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Das neueste GoogleWear Update ist, selbst Wochen später: NUR MIST!

Ich kann bis heute noch nicht verstehen, warum Google sich von einem so billigem Produkt wie der Apple watch den Markt „aufmischen“ hat lassen. Schließlich gibt es nirgendwo eine so umfassende Vielfalt an Uhren, wie auf Android Basis. Und eben auch für wirklich alle Preisklassen, ohne, dass man sich aufregen muss, wenn die „Edition Sport“ beim runter fallen zerbricht oder eben doch im Dauereinsatz nicht so schweißresistent ist, wie man beim Kauf glauben mochte.

Auch verstehe ich nicht, wie gerade Huawei, die die spannendste Uhr für Android ÜBERHAUPT auf den Markt gebracht haben, es in über einem halben Jahr von Demo bis Verkaufsstart, es nicht geschafft hat, die TechSpecs nochmals auf die aktuelle Generation von Prozessoren und Zubehör zu aktualisieren.

Das Spannendste und beste auf AndroidWear: die HuaweiWatch.

Das Spannendste und beste auf AndroidWear: die HuaweiWatch.

Motorola, Acer, Samsung: sie alle haben mittlerweile eine neue Version oder, wie im Falle Samsung, eine „eigene“ Version auf den Markt gepackt… und Google?

Google bastelt im Hintergrund flockig an AndroidWear-Updates herum, die in der obligatorischen Roll-out-Tradition mal schnell, mal weniger schnell den Markt erreichen. Lange hat man auf die Version 6 gewartet – und jetzt wo sie da ist, wäre ich sie am liebsten sofort wieder los!

 

Sowohl meine Samsung (wieder mal als Erste der beiden) als auch meine Moto360 1.Gen haben das Update bekommen. Und beide kranken seitdem an dem gleichen lästigen Bug (und ja, ein Komplettreset hat den Bug nicht entfernt): Irgendwann im Tagesablauf verliert die Uhr die Verbindung zum Handy – und lässt sich, ab und an durch Flightmode on/off, manchmal auch nur durch grandiosen Neustart, wieder verbinden.

Das hört sich jetzt nicht schlimm an, aber wenn man sich an das Vibrieren am Handgelenk gewöhnt hat und daher nicht mehr jedes Mal auf das Gerät blickt, kann bei Abbruch der Verbindung tatsächlich das Leben an einem vorbei ziehen. Keine Twitter-Benachrichtigungen mehr, keine Anrufe, keine Messages… alles in der fehlenden Bluetooth-Verbindung zwischen Gerät und Uhr dahin.

Erschwerend scheint dieser Fehler nicht alle und jeden zu treffen, daher glaube ich nicht, dass Google fieberhaft mit einer Lösung beschäftigt ist – also werden wir wohl alle noch eine gewisse Zeitdauer damit leben müssen… mich allerdings nervt es gewaltig. So gewaltig, dass ich das erste Mal seit dem Erhalt der Samsung Gear Live vor über einem Jahr wirklich wieder darüber nachdenke, zumindest ab und an auf eine klassische Uhr zu wechseln… Und, Leute – das heißt echt was!

 

Also: Google, Hände an die Tastatur und Fehlersuche beginnen. Schon peinlich, dass neuestes Gerät, neueste App, neuestes AndroidWear und auch sonst alles auf dem Stand der kaufbaren Technik so kläglich und unbegründet aber doch reproduzierbar versagt! #fail

Samsung Gear Live: Tag 6 – „Mutige“ Einstellungen…

Heute, nein eher für gestern, nun mit ein bisschen Verspätung. Aber das hat auch seinen Grund. Ich habe gestern einen Schritt gewagt und eine mutige Einstellung auf der Gear Live getroffen. Mal kucken, wann ich diesen Schritt heute bereuen werde… oder ob nicht…

In den letzten Tagen war ich immer sehr positiv angetan von der Akkuleistung, obwohl ich die Uhr wirklich intensiv nutze, wie ich Euch wohl gut vorstellen könnt!
Das liegt, wie mir gestern bewusst wurde, in erster Linie daran, dass ich unmittelbar mit der Inbetriebnahme die Option „Immer an“ auf „aus“ gestellt habe. Das heißt, die Uhr merkt durch die Drehung des Handgelenkes (also von Arm baumelt lose auf der Seite hin zu „ich kucke auf die Uhr“), ob sie nun gebraucht wird (oder nicht) und schaltet das sonst durchgehend schwarze (ich vermute, es ist tatsächlich komplett auf aus) Display auf an.

