Archiv des Autors: aviationsteve

Es ging schneller als erwartet – das amazon Alexa Echo Connect… ging heute zurück!

Gerade gekommen, schon wieder weg: Preis-Leistungsverhältnis: ungenügend!

Gerade gekommen, schon wieder weg: Preis-Leistungsverhältnis: ungenügend!

Ja ja, alt geworden ist es nicht, das connect. Kaum da und mit viel Aufwand installiert, enttäuschte es mich auf ganzer Linie. Somit konnte ich es nicht weiter auf meinem staubigen Router-Regal (HEY! ANFASSEN STRENGSTENS VERBOTEN!) tolerieren und habe, dank einigen eifrigen Bloglesern und PodCast-Hörern, noch ein paar Testanrufe gemacht… somit musste das Teil nicht bis Montag ausharren, sondern ging Samstag Abend bereits mit Hermes zurück auf die Reise!

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amazon Alexa Echo connect ist da – und so kriegt man das Teil an einer fritz.box zum laufen (Erfahrungsbericht)

amazon Alexa Echo connect ist seit geraumer Zeit nun auch in Deutschland erhältlich. Die kleine Box klemmt sich ans Telefon und ermöglicht, dass man über jedes Alexa-Gerät, das man zu Hause stehen hat, über diesen Anschluss nicht nur von Alexa zu Alexa Video-/Calls- und Nachrichten-„Nachrichten“ verschicken und führen kann, sondern eben auch echte richtige altmodische Anrufe. Mich hat die Einrichtung auf Grund der aktualisierten aber trotzdem sehr spärlichen Anleitung viel Zeit gekostet, bis ich es endlich hin bekommen habe – und das „wie“ will ich daher mit Euch teilen. Konkret: Glasfaser-Anschluss mit Telefon over Internet und einer fritz.box 7490 – so klappt die Einrichtung und der erste Call (und die erste Ernüchterung!)!

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Deutschland ist im Zahlen mit Karten nur letzter? Auch bei GooglePay und weiteren Anbietern? DAS ICH NICHT LACHE!!!! (Fast live aus den USA)

Amerika, Du Land der Kartenzahlungen. Kein Betrag zu klein – und, wie wir aus der letzten Finanzkrise wissen, kein Betrag zu groß, dass er nicht über eine Kreditkarte abgewickelt werden könnte. Allerdings, wie ist es denn so mit den „neuen“ Zahlungsmitteln, Google oder Apple Pay? Da sieht es ganz düster aus…

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„Vorsicht beim Formatieren von USB-Sticks – ein Klick reicht, um ein anderes Laufwerk zu killen!“ – „Ja, ja…!“

Wie oft habe ich das schon gelesen: Wer einen USB-Stick formatieren möchte, möge bitte alle externen Platten abziehen und idealerweise sicher sein, dass er/sie nicht zufällig eine interne Platte erwischt. Windows 10 kennt nur eine Rückfrage, die „ja/nein“ heißt – und schon ist die Schnellformatierung der (falschen) Platte erledigt. Aber nun mal ehrlich: wem ist so ein Bullshit denn schon mal passiert, wer bitte ist DENN WIRKLICH SOOOOO DOOF? Nun ja – es ist wirklich nur einen falschen Mausklick entfernt!

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Nein! Crowfunding macht man nicht! Finder weg davon!

Eigentlich wollte ich Euch, bevor ich mich jetzt für ein paar Wochen in den Urlaub verabschiede, was nettes, was positives da lassen. Doch dann stolperte ich in der aktuellen t3n auf einen Artikel von Johnny Haeusler, der darstellte, wieso er in Zukunft kein Crowdsourcing mehr unterstützt.

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PodCast: Dronen-Know-how: von Kauf über Gesetz zum ersten Start

Ich gebe zu, ich breche gerade ein wenig mit den Regeln, die ich mir für meinen Blog selbst auferlegt hatte, als ich meinen PodCast eingeführt habe! Die Regel war: BlogPost schreiben, vertonen und als Add-on den PodCast anbieten. Aktuell mache ich aber in meinem PodCast-Kanal eine parallele „nur Sprache“-Produktion, bei der es um das Thema Dro(h)nen-Kauf, Dro(h)nen-Regelungen (im Gesetz) und ersten Dro(h)nenflug geht.

