Archiv der Kategorie: Windows

„Vorsicht beim Formatieren von USB-Sticks – ein Klick reicht, um ein anderes Laufwerk zu killen!“ – „Ja, ja…!“

Wie oft habe ich das schon gelesen: Wer einen USB-Stick formatieren möchte, möge bitte alle externen Platten abziehen und idealerweise sicher sein, dass er/sie nicht zufällig eine interne Platte erwischt. Windows 10 kennt nur eine Rückfrage, die „ja/nein“ heißt – und schon ist die Schnellformatierung der (falschen) Platte erledigt. Aber nun mal ehrlich: wem ist so ein Bullshit denn schon mal passiert, wer bitte ist DENN WIRKLICH SOOOOO DOOF? Nun ja – es ist wirklich nur einen falschen Mausklick entfernt!

Formatieren: 1000 Mal berührt, 1000 Mal is' nix passiert... alles wie immer? / Quelle: chip.de

Formatieren: 1000 Mal berührt, 1000 Mal is‘ nix passiert… alles wie immer? / Quelle: chip.de

In fast jeder c’t oder anderen Computerzeitschrift (egal, ob Win, Mac oder Linux) ist es zu lesen: wer einen USB-Stick formatieren möchte, möge sicher sein, dass er kein anderes, erst recht, kein anderes externes Laufwerk statt dessen anklickt. Manchmal sehen die externen Icons alle gleich aus (kenne ich von meiner Mac-Zeit noch recht gut!), ab und an stimmt die Sortierung im Explorer oder Finder nicht – ab und an, so läuft es auf meinem Raspi, wird „nur“ die Datenträgergröße ohne Namen angezeigt…. je nach Plattform und eingesetzter Software also mehr als genug Chancen, völlig übermüdet und mit nur einem Auge und dem restlichen Gehirn schon vier Schritte weiter, Formatieren blind mit „Enter“ zu bestätigen.

Andererseits: an sich auch kein Problem, wir schreiben ja alle regelmäßige Backups. Somit sind die Daten alle sicher! Und doppelt! Und aktuell!
Aber: wenn die Formatierung nun genau ein paar Minuten vor dem Start des Backups passiert? Und die Software, leider völlig korrekt, feststellt, dass die Originalplatte „geputzt“ wurde und damit, ebenfalls im Bruchteil einer Sekunde, das komplette Backup über den digitalen Jordan schickt?

Alles Gruselgeschichten von PC-Zeitschriften. Oft genug gelesen! Danke dafür!
Aber trotz gleicher Icons auf Mac, rudimentärer Darstellung auf dem Raspi oder teilweise doppelter und fehlerhafter Reihenfolge auf dem PC: SO habe ich noch nicht Daten verloren!

Aber nun: nehme man die Summe der möglich menschlich fehlerhaften Teile im wirklich ungünstigsten Moment: Spät nachts, und es eilt, morgen geht es in den Urlaub. Parallel soll ein Backup laufen, ein Film soll noch im Hintergrund angehört werden, der neue Druckertreiber von Canon lähmt den PC, der Blogpost ist noch nicht fertig und für das Vertonen ist es viel zu spät… abgesehen davon stimmt auch mit der Software was nicht. Also, mal den Wecker auf zwei Stunden vorstellen… oh, siehe da, die Tasche noch umräumen, die ist super als Handgepäck… wow, vier USB-Sticks aus der Zeit in Hessen… also, schnell diese Daten auf die NAS spielen, noch läuft das Backup ja noch nicht… und die Sticks gleich formatieren, die kann ich anders gut gebrauchen, da der kleinste 64GB Speicher hat…

Und irgendwo zwischen Netflix hören, Blogpost schreiben und USB-Sticks-kopieren-formatieren-nächster-bitte ist es passiert: Ich habe meine im-Rechner-Backup-Platte angeklickt und formatiert. Einfach so. Blind. Und dumm. Dumm auch, dass mir das nicht SOFORT aufgefallen ist – denn knapp 20 Minuten später (wäre ich ins Bett gegangen, wäre nichts passiert, da das NAS-Backup noch da gewesen wäre!), hat meine routinemäßige Backup-Software festgestellt, dass die Platte leer ist – und nun auch das Backup auf der NAS gekillt.

