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Nein! Crowfunding macht man nicht! Finder weg davon!

Eigentlich wollte ich Euch, bevor ich mich jetzt für ein paar Wochen in den Urlaub verabschiede, was nettes, was positives da lassen. Doch dann stolperte ich in der aktuellen t3n auf einen Artikel von Johnny Haeusler, der darstellte, wieso er in Zukunft kein Crowdsourcing mehr unterstützt.

t3n - Magazin-Teaser auf t3.de - Quelle: t3n.de

t3n – Magazin-Teaser auf t3.de – Quelle: t3n.de

Für Euch, ihr treuen Leser, ist das keine Neuigkeit. Ich habe mich bereits vor geraumer Zeit in meinem Blog hierzu ausgelassen. Ich greife das aber nochmals auf, weil ich nach dem Text von Johnny Haeusler mich erneut bei Kickstarter und Indiegogo eingeloggt habe, um zu sehen, was noch offen ist – und wie viel Geld hier für immer verschwunden ist. Ganz zu schweigen von meinen beiden myVessyl-„Tassen“, die nur den CEO und den Marketing-Chef reich gemacht haben, bevor der Laden ohne Lieferung und ohne Ankündigung spurlos von der Oberfläche – aber eben um etliche 1.000 $ reicher – verschwunden ist:

https://platform.twitter.com/widgets.js

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Bei Kickstarter bin ich tatsächlich auf Null… bei Indiegogo steht noch eine gute Idee von 2014, als Android noch keine kompletten Backups geschrieben hat, aus. Allerdings hat sich der Typ aus Israel wohl vor knapp 6 Monaten mit einer Nachricht, die aber nur auf Anfrage verschickt wurde, mit der Kohle verpisst. Wunderbar, 75$ in Summe weg. Nichts bekommen. Und Indiegogo, als verantwortliche Plattform: natürlich. Keine Zuständigkeit. Sie bringen ja nur Leute auf eigene Verantwortung zusammen, mehr machen sie nicht – und mit Crowdfunding haben sie erst recht nichts zu tun! Komm, f*** Dich selbst, Indiegogo, Kickstarter und wie ihr alle heißt: ihr seid raus!

Wie ich vor Monaten schon schrieb: lieber warten, bis das Produkt WIRKLICH da ist und dann für ein paar Euro mehr zuschlagen – als Crowdfunding-Bullshit!

Auch Johnny Haeusler beschreibt, dass er 2x ein Produkt nicht erhalten hat. Er verbucht es unter „Investorenpech“; und ja: keine Chance auf Rückerstattung. Glück für ihn… bei einem Projekt ist er rechtzeitig raus und hat sein Geld zurück bekommen, bevor es floppte.

Allerdings beschreibt er noch das Phänomen, dass mehr und mehr Firmen ihr Geschäftsrisiko so versuchen, auf Fans und Kunden abzuwälzen, wie z.B. im Musikbusiness. Und er sagt zurecht: warum den Unternehmen hier ein zinsloses Darlehen geben? Dafür, dass sie ihren Job machen?

Mir ist das mittlerweile egal. Ich bin raus aus dem Scheiß! Netter kann ich es nicht formulieren. Und eine weitere Sicht könnt ihr in der aktuellen t3n nachlesen… Wer die t3n noch nicht kennt, aber im digitalen Business zu Hause ist, dem sei sie sowieso mal ans Herz gelegt.

Ich verabschiede mich damit die nächsten Wochen von Euch und melde mich dann entspannt und voller neuer Ideen gegen Ende Oktober wieder bei Euch. Einen schönen Spätherbst, genießt das Wetter und die Zeit – und hört mit (nutzlosem) Crowdfunding auf, bei dem ihr auch noch das ganze Risiko tragt!

Oder: ist das der Kitzel? Erster am neuesten Gadget zu sein UND es eben auf Risiko mit finanzieren? Wie sind Eure Erfahrungen und Ratschläge so? Solange ihr keine Plattform seid, freue ich mich auf Eure Kommentare hier!

Auf bald! Wir lesen uns!

 

 

 

20180922, Update:
Sorry, hier endlich der PodCast zum Hören – sorry für die schlechte Qualität, mehr war von unterwegs aus nicht machbar! Wirklich nicht! Details im nächsten BlogPost/PodCast (in Arbeit!)

Mal wieder BETRUGSWARNUNG!: kaddz.com/attrackting AG (Schweiz) ist nicht seriös!