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Warum das PIXEL3 nur eine reine Enttäuschung werden kann – und wieso es dem iphone auch nicht besser geht…

Kein Tag ohne neuen Aufschrei, weil irgendeiner der großen Player wieder mit einem Patent für eine Innovation weniger auf dem Markt gesorgt hat. Zuletzt hat Samsung sein „Rolldisplayhandy“ von marktreif auf Entwicklungsversion zurück gestuft. Und Google? Schon letztes Jahr die Firma Redux gekauft – aber auch diese Innovation wird, wie wir den Koloss kennen, erst mal für ein paar Jahre im Keller verschwinden, bis andere die Technik neu erfinden und seit Jahren erfolgreich auf den Markt gebracht haben.
Kurz gesagt: die letzten Handys des Jahres 2018 werden eine blanke Enttäuschung!

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Neue Serie von Matt Groening auf Netflix: Und der Titel sagt wirklich alles: Disenchantment

Netflix hat kurzfristig alles aufgefahren, um die vom Simpsons- und Futurama-Erfinder anlaufende Serie (Start war der 17.08.) „Disenchantment“ (=Enttäuschung) im Web und auf der Straße mit klassischen Plakaten anzuteasern. Schade nur, dass die Serie ihrem Titel gerecht wird: es ist eine einzige Enttäuschung!

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Umstellung vom Virenscanner auf Windows-eigenem „Defender“… die ersten Schritte

Die c’t von vor zwei Wochen (Heft 15/2018) hat als Titelstory den Einsatz des Windows Defenders als vollwertigen Virus-Scanner-Ersatz. Viele von Euch werden nun zucken (ging mir auch nicht anders) – aber schon nach den ersten Zeilen wird klar, dass Microsoft das Tool über die Jahre und nun mit dem letzten Update 1803 soweit aufgebohrt hat, dass es in Vergleichstests problemlos mit anderen „professionellen Bezahltools“ namhafter Hersteller mithalten kann. Da mich mein aktueller Virenscanner sowieso ein wenig ob seiner „Informationsfensterdichte“ aufgeregt hat, starte ich den Wechsel – hier die Erfahrungen der ersten Tage…

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Windows Defender, Windows 10-1803: mehr Schutz muss man nicht haben!

Windows Defender, Windows 10-1803: mehr Schutz muss man nicht haben!

Ich fasse Euch, als Schnellübersicht, die notwendigen Schritte kurz zusammen – kauft Euch aber die Ausgabe, falls Ihr mit dem Defender nicht firm seid oder das Tool dank eigener Antivirensoftware immer ignoriert habt:

  1. Virenscanner oder Sicherheits-Suite restlos deinstallieren, Neustart
  2. Defender wird ohne Schutz nach Neustart automatisch aktiv, müsst Ihr gegebenenfalls im „Security Center“ per Klick bestätigen
  3. Viren&Bedrohungsschutz: sicherstellen, dass die neuesten Definitionen auf Eurem System sind
  4. Sicherstellen, dass der Echtzeitschutz aktiviert ist
  5. Guckt Euch die für Euch optimalen Einstellungen bei App+Browserschutz an
  6. Prüfen, dass Firewall und Netzwerkschutz laufen
  7. Wenn Du virtuelle Systeme und alles über Windows Home einsetzt, nicht Gerätesicherheit vergessen
  8. Und ganz wichtig: Nur wenn das Gerät mit einem guten Passwort (vor allem, wenn Du die Windows-10-Online-Variante nutzt!) geschützt ist, begleitet durch 2-Wege-Sicherheit, ist die Chance gering, auch hier von außen zusätzlich bedroht zu werden
  9. Mein Tipp: Dann über Nacht einen „Tiefenscan“ (in Viren+Bedrohungsschutz) laufen lassen
  10. Neustart, wieder Viren+Bedrohungsschutz – der wichtigste Punkt: Ransomware-Schutz: aktivieren. (Mehr hierzu und meine Erfahrungen kommen gleich)

