Archiv der Kategorie: Tagtägliches

Ok Google, keine Glanzleistung, die Scheiße mit den PIXEL-Updates zum Thema „Freeze Phones“… #finallyfixed

Tja… ob Ihr es nun auf Twitter und hier im Blog verfolgt oder ignoriert habt, jeder weißt, dass ich von GOOGLEs PIXEL-Telefonen (auch weil HTC sie baut!) abrate. Ich selber bin mittlerweile innerhalb von nicht mal fünf Monaten bei Gerät drei angekommen. Die letzten beiden habe ich einfach mal im Rahmen Gewährleistung getauscht ohne mit Google zu sprechen, da telefonische Rückrufe für ein High-Call-Telefon nicht erfolgen. Und in dem Chat werden von dem Service-Personal alte Microsoft-CheckListen heran gezogen: „Das Gerät stürzt dauern ab!“ – „Ach ja, haben Sie es denn eingesteckt?“

PIXEL Update: "Fehlerkorrekturen" - geht es noch ungenauer? Dabei ist hier DER BugFix schlechthin dabei!!!!

PIXEL Update: „Fehlerkorrekturen“ – geht es noch ungenauer? Dabei ist hier DER BugFix schlechthin dabei!!!!

 

Aber dann: Das Sicherheitsupdate Juni mit seiner Allgemeinfloskel bracht über PIXEL-User herein und verschwieg eine ganz wichtige Kleinigkeit: Google hat es, obwohl man in der Zeit seit Verkaufsstart letzten Jahres bis 05.06.2017 als es bei mir zum Download gepushed wurde, locker Android (was DRINGEND nötig ist!!!) neuschreiben hätte können, endlich geschafft, den „Freeze“-Bug zu beseitigen (hier mein Blogpost dazu!)!!! WOW!!!! Acht Monate nach Verkaufsstart des Flagschiff-Telefons, das die positiv besetzte, preislich und qualitativ gelobte NEXUS-Reihe ins Grab gebracht hat, schafft es mein 1.100€-Telefon endlich, nicht mehr nach jeder dritten Geste oder beim Öffnen einer zweiten App auf dem Hochpreis-HTC-Schrott einzufrieren? WIRKLICH? JA, IS DENN SCHO WEIHNACHTEN?

Wobei Google hier nie tätig geworden wäre, hätte sich nicht ein Shitstorm in den zugehörigen Google-Foren zu den Geräten und der Performance ergeben. Und das zu recht, schließlich ist das HTC bestensfalls 399€ wert – und nicht 799€ für die kleine und 1100€ für die „große“ Version – also, sowohl Speicher und Display!

 

Wer also mit dem Gedanken gespielt hat, sich eines zu holen und nicht auf das jetzt ganz stark durch die Gerüchteküche getriebene Modell PIXEL 2 (wow, der ultimative Einfaltsreichtum!) im Herbst warten will (wobei das „große“ Modell wohl nun LG und nicht HTC, die nur das kleine nochmals verpfuschen dürfen, bauen wird, was für ein PIXEL XL 2 sprechen würde!) sollte jetzt langsam die Bestellung aufgeben, um innerhalb sechs bis acht Wochen oder Monaten das trotz alledem überteuerte Gerät geliefert zu bekommen.

Ich muss gestehen, dass Google und HTC mit dem PIXEL ihren Zweck fast erfüllt hatten: Ich hatte wirklich wieder auf einen Wechsel auf ein iphone überlegt – dann aber beschlossen, wenn der Technikschrott von HTC & Google weiter für Goldbarren verkauft wird, unterstütze ich Huawei auf dem Weg zur Spitze der Androidverkäufe. Und dieser Plan ist immer noch aktuell, nur, falls Ihr Euch noch einer ganz anderen Alternative umsehen wollt… und nein, ich habe nicht P10 Plus oder HONOR 9 gesagt…

 

PIXEL-User: Viel Spaß mit endlich einem einfrierfreiem Telefon, mit dem man arbeiten kann. Nach wie vor keine Kaufempfehlung, auch, da das PIXEL 2 in den Startlöchern steht!

Werde zum besseren Handy-Fotografen für knapp 5€ – ich glaube ja nicht…

Fotomagazin ist wohl jedem, der sich irgendwie mit Bild und Kamera auseinander setzt, ein Begriff. Nun gibt es ein „Spin off“ für Handyfotografie. In der Erstausgabe, die seit Ende Mai am Kiosk für 4,90€ zu haben ist, springt einem das Versprechen an, für ein paar Euro nach dem Schmöckern der Ausgabe ein besserer Handy-Fotograf zu sein. Nun denn – Kohle aus dem Sparschwein gekratzt und der Test für Euch…

SMART SHOT - für knapp 5€ zum besseren SmartPhone-Fotograf?

SMART SHOT – für knapp 5€ zum besseren SmartPhone-Fotograf?

Kurzer Überblick über den Inhalt:
Viele „Ideenvorlagen“ aus Instagram oder/und dem Rest des Handy-Bilder-Universiums. Auch ein Tutorial zu den Apps für bessere Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Ein paar Gadgets für die Fotografie mit dem Handy und natürlich die Bestenliste der aktuellen (Foto-)Handys. Cloudspeicher und Selfie-Wahn. Und ja, wie verdiene ich Geld mit meinen (Handy-)Bildern. Noch ein bisschen Vergleich zwischen Spiegelreflex- und spiegelloser Kamera – und schon ist das Magazin fertig.

Auch wenn mich Techniken und Hintergründe noch nie sonderlich interessiert haben, da ich seit Jahren alle Photoshop-Updates mitkaufe, muss ich gestehen: EINE ABSOLUT MAUE AUSGABE! Die knapp 5 Euro solltet Ihr besser in eine Portion Eis oder eine Karte fürs Freibad investieren.

