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Mein nächstes Fitness-Band wird – keines mehr von Jawbone!

So sehr ich die App und das ganze drum herum leiden mag – aber mein nächstes Fitness-Armband wird definitiv weder das UP24 mit Bluetooth noch das Up3. So toll sowohl der Kundenservice ist als auch die, dank nicht-Bluetooth-Technik des UP… ich bin mittlerweile innerhalb von 12 Monaten beim zweiten Austausch…

Beide Bänder, die ich bisher zurück geschickt habe, leiden unter dem gleichen Problem: ein einem Ende ist ein Druckknopf angebracht, der den Schlafmodus startet oder das Tracking für sportliche Aktivitäten aktiviert. Und jedes Mal fing dieser einzelne Knopf an, erst nicht mehr immer und dann irgendwann gar nicht mehr zu gehen. Das erste Band brauchte noch gute sechs Monate. Das zweite nun nur noch gute vier… Und so nett und unproblematisch der Austausch mit dem deutschen Kundendienst jeweils ist – kein lästiges Klären des Kaufbeleges, nein: email nennen, der Computer sagt, wann das Band erstmalig aktiviert wurde, innerhalb 12 Monaten kostenfreier Austausch! -, ich hätte jetzt gerne einen Tracker, bei dem ich mir nicht dauernd die Frage stelle, wie lange der Button noch geht – und eben nicht…

Und jetzt die Frage an Euch da draußen!!
Was soll ich kaufen? Eigentlich finde ich das Band von Microsoft genial – aber „offiziell“ hat man es in Deutschland noch nicht gesehen. Funktionell finde ich das kommende FitBit Charge HR toll, auch wenn noch unklar ist, wann es in Deutschland auf den Markt kommt (und man auf Twitter schon lesen konnte, dass die Plastikbänder wieder einige allergische Reaktionen auslösen sollen…).
Nach viel Überlegen habe ich mich, auch wenn die App mittlerweile geil ist, gegen ein withings Pulse Ox entschieden – lose in der Tasche tragen, ok – aber das Band für den Schlaf will mir einfach nicht gefallen…
Das runtastic ist einfach nur hässlich, das von Polar mittlerweile zu alt und das Shine zu ungenau… So… und nun?

Ich freue mich auf Eurer Tipps – Tweet oder Kommentar bitte! Danke! 😉

Das UP von Jawbone – ersetzt es Nike Fuel und mein Fitbit?

Mein Nike Fuel hat ziemlich zeitgleich mit Nike’s Ankündigung, sich nur noch auf Software nicht aber mehr auf Hardware zu konzentrieren, das technisch-zeitliche gesegnet. Auch das FitBit Ultra hatte es ein paar Wochen hinter sich. Beides ersetzte ich durch nur noch eines, nämlich das JawBone Up. 

Aber… konnte und kann das klappen? Das Nike war in erster Linie ein Armband, welches Schritte zählte. Allerdings eine erste Generation, was bedeutet, dass das Schütteln des „Trägerarms“ bereits eine Schrittzählung auslöste.
Das FitBit Ultra war da cleverer. 3D-Gyro und Höhenmesser inklusive, somit wurden nur echte Schritte (allerdings erst ab einer „gewissen“ Geschwindigkeit) gezählt – und Treppenstufen ausgewertet.
Auch kannte das Fitbit eine Schlafmessung, auch wen ihm noch ein Wecker fehlte.
Dafür hätte man mit der App den täglichen Wasserbedarf und die Mahlzeiten mittracken können, was ich damals aber noch über eine andere Anwendung klassisch am Rechner getan habe…

Nun musste also Ersatz her… von Fitbit gab es was neues (auch wenn das interessante gerade weltweit zurück gerufen wurde), Nike käme mit dem letzten Model auch noch in Frage… Aber ich wollte was neues probieren. So rutsche an mein Handgelenk das UP von JawBone.

Ich habe es nun seit Mitte März, wenn auch mit Android-Nexus5-Startschwierigkeiten, im Einsatz. Und… ersetzt es nun meine beiden vorhergehenden Selftracker?

Kurz gesagt: JA! Ich bin total begeistert (auch wenn die App ab und an ein wenig instabil läuft).
Auch das UP hat einen 3D-Gyro, der ab einer bestimmten Geschwindigkeit anfängt, ausschließlich Schritte zu zählen (blöd, bei Indoor-Sport). Schade nur, dass er nicht wie das Ultra auch noch die täglichen Stufen gezählt hat… das fehlt mir echt, zu wissen, ob ich zu Fuss schon bis zum Mond gestiegen bin…

Die App an sich ist das all-in-one-Tracking. Tag und Nacht, mit intelligentem Wecker, Schnell-Schlummi-Modus, Stoppuhr. Dann noch Kalorien und Trinken. IFTTT-kompatibel. Und wenn man sich an den „Nicht-Verschluss“ gewöhnt hat, trägt man es gerne die ganze Zeit.

Auch die Ergebnisse sind sehr vielversprechend. Die Schrittzahl ist authentisch und das Syncen über die Kopfhörerbüchse ist, wenn man weiß, dass man es immer auf „voller Lautstärke“ stehen haben muss (das war die Startschwierigkeit) ein Vorteil gegenüber der mittlerweile erhältlichen Bluetooth-Variante (in mindestens fünf Tagen mehr Akku-Laufzeit).