Kleiner Hinweis: Der Artikel geht noch weiter und schraubt auch noch die Sicherheitsrichtlinien von Win10 hoch – die dafür nötigen Befehle findet Ihr im Text. Vorteil: sobald nun etwas installiert werden will, sind a. Admin-Rechte notwendig und b. Ihr müsst explizit nochmals auf den „JA“-Button klicken.

Zusätzlich gibt es noch einen Verweis auf einen älteren Artikel (der separat erworben werden muss), mit dem ihr die „Attack Surface Reduction“ und die zugrunde liegenden sieben Regeln anpassen und einstellen könnt – und et voilà: Windows 10 mit Bordmitteln kostenneutral abgesichert!

Damit findet die Diskussion, die seit einigen Monaten immer mal wieder hoch kocht und besagt, dass kostenpflichtige Virenscanner ihren Zenit überschritten haben und mittlerweile keinen Mehrwert mehr finden, ihren absoluten Höhepunkt! Microsoft hat seine Sicherheitsmaßnahmen, die immer mal wieder stückchenweise verschlimmbessert und neu zusammen gekauft oder angepasst wurden, nun endlich wirklich in einen nutzbaren Status versetzt. Allerdings: Windows Home bietet leider die wenigsten Einstellungsmöglichkeiten. Aber halt: trotzdem ist das System danach sicher!

Inklusive Lesezeit habt Ihr also nach einer Stunde einen abgesicherten PC. Nun gut – wie wirkt sich denn der Defender auf die tägliche Nutzung so aus? Ich sage es so: er hat gute, aber leider auch eine sehr schlechte nervige Seite…

Die gute zuerst: Man muss zwar ab und an den „Komplettscan“ manuell anstoßen (wobei, warum eigentlich, wenn der erste Scann keine Fehler und Risiken brachte und der Defender seitdem dauerhaft mit gelaufen ist?) – was aber mehr dem Gefühl als der Realität Rechnung trägt, Sicherheit und „abgesichert sein“ bestätigt zu bekommen.

Performance-Einbußen konnte ich ebenso nicht feststellen. Wem aber die ein, zwei Einstellungen wichtig sind, die Windows Home nicht erfüllen kann – z.B. die Möglichkeit, den Edge-Browser ab sofort auch in einer virtuellen Maschine laufen zu lassen, die keine Schreibrechte für Downloads besitzt und im schlimmsten Fall nach Beenden und neu starten wieder im „Ausgangsmodus“ zurück kehrt -, kann sich für knapp 15 Euro und ganz legal bei diversen Anbietern im Netz eine Lizenz hierfür kaufen. Allerdings: dann müsst Ihr Euer kompletten System neu aufsetzen…

Und jetzt zu den negativen Punkten:

  • Lange Zeitdauer zur Betriebsbereitschaft:
    Ja, der Deutschen geliebter Diesel musste früher auch immer vorglühen… im Winter meist ziemlich lange… und genau so ist es mit dem Defender. PC einschalten, einloggen… und die Wartezeit der Warnmeldungen überbrücken, bis „das Schild“ in der Taskleiste ENDLICH den grünen Haken anzeigt. Das kann nerven!
    Vorteil: Wer den Rechner anmacht und dann kurz noch in der Wohnung oder sonst irgendwie zu schaffen hat, hat den grünen Haken dann auch sofort nach dem Login.
    Hier sollte Microsoft nachbessern und den Defender beim StartUp des OS bereits komplett laden und sichern.
  • Ransomware-Schutz direkt aus der Hölle!
    An sich ein geiles und wirklich durchdachtes Tool! Gib mir Ordner, die ich überwache und damit verhindere, dass Scripte oder gefakte pdf/jpg/exe-Dateien plötzlich anfangen, die Platte zu verschlüsseln. Auch mitgedacht: gib mir die manuelle Möglichkeit, Programme hinzuzufügen, die an diesen Sicherheitsmaßnahmen vorbei laufen können.Schade nur, dass Windows hier nicht so clever ist, und bereits installierte Software und deren Zugriffsrechte erkennt. Das führt dazu, dass ein Druckertreiber keine Temp-Datei schreiben(!) kann und den Druck verweigert. Oder der Scanner zwar den Treiber für den Scan an sich öffnet, danach aber nicht das Vorschaufenster oder gar die OCR-Umwandung starten kann – und abschließend auch kein Recht bekommt, die gescannt-umgewandelt-finale-Datei irgendwo zu speichert. Gerade bei Drucker oder Scanner muss man über die manuelle Ausnahme nicht nur EIN Programm, sondern eine ganze Latte von Einzelprozessen der Ransomware-Ausnahme-Liste hinzufügen, um wieder die komplette Funktionalität zu gewährleisten.
    Auch ärgerlich: die Microsoft-Lösung „begreift“ aktuell nur das Bootlaufwerk als Gefahr. Habe ich also eine Software auf einem zweiten Laufwerk liegen, funktioniert diese solange problemlos – bis ein Zugriff auf (typischerweise) c: passiert… dann geht der Ärger los.Meine Einrichtung der Whitelist, die ja auch erst durch aktives Arbeiten am PC und abnormalen Reaktionen bisher tadellos laufender Softwares, vonstatten gehen kann, hat mittlerweile so viel Zeit und konzentrierte Dateipfadsuchen über den Rechner gekostet, dass mir schon öfter die Überlegung kam, ob ich, dank Einsatz der immer aktuellsten Chrome-Version als Browser, diese nicht einfach deaktivieren soll.Aber, wie immer im Leben:
    Die Funktion ist da, sie ist ein Sicherheitsgewinn, ich kann sie einschalten – also soll sie gefälligst auch mitlaufen.

Mein Fazit (aber ohne Gewähr!!!):
Für das, was ich und wie ich es mit meinem PC mache, reicht die Microsoft Defender-Lösung mehr als aus. In zwei Wochen keine kritischen Probleme, trotz umfangreichem Datenverkehr mit und im Netz, emails, Up- und Downloads, etc.

Die Einrichtung ist, wenn ein mal abgeschlossen, sicher und benötigt keine Nacharbeiten mehr. Allerdings geht, für meine Eindrücke, Microsoft davon aus, dass Ihr nicht an einem PC sitzt, in dem Glauben, Euch kann NICHTS, ABER AUCH GAR NICHTS passieren. Gut, vor einer blinden „ich klicke jeden Link an, was soll passieren“-Einstellung kann Euch auch ein moderner Virenscanner nicht retten: auch diese laufen in den meisten Fällen den aktuellen Viren und Bedrohungen nur hinterher!

Nervig ist eines der wichtigsten Tools: der Ransomware-Schutz. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Intelligenz erwartet: Ein Scan, der keine Bedrohung ergibt, sollte eine Software, die durch den Einsatz auf weitere INSTALLIERTE OFFLINE-„Module“ zugreift, nicht jedes dieser weiteren Module als Gefahr einstufen. Diese Logik will sich mir bei all den möglichen Sicherheitsgedanken, die man haben kann, als nicht sinnvoll heraus stellen. Hier sehe ich klaren Bedarf seitens Microsoft, schnell und sauber nachzuarbeiten.

Auch sind viele der leider erst ab über Windows 10 nutzbaren Funktionen sinnvoll. Einige davon aber auch nur, wenn man auf das komplette Microsoft-Ökosystem setzen will: ich würde niemals den Edge nutzen, also tut mir der Mangel der Virtualisierungslösung auf Windows Home nicht weh. Aber das muss jeder selbst entscheiden.