Den Handy-Vergleich findet Google mehrfach kostenlos im Netz – oder Ihr streift mal schnell beim Elektro-Discounter Eurer Wahl durch die Regale. Die Gadgets, die für besseres Fotografieren mal kurz auf einer Doppelseite abgelichtet werden… sagen wir es so: wer von einem Tripoid oder Aufstecklinsen noch nie was gehört hat, sorry, dann ist das auch nicht Eurer Magazin.

Am meisten stört mich aber, der immer noch altbackene und biedere Ton, der 1:1 aus dem Fotomagazin übernommen wurde. Wo ist die Lockerheit und die flotte Schreibe des Deckblatts? Wohl in der Rechtschreibkontrolle mitgekillt worden. Wo sind die blumigen Versprechen der besseren Fotografie? In einer Erstausgabe, keine Basics zu Licht, goldenem Schnitt, Gegenlicht- und Schattenspielen? Zu Kamera-Apps „ab Werk“ und deren Einstellungen sowie die Bedeutungen dahinter? Statt dessen total öde Bilderstrecken von Instagram-„Stars“? Wirklich?

 

Pro: Wer nicht weiß, wo bei seinem Smartphone oben und unten ist und ob es eine Kamera hat – Du bleibst ahnungslos, hast aber was über Bilder, nun ja… gelernt, im entferntesten Sinn.

Con: Langweilig, zu teuer für ein nicht eingelöstest Versprechen. Bieder und mittelalterlich vom Schreibstil. Nicht für die Handy-Generation!

Steve: Finger weg! Eis und Freibad macht für die gleiche Kohle mehr Spaß!!!!

 

Die freie Meinungsäußerung ist in Deutschland bereits verboten!

Glaubt Ihr nicht? Nur ein polemischer BlogPost auf der Jagd nach Klicks? Ach ja, wirklich? Nun gut, wir werden sehen…

Rauswurf eines Störers im Wahlkampf von Trump - Quelle: Spiegel Online

Rauswurf eines Störers im Wahlkampf von Trump – Bild-Quelle: Spiegel Online

Macht doch ganz einfach den Selbstversuch. Wenn unsere Kanzlerin wieder auf Wahlkampftour ist, mit einem Gesichtsausdruck der Begeisterung zwischen Botoxunfall und allabendlichem Sumoringwettkampf… dann stellt Euch mal in die vorderen Reihen und macht Eurer Begeisterung zu Ihren nichtssagenden Allgemeinplätzen Luft, in dem Ihr Eure freie Meinung klar durch einen „BUH!“-Ruf artikuliert.

Oder eben auch zwei oder drei, in Folge. Und dann? Nein, nicht die DeMisere steigt von der Bühne herab und kapert Euren WhatsApp-Zugang und weist Euch wegen Terror-Verdachts aus der Bundesrepublik aus – viel schlimmer: es kommt zu Szenen, die man sonst nur in schwarz-weiß aus Dokus von N24 kennt, wenn über das dritte Reich berichtet wird: es stürzen sich Männer in Zivil und in Uniform gleichzeitig auf Euch, wie es die Kader und Schergen der Zeit, in der Merkel (auch politisch) groß geworden ist, tagtäglich getan haben! Und mit welcher Begründung beschneidet man bei Mutti Merkels Diashow oder bei Seehofers Stammtischparolen Euer Anrecht auf freie Meinungsäußerung (übrigens Artikel 5 des deutschen Grundgesetzes!)? Man bezichtigt Euch der Störung! Ohne Ermahnung, ohne Vorwarnung, ohne Grund. Artikel 5 gibt Euch das UNEINGESCHRÄNKTE RECHT, JEDEM gegenüber in Wort, Schrift und Bild seine Meinung frei zu äußern. NUR Gesetze solltet Ihr hierbei nicht übertreten oder persönliche Ehre verletzten.

Ach so, ja, stimmt. Frau Merkel… Die weltfremd im Kanzleramt residiert und Kinder zum weinen bekommt, wenn sie wahlweise eine Abschiebung oder einen TV-Kuss initiiert… und die Ehre… das könnte hin kommen – wobei man es früher pauschalisierend als „Majestätsbeleidigung“ abgetan und bestraft hat – was dann heute doch nicht mehr so einfach funktioniert… oder, wir wissen es einfach nur nicht… Als ostdeutsche Quotenfrau unter Kohl berufen schickt sie sich an, nun seine eigene Legislaturlaufzeit zu toppen. Aber… den Weg in die Geschichtsbücher hat sich, bis auf den natur- und zufällig vergebenen Faktor „Frau“ noch nicht gefunden. Aber ich will nicht abschweifen.

Fakt ist: es gibt KEINE GESETZLICHE Regelung, die bei WAHLVERANSTALTUNGEN, die wir Steuerzahler quasi „unserem“ Kandidaten zwangsweise schenken – ja, WIR BEZAHLEN Merkels, DeMiseres und wie die Peinlichkeiten, die die deutsche Politik mittlerweile auf der Bühne der nicht enden wollenden Lächerlichkeiten tagein, tagaus präsentiert, heißen mögen (die eine Hälfte merken wir uns nicht, weil wir wissen, dass sie auf Merkels „Liste des absoluten Vertrauens“ steht, von den anderen wissen wir noch nicht mal, dass sie dank absoluter Untätigkeit überhaupt ein Amt bekleiden, welchen noch von Relevant gekrönt ist!). Und wenn wir auf unser natürlichstes, auf unser höchstes Gut an „Gesetzeslage“, nein, an dem einem Gut, das ÜBER dem Gesetz steht, bedienen, dann sind wir „Showstopper“. Störer. Quasi: DER Staatsfeind. Wobei, nein: ERKLÄRTER STAATSFEIND, OHNE BEWEISLAGE.

