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Service-Test: Wenn Du Deine Hotelanschriften besser kennst als Deinen Erstwohnsitz – wie kann Dich dann Post pünktlich erreichen?

Es gibt so Momente im Leben, wo einem das Gesetz den Status „Erstwohnsitz“ an sich aberkennen würde – man aber aus Mangel einer Alternative weiter wohnen bleibt, wo man gemeldet ist… aber eben nur auf dem Papier. Wo man die Kundenkartennummer der diversen Hotelketten, welche nun das zweite Zuhause sind, einem eher in den Sinn kommt, als die Postleitzahl des eigentlichen Wohnsitzes. Und wo man mehr Zeit im Flieger und in der Bahn verbringt, als man das letzte Mal im heimischen Wohnzimmer vor einer nagelneuen Netflix-Serie gesessen ist. Aber, trotz alledem, gibt es ein kleines Problem: wie komme ich zeitnah an meine Post?

Caya - digitalisiert Deine Briefpost / Bild-Quelle: getcaya.de

Caya – digitalisiert Deine Briefpost / Bild-Quelle: getcaya.de

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So schwer ist Paketzustellung im zweiten Anlauf im Jahr… 2016! NACH Christusdingens!!!

Kennen wir alle. DHL gliedert in Billigzusteller aus. Findet keine Leute. Erhöht die Kosten, die vom Staat als Anteilseigner, Mehrwertsteuer-frei gehalten werden (wo mittlerweile gegen die Einwände aller Konkurrenten möglich). Und bringt trotzdem nichts zustande. Pakete, die gar nicht ausgeliefert werden – Benachrichtigungen ohne zu klingeln. Rücksendungen von Straße-Hausnummern-Kombinationen, die gegenüber dem Auslieferungslager liegen: „unbekannte Anschrift“.

Aber wenn es um Service gehen sollte, dann wird es dunkel – katastrophal dunkel bei DHL.

Also, langsam:
Da bringt der neue Fahrer also Samstags tatsächlich das Paket zu mir – in meiner Abwesenheit.
Aber, wieso, wenn man schon mal da ist und ein Ablagevertrag klar auf die Nachbarn verweist, auch danach handeln. Also, Karte drucken, Paket mitnehmen.
Nun gibt es ja keine Postämter mehr – also liegt das Paket (ist ja nur amazon prime, nur wichtig für mich und daher so bestellt, aber: ist DHL ja scheißdrecksegal, wie mir auch mehrere Hotline-Telefonate bewiesen haben!) nun 800 Meter die Straße hoch in einer Schneiderei: Montag offen von 9-12. Super. Und abends? Bis max. 18 Uhr. Di-Fr, irgendwie.

Also die Hotline am Samstag angerufen, auf meine Anschrift und nicht die „Postfiliale“ verwiesen – und auf Zweitzustellung gepocht.
Da es ohne Widerspruch sofort am Dienstag klappen sollte, ICH HÄTTE ES WISSEN MÜSSEN!

Tja… was soll ich groß sagen, was DHL (dauert halt länger) nicht schön auf der Webseite darstellen kann:

Verlauf und keine Lösung für immer noch keine Zustellung...

Verlauf und keine Lösung für immer noch keine Zustellung…

Entgegen aller Aussagen wurde das Paket bereits MONTAG wieder verladen. Nur… bis einschließlich Mittwoch nicht zugestellt.
OBWOHL DHL am Mittwoch durch genau DIESEN Fahrer ein anderes Paket bei mir zugestellt hat. Dafür hat er die Karte der Samstagszustellung OHNE weitere Nachricht oder dem zweiten Paket mitgenommen. Großes Kino.

Aber die Hotline von DHL ist auch nicht besser: Abends, Wartezeiten bis zu 35 Minuten, dass einem ein arrogantes Arschloch dass gerade sein Praktikum bei DHL macht, Scheiße in einem desinteressiertem Ton ins Telefon labert, dass nicht nur das Ohr blutet, sondern sich ganze Gehirnregionen deaktivieren, als Selbstschutz! Unfassbar.

