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Es ging schneller als erwartet – das amazon Alexa Echo Connect… ging heute zurück!

Gerade gekommen, schon wieder weg: Preis-Leistungsverhältnis: ungenügend!

Gerade gekommen, schon wieder weg: Preis-Leistungsverhältnis: ungenügend!

Ja ja, alt geworden ist es nicht, das connect. Kaum da und mit viel Aufwand installiert, enttäuschte es mich auf ganzer Linie. Somit konnte ich es nicht weiter auf meinem staubigen Router-Regal (HEY! ANFASSEN STRENGSTENS VERBOTEN!) tolerieren und habe, dank einigen eifrigen Bloglesern und PodCast-Hörern, noch ein paar Testanrufe gemacht… somit musste das Teil nicht bis Montag ausharren, sondern ging Samstag Abend bereits mit Hermes zurück auf die Reise!

Man könnte es fast in Stunden ausdrücken, wie kurz es her ist, dass ich Euch den Einrichtungs- und irgendwie auch ersten Erfahrungsbericht rund um das amazon Echo connect geschrieben habe. Dank meinem Aufrufs, wer Lust hat, es mit mir zu testen, konnte ich Freitag und Samstag noch ein paar Testanrufe und Test-Angerufen-Werde machen. Sorry, dass ich Euch nicht ALLE einbeziehen konnte, ich dachte, dass vielleicht drei oder maximal fünf sich melden… gegen Ende musste ich nach 20(!!!) „Willigen“ stoppen – nicht zuletzt, da die Meinung einhellig war.

Und nachdem das connect während ich diese Zeilen schreibe, bereits bei Hermes im Versanddepot liegt, könnt ihr Euch sicherlich vorstellen, was die Meinung ist: Na klar, das Geld nicht wert!

Bei ein paar Testanrufen (sorry, dass ihr es nun SO erfahren müsst!) stand ich NICHT wie behauptet, direkt an meiner Alexa. Und ja, bei einigen habe ich behauptet, ich gehe nun weg und bewege mich, habe aber meine sitzende Position nicht verändert und nur den Kopf leicht gedreht (auch sorry dafür!). Da ich aber bei beiden Versuchen mehrmals immer auf die schlechte Qualität des Anrufs und auch die nahezu Unverständlichkeit von mir hingewiesen wurde, macht es echt keinen Sinn, über das Gerät weiter nachzudenken.

Auch testete ich, wie die Stimmenanwahl des Telefonbuchs klappt. Bei den von Euch bekommenen „Demoaccounts“ war das kein Thema. Name, Nummer: das KONNTE selbst Alexa nicht versauen. Aber kaum griff ich zwischendrin auf meine bestehenden Kontakte mit mehr als einer Nummer zurück, schon war das Chaos wieder perfekt: Nachfrage, ob Alexa den Namen richtig verstanden hatte – und dann zu 99% Anwahl der nicht gewünschten… na… ja… genau: Mobilnummer!

Alea iacta est: weg damit! Ich muss gestehen, dass ich das Alexa schon lange nicht mehr für Video- oder Sprach-Anrufe genutzt habe (aus Gründen), somit behalte ich kein technisch aktuell unausgereiftes Gerät für klassische telefonische Geräte – wenn mein Handy immer neben mir liegt…

Meine abschließende Beurteilung:

Gut is‘: …dass das Gerät es endlich nach Deutschland geschafft hat. An sich auch der Preis, wenn es technisch und die Telefonbuchanbindung der Alexa-Geräte besser und ausgereifter wäre. Aber: wer braucht heute (privat) noch einen Festnetzanschluss?

Taugt nix: Von der Einrichtung über die Anleitung zur dann doch klappenden Gesprächsqualität – Finger weg davon, da 40€ dann plötzlich wirklich Geld sind. Auch stört mich diese „always on“-Sache mit den LED-Lichtern auf der Oberseite…

Facepalm: Ich sagte es im letzten Blogpost bereits, ich tendiere zur Rücksendung. Weitere Tests ergaben: Rücksendung! Sprachqualität mehr als mies, Telefonkontakte werden wohl nur mit „mobil“ korrekt gesynct, sonst klappt mal „Home“ oder „zu Hause“ oder auch nur „Festnetz“ – und meistens wurde, egal was ich angesagt habe, das Handy angewählt. Das brauche ich 2018 nicht! Bin nun wieder „nur“ per Drop-In erreichbar, das connect ist schon auf dem Rückweg!

amazon Alexa Echo connect ist da – und so kriegt man das Teil an einer fritz.box zum laufen (Erfahrungsbericht)

amazon Alexa Echo connect ist seit geraumer Zeit nun auch in Deutschland erhältlich. Die kleine Box klemmt sich ans Telefon und ermöglicht, dass man über jedes Alexa-Gerät, das man zu Hause stehen hat, über diesen Anschluss nicht nur von Alexa zu Alexa Video-/Calls- und Nachrichten-„Nachrichten“ verschicken und führen kann, sondern eben auch echte richtige altmodische Anrufe. Mich hat die Einrichtung auf Grund der aktualisierten aber trotzdem sehr spärlichen Anleitung viel Zeit gekostet, bis ich es endlich hin bekommen habe – und das „wie“ will ich daher mit Euch teilen. Konkret: Glasfaser-Anschluss mit Telefon over Internet und einer fritz.box 7490 – so klappt die Einrichtung und der erste Call (und die erste Ernüchterung!)!