Willkommen in Deutschland! Einem Land, in dem Kandidaten bei einer knappen gesamtdeutschen Wahlbeteiligung von unter 50% der Meinung sind, sie würden mit einer Mehrheit gewinnen! Die Mehrheit hat ihnen aber – und das lässt sich nicht schöner formulieren! – den nackten Arsch hingestreckt um ihnen klar zu machen, wie sehr sie Politik in Deutschland noch interessiert. Und dann immer das Gejammer der „Etablierten“, dass damit nur (unsägliche) kleine „Splitterparteien“ unterstützt werden (mit denen man sich aber nicht auseinandersetzen möchte) – aber bis heute machtgeil an Überhangmandaten und Direktgewählten fest haltend und sich damit über ein immer noch nicht (komplett) umgesetztes Urteil des Bundesgerichtshofes (wohlweislich hat dieses bereits ZWEI MAL dieses Vorgehen angemahnt – und wir bauen für die nächste Wahl im Bundestag neue Sitze und Stühle an, seltsam, was?) einfach so hinwegsetzend. Auch der Bundesgerichtshof ist in diesem Scharmützel übrigens eine der höchsten Instanzen Deutschland, nur so, als kleine Parallele zum Grundgesetz.

Auch mit Blick auf die PKW-Maut muss ich sagen: man wird in Deutschland mittlerweile mehr von Gerichten, die die Lobbyismus-getriebenen, nein, Lobbyismus-geschriebenen Gesetze wegen Rechtsmangel und „Fehlern“ sowie „Nichtverträglichkeit“ mit (alten aber) gültigen „Rechtsnormen“ (und in diesem Fall auch Österreich, alles Gute und viel Erfolg mit der Klage, du tapfere stolze Alpenregion!), vertreten und vor der eigenen ahnungs-, lust- und kompetenzlosen Politiker-Lobby geschützt als durch die, die dann von einer Minderheit nach 2/3-Regelung „ordnungsgemäß“ gewählt wurden…

Somit ist, frei gesagt, etwas faul, in Staate Deutschland. Der neuen Bananenrepublik innerhalb Europas, wo ausschließlich Partei- und Postengerangel sowie auch hier unter Ausschluss des Artikel 5 geprägte Einigkeit („Konsens“, der ohne zugelassene Diskussion oder gar Meinungsaustausch oder einem so beliebtem „Streit“ ausgetragen wurde) der Parteien Unsinn in die Welt bringen.

Und wer es immer noch nicht glauben möchte: Bewaffnet Euch mit einer ActionCam am Revers, stellt Euer Handy auf Aufnahme und begebt Euch in den öffentlichen Raum, in dem solche Aufnahmen sehr wohl auch Euch als Bürgern straffrei zugestanden werden – und fangt an, ein paar von den Quatsch-Statements durch Buh-Rufe zu enttarnen, als das was sie sind: Bullshit. Ein schlechter Scherz. Der Versuch, herauszufinden, wie weit das Volk sich durch falsche Statistiken und geschönte aussagen verarschen und dann um den Finger wickeln lässt.

Und dann hört Euch später, nach dem „Zugriff auf die Zielperson“ an, was so alles über Euch gesagt wurde, während vier Leute Euch brutal und mutwillig vom „Festplatz“ schleppen… Die Geschichte wiederholt sich eben doch, immer und immer wieder, egal, ob Ost oder Süd…

Ein alter Klassiker: das Gutscheinbuch (Erlangen & Umgebung)

Alle Jahre wieder, wie schön, dass es eine Konstante gibt. Vor allem, wenn es um Sparen geht. Und essen. Sparen und Essen – und das gerne auch noch zu zweit. Auch wenn mittlerweile April ist, werft einen Blick auf das Gutscheinbuch Eurer Region. Vor allem, wenn es um Ostern oder wann auch immer wieder eine Aktion geben sollte und das Buch günstiger zu haben sein sollte. Meist ist es mit nur zwei Mal essen gehen dann schon wieder verdient – und bietet doch noch so viel mehr…

Gutscheinbuch - Regionale Schnäppchen

Gutscheinbuch – Regionale Schnäppchen und mehr!

Gerade ist Osteraktion – also schnell auf Gutscheinbuch.de nachsehen, ob sich ein Kauf für Euch lohnt!
Normalerweise ist der Kauf nach zwei Essen zu zweit wieder drin – teilweise ist das zweite Menü gratis oder bis zu 10€ „kostenfrei“. Bei Kosten zwischen 15 Euro im Schnitt (bei Aktionen) oder 20 – 25€ (Normalpreis) doch ein fairer Deal.

Auch gibt es noch eine Sektion mit Online-Angeboten – allerdings sind/waren die meisten Gutscheine nur bis Ende März gültig. Allerdings bietet gerade die Webseite ständig neue Aktion, ein kleiner Trost.

Auch, wie auf dem Bild zu sehen: wer jetzt nicht mehr zuschlagen möchte, sollte es gleich Ende des Jahres tun – dann gilt das Buch entspannte 13 Monate.

Ich kann es, auch aus meiner Erfahrung aus dem letzten Jahr, nur empfehlen!
Klar, es gelten ein paar Spielregeln: Bestellt Euch zum geschenkten Essen wenigstens ein Getränk dazu. Schließlich soll der Gastwirt ja auf seine Kosten kommen. Auch müsst Ihr bei den meisten Sachen reservieren – was aber nicht an Feiertagen oder teilweise auch am Wochenende klappt. Genaueres erfahrt Ihr bei dem jeweiligen Gutschein im Heft.
Ich habe damit hier vor Ort ein paar tolle neue Kneipen und leckere Gasthöfe entdeckt, auf die ich sonst nicht gekommen wäre! Und fast alle davon sind auch dieses Jahr wieder mit dabei – somit ist ein Großteil der Gutscheine für mich schon verplant!

Machen: Wenn Ihr gerne zu zweit Essen geht und Geld sparen wollt!
Lassen: Wer zum Essen kein Getränk braucht (WIRKLICH?), nicht reservieren will und sowieso immer nur mit Gutscheinen zum McDoof geht…
Empfehlung: Bestellen, Essen, sparen und neues entdecken – für knapp 20 Euro.

