Der fireTV-Stick von amazon ist endlich da! Erster Review!

Der Eimer Popcorn als Teaser-Bild für den Vorbestellzeitraum hat es eigentlich klar verraten: Der fireTV war auf dem Weg, nun endlich auch Deutschland zu entdecken. Seit letztem Dienstag liefert amazon fleissig den 19 Euro (Vorbestellerpreis, sonst 39 €) günstigen HDMI-Stick aus, der quasi das Gleiche können soll, wie das mit aktuell 99 € bepreiste fireTV. Also gut, der Stick ist da, ausgepackt und installiert – wie hält er sich denn nun?

Eines vorweg: völlig unbemerkt hat auch Google am Tag des fireTV-Sticks den NEXUS Player endlich nach Deutschland gebracht. Allerdings, und ich habe nebenbei bemerkt auch nur drei HDMI-Anschlüsse (DVD, ChromeCast, fireTV), für den 1:1 umgerechneten US-$ Preis, nämlich 99 Euro. Und dann noch mal gute 49 Euro on Top für den Spielecontroller. Aber dies nur am Rande.

Der fireStick selber ist einfach handzuhaben. Auspacken, an HDMI anschließen, einen „bestromten“ TV-USB-Anschluss mit dem mitgelieferten Kabel mit dem Stick verbinden (oder das Netzteil in die Steckdose drücken) – schon beginnt die Installtion auf dem Fernseher. WiFi wählen, Updates checken (und klar, ein neues gibt es immer, dass installiert werden will), Begrüßungsvideo kucken – los gehts! Und: wer noch kein Prime-Kunde ist, kann direkt einen Monat geschenkt bekommen…

Der Aufbau ist wie beim fireTV. Die amazon-Services in gewohnter Reihenfolge. Enttäuscht bin ich etwas, dass zwar meine Watchlist komplett gesynt wurde (hey, das ist ja wohl klar!), nicht aber meine zuletzt gesehenen Filme und Serien – ehrlich gesagt, diesen Punkt habe ich auf dem fireStick noch gar nicht gefunden!

Sonst kann ich mich nicht beklagen. Netflix App läuft. Meine Musik: ist da. Film- und Serienangebot: wie eben für Prime-Kunden, alles inklusive. Und stetig wachsend. Bilder: Check…

Einzig nervig: der Stick ist nicht ganz so mit Rechner-Leistung ausgestattet, wie das fireTV. Da bleibt gerne mal was für nen Bruchteil (oder auch die ganze) Sekunde hängen. Kurz gesagt: es dauert alles ein bisschen. Auch werden sich wohl viele, die das fireTV haben, schnell genötigt sehen, die mitgelieferte Plastikbombe, die sich Fernbedienung nennt, gegen die aufpreispflichtige „tolle“, die dem fireTV beiliegt, auszutauschen (oder kurzerhand die fireTV-Remote auch mit dem Stick koppeln). Und ja, die kostenlose App funktioniert – aber wer wir denn ständig sein Handy mit laufendem Bildschirm neben sich liegen haben?

Für 19 Euro eine preiswerte und wirklich rentable Anschaffung, vor allem, um ältere Dumm-TVs nun auch endlich „online“ und zu amazon’s Angebot zu bringen. Und wer es versäumt hat, sollte sich nicht ärgern – und zugreifen. Es macht wirklich Spaß!
Bei mir ist der Stick schneller als die auf dem smartTV installierten Nextflix und amazon-Prime-Apps. Obwohl der TV mit Ethernet am DLS hängt und der Stick „nur“ per WiFi verbunden ist.

Fazit: wer das fireTV nicht kennt und nicht so viel Geld ausgeben möchte und auch in der Lage sein will, einen Hotel-TV mit Film und Serien zu beglücken: ran an den fireStick!

Wie sich der Stick, auch mit einem amazon Spiele-Controller so schlägt? Dranbleiben, ich teste das gerade…! Ebenso wie die neue „Spiegelung-XRAY-Technik…

IP-Kameras: dieses Jahr kommen noch spannende, hier ein Tipp für eine günstige…

Internet of things. Tracker. Big Data. All das sind Trends, die wahlweise seit Jahren laufen oder dieses Jahr so richtig durchstarten werden. Was aber auch mehr und mehr wird und daher langsam die Wohnzimmer erobert, sind IP-Kameras. Withings hat eine, die aktuell mal wieder nur für ios und wohl noch nicht ganz ausgereift auch die Luftqualität überprüft. Spannender, wenn sie denn kommt, wird die von Netatmo. Wer aber jetzt auf der Suche nach einer ist, hier ein Spartipp.

Anforderungen stellen kann man viele an diese Überwachungs-Cams: HD, schwenkbar, Internet-streaming. Je nachdem kann man bis zu mehrere hundert Euro dafür ausgeben. Night-Vision haben mittlerweile sowieso fast alle. Und je nach Funktionsumfang kann man sich mit den Teilen auch teilweise echt stundenlang tot konfigurieren.

Wer jetzt sofort noch einem 720p-Modell sucht, das gut und günstig ist, möge bei Amazon einen Blick auf die DbPower HD023P werfen. Ab und an auch auf als Tagesangebot für unter 40 Euro zu bekommen, ist die Cam mit einem Mini-SD-Slot ausgestattet, Nightvision und einer einfachen Installation. Sie ist sowohl von zu Hause über den Browser anzusprechen als auch per kostenfreier App von unterwegs.

Nachteil ist, dass die Cam für den Preis fixiert auf einem Standfuß steht und sich, obwohl sowohl im Browser als auch in der App theoretisch vorhanden, nicht schwenken lässt. Auch hat mich ein sehr lauten Klacken gestört, immer wenn die Cam zwischen Nacht- und Tagmodus gewechselt hat.

Aber was Preis-Leistung angeht – ein absolutes Schnäppchen!

 

Mein Jahresrückblick (oh ja, nicht je!)

Es ist soweit. Ganz Deutschland ist in die Weihnachtsferien gestartet! GANZ Deutschland? Nein, ein südlicher Teil streikt noch zwei Tage, bevor dann auch wirklich ganz Deutschland entschwunden ist. Und in der Glotze? Die letzten unbekannten Promis am Arsch der Welt in einer Bluebox erzählen, wie dieses und jenes Happening im Jahr so aufgenommen wurde… na wunderbar… Daher nun: mein Technikrückblick 2014.

Das Wetter im Januar war ungefähr so, wie jetzt auch. Einfach zu warm (YES!) und dann auch noch ohne Schnee (YESYESYES!). Technisch hat sich viel getan in dem Monat, aber der für mich bleibendste Moment war, dass ich endlich komplett von Apple in die Windows-Android-Welt gewechselt bin. Damit hat das Jahr gut angefangen (und immerhin haben bereits mehrere funktionable SmartWatches, selbst die Moto360 geht mittlerweile – und nicht nur Bilder und Preistheorien). Leider bin ich mit meiner Nachtflugausbildung im 90 Minuten zu wenig nicht fertig geworden – aber: alles in Arbeit.

Im Februar waren Technik und Gesundheit die nerdigen Highlights. Auch das Wetter war immer noch gigantisch schön für die Jahreszeit. Da wusste ich aber noch nicht, dass ich im März seit langer Zeit mal wieder erleben würde, wie es ist, wenn man als Passagier wirklich herzlich willkommen und komplett umsorgt wird. Golf-Airlines, klarer Fall… Deshalb auch der Vorsatz für 2015, wieder ab in die Emirate – und natürlich mit wirklichen First Class Airlines.

Im April habe ich leider ein Angebot von Google ausgeschlagen, dafür aber meine Fitness-Tracker komplett umgestaltet. Und auch ein Update für den ChromeCast bekommen. Das Teil hat Inzwischenzeit noch mehr Updates bekommen und ist für die 35 Euro ein immer noch „must have“! Und das absolute Highlight war das Twitter-Schnitzel unter #auswärtsschnitzelMUC in München… Nur noch getoppt vom #auswärtsschnitzelPRG in Prag, etwas später im Jahr…

Der Mai war, politisch gesprochen, mal wieder eher ein Monat der „Serviceoffensive Deutschland“: Hitlergene, Unfreundlichkeit, gepaart mit sinnlosen und kundenfeindlichen „Vorschriften“ – und neben Beschwerden auch mit Rücksendungen gepaart… Aber immerhin hat es mit meiner Kreditkarte dann doch noch geklappt – wer hätte das gedacht?!?

Im Juni wurde es wieder nerdig. Netatmos Regensensor, der nach kleiner Standortoptimierung vom Fensterbrett Erlangen in den Hessischen Vorgarten umgezogen ist und seit dem dauerhaft verlässliche Ergebnisse twittert. Dann konnte ich nach einigen Wochen endlich sagen, was die Pebble wirklich taugt (geiles Teil!) Auch war der Sommer 2014 fast schon wieder vorbei, nur wussten wir es da noch  nicht. Auch stand von Google die I/O ins Haus, mit Android L (rätselhaft), Material Design, der erste Live-Blick auf die Moto360… und vielem mehr…

Juli, der Monat meines ersten Unboxings. Die Samsung Gear Live war da – und musste gleich jeden Tag einen kritischen Blogpost mit den neuen Geschehnissen über sich ergehen lassen. Mittlerweile hat auch Apple ein wenig das iphone 6 und das Plus vorgestellt. Großer Jubel, vor dem Bent(d)gate – und dem Gejammer über die Größen (mittlerweile wissen wir ja, dass sich tatsächlich das kleine Teil wie geschnitten Brot verkauft). Auch durfte auf die wohl schnell händisch zusammengeklebte Apple Watch ein Blick geworden werden… Tja, Geschmäcker sind unterschiedlich und was auch immer man davon halten möge, aber wahrscheinlich wird Apple Mitte 2015, sollte die Uhr jemals auf den Markt kommen, doch die Wearables damit salonfähig machen… nichts geht über Fans.

In der längsten Mitteleuropäischen Regenperiode des Jahres schickte mir Amazon ein Austauschgerät für den Staubsaugerrobotor (der übrigens heute noch tadellos läuft!). Und wir bereiteten uns mit täglich neuen „Leaks“ auf die IFA vor, die doch erst im September statt findet sollte… aber die Highlights, die da stückchenweise durchsickerten waren es auch wirklich wert…

Im September war es dann soweit: die ersten IFA-Highlights kamen an – und wanderten wieder zurück. Ich selber startete mit Gymondo in die Abnehmphase – die bis heute anhält und trotz dauerhafter Plätzchenphase weiter (wenn auch aktuell etwas langsamer) nach unten zeigt. Und amazon bot Prime-Kunden das fireTV für einen absoluten Kampfpreis an – und lieferte auch prompt.

Blöde Idee: denn dank des eigenen Controllers für das fireTV sitze ich seit Oktober immer vor der Glotze und zocke Asphalt 8 – mit viel Freude, auch wenn ich selber nur als komplett Unfähig zu bezeichnen bin. Sonst saß ich sehr ungeduldig da und wartete auf Android 5 (Lollipop) und die neuen NEXUS Geräte… wer hätte gedacht, dass das NEXUS6 bis kurz vor Weihnachten braucht (bei Bestellung im November). Und nerdig war es auch wieder, aber das muss ich ja nicht extra in jedem Monat betonen… oder?

So, Jahresendspurt. Die Moto360 kam, und enttäuschte auf Grund Software-Fehler komplett (bis ebenfalls kurz vor Weihnachten – und zwar so sehr, dass ich schon meinen Anwalt gegen den unwilligen Kundenservice von Motorola los laufen lassen wollte). Auch hat das fireTV ein paar Updates mitgenommen und sich somit, auch zusammen mit Netflix, als Vollersatz für das Stasi-GEZ-verschwendete und rechtliche TV gemausert. Und: das NEXUS9 mit Lollipop kam – ein schickes Tablet, einen Blick wert!

Und jetzt: Dezember. Warm. Regen. Wind. Ich finde es super, am liebsten wären mir die 12 Grad bis April zu behalten – und dann direkt ab in den Sommer. Mal kucken, in ein paar Wochen wissen wir hier mehr. Leider habe ich in dieser Zeit auf zwei Online-Shops gesetzt, die beide nur als Betrüger und nicht gesetzteskonform zu bezeichnen sind. Auch habe ich, wie schon im November, einige der (neuen/aktualisierten) Google-Apps ein wenig tiefer beleuchtet. Und, nächstes Unboxing: Das NEXUS6. Endlich! Welch Freude!

Aber das Jahr hat ja noch ein, zwei Wochen, ehe es rum ist. Ich bin gespannt, was so „last minute“ noch alles passiert. Wie dem auch sein mag, es war ein (nicht nur in technischer Sicht) spannendes Jahr und auch das nächste wird sicherlich wieder spannend.

In diesem Sinne: Euch noch eine schöne Zeit, staufreie Fahrt, weiterhin gutes Wetter und hoffentlich auch nächstes Jahr genug Themen hier, die Anklang bei Euch finden! Ich freue mich drauf!

Der neue Amazon Kindle Voyage ist da!

Es hat sich zwischendurch mit all den preisreduzierten Abverkäufen schon geäußert, dass es Amazon nicht nur um Marktanteile sondern auch um die Vorbereitung auf ein neues Gerät ging. Knapp einen Monat dauerte es, bis ab Bestellung nun die ersten Geräte ausgeliefert wurden. Touchscreen, höhere Auflösung und optional 3G weltweit, wohl mehr oder weniger kostenfrei. Das ist das neue Topmodell der Kindle-Serie, der Voyage.

Und ja – er ist toll. Die höhere Auflösung erkennt man sofort, sobald das Display aus dem Ruhemodus geht und anspringt. Auch der fest verbaute 3G-Modus hat was für sich… überall, wo es Netz gibt, gibt es nun Nachschub an Büchern. In den Vertragsbedingungen von Amazon habe ich verstanden, dass Kosten nur anfallen, wenn man mit dem Kindle etwas macht, was quasi nicht der amazon-Webseite und/oder der „Buchbeschaffung“ dient – das sollte sich doch einrichten lassen. Zu den genauen Kosten, was passiert, wenn man davon abweicht, war bei meiner Bestellung noch nichts zu erfahren…

Ok, schärferes Display. Check.
Und 3G (beim großen Modell) weltweit inklusive. Super.
Aber… TouchScreen? Das Verkaufsargument ging mir bis heute im Vergleich zu meinem „alten“ Kindle Paperwhite (also der Vorvorgänger) nicht ein. Auch hier konnte ich an jeder Stelle das Display berühren und das Gerät reagierte entsprechend. Hmmm… ich forsche weiter… (allerdings gelingt es mir nicht mehr, mit der Finger-in-parallelen-Ecken-Technik, Screenshots aufzunehmen)

Und dann noch die Umblättersensoren in den Randbereichen: eine geile Sache!!!!
Bei der großen Version des Voyage handelt es sich um zwei Sensoren, einem länglichen im unteren Bereich des Längsgehäuses (jeweils rechts und links baugleich), und einen eher punktierten im oberen Bereich. Der lange blättert vorwärts, der kleine rückwärts. Ein bisschen mit Druck drauf gehen, die Vibration abwarten – schon ist die Seite umgeblättert. Finde ich super, diese Kleinigkeit, damit kann man sehr einfach mit wirklich endlich einer Hand (und problemlos) das Kindle bedienen – auch nach einem Handwechsel…

Aber nett sind die Kleinigkeiten: Einschaltbutton nun rechts auf der Rückseite des Gerätes, geile Origami-Schutzhülle… und, wirklich nett: die automatische Helligkeitsregelung.

Ich muss gestehen, ich war mit meinem ersten Kindle Paperwhite schon zufrieden, aber mit dem Voyage habe ich noch mehr Spaß! Wirklich genial sind die Sensoren für das Hin- und Herblättern… endlich mit beiden Händen problemlos blättern, ohne große Finger-Akrobatik.

Sicherlich ist der Preis, vor allem für das große Gerät, aktuell noch ein bisschen abschreckend – wer aber quasi weltweit auf kostenfreies 3G-Netz verzichten kann, macht mit dem WiFi-Modell einen „guten Schuss“…

 

amazon fire TV mit noch mehr Funktionen

Mal kucken, wie lange es dauert. Ich bin gespannt, wann das neue Firmware-Update, das in den USA größtenteils schon erhältlich ist, auch in Deutschland ankommt. Danach hat das fire alle Funktionen, die auch ein appletv, welches als Version 3 nun mittlerweile vom Markt überholt wurde, auch kann. Stichwort: Screen Mirroring.

Nachdem Netflix es nun auf das fireTV geschafft hat, ist amazon Apple einen riesen Schritt voraus. Aber nein, nicht nur wegen Netflix, nein – da das fire sich mit einem Spielecontroller, der dem der XBox unglaublich ähnelt, verbinden lässt und damit auch zur „kleinen Zockermaschine“ mutiert. Und das alles für einen Preis, der (zumindest zum Start und für Primekunden) unter dem Preis eines appletv lag.

Und nun kommt die neue Firmware. Und damit auch ScreenMirroring. Damit kann also das Display eines Tablets oder eines Handys problemlos über das fire auf den damit verbundenen TV gespiegelt werden. Somit eröffnet das fireTV die Darstellung duzender weiterer Apps und deren Inhalte.

Ich hoffe mal, dass es nicht zu lange dauern wird, bis die Firmware hier ist…. und Geduld ist nun mal nicht meine Stärke…

amazon fire TV spricht nun auch endlich Netflix

amazon hatte versprochen, dass Netflix noch auf den eigenen TV im Oktober kommt – und das Ziel wurde auch „nur“ um einen Tag verfehlt. Heimlich kam ein neues Firmware-Update und schon war die App im eigenen „Store“ auf dem TV zu finden.

Ein bisschen tricky für jeden, der von Anfang an gleich starten wollte, war die App im Bereich „Belieb“ und „Unterhaltung“ nicht zu finden, erst nach und nach tauchte die Netflix App dann auf.

Auch waren noch gewisse Startschwierigkeiten zu überwinden: ich musste mich anfangs bei jedem Start der App erneut einloggen (nervig!), auch nicht das komplette Angebot lies sich sofort abspielen… seltsame Fehlercodes und ein paar Tage mussten vergehen, bis dann endlich ein „erzwungener Neustart“ in Form von Kabel ziehen das fireTV dazu bewegte, fehlerfrei zu laufen…

Als Dankeschön gleich mal Skyfall angesehen und diesen Blog dazu geschrieben.

Also: checken, dass die neueste Firmware drauf ist, mit Geduld durch den „App“-Bereich suchen, installieren – und im schlimmsten Fall man den Stecker für ein paar Minuten ziehen – und schon ist Netflix auf dem amazon fire TV und läuft tadellos.

Viel Spaß!

Meine ersten Tage mit dem amazon fire und dem zugehörigen Controller

Juhuu – ich war dank Prime unter der ersten Auslieferung des amazon fire und des zugehörigen Controllers. Nun steht das schicke schwarze Böxchen im Wohnzimmer und… wie hat es sich denn bisher so geschlagen? Erster Rückblick.

Dass das Gerät, die Verpackung und die Installation mit wenigen „Handgriffen“ und ein paar Klicks erledigt sind, habe ich Euch vor geraumer Zeit bereits mitgeteilt. Nun aber zu der Frage: ein paar „Tage“ benutzt, wie schlägt sich die „Box“ von amazon denn nun?

Großer Nachteil des fire ist, dass man ihn nicht ausschalten kann. Wobei, wer beim appletv den „geheimen“ Tastendruck (aber nur mit der richtigen Firmware) nicht kennt, muss auch hier immer warten, bis die Box aus geht. Also, eigentlich Industriestandard. Allerdings hatte sich eine App aus der fire-Kollektion aufgehägt, somit lief die Box erst mal ein paar Tage nonstop durch. Allerdings hat kurzes Kabel ziehen dieses Problem auf nimmer-Wiedersehen gelöst.

Die Bedienung ist einfach, die Menüs selbsterklärend dank der Beschriftungen am Rand – und mit Klicken, zurück, Menü und Home kann man wirklich nicht viel falsch machen. Fehler habe ich bisher in der Firmware oder in der Benutzeroberfläche nicht finden können.

Aber der wirkliche Clou ist: der Controller.
Ziemlich eng an den aktuellen Microsoft-XBox-Controller angelehnt liegt das Teil gut in der Hand – auch wenn ich als Nicht-Zocker immer noch leicht mit den doch zahlreichen Knöpfen beschäftigt bin…

Ich habe mir, eigentlich nur als Test, Asphalt 8 auf dem fire geladen und installiert. Und gleich mal eine Runde gestartet. Ist mit dem Controller schon angenehmer als mit dem Tablet, wo man immer nach rechts und links kippen für die Lenkung musste. Dafür habe ich nun eine links-rechts-Wippe (wobei ich auch so ein Wackel-Mini-Joystick-Ding nutzen könnte, aber dafür klappt meine Feinmotorig wohl zu wenig), ein paar Knöpfe – und stundenlanger Spießspaß!

Ich kann also das fire und vor allem für ein bisschen Zocken zwischendurch, wirklich wärmstens empfehlen. Einzige Einschränkung: Nicht jedes Spiel, dass der amazon App Shop für Android im Angebot hat, gibt es auch für das fire. Aber, die Liste, die es auf dem fire gibt, hat wohl für jeden was im Angebot!

Einziger Wermutstropfen: ich warte immer noch ganz dringend auf das Firmware-Update, damit auch endlich Netflix (und Maxdome, aber wer bitte kuckt das schon?) direkt läuft… soll aber im Oktober noch kommen – ich bin gespannt!

 

Ach ja, ganz vergessen: Wer sich mal mit der Sprachsuche angefreundet hat, wird nichts anderes mehr benutzen…! Versprochen!

amazon fireTV und der zugehörige Controller: aufgebaut und Inbetriebnahme

Schade, dass das Paket mit Hermes gestern zu spät für den letzten Postlauf geliefert wurde, so dass ich erst heute, nach 2,5 Stunden Autobahn, in der Lage war, das fireTV in Betrieb zu nehmen und den passenden Controller zu verbinden. Somit kommt hier und heute mein erster Eindruck…: Freitag Abend Programm mit dem amazon fireTV.

Ich konnte es kaum fassen, als es in Deutschland plötzlich auftauchte – und dann für Prime-Kunden auch noch die Hälfte günstiger war. Auch wurde der von Anfang an avisierte Liefertermin 25.09. gehalten. Juhuuu!

Das ist alles beim fireTV dabei
Das ist alles beim fireTV dabei

Aber, wie schlägt es sich denn nun?
Verpackt ist es super. Amazon hat die Sache mit dem „frustfreien Verpacken“ mittlerweile perfektioniert. Das schöne an der Sache ist: Batteries included! Kein langes suchen im Haushalt nach passenden Batterien für die Fernbedienung, alles dabei (bis auf das HDMI-Kabel, aber hey…das war klar!)

Anschlüsse am fire
Anschlüsse am fire

Angeschlossen ist das fireTV auch gleich: Strom dran, HDMI dran, Batterien in die Fernbedienung – und schon kann es los gehen. Da ich es für mich selber bestellt habe, ist es ab Auslieferung bereits mit meinem Amazon-Account verbunden. Das ging ja schnell – und einfach… Noch schnell die WiFi-Daten eingeben… das geht schnell von der Hand, da man am Ende des Blocks auf der anderen Seite wieder an den Anfang der virtuellen Tastatur springen kann.

Online läuft – und dann erst mal das aktuelle Update laden und installieren. Dazwischen startet das fire automatisch zwei Mal neu – und schon ist man in der Übersichtsseite. Erster Eindruck: echt amazon (und das meine ich positiv!). Instant Prime Video: check. Meine Musik: Check. Meine Bilder: Check. Meine gekaufte Serie: Check.

Erste Amtshandlung: Update
Erste Amtshandlung: Update

Einzig die Fernbedienung stört mich ein bisschen: sehr schick im Design – aber mit den Knöpfen ein wenig zu viel Plastik. Klack klack. leichtes hängen bleiben inklusive, ab und an. Schade.

Ach ja: und die Ankündigung, dass Netflix und Maxdome auf dem fireTV laufen, stimmen (aktuell) definitiv nicht! Es ist aktuell alles amazon – und nur amazon… ich hoffe, das nötige Update kommt bald (ein Workaround ist übrigens schon im Netz, werde ich morgen mal in Ruhe testen).

Aber zurück: Nach der Einrichtung gibt es einen kleinen Comic, der einem zeigt, wie man mit den wichtigsten Sachen am fireTV umgeht. Und… vor allem mit dem Sprachassistent… Und, was soll ich sagen? Apps, Spiele, Musik und Filme (oder Kategorien) – es hat bisher alles geklappt (und am Besten klappt es, wenn es bei amazon vorhanden ist). Ich bin begeistert!

Der Aufbau ist nüchtern-funktionabel, die Bildschirmseiten intuitiv zu bedienen. Das Navigieren läuft flüssig und ohne Verzögerungen. Im Ganzen ist das fireTV ein wirklich Hardware-seitig abgestimmtes System, das voll auf die amazon-Inhalte abstellt und diese wirklich optimal wieder gibt!

Aber halt – da gibt es ja noch die Rubrik: Apps. Und Spiele.
Auch dafür hat sich amazon was einfallen lassen: einen Game-Controller (Bluetooth).
Für 40 Euro gibt es (soeben per Mail erhalten) einen Gutschein über 5,49 Euro für ein Spiel. Sonst kann man alle Spiele, die man über den amazon App Store (und die kompatibel sind) automatisch auch auf dem fire zocken. Und vor allem: mit dem Controller.

 

Controller, noch verpackt...
Controller, noch verpackt…

Eingerichtet ist der gleich – und ein echter Zocker, im Unterschied zu mir, hat mit Sicherheit, was die vielen Tasten angeht, kein Problem, sofort erste HighScores zu knacken – eingerichtet und verbunden ist das Teil in unter zehn Sekunden.

 

Und hier die andere Seite mit Knöpfen drauf
Und hier die andere Seite mit Knöpfen drauf

Einzig störend finde ich, dass das fireTV sich nicht ausschalten lässt. Es geht zwar nach 30 Minuten in „einen“ Ruhezustand – allerdings ist das Gerät immer online um evtl. Update zu installieren. Auch stört mich, dass Netflix noch nicht da ist – und erst ein Update im Oktober das offiziell lösen soll… ich bin gespannt.

Nichtsdestotrotz bin ich nach den ersten Stunden, den ersten Spielen (Asphalt 8 und so), der Musik und auch dem Gerät an sich – vor allem der wirklich genialen Spracheingabe!! – total begeistert.

 

Klar – ein Langzeittest folgt noch! Aber Stand heute: KAUFEMPFEHLUNG!

 

Auch das kann nur amazon: So unglaublich viel Zufriedenheit für den eigenen Thron! Danke! 🙂

Thron-Sunny
Thron-Sunny

Kreditkartenausgabe ist heutzutage schon schwer – wenn es die Landesbank Berlin Brandenburg macht

Ich glaube, ich war 14 – und bei Leibe noch nicht selbstständig -, als mir die erste AmEx mit meinem Namen drauf per Post zugestellt wurde. Ungefragt, unbeantragt. Es sollte noch ein wenig dauern, bevor die Sparkasse, dann die Vereinsbank, dann die Lufthansa (riesen Fehler!) und zu guter Letzt noch PayBack eine Visa oder MasterCard zu mir senden durften. Und, auf eigenen Wunsch vor ein paar Monaten: die amazon Visa der Landesbank Berlin Brandenburg.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich mir damit ebenfalls so eine Bauruine ins Haus hole, für die diese beiden „Landeshauptstadtimitationen“ bekannt sind. Aber – das Schicksal nahm seinen lauf.

Zuerst ging alles gut (bis auf die Komplikationen mit der doch unglaublich Service-orientierten Postfrau). Doch dann, nach drei Tagen – Karte gesperrt. Buchung über 600 € von RedCoon (nicht von mir!) fiel dem Hack-Auswerter im LBB-Hauptquartier auf. Also, neue Karte zu mir. (Die der Briefträger aus Faulheit nicht ablieferte, also musste ich wieder zur Service-orientierten Postfrau). Dann eine email, dass mein PostIdent nicht geklappt hat. Also, wieder zu Post. Wieder die hochqualifizierte Fachfrau. Danach ein Schreiben, nicht von der LBB, sondern von der PostFiliale. Das PostIdent hat wieder nicht geklappt. Also, mal in Hessen bei der Post mein Glück versuchen. Aber auch hier zwei Wochen später eine email der LBB, dass PostIdent hat nicht geklappt. Jetzt war Schluss mit lustig.

Drei Tage später war die Karte wieder tot, nun war mein Hotline-Anrufe-Verhalten eher so auf dem Niveau „Dresden ’45“. Mit der sofort ernstzunehmenden Drohnung, dass die Karte heute Abend nach dem Tankstellenbesuch, sollte sie immer noch nicht gehen, einfach über meine Schulter weggeschmissen wird, nahm man mich „endlich ernst“ – und schwupps, war das Problem mit der Karte gelöst.

Bis ich mich soeben, alamiert durch die monatliche email, um die Aufstellung der drohenden Abbuchung kümmern wollte… war ja klar, das Passwort ist ungültig…

Wahrscheinlich auch die hinterlegte PIN meiner Karte, aber das werde ich schon irgendwo bei einem der nächsten Zahlvorgänge erfahren. Dann fliegt das Teil aber wirklich einfach nur so in den nächsten Mülleimer!

Berlin-Brandenburg, ist ja wohl technisch und serviceorientiert auch mehr so wie ein Entwicklungsland mit Rechenschiebern… muss die Ausgabe einer Kreditkarte schwer sein, im Jahr 2014… unfassbar!

Seid mal froh, dass ihr von mir keine Bewertung auf ebay bekommt – Ich wäre neben Chuck Norris der erste, der NULL STERNE vergeben könnte!!!!

 

 

Landesbank Berlin Brandenburg: wie man es mit Kreditkarten nicht macht

Kreditkarten begleiten mich, wenn auch von unterschiedlichen ausgebenden Stellen, bereits seit mehr als 30 Jahren.

So sollte eigentlich die Geschichte beginnen, die mittlerweile ein gutes Ende gefunden hatte, nach viel hin-und-her mit der Post, Landesbank Berlin-Brandenburg – und meiner amazon Visa.

Aber – seit gerade eben eine neue Situation – mehr dazu morgen Vormittag… ich muss mal schnell einen Bankmitarbeiter niederschlagen gehen…

Warum PayBack nervt und es mit uns allen nicht wirklich ernst meint…

Da ist man dabei, einen Blogpost vorzubereiten, da ich IMMER WIEDER Probleme mit externen Shops bei der Sammlung von Punkten habe (allen voran Amazon) – und nun liefert mir PayBack eine weitere Steilvorlage für meine Theorie:

Quelle: payback.de - Mehr Infos sind wir also nicht wert?
Quelle: payback.de – mehr Infos sind wir also nicht wert???

Eigentlich wollte ich in diesem Blog ja schreiben, dass ich mich vor Jahren mal bei Loyalty Partner in München vorgestellt hatte, um dort eine Stelle im Bereich SEO und Marketing anzutreten. Und eigentlich war schon damals in dem Gespräch die wichtigste und brennenste Frage: Wie gelingt es, beim Verlassen der PayBack-Seite „den Code“ zum Punkte sammeln mitzunehmen? Darauf hatte ich eine einfache Antwort: Ins Profil bei dem Anbieter hinterlegen und somit immer und überall automatisch mit sammeln. Banal und einfach – bis heute nicht umgesetzt. Gut, aus dem Job wurde ja auch nix…

Und nun bestelle ich gerade House of Cards Season 2 über amazon vor – und will natürlich die 14 lächerlichen Punkte mitnehmen (ich verwirre meine Datensammler gerne mit „Ausrutschern“, die nicht in „mein“ Profil passen) – und siehe da, alles, was ich an er(n)ster und umfassender Information bekomme, ist oben stehendes Banner. Keine Punkte mehr ab 30.06.

„Was Sie jetzt schon wissen sollten?“ – Und dann kommt man auf eine Seite, die eine belanglose Liste weitere Online-Shops, bei denen noch Punkte gesammelt werden können, aufzeigt. Genau so sieht offene Kommunikation aus. Respekt. Danke für so viel Kommunikation. (Aber immerhin ist die Seite nicht down, wie so häufig in letzter Zeit!)

Na ja – egal. Für mich unterstreicht das nur meine These, dass PayBack mittlerweile keinerlei Interesse mehr daran hat, „externe Partner“ für Punkte einzubinden. Wahrscheinlich sind die zu vermarkenden (Payback hat mir versichert, dass ein Verkauf von Profilen nicht statt findet!) und damit auch zu verkaufenden Kundenprofile zu heterogen, da die „Kunden“ die Karten immer mal wieder gerne „vergessen“ oder bei der Webweiterleitung Seitens PayBack die „Weiterleitungs-ID“ gerne mal bei weiteren Suchen oder einem „Back“-Klick im Browser verloren gehen…

Dass Amazon den Laden verlässt, freut mich – auch insofern, da ich mit deren Kreditkarte wesentlich schneller Punkte erhalte, als PayBack meine Daten verkaufen kann. Insofern ist es mir mittlerweile so was von egal, ob PayBack es ernst meint oder nicht – wer wissen will, welche Zahnpasta ich kaufe, kann mich gerne über Twitter fragen, ich gebe es auch ohne Punkte frei heraus…