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Anker Solar: der All-Jahres-Ladestrom-Solar-Test in Deutschland

Im Mai gekauft, in Abu Dhabi aus dem Hotelfenster getestet, im Deutschland im Juni, Juli und August viel geladen – aber wie schlägt sich das Anker Solar Ladegerät denn so im Herbst, im Winter und im Frühjahr. Also, in Deutschland. Mitten drin. Reicht die Sonne für die Power, um Geräte zu laden – oder ist es eher ein „Ladenhüter“, der seinen Einsatz nur im (Hoch)Sommer findet? Ein „Wintermärchen“…

Im Sommer bekommt das Anker Solar eine uneingeschränkte Empfehlung von mir: ich habe es geschafft, mein Strom-hungriges Samsung Galaxy Note 10.1-Tablet im laufenden Betrieb innerhalb von 50 Minuten um 30% zu laden, völlig problemlos.

Anker Solar - 14 Watt Power..., Quelle: Anker

Anker Solar – 14 Watt Power…, Quelle: Anker

Selbst in den Arabischen Emiraten durch die spezialgetönte Scheibe hindurch brummt ein Handy und ein Tablet (ja, das Anker bietet zwei USB-Anschlüsse, die gleichzeitig zu nutzen sind!) lautlos vor sich hin und lädt sich problemlos auf.

Und jetzt: Nach Herbst kommt Winter, die Tage werden radikal kürzer (wenn aktuell auch jeden Tag fast schon wieder zwei Minuten länger!) und die Sonne ist ein seltener und daher mehr als gern gesehener Gast. Wie ist es denn nun, in der aktuellen Jahreszeit, per Solar ein Handy zu laden. Oder, noch einfacher: einen Fotoakku?

Ihr könnt es Euch nicht vorstellen, aber selbst bei „normalem“ grau in grau, wie wir es aktuell häufig tagsüber haben, schafft das Teil entspannt und kontinuierlich über 5 Volt, somit eine Spannung, die locker reicht, um moderne Geräte zu laden. Aber die Spannung ist eben nur die halbe Miete, es geht auch noch um die Amperezahl… und die… liegt… eher bei Null und darunter…

Dank dem Messgerät kenne ich die Werte und kann somit sofort heraus finden, ob es sinnvoll ist, mit Solar zu arbeiten oder doch mal wieder die heimische Steckdose zu bemühen – was im Winter selbst bei blauem Himmel und Sonne pur eher zu bevorzugen ist – da die Zeit, die die Sonne „zu haben“ ist, definitiv nicht ausreicht, um einen echten Ladeerfolg zu erzielen.

 

So – nun zu der abschließenden Wertung:
Im Sommer ist der Solar-Anker eine wirklich tolle Erfindung – sei es unterwegs im Park oder zu Hause auf dem Balkon oder bei einem Süd-irgendwas Fenster. Auch im Herbst und spätem Frühjahr Power frei Haus, keine Frage. In den Wintermonaten ist das Teil, zumindest in unseren Breitengraden, zu 99,x% ein Teil, dass (danke, dass man es so klein falten kann) im Schrank rum liegt und auf den nächsten Sommer wartet…

Aber: wenn die Sonne da ist und Power hat, ist es unfassbar, was man mit ein bisschen Solar so alles problemlos und vor allem kostenfrei geladen bekommt…  und ja, die Anschaffungskosten kann man vor Begeisterung ruhig mal ignorieren…

Also, macht was draus – kaufen oder nicht überlasse ich Euch. Schließlich habt Ihr ja noch Bedenkzeit, der Sommer braucht leider noch ein wenig…

Anker Solar: ein Handy mit der Kraft der Sonne nachfüllen? Wirklich?

Ich bin ein großer Fan der Anker-Produkte. PowerBanks: einfach klasse. Der „Anker“ als Mehrfachladegerät: unverzichtbar. Aber, ich war auf der Suche nach etwas, dass jederzeit Strom bringt und trotzdem immer dabei sein kann. Und siehe da, schon gab es plötzlich das Outdoor-Solar-Ladegerät, mit der bekannten IQ-Technologie, um Schaden von Geräten abzuhalten – und zwei USB-Ports.