 

Tha-tha-tha-that’s it,folks! Alles weitere bitte in die Kommentare!

Herbe Enttäuschung: ein dreiviertel Jahr mit dem SONOS:5 (Modell 2) – keine Kaufempfehlung!

Leise, heimlich und still hat Sonos nicht nur die Preise wegen „Wechselkursschwankungen“ – wie alles, was Technik aus den USA bringt – angepasst sondern dabei auch seine Modellpalette ein wenig modernisiert. Längst überfällig: dem SONOS:5 endlich Bass und richtigen Sound zu geben. Das, und die Option des „selbsteinstellenden“ Lautsprechers auf besten Raumklang, haben mich veranlasst, tief ins Sparschwein zu greifen – ist doch unter 500€ (und meist sogar deutlich darüber) kein legaler Einkauf zu tätigen. Umso enttäuschender meine Resulte nach neun Monaten Dauertest…

SONOS:5, zweite Version - enttäuschend teurer Spaß für zu wenig Musik

SONOS:5, zweite Version – enttäuschend teurer Spaß für zu wenig Musik

Man glaube eben keiner Werbung: Die Töne satter, die Bässe härter und im Gesamten technisch überarbeitet. Mag sein, aber in der Praxis eher nicht. Nun gut, er klingt nicht mehr ganz noch metall-pastig-lastig wie der Vorgänger und bringt auch ab und ein ein bisschen knackige Musik. Allerdings bleibt ein Haushalt ohne modernes Apple-Gerät dem wohl verkaufstärkstem Argument, der „Selbstregelung“ und Anpassung an immer optimalen Raumklang, einfach und ersatzlos verwehrt.

Natürlich hat Sonos recht, dass bei Androiden selbst im gleichen Modell (z.B. Samsung S8) in drei verschiedenen Modellen drei unterschiedliche Mikrofone verbaut sein können. Aber es gibt, z.B. von Rode (man denke sich bitte den / durch das o, danke!) für sinnvolles Geld einheitliche externe Mikrofone. Aber das scheint Sonos der Aufwand für Geräte dieser Art und in dieser Preiskategorie wohl nicht wert zu sein, traut man Androiden wohl doch den Geldbeutel nicht zu.

Kurz zu meinem Setup und der Umgebung in der die Box rundherum versagt: Playbar nebst SUB, diverse PLAY:1 – und eben die PLAY:5.

An den Lautsprechern gemessen ist der PLAY:1 immer noch das beste, was Sonos im Angebot hat. Sowohl Preis-Leistung als auch Klangwiedergabe. Wahnsinn, was in der feuchtigkeitsabweisenden und damit Bad-tauglichen Box steckt! Kaufempfehlung? JEDERZEIT!

Aber die PLAY:5? Bei gleicher Lautstärkeregelung wie die PLAY:1 säuselt die 5er leise dudelnd im Hintergrund. Satter Sound? Totale Fehlanzeige. Bässe? Hat die Box bisher wohl nicht erlebt. Nach neun Monaten, ein Update für die App oder endlich gleiche Funktion wie auf ios? Wunschdenken.

 

Kurz zusammengefasst: PLAY:5, schweineteuer, schlechter unzufriedenstellender Klang, „Automatismus“ der Raumeinrichtung ausschließlich auf ios – Android wird seit Monaten tatenlos ignoriert. Einbindung in bestehende Systeme binnen Sekunden. Nichtsdestotrotz: den Preis nicht wert und KEINE KAUFEMPFEHLUNG!

 

So, nun denn, liebe ios’ler: wie ist es bei Euch? Klang? Justage an Raum? App? Kaufempfehlung oder doch lieber bei der PLAY:1 bleiben? Her mit Euren Kommentaren???

amazon Warehouse Deals: für Euch angetestet

„Refurbished“ ist ja das mittlerweile nicht mehr ganz so neue Modewort, für bereits betouchte, ausgepackt und mit Sicherheit nicht ganz so liebevoll wieder zurück geschickte Artikel. Da aber gerade die Online-Gesetzesregelungen hier viel Spielraum eröffnet haben, kann ja nicht jedes Teil vernichtet oder an den eigentlichen Hersteller zurück gegeben werden. Also, was tun sprach Zeus – und gab Jeff Bezos die Eingebung der amazon Warehouse Deals. Kleiner Trick am Rande: der Preis ist reduziert, die Ware ist „generalüberholt“ und es gibt, wie auf Gebrauchtware oder Apple-Produkte üblich, ein Jahr Garantie…

amazon Warehouse Deals // Quelle: amazon.de

amazon Warehouse Deals // Quelle: amazon.de

 

Ich bin durch einen interessanten zusätzlichen prozentualen Nachlass bei den vorweihnachtlichen Prime-Tagen darauf gestoßen. Und so kam ich zu einem amazon basics Toaster, einen nagelneuen fireTV, einem Grundig- und kurz danach (aber als Ersatz) einem Braun Stabmixer. Hier nun zu meinen Erfahrungen:

Warehouse-Deals sind in einem eigenen Bereich bei amazon (aber eben genauso problemlos) zu finden. Bei manchen Produkten, wie zum Beispiel bei dem fireTV wurde es direkt in den „normalen“ Suchergebnissen aufgelistet. Bestellt wird wie immer, Prime geht auch tadellos bis morgen.

Nun zu den Produkten:

Dem Toaster konnte ich weder an der Verpackung noch dem Inhalt nur in irgendeiner Weise ansehen, dass dieser schon mal ausgepackt bzw. in fremden Händen gewesen sein soll. Anleitung, Gerät, Verpackung: Tadelloser Zustand. Keine Kratzer, kein heimlicher Bruch oder sonst ein Schaden am Gerät selbst. 1a Ware zum halben Preis. Alle Knöpfe gehen.
URTEIL: Absolutes Schnäppchen gemacht, von Neuware in keinster Weise zu unterscheiden.