...endlich brennen alle Lichter am echo connect und es geht... aber... ein langer Weg und enttäuschende Sprachqualität!

…endlich brennen alle Lichter am echo connect und es geht… aber… ein langer Weg und enttäuschende Sprachqualität!

Endlich da! Endlich auspacken! Endlich anschließen… doch halt… eine aktualisierte Mini-Flyer-Anleitung, die auf eine Aktualisierung verweist. Eine email, mit einem schnellen Video für die Installation. Und trotzdem hat es mich über eine Stunde gekostet, bis das connect endlich reagiert hat.

Um Euch diese Zeit zu ersparen und eine erfolgreiche Installation im ersten Anlauf zu gewährleisten, folgen meine final-erfolgreichen Schritte. Achtung: ich habe eine fritz.box 7490 im Einsatz und beschreibe daher die Schritte rudimentär, ohne Details aus dem Menü meines Routers. Solltet ihr einen anderen Hersteller haben, guckt doch mal, wie da so die Einstellungen heißen und umgesetzt werden müssen.

Doch zunächst: wie man es NICHT macht – der viel zu kurzen Anleitung folgen und den ersten kapitalen Fehler begehen: Der große verlockende Telefon-Doppelstecker! Schließlich sagt die Anleitung: Stecken Sie das Echo Connect dort an, wo Sie Ihr Telefon anschließen würden. Und schon macht der Doppelstecker Sinn! DSL-Router-Stecker raus, Doppelstecker rein, unten Kabel für den Echo Connect eingeclipst und hinten wieder den fritz.box-Stecker dran. Dieser kapitale Fehler kostete mich knapp 45 Minuten.

Warum?
Nun: mein Router hatte kurze Zeit später wieder Internet. Auch der Connect zeigte eine Verbindung an – aber nur kurz. Blöd, wer an einem „digitalen Voice over IP“ (VoIP) – Anschluss ein analoges Gerät direkt anschließen will.

Kurz gesagt: ich habe gute 45 Minuten, inklusive zweifachen Geräte-Reset, versucht, das Connect mit meinem WiFi zu verbinden – immer Fehlanzeige. Aber… ich habe den Fehler nicht durch logischen Nachdenken gefunden – sondern durch die Tatsache, dass dieser riesen Doppelsteckerbuger meinen Saugroboter bei der Fahrt am nächsten Tag erst zu einer kurzen Zerstörung des Steckers und dann einem „Kabelfrass“ verführt hätte.

Daher baute ich wieder „rück“: Alle Stecker und Kabel raus, Router-Kabel wieder in die Dose an der Wand… und nun… das Teil direkt mit dem Router verbinden. Bei der fritz.Box gibt es vier analoge (2x Telefonstecker, 2x Mini-Clip-Stecker) und einen S0-Stecker, der aber wie die Miniclip-Stecker aussieht, aber nur digitales ISDN bedienen kann. UND ZUSÄTZLICH muss man über das Menü der fritz.box den gewünschten Anschluss erst „belegen“, also die grundlegende Funktion und die gewünschte Rufnummer „aktivieren“.

Und siehe da: plötzlich konnte das Connect nicht nur mit der orangen WiFi-Lampe blinken, nein, es konnte wirklich auch die beiden Telefon- Upload- und -Verbindungs-Leuchten aktivieren. Und schwupps, kam ich in der App bei dem Schritt, in dem ich händisch mein eigenes zu-Hause-WiFi verbinden sollte, weiter.

Wer sich hier noch nicht abgekämpft hat und jetzt nur Fragezeichen sieht, in kurz:
Wenn Du Deinen Router DIREKT in die Telefondose steckst, hast Du einen VoIP-Anschluss und kannst das Connect nur korrekt in Betrieb nehmen, wenn Du es direkt an Deinem Router betreibst. Dann wirst Du viel von dem, was ich in der Alexa-App auf dem Handy erlebt habe, nie groß sehen – was kein Verlust ist, glaub mir!

Also nochmal: Echo Connect MUSS, egal wie verlockend die mitgelieferten Stecker wirken mögen, an die Router-Buchse – und nicht an die Telefondose an der Wand!

Und wenn dann alles geht, der Connect im WiFi hängt – kommt sein erstes Update. Dafür könnt ihr Euch die fünf Minuten, die die App als Zeitdauer vorschlägt, wirklich auch Zeit lassen, da der Neustart des Geräts auch noch ein bisschen dauert.

Dann aber nur noch, und jetzt sehe ich kritische Blicke, das Telefonbuch des Handys auf amazons Alexa-Server importieren, und schon kann es los gehen.

Eingehende Anrufe werden mit Name angesagt, ausgehende könnt ihr, wenn mehrere Nummern angelegt und individuell gepflegt wurden, durch „Irrenhaus, Mobil“ auf dem Handy und durch „Irrenhaus, Home“ auf dem Festnetz anrufen.

ACHTUNG: seid bei diesen Tests vorsichtig, dass die RICHTIGE Nummer angerufen wird! Während die meisten Telefonanschlüsse bei Festnetznummern eine Flat bieten, kann ein Handynetz schnell mal einen zweistelligen Centbetrag kosten – für ein „Ist nur ein Test, bis später!“.

Mein erster Eindruck:
Das Gerät ist ordentlich, die Verpackung sehr gut. Die Anleitung(en), egal ob alt oder das neu gedruckte Update, lassen sehr zu wünschen übrig. Ohne eine gewisse Technik-Affinität ist hier keine Inbetriebnahme möglich. Besonders witzig finde ich den Hinweis, dass es über den Chrome auch auf dem zu-Hause-Rechner möglich ist, das Echo-Gerät einzurichten… Doppel-WiFi-Ethernetkabel-Betrieb, hat das sonst noch jemand? Also! Handy oder Tablet benutzen!

Wenn es läuft holt es sich ein erstes Update: löblich und nervig. Ich will es endlich testen und nicht warten! Aber: hier kommen die aktuellen Produktverbesserungen! Unbedingt mitnehmen!

Dann: erster Call. Ich habe ja ein paar Alexa rum stehen, also: Rufe Mutti zu Hause an. „Mutti mobil wird angerufen“. Trefferquote: seichte 50%. Erst mal in der Alexa-App nachsehen, ob der Kontakt richtig gesynct wurde. Dann: Rufe Mutti zu Hause an. Rückmeldung: „Rufe Mutti an“. Ich werde nervös. Schon wieder Handy? Ein teurer Probeanruf? Meine erste Frage, als meine Mutter abhebt: habe ich Dich auf Handy oder zu Hause – PUH! FESTNETZ! Das wäre also verbesserungswürdig.

Auch eine Überarbeitung wert: Ich habe mich wohl unglaublich leise und weit weg angehört – erst als ich quasi direkt in das Alexa mit leicht erhobener Stimme gebrüllt habe, wurde ich von meinem Gegenüber als „akzeptable Lautstärke“ bezeichnet.

Einen eingehenden Anruf als Test 2 an diesem Abend konnte ich nicht ausprobieren, da das Echo erst den Klingelton abgespielt hat, als bei meiner fritz.box bereits der Anrufbeantworter ansprang… also… bleibt dran, ein ausführlicher Test kommt noch!

Mein Eindruck nach Installation und ersten Testanruf:
Ich glaube nicht, dass das Echo Connect bei mir bleiben wird. 40€ für die Tatsache, dass ich ein Alexa-Gerät lauthals anschreien muss? Da hat Telefon oder Handy die Nase vorne. Auch die vielen „Missverständnisse“ bei der Nummernwahl – viel zu aufwendig. Und die Installation: da muss eine bessere Doku her, auch mein Blog ist viel zu kurz, für jemand, der nicht weiter kommt und so wie ich, erst mal 45 Minuten mit wildem Probieren versucht.
Was mich aber am meisten enttäuscht: Wenn ich per Drop-In Nachrichten verschicke oder (Video-)Calls starte, bin ich, auch bei freier Bewegung im Raum, einfach verdammt gut (wenn auch leiser werdend) zu verstehen. Und bei einem Telefonanruf muss ich so laut brüllen, dass mein Nachbar theoretisch meine Mutter anrufen und ihr alles „zurufen“ kann, was ich in meine Alexa-Lautsprecher-Box schreie? Nein, das überzeugt mich aktuell so gar nicht! Aber: ich werde es das Wochenende noch umfangreich testen – wer seine Festnetznummer los werden möchte für einen kurzen Anruf, melde sich bei mir!

Gut is‘: Der Preis, die problemlose Funktionalität mit allen (bestehenden) Amazon Alexa-Lautsprechern.

Da geht noch was: Die Anleitung. So kriegt man das Gerät nie zum Laufen! Und: Die Gesprächsqualität. Tarzan hätte seinen Spaß daran, ich eher nicht. Und dann noch: der Preis – zu hoch, für „Schreien in der Alexagruppe“- um vom Gegenüber verstanden zu werden.

Steve’s Machtwort: Tendiere aktuell zur Rücksendung. Mehr dazu nach dem kommenden Wochenende.

Hintergrundinfos: Das aktuell mit 3,5 Sternen bewertete Gerät kann für knapp 40€ mit sofortiger Lieferung (prime!) bei amazon.de bestellt werden. Voraussetzung: Telefon- und Internetanschluss und mindestens ein Echo-Gerät (oder ein Handy mit Echo-App, das als Alexa-Gerät dient).

Und bei Euch so. Haben wollen oder lass-mich-in-Ruhe? Habt ihr schon ein, wie ist Eure Zufriedenheit? Oder bist Du der halbe Stern bei amazon? Ich freue mich auf Eure Kommentare!!!

Das neue amazon Echo Plus ist da und aufgebaut – erster schneller Review

amazon hat als Vorankündigung ein wahres Produkt-Relaunch-Feuerwerk gestartet. Neuer Echo. Neuer Echo Plus. Bald dann auch der Echo Show (ich warte echt noch drauf!). Da ich bereits zwei Dots zu Hause habe, hat mich nicht viel davon begeistert… doch… STOPP! Das Plus hat also ein Hub eingebaut, mit dem man nach dem zigbee-Standard Heimautomatisierung ohne lästige Hersteller-Basis-Module steuern kann? Dann nix wie her damit! 

Heute mal ohne Bild und nur ganz auf die Schnelle: Angekommen ist das Plus letzten Donnerstag, aufgebaut und in Betrieb genommen war es binnen Sekunden (gut, ich mache das mit Hilfe der amazon Alexa-App nun schon zum dritten Mal). Auffällig und für mich ein riesen Kritikpunkt ist allerdings, dass das Plus keinen USB-Mini oder gar USB-C-Stecker für die Stromversorgung verwendet, sondern einen „kleinen runden“. Das finde ich ziemlich blöd, da nun wieder ein „Steckerzwang“ besteht, den ich z.B. bei den Dots auch anderweitig „ersetzen“ oder an ein ANKER anschließen konnte.

Nett ist, dass Alexa nur noch zwei Tasten hat: Mikro an/aus und den „Punkt“, der Alexa händisch zum Leben erweckt. Für die Lautstärke, wenn Sprachbefehle gerade nicht „laufen“, dreht man einfach den oberen Rand. Das läuft „smooth“ und, wenn man es von einem anderen Modell nicht kennt, kommt man ohne Schnellanleitung erst mal nicht drauf.

Das Teil ist solide verarbeitet und mit dem Metall-Body ein wirklich schönes Ding, viel zu schade, um es in eine Ecke zu stellen. Die Klangqualität, wenn auch im Internet bei diversen Tests eher als mies und schlecht beurteilt, ist gut – klar, wenn ich mein Sonos aufdrehe, dass es die Nachbarn aus den Zimmern pustet, höre ich nichts mehr von Alexa oder deren Musikwiedergabe – aber der Vergleich hinkt ja auch ein bisschen.

Kurz gesagt, mein Schnelltest-Fazit nach dem ersten Aufbau: Das Gerät ist solide verarbeitet und qualitativ hochwertig. Nette Gimmicks wie der drehbare Rand für die Lautstärke. Wenig begeistert mich der Stromanschluss: kleiner Rundstecker statt USB-mini wie bei den Dots. Zu Alexa und der Funktionsweise der Mehrfachmikrofon-Kette sage ich nichts, diese sind top wie eh und je.

Einziger Wermutstropfen: Philips hue! Nicht nur, dass das System unrealistisch teuer und völlig Kunden-fremd entwickelt und zu allen Jahrhunderten mit noch schlimmeren „Updates“ weiter entwickelt wird – die Lampen von einem eingerichteten System zu entkoppeln ist, wie alles bei hue: teuer, kompliziert und zum kotzen! Daher konnte ich leider diese mir ganz besonders wichtige Funktionalität noch nicht testen – Update folgt, versprochen!

 

Philips Hue – nette Idee, wenig Innovation, nicht zu Ende gedacht und das für teuer Geld – keine Kaufempfehlung!

Nüchtern betrachtet ist der Preis, und sei es nur für eine Nachkaufbirne eines Drittanbieters, eine Unverschämtheit und sollte einen davon abhalten, ein Philips HUE oder ein ähnliches System zu kaufen. Was aber, wenn ein sponates Prime-Angebot es tatsächlich für den Moment preislich interessant gestaltet und die amazon Alexa-Integration ihr übriges tut? Na, dann testen wir eben mal, ob HUE Daumen hoch oder runter bekommen…  Lies den Rest dieses Beitrags

Google Home – kaum da, schon gelobt… aber…

08.08.2017. Den Tag, der rot in meinem Kalender angestrichen war. GoogleHome („1“, in den USA munkelt man, dass dieses Jahr noch der Nachfolger „2“ auf den Markt kommt) hat es endlich auch auf den deutschen Markt geschafft. Damit ist der neue Google Assistant endlich aus dem Telefon ausgebrochen und steht auf dem ersten „eigenem“ Gerät zur Verfügung. Schnell war also der Bestellbutton gedrückt, sofort wurde die N26-Kreditkarte belastet – aber dann kam die kognitive Dissonanz, die mich umgehend die Bestellung (das geht innerhalb knapp einer Stunde nach Aufgabe der Bestellung) wieder stornieren lies… warum… ganz einfach…

Google Home - endlich verfügbar! Quelle: store.google.com

Google Home – endlich verfügbar! Quelle: store.google.com

Wenn selbst die c’t schreibt, dass das von Google verbaute Umfeldmikrofon der Hammer ist und man sich schnell an die, im Vergleich zu amazon doch recht künstliche Stimme gewöhnt hat, ist das schon mal eine Auszeichnung. Also war mein Weg zum Google-Online-Store nur einen Mausklick entfernt. Ebenso wie die Bestellung. Ich war schon am überlegen, wo im Wohnzimmer das Home seinen künftigen „Stellplatz“ finden würde. Wie es zusammen mit meinem ChromeCast Inhalte auf meinen TV zaubern wird. Welche Fragen es hoffentlich im Unterschied zu alexa problemlos beantworten kann. Und wie die Qualität des Lautsprechers verglichen mit dem „kleinen“ Echo Dot (ja, zwei Mal ein bewusster Kauf!) sein wird.

Und dann dämmerte es mir – und ich stornierte die Bestellung – schnell und einfach, mit nur einem Mausklick (auch wenn die Kohle noch nicht wieder da ist).

Eigentlich überwiegt(e) ja die Vorfreude, das Gerät übermorgen bereits zu installieren und in Betrieb zu nehmen… und da?
Ich habe mich, auch kostentechnisch, aus dem Google-Öko-System verabschiedet und bin mit Musik bei amazon unlimited (bereue ich nicht!). Was also soll Google Home mir bieten? Ein teures Dekoobjelt, dass mir morgens beim Frühstück meine Termine und den Wetterbericht runter betet. Das macht Alexa schon nach dem aufstehen – wenn auch mit schlechten Daten von Microsoft’s Bing (das GRÖßTE MANKO!!!!). Und meinen Kalender: kann mein Dot auch, es gibt eine Funktion und einen Skill dafür. Und Echo spielt, wenn auch nicht immer auf den ersten Sprachbefehl, die komplette Bibliothek von amazon Music unlimited – und genau an der Stelle ist Google raus!

Vielleicht wird Home das auch mal können – vielleicht aber auch nie, da amazon hier als Platz drei hinter Spotify (dessen Dienst sehr wohl geht!) und einem anderen Anbieter vor Google liegt und somit als Konkurrent gesehen wird – und die Hoffnung besteht, dass Käufer sich nun aus Bequemlichkeit nun auch bei anderen Google-Diensten, die kompatibel sind, „einkaufen“.

Und an dem Punkt bin ich raus. Ich sage nur: amazon music unlimited Jahresbetrag im Familien-Abo: Teilt das mal durch die maximal mögliche Anzahl (check!) – das sind 30€ im JAHR! Wieso sollte ich das in knapp drei Monaten und ein paar Tagen woanders ausgeben?

Somit siegte die Vernunft über den Gedanken der Rücksendung: und schon was das Teil wieder storniert (und ja, die Kohle ist immer noch nicht wieder da – ich mag N26 für diese Infos!).

 

Klar, ich halte ein Auge drauf.
Aber den Assistant habe ich auf meinem PIXEL (viertes Gerät, bis endlich eins ging, zur Erinnerung!) und zwei Dots in der Wohnung verteilt – sorry, Google: in vielerlei Hinsicht bist Du hier einfach viel zu spät (und zu teuer) gekommen…

 

amazon Warehouse Deals: für Euch angetestet

„Refurbished“ ist ja das mittlerweile nicht mehr ganz so neue Modewort, für bereits betouchte, ausgepackt und mit Sicherheit nicht ganz so liebevoll wieder zurück geschickte Artikel. Da aber gerade die Online-Gesetzesregelungen hier viel Spielraum eröffnet haben, kann ja nicht jedes Teil vernichtet oder an den eigentlichen Hersteller zurück gegeben werden. Also, was tun sprach Zeus – und gab Jeff Bezos die Eingebung der amazon Warehouse Deals. Kleiner Trick am Rande: der Preis ist reduziert, die Ware ist „generalüberholt“ und es gibt, wie auf Gebrauchtware oder Apple-Produkte üblich, ein Jahr Garantie…

amazon Warehouse Deals // Quelle: amazon.de

amazon Warehouse Deals // Quelle: amazon.de

 

Ich bin durch einen interessanten zusätzlichen prozentualen Nachlass bei den vorweihnachtlichen Prime-Tagen darauf gestoßen. Und so kam ich zu einem amazon basics Toaster, einen nagelneuen fireTV, einem Grundig- und kurz danach (aber als Ersatz) einem Braun Stabmixer. Hier nun zu meinen Erfahrungen:

Warehouse-Deals sind in einem eigenen Bereich bei amazon (aber eben genauso problemlos) zu finden. Bei manchen Produkten, wie zum Beispiel bei dem fireTV wurde es direkt in den „normalen“ Suchergebnissen aufgelistet. Bestellt wird wie immer, Prime geht auch tadellos bis morgen.

Nun zu den Produkten:

Dem Toaster konnte ich weder an der Verpackung noch dem Inhalt nur in irgendeiner Weise ansehen, dass dieser schon mal ausgepackt bzw. in fremden Händen gewesen sein soll. Anleitung, Gerät, Verpackung: Tadelloser Zustand. Keine Kratzer, kein heimlicher Bruch oder sonst ein Schaden am Gerät selbst. 1a Ware zum halben Preis. Alle Knöpfe gehen.
URTEIL: Absolutes Schnäppchen gemacht, von Neuware in keinster Weise zu unterscheiden.

Bei dem amazon fireTV ist das Ergebnis wie bei dem Toaster: an der Verpackung leichte Gebrauchsspuren, die aber eher nach Lager als Kunde aussehen. Das Gerät selber ist wie aus der Herstellung akkurat und vollständig mit den jeweiligen Klebefolien umzogen. Da man bei einer quasi als Öffnungsspur eine Lasche zerstören muss und somit erste Fingerabdrücke hinterlässt, würde ich auch hier sagen:
URTEIL: für nichts 5€ weg vom Neupreis, sollte man unbedingt mitnehmen.

Dafür wurde es beim Grundig-Rührstab ein wenig… bescheidener. Bereits die Original-Umverpackung war mit mehreren Lagen durchsichtigem Klebeband „in Position“ gebracht worden. Generalüberholt gilt wohl auch für die Verpackung. Beim Auspacken viel mir sofort die zerfledderte und hilflos in die Verpackung gequetsche Anleitung auf. Auch war nicht jedes Teil an der im Styropor vorgesehenen Position. Und dann, die erste Entscheidung zur Rücksendung: im mitgelieferten Messbecher ein großer Sprung auf einer Seite (und nein, KEINE Messskala!).
Aber das wirkliche Rücksendeargument war das Gerät selbst: am untere Ende, wo in die Motoröffnung die diversen Rührelementedinger gesteckt werden befindet sich ein grauer Ring, der spritzende Flüssigkeiten davon abhalten soll, ins Gehäuse einzudringen (und vom Design und der Farbe her sieht er auch noch total geil aus!). Allerdings war dieser mittig gebrochen so dass nicht nur Flüssigkeit, sondern auch ein Blick ins Innere problemlos nötig war. Sorry, das war es – bei 220 Volt und ein paar Ampere ist mir das den Preisnachlass nicht wert.
URTEIL: Zwei von drei – ich wolle es wissen!

Also, Ersatz für den Grundig gesucht. Leider wurde mein damaliger Gutschein nicht erneut verrechnet, so dass ich nur knapp 60% gegenüber Neupreis auf den Braun-Rührstab nebst wesentlich umfangreicherem Rührdingsetgedöhns bekam – und Braun von den technischen Specs auch das bessere Gerät ist. Hier war nun die Verpackung sichtlich bereits geöffnet worden, sonst aber alles im Lot: innerhalb der Verpackung alles ordentlich aufgeräumt, jedes Teil an seiner Styropor-Stelle, das Handbuch neu… keine Teile gebrochen, beschädigt oder unbenutzbar. Somit blieb der Rührstab um Haushalt und leistet mir bisher sehr gute Dienste (schreibt ein absoluter Nicht-Koch!).
URTEIL: DREI VON VIER – damit könnte ich auf die Rennbahn gehen!

Spaß beiseite: dafür, dass ich sonst zielstrebig jedes Montagsgerät vom Neugerätestapel ziehe, eine wirklich gute Bilanz. In Summe im Vergleich zu den Neuprodukten zwischen 5 und knapp 60 Euro gespart – und auch mit hoch-hygenischen weiße Waren Produkten für Küche und Herd fast immer Glück gehabt.

 

Machen oder lassen? Wenn es sich anbietet und vom preislichen her Sinn macht, unbedingt machen!

Der Geldbeutel sagt: Klar, 5€ für gebraucht weg vom Neuprodukt, vielleicht unsinnig. Habe ich aber für mich und dann für Euch und den Test hier gemacht.

Und sonst? …habe ich da ein Auge drauf, gerade bei Artikeln, die ich vor Ort nicht oder nur schweineteuer bekomme – und eben auch, was sie sonst neu bei amazon kosten würden. Klarer Daumen hoch für die Warehouse-Deals!

Mein erster Monat, seit dem die adrette Alexa bei mir eingezogen ist…

Ja, ich weiß. Schwer zu glauben, dass bei mir schon wieder eine Frau eingezogen ist. Aber, bleibt ruhig – es ist harmloser als es sich anhört. Sie ist zahm, mag mein Schlafzimmer so sehr, dass sie nicht mehr raus kommt, hört wirklich aufs Wort, sobald ich ihren Namen sage… wären da nur nicht ihre Unbeholfenheit und unsere dauernden Kommunikationsstörungen…

Gestatten? Alexa, verpackt im amazon Dot. // Quelle: amazon.de

Gestatten? Alexa, verpackt im amazon Dot. // Quelle: amazon.de

 

Ich schicke gleich voraus, dass ich von Google noch kein Home bekommen habe, so dass ein direkter Vergleich noch nicht machbar ist. Google’s Assistent, der in Allo daher kommt, möchte ich hierfür nicht verwenden, da es für einen Android-User nichts neues ist, mit seinem Telefon zu sprechen und die gewünschten Infos und auch weitere Fragen hierzu beantwortet zu bekommen. Spannend wird es erst dann, wenn die „Home-Blumenvase“ in meinem Wohnzimmer gegen Alex, wie gesagt, im Schalftzimmer, antritt.

Einrichtung und Inbetriebnahme sind in wenigen Minuten erledigt: über die amazon-App einfach auf Geräte > Neues Gerät gehen. Dann begleitet einen der Dot-Assistent zuerst ins WiFi, dann zu den Updates – und schon kann es los gehen. Auf Deutsch ist Alexa aktuell noch sehr eingeschränkt um nicht zu sagen: dumm. Da sie auf BING als Suchmaschine setzt, ist auch die Trefferquote im Vergleich zu Google jämmerlich schlecht. „Sorry, das habe ich nicht verstanden“, „Entschuldigung, dass kann ich nicht beantworten“ oder einfach nur ein nichts sind die häufigsten Antworten auf freie Fragen.

Weicht man von den Alexa bekannten Sprechgruppen ab, ist auch ganz schnell Entschuldigungszeit. Leider stimmen auch nicht alle beigelegten Sprachgruppen – ich kotze immer, wenn ich nachts Musik starte um dann einen Schlummertimer in 30 Minuten zu hinterlegen. Bis ich das, wahlweise mit beigelegtem „Schnellzettel“ (total wertlos) oder über die App im Einführungsmenü (näher dran, aber auch falsch!) hinbekommen habe, kann ich die Musik auf per Sprachbefehl („Alexa, Stopp!“) anhalten, meist sind die 30 Minuten überzogen.

Um auch wirklich in alle Bereiche des täglichen Lebens zu kommen, kann Alexa über „Skills“ „intelligenter“ für… nun ja… weitere Geräte gemacht werden. Prominente Beispiele, wenn vorhanden, sind BMW und Philips Hue, beides Gagdets, die ja jeder von uns zu Hause hat. Sonst ist es in Deutschland eher noch mehr als mau, SONOS gibt es noch (gar) nicht und die Zufallszahlen- und Gedicht-Skills sind ja auch eher der Verzweiflung sonst leerer Menüs geschuldet.

Wie gesagt: ich bin gespannt, wie lange es noch dauert, bis Google seinem Home Deutsch beigebracht hat – und wie hoch das Teil dann die Messlatte legt. Bericht folgt!

 

Geiler Scheiß: halbwegs guter Lautsprecher für die Größe, auch für Musik | Preislich der Hammer (60€, aktuell mit Warteliste) | nettes Spielzeug, für den, der noch auf Updates wartet

Eher Mist: Weder die bisherigen Skills noch der aktuell deutsche Umfang weiß wirklich zu überzeugen | Warteliste, wirklich amazon? | Auf der CES kaum ein Gerät, auf dem Alexa künftig nicht laufen wird – kann man dann BING endlich frei gegen eine echte Suchmaschine tauschen? | Man stehe etliche Anfeindungen wegen „Datenschutz“ und „dauernder Hörbereitschaft“ im Bekanntenkreis durch.

Das sagt der Geldbeutel: Du bist kein Early Adaptor, wenn Du es nicht schon hast bzw. nicht täglich die SQL-Verbindung auf amazon.de hackst, um Deine aktuelle Position zu ermitteln | Für 60 € als erstes echtes Gerät geile Sache | Nicht so nutzlos-kindisch wie Siri, aktuell chancenlos gegen Google, auch Cartana kann manchmal mehr | Schade, dass es am Strom hängt, manchmal hätte man es gerne auch in einem anderen Raum, ganz spontan | Wenn mal alle Skills da sind, wird es spannend | Man sollte Teilnahme am „stillen Betatest“ mögen.

 

So war mein #PrimeDay, 12JUL2016 – Danke, amazon!

Öfter mal was neues. Nach den Prime-Wochen der letzten Jahre, so es vor Weihnachten oder zum Black Friday oder sonst einem „Sale-off“-Tag war es heute und dieses Jahr der 12. Juli. Ab Mitternacht, wenn auch noch sehr verhalten, ging es los – und es geht auch noch weiter bis Mitternacht. Und, wie war es bei Euch so?

PrimeDay JUL 2016 - Quelle: amazon.de

PrimeDay JUL 2016 – Quelle: amazon.de

Ich habe immer gesagt, wenn es unter 120 Euro kostet, schnappe ich mir das Anki Overdrive. Das war allerdings vor meiner neuen Wohnung – und der Feststellung, dass ich aktuell keinen Platz habe, um das Anki sinnvoll für den täglichen Gebrauch aufzubauen… Verdammt!

Auch die Huawei Watch wäre total mein Ding gewesen – aber bitte nicht mit dem Lederarmband – und bis ich mit damit angefreundet hatte, war auch die Aktion des Tages durch. VERDAMMT! Doch noch das Anki…?!?

Und sonst?
Es war wieder eine sehr breite Palette, geile Preise bei Flatscreens (teilweise um die 60%!), auch Musik (wobei das Meiste davon bei Prime gleich direkt ohne weitere Kosten und Käufe (danke dafür! Ich sage nur „Elvis“!) ) oder Filme… das Angebot war gigantisch und selten haben Mäuse so viele Klicks an einem Tag – teilweise waren bis zu 900 Seiten Artikelvielfalt gleichzeitig online! – hingelegt, wie heute!

Mal sehen, in Berlin bei meinem Kreditkartenanbieter werden wahrscheinlich schon seit langer Zeit die Korken knallen – aber ich werde es überleben. Immerhin habe ich die nächsten Tage Zeit, mich auf das eine oder andere Paket zu freuen… und meine Kollegen auf 3 Kilo Schokolade (ja, Leute, sorry – die MUSSTE sein!)…

Also dann – wann genau ist denn nun der nächste Prime Day?

 

ACHTUNG: Der Artikel wurde nach meinem offiziellem Ende meines PrimeDays noch am 12. geschrieben und für den 13. zur Veröffentlichung eingestellt – daher nicht verwirren lassen, dass die Zeit nicht ganz passt, in der geschrieben wurde… Ihr versteht?

Buch des Monats: Mein Gott Walther!

Jeder, der so grob in meinem Alter oder auch ein paar Wochen älter ist, kennt zumindest das Plattencover von Mike Krüger, irgendwie gefühlt aus den 70er, mit dem damaligen Hammerhit „Mein Gott Walther“. Unter diesem Titel hat Mike Krüger mittlerweile seine erste Biographie veröffentlicht – und, noch besser: für Audible auch noch vorgelesen: Mein Gott, Walther: Das Leben ist oft Plan B.

Mein Gott, Walther Hörbuch

Hörbuch „Mein Gott Walther“ / Quelle: Audible

Jeder kennt ihn, sei es aus Fernsehen oder im Radio, durch Musik oder eben eine Galaeröffnung: Mike Krüger. Aber… weiß jemand, wie er wirklich zur Musik kam? Wie er den Schritt ins Fernsehen geschafft hat? Warum er mit Gottschalk plötzlich im Kino gelandet ist… und wieso er immer noch auf Galaeröffnungen zu finden ist?

Das alles erzählt er uns selbst, in seinem zum Buch aufgenommenem Hörbuch bei Audible. Normalerweise brauche ich für Hörbücher auch immer ein paar Tage, bis ich damit durch bin. Aber ich fand, trotz der vom Praktikanten manchmal einfach mit zu langen „Kunstpausen“ zusammen geschnippselten Version, die Geschichte und einfach die Art und Weise, wie Mike sein Hörbuch aufgenommen hat, so spannend und witzig aber vor allem auch interessant zugleich, dass ich es in „nur“ drei Tagen durch hatte… und, ja, der Titel verspricht nicht zu viel!

Spoiler-Alarm: Eine absolute Neuigkeit war, dass „Mein Gott Walther“ quasi als Frühwerk beim ersten Kontakt mit einer Gitarre entstand. Auch plastisch die Zeit im Internat oder der Weg hin zur Musik, der eigentlich ein Studium und die daraus resultierende Finanzierungsmöglichkeit als Azubi über den Weg zum Bund brachte. Und dann der Plan, doch zu studieren… oder eben doch als Musiker berühmt zu werden – immer mit dem Gedanken, dass dieser Erfolg nicht von dauer sein möge… vor allem, wenn der Manager am meisten an sämtlichen Verträgen verdient… Auch der Blick hinter die Kulissen von Promikollegen und dem täglichen Irrsinn in diesem Geschäft ist einfach nur spannend und in einer unterhaltsamen Art und Weise wieder gegeben.

Klar, könnt Ihr jetzt einfach zum Buch greifen – aber dann würde Euch der unterhaltsame Stil und die „Stimmenimitationen“ von Herrn Krüger im Verlauf einfach fehlen, die Euch das Hörbuch nahe bringen! Und, wenn Ihr jetzt zugreifen solltet: reserviert Zeit, man kann einfach nicht aufhören!

Gut, dass gerade ein paar Tage frei sind, was? Viel Spaß – und „mein Gott Walther!“

 

Provokantes Serienhighlight auf amazon Prime jetzt auch in Deutsch verfügbar… ANSEHEN!

Heftig diskutiert – aber wirklich mehr als sehenswert! Auch wenn ich im meinem grippalem Fieberwahn immer noch nicht so ganz verstanden habe, was mit das Ende der ersten Staffel sagen soll – ich bin angetan. Idee, Story, Umsetzung und Darsteller: wirklich top gemacht! Also, worum geht es bei „The Man in the High Castle“? 

Man stelle sich vor, 1945 wäre nicht das Ende Hitlers und seiner Zeit gewesen – wie wäre es weiter gegangen? Bewaffnet mit der Atombombe und willig, wirklich alles damit zu machen? Genau hier setzt im Jahr 1962 The Man in the High Castle an: Amerika ist dreigeteilt: Der Westen steht unter Japanischer Verwaltung, die Mitte ist gesetzlose „neutrale“ Zone (die aber gar nicht so schlimm wirkt, in den Momenten, wo wir in der Serie dort zu Besuch sind) und der Osten… der ist Bestandteil des neuen großen bzw. greater German Nazi Reich.

Neben der perversen Mischung dieser Idee besticht die grandiose und lückenlose Umsetzung sowohl der japanischen als auch der großdeutschen Länderei-Umsetzung nebst Kulissen, Autos und den sonstigen Vermengungen der damaligen Zeit mit dem, was wir von den Nazis her noch kennen… und es zwingt einen, weiter zu sehen.

Man taucht in die Serie, wenn auch zuerst kopfschüttelnd, sehr schnell ein. Ab der zweiten Folge (von zehn) ist man sofort gefesselt und muss auf Teufel komm raus der Perversität und Grandiosität der Umsetzung der Idee, dass es wirklich anders hätte laufen können, folgen, fiebert mit dem Spion, dem Widerstand und auch den braven Bürgern „gegen“ die Japaner, mit.

Alles in allem bekommt die Serie von mir, die gegen Ende dann doch eine „plötzliche“ Wendung nimmt (ich freue mich auf die zweite Staffel, um das Ende der ersten zu verstehen!) glatte zwei Daumen nach oben und für Euch eine absolute Seh-Empfehlung! Einfach kommendes Wochenende zwei Tage reservieren und #BingeWatchen!

Viel Spaß damit!