Aber davon hatte ich noch nichts gemerkt – Auch nicht, als ich den Rechner nochmals gestartet habe, da die NAS sich nicht runter gefahren hat.

Machen wir es kurz: Ich musste am nächsten Tag los, mein öffentlicher Chauffeur im Nahverkehrsbereich wartet leider nicht auf mich, und meine zwei Koffer mussten ja auch noch zum „vereinbarten Treffpunkt“. Aber, der Wecker war ja auf früher gestellt, damit ich Euch den PodCast noch sprechen kann… Software auf, „Öffnen“ anklicken und das neue erstellte Intro öffnen… doch da… war nix.

Nun gut, ich bin ja auch falsch da wo ich sein möchte, also, Explorer auf und… JETZT KAM DER SCHOCK!!!!!!!!!!!!!!! ICH HATTE MEINE BACKUP-PLATTE FORMATIERT!!!!!

Jetzt schnell sein – NAS an… und: auch da hat das Backup mit der Software seinen Dienst leider getan: auch hier… ALLES WEG! (45 mins bis Abfahrt Bus)

FUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUXX!!!!!!! (Ein Schrei, den die Nachbarn NIE vergessen werden!)

Da die NAS ein rudimentäres Linux mit proprietärem Dateiformat hat, macht ein Rettungsversuch hier keinen Sinn. Also: ran an die interne Backup-Platte (Merke: Doppel-Backup-Strategie und Softwareeinsatz DRINGEND überdenken!).

Google Suche, parallel Hersteller der Platte für Datenrettung anrufen. (35 mins bis Abfahrt)

Google Suche bringt ein Tool, ich zweifle, ob das Teil nicht mehr kaputt macht, als möglicherweise repariert. Telefon: Nummer falsch. Neue Suche. Neue Nummer: das Menü wirft mich nach sieben Unterstrukturen und endlich der richtigen Auswahl wieder an den Start zurück. Erneuter Anruf, erneuter „Neustart“. Neue Google Suche, nun mit Nummer für Großkundenservice – sofort durch gekommen. (20 mins bis Abfahrt).

Lange Diskussion, dann plötzlich: sie haben eine Rettungs-Suite. Die macht nix kaputt und hat einen Tiefenscan. Demo verfügbar. Link zur Webseite: klappt nicht. (15 mins bis Abfahrt)

Link und Infos kommen, wie am Telefon versprochen, per email inkl. Fallnummer für „nach meinem Urlaub“. Schnell installiert und „einfachen Modus“ über die Platte gejagt. Fünf Minuten später die Nachricht: Keine gelöschten Daten gefunden. Scheiße! Deep Scan gestartet, nach 10 mins (noch 5 bis zur Abfahrt) aktuelle Zeitschätzung bei über 23 Stunden. Rechner ausmachen, in den Arsch beißen, los laufen.

Ich hatte nun eine Bahnfahrt Zeit, mir Gedanken zu machen, was zu tun ist. Langsam freundete ich mich auch mit einem Preis von 800 und mehr Euro für eine physikalische Datenrettung in den Niederlanden an – aber immer noch sichtlich leicht verzweifelt, ob meines „Daneben-Klicks“.

Kleiner Zeitsprung um drei Urlaubswochen:
Der Deep Scan lieferte nach einer Laufzeit von knapp zwei Tagen eine 100%-ige Wiederherstellungsrate aller Dateien der Platte – bis auf die, die bereits, als die Platte noch nicht formatiert war, im Papierkorb lagen. 6 TB oder ca. 389.000 einzelne Files. Wiederherstellungsdauer: gute 2 Tage (anfangs lief die Zeitanzeige hoch bis 28 Tage!).

Somit sollte ich, parallel zur Veröffentlichung des BlogPosts und des PodCasts dazu, meine Daten wohl wieder haben. PUH! Was für ein… Ja: GLÜCK!

Im Hintergrund habe ich meine Backup-Strategie geändert: klar will ich nur Updates von geänderten Dateien – aber ab sofort darf es keine Löschweitergabe mehr geben! Damit kann es nicht mehr passieren, dass eine erneute unbeabsichtigte Löschung der Platte zu einem kompletten Backup-Verlust führen kann.

Auch musste ich für die Wiederherstellung der Platte eine weitere Platte anschaffen: diese wird, sobald sicher ist, dass die „alte“ Platte nach beabsichtigter Formatierung wieder „rund“ läuft, mit einer frischen und sauberen Windows 10 Pro Variante bestückt und wird meine bereits vier Jahre alte intere Start-Laufwerk-Platte ersetzen – die berüchtigte C:. Damit werde ich auch endlich den ganzen vorinstallierten Mist los, der mich bisher an dem Rechner echt gestört hat.

Soweit, so gut. Das sind die aktuellen Pläne.
Während ich diese Zeilen schreibe, ist die Wiederherstellung bei 40% und wird noch gute 24 Stunden durch laufen. Ich bin gespannt, ob wirklich alles gut geht und so klappt. wie ich es mir vorstelle.
Parallel habe ich ein weiteres Tool in Petto, mit dem ich die gelöschte Platte nach der aktuell laufenden Wiederherstellung erneut bearbeiten werde – da dieses Tool die Spezialität hat, gelöschte Partitionen wieder herzustellen. Da dies aber aktives Schreiben auf der Platte erfordert, war es mir zu heikel, damit anzufangen – schließlich überschreibt jeder andere Schreibvorgang potentielle Daten, die man sonst retten hätte können – was ich durch erst Rettungs-Suite, dann zweites Tool zur Partitionswiederherstellung somit sicher umgangen habe.

LEUTE! AUGEN AUF bei schnellen Mausklicks, bei denen ja nie was schief gegangen ist und daher nie was schief gehen wird! Zack – und schon sind die Daten weg. Und dass ein Backup immer nur solange funktioniert – aus welchen Gründen auch immer! -, bis man es dringend benötigt, ist ja auch eine alte Regel aus der Sammlung von Murphy’s Law.

Ich schreibe Euch noch ein Update, wenn die Daten wiederhergestellt sind, wie es denn nun wirklich geklappt hat und was ich so an Punkten für mich mitnehme.

Und bei Euch so? Wie viele Backups produziert ihr so täglich? Oder kann bei Euch nichts schief gehen, so dass ihr keine Backups anlegt? Oder ist Euch so ein „falscher Mausklick“ auch schon mal passiert? Wie seid ihr damit umgegangen?
Ich freue mich auf Euer Feedback und Eure Rückmeldungen in den Kommentaren!!!

 

 

Umstellung vom Virenscanner auf Windows-eigenem „Defender“… die ersten Schritte

Die c’t von vor zwei Wochen (Heft 15/2018) hat als Titelstory den Einsatz des Windows Defenders als vollwertigen Virus-Scanner-Ersatz. Viele von Euch werden nun zucken (ging mir auch nicht anders) – aber schon nach den ersten Zeilen wird klar, dass Microsoft das Tool über die Jahre und nun mit dem letzten Update 1803 soweit aufgebohrt hat, dass es in Vergleichstests problemlos mit anderen „professionellen Bezahltools“ namhafter Hersteller mithalten kann. Da mich mein aktueller Virenscanner sowieso ein wenig ob seiner „Informationsfensterdichte“ aufgeregt hat, starte ich den Wechsel – hier die Erfahrungen der ersten Tage…


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Windows Defender, Windows 10-1803: mehr Schutz muss man nicht haben!

Windows Defender, Windows 10-1803: mehr Schutz muss man nicht haben!

Ich fasse Euch, als Schnellübersicht, die notwendigen Schritte kurz zusammen – kauft Euch aber die Ausgabe, falls Ihr mit dem Defender nicht firm seid oder das Tool dank eigener Antivirensoftware immer ignoriert habt:

  1. Virenscanner oder Sicherheits-Suite restlos deinstallieren, Neustart
  2. Defender wird ohne Schutz nach Neustart automatisch aktiv, müsst Ihr gegebenenfalls im „Security Center“ per Klick bestätigen
  3. Viren&Bedrohungsschutz: sicherstellen, dass die neuesten Definitionen auf Eurem System sind
  4. Sicherstellen, dass der Echtzeitschutz aktiviert ist
  5. Guckt Euch die für Euch optimalen Einstellungen bei App+Browserschutz an
  6. Prüfen, dass Firewall und Netzwerkschutz laufen
  7. Wenn Du virtuelle Systeme und alles über Windows Home einsetzt, nicht Gerätesicherheit vergessen
  8. Und ganz wichtig: Nur wenn das Gerät mit einem guten Passwort (vor allem, wenn Du die Windows-10-Online-Variante nutzt!) geschützt ist, begleitet durch 2-Wege-Sicherheit, ist die Chance gering, auch hier von außen zusätzlich bedroht zu werden
  9. Mein Tipp: Dann über Nacht einen „Tiefenscan“ (in Viren+Bedrohungsschutz) laufen lassen
  10. Neustart, wieder Viren+Bedrohungsschutz – der wichtigste Punkt: Ransomware-Schutz: aktivieren. (Mehr hierzu und meine Erfahrungen kommen gleich)

Kleiner Hinweis: Der Artikel geht noch weiter und schraubt auch noch die Sicherheitsrichtlinien von Win10 hoch – die dafür nötigen Befehle findet Ihr im Text. Vorteil: sobald nun etwas installiert werden will, sind a. Admin-Rechte notwendig und b. Ihr müsst explizit nochmals auf den „JA“-Button klicken.

Zusätzlich gibt es noch einen Verweis auf einen älteren Artikel (der separat erworben werden muss), mit dem ihr die „Attack Surface Reduction“ und die zugrunde liegenden sieben Regeln anpassen und einstellen könnt – und et voilà: Windows 10 mit Bordmitteln kostenneutral abgesichert!

Damit findet die Diskussion, die seit einigen Monaten immer mal wieder hoch kocht und besagt, dass kostenpflichtige Virenscanner ihren Zenit überschritten haben und mittlerweile keinen Mehrwert mehr finden, ihren absoluten Höhepunkt! Microsoft hat seine Sicherheitsmaßnahmen, die immer mal wieder stückchenweise verschlimmbessert und neu zusammen gekauft oder angepasst wurden, nun endlich wirklich in einen nutzbaren Status versetzt. Allerdings: Windows Home bietet leider die wenigsten Einstellungsmöglichkeiten. Aber halt: trotzdem ist das System danach sicher!

Inklusive Lesezeit habt Ihr also nach einer Stunde einen abgesicherten PC. Nun gut – wie wirkt sich denn der Defender auf die tägliche Nutzung so aus? Ich sage es so: er hat gute, aber leider auch eine sehr schlechte nervige Seite…

Die gute zuerst: Man muss zwar ab und an den „Komplettscan“ manuell anstoßen (wobei, warum eigentlich, wenn der erste Scann keine Fehler und Risiken brachte und der Defender seitdem dauerhaft mit gelaufen ist?) – was aber mehr dem Gefühl als der Realität Rechnung trägt, Sicherheit und „abgesichert sein“ bestätigt zu bekommen.

Performance-Einbußen konnte ich ebenso nicht feststellen. Wem aber die ein, zwei Einstellungen wichtig sind, die Windows Home nicht erfüllen kann – z.B. die Möglichkeit, den Edge-Browser ab sofort auch in einer virtuellen Maschine laufen zu lassen, die keine Schreibrechte für Downloads besitzt und im schlimmsten Fall nach Beenden und neu starten wieder im „Ausgangsmodus“ zurück kehrt -, kann sich für knapp 15 Euro und ganz legal bei diversen Anbietern im Netz eine Lizenz hierfür kaufen. Allerdings: dann müsst Ihr Euer kompletten System neu aufsetzen…

Und jetzt zu den negativen Punkten:

  • Lange Zeitdauer zur Betriebsbereitschaft:
    Ja, der Deutschen geliebter Diesel musste früher auch immer vorglühen… im Winter meist ziemlich lange… und genau so ist es mit dem Defender. PC einschalten, einloggen… und die Wartezeit der Warnmeldungen überbrücken, bis „das Schild“ in der Taskleiste ENDLICH den grünen Haken anzeigt. Das kann nerven!
    Vorteil: Wer den Rechner anmacht und dann kurz noch in der Wohnung oder sonst irgendwie zu schaffen hat, hat den grünen Haken dann auch