Bei dem amazon fireTV ist das Ergebnis wie bei dem Toaster: an der Verpackung leichte Gebrauchsspuren, die aber eher nach Lager als Kunde aussehen. Das Gerät selber ist wie aus der Herstellung akkurat und vollständig mit den jeweiligen Klebefolien umzogen. Da man bei einer quasi als Öffnungsspur eine Lasche zerstören muss und somit erste Fingerabdrücke hinterlässt, würde ich auch hier sagen:
URTEIL: für nichts 5€ weg vom Neupreis, sollte man unbedingt mitnehmen.

Dafür wurde es beim Grundig-Rührstab ein wenig… bescheidener. Bereits die Original-Umverpackung war mit mehreren Lagen durchsichtigem Klebeband „in Position“ gebracht worden. Generalüberholt gilt wohl auch für die Verpackung. Beim Auspacken viel mir sofort die zerfledderte und hilflos in die Verpackung gequetsche Anleitung auf. Auch war nicht jedes Teil an der im Styropor vorgesehenen Position. Und dann, die erste Entscheidung zur Rücksendung: im mitgelieferten Messbecher ein großer Sprung auf einer Seite (und nein, KEINE Messskala!).
Aber das wirkliche Rücksendeargument war das Gerät selbst: am untere Ende, wo in die Motoröffnung die diversen Rührelementedinger gesteckt werden befindet sich ein grauer Ring, der spritzende Flüssigkeiten davon abhalten soll, ins Gehäuse einzudringen (und vom Design und der Farbe her sieht er auch noch total geil aus!). Allerdings war dieser mittig gebrochen so dass nicht nur Flüssigkeit, sondern auch ein Blick ins Innere problemlos nötig war. Sorry, das war es – bei 220 Volt und ein paar Ampere ist mir das den Preisnachlass nicht wert.
URTEIL: Zwei von drei – ich wolle es wissen!

Also, Ersatz für den Grundig gesucht. Leider wurde mein damaliger Gutschein nicht erneut verrechnet, so dass ich nur knapp 60% gegenüber Neupreis auf den Braun-Rührstab nebst wesentlich umfangreicherem Rührdingsetgedöhns bekam – und Braun von den technischen Specs auch das bessere Gerät ist. Hier war nun die Verpackung sichtlich bereits geöffnet worden, sonst aber alles im Lot: innerhalb der Verpackung alles ordentlich aufgeräumt, jedes Teil an seiner Styropor-Stelle, das Handbuch neu… keine Teile gebrochen, beschädigt oder unbenutzbar. Somit blieb der Rührstab um Haushalt und leistet mir bisher sehr gute Dienste (schreibt ein absoluter Nicht-Koch!).
URTEIL: DREI VON VIER – damit könnte ich auf die Rennbahn gehen!

Spaß beiseite: dafür, dass ich sonst zielstrebig jedes Montagsgerät vom Neugerätestapel ziehe, eine wirklich gute Bilanz. In Summe im Vergleich zu den Neuprodukten zwischen 5 und knapp 60 Euro gespart – und auch mit hoch-hygenischen weiße Waren Produkten für Küche und Herd fast immer Glück gehabt.

 

Machen oder lassen? Wenn es sich anbietet und vom preislichen her Sinn macht, unbedingt machen!

Der Geldbeutel sagt: Klar, 5€ für gebraucht weg vom Neuprodukt, vielleicht unsinnig. Habe ich aber für mich und dann für Euch und den Test hier gemacht.

Und sonst? …habe ich da ein Auge drauf, gerade bei Artikeln, die ich vor Ort nicht oder nur schweineteuer bekomme – und eben auch, was sie sonst neu bei amazon kosten würden. Klarer Daumen hoch für die Warehouse-Deals!

Wenn Aldi plötzlich Geld von Dir mehr will – oder warum sich die EU für nichts zu blöd ist…

Man stelle sich vor: Aktionstag bei Aldi. Endlich, der lang erwartete Artikel ist da. Und ja, wieder zu einem Spitzenpreis. Also, ran an die Kasse, bezahlen, mit nach Hause nehmen, auspacken, glücklich sein. Und dann, Tage oder auch Wochen später – man steht wieder bei Aldi an der Kasse, die Artikel laufen übers Band und dann den Barcode-Scanner – und plötzlich kosten Brot und Wurst 438,72 Euro. Fragende Blicke, die die Kassiererin/der Kassierer mit der Aussage, dass der Aktionsartikel, den man vor Tagen/Wochen/Monaten erworben habe, nun teurer geworden wäre und man daher die zusätzlichen Kosten bei diesem Einkauf abrechnen würde.

Na, wie mache ich mich am besten selbst überflüssig - ein Lehrkapitel zur EU // Quelle: bundesregierung.de

Na, wie mache ich mich am besten selbst überflüssig – ein Lehrkapitel zur EU // Quelle: bundesregierung.de

Trivial, oder?
Wer würde jetzt nicht ein Regal aus dem Fußboden reißen, mit Produkten bepackten Paletten um sich werfen, den Filialleiter mit aktuellen Sonderangeboten steinigen und mit Schaum vorm Mund (aber ohne „Nachzahlung“) den nicht-mehr-existenten Aldi verlassen. Oder Lidl. Oder Tengelmann (äh, halt – den nicht mehr)… egal, ich glaube Ihr habt das Bild. Ihr habt besten Wissen und Gewissens nach agiert – und nun kommt plötzlich einer um die Ecke und will mehr Kohle von Euch. Und dann auch noch der, der Euch das Teil für den Preis verkauft hat.