Gestern dachte ich: nächstes Extrem mit der Uhr. Also – die Option auf „an“ geschaltet. Nun hat die Uhr, in Anlehnung an das Galaxy S5, einen „Stromsparmudus“, der nur in schwarz-weiß dargestellten Uhr, abgedunkeltes Display und links unten genau eine textuelle Statusmeldung.

Wenn man nun die „auf die Uhr kucken“-Bewegung macht, springt das Display sofort um auf in Farbe, wie eben immer.

Ich bin mal gespannt, wie weit ich mit dieser Einstellung heute durch den Tag komme! Ich habe zur Sicherheit mal die Akku-Ladeschale dabei… mehr dazu heute Abend, in dem denn wieder pünktlichen Blog.

Und ja, Bilder folgen noch! 😉

 

Samsung Gear Live: Tag 4 – Mal von Apps trennen…

Ähnlich wie die Pebble kennt auch die AndroidWear-Uhr Apps. Das können „assoziierte“ mit bestehenden Apps sein (Evernote) – oder eben „stand alone“. Die Lösung, die Google hier geht, finde ich aber besser, als die, die Pebble gewählt hat.

Die assoziierten sind schnell beschrieben: Ich habe eine App bereits (seit Jahren/Wochen/Monaten) als Android-App im Einsatz – und sobald ich die Uhr mit dem Handy kopple, wird die verfügbare Handy-App installiert.

Anders hierbei die Apps, die es wirklich „nur“ oder in einer eigenen Version für die Uhr gibt. Hierfür muss im Google PlayStore eine eigene App geladen werden. Und hier unterscheiden sich AndroidWear von der Pebble: Pebble versucht mit seiner All-in-One-App-Lösung auch einen Store für Anwendungen und Watchfaces zu haben. Dafür gehen auf die Pebble max. sieben eigene Erweiterungen (welcher Art auch immer: App, Watchface, etc.).
Auf AndroidWear habe ich die „volle“ Uhr noch nicht geschafft, aber es sind definitiv mehr als sieben… und der Vorteil ist, dass ich eine App je Uhr-Anwendung auf dem Handy habe, welche in individuell steuern und regeln kann – sprich: Jede App wird auf dem Handy konfiguiert und synct in Sekundenbruchteilen die Einstellungen auf die Uhr. Wenn die App also abstürzt, ist für eine Anwendung auf der Uhr die Einstellung weg – bei der Pebble war immer die komplette App für die gesamte Uhr und alle ihre Einstellungen weg.

Ebenso einfach ist Deinstallation: Nichts auf der Uhr, nicht über eine zentrale App, nein: Bei Stand-Alone-Apps reicht es, diese auf dem Handy zu löschen – und weg ist die App, als hätte es sie sie auf der Uhr nie gegeben.

Anders sieht es, zumindest soweit ich heute raus finden konnte, mit assoziierten Apps aus: Evernote will ich weiter auf dem Handy nutzen, aber nicht mehr auf der Uhr… also kann ich nicht einfach die App für das Handy löschen… Wie das geht, ist mir aktuell noch ein Rätsel – aber auch das werde ich noch lösen.

Auf jeden Fall habe ich die Uhr die beiden Tage am PC-USB-Anschluss geladen… und was soll ich sagen: die „Betriebszeit“ wächst kontinuierlich. Mittlerweile sind aus dem 12 Stunden wohl schon 18 oder 24 geworden. Aber nachts trage ich die sowieso nicht, daher lade ich sie weiter abends, wenn ich zu Bett gehe… also dann: GUTE NACHT!

Samsung Gear Live: Tag 3 – gegen Siri verloren…

Tag drei. Der Akku hält nun den ganzen Tag. Problemlos. Geladen über die USB-Schnittstelle des Rechners. Auch hat Google heute kein neues Systemupdate mehr zur Verfügung gestellt. 