Alles in allem freue ich mich über jedes App-Update, dass die Stabilität verbessert. Das Armband selber ist solide verarbeitet, kann vibrieren und beinhaltet einen 3D-Gyro. Für den Preis von knapp 130 Euro eine lohnenswerte Anschaffung. Ich in nun sehr gespannt, wie lange die „Plastikbeschichtung“ das Bandes hält, bevor auch hier wieder die Platinen durch kommt. Mal kucken, ob JawBone hier eine bessere Lösung hat, als Nike. Ich könnte mir vorstellen, dass das offene UP hier flexibler ist, als das geschlossene FuelBand.

Mal kucken, was ich in einem Jahr dazu sagen werde…

Goodby NikeFuel und Fitbit – Welcome Jawbone UP!

Natürlich hatte mein NikeFuel bereits im Vorfeld schon den einen oder anderen Ausfall, bei dem der Defekt des durchgewetzten Armbandes sich deutlich und mit Datenverlust bemerkbar machte. Auch, ebenso wie mein FitBit Ultra, war mir klar, dass keiner der Tracker es noch bis Jahresende schaffen sollte. Dass sich aber beide gegen mich verschwören und mehr oder minder am selben Tag, natürlich in Dubai, sonst wäre es ja zu einfach, schnell für Ersatz zu sorgen, den Dienst verweigern und den Geist aufgeben, das war mir noch so wirklich klar…

Aber schön, wir sind ja von HighTech und Einkaufsmeilen umringt. Also, warum nicht in Dubai?
Ich hatte mich im Vorfeld schon auf diesen Moment vorbereitet mit der immer wiederkehrenden Überlegung: Was soll es denn werden…
Gegen ein Fitness-Armband sprach für mich die negative Erfahrung des NikeFuel, dass Armbänder sich an den Unterseiten nun mal durchwetzen, alleine bedingt durch Konstruktion und Gebrauch.
Das Fitbit wiederum ist klein, leicht, schnell an die Hose geclipt – ich vergesse es allerdings beim Klamottenwechsel sehr gerne im Ankleidezimmer, was ein Tracking dann auch wiederum unmöglich macht.

Ich hatte also die Wahl zwischen einem neuen Fitbit (Force in Deutschland und dank weltweitem Rückruf nicht zu haben, also bleibt nur das Flex oder wieder ein Clip a’la ONE) – oder … ja, genau… oder… Wieder ein Fuel? Oder… mal was ganz anderes…

Kurz gesagt: ich habe mich bewusst für was anderes entschieden… Auf das System hatte ich schon ein Auge geworfen, bevor ich mich für das Nike vor knapp zwei Jahren entschieden habe… damals war es eine technische Studie, von der selbst der Hersteller keine Aussage zur Realisierung machen wollte. Gut… es kam anders und kurz nachdem ich das Fuel erworben hatte, kam das von mir eigentlich favorisierte System

Die App trackt hierbei den Schlaf und auch die Bewegungszyklen, bietet in dem Gadget einen Wecker und einen „Bewegungs-Erinnerungsservice“… und eine komplette Datenbank, um die tägliche Ernährung mitzutracken.
Aktuell gibt es eine neue Version, die nun auch per Bluetooth ständig mit dem Handy und der App in Kontakt steht… Nachteil hierbei ist allerdings, dass sowohl der Handy-Akku als auch die Ladung des nerdigen Spielzeuges ständig weniger wird, nur um ein paar Daten zu transferieren.

Katze aus dem Sack: ich habe mir ganz bewusst das JawBone UP Armband besorgt.
Und, nachdem die ersten Einrichtungsschwierigkeiten mit dem NEXUS (es wollte partout nicht klappen! Um die Burg nicht! Immer Fehlermeldung! Ein iphone hat es schließlich eingerichtet, ein Zweittest am Samsung S4 (da hätte ich auch gleich drauf kommen können!) zeigte, dass es dort auch problemlos ging! Anmerkung: Am Nexus muss während bzw. vor dem Sync die Lautstärke für die Kopfhörerbuchse auf VOLL! gedreht werden! Nur dann geht es!)

Das Besondere am UP ist die Tatsache, dass das Armband für den Sync in die Kopfhörerbuchse gesteckt werden muss! Somit bleibt die Akkupower mehr oder weniger dem Armband und dem Tracking vorbehalten. Die App wiederum liest die Daten aus und lädt diese auf den Server hoch, bevor diese per Graph und Balkendiagram dargestellt wird.

Ich nutze das Band mittlerweile seit einer Woche und bin von der Lösung und der App begeistert. Ich werde morgens durch einen „intelligenten Wecker“ geweckt (sanfte Armbandvibration), werde nach 60 Minuten erinnert, mich mal wieder zu bewegen – und kann das Armband 24 Stunden am Tag tragen, um alle Bewegungen und auch meinen Schlaf zu erfassen.

So – und nun ab, ran an einen Spaziergang, ich habe heute noch gute 10.000 Schritte zu erledigen…