Total unrealistisches Beispiel? WIRKLICH? Denkt nochmal eine Sekunde nach… und?
Ich finde, dass das nichts anderes ist, als die EU seit Monaten mit (ja, wirklich, aus meinem Mund!) Apple macht. Und, ganz wichtig: unter einem Präsidenten, der die Regelungen, unter denen eben auch Apple agiert und Steuersparmodelle legal entwickelt hat, eingeführt, verteidigt und deren Abschaffung vehement abgelehnt hat. Kurz gesagt, dieser Aldi (Lidl, Tengelmann, Carrefour, etc.) wird geführt von… Jean-Claude Juncker.

Man kann zu dem Beispiel und der/den betroffenen Firma/Firmen nun stehen wie ich möchte – aber dieses „Fähnchen in den Wind“-Schauspiel, mit dem Merkel seit Jahren Deutschland im einig Winterschläfchen hält und nun auch die EU wieder ein Stückchen mehr an Vertrauensverlust und Selbstauflösung in die Länder gibt, nervt. Es zeigt, dass „unsere“ „gewählten“ „Vertreter“ (Frage: Warum darf ich als EU(!)-Bürger bei der EU-Wahl NUR (!) deutsche Kandidaten wählen???) an Weltfremde und der Entfernung vom normalen Bürger wirklich nicht mehr zu übertreffen sind. Also, mit viel Abstand.
Und anstatt sich für Entscheidungen dieser Art, die eine schöne Drohkulisse wären, nicht einfach zu schade zu sein, erst recht, wenn man es selber in drei folgenden Interviews sofort wieder teil-revidiert, um nun vom Unternehmen ausgesprochene Arbeitsplatzabbaumaßnahmen zu zügeln, lässt man sie liegen. Neben dem bekannt-gut-sitzenden Beamtenarsch ist nur der leise rieselnde Aktenstaub noch mehr Gift für die Begeisterung der Gehaltslieferanten „Bürger“ und „Unternehmen“. Aber was sollen die armen wehrlosen Geknechteten auch schon unternehmen?

Ich sage es schon immer, die EU, so politisch für den Eintrag im Geschichtsbuch gegen alle Widerstände forciert und durchgesetzt sie ist – an sich hat sie sich trotz all der politischen Hahnenkämpfe zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Gut, hier mal eine Ausnahme für ein Schuldenland, dass eigentlich keiner braucht, da mal Beitrittsverhandlungen mit mehreren neuen Ländern, die man dann einfach mal auf der langen Bank liegen lässt… auch EXITe aller Art hat man und würde man verdauen (zumindest von den Namen, die aktuell durch den Raum gaukeln) – aber nichtsdestotrotz: wenn die EU einer wirklich restlos zerstört und abschafft, dann unsere EU sich selbst. Und das in rasender Geschwindigkeit.

Einen Doppelwettenabzockeplatzierer lässt man gegen jede festgelegte Regel die Gelddruckmaschine unbeschränkt anwerfen, um ein Schreckensgespenst der VWL-Lehrbücher aus den 70ern  zu bekämpfen, welches gar nicht existiert, und nur veralteter Lehren und Warenkörben „moderner“ VWL-Beamten und unfähigen Staatssekretären geschuldet ist – dafür über BILLIONEN an Privatvermögen vernichtet und entwertet – dauerhaft.

Senile altersschwache Pauschaltouristen im Vorruhestand schickt man mit teurem Steuergeld auf Reisen in die ganze Welt, angeblich in erster Linie für Staatsbesuche und „benchmarks“, wie andere Staaten mit ähnlichen Sorgen und Nöten umgehen oder auch einfach mal dem klassischen Bordäääh-, Strandurlaub mit dem Gala-Fotografen im Gepäck.

Und wenn sich dann aus den Mitgliedsstaaten doch mal die oberste Riege aus dem Bett und nach Brüssel bemüht, ist oberstes Gut immer „Konsens“. Totaler Quatsch, erst recht bei der Mischung aus Quote, Abzocke und Alzheimer…

Aber ich schweife ab, es interessiert den Bürger ja schon lange nicht mehr, wie das Kind, dass ihn als nächstes abzockt und verarscht nun beim Namen gerufen wird, heißt – gewählt wird, was man kennt – oder der Protest, egal wie weit links und rechts er neben entsprechenden Führern steht…

 

Wenn die EU jetzt an den letzten Grundfesten rüttelt, die in der Industrie sofort an Dritte-Welt-Staaten erinnern, in denen weder Grundbesitz noch freie Geschäftsausübung garantiert werden (und schon gar nicht ohne die monatliche Bestechungsserviceentgeldregelung) – hierzu kann man gerne ein altes VWL-Buch zu Rate ziehen, diese Grundfeste gelten immer noch! -, gnade uns allen eine höhere und wichtigere (aber nicht-existente) Autorität als Quotenmerkel, Gott und die EZB zusammen!

Insofern nochmal die Erinnerung an das Beispiel in der Einleitung: Auf welcher Basis soll ein bestehendes Gesetz zu Ungunsten einer anwendenden juristischen/natürlichen Person nur auf Basis einer bisherigen Drohung, ohne Frist, ohne Neuregelung und ohne „Update“ einfach durchgeboxt werden?

Da es danach aussieht, als würde die EU sich auch für diese Peinlichkeit nicht zu schade sein (man muss natürlich auch dazu sagen, dass diese Millionen oder gar Milliarden Strafzahlung nicht dem eigentlich geprellten Bürger zugute kommen durch, z.B. Steuer- und Abgabensenkungen, sondern innerhalb des „System EU“ schneller versacken als vergossenes Wasser in der Wüste Gobi im Juli um 12 Uhr Mittag) drücke ich (und ja, ich sage das, aber nicht aus dem Kontext reißen!) Apple und allen weiteren Firmen, die nun mit Strafzahlungen oder schlimmerem bedroht werden, die Daumen, dass sie gegen die EU gewinnen. Haushoch. Mit Strafzahlung von der EU wegen Verleumdung „Steuersünder“, „Monopolist“, etc.. Mit Wiedergutmachungszahlungen in monatlichen Raten für die nächsten 60 Jahre. Und bitte auch mit Klagen gegen die damals Amtierenden, diese Summen doch aus ihren Privatvermögen und Ländereien, wie auch immer die angeeignet wurden, zu begleichen sind.

