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Google/HTC PIXEL XL – Schrott von Hardware bis Software und warum es einem die Laune auf Android so richtig ruinieren kann…

2 Millionen Stück von dem Gerät sind seit Marktauflegung verkauft. Dafür braucht Apple nicht mal einen halben Tag weltweiten iphone-Start (ich setzte dieses Faktum jetzt einfach mal ganz nach Trump ohne eine Sekunde Recherche als reale Zahl in die Welt!). Und immer noch sind Geräte nur mit Wartezeit und zu einem horrenden Preis (über 1.000€ für das XL) zu bekommen. Mein XL wohnt nun seit knapp zwei Monaten bei mir – und ich bin das PIXEL, Google und schön langsam auch Android echt so richtig überdrüssig….

Schau an, ein PIXEL XL... oder ein iphone... oder 1.009€ für ein mittelmäßiges Gerät ohne sofortige Verfügbarkeit?

Schau an, ein PIXEL XL… oder ein iphone… oder 1.009€ für ein mittelmäßiges Gerät ohne sofortige Verfügbarkeit (daher der „verschwommen-Effekt)?

Was habe ich bei NEXUS-Geräten – ich bin mit dem geilsten alles bisherig aufgelegten, dem NEXUS5, erst dazugestoßen und war sofort angetan von Preis, Leistung und technischen Daten – bisher alles an Defekten erlebt… Moment… ach ja: gar keine! Mal die üblichen Macken von neuen OSen angesehen…

Und was habe ich mit dem PIXEL schon alles erlebt: den Bluetooth-Bug, der nun „Server-seitig“ statt per Update (ach ja, apropos: wann kriege ich auf Februar eigentlich endlich das März-Sicherheitsupdate?) gelöst. Ok, scheint zumindest bisher zu klappen.
Oder meine Freude, dass der Support über einen eigenen Tab in den Einstellungen kontaktiert werden kann. Bisher hat KEIN einziger Rückrufwunsch geklappt. Der Chat war besonders geil, da der Mitarbeiter sich dann für die nicht erfolgten Anrufe entschuldigt hat, anstatt den Chat in einen Anruf umzuwandeln. Es geht wohl dahin mit Google…
Oder die Tatsache, dass über die Lautstärketaste der Ton leiser gemacht wird, dann vibrieren kommt – und dann die Wecker-Funktion, die nichts mehr durch lässt… statt der „nicht stören“ Funktion, die Android seit 1.6 integriert hat. Nein, die ist jetzt umständlich (wenn überhaupt) über die Schnellleiste zu erreichen. Na danke…

Und von wegen ruckelfrei, womit sich Google und Testberichte bisher brüsken: Ein bisschen Power-User an einem „Topgerät“ (was Topgerät und HTC als Hersteller ausschließt, wisst Ihr entweder, oder Ihr googlet mal die Geschichte, vor allem die Erfolgsgeschichte von HTC!), schon geht das stocken beim Öffnen und Ausführen und Arbeiten mit den Apps los.

Auch ist „OK Google“ und der neue Assistent (in Deutschland) der geistig zurückgebliebene Bruder von Siri – aber nicht der, der Hirn hat, sondern… der andere! Schwach und sinnlos, wobei die gleiche Anfrage als Texteingabe plötzlich wirklich Ergebnisse bringt!

Aber der Reihe nach zu der Kritik:

  1. An dem Gerät ist nur der Preis „upper class“. Klar ist die neue Technik drin, aber Huawei’S P10(+) und auch das Samsung Galaxy G8(+) haben die bessere Technik… und sind nicht so weit weg vom „Verfügbarkeitstermin“ (NICHT Erscheinungstermin, wenn Du ein PIXEL bestellst und nach sechs Wochen endlich hast, verstehst Du, was ich meine!) wie die beiden anderen Geräte…
  2. HTC als Hersteller: Haben die Jungs nicht mal ein Handy gebaut, mit fettem Bass? Wo der Sound oben und unten aus „Mikrofon“ und „Lautsprecher“ kam? Wie zum Teufel kommen sie nun bei dem „Topgerät“ auf die Idee, den Sound aus einem Restbestand Lautsprecher der Volksempfängerproduktion aus 1934 dröhen zu lassen? HALLO?
  3. Stock Android: Sag mal Google, wie viele Bugs und Sicherheitslücken willst Du uns noch zumuten, bist Du zugibst, dass an einem „from scratch“-Neuschreiben der nächster Version auch Du nicht dran vorbei kommst?
  4. Lächerliche Größe: Danke für viel zu viel möchtegern-Apple-Kopie und Plastik rund um ein kleines Display. Was hätte man nicht sinnvolles mit einem größeren eher randlosen Display bewirken können?
  5. Akkulaufzeit: Wäre famos (wahrscheinlich), wenn nicht ständig mit jedem zweiten Update ein „Google-Dienst“ das Teil binnen zwei Stunden in den roten Bereich (ab 15% Akku und darunter) leer saugt!
  6. Warum bitte braucht das obere Drittel auf der Rückseite denn unbedingt Glas? Sieht scheiße aus und geht wohl als erstes kaputt!
  7. Kamera: Danke für viel Tamtam rund um das HDR+ automatisch. Und 4K-Videoaufnahme. Schade nur, dass mehrere schnelle Bilder in Folge oder ein Video größer als 1 Minute das Gerät KOMPLETT einfrieren, nicht mal mehr die Ein-Aus-Taste kann das Display ausschalten. Kurz danach kann man seinen Kaffee auf der Rückseite warm halten… das ist auch so… 1999er…
  8. Hardware-Defekt: Mikrofon. Gott sei dank habe ich nach der langen Liste vorstehender Pannen wenigstens diese (bisher) ausgelassen. Aber andere dürfte es um so mehr ärgern, wie billig HTC das „Topgerät“ zusammen geklebt hat.
  9. Nervig war eine Phase, in dem das Display genau über der eingeblendeten Tastatur mehrfach nicht mehr auf Eingaben reagiert hat. Hätte ich gerne telefonisch mit Google geklärt, aber so ein Rückruf kostet in Europa mit der realitätsnahen 1:1 Umrechnung der Dollarkurs-Preise zu den deutschen Preisen wohl immer noch zu viel.
  10. Gutschein für 3 Monate GoogleMusik-Abo frei Haus. Lässt sich aber, im Unterschied zu der NEXUS-Serie früher, nicht mehr aktivieren aktivieren, wenn man es schon ein mal genutzt hat… Oh Google, kein Sternchen, keine Fußnote… geht es noch peinlicher, wegen 30 Euro (bei 1.009€ Kaufpreis???)? How insecure is this company?
  11. Auch BESONDERS geil: der GoogleNowPixelAssistant (ganz linker Startbildschirm) ist so verpfuscht programmiert, dass ich HÄNDISCH immer mal wieder den Cache leeren muss, damit er wieder neue Daten laden kann. Wie peinlich ist DAS denn? Ein totaler Anfängerfehler vom Praktikanten, der dieses „Projekt“ bekommen hat? GOOGLE? ALLES OK BEI EUCH? INTELLIGENZ IN SICHT?

Aber das Gerät hat auch ein Paar Vorteile:

  1. Die Kamera ist in 95% der Fälle wirklich gigantisch. Wobei, machen wir uns nichts vor: die Kamera selber ist es gar nicht, aber der Algorithmus, den Google eingebaut hat. Nachts ist Stille ist alles gut. Nachts mit Bewegung ist das Teil allerdings komplett unbrauchbar. Aber immerhin… 95%, geile Bilder! Kein Wunder, dass der Bilderupload auf die Google Cloud nun in Originalgröße „unentgeltlich“ inklusive ist…
  2. Die schlechte 1:1-Kopie des aktuellen iphones: Großer Vorteil, kein Mensch erkennt auf den ersten Blick, dass man ein PIXEL in der Hand hat. Da das Appleteil an sich nun schon alt ist, ist man relativ Diebstahlsicher unterwegs…
  3. Dadurch, dass man von HTC und Google für 1.000€ keine Wasser-Dichte bzw. eine komplette Staubdichte erwarten kann und die „solide Verarbeitung“ von HTC zu Grunde legt, ist ein Neukauf innerhalb der ersten 12 Monate garantiert… Vorteil für Google…
  4. Äh ja… das war es schon von den Vorteilen…

 

Machen: Wer Geduld hat und unbedingt eins will – dann mal bestellen und warten.
Lassen: Wer glaubt, er bekommt ein wirklich gutes NEXUS-Gerät – nein. Selten so viele Fehler in Hard- und Software in nur einem Androiden. Peinlich, dass auch PIXEL2 wieder von HTC kommen wird.
Steve: Ich plane, nach Preisverfall ein Huawei P10+ zu kaufen. Die Uhr tickt für mein PIXEL bereits rückwärts. Lieber gebe ich Stock-Android auf, als mit mit einem grottenschlechten PIXEL weiterhin abfinden zu müssen. Stand heute, vielleicht schafft Google in einer Nebenbeschäftigung doch endlich ein Update, dass das Telefon zumindest Software-seitig „top“ macht…

 

Und bei Euch so? Pläne für den Kauf? Schon bestellt und auf der Warteliste? Oder dagegen entschieden, weil…? Ich freue mich auf eine Diskussion mit Euch, bitte einfach mit einem Kommentar los legen!

Meine bisherigen Android-Geräte und welche mir die liebsten sind – und warum Windows Mobile dran Schuld hat!

Ich weiß, für die meisten von Euch hat die Ära #Smartphone mit einem iphone begonnen. Aber weit gefehlt, liebe Leute, es gab viel, auch offizielle und bezahlbare Technik, die vor dem Apple-Dings bereits erfolgreich den Weg zum Smartphone überschritten hatten. Und auch wenn es immer keiner hören will: Ein Gerät war mit Android, das andere, noch frühere war aus der Zusammenarbeit von Sony und Ericsson entstanden. Das eine war auf Android (sagte ich ja schon) – und, ja, das andere auf Windows Mobile! Und, was soll ich sagen: das Windows Mobile hatte damals tatsächlich die Nase vorn!

Klar, ich kann Euch hören! Palm, Visor… darüber lässt sich streiten, wie weit man die noch mit einbeziehen möchte. Tolle Geräte – aber, mit einer Ausnahme, eben keine Mobiltelefone. Also, bleiben wir bei den Anbietern, die dieses Feld beackert haben. Klar, Nokia mit dem unbezahlbaren Communicator könnte erster gewesen sein und damit eindeutig das Feld anführen. Allerdings lief auf dem Knochen die gleiche Software wie auf jeden anderen Nokia auch – also eher eine skalierbare Technik statt wahrem Smartphone.

Wirklich die Runde eröffnet hat HTC mit dem Dream (dicht gefolgt von dem Hero, dann ohne Tastatur und mein erstes #GooglePhone) und, mit noch ein bisschen mehr an Vorsprung, das SonyEricsson X1.

Erstes Android-Handy von HTC, Quelle: heise.de

Erstes Android-Handy von HTC, Quelle: heise.de

Das X1 war zu seiner Zeit ein absolutes Komplettpaket: Schnell, kompakt, Touchdisplay, mit Stiftbedienung (und Stift auch im Gehäuse integriert), Hoch- und Querformat… und vor allem: im Querformat optional mit ausfahrbarer Tastatur. Für mich bis heute ungeschlagen die Standard-Win-Mobile-Apps Kalender und Adressbuch. Durchdacht von vorne bis hinten, kein Zwang, Wiederholungen oder „selten benötige Funktionen“ über den PC einzugeben. Alles „mobile“. Der Kalender wusste, was Apple heute noch nicht begriffen hat, damals schon, dass ein Alarm, wenn er aufpoppt, Infos anzeigen, OK UND SNOOZE benötigt. Und den Snooze eben gerne auch so flexibel wie nötig. Das Adressbuch konnte damit leben, dass jemand mehr als vier Nummern sein Eigen nennt (jemand mit weniger? WIRKLICH? ANFÄNGER!)… und diese zuordnen, ohne dass bei einem Sync das komplette Adressbuch gecrashed ist. Und das App-Angebot… Wahnsinn! Damals schon vieles nur auf Kauf – aber eben auch das Geld wert! Da es von Microsoft kam, waren .doc, .xls und .ppt kein Problem: und ich rede nicht nur von ansehen, nein, von BEARBEITEN. Und Speicher? Kein Thema, danke, SD-Karte!

Smartphone, bis heute unerreicht: SonyEricsson XPERIA X1, Quelle: Sony

Smartphone, bis heute unerreicht: SonyEricsson XPERIA X1, Quelle: Sony

Das X1 war auch das erste, mit dem sich endlich ein Datentarif lohnte. Und, ja – dank dem Gerät und diverser Clients bin ich so auch zu Twitter gekommen – ein Tag, den viele von Euch hassen, ich weiß! Wobei Daten… damals waren 10 Euro schlappe 50 MB (oder waren es sogar noch DMarks? Total verdrängt!). Und ja, Telefonflatrates gab es auch noch keine! (Zur Erinnerung: Simyo und Base waren die ersten!)

Als das Gerät dann langsam seine zwei Jahre geschafft und sowohl vom Dream und dem angekündigten Nachfolger (in Deutschland bei der Telekom bekannt als G1 und Hero) als auch dem Walfischbuckel-keine-Apps-Könner-iphone1 überholt wurde, wurde es Zeit, sich dem führenden mobilen Betriebssystem zuzuwenden – und von Windows Mobile auf Android zu wechseln.

HTC Hero, erstes Android ohne Tastatur, Quelle: HTC

HTC Hero, erstes Android ohne Tastatur, Quelle: HTC

Es war schon der Hammer damals: Apps, Widgets, das beleuchtete „Mouse-Wheel“ unter dem Display… und eine Flexibilität, die Apple bis heute noch nicht komplett kopiert hat, wenn auch diverse Versuche da sind. Mit Android 1.5, danach noch das Update auf 2. Gute Kamera, schnelle Reaktionszeiten… Aber leider, leider… riesen Schwachstelle: das Adressbuch. Da habe ich mich wieder nach dem Windows-Mobile gesehnt, allerdings… das einzige Gerät, dass mich lockte, kam auch wieder von HTC.

Win-Phone HTC HD2 - riesengroß, sauschnell - und mit HTC Sense-Oberfläche. Quelle: PocketPC.ch

Win-Phone HTC HD2 – riesengroß, sauschnell – und mit HTC Sense-Oberfläche. Quelle: PocketPC.ch

Also, zurück zu Windows. Und wieder ein HTC. Das HD2 war damals das größte Touch-Screen-Telefon auf dem Markt. Ja, ich mochte es schon immer, wenn bei meinem Handy das Display größer ist als das gesamte Gerät der Konkurrenz (auch heute, mit dem NEXUS6 ist das so!). Ich habe das Telefon lange gehabt, nach dem ersten Displaycrash nach zweieinhalb Jahren gleich wieder eins besorgt, da das Telefon auch super mit meiner Auto-RSAP-Freisprecheinrichtung zusammen gearbeitet hat – neben den unglaublichen Tech-Specs!

Und dann: der Fehler des Jahrhunderts! Mit Abschaffung des hässlichen Walfischbauchs (hello und welcome back für fas Modell 6 mit dem hauseigenen Smart Battery Case!) und der „Öffnung“ für „Business“-Apps wechselte ich, der damals noch durchgehend vorhandenen Apple-Infrastruktur „zu Liebe“ auf… ios. Mein Gott, hab ich dumm aus der Wäsche gesehen, als ich gemerkt habe, was ios 4 alles NICHT konnte. Was das X1 und auch das Hero bereits vor Jahren schon problemlos bewältigt bekam. Dann: Anntenna-Gate, der scheiß Bumper, „you’re holding it wrong“-Klugscheißer-Steve… Aber: auf Android war damals einfach kein gutes Gerät zu haben. Also, wenn schon Fehler, dann richtig: Umstieg auf iphone5. Ich dachte immer, das grottenschlechte 4er sei nicht zu toppen – aber das fünfer erwies sich als Elektroschrott pur. Was auch der AppleStore vor Ort binnen Sekunden fest stellte und gegen ein neues tauschte, was mich aber schon nicht mehr interessierte, da ich bereits ein Samsung Galaxy S4 auf dem Tisch des AppleStores liegen hatte. (Ja, an dem Tag hat der Mitarbeiter das erste Mal ein richtiges SmartPhone erlebt, war eine längere Demo von mir für ihn – und privat ist er sicherlich kurz danach auf ein anderes „System“ gewechselt!)

Mal von den neuen chinesischen Anbietern, wo ich Huawei und Xiaomi die meisten Chancen für 2016 einräume, baut Samsung immer noch die leistungsfähigsten Handys. Schade nur, dass sie keine „pure Android“ anbieten, damit würden sie wirklich den Markt aufmischen. Aber so lange weiterhin ein zweiter App-Store (von Samsung), ein zweiter Kalender (von Samsung) ein zweiter Musik-Store (sollte es ihn noch geben, von Samsung), usw. auf dem Gerät ist, für mich uninteressant. Allerdings: Das S4 mit Android 4.4.4 ist super für meine RSAP-Auto-Freisprecheinrichtung. Also: es lebt noch und ich nutze es noch.

Samsung Galaxy S4. Quelle: Computerbild

Samsung Galaxy S4. Quelle: Computerbild

Besonders geil war die Samsung-eigene Hülle: Ein Sichtfenster auf dem oberen Drittel des damalig riesigem Display, immer mit Uhrzeit und einer Schnellübersicht über neue Events: verpasste Anrufe, Nachrichten, etc.

Samsung S-View für das S4, HAMMERGEIL! Quelle: Gravis

Samsung S-View für das S4, HAMMERGEIL! Quelle: Gravis

Allerdings wollte ich, wie man raus lesen kann, mehr „echtes“ Android. Und so fand ich den Weg zu Google’s #NEXUS Geräten.

Übersicht Nexus One bis fünf - Quelle ukonio

Übersicht Nexus One bis fünf – Quelle ukonio

Vorteil: reines Android, schnell an die neueste Version und auch an Bugfixes. Neben Handy auch Tablets. Hersteller wechselnd, von LG über HTC und Samsung, Asus bei den Tablets neben HTC, uvm.

Und nach dem NEXUS5 kam klar das NEXUS6 ins Haus. Bis heute mein Liebling, ideale Größe, tolles Gerät! Auch: wenn es drei Mal getauscht werden musste, bis auch ich, mit dem Händchen für Montagsgeräte, endlich eines in Händen hielt, das problemlos lief.

NEXUS6 - Quelle: Motorola

NEXUS6 – Quelle: Motorola

Das Nachfolgemodell 6P, in leider etwas kleiner, und, sehr interessant!, gebaut von Huawei, ist bereits da. Aber… die neue Umrechnung von 100 US-$ in mindestens 250 Euro stört mich gewaltig. Noch dazu, wo das Modell seit Jahresanfang (verfügbar seit Anfang Dezember 2015) bereits gute 100 Euro günstiger geworden ist. (Da bin ich beim NEXUS6 als Erstkäufer schon drauf rein gefallen, daher warte ich echt noch ab!) Und, was mich auch stört, sind die Berichte, dass das zwar wunderbar designte Glas über dem „Kamerabuckel“ toll aussieht – aber eben auch grundlos brechen kann…

Nachfolger NEXUS6P - Quelle: Google

Nachfolger NEXUS6P – Wenn der Preis passt, ist es da… – Quelle: Google

 

So – das war sie, die Historie. Vom wirklich ersten Smartphone hin zu heute. Und trotzdem bin ich gespannt, was gerade Google, Android,PIXEL, Chrome und die diversen NEXUS- und Android-Geräte-Hersteller noch so bringen werden. Ein abgerundetes Display: schon da. Rollbar? Schon in erster Studie live gesehen, spannende Chancen. Vor allem, mit einem Konzept eines Herstellers, der das Display knicken kann – und somit aus einem Telefon ein Tablet macht. Es bleibt eine spannende Zeit, mal sehen, was ich in 10 Jahren an weiteren Bereicherungen in den Stammbaum der Smartphones packen kann. Und welche „Uhren“ bis dahin unser Leben bereichern!

Und bei Euch? Über welche Umwege seid Ihr zu dem heutigen Telefon gekommen? Freue mich auf Kommentare!!!

Da war also Mobilfunkmesse in Barcelona… und nun?

Anfang März. Barcelona. MWC 2015. Schon im Vorfeld war klar, dass sowohl Samsung als auch HTC das neue(este) Flaggschiff präsentieren wird. Auch waren wir gespannt, auf das, was „sonst“ noch so kommen wird/kam. Aber… was ist denn jetzt eigentlich passiert?

Klarer Fall: Vom Samsung kam das neue Topmodell, das Samsung Galaxy S6. Und, halbwegs als Überraschung noch das Galaxy Edge 6. TouchWiz soll ja angeblich auf ein Minimum zurück gefahren worden sein, was die ersten Screenshots so zeigen. Auch das Edge, welches zwar nur als „Gerücht“ im Vorfeld auftauchte, ist eine wirklich echte Innovation für den Massenmarkt. Neue Gesten, beidseitig geschwungenes Display.
Aber neben der Freude über ein „endlich Metall-Gehäuse“ darf der Apple-Nachteil nicht übersehen werden: kein SD-Kartenslot, kein wechselbarer Akku mehr. Ich bin gespannt, wie Android-User darauf reagieren werden.

Keine Überraschung hingegen von HTC: Es war klar, das neue ONE wird kommen. Als dann tauchte ja „als dummer Fehler“ im Vorfeld schon ein Werbevideo auf, welches das Gerät von allen Seiten zeigte. Es sieht aus wie der Vorgänger, nur mit kleinen Verbesserungen am Gehäuse. Auch erledigt.

Sony war noch präsent und hat ein neues Tablet vorgestellt – und einen Ausblick auf die Geräte, welche Lollipop bekommen werden, gegeben.

Auch wurden Wearables gesichtet – das spannendste allerdings kam von… Ta-Daaah!: Huawei. Und so wie es aussieht, wird es auch das teuerste werden. Schicken Design, wirklich „eine echte Uhr“ – aber eben voll digital…

Die neuen Samsung-Geräte werden wohl die Tage mit einem Preisschild versehen in den Elektromärkten auftauchen und auch HTC wird demnächst zu kaufen sein – mal kucken, wie die ersten Berichte dann hierzu ausfallen werden…

 

Aber ein völlig unerwarteter Trend ist schon mal klar ersichtlich:
Die Gigatomie bei den Handy-Displays hat wohl, bevor sie richtig angefangen hat, ein erstes Ende gefunden. Samsung bleibt bei rund fünf Zoll hängen, HTC bleibt mit dem ONE der Linie all der Vorgänger exakt treu. Sony… auch Fehlanzeige. Damit werden wir uns wohl von einer neuen Flut Phablets oder eben Handys mit knapp sechs Zoll Displays, wie eben das Galaxy Note oder das NEXUS6, verabschieden müssen… schade, schade…