Sonst hat sich an meiner Begeisterung nicht viel geändert! Ich bin immer noch TOTAL BEGEISTERT!
Ein wenig kämpfe ich morgen immer mit Samsungs doch etwas eigenwilligem, aber dafür einfach nur geil designtem Verschluss (zwei Pins auf der einen, das Band auf der anderen Seite).

Die Uhr versteht mich… Texte, die ich diktiere, kommen aber leider ohne Satzzeichen, da das die Uhr einfach nicht umsetzen kann… aber damit kann ich leben, wenn ich mir vorstelle, was die Uhr so alles für eine Uhr kann.

Ein herber Rückschlag war: per Sprache über die Uhr (und nebenbei als Demo-Effekt) einen Termin für morgen früh 11 Uhr zum Brunch einzutragen.

Zum Einen verwendet die Uhr leider für solche Zwecke andere Sprechgruppen als es das Handy kann, zum anderen wollte die Uhr leider nicht um 11 sondern immer um 23 Uhr mit mir essen gehen. Klar, ein Apple User kann das, erst recht, wo es nicht so wollte, nicht auf sich sitzen lassen, so habe ich bei dem Eintrag, den ich dann doch per Handy machte, gegen Siri verloren.

Apple Technikschrott im Handyformat gegen die neue Samsung Gear Live: 1:0. Ich bin schwer getroffen…

Mal kucken, was morgen so weiter passiert….

 

Samsung Gear Live: Tag 2 – so ging es weiter…

Nach der zweiten (kompletten) Ladung über Nacht ging es jetzt einen Tag so richtig los mit der Samsung Gear live und Androidwear. Gute bzw. schlechte Nachricht: nach der zweiten Ladung hält die Uhr immerhin meinen normalen Tagesablauf lang. Pluspunkt!

Auch war gestern Abend zur Abrundung kein Systemupdate fällig! Irgendwie schade, aber irgendwie auch ok.

Und heute? Heute war ich viel unterwegs. Daher hat mir die Uhr das erste Mal mitgeteilt, dass ich mein Schrittziel (10.000 Schritte) erreicht habe. Auch war ich heute mal wieder zwischen Hessen und Bayern im Auto unterwegs… trotz Musik und Fahrgeräuschen versteht Google mich fast zu 100%. Ich würde mir nur noch mehr direkte Diktier-Antworten über die Uhr wünschen – aber HangOut-Antworten laufen hervorragend.

Auch war ich, nachdem ich die Staumeldungen im Radio verpasst habe, per Sprache und der Samsung Gear in der Lage, die Navigation zu starten, um die Verkehrslage auf dem Handy zu sehen. Die Navigation läuft parallel hierzu auch auf der Uhr mit, dezent und trotzdem übersichtlich.

Auch Spotify lässt sich steuern – ich habe aufgeschnappt, es soll wohl auch per Sprache gehen, das teste ich aber noch (heute nicht).

Meine Begeisterung, dass die Uhr die Meldungen vom Handy bekommt und bei „Ablage“ auch bei dem Handy „ablegt“, finde ich super! So räumt sich mein Message Center alleine durch die Uhr ein wenig auf…

Aber Achtung, es gilt das gleiche, was ich bei der Pebble schon bemerkt habe: Es fehlt „Außenstehenden“ irgendwie das Verständnis, wenn man die ganze Zeit auf die Uhr kuckt… wobei bei der Samsung ja jetzt das Touch-Display ganz neue zusätzliche Möglichkeiten eröffnet.

 

So, nun der Start ins Wochenende, mal kucken, wie sich die Uhr in der Freizeit so bewährt… mehr dazu morgen Abend!

Samsung Gear Live: Tag 1 – die Erfahrungen

Vorgestern ist meine Samsung Gear Live angekommen. Somit konnte ich gestern den ganzen Tag die Uhr live am Handgelenk testen. Hier meine Ergebnisse des ersten Tages:

Die Ladeschale, die sich Samsung einfallen hat lassen, ist neben dem stylischen aber eigenwilligen Verschluss des Armbandes die schlimmste Hölle! Kurz gesagt: Wenn die vier PINs sich anhören, als würden sie die komplette Uhr kaputt kratzen – dann drücken und alles ist gut! Wenn die Ladeschale beim Aufsetzen allerdings sanfte Geräusche von sich geht: FALSCH GEMACHT!