Tja, man wird ja wohl noch träumen dürfen…

Happy New Year Euch allen!

Danke für ein spannendes Jahr 2016! Es war viel los, auf Twitter und auch in der realen Welt.

Da es nun aber nur noch ein paar Stunden sind – ich wünsche Euch auf diesem Weg den ominösen guten Rutsch ins neue Jahr! Feiert gut rein, sprengt wie immer den Briefkasten Eures Lieblingsnachbars (virtuell oder real, das müsst Ihr mit Euch ausmachen!), macht wieder eine Sternwerfer-Kette (mit mehrerer Personen oder alleine mit mehreren Sternwerfern) und lasst es einfach nur krachen – egal, ob um 22 Uhr schon im Bett oder mit Party bis morgens um halb 12.

Und nicht vergessen: die besten Vorsätze (und gerne eine Woche später den aktuellen Stand und die Begründung der bereitwilligen Aufgabe des Ganzen) hier in den Kommentaren hinterlassen – wir reden dann Ende 2017 nochmals darüber…

 

HAPPY NEW YEAR!!!!!

Telekom: VoLTE und WiFiCalls – nice try, baby, nice try…!

Wäre ja auch zu schön gewesen: VoLTE und WiFiCalls für lau, mit einem Anruf zubuchbar. So hat der Zweite in Deutschland, der mit diesem Angebot um die Ecke kam, umgehend reagiert und seine Kunden gelockt. Allerdings: ausgereift ist die ganze Sache noch nicht. Nicht mal annähernd. Oder mal wieder nur auf einen Hersteller angepasst, obwohl zumindest aktuell zwei unterstützt werden. Ein kleiner Erfahrungsbericht.

Wenigstens im Marketing wird mit Samsung über den Dienst ergiebig erfreut gegrinst - aber  in der Realität... / Bildquelle: telekom.de

Wenigstens im Marketing wird mit Samsung über den Dienst ergiebig erfreut gegrinst – aber in der Realität… / Bildquelle: telekom.de

Angefixt durch zwei Dinge, suchte ich nach 13 Minuten Wartezeit die Beratung durch einen telefonischen Telekom-Mitarbeiter zu Rate: Ich möchte gerne endlich (wieder!) in der Lage sein, während ich telefoniere, auch online zu sein. Und ich will im Ausland per WiFi zu Inlandskonditionen telefonieren. Die Lösung ist eine kostenfrei zubuchbare Option, somit wird der Vertrag ergänzt um Voice over LTE (VoLTE) und WiFiCalls. Letztere allerdings nur für aktuelle iphones und Samsung Galaxy S6 und 7 Geräte. Dies wird deshalb so betont, da selbst fähige Geräte, wie die NEXUS oder PIXEL Serie von Google (Project Fi – remember anyone? Genau die gleiche Technik!) aktuell von der Telekom nicht unterstützt werden. Abgesehen davon soll für die Funktionalität eine spezielle Telekom-Firmware auf dem jeweiligen Gerät installiert werden… die diese Funktion auch auf Android-Geräten, die das sowieso könn(t)en, plötzlich „doch“ freischaltet und im Display klar den Unterschied (Android zeigt das auch so an) zwischen Netz- und WiFi-Calls einzeigt. Ist wohl der schwächeren Minderheit geschuldet, dass dies so sein muss…

Nun aber zu VoLTE:
Man kann also während des Telefonierens im Netz surfen. Mit LTE. Und auch sonst. Und die Qualität ist besser, der Verbindungsaufbau schneller und überhaupt scheint auch sonst überall die Sonne aus dem Telefon.
In der Realität fühlt man sich zurückversetzt ins Jahr 1998 oder 99 – als Mobilfunkgeräte für die Hosentasche laufen lernten.

Die vielgerühmte HD-Sprachqualität verliert sich schneller und meist endlicher als ohne diese Option. Oft reicht ein leichtes Kopfdrehen – und, entgegen „baulicher Maßnahmen“, die die Hotline gerne zitiert – im Freien, um Gesprächsqualität a‘ la Jahrhundertwende ertragen zu müssen. In diesem Kontext ein anderer wunderbarer Effekt: Funklöcher für alle!

Ich hatte mit Sicherheit seit 10 Jahren keine so große Auswahl und Vielfalt mehr an Funklöchern wie mit dieser LTE-Option. Und dauerhaft diese abgehakten Silben-Telefonate, wo man aktives Zuhören üben musste um überhaupt ein bisschen Kontext mitzubekommen.

Aber, hier die größte Enttäuschung:
Natürlich lief das Hauptargument, surfen mit LTE und Telefonieren… nicht. Zwar schien ich, der schlechten Funklochqualität nach zu urteilen, mit LTE bzw. über LTE kostenneutral zu telefonieren – jedoch hatte ich bestenfalls Edge (es spricht sich übrigens: „ÄTSCH!“ aus!) oder ein „H“ im Display, was aber definitiv NICHT HSDPA oder dem schnelleren Nachfolger-Standard HSPA entsprechen konnte.

Und, wer jetzt denkt, die Geschichte findet ein Ende, mit einen Anruf bei der Telekom und dem Storno des Add-Ons, hat sich geschnitten:
Klar, der Anruf war einfach, die Option sofort entfernt und nach ca. 15 Minuten mit einem Telefon-Neustart aus meiner Leitung entfernt… IN DER THEORIE!
Seit der Rückbuchung der Option habe ich zwar ein paar der Funklöcher los – aber plötzlich des Öfteren ein „H“ im Display während meinen Telefonaten, vor allem den „low-quality-calls“. Seltsam. Eine erneute Rückfrage an der Hotline ergab, dass die Option weggebucht ist. Wahrscheinlich wird es auf einen Kartentausch hinaus laufen – ich werde bei den nächsten längeren Autostrecken hier mal ein bisschen weiter auf Funklöcher und Gesprächsqualität achten und Euch berichten.