Gott sei dank habe ich das Gerät erworben, als in Deutschland der Hochsommer mitten im Frühjahr einzog. Im Mai, um genau zu sein. Ausgepackt. Und festgestellt: immer dabei haben geht nicht, da die vier klappbaren Solarpanele doch eine stattliche Größe mitbringen – und auch Gewicht.
Aber wer mit Tasche oder Rucksack unterwegs ist, kann das Teil, zusammengefalltet in praktischer „Größe“ sofort einstecken und mitnehmen.

Wenn denn dann mal alle Panele in der Sonne liegen, bringen sie über fünf Volt Spannung – genau das, was auch unsere Ladekabel an der Steckdose so schaffen. Bei der Ampere-Zahl gibt es die schnellsten Wechsel nach oben und unten, wenn mal kurzfristig ein Blatt die Sonne auf einem Panel etwas einengt – aber gängige Geräte sind kein Problem. Unter der Bedingung, dass die Sonne wirklich frei sichtbar auf das Solaranker fällt.

Ich habe diverse Geräte, mittlerweile schon mehrfach, geladen: meine Sony alpha DigiCam, mein NEXUS 6 (im laufenden Betrieb, was allerdings dann lange dauert), mein Samsung 10 Zoll Tablet, mein NEXUS Tablet… alles machbar. Auch beide USB-Anschlüsse parallel zu nutzen geht – ist aber nur ratsam, wenn die Solarzellen maximale Leistung „pumpen“.

Kurzer Uhr-Check: Samsung Galaxy Note 10.1-Tablet, Akku bei 66% um 12:50 Uhr. Als einziges Gerät angeschlossen, das Gerät war nicht ausgeschaltet.
Nach 35 Minuten hatte ich bereits 77% Akkuladung, nach noch einer Stunde war der Akku bei 95% – dann war leider die Sonne weg.
In Abu Dhabi habe ich das Teil leider nie am Pool mittags direkt in die Sonne gelegt, aber durch die Glasfenster hatte ich von morgens bis nachmittags auch immer die volle Leistung für zwei Geräte verfügbar.

Also: ein Alltagsgerät ist es, erst recht in Deutschland, eher nicht. Auch das „immer dabei haben“ klappt auf Grund der Größe nicht. Verlassen darauf kann man sich nur im Sommer auf die „Kraft der Sonne“, Herbst, Winter und Frühjahr bringen eher nicht die Leistung, die Handy und Tablet brauchen… aber, mein Dauertest läuft noch, ich werde dann aus den bevorstehenden Monaten nächstes Jahr berichten.

Begeisterung: ja. Ich finde es total faszinieren, was die Kraft der Sonne „einfach mal so nebenbei“ gebacken bekommen.
Preis: teuer. Aber die Solarzellen sind klasse und hochwertig, die Verarbeitung Anker-typisch hochwertig.
Manko: Das Spielzeug klappt nur bei Sonne – in Deutschland eben nur im Sommer…
Zukunft: Anker war nicht der Erste und nicht der letzte, mit Solar werden wir noch viel für unsere Geräte bekommen, in den nächsten Wochen und Monaten…!

Ferienanfänge sind nicht nur eine Freude…

…nein, als Pendler sind sie eher direkt aus der Hölle, vor einen gepackt und im Stau auch immer voraus. Unverständlich für mich ist: jeder weiß, dass am ersten Tag die Hölle los ist, trotzdem: alle starten gleichzeitig in den Urlaub. Da wird rechts überholt, um vor dem Nachbarn zu sein, Pinkelpausen werden, ob mit oder ohne leerer Flasche im Auto, auf ein Maximum gestreckt – und doch stehen alle im gleichen Stau an immer den gleichen Stellen.

Immerhin: für 2015 haben wir es nun fast geschafft. Gestern haben Hessen und Rheinland-Pfalz noch mit ihren Fahrkünsten die Autobahnen verstopft – und nächste Woche dürfen auch endlich die Bayern, Baden-Württemberger und (aus dem Kopf, wenn ich mich nicht irre) auch Thüringen endlich bei „stau mal wieder“ mitmachen. Aber am schlimmsten erwischt es nicht die armen gestressten Eltern, die mit laufendem Motor ihre Kids direkt von der Schule auf die Stauhölle zwingen/zwängen, nein – am schlimmsten trifft es Pendler. Bis wir alle aus unseren Büros kommen, sind „normale“ Strecken schon mit stundenlangen Staus verstopft. Baustellen braucht man gar nicht mehr in Erwägung ziehen, die sind erst mal dicht bis abends – und wehe, es hat in einer dieser Engstellen geknallt. Dann geht bis Mitternacht gar nichts mehr, wegen fehlender Rettungsgasse, Schaulustigen, Facebook-Instagram-Arschgeigen und fehlenden Pannenstreifen für die Helfern.

Also, was bleibt? Sich hinten in den Stau stellen? Wohl keine Alternative, wenn Strecken, die sonst schon zwei, drei Stunden brauchen, plötzlich die komplette Freizeit schlucken. Und wofür? Nur um auch endlich nach Hause zu kommen.

Ausweichstrecken? Tja, losgelöst, dass immer bessere Navis die „Geheimtipps“ mittlerweile auch kennen – wenn auf dieser Strecke erst mal ein Autobahngegühr-sparender LKW (zu 90% übrigens immer mit deutschen Kennzeichen!) vor einem ist, kann man die Strecke auch vergessen. Mit einer Mischung aus 70-85 km/h und hochgradigen Bremsmanövern vor jeder Kurze, vor jede Kuppe, nach jeder Kurve, vor jeder Einfahrt… Sprit- und Zeit-sparen geht anders.

Was dann? Ab in die Bahn? Kann sein, für mich nicht. Auto: 2 Stunden, normalerweise. Bahn: Minimum 4, dann stehe ich aber in Nürnberg, wo ich noch immer nicht zu Hause bin… und das alles zu einem Preis, wo ich drei Mal mit dem Auto fahren kann. Und: dann muss die Bahn auch erst mal fahren und „leer“ sein, zu Ferienanfang…

Fliegen? FRA>NUE? Zu Ferienbeginn? Mit lauter Leuten an der Security anstehen, die in den letzten dreihundert Jahren nicht mehr geflogen sind? Ach, der Laptop UND das Tablet müssen aus der Tasche? Keine Getränke? Wie, ich soll mein Wasser wegschütten? Nein, ich habe nichts mehr in der Tasche, außer vierhundert Euro in ein Cent Stücken, und DAS soll den Röntgen-Apparat stören? Nein, da kann ich auch auf die Autobahn gehen, was die Vorlaufzeit für den Check angeht.

Selber fliegen? Ganz ehrlich: wäre es mir wert. Aber: Ferienzeit, jetzt stürzen sich alle auf die Maschinen. Da ist meine Beliebtheit schnell auch im Verein im Keller, wenn ich das ganze Wochenende den Viersitzer für mich blockiere…!

Also: Trick siebzehn. Google Maps offen, Verkehrslage einblenden – und alle 30 Minuten checken, ab wann die Lage wieder normal ist. Und hoffen, dass sie so bleibt. Nicht, dass einer der sonst-nie-Autofahrer gerade bei der ersten langen Strecke seines gesamten Lebens nicht verstanden hat, was das gelb blinkende Licht am Vordermann so bedeuten könnte – sonst sind die nächsten 60 Minuten vorprogrammiert…

Andererseits, der kleine Trost: Wenn ich Ende September zu Beginn der Nebensaison in Urlaub fliege, sind Schultz, Maiers und Schmitzs wieder zu Hause. GOTT SEI DANK!!!