Auf der Suche nach einem GPS-Tracker für Katzen landet man ganz schnell bei der Bieler (Schweiz) Firma kaddz, bzw. bei der dahinter stehenden attrackting AG. Die Bestellung des Halsbandes, wenn zu meiner Zeit (07.11.2015) auch noch mit Wartezeit bis mindestens Mitte Dezember 2015 verbunden, lief noch relativ unproblematisch. Auch war mit zwei Klicks über PayPal bezahlt (Gott sei dank). Als ich aber zwei Tage später per email die Stornierung der Bestellung bekannt gab, ging das (vorsichtig gesprochene) „Chaos“ los…

Am Tag darauf, nun der 10.11.2015, bestätigte mir Frau Beatrice Däubner per email, dass meine Bestellung storniert wurde. Meine Bitte, den Betrag an mein PayPal-Konto zurück zu überweisen, wurde mit keiner Silbe erwähnt. Ich hätte es wissen müssen…
Am 12.11. hakte ich nochmals konkret bei Frau Däubner nach, wann PayPal denn den Betrag wieder bei mir anzeigen würde. Da hieß es noch, dass der Vorgesetzte, Herrn Salvato, am nächsten Tag die Stornierung von ihr übergeben bekommen wird – und, dank Durchlauf der Buchhaltung mit einer bis eineinhalb Wochen zu rechnen ist… Noch vertraute ich auf die Pünktlichkeit des „Schweizer Uhrwerkes“…

Am 02.12.2015 fragte ich erneut, freundlich und höflich, nach dem Stand der Rückbuchung. Frau Däubner schrieb später zurück:

(…)haben Sie vielen Dank für die Rückmeldung. Ich habe es nachkontrolliert. Die Rücküberweisung wurde vorgenommen und sollte spätestens Anfang nächster Woche auf Ihrem PayPal-Konto sein.

Am 08.12. war es dann vorbei mit meiner Geduld. Frist gesetzt bist Freitag und gleich mit PayPal Käuferschutz gedroht. Darauf schrieb Frau Däubner am selben Tag:

Es liegt leider an unserem PayPal Zugang.
Bitte geben Sie mir Ihre IBAN-Nummer an, dann werden wir dies auf Ihr Bankkonto rücküberweisen.

Nach Austausch der BIC und IBAN und der Rückantwort von Frau Däubner, es heute noch (ja, immer noch der 08.12.2015) an ihren Vorgesetzten weiter zu geben, platze mir am 17.12. der Kragen und ich bemühte den Käuferschutz. Unnötig zu erwähnen, dass keiner von kaddz es für nötig empfand, auf meinen eingereichten Fall auch nur zu reagieren. Immerhin: seit dem 29.12. ist der komplette Betrag in Sicherheit, nämlich wieder bei mir.

 

Da ich niemanden kenne (auch wenn wir auf Twitter schon über die Zufriedenheit von kaddz diskutiert hatten, wobei ich als unzufriedener Besteller da nicht weiter helfen konnte), der kaddz bestellt UND auch erhalten hat – ich für meinen Teil möchte hier im Internet ganz offiziell warnen vor der kaddz.com-Seite und der attrackting AG aus Biel (Schweiz). Die Geschäftsgebaren des/der Unternehmen(s) ist/sind meiner Meinung nach einem eher sehr instabilen und absolut unseriösem Unternehmen  zuzurechnen, welches sich an jeden Franken klammern muss – wer weiß, wie die Finanzlage aussieht (könnte Google wohl beantworten, war es mir aber nicht wert).

Auch wenn es Auslieferungen des Produktes kaddz gegeben haben sollte – ich glaube nicht, dass man im Gewährleistungs- und/oder Garantiefall mit viel „Nächstenliebe“ aus Biel rechnen sollte – so wie sich das Unternehmen mir gegenüber bei einer Stornierung verhalten hat!

Daher, nicht vergessen: wer über PayPal bezahlt, kann DREI MONATE nach Start der Zahlung per Käuferschutz sein Geld zurück verlangen, sollte das „Unternehmen“, dass meiner Meinung nach nur aus Frau Däubner und netten Geschichten über Buchhaltung und Vorgesetzten besteht, sich auf „taub“ oder die „dauert noch ein paar Wochen“ stellt. Nicht fackelt, sofort Fakten schaffen. Klare Frist setzen, dann sofort über PayPal oder Kreditkarte den Betrag zurück buchen lassen!

Also: Vorsicht, Ihr Katzen-GPS-Halsband-Besteller! NICHT BEI KADDZ.COM!
Oder: gibt es jemand, der ähnliche oder sogar positive Erfahrungen gemacht hat (und bitte keine Fake-Replies aus der Firmenkantine, ja?), ein kaddz besitzt und sagen kann, wie und ob es läuft – oder sogar schon eine Produkt-Reklamation erfolgreich umgesetzt hat? Man lernt ja gerne dazu, daher bitte einen Kommentar hinterlassen! Danke!