 

Zu der gerade im Ausland interessanten VoWiFi (WiFi=WLAN in Deutschland!)-Funktion kann ich leider nichts sagen, da war jedes meiner aktuellen Mobilfunktelefone mit neuestem Android 7.1.1 das standardmäßig unterstützen würde, die Telekom aber kundenorientiert eine eigene Firmware einspielen will, die ein „eindeutiges Logo“ für den WiFi-Call im Display anzeigen möchte. Da diese Firmware aktuell nur für neuere iphones und (bald) auch für die beiden aktuellen Samsungs Galaxies da sein wird, war ich hier komplett außen vor. Es geht eben nichts über offene Standards.

 

Bisheriges Qualitätsurteil:
Buchung und Löschung binnen Sekunden mit nur einem Call. Keine versteckten Kosten. In der Theorie die gebundelte Option VoLTE und VoWiFi eine geniale Sache.
In der Praxis totaler Reinfall. VoWiFi wird nur per Firmwire-Update technisch unversierten Kunden und zwei Samsung Modellen angeboten: schwache Umsetzung für einen definierten und sogar in den USA u.a. durch Google und weiteren Anbietern bereits seit im Schnitt über einen Jahr umgesetzten Standard.
Sprachqualität für VoLTE eine Zumutung im heutigen Jahrtausend – die neuen Funklöcher verhindern aber ein „zu viel“ an stressbedingtem Aufregen, da selbst auf Transitstrecken und Autobahnen kaum noch durchgehende Gespräche möglich sind – und die Gespräche die klappen so abgehakt kommen, dass man sich Mannesmann D2 zurück wünscht.

Kurz gesagt: viel Spaß damit, wem die bisherige Beta-Qualität reicht. Der Rest möge, zumindest im Netz der Telekom, warten, bis hier eine „echte“ Version 1.0 der beiden Dienste freigeschaltet wird.

 

Bamboo Spark von Wacom: ein günstiger schneller Weg zum digitalen Notizblock…

In meinem letzten BlogPost habe ich Euch mit PrioMemo ein digitales NFC-programmierbares PostIt vorgestellt. Heute soll es einen Schritt größer weiter gehen – wie bekomme ich meine Notizzettel, meine Gesprächsnotizen und/oder meine Gedankengekritzel während Meetings in digitaler Form. Ideen und Möglichkeiten gibt es viele – aber der „digitale Stift“ an sich kann schon mal ein paar hundert Euro kosten – und benötigt teures Spezialpapier. Dem macht Wacom für knapp 80 (bis 130 Euro, je nach Ausstattung) ein Ende…

Wacom Spark: Digitaler Notizblock (für fast jedes Papier) / Quelle: amazon.de

Wacom Spark: Digitaler Notizblock (für fast jedes Papier) / Quelle: amazon.de

 

Zwei Haken hat das Wacom-Teil: Das Papier kann beliebig aber nicht zu dick sein – und es muss der ausgelieferten Größe (A5) entsprechen und innerhalb der formschönen Hülle beschrieben werden, da hier die „Verbindung“ analog (Stift – Papier) mit dem digitalen deutschen #Neuland hergestellt wird. Und: das ganze braucht eine Bluetooth-Verbindung zu einem Telefon oder Tablet – sonst ist es Essig mit der Digitalisierung.
Und wenn wir schon dabei sind: GRÖßTES MANKO: Die zu digitalisierende Seite muss „komplett“ sein. Wer synct, muss danach eine neue Seite beginnen. Sonst gibt es Seiten, mit leeren Bereichen… bis die neue Notiz beginnt…

Aber: was Preis und Leistung angeht, ist das Spark der Hammer!
Normaler Papier, normaler Stift – wie immer mit nicht Dokumenten-echter Tinte -, schicke Schutzhülle… und, je nach Fachgröße auf der linken Seite, ab knapp 85 Euro machbar. Wer ein Handy- oder sogar „Mini“-Tablet-Fach haben will, muss ein bisschen mehr in den Geldbeutel greifen… (hier, bei amazon alle Preise finden!)

Das Geheimnis ist schnell gelüftet: Die „Matte“ auf der rechten Seite, die den Block (oder ein Blatt Papier fixiert) wandelt die Stiftbewegungen um und digitalisiert sie. Angeblich gibt es und/oder entwickelt Wacom noch eine App, die Handschrift erkennen soll/kann – aber wohl mal wieder nicht oder nur mit Verzögerung für Android. Eine zweite App, Inkspace, erlaubt eine nachträgliche Bearbeitung und Colorierung…

Wer nun gerne den langen Tag quer durch diverse Meetings läuft und hier und da mal eine Notiz oder Mitschrift mitnimmt, kann diese klassisch analog anfertigen und beim Verlassen durch Druck einer Taste per Bluetooth auf das Handy beamen und damit auch in die Wacom-Cloud, womit auch von jedem PC auf diese Mitschriften zugegriffen werden kann.

 

Gut: Geiler Preis, spannende Technik, kein Spezialpapier.
GÄHN: Für wenn überhaupt noch 20% Marktanteil wieder mal alle Apps und Funktionen da, für den Rest nein. Setzt auf Bluetooth. Wer eine Seite per Tastendruck als „abgeschlossen“ erklärt und danach doch auf dieser Seite weiter schreibt, generiert eine zweite Seite, die bis auf die neueste Notiz in der digitalen Version leer ist.

TIPP: Zeichnen, scribbeln, schreien und ohne hohe Investition digitalisieren: kaufen! Handschriftenerkennen, ToDo- und Datum-in-Outlook-Automatismus: Finger weg!

Also – wer den Einstieg sucht und nur ein 1:1 Bild seiner Mitschrift will: KAUFEN. Sonst: lieber digitalen Stift in Betracht ziehen….