Blog-Archive

amazongo – es ist wirklich so einfach (wenn mein keine Tüte mitnimmt)!!!

Wo sonst könnte man amazongo am besten testen, als bei amazon selbst? Eben! #seattle

Wo sonst könnte man amazongo am besten testen, als bei amazon selbst? Eben! #seattle

Ich weiß: meine Idealvorstellung zum Thema „Einkaufen“, niemanden sehen müssen, keine Schlangen, im Idealfall beamt sich mein kompletter Einkauf einfach zu Hause in den Kühlschrank – das ist aktuell noch Utopie. Aber wie wäre es mit maximaler Effizienz? Durch die Schranke, her mit den Sachen und wieder raus? Da kann man auch mal die Leute um einen herum ansatzweise tolerieren… oder?

Lies den Rest dieses Beitrags

Es ging schneller als erwartet – das amazon Alexa Echo Connect… ging heute zurück!

Gerade gekommen, schon wieder weg: Preis-Leistungsverhältnis: ungenügend!

Gerade gekommen, schon wieder weg: Preis-Leistungsverhältnis: ungenügend!

Ja ja, alt geworden ist es nicht, das connect. Kaum da und mit viel Aufwand installiert, enttäuschte es mich auf ganzer Linie. Somit konnte ich es nicht weiter auf meinem staubigen Router-Regal (HEY! ANFASSEN STRENGSTENS VERBOTEN!) tolerieren und habe, dank einigen eifrigen Bloglesern und PodCast-Hörern, noch ein paar Testanrufe gemacht… somit musste das Teil nicht bis Montag ausharren, sondern ging Samstag Abend bereits mit Hermes zurück auf die Reise!

Lies den Rest dieses Beitrags

amazon Alexa Echo connect ist da – und so kriegt man das Teil an einer fritz.box zum laufen (Erfahrungsbericht)

amazon Alexa Echo connect ist seit geraumer Zeit nun auch in Deutschland erhältlich. Die kleine Box klemmt sich ans Telefon und ermöglicht, dass man über jedes Alexa-Gerät, das man zu Hause stehen hat, über diesen Anschluss nicht nur von Alexa zu Alexa Video-/Calls- und Nachrichten-„Nachrichten“ verschicken und führen kann, sondern eben auch echte richtige altmodische Anrufe. Mich hat die Einrichtung auf Grund der aktualisierten aber trotzdem sehr spärlichen Anleitung viel Zeit gekostet, bis ich es endlich hin bekommen habe – und das „wie“ will ich daher mit Euch teilen. Konkret: Glasfaser-Anschluss mit Telefon over Internet und einer fritz.box 7490 – so klappt die Einrichtung und der erste Call (und die erste Ernüchterung!)!

Lies den Rest dieses Beitrags

Das neue amazon Echo Plus ist da und aufgebaut – erster schneller Review

amazon hat als Vorankündigung ein wahres Produkt-Relaunch-Feuerwerk gestartet. Neuer Echo. Neuer Echo Plus. Bald dann auch der Echo Show (ich warte echt noch drauf!). Da ich bereits zwei Dots zu Hause habe, hat mich nicht viel davon begeistert… doch… STOPP! Das Plus hat also ein Hub eingebaut, mit dem man nach dem zigbee-Standard Heimautomatisierung ohne lästige Hersteller-Basis-Module steuern kann? Dann nix wie her damit! 

Heute mal ohne Bild und nur ganz auf die Schnelle: Angekommen ist das Plus letzten Donnerstag, aufgebaut und in Betrieb genommen war es binnen Sekunden (gut, ich mache das mit Hilfe der amazon Alexa-App nun schon zum dritten Mal). Auffällig und für mich ein riesen Kritikpunkt ist allerdings, dass das Plus keinen USB-Mini oder gar USB-C-Stecker für die Stromversorgung verwendet, sondern einen „kleinen runden“. Das finde ich ziemlich blöd, da nun wieder ein „Steckerzwang“ besteht, den ich z.B. bei den Dots auch anderweitig „ersetzen“ oder an ein ANKER anschließen konnte.

Nett ist, dass Alexa nur noch zwei Tasten hat: Mikro an/aus und den „Punkt“, der Alexa händisch zum Leben erweckt. Für die Lautstärke, wenn Sprachbefehle gerade nicht „laufen“, dreht man einfach den oberen Rand. Das läuft „smooth“ und, wenn man es von einem anderen Modell nicht kennt, kommt man ohne Schnellanleitung erst mal nicht drauf.

Das Teil ist solide verarbeitet und mit dem Metall-Body ein wirklich schönes Ding, viel zu schade, um es in eine Ecke zu stellen. Die Klangqualität, wenn auch im Internet bei diversen Tests eher als mies und schlecht beurteilt, ist gut – klar, wenn ich mein Sonos aufdrehe, dass es die Nachbarn aus den Zimmern pustet, höre ich nichts mehr von Alexa oder deren Musikwiedergabe – aber der Vergleich hinkt ja auch ein bisschen.

Kurz gesagt, mein Schnelltest-Fazit nach dem ersten Aufbau: Das Gerät ist solide verarbeitet und qualitativ hochwertig. Nette Gimmicks wie der drehbare Rand für die Lautstärke. Wenig begeistert mich der Stromanschluss: kleiner Rundstecker statt USB-mini wie bei den Dots. Zu Alexa und der Funktionsweise der Mehrfachmikrofon-Kette sage ich nichts, diese sind top wie eh und je.

Einziger Wermutstropfen: Philips hue! Nicht nur, dass das System unrealistisch teuer und völlig Kunden-fremd entwickelt und zu allen Jahrhunderten mit noch schlimmeren „Updates“ weiter entwickelt wird – die Lampen von einem eingerichteten System zu entkoppeln ist, wie alles bei hue: teuer, kompliziert und zum kotzen! Daher konnte ich leider diese mir ganz besonders wichtige Funktionalität noch nicht testen – Update folgt, versprochen!

 

Philips Hue – nette Idee, wenig Innovation, nicht zu Ende gedacht und das für teuer Geld – keine Kaufempfehlung!

Nüchtern betrachtet ist der Preis, und sei es nur für eine Nachkaufbirne eines Drittanbieters, eine Unverschämtheit und sollte einen davon abhalten, ein Philips HUE oder ein ähnliches System zu kaufen. Was aber, wenn ein sponates Prime-Angebot es tatsächlich für den Moment preislich interessant gestaltet und die amazon Alexa-Integration ihr übriges tut? Na, dann testen wir eben mal, ob HUE Daumen hoch oder runter bekommen…  Lies den Rest dieses Beitrags

Google Home – kaum da, schon gelobt… aber…

08.08.2017. Den Tag, der rot in meinem Kalender angestrichen war. GoogleHome („1“, in den USA munkelt man, dass dieses Jahr noch der Nachfolger „2“ auf den Markt kommt) hat es endlich auch auf den deutschen Markt geschafft. Damit ist der neue Google Assistant endlich aus dem Telefon ausgebrochen und steht auf dem ersten „eigenem“ Gerät zur Verfügung. Schnell war also der Bestellbutton gedrückt, sofort wurde die N26-Kreditkarte belastet – aber dann kam die kognitive Dissonanz, die mich umgehend die Bestellung (das geht innerhalb knapp einer Stunde nach Aufgabe der Bestellung) wieder stornieren lies… warum… ganz einfach…

Google Home - endlich verfügbar! Quelle: store.google.com

Google Home – endlich verfügbar! Quelle: store.google.com

Wenn selbst die c’t schreibt, dass das von Google verbaute Umfeldmikrofon der Hammer ist und man sich schnell an die, im Vergleich zu amazon doch recht künstliche Stimme gewöhnt hat, ist das schon mal eine Auszeichnung. Also war mein Weg zum Google-Online-Store nur einen Mausklick entfernt. Ebenso wie die Bestellung. Ich war schon am überlegen, wo im Wohnzimmer das Home seinen künftigen „Stellplatz“ finden würde. Wie es zusammen mit meinem ChromeCast Inhalte auf meinen TV zaubern wird. Welche Fragen es hoffentlich im Unterschied zu alexa problemlos beantworten kann. Und wie die Qualität des Lautsprechers verglichen mit dem „kleinen“ Echo Dot (ja, zwei Mal ein bewusster Kauf!) sein wird.

Und dann dämmerte es mir – und ich stornierte die Bestellung – schnell und einfach, mit nur einem Mausklick (auch wenn die Kohle noch nicht wieder da ist).

Eigentlich überwiegt(e) ja die Vorfreude, das Gerät übermorgen bereits zu installieren und in Betrieb zu nehmen… und da?
Ich habe mich, auch kostentechnisch, aus dem Google-Öko-System verabschiedet und bin mit Musik bei amazon unlimited (bereue ich nicht!). Was also soll Google Home mir bieten? Ein teures Dekoobjelt, dass mir morgens beim Frühstück meine Termine und den Wetterbericht runter betet. Das macht Alexa schon nach dem aufstehen – wenn auch mit schlechten Daten von Microsoft’s Bing (das GRÖßTE MANKO!!!!). Und meinen Kalender: kann mein Dot auch, es gibt eine Funktion und einen Skill dafür. Und Echo spielt, wenn auch nicht immer auf den ersten Sprachbefehl, die komplette Bibliothek von amazon Music unlimited – und genau an der Stelle ist Google raus!

Vielleicht wird Home das auch mal können – vielleicht aber auch nie, da amazon hier als Platz drei hinter Spotify (dessen Dienst sehr wohl geht!) und einem anderen Anbieter vor Google liegt und somit als Konkurrent gesehen wird – und die Hoffnung besteht, dass Käufer sich nun aus Bequemlichkeit nun auch bei anderen Google-Diensten, die kompatibel sind, „einkaufen“.

Und an dem Punkt bin ich raus. Ich sage nur: amazon music unlimited Jahresbetrag im Familien-Abo: Teilt das mal durch die maximal mögliche Anzahl (check!) – das sind 30€ im JAHR! Wieso sollte ich das in knapp drei Monaten und ein paar Tagen woanders ausgeben?

Somit siegte die Vernunft über den Gedanken der Rücksendung: und schon was das Teil wieder storniert (und ja, die Kohle ist immer noch nicht wieder da – ich mag N26 für diese Infos!).

 

Klar, ich halte ein Auge drauf.
Aber den Assistant habe ich auf meinem PIXEL (viertes Gerät, bis endlich eins ging, zur Erinnerung!) und zwei Dots in der Wohnung verteilt – sorry, Google: in vielerlei Hinsicht bist Du hier einfach viel zu spät (und zu teuer) gekommen…

 

amazon Warehouse Deals: für Euch angetestet

„Refurbished“ ist ja das mittlerweile nicht mehr ganz so neue Modewort, für bereits betouchte, ausgepackt und mit Sicherheit nicht ganz so liebevoll wieder zurück geschickte Artikel. Da aber gerade die Online-Gesetzesregelungen hier viel Spielraum eröffnet haben, kann ja nicht jedes Teil vernichtet oder an den eigentlichen Hersteller zurück gegeben werden. Also, was tun sprach Zeus – und gab Jeff Bezos die Eingebung der amazon Warehouse Deals. Kleiner Trick am Rande: der Preis ist reduziert, die Ware ist „generalüberholt“ und es gibt, wie auf Gebrauchtware oder Apple-Produkte üblich, ein Jahr Garantie…

amazon Warehouse Deals // Quelle: amazon.de

amazon Warehouse Deals // Quelle: amazon.de

 

Ich bin durch einen interessanten zusätzlichen prozentualen Nachlass bei den vorweihnachtlichen Prime-Tagen darauf gestoßen. Und so kam ich zu einem amazon basics Toaster, einen nagelneuen fireTV, einem Grundig- und kurz danach (aber als Ersatz) einem Braun Stabmixer. Hier nun zu meinen Erfahrungen:

Warehouse-Deals sind in einem eigenen Bereich bei amazon (aber eben genauso problemlos) zu finden. Bei manchen Produkten, wie zum Beispiel bei dem fireTV wurde es direkt in den „normalen“ Suchergebnissen aufgelistet. Bestellt wird wie immer, Prime geht auch tadellos bis morgen.

Nun zu den Produkten:

Dem Toaster konnte ich weder an der Verpackung noch dem Inhalt nur in irgendeiner Weise ansehen, dass dieser schon mal ausgepackt bzw. in fremden Händen gewesen sein soll. Anleitung, Gerät, Verpackung: Tadelloser Zustand. Keine Kratzer, kein heimlicher Bruch oder sonst ein Schaden am Gerät selbst. 1a Ware zum halben Preis. Alle Knöpfe gehen.
URTEIL: Absolutes Schnäppchen gemacht, von Neuware in keinster Weise zu unterscheiden.

Bei dem amazon fireTV ist das Ergebnis wie bei dem Toaster: an der Verpackung leichte Gebrauchsspuren, die aber eher nach Lager als Kunde aussehen. Das Gerät selber ist wie aus der Herstellung akkurat und vollständig mit den jeweiligen Klebefolien umzogen. Da man bei einer quasi als Öffnungsspur eine Lasche zerstören muss und somit erste Fingerabdrücke hinterlässt, würde ich auch hier sagen:
URTEIL: für nichts 5€ weg vom Neupreis, sollte man unbedingt mitnehmen.

Dafür wurde es beim Grundig-Rührstab ein wenig… bescheidener. Bereits die Original-Umverpackung war mit mehreren Lagen durchsichtigem Klebeband „in Position“ gebracht worden. Generalüberholt gilt wohl auch für die Verpackung. Beim Auspacken viel mir sofort die zerfledderte und hilflos in die Verpackung gequetsche Anleitung auf. Auch war nicht jedes Teil an der im Styropor vorgesehenen Position. Und dann, die erste Entscheidung zur Rücksendung: im mitgelieferten Messbecher ein großer Sprung auf einer Seite (und nein, KEINE Messskala!).
Aber das wirkliche Rücksendeargument war das Gerät selbst: am untere Ende, wo in die Motoröffnung die diversen Rührelementedinger gesteckt werden befindet sich ein grauer Ring, der spritzende Flüssigkeiten davon abhalten soll, ins Gehäuse einzudringen (und vom Design und der Farbe her sieht er auch noch total geil aus!). Allerdings war dieser mittig gebrochen so dass nicht nur Flüssigkeit, sondern auch ein Blick ins Innere problemlos nötig war. Sorry, das war es – bei 220 Volt und ein paar Ampere ist mir das den Preisnachlass nicht wert.
URTEIL: Zwei von drei – ich wolle es wissen!

Also, Ersatz für den Grundig gesucht. Leider wurde mein damaliger Gutschein nicht erneut verrechnet, so dass ich nur knapp 60% gegenüber Neupreis auf den Braun-Rührstab nebst wesentlich umfangreicherem Rührdingsetgedöhns bekam – und Braun von den technischen Specs auch das bessere Gerät ist. Hier war nun die Verpackung sichtlich bereits geöffnet worden, sonst aber alles im Lot: innerhalb der Verpackung alles ordentlich aufgeräumt, jedes Teil an seiner Styropor-Stelle, das Handbuch neu… keine Teile gebrochen, beschädigt oder unbenutzbar. Somit blieb der Rührstab um Haushalt und leistet mir bisher sehr gute Dienste (schreibt ein absoluter Nicht-Koch!).
URTEIL: DREI VON VIER – damit könnte ich auf die Rennbahn gehen!

Spaß beiseite: dafür, dass ich sonst zielstrebig jedes Montagsgerät vom Neugerätestapel ziehe, eine wirklich gute Bilanz. In Summe im Vergleich zu den Neuprodukten zwischen 5 und knapp 60 Euro gespart – und auch mit hoch-hygenischen weiße Waren Produkten für Küche und Herd fast immer Glück gehabt.

 

Machen oder lassen? Wenn es sich anbietet und vom preislichen her Sinn macht, unbedingt machen!

Der Geldbeutel sagt: Klar, 5€ für gebraucht weg vom Neuprodukt, vielleicht unsinnig. Habe ich aber für mich und dann für Euch und den Test hier gemacht.

Und sonst? …habe ich da ein Auge drauf, gerade bei Artikeln, die ich vor Ort nicht oder nur schweineteuer bekomme – und eben auch, was sie sonst neu bei amazon kosten würden. Klarer Daumen hoch für die Warehouse-Deals!

Mein erster Monat, seit dem die adrette Alexa bei mir eingezogen ist…

Ja, ich weiß. Schwer zu glauben, dass bei mir schon wieder eine Frau eingezogen ist. Aber, bleibt ruhig – es ist harmloser als es sich anhört. Sie ist zahm, mag mein Schlafzimmer so sehr, dass sie nicht mehr raus kommt, hört wirklich aufs Wort, sobald ich ihren Namen sage… wären da nur nicht ihre Unbeholfenheit und unsere dauernden Kommunikationsstörungen…

Gestatten? Alexa, verpackt im amazon Dot. // Quelle: amazon.de

Gestatten? Alexa, verpackt im amazon Dot. // Quelle: amazon.de

 

Ich schicke gleich voraus, dass ich von Google noch kein Home bekommen habe, so dass ein direkter Vergleich noch nicht machbar ist. Google’s Assistent, der in Allo daher kommt, möchte ich hierfür nicht verwenden, da es für einen Android-User nichts neues ist, mit seinem Telefon zu sprechen und die gewünschten Infos und auch weitere Fragen hierzu beantwortet zu bekommen. Spannend wird es erst dann, wenn die „Home-Blumenvase“ in meinem Wohnzimmer gegen Alex, wie gesagt, im Schalftzimmer, antritt.

Einrichtung und Inbetriebnahme sind in wenigen Minuten erledigt: über die amazon-App einfach auf Geräte > Neues Gerät gehen. Dann begleitet einen der Dot-Assistent zuerst ins WiFi, dann zu den Updates – und schon kann es los gehen. Auf Deutsch ist Alexa aktuell noch sehr eingeschränkt um nicht zu sagen: dumm. Da sie auf BING als Suchmaschine setzt, ist auch die Trefferquote im Vergleich zu Google jämmerlich schlecht. „Sorry, das habe ich nicht verstanden“, „Entschuldigung, dass kann ich nicht beantworten“ oder einfach nur ein nichts sind die häufigsten Antworten auf freie Fragen.

Weicht man von den Alexa bekannten Sprechgruppen ab, ist auch ganz schnell Entschuldigungszeit. Leider stimmen auch nicht alle beigelegten Sprachgruppen – ich kotze immer, wenn ich nachts Musik starte um dann einen Schlummertimer in 30 Minuten zu hinterlegen. Bis ich das, wahlweise mit beigelegtem „Schnellzettel“ (total wertlos) oder über die App im Einführungsmenü (näher dran, aber auch falsch!) hinbekommen habe, kann ich die Musik auf per Sprachbefehl („Alexa, Stopp!“) anhalten, meist sind die 30 Minuten überzogen.

Um auch wirklich in alle Bereiche des täglichen Lebens zu kommen, kann Alexa über „Skills“ „intelligenter“ für… nun ja… weitere Geräte gemacht werden. Prominente Beispiele, wenn vorhanden, sind BMW und Philips Hue, beides Gagdets, die ja jeder von uns zu Hause hat. Sonst ist es in Deutschland eher noch mehr als mau, SONOS gibt es noch (gar) nicht und die Zufallszahlen- und Gedicht-Skills sind ja auch eher der Verzweiflung sonst leerer Menüs geschuldet.

Wie gesagt: ich bin gespannt, wie lange es noch dauert, bis Google seinem Home Deutsch beigebracht hat – und wie hoch das Teil dann die Messlatte legt. Bericht folgt!

 

Geiler Scheiß: halbwegs guter Lautsprecher für die Größe, auch für Musik | Preislich der Hammer (60€, aktuell mit Warteliste) | nettes Spielzeug, für den, der noch auf Updates wartet

Eher Mist: Weder die bisherigen Skills noch der aktuell deutsche Umfang weiß wirklich zu überzeugen | Warteliste, wirklich amazon? | Auf der CES kaum ein Gerät, auf dem Alexa künftig nicht laufen wird – kann man dann BING endlich frei gegen eine echte Suchmaschine tauschen? | Man stehe etliche Anfeindungen wegen „Datenschutz“ und „dauernder Hörbereitschaft“ im Bekanntenkreis durch.

Das sagt der Geldbeutel: Du bist kein Early Adaptor, wenn Du es nicht schon hast bzw. nicht täglich die SQL-Verbindung auf amazon.de hackst, um Deine aktuelle Position zu ermitteln | Für 60 € als erstes echtes Gerät geile Sache | Nicht so nutzlos-kindisch wie Siri, aktuell chancenlos gegen Google, auch Cartana kann manchmal mehr | Schade, dass es am Strom hängt, manchmal hätte man es gerne auch in einem anderen Raum, ganz spontan | Wenn mal alle Skills da sind, wird es spannend | Man sollte Teilnahme am „stillen Betatest“ mögen.

 

So war mein #PrimeDay, 12JUL2016 – Danke, amazon!

Öfter mal was neues. Nach den Prime-Wochen der letzten Jahre, so es vor Weihnachten oder zum Black Friday oder sonst einem „Sale-off“-Tag war es heute und dieses Jahr der 12. Juli. Ab Mitternacht, wenn auch noch sehr verhalten, ging es los – und es geht auch noch weiter bis Mitternacht. Und, wie war es bei Euch so?

PrimeDay JUL 2016 - Quelle: amazon.de

PrimeDay JUL 2016 – Quelle: amazon.de

Ich habe immer gesagt, wenn es unter 120 Euro kostet, schnappe ich mir das Anki Overdrive. Das war allerdings vor meiner neuen Wohnung – und der Feststellung, dass ich aktuell keinen Platz habe, um das Anki sinnvoll für den täglichen Gebrauch aufzubauen… Verdammt!

Auch die Huawei Watch wäre total mein Ding gewesen – aber bitte nicht mit dem Lederarmband – und bis ich mit damit angefreundet hatte, war auch die Aktion des Tages durch. VERDAMMT! Doch noch das Anki…?!?

Und sonst?
Es war wieder eine sehr breite Palette, geile Preise bei Flatscreens (teilweise um die 60%!), auch Musik (wobei das Meiste davon bei Prime gleich direkt ohne weitere Kosten und Käufe (danke dafür! Ich sage nur „Elvis“!) ) oder Filme… das Angebot war gigantisch und selten haben Mäuse so viele Klicks an einem Tag – teilweise waren bis zu 900 Seiten Artikelvielfalt gleichzeitig online! – hingelegt, wie heute!

Mal sehen, in Berlin bei meinem Kreditkartenanbieter werden wahrscheinlich schon seit langer Zeit die Korken knallen – aber ich werde es überleben. Immerhin habe ich die nächsten Tage Zeit, mich auf das eine oder andere Paket zu freuen… und meine Kollegen auf 3 Kilo Schokolade (ja, Leute, sorry – die MUSSTE sein!)…

Also dann – wann genau ist denn nun der nächste Prime Day?

 

ACHTUNG: Der Artikel wurde nach meinem offiziellem Ende meines PrimeDays noch am 12. geschrieben und für den 13. zur Veröffentlichung eingestellt – daher nicht verwirren lassen, dass die Zeit nicht ganz passt, in der geschrieben wurde… Ihr versteht?

Buch des Monats: Mein Gott Walther!

Jeder, der so grob in meinem Alter oder auch ein paar Wochen älter ist, kennt zumindest das Plattencover von Mike Krüger, irgendwie gefühlt aus den 70er, mit dem damaligen Hammerhit „Mein Gott Walther“. Unter diesem Titel hat Mike Krüger mittlerweile seine erste Biographie veröffentlicht – und, noch besser: für Audible auch noch vorgelesen: Mein Gott, Walther: Das Leben ist oft Plan B.

Mein Gott, Walther Hörbuch

Hörbuch „Mein Gott Walther“ / Quelle: Audible

Jeder kennt ihn, sei es aus Fernsehen oder im Radio, durch Musik oder eben eine Galaeröffnung: Mike Krüger. Aber… weiß jemand, wie er wirklich zur Musik kam? Wie er den Schritt ins Fernsehen geschafft hat? Warum er mit Gottschalk plötzlich im Kino gelandet ist… und wieso er immer noch auf Galaeröffnungen zu finden ist?

Das alles erzählt er uns selbst, in seinem zum Buch aufgenommenem Hörbuch bei Audible. Normalerweise brauche ich für Hörbücher auch immer ein paar Tage, bis ich damit durch bin. Aber ich fand, trotz der vom Praktikanten manchmal einfach mit zu langen „Kunstpausen“ zusammen geschnippselten Version, die Geschichte und einfach die Art und Weise, wie Mike sein Hörbuch aufgenommen hat, so spannend und witzig aber vor allem auch interessant zugleich, dass ich es in „nur“ drei Tagen durch hatte… und, ja, der Titel verspricht nicht zu viel!

Spoiler-Alarm: Eine absolute Neuigkeit war, dass „Mein Gott Walther“ quasi als Frühwerk beim ersten Kontakt mit einer Gitarre entstand. Auch plastisch die Zeit im Internat oder der Weg hin zur Musik, der eigentlich ein Studium und die daraus resultierende Finanzierungsmöglichkeit als Azubi über den Weg zum Bund brachte. Und dann der Plan, doch zu studieren… oder eben doch als Musiker berühmt zu werden – immer mit dem Gedanken, dass dieser Erfolg nicht von dauer sein möge… vor allem, wenn der Manager am meisten an sämtlichen Verträgen verdient… Auch der Blick hinter die Kulissen von Promikollegen und dem täglichen Irrsinn in diesem Geschäft ist einfach nur spannend und in einer unterhaltsamen Art und Weise wieder gegeben.

Klar, könnt Ihr jetzt einfach zum Buch greifen – aber dann würde Euch der unterhaltsame Stil und die „Stimmenimitationen“ von Herrn Krüger im Verlauf einfach fehlen, die Euch das Hörbuch nahe bringen! Und, wenn Ihr jetzt zugreifen solltet: reserviert Zeit, man kann einfach nicht aufhören!

Gut, dass gerade ein paar Tage frei sind, was? Viel Spaß – und „mein Gott Walther!“