich! Das eiserne Durchhalten hat sich rentiert, es geht aufwärts!

Aber dann fordert Folge 8 und 9, erst ein PR-Date mit der ahnungslosen Anne und dann die neue Handy-Nummer von Anne, der er eine Folge lang durch die komplette Familie hindurch, hinterher läuft (nur um von ihrem neuen Freund zu erfahren, der aber aktuell wohl für den Spannungsbogen weder Name noch Gesicht hat!) unser aller Geduld. Und das alles nur, um aus Versehen durchblicken zu lassen, dass er sich eine kleine junge Maus von der Drogeriemarktkasse geangelt hat. Oh man, muss die siebte Klasse nochmal zu durchleben schön gewesen sein.

Und wenn man dann schon gar nichts mehr erwartet und die zehnte und Gott-Sei-Dank letzte Folge mit dem Vorsatz, NIE WIEDER IRGENDWAS VON DIESEM LANGWEILIGEN UND UNLUSTIGEN (NEUEN) PASTEWKA zu sehen – dann auf einmal… eine Folge, die die ganze Staffel rettet (weil sie als letzte am besten in Erinnerung bleibt!). Hammer. Witz. Situationskomik. Endlich eine geile unglaubliche Geschichte! Aktion! Mut! Scheiß! Und eine Kindergeburt (und ja, auch Annes neuer kriegt Gesicht und Namen: Wotan Wilke Möhring, wer es doch nicht bis zum Schluss durchgucken konnte!!!). Hagen… „liebevoll doof“ wie immer, und auch das Drumherum… BASTI! Das wollten wir sieben (wie gesagt, Folge sieben hatte wenigstens Potential!) Folgen vorher schon so sehen! Ein schönes Ende, um in dieser Art und Weise mit einer Staffel neun weiter zu machen!

Allerdings schätze ich, in Folge neun geht es mit TKKG und den Vier Freunden im alten Saab erst mal weiter, das bildliche Goldkettchen des alternden Single-Mannes, der mit allen „Ausversehen-heiten“ weiter Anne nervt, um sein klägliches Leben mit ein wenig Licht zu beleuchten – Instagram als amazon prime Serie.

SPOILER AUS!

Kurz gesagt: Staffel acht ist was für hartgesottene Fans, denen die Zeit nicht zu schade ist, auch hier durch alle Folgen durch zu kommen. Und der Vorfreude, dass Staffel neun, die hoffentlich ein wenig mehr an Witz und Idee haben wird, schneller über die (Computer-)Bildschirme laufen wird, als der Abstand zwischen sieben und einer mäßigen achten Staffel.

Aber, es steckt einiges an Wortwitz und billigem Slapstick in der (noch) aktuellen Staffel – was man sich auch als „Mini-Fan“ nicht in seiner Gesamtheit entgehen lassen sollte. Allerdings wäre DAS in einer früheren Staffel noch nicht mal eine komplette Folge geworden.

Mein Urteil: Gut, dass es nicht die erste Staffel war, es wäre über Folge drei nicht hinaus gekommen. Schön, dass amazon es hat wieder aufleben lassen – schade, dass flacher Treppenwitz ausreichend genug dafür war. Kann man gucken, wenn die Waschmaschine kaputt ist – oder man Geburtsjahr, Aufenthaltsort und alle Wixxer-Zitate von „dem lieben Basti“ auswendig kennt und alle Autogrammkarten von ihm hat. Sonst: viel Glück dabei – und nicht vergessen: Folge sieben und zehn sind es für die Vorbereitung auf Staffel neun echt wert!