Mein Jahresrückblick (oh ja, nicht je!)

Es ist soweit. Ganz Deutschland ist in die Weihnachtsferien gestartet! GANZ Deutschland? Nein, ein südlicher Teil streikt noch zwei Tage, bevor dann auch wirklich ganz Deutschland entschwunden ist. Und in der Glotze? Die letzten unbekannten Promis am Arsch der Welt in einer Bluebox erzählen, wie dieses und jenes Happening im Jahr so aufgenommen wurde… na wunderbar… Daher nun: mein Technikrückblick 2014.

Das Wetter im Januar war ungefähr so, wie jetzt auch. Einfach zu warm (YES!) und dann auch noch ohne Schnee (YESYESYES!). Technisch hat sich viel getan in dem Monat, aber der für mich bleibendste Moment war, dass ich endlich komplett von Apple in die Windows-Android-Welt gewechselt bin. Damit hat das Jahr gut angefangen (und immerhin haben bereits mehrere funktionable SmartWatches, selbst die Moto360 geht mittlerweile – und nicht nur Bilder und Preistheorien). Leider bin ich mit meiner Nachtflugausbildung im 90 Minuten zu wenig nicht fertig geworden – aber: alles in Arbeit.

Im Februar waren Technik und Gesundheit die nerdigen Highlights. Auch das Wetter war immer noch gigantisch schön für die Jahreszeit. Da wusste ich aber noch nicht, dass ich im März seit langer Zeit mal wieder erleben würde, wie es ist, wenn man als Passagier wirklich herzlich willkommen und komplett umsorgt wird. Golf-Airlines, klarer Fall… Deshalb auch der Vorsatz für 2015, wieder ab in die Emirate – und natürlich mit wirklichen First Class Airlines.

Im April habe ich leider ein Angebot von Google ausgeschlagen, dafür aber meine Fitness-Tracker komplett umgestaltet. Und auch ein Update für den ChromeCast bekommen. Das Teil hat Inzwischenzeit noch mehr Updates bekommen und ist für die 35 Euro ein immer noch „must have“! Und das absolute Highlight war das Twitter-Schnitzel unter #auswärtsschnitzelMUC in München… Nur noch getoppt vom #auswärtsschnitzelPRG in Prag, etwas später im Jahr…

Der Mai war, politisch gesprochen, mal wieder eher ein Monat der „Serviceoffensive Deutschland“: Hitlergene, Unfreundlichkeit, gepaart mit sinnlosen und kundenfeindlichen „Vorschriften“ – und neben Beschwerden auch mit Rücksendungen gepaart… Aber immerhin hat es mit meiner Kreditkarte dann doch noch geklappt – wer hätte das gedacht?!?

Im Juni wurde es wieder nerdig. Netatmos Regensensor, der nach kleiner Standortoptimierung vom Fensterbrett Erlangen in den Hessischen Vorgarten umgezogen ist und seit dem dauerhaft verlässliche Ergebnisse twittert. Dann konnte ich nach einigen Wochen endlich sagen, was die Pebble wirklich taugt (geiles Teil!) Auch war der Sommer 2014 fast schon wieder vorbei, nur wussten wir es da noch  nicht. Auch stand von Google die I/O ins Haus, mit Android L (rätselhaft), Material Design, der erste Live-Blick auf die Moto360… und vielem mehr…

Juli, der Monat meines ersten Unboxings. Die Samsung Gear Live war da – und musste gleich jeden Tag einen kritischen Blogpost mit den neuen Geschehnissen über sich ergehen lassen. Mittlerweile hat auch Apple ein wenig das iphone 6 und das Plus vorgestellt. Großer Jubel, vor dem Bent(d)gate – und dem Gejammer über die Größen (mittlerweile wissen wir ja, dass sich tatsächlich das kleine Teil wie geschnitten Brot verkauft). Auch durfte auf die wohl schnell händisch zusammengeklebte Apple Watch ein Blick geworden werden… Tja, Geschmäcker sind unterschiedlich und was auch immer man davon halten möge, aber wahrscheinlich wird Apple Mitte 2015, sollte die Uhr jemals auf den Markt kommen, doch die Wearables damit salonfähig machen… nichts geht über Fans.

In der längsten Mitteleuropäischen Regenperiode des Jahres schickte mir Amazon ein Austauschgerät für den Staubsaugerrobotor (der übrigens heute noch tadellos läuft!). Und wir bereiteten uns mit täglich neuen „Leaks“ auf die IFA vor, die doch erst im September statt findet sollte… aber die Highlights, die da stückchenweise durchsickerten waren es auch wirklich wert…

Im September war es dann soweit: die ersten IFA-Highlights kamen an – und wanderten wieder zurück. Ich selber startete mit Gymondo in die Abnehmphase – die bis heute anhält und trotz dauerhafter Plätzchenphase weiter (wenn auch aktuell etwas langsamer) nach unten zeigt. Und amazon bot Prime-Kunden das fireTV für einen absoluten Kampfpreis an – und lieferte auch prompt.

Blöde Idee: denn dank des eigenen Controllers für das fireTV sitze ich seit Oktober immer vor der Glotze und zocke Asphalt 8 – mit viel Freude, auch wenn ich selber nur als komplett Unfähig zu bezeichnen bin. Sonst saß ich sehr ungeduldig da und wartete auf Android 5 (Lollipop) und die neuen NEXUS Geräte… wer hätte gedacht, dass das NEXUS6 bis kurz vor Weihnachten braucht (bei Bestellung im November). Und nerdig war es auch wieder, aber das muss ich ja nicht extra in jedem Monat betonen… oder?

So, Jahresendspurt. Die Moto360 kam, und enttäuschte auf Grund Software-Fehler komplett (bis ebenfalls kurz vor Weihnachten – und zwar so sehr, dass ich schon meinen Anwalt gegen den unwilligen Kundenservice von Motorola los laufen lassen wollte). Auch hat das fireTV ein paar Updates mitgenommen und sich somit, auch zusammen mit Netflix, als Vollersatz für das Stasi-GEZ-verschwendete und rechtliche TV gemausert. Und: das NEXUS9 mit Lollipop kam – ein schickes Tablet, einen Blick wert!

Und jetzt: Dezember. Warm. Regen. Wind. Ich finde es super, am liebsten wären mir die 12 Grad bis April zu behalten – und dann direkt ab in den Sommer. Mal kucken, in ein paar Wochen wissen wir hier mehr. Leider habe ich in dieser Zeit auf zwei Online-Shops gesetzt, die beide nur als Betrüger und nicht gesetzteskonform zu bezeichnen sind. Auch habe ich, wie schon im November, einige der (neuen/aktualisierten) Google-Apps ein wenig tiefer beleuchtet. Und, nächstes Unboxing: Das NEXUS6. Endlich! Welch Freude!

Aber das Jahr hat ja noch ein, zwei Wochen, ehe es rum ist. Ich bin gespannt, was so „last minute“ noch alles passiert. Wie dem auch sein mag, es war ein (nicht nur in technischer Sicht) spannendes Jahr und auch das nächste wird sicherlich wieder spannend.

In diesem Sinne: Euch noch eine schöne Zeit, staufreie Fahrt, weiterhin gutes Wetter und hoffentlich auch nächstes Jahr genug Themen hier, die Anklang bei Euch finden! Ich freue mich drauf!

Betrügerwarnung! Finger weg von SALESBUTLERS UG und soforteinloesen.de!

Das Netz ist groß, daß Netz ist anonym – manchmal ist auch Berlin schon weit weg. Das denkt sich auch die SALESBUTLERS UG, die immer mal wieder Schnäppchen anbietet, zahlen lässt, nicht liefert und dann auf keinerlei Kontaktaufnahme reagiert. FINGER WEG!!!!!!

Ich bin ja großer Fan davon, nicht alle Fehler selbst machen zu müssen – daher meine ernst gemeinte Warnung vor dem Laden!

Mag ja sein, dass der Laden es mit Windeln, Socken und Unterhosen hin bekommt – aber wenn es mal komplexer wird, geht eine Zahlung ganz schnell ins Leere…
So auch mit meinem Spot billigem Connect Abo im Juni oder Juli.

Clever gemacht: gleich Zahlen: Abo beginnt ab September…. Da bucht keine Bank mehr was zurück…auch alle Kontaktversuche über Telefon oder Fax oder email, mit und ohne Kontaktformular liefen ins Leere…

Connect selber und auch deren Abo Service wissen übrigens NICHTS von einem Deal mit dem Laden…. Das war telefonisch und per email schnell geklärt…

Also: FINGER WEG VON Salesbutlers UG und soforteinloesen.de!!!!!!
Socken und Unterhosen gibt es günstig und sicher bei Kaufhof, reduzierte Abos mit ohne Ärger jederzeit beim Anbieter selbst im Netz! Betrüger frei Offline, soll es auch geben…