Trotz all des Gejammers: IT-Sicherheit ist auch zu Hause ein wertvolles Gut. Wie viele Musiksammlungen und Urlaubsbilder müssen noch den Jordan hinunter gehen, bis endlich das Verständnis omnipräsent sein wird: NUR EIN BACKUP SCHÜTZT DATEN! Denn nicht für jeden Verlust ist ein Virenscanner haftbar!

tl;dr: Microsofts interne Lösung ist ab Windows 10, Update 1803 in der Lage, moderne Virenscanner auf dem System überflüssig zu machen ohne Abstriche bei Sicherheit machen zu müssen. Allerdings ist die einzig echte Art der Sicherheit eine gute Backup-Strategie.

Und bei Euch so? Nutzt Ihr – noch – einen Virenscanner oder was ist Eure goldene Regel für Sicherheit? Lasst mir doch einen kurzen Kommentar da, ich bin auf Eure Meinung echt gespannt!!!

 

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Mein kurzes Gastspiel mit HappyBrush – und warum ich es nicht empfehlen kann!

HappyBrush, wohl bekannt aus einer TV-Serie, in der StartsUps um Investoren pitchen, legt aktuell werbetechnisch voll vor: 800 Punkte bei Payback, wer in einer Drogerie kauft. Und parallel noch kurz im Sonderdeal eines Telekommunikationsanbieters: mit Gutschein, Versandkosten-frei, keine 35 Euro. Starterpaket inkl. Zahnpasta. Trotzdem wurde das Teil bei mir keine zwei Tage alt… und: von meiner Seite keine Empfehlung, egal wie günstig.

Happy Brush StarterSet: Zahnbürste, Kopf, Zahnpasta - Quelle: happybrush Webseite

Happy Brush StarterSet: Zahnbürste, Kopf, Zahnpasta – Quelle: happybrush Webseite

Marketing meets Startup: von der Webseite bis zum Versandkarton und der hochwertigen Verpackung: man kann sich über Erstkontakt bis Auspacken nicht beschweren. Das Auge kauft eben mit. Allerdings fängt bei den Details langsam die kognitive Dissonanz an – und damit eben der Zweifel, ob der Kauf, sei er noch so günstig, der richtige war. Aber nun der Reihe nach:

Da war er, der aktuelle Megadeal. Nicht nur 800 Punkte Payback (=8,00€), sondern ganze 14,99€ Sofortabzug vom Bestellwert. Und, neben einigen anderen Punkten, die happy brush noch so bietet, überzeugten mich die angebotenen 100 Tage Rückgaberecht. Also: so günstig kommt man an keine rotierende Zahnbürste, also: bestellt. Zwei Tage später war das Kit dann da.

Und wie immer: die erste Ernüchterung. Das Handbuch ein – in passender CI – gehaltener Miniflyer. Da dieser nicht annähernd alle meine Fragen beantwortete, eine weitere Suche – und siehe da: es gibt ein Mini-Booklet. Es beantwortet immerhin die Frage, wie lange die Bürste erstmalig laden muss: 16(!) Stunden.

Durch das komplette Zerlegen der Verpackung, um an das Booklet zu kommen, bemerkt ich, dass das empfohlene Zubehör, eine Reisetasche für 10€, nicht eine schönere Variante der mitgeschickten ist, sondern notwendiges Zubehör: die Zahnbürste kommt nämlich nur mit einem Kopf, Netzteil, Kabel und der Lade-/Standstation.

Sonst beantwortet die Anleitung lapidar die Putzweise: und hier beginnen meine Zweifel. Eine mit 8.000 Umdrehung „pulsierende“ Bürste am Zahnfleisch anzusetzen, ich weiß ja nicht. Man reinigt sein Silberbesteck ja auch nicht mit der Flex…

Sonst erfahre ich nur noch, neben den Reinigungshinweisen, dass die Bürste Normal, Pulsierend („Tiefenreinigung“) und Sensitive putzt, mit welchen Zeitintervallen der einzige Button was auslöst und wie ich sie entsorgen soll.

Nach zwei Reinigungen, selbstverständlich mit der mitgelieferten Zahnpasta, die neben dem klassischen Minzgeschmack auch einen „Wirkstoff“ aus Kaugummis enthält, dem tatsächlich positive Effekt auf die Zahnhygiene zugeschrieben werden, ist mein Ergebnis klar: Das Teil geht zurück.

Da ich beim oberflächlichen Durchsuchen der Seite nicht fündig wurde, gab es eine Mail an den Service, der sich ja so freut, von mir zu hören. Und da ich es schnell hinter mich bringen wollte, da die Bitte nach Feedback kommen würde, habe ich meine vier Punkte gleich in die Anfrage nach dem Ablauf der Rücksendung inkludiert:

„1. Befürchte ich, dass die Kombination aus Drehgeschwindigkeit und dem Kopf mehr Schaden am Zahnfleisch anrichten kann, als es Plaque entfernt.
2. Auch spielt hier mit ein, dass das Handstück selbst keinen Sensor für zu festes Andrücken besitzt und Eure Köpfe zu wenig nachgeben, um zu viel Druck zu reduzieren.
3. Am meisten enttäuscht bin ich mit der Reinigungsleistung selbst: mag sein, dass der Zahn sauber ist, was die Bürste und die Köpfe aber nicht schaffen, ist die seitlichen, nach hinten verlaufenden, Zahnzwischenräume sauber zu putzen und sauber zu halten.
4. Ich hatte vor Jahren eine Braun mit ähnlichem Aufbau – allerdings war hier der Timer ein separates Gerät, dass durch Batterie betrieben wurde. Da ich der spärlichen Anleitung entnehmen kann, dass die Zahnbürste geladen drei Wochen durch hält, bin ich nicht bereit, für die Timer-Uhrzeit-Anzeige die Ladestation dauerhaft mit einem Netzteil am Strom zu halten – oder den Akku zu ruinieren, in dem ich nach jeder Nutzung die Bürste zum erneuten voll-laden wieder in die eingesteckte Ladestation stelle.“

Und bevor der informierte Zweifler nun sagt, hättest Du halt die Schallzahnbürste von happybrush gekauft: gucke Dir test-Heft 11/2017 an, im Zahnbürstentest wurde diese: letzte. Mit wirklich schlechter Bewertung.

 

Kurz gesagt: hätte ich noch nie vorher eine Zahnbürste dieser Art gehabt, ich bin mir bei dem Handbuch sehr sicher, dass ich nicht verstanden hätte, wie man von normal auf sensitive oder auf polieren umschaltet. Auch ist der Vorschlag, wie man mit der Bürste putzen soll, zu primitiv. Auch ein „Zahnbürste in den Mund stecken“ könnte mit ein bisschen Glück zu ähnlichen Resultaten führen.

Und jetzt guckt Euch nochmal das Foto zu dem Beitrag an: seht ihr ein Kabel, dass zur „Basisstation“ führt? Oder sonst irgendwo auf den großen Produktbildern? Siehste – brauchste aber, sonst geht da nix! Klar, Laden – Kabel. Aber Uhrzeit bzw. Putztimer? Dafür die ganze Zeit einen USB-Netzstecker am Strom halten? Nicht wirklich, Leute!

Nun sei doch alles gesagt, oder?
Ich sage es mal so: nicht zu happybrush… zwar nur eine Kleinigkeit, diese machte aber bei mir die ganze Erfahrung kaputt. Ich habe zwar anstandslos den Link zur kostenlosen Rücksende-Etikette bekommen… aber dann:

2018-06-23_15h12_00.png

Wirklich? NOCH MEHR?

Ich bin zwar mit meiner Philips-Schallzahnbürste auch nicht (mehr) zufrieden (dazu kommt noch ein eigener BlogPost!), aber in der Welt der schnell drehenden und damit auch das Zahnfleisch „angreifenden“ Bürstenzahnbürsten bin ich definitiv nicht zu Hause.

Und bei Euch so? Hat jemand die Bürste vor kurzem erworben und ähnliche oder positive Erfahrungen gemacht? Ich freue mich auf Eure Kommentare und Diskussionen hierzu!

 

 

 

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