Und tagsüber? Nach 15 Minuten ran, wieder alles erzählt – und dann soll ich erst meine Auftragsnummer (die ich nicht habe!) durch geben, bevor der Fall weiter bearbeitet werden kann. Klar, so eine Sendungsnummer für sich alleine ist ja auch nichts wert!

 

Kurz gesagt, es tut mir leid für computeruniverse.net, aber nach der letzten Arschgranatenvollidiotennummer heute Abend am Telefon habe ich amazon kontaktiert und die noch nicht ausgelieferte Bestellung Stornieren lassen. Blöd jetzt, Portokosten weg, Gewinn futsch – aber, holt es Euch von der absolut unfähigen Postkuschenfirma DHL wieder. Mir egal, ich warte nicht bis November 2021 auf meine Lieferung.

Dafür gleich parallel wieder neu bestellt – und diesmal kommt es mir Hermes. Bis Freitag. Was will ich mehr?
(Endlich mal den Service den ich mit all den Kosten mit bezahle – aber Wunder dauern nun mal etwas…!)

Was an Blogs auch gewaltig nerven kann: lieber alte News als gar keine News…

Jeder Blogger kennt dieses Problem: woher die Themen nehmen, wenn nicht stehlen. Je nach Ausrichtung kann es einfach mal ne Woche oder zwei geben, da kommt einfach nix neues! Und dieses „Sommerloch“ kann nun mal jeden und überall treffen. Blöd nur, dass der geneigte Leser nicht immer die Geduld aufbringt, auf die neueste Schlagzeile zu warten und so kann man sich passiv-bloggend einfach in die Unwichtigkeit bringen. Aber diese neue Neigung, die aktuell viele Blogs ergreift, macht mich noch mehr wahnsinnig… und führt noch schneller dazu, dass man mich als Leser (und Follower) verliert!

Nun, worum geht es. Den Plan! Man weiß ja, welche Ausrichtung der eigene Blog haben soll. Man weiß daher, mit welchen Themen man punkten möchte. Und man weiß auch, was der potentielle Leser für Interessen mitbringt.
Das nun alles beschwingt oder bierernst geschrieben, mit oder ohne Fremdwort, viele oder keine Bilder, sonstige Medien oder auch nicht – und schon sind die Posts in der Öffentlichkeit. Und, je nach Anbieter, hat man ein Tracking, in dem man sehen kann, zu welchen Zeiten viel gelesen und an welchen Tagen der Blog dann auch besucht wird.

Aber nun… die Saure-Gurken-Zeit… kein Thema weit und breit… aber… man will doch was veröffentlichen… Also, was tun? Es gibt nun zwei Kategorien von absolut nervigen Bloggern, die von mir ab sofort konsequent sofort auf allen Kanälen entfolgt werden:

  1. Recycler
    Kein Thema zu alt, um es nicht noch mal nach oben zu spülen. Warum nicht die alten Artikel über Antenna-Gate und die Bumper vom iphone 4 noch mal ausgraben, es gibt ja schon genug Gerüchte über das wohl neue Modell, warum nicht noch mal kommentarlos an die Vergangenheit erinnern? Oder ein bisschen was aus der guten alten Windows-98-Zeit re-posten? Wird schon keiner merken…
  2. Abschreiber (oder nett gesagt: News-Recyler)
    Wie bitte? Meine Abendschlagzeile war schon heute morgen alt, da sie gestern um 21:47 Uhr lokaler deutscher Winterzeit schon auf Twitter durch war… und Facebook kennt das Thema auch schon… macht ja nichts, wenn ich NUR DEN EINEN erreiche, der es noch nicht gekannt hat… der aber wiederum wohl kaum BESAGTEN Blog lesen wird…

JA! Bitte überall noch mehr davon! Immer wieder!!! // Quelle: Internet

JA! Bitte überall noch mehr davon! Immer wieder!!! // Quelle: Internet

 

Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich den 1:1-Abschreiber mehr hasse, als den, der die Headline oder die Einleitungszeile oder beides noch ein wenig reißerischer fabuliert… aber beide nerven mich KOLOSSAL! Ich gehöre nicht zu denen, die sich freuen, dass die Meldung morgens im Halbschlaf nachmittags um fünf nochmals aus anderer Quelle kommt… „weil es dann wahr sein muss“! Nein, für mich ist das Zeitverschwendung, der berüchtigte „informationus destruktivus“ – abhaken durch Ignoration. Und da dieses Phänomen unter einigen Blogs, denen ich wahlweise direkt über WordPress, Feedly als RSS oder noch schlimmer, Twitter als meinen Hauptnachrichtenkanal folge – ist damit ab heute SCHLUSS!

Mag ja sein, dass Deine Leser dieses „individuelle Kopieren“ von mittlerweile alten Nachrichten mögen – ich nicht! Ich bleibe da lieber bei der Quelle, die es mir als erstes gesagt hat – und der Rest fliegt!

 

Ein guter Blog steht eine Leerzeit von ein paar Tagen oder auch mal 14 Tage Urlaub problemlos durch – die Abwesenheit wäre dann aber eine News, die gepostet werden sollte…

Jetzt ist Sommer, die Zeit, der Aushilfen…

Es gibt Sachen, die lernt ein durchschnittlich intelligenter Mensch so mit vier oder fünf Jahren. Im Kindergarten. Prominentes Beispiel: ein runder „Block“ passt auf einer Platte nicht in eine dreieckige Figur. Andere lernen es erst mit elf, weil bei Toy’R’us die Spielkonsole von den großen Jungs besetzt ist und man so das erste mal mit dem Block-Platte-Dings in Kontakt tritt. 

Und dann ist da der Typ/die Tussi von der Deutschen Post, die/der (hoffentlich nur als Sommerpausenvertretung) mir meine Post bringt.

Neben meiner Twittersucht und der unglaublichen Online-Affinität bin ich bekennender Zeitschriftenleser (nein, nicht nur, was Ihr jetzt wieder denkt!)
Und so was kommt eben (oder leider?) mit der deutschen Post. Nun hat mein Vermieter einen typisch-deutschen DIN-irgendwas „Mehrzweckbriefkasten“ an die Hauswand genagelt (auf der Post-Webseite finden sich die genauen Details!) und sogar für den passenden Durchbruch für den Einwurf gesorgt.

Unsereins steht also davor, Zeitschrift in der Hand und denkt sich: Öffnung länglich, Zeitschrift also quer problemlos einzuwerfen (rund in rund, eckig in eckig, dreieckig in Dreieck und so, Ihr versteht schon – wenn nicht, dann ist das Eure Musterlösung!).

Mein Sonderschulenabschlussverweigerer, der aktuell tatsächlich mit welcher Qualifikation auch immer es zum „Briefträger“ geschafft hat, steht nun wohl etwas ratlos davor, hält die Zeitschrift hoch… und dank der Verwunderung der vielen unbekannten Zeichen kommt er (oder doch sie? Ich sag nur „Einparken“?!?) auf die Idee, die Zeitschrift hochkant mit aller Gewalt in den Briefkasten… nun… zu… trümmern. Vor allem bei EDV-Zeitschriften, welche mit DVD oder weiteren durchaus im Abopreis enthaltenen Dreingaben kommen, ein ärgerliches Ding, wenn das obere Drittel der Zeitschrift einfach nur Schrott und Krumpelpapier ist – und nun auch noch immer ein Datenträger zerstört ist.

Es ist nun schon das zweite Mal in knapper Folge, dass ich mich hierüber bei der Post beschwert habe.
Jedesmal kommt der gleiche Brief, dass man den Austräger auf seine qualitativen Mängel hinweisen wird und hofft, mir bald wieder eine ordentliche Zustellung zu gewährleisten (HOFFT? WIRKLICH?).