Das mit dem Armband ist ein wenig mehr Balance, aber immerhin halten die beiden Stifte fest und sicher!

Aber nun zu den wichtigen Dingen:
Die Uhr ist eine nette Sache! Ja, völlig überzeugt bin ich immer noch nicht… aber ich habe ja noch ein paar Tage, bevor das 14-tägige Rückgaberecht vorbei ist…

Nein, Spaß beiseite. Die Uhr ist wirklich gut. Im Unterschied zu der Pebble, zeigt sie nicht nur die Meldungen, die auf dem Handy eingehen – man kann sie direkt bearbeiten. HangOuts kann man zum Beispiel direkt per Sprache über die Uhr beantworten. Andere Dinge, wie Tweets, öffnen das entsprechende Fenster in der entsprechenden App (also Twitter) auf dem Hand, so kann man sofort los tippen.

Obwohl ich dachte, die Uhr wäre voll geladen, war sie abends auf knapp 15%. Gut, damit reicht sie immerhin einen vollen Tag. Mit der Pebble und dem sparsamen eInk-Display ist das AMOLED-Display nicht zu vergleichen… Abends gab es dann gleich ein neues Firmware-Update… mal kucken, wann Google die „Anfangsfehler“ noch restlos beseitigt hat.

Ein bisschen verstehen die Uhr und ich uns noch nicht ganz… Wer von oben wischt, zieht die Infoleiste (Akkustand, Verbunden mit Handy ja/nein, Vibrationsalarm ein/aus) herunter. Wer lang auf die Uhr auf dem Startbild klickt, kann ein anderes „Watchface“ auswählen. Wer Meldungen nach links wischt (bis auf Updates, die werden so installiert) schiebt diese als Erledigt ins digitale Off. Schön hierbei ist, dass weggewischte Meldungen auch auf dem Handy verschwinden. Sehr nett, endlich ein „Workflow“ der geschlossen läuft.

Wer nach rechts wischt, bekommt zusätzliche Optionen: Antworten, ReTweeten, Auf Gerät öffnen, etc. Ein Teil geht direkt per Sprach“eingabe“ auf dem Gerät, bei allem anderen geht auf dem Handy (auch hinter dem Sperrbildschirm) gleich mal die passende App auf – zum sofort los legen.

Was nicht ganz so klappt, wie beschrieben, ist die Sache mit dem „Menü“. Hier können installierte Apps (z.B. Runtastic) direkt per Tipp geöffnet und verwendet werden. Bei mir hat das gestern genau ein Mal geklappt, VOR dem neuen Systemupdate. Schade, ich fand das etwas angenehmer als nach dem Update, nun wird mit einem Klick erst mal die Google-Spracheingabe aktiviert… erst wenn die Uhr hier nichts erkennt, kommt man mit einem Menü, das zugleich einen Teil der möglichen Sprachbefehle auflistet, zu den Einstellungen… und über Umwege auch an die installierten Apps. Google, ich erwarte hier DRINGEND eine Verbesserung!

Für die, die auf Uhren an anderen Armen kucken, ist die Samsung ein echter Hinkucker und ein Gesprächsstarter!

Für einen ersten Tag war die Uhr sofort intuitiv zu bedienen. Zu den Gesten hätte ich mir gerne ein paar einleitende Worte in der Anleitung gewünscht, aber man kommt schnell dahinter!
Die AndroidWear-App auf dem Handy läuft stabil und richtet die wichtigsten Einstellungen ein, allerdings klappt alles nur bei einer stetigen Verbindung per Bluetooth.

 

Mal kucken, was heute Abend passiert? Wieder ein Update? Mehr Funktionen? Ich bin echt gespannt!

Samsung Gear Live: erste von aktuell zwei verfügbaren AndroidWear Uhren

Falls Ihr es über Twitter gestern Abend noch nicht mitbekommen habt, meine Samsung Gear Live ist da.

Hier die Links zu dem UnPacking und der Erstinbetriebnahme.

Wer die Kurzfassung will, bitte hier entlang:

Und wer noch ein paar mehr Infos zu Wasserdichtigkeit und sonst was will, hier die lange Version: