Nach-Wochenend-Filmographie-Update: Flight

…und auch hier mache ich es einfach nur erdrückend kurz:
Am Wochenende den Film „Flight“ mit Denzel Washington ausgeliehen – und gestaunt….

… und zwar so richtig große Bauklötze…

Kaum ein Vorurteil, dass der Film nicht auslässt… kurz gesagt: Wer fliegt und nicht zu Hause ist, gibt sein Geld für „Nutten und Fußball“ aus. Oder Koks. Oder Alkohol. Oder einfach alles zusammen, bevorzugt, bevor er Sekunden später ins Cockpit steigt. Oder sogar noch, wenn er schon drin sitzt.

Heroisches Ende, ich empfehle, die wahre Flugkunst anzusehen und nach dem Crash auszuschalten, es wird einfach nur langweiliger und langweiliger….

Wochenendupdate der Filmographie: Life of Pi

Schnellupdate: Ein Wochenende, ein Film.
Diese Woche: Life of Pi. Im Kino, nicht zuletzt wegen der immer gleichen Vorschau, hätte ich ihn nicht angekuckt.
Aber der Internet-Verleih hat einen tollen Preis gemacht, der Download war schnell geschehen (letzter Film, den ich in HD leihe!) – und schon liefen zwei Stunden der tollsten Bilder…

Ich will von der Story, die jeder kennt, gar nicht zu viel verraten: Indischer Junge im Selbstfindungsmodus, Eltern ziehen mit Zoo ins Ausland, Schiffsunglück – Junge treibt „einige“ Tage mit dem Tiger auf den Rettungsboot durchs offene mehr… und irgendwann Ende.

Meine Meinung:
Ob der Film und die Handlung nun der Brüller sind, lasse ich offen. Aber selbst wenn die Handlung bei Euch einfach nur durchfällt: rein für das Spektakel der geilen Bilder, die wirklich liebevoll in den Film eingeflossen sind: SEHENSWERT.

Schönes Wochenende noch! 

iOS 7 – die erwartete herbe Enttäuschung

Sooooo… jetzt haben wir also alle einen ersten Blick auf den Hoffnungsträger iOS7 werfen können… und es war einfach nur enttäuschend!

Eigentlich wollte ich ja schreiben, dass jedes Kindergartenkind schönere (und wohl auch selbsterklärende) Icons durch ein Sieb in der Mittagspause kacken kann… aber ich möchte den Post nun weg von Apple’s technischem Versagen, weg von der Benutzerfremde und dem arroganten Ignorieren von KUNDEN- und Useranforderungen auf einen ganz anderen Blickwinkel werfen, der weder in der Presse noch in den vermeintlichen „Fachmedien“ bisher diskutiert wurde…

PS UPDATE: Über Twitter wurde mir mitgeteilt, ich bin doch nicht der ERSTE, dem dies aufgefallen ist. Egal, kann ja nix dafür, dass alle immer bei mir abschreiben… 

In einem Blogpost vor geraumer Zeit, der im Netz und auch bei Twitter viel Wirbel ausgelöst hat und somit die eine oder andere Erweiterung durch Euere Vorschläge (danke nochmals dafür!) gefunden hat (siehe hier), habe ich eine deutliche Wunschliste an Apple ausgesprochen – und meine Einschätzung, warum eigentlich nichts davon kommen wird.

Auch hat Apple für iOS7 bereits viel Kritik und, nicht ganz so viel, wie sie es wohl erwartet haben, auch Lob erhalten.
Super! Was haben wir gesehen?
Icons. Neu. Bunt. Schwarz-Weiß. Vor allem nicht immer selbsterklärend. Aber… mal ganz ehrlich: alles beim Alten!

iOS 7 hat eine oberflächliche Neuerung erfahren – im Design.
Und in der Technik?

Ja, liebe Apple-Jünger: das geilste Betriebssystem für ein Handy aller Zeiten. Danke, dass ihr das jetzt sagt, weil jetzt kommt die schlechte und in der Fachwelt NULL berücksichtige Gegenargumentation:
iOS7 ist der Beweis, dass Apple die Markt- und Ideenführerschaft im Mobilsegment an Android und sogar Microsoft und Blackberry verloren hat!
So sieht es nämlich aus!

KEINE der „Neuerungen“, die Apple gebracht hat, sind in Cupertino erdacht oder aus Kundenfeedback (GAR NICHTS DAVON!!!) generiert worden.

Android-User kennen die neue Art der iOS7-Icons seit dem Wechsel auf Android 4 (auch schon über einem Jahr auf dem Markt) recht gut, auch Blackberry10 kann da mitspielen – hat allerdings Text unter den Icons beibehalten, was Apple opfern wird. Sogar auf meinem alten Windows-HTC-HD2 sind Funktionen (die im Unterschied zu dem, was Apple „this fall“ (oder wie ich sage: this fail) auf den Markt bringen wird) dabei, die iOS7 als Weltneuheit (aber eben nur für den gemeinen Apple Jünger) auf den Markt bringen wird, die es seit einem halben Jahrzehnt in einem mobilen Betriebssystem, das mit unter 5% Anteil kaum (noch) eine Rolle spiel(t)e, bereits – funktionabel – integriert…

Ganz ehrlich:
Führt Euere Diskussionen zu „bigger, better, louder“ irgendwo anders – der Fakt, dass Apple auf dem Betriebssystem-Markt für Mobile Geräte nichts mehr zu melden hat und auch keine Ideen (oder eben KUNDENFEEDBACK) beizutragen hat, ist mit iOS 7 mehr als offensichtlich weltweit gestreamt zur Schau gestellt worden. DAS macht mir aber keine Sorgen, denn ICH spare bereits auf den Innovationsführer – und werde mit Sicherheit dieses Jahr noch die technisch veraltete und im Markt bald nutzlos werdende Eigenentwicklung von Apple’s mobilem Prozessor gegen ein modernes Mehrkernsystem des härtesten Konkurrenten in Form des Samsung S4 eintauschen.

Weil: kostet gleich viel wie ein iPhone und ist „state of the art“: MIT der Technik, dem Display und dem Gerät an sich – und eben AUCH und erst recht mit einem modernen aktuellen und immer noch innovativem mobilen OS auf dem Gerät.

Aber schenkt Eurer Kohle ruhig weiterhin einem absteigendem Konzern, der mehr und mehr zeigt, dass er sich einen Scheiß um/für Euere Meinung interessiert… Nokia hatte auch lange Jahre für geiles Design viel Kohle verlangt, wir wissen also, wo Apple in ein paar Jahren landen wird… aber Google wollte den Laden ja auch schon mehr als einmal kaufen, dann halt später…

Denkt an meine Worte: iOS 7 ist ein verzweifelter Schrei, um zu sagen: „Ich bin noch da!“. Es ist kein Brust-raus-Konkurrenten-schlagendes: „Ich bin immer noch der Beste!“. DIE Zeiten sind für Apple lange vorbei!

Hochzeitspläne und Organisationschaos – muss nicht sein!

Es wurde ziemlich still, die letzten Wochen um mich.
Aber ich glaube, jede(r), die/der mir auf Twitter folgt oder mich auf Facebook noch nicht ausgeblendet hat, hat mitbekommen, dass ich mich Ende April verheiratet habe.
Um es nicht ganz so einfach zu machen, haben wir beide beschlossen, die Feier nicht in der Nähe und auch nicht in Deutschland zu verbringen… Das erfordert, auch was die Planung angeht, viel Aufwand, echte Disziplin – und, wie wie gelernt haben, einen kompetenten Ansprechpartner vor Ort… Damit die Feier am Gardasee einfach perfekt wird!

Wo kann man Ende April schon bei 20 Grad und mehr mit Sonne pur Heiraten? Jaaaa – Moment! Noch eine Bedingung, die es nicht mehr ganz so einfach macht: es muss von Deutschland aus halbwegs mit dem Auto in sinnvoller Zeit zu fahren sein… Na? NA?
Klar, am Gardasee!

Ich gehe davon aus, dass jede(r), die/der schon mal geheiratet hat und beschlossen hat, die Vorbereitung und Planung hierfür selbst in die Hand zu nehmen, jetzt die Hände vors Gesicht geklatscht hat und laut „NEIN! WIE KÖNNT‘ IHR NUR?!?“ geschrieen hat.
Wohl zurecht… ich bewundere seit diesem „Projekt“, welches mit stringentem Zeitplan, ToDo-List und diversen Vorbereitungen vor Ort und auch schon zu Hause, umfangreich betreut werden will, neben dem alltäglichem Wahnsinn, jede(n), der/die komplett alleine plant – und dann noch Spass bei der eigentlichen Feier hat. So ne Vorbereitung ist wirklich Stress pur, man vergisst tausend Sachen, alles ist zeitkritisch, es gibt immer Überraschungen, die dann doch nicht klappen… usw…

Aber: So ist es bei einer Feier, die in der näheren Umgebung statt findet. Wir hatten 650 Kilometer zwischen Standesamt und Hochzeitsfeier (ja ja, ich weiß, selbst schuld…).

Unser großer Vorteil:
Wir hatten vor Ort eine Ansprechpartnerin, die sich um alles gekümmert hat. Wir standen permanent per email in Kontakt. Das Hotel, das älteste und erste am Gardesee, schön mittig im Westen des Sees gelegen, verfügt über alles, was man braucht: Know-how, Räumlichkeiten, gute Küche, gutes Personal und jede Menge Erfahrung.
Begonnen hat alles mit der Anzahl der Gäste und unserer Startzeit. Sofortige Rückmeldung des Hotels: Sektempfang am See, Planung für den Verlauf des Abends. Band vorhanden? Fotograf erwünscht? Vorschlag Speiseplan. Anfrage, welche Torte wir möchten. Später kam noch die Frage nach dem Bestuhlungspan. Ergänzende Frage, ob Prinzessin vor Ort noch zum Frisör möchte. Wie wir uns die Tischdeko vorstellen… etc. So ging das hin und her, auf jede email eine prompte freundliche Antwort, die uns der Feier Stück für Stück näher brachte.

Und dann eine Woche vorher: der Supergau! Wetterprognose für unseren Tag: REGEN. Morgens bis Abends (kennt man mittlerweile ja auch in Deutschland). Wir setzten auf das Prinzip Hoffnung, auf gespeist von einer Anreise bei 22 Grad, Sonne pur und wolkenlosem Himmel.

Bei der Vorbesprechung im Hotel die nächste Überraschung: dicke Papierstapel, klarer Zeitplan, Regen schon einkalkuliert und weitere Räumlichkeiten im Hotel dafür vorgesehen. Die Feier konnte kommen.
Auch die Änderungswünsche und sonstigen Kleinigkeiten, die uns noch einfielen und die wir noch haben wollten: zack, notiert – umgesetzt – erledigt.

Die Feier war bombastisch. Von dem Dauerregen und grau-in-grau haben wir nichts aber auch gar nichts mitbekommen!

Essen war der Hammer, da war einfach alles lecker – und in Mengen… ich kann es Euch nicht sagen!


Wir hatten einen super Abend und eine tolle Feier in einem klasse Ambiente, umringt von netten Leuten. Service klasse, Essen klasse und die Organisation war ebenfalls super. Dafür eine eins plus an das Hotel!
Und eine klare Empfehlung unsererseits… Wer also am Gardasee heiraten möchte, sollte mal einen Blick auf das Grand Hotel Gardone werfen!


Und nun ratet mal, wo wir unser Einjähriges feiern werden…!

Film“empfehlung“en des Wochenendes aus iTunes

Das Wochenende war regnerisch, trüb, grau und grau – und wenn es mal nicht regnete, dann hat es gestürmt, dass sich die Bäume bogen.

Wer da, außer zum Einkaufen, vor die Tür geht, golt schnell als Selbstmörder.

Also, mal die Leihfilmfunktion von iTunes nutzen… hier die Tops und Flops des Wochenendes…

Ich mache es kurz! Ganz kurz! Um Euch vor Schaden zu bewahren:

  1. Killing them softly, mit Brad Pitt

Ja, ich weiß – wir hätten es schon auf Grund von Brad Pitt wissen sollen, aber der Trailer war eigentlich recht nett.
Fazit: Der Film ist so selten dämlich, so was von ohne Handlung, so schlecht gemacht und einfach nur so irre langweilig und der Pitt spielt einfach nur so beschissene möchtegern-Arschleck-Ficken-Dialoge, dass JEDER – und ich meine WIRKLICH JEDER -, der den Film schwarz geladen hat, seine gebrannte DVD an das Filmstudio mit Beschwerde zurück geschickt hat!!! Selten so einen langweiligen und grottenschlechten Film gesehen wie diesen. Finger weg davon, ist schade um Zeit und Geld!

Inside Man, mit Denzel Washington
Komme was wolle, aber nach Killing them softly konnte es ja nicht mehr schlechter werden. Und, was soll ich sagen? Der Film rettete den Abend! Hat ne spannende Komponente, wenn die wie wild und brutal in die Bank einfallen und sich da erst mal breit machen. Dann das übliche, Tresorraum, Schließfächer, etc. Aber dann – hallo? Die haben die Ruhe weg? Kein Kontakt nach draußen? Zynische Szenen, wenn der „Hauptgangster“ sich zum Essen auf einen abgepackten Stapel Scheine als Stuhl setzt… und Washington in netter Rolle als belasteter Cop mit Coolness. Nix, was in meine Charts auf die Top 3 springen würde, aber nette zwei Stunden Unterhaltung.

Wir haben noch mehr geliehen aber noch nicht gekuckt – ich schreibe Euch später ein Update! Winking

UPDATE 1, 14:00 Uhr:
The Last Stand (uncut), mit Arnold Schwarzenegger
Klassischer Hau-drauf mit Hero-Effekt am Ende. Aber bis dahin viel Action, Action, Action und noch mehr Schießerei, Story ist schnell erzählt: Ex-CIA-Mann im Kuhkaff als Sheriff mit Ehre bis zum Ende, umringt von mutigen Mitstreitern stellen sich einer Miniarmee gegenüber, die einem mexikanischen Kartell-Boss frei kriegen wollen. Von allen unterschätzt zeigt Arni auch dem FBI zum Schluss, was er im Alter wirklich noch drauf hat. Nicht zu viel erwarten, aber kurzweilige „Action“, die einem den regnerischen Tag für kurze Zeit vergessen lassen kann.

Update 03.06.2013, 20:45 Uhr:
Jack Reacher, mit Tom Cruise
Tja… der Tom. Klein, aber fein? Egal, Hauptrolle, Produzent… so oder so, er ist der Gewinner.
Wer hätte gedacht, dass unser bekennender Scientologe immer wieder Haupt- und Nebendarsteller findet, die sich tatsächlich kleiner machen können oder sogar sind, als unser laufender Meter fünfzig?
Er hat es wieder geschafft. Neben einem naiven Blondchen, dass als Tochter des Staatsanwalts in einer Rechtsanwaltskanzlei versucht einen Hauptverdächtigen zu verteidigen und Cruise, der Unbekannte, der kommt und geht, wie er will und auch mit seinen „hellseherischen“ Fähigkeiten den Film hindurch einfach nur nervt…
Die Kohle nicht wert, wer aber ein „Backup“ findet, der möge sich, wenn er wirklich nichts anderes zu tun hat (Wurzelbehandlung ohne Narkose?), doch die Zeit gönnen und die selbige so tot schlagen…

Gangster Squad, mit Nick Nolte
Tja, nur die Warner Bros. kriegen ein Mafia-Polizei-Epos Mitte der Neunziger so hin, wie eben die Warner Bros.
Alternde Stars zeigen nochmals, was sie können – und lassen den Jungen genug Raum, mitzuspielen.
Ist eine nette brutale Geschichte mit den Ausgang, den jeder erwarten konnte – das was man eben für die Leih-/Kaufgebühr haben kann…
Von all den Filmen bisher auf einer Ebene mit Arni – gute alte brutale Filmkunst…

Cloud Atlas, mit Tom Hanks
So… jetzt wird es hart… Mein erster Gedanke war: na klar, wie immer. Die besten Szenen (zwischen 30 Sekunden und 1:30 Minuten) kenne ich schon aus der Werbung, mehr hat der Film bei Leibe nicht zu bieten. Die Handlung: egal, ob „Mittelalter“ oder ferne Zukunft, schon ein bisschen arg konstruiert, um sich „wie zufällig“ zu verweben. Aufmerksam wurde ich, als Tom Hanks mit einer mit sehr ähnlichen Frisur einem Kunstkritiker auf seine Weise die Meinung sagte… allerdings ebbte meine Begeisterung ähnlich schnell wieder ab, wie sie gekommen war…
Tja, und der Rest des Films… für mich plätscherte er nur so dahin… ohne irgendwas, ohne Begeisterung… DA! TOM HANKS! Schon wieder… und da… Ja… SCHON WIEDER… und, um es mit Prinzessin’s Worten zu sagen: „…irgendwann ist er dann einfach aus“.
Treffend, perfekt. Sehe ich auch so. Aber wer „Book of Eli“ gut fand, wird hier seinen Spaß finden. Alle anderen: Warten, bis RTL ihn dank Werbung auf fünf Stunden und 43 Minuten Sendezeit Sonntag Abend aufbläht.

So, das war es jetzt: alle „Leihwerke“ des Wochenendes, die uns vergessen lassen sollten, dass es in der Nacht auf Donnerstag zu regnen begann und bis zu meiner Abreise montagmorgens nicht aufgehört hat – die Ausbeute war ja auch eher so gegen das moderne Bezahlkino…

Mein neues MacBook – und warum ich DAS gerne von Apple kaufe…

Wer mir auf Twitter tatsächlich noch folgt und auch noch regelmäßig meine Schimpf- und Wutausbrüche über Apple mitbekommt, könnte sich wundern, wie es denn dann sein kann, dass ich tatsächlich noch ein paar tausend Euro aus dem Sparstrumpf kratze, um mit weitere neue Hardware zu kaufen… Nun gut, Apple 100, ich will lösen…

Aber, kurz gesagt: Wenn Apple sich jetzt Prozessor-Technisch wieder vom Markt abwendet und beginnt, ihr eigenes Süppchen zu kochen, bin ich schneller weg, als Ihr „Internet Explorer“ sagen könnt..

Doch, es ist wahr.
Die, teilweise (und aus meiner Sicht zurecht barschen) Tweets, wenn ich von Apple-Neuanschaffungen twittere. Ihr habt ja recht: auf der einen Seite kotze ich am Meisten über den Mistladen ab, auf der anderen Seite können die fast nichts auf den Markt bringen, ohne das ich es dann doch mal habe (na ja, nicht wirklich – aber so ähnlich).

Nur: warum ist das so?
Ich will es Euch verraten!

Die Story beginnt 1993, als ich ein Wochenende lang versuchte, einen SoundBlaster und ein 1-fach-CD-Laufwerk in einen nagelneuen 386er mit Windows 3.11 zu installieren. Ich habe an den drei Tagen wenig geschlafen und in Summe keinerlei Erfolg gehabt. Ohne Internet, Twitter und Foren musste ich, als Montags in dem Laden, der mir das damals alles bereitwillig zusammen (!!!) verkauft hatte, bei Beschwerde erfahren, dass das neue Laufwerk mit dem alten SoundBlaster (oder war es anders rum? Für den Ausgang der Story egal!) gar nicht gehen kann.
Danke dafür, der Beginn der Servicewüste Deutschland war also mein Fehler…

Egal, bin stocksauer nach Hause und habe den PC aus dem Fester geworfen. Tolles Gefühl. HEUTE NOCH! (Wurde während meines Studiums nochmals mit einem Epson-Tintenpisser wiederholt, das war auch nicht schlecht!)

Dann die Recherche nach Alternativen.
Laufen sollten die. Und kompatibel sein. Und einfach zu bedienen. Leicht aufzurüsten. Und laufen. Und wenig Wartungsintensiv. Und eben einfach nur laufen.

Ja, Ihr ahnt es: danach wurde mein Sparschwein geschlachtet und ich kam mit einer damals typischen „Pizzaschachtel“ mit Apfellogo nach Hause. Ich habe diese Entscheidung niemals bereut. Zumindest nicht bis 2009.

Damals aber meinte mein guter email-Kumpel Steve Jobs, dessen Visionen endlich keine Krankheiten sondern tatsächlich marktfähige Anfälle waren, er könne mal wieder total durchdrehen. Und Apple dem Massenmarkt Preis geben.
Klar, das iPhone verkauft sich wie geschnitten Brot und auch sonst wird jede Kacke zu Gold, die Jobs auf sämtlichen Keynotes ins Publikum fallen lässt. Und, genial wie immer: Die neuen Jünger suchen nicht nach Fehlern in den Produkten – sondern nach IHREN Fehlern bei der BEDIENUNG! Und so ging der Ärger richtig los, da Apple als qualitativ und innovative Firma in neue Sphären aufstieg… und aufstieg und, bis vor Kurzem, aufstieg…

Aber der Fall lies nicht lange auf sich warten (wer nicht weiß, was ich meine, möge meinen Wunschblog an Apple lesen, um zu verstehen). Und er wird weiter gehen. Denkt an meine Worte!
MacPro, iMac, Qualitätsprobleme mit iPad, iPhone und (i)OS… wer für die schnell-lebige Masse und deren Mitbewerber (GO, SAMSUNG, GO!) fertigt, muss richtig gut sein. Nicht besseres Mittelmaß oder einfach nur gut – nein, richtig gut.

Und das Letzte, wo Apple das noch kann, sind Laptops.
(Der neue iMac und das Markteinführungs-Desaster haben auch mich eines Besseren belehrt und MacPos gibt es bis heute nur von 2010, aber dank Verkaufsverbot in der EU nur noch bei ebay…)
Schade nur, dass sie mit Wegfall von DVD-Laufwerken und der verfrühten Serienverbauung von SSD-Platten auch hier die eigene Marke mehr und mehr demolieren als zu nützen.

Aber, neben dem Grund, dass ein MacBook zumeist (hatte auch schon defekte ab Werk, bei denen Apple ALLE Garantieleistungen verweigert hat und trotzdem öffentlich einen „Fehler“ auf der Platine, deren Herkunft selbst Apple nicht kannte, eingeräumt hat) solide und zumindest länger als Apple’s außergesetzliche deutsche Garantieleistungen von maximal 12 Monaten (siehe BGB, es sind für ALLE 24 Monate Gewährleistung OHNE teueres nutzloses AppleCare!) durchhalten, ist es bei mir vor allem eines:

Ich habe seit 1993 sämtliche Software, Hardware und den Schnickschnack auf Apple oder kompatibel dazu umgestellt.
Ich weiß, wenn mich Apple weiter so nervt, ist das auch kein Haltegrund mehr, aber aktuell macht der BWLer in mir die Rechnung dazu auf, und stellt fest: Laptop aus dem MediaMarkt, der nach ein bisschen was aussieht (also, Samsung), PLUS OfficePaket mit Outlook PLUS ein bisschen Hardware: Oh, und schon habe ich ein neues MacBook, wo ich sonst nichts Zusätzliches kaufen muss.

Es ist ernüchternd – und das weiß ich auch losgelöst von diesem Post, wenn das mittlerweile die letzten Gründe für einen langjährigen Kunden sind, dass die „Nebenkosten“ das Hauptprodukt rechtfertigen… aber AKTUELL ist es noch so… aber, wenn Apple so weiter macht, bestimmt nicht mehr lange… oder habe ich Euch noch nicht von meinem kurzen Intermezzo mit einem Samsung S2 für mein Auto als Autotelefon erzählt? NEIN? Ihr würdet nicht glauben, dass ein Mac-User binnen Sekunden nach dem Einschalten so begeistert von einem Nicht-Apple-Produkt sein kann… aber das ist eine andere Story, zu einer anderen Zeit…

A long story short: Zubehör, Software und UpGrade-Pläne halten mich… die Frage ist nur, wie lange! Bei dem, was Apple an Kohle will für das teilweise schon so veraltete Zeug… wenn Sie jetzt noch von Intel weggehen auf ihren A6 ist meine Geduld echt vorbei! Koste es, was es wolle!

So. Fertig.

Katzenbilder

Jeder weiß es, jeden nervt es – und trotzdem machen wir alle mit… Katzenbilder fluten das Internet und sind wohl beliebter als Facebook… äh… sorry, ich meinte: meistbesuchter als Facebook.

Und ja, selbst ich mache mit… wenn ich also vorstellen darf…:

Was soll ich denn schon groß dazu sagen? NIX!

Daher die unverblümte Vorstellung:

JERRY:
15 Jahre alt, eine Kuschelmaus vor dem Herrn, sehr launisch und vor allem sehr Futter-wählerisch. Seit neuestem auch auf Twitter!

OSKAR:
8 Jahre, der Flauschekater. Wo das Fell aufhört und der Kater wirklich anfängt, ist völlig unerforscht. Kommt beim Kuscheln immer als Zweiter, hat aber gelernt, sich den Weg freizumaunzen. Testet immer mal wieder (im wahren Wortsinn), was er mit seinem Dickkopf alles weg bekommt.

MIKA:
6 Jahre, eher selten sichtbar. Lebt gerne für sich alleine, ist aber der Erfinder von Raketensprints. Egal, wo Wasser ist, er wird es entdecken – und beim Versuch des Leerschlabbern mit Sicherheit umwerfen. Da er sich dabei am Meisten selbst erschreckt, ist er weg, bevor Lärm entsteht. Bevorzugter Schlafplatz: Im (fertigen) Wäschekorb, wenn der weit oben steht und tief fallen kann…

So, noch Fragen, warum das Web bald von Katzen regiert wird???

AMEN! Oder doch eher HELL NO!?!

Es gibt nur wenige Apps, die viel Wind machen und lange durchhalten – aber nicht wie Angry Birds durch die Decke schießen.
Eine davon, die nun als zwei erhältlich ist, ist „AMEN“ – neu ergänzt durch „Thanks“.

Berühmt wurde die Firma dahinter durch den Einstieg von Ashton Kutcher. Und in Summe hat die App die Chance zum Meinungsbildner der Welt zu werden!
Kein Scheiß!

Zuerst AMEN: Stellt doch einfach ein paar Themen zur Diskussion. Was ist das Beste, was ist das Schlechteste auf der Welt. Produkte, Restaurants, Aussagen… AMEN und seinen Usern, die mit einem Amen zustimmen oder einem „Hell no!“ widersprechen können, ist hier nichts „heilig“. Jede Meinung zählt!

Somit sind diverse Best-of-Listen von Musik, Lokalen in Berlin oder Filmen des Jahres entstanden – und das eben weltweit.

Mitmachen ist ganz einfach: App laden, Account erstellen, loslegen, Meinung verbreiten bzw. zur Diskussion stellen.

Die logische Weiterentwicklung hierzu ist die neue App „Thanks“.
Hierbei geht es um die Frage, wer kennt das Beste von Wasauchimmer im Ort.

Bestes Schnitzellokal in Berlin? Frage gestellt, Minuten später sind die ersten Antworten da.
Praktisch: Fragen auch per Facebook an Freunde stellen.

Die AMEN-App für iOS gibt es hier.

Wer neben Meinung an Top-10-Listen interessiert ist, sollte sich Thanks ansehen. Link hier.

Und jetzt los, Meinungs-bilden, schnell… hopp, hopp!

Selbstbedruckte m&ms …

Wie passt denn bitte ein Nerd-Dasein und Schokolade zusammen?
Nichts besser, als sich seine Schoki selber zu machen – und was will ein Nerd mehr, als ein Mal seine eigenen selbstbedruckten M&Ms zu bekommen??? Alles problemlos machbar, dank Internet (wenn auch nicht gerade günstig)…

Ist das nicht der Wunschtraum jedes M&M-Liebhabers?
Mal seine eigenen M&Ms zu bekommen? Text, Bild, Farbe? Alles individuell wählbar?

Der Traum hat ein Ende, unter http://www.mymms.de kann jeder seinen eigenen Pack bestellen!

Prinzessin und ich haben unabhängig voneinander zum Valentinstag welche füreinander bestellt – jeweils mit zwei unterschiedlichen Farben und Text auf der einen und Bild auf der anderen Seite.
Hierbei zeigte sich schnell: Text ist auf wenige Zeichen beschränkt, reicht aber aus, für alles, was man mitteilen möchte… erst recht, wenn man Twitter-User ist!

Das mit dem individuellen Bild ist allerdings so ne Sache: während ich meines optimiert und beschnitten und eigentlich ideal an die Anforderungen der Webseite vorbereitet hatte, wurden die M&Ms eher nicht so schön, was den Bilddruck anging.
Prinzessin hingegen hat ihr Bild einfach hochgeladen, ohne Optimierung und nix… und es wurde einfach nur toll…

Haken an der Sache… also, einer der Beiden… ist die lange Lieferzeit. Im Schnitt dauert es minimal 14 Tage bis die Lieferung aus UK bei einem eintrifft.
Zweiter Haken, und der ist schon heftiger: 400 gr. bedruckte M&Ms in einer „Schmuck“-Kartonverpackung kosten um die 30 Euro, dann noch Versand oben drauf: und schon sind fast 40 Euro weg… aber hey, wir reden immerhin von M&Ms, von SELBSTGESTALTETEN und bedruckten M&MS…!!!

Muss ich noch mehr sagen?

Ach ja, kleiner Tipp:
Bevor Ihr den Prozess im Einkaufswagen abschließt, googlet mal, ob Ihr nicht einen Gutscheincode im Netz findet, der aktuell gültig ist. Da ist von portofrei bis 10% Rabatt eigentlich immer was zu finden…

JamJam…!

Schokogarant bei Aldi und Enttäuschungen

Aldi hat ja mit zwei Eigenmarken die beste Schoki, die man kaufen kann.
Anscheinend weiß Aldi das mittlerweile auch, da mit diesen beiden Sorten das Schoki-Sortiment kontinuierlich erweitert wird… Blöd nur, dass ein Blindkauf jetzt die erste Pleite zu Tage förderte…

Hmmmm… lecker… Schoki….

Mit Choceur, die bisher die besten nachgemachten M&Ms mit nur Schoki gemacht haben, bevor diese mysteriös aus dem Sortiment verschwanden und mit MOSER ROTH, die die leckersten Mini-Vollmilchtäfelchen machen, hat Aldi zwei echte Schoki-Granaten im Sortiment.

Bisher war es, auch wenn das Schoki-Sortiment bei Aldi nun gefühlt minütlich wächst, immer so, dass man blind Produkte dieser beiden Marken kaufen konnte. Und man wurde NIE enttäuscht!

Weihnachtsvollmilchkugeln, jetzt vor Ostern die Vollmilcheier… reine Kalorienbomben, aber man(n) kann einfach nicht aufhören, weil sie so lecker sind…

Egal, was die Waage morgen sagen könnte: rein damit… Lecker kennt nun mal keine Grenzen!

Ähnliches dachten wir daher auch, als ein letzter Einkauf die neuen, für uns neuen, Pralinés in Vollmilch und Zartbitter in den Einkaufswagen beförderte (neben den tollen Vollmilch-Eiern, Ostern sei Dank!):


Die Erwartungen waren groß, die Packung zu Hause schnell geöffnet – aber leider, leider… die Pralinés waren nix… Herbe Enttäuschung, und das nicht nur in Zartbitter…

Egal, der Eiervorrat war ja noch da – und somit war dieser Abend auch gerettet…

Sollte Aldi demnächst Probierflächen für die Schoki einführen – ich bin dran schuld!


Ach ja, PS: die letzten Aldi-Schoki-Eier haben wir am 01.04.2012 und 18:20 Uhr vernichtet – Schluss mit Kalorien bis Weihnachten!

Mailbox – der ultimative Mail Client?

Apple’s Mail auf dem iPhone und dem iPad ist für die Meisten von Euch Client der Wahl… zum einen, da Apple es verhindert, dass man die vorinstallierten Apps löschen kann (TOLLER WETTBEWERB, APPLE!), zum anderen, da mit Sparrow ein Client auf den Markt kam, den Google mittlerweile übernommen und wohl einstellen wird.
Und dann kam „MAILBOX“ von Orchestra… wie sieht es denn nun aus?

Aber warum eigentlich einen anderen Mail-Client als den von Apple wählen?

Gute Frage, schließlich kann der ja alles… Hoch-und Querformat, HTML-EMails, Ablage quer durch alle Server- und Ordnerstrukturen… Und, was mich persönlich am Meisten nervt, ist die Tatsache, dass Apple es ja nicht zulässt, dass man die unnützen eigenen Apps (Kalender, Passbook, etc.) einfach löscht.

Auch ist der Wettbewerb am Markt nicht so spannend. Mit Sparrow gab es einen guten Mitbewerber – den nun Google geschluckt hat und seitdem ranken sich wüste „der Client wird eingestellt“-Gerüchte. Abgesehen davon hat Apple mit iOS 6 nun auch das nachträgliche Einfügen von Bildern ermöglicht, was DAS Feature von Sparrow war… Dafür konnte der Client, bei all seinen Vorzügen, kein Querformat, was ihn nach zwei Tagen Testphase von meinem iPhone wieder verbannt hat.

Und nun? War es das schon mit freien EMail-Clients für das iOS?
Nein, bei Weitem nicht! Denn da schlummerte noch Orchestra, einigen von Euch vielleicht bekannt durch ihre kollaborativen ToDo-List-App (die SUPER war, aber sich leider nie im Markt durchsetzen konnte… schade…).

Orchestra, mittlerweile von DropBox übernommen, hat hier raffiniert agiert. Große PR-Welle, dann Anmeldung zum Anstehen!
Ja, wirklich: Anstehen! Es gab zu Topzeiten knapp 700.000 hinter mit, bei gut 100.000 vor mir…

Aber dann kam der große Moment. Und damit nicht das komplette Internet zusammenbricht, war für den Anfang, nach dem Anstehen, eben nur GMail möglich.

Die schlechte Nachricht zuerst: Mailbox kann noch keinen Quermodus. Zack, war die App gelöscht.

Die gute Nachricht: Mailbox verfolgt einen wirklich geilen ToDo-Ansatz bei der Bearbeitung von Mails!


Wer SCHNELL über eine Mail nach rechts wischt, archiviert diese Mail, wer langsam nach rechts wischt, packt diese zu den gelöschten Mails.
Das gleiche nach links: schnell wischen bringt den Erinnerungsdialog (oben, gelb) zum Vorschein, wer langsam wischt kann die Mail zu einer der vorgefertigten Listen hinzufügen:


Die App selbst ist komfortabel zu bedienen und passt super in die Plattform GMail. Mittlerweile ist es auch möglich, alle weiteren IMAP-fähigen email-Konten hinzuzufügen. IMAP ist hierbei die Voraussetzung, dass alle Funktionen von Mailbox auch wirklich laufen: auf Listen verschieben, mit Remindern versehen, archivieren, etc.

Die Inbox ist klar strukturiert und funktioniert, wie man es erwartet. In der Schnellübersicht antippen und schon ist man in der Mail. Per App-Interface geht es wieder zurück.
Die Schnellübersicht ist auch die Kommandozentrale, wo schnelles und langsames Wischen die Mails entsprechend einteilt…


Ich für meinen Teil bin begeistert. Intuitiv und einfach, tolle Features.
Einzig schreckt mich die fehlende Querformat-Funktion ab, die sicherlich auch jeder vermissen wird, der mit vielen HTML-Mails zu tun hat… Aber dank einem Austausch auf Twitter ist das Querformat in Vorbereitung für eine kommende Funktion – dann bin ich sofort wieder dabei.


FAZIT:
Im Unterschied zu anderen Alternativen kostenfreier Client. Das Anstellen nervte etwas, war aber zu ertragen! 
Läuft nur, wer IMAP zulässt.
Geiler Ansatz mit ToDo-Funktionen.
Einziges Manko: kein Querformat (bisher).

Ausprobieren lohnt sich – wundert Euch aber nicht, wenn Ihr dann auch plötzlich der Meinung seid, dass Apple’s Mail totaler Mist ist…


Aktuelles Update: Soeben ist ein Update im App-Store erschienen, das erste seit Übernahme durch DropBox… die Warteschlange ist nun weg… also, Testen, Marsch, Marsch…

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