Immerhin, nachdem ich mich diesmal auch beim Verlag und Absender und bei der Post mit Verweis auf „Schadenersatz“ beschwert habe, sollte in den kommende Tagen die Zeitschrift ersetzt werden… wenn nicht der gleiche Austräger ohne Klotz-Brettchen-Erfahrung wieder zuschlägt…

Wir hoffen das Beste – und der Sommer ist sicherlich auch bald wieder vorbei…

 

Deutsche Post: Warum meine Kreditkarte gesperrt wird und mein Onlinekonto nicht klappen wird – oder: „Kundenservice“ am Schalter

Eigentlich eine banale Situation: Kunde kommt mit Brief, gelber Abholkarte mit Adresscheck und einem PostIdent-Verfahren. Erst der Brief (damit bei dem ganzen Vorgang wenigstens eines klappt), dann die Abholung der Kreditkarte der Landesbank. Dann das PostIdent für mein OnlineKonto. Und was wurde daraus? Ein sinnloses Streitgespräch in zwei Akten. Und: ich wette, dass die Dame mein Onlinekonto nun zur Landesbank für meine Kreditkarte geschickt hat…

Eigentlich ist die Geschichte damit erzählt.
Ihr Stressfaktor war, das sich mich erdreistet habe, bei dem Namensfeld einen „Nachtrag“ handschriftlich zu ergänzen. Damit, und das musste Sie mir gänzlich genervt klar machen, muss sie den Bogen für die Landesbank, erst mal wieder neu ausfüllen. Den sie aber gar nicht da hat. Und dann, als ich meinte, „schicken Sie es zurück!“ doch gefunden hat.

Also… ein paar Nettigkeiten austauschen, ich mag das ja, wenn Angestellte so völlig frei von der Leber weg ihren unterprivilegierten Scheißdreck über den Tresen zu mir kippen, und dann das neue Formular wieder erhalten. Unterschrift drunter, fertig. ABER: die Rechnung ohne die unterprivilegierte Rache der freien Filialangestellten gemacht: Da meine Unterschrift nicht der gleicht, die auf dem Pass vermerkt ist, solle ich ähnlicher unterschreiben. Und dann schiebt sie mir meinen Pass zu und meint, damit ich es mir nochmals ankucken könnte. Aha, alle sind döffer als wie mich.

Also streiche ich meine erste Unterschrift durch, um nebenan eine deutlich „lesbarere“ (auch für die schwächeren unter uns) erneut in Farbe abzubilden. Schon wieder schnauft sie mich genervt an, ich hätte das ja auch wieder nicht tun dürfen, aber ich habe sicherlich meine Freude, mich hier so auszutoben.

Komisch, jetzt hat sie das Ankreuzfeld, dass der Kunde „nachträglich“ was geändert hat, gefunden, ohne den Antrag unter Absingen schmutzigster Lieder ab RTL2-Niveau sofort gefunden.

Sie „reichte“ mir etwas erleichtert meinen Ausweis, wodrauf in einwarf, dass wir das Selbe jetzt nochmals für das zweite PostIdent machen müssen – was sie mit „DAS WARS DOCH SCHON!“ quittierte.

Ich weiß, was nächste Woche passiert:
Ein sichtlich irritierter Mitarbeiter der Landesbank zieht einen Antrag für ein OnlineKonto einer Bank aus einem Identumschlag. Und mein Onlinekonto? Da werde ich jetzt mal ne Mail schreiben und um einen Service bitten, der DEFINITIV NICHT mehr über die träge Kiste „Deutsche Post“ geht… Und ich rufe jetzt bei der Post an, und frage nach, was ich machen kann, wenn das Chaos in zwei Wochen über mich herein bricht… weil ICH bade das nicht aus!

Service: ein Wort, dass die Deutsche Post nur deshalb groß schreibt, weil es so im Duden steht!!! Schade, dass man nicht erst nach „Erfüllung“ bezahlen kann, ich glaube, dann wären wir den Laden schon seit Jahrzehnten los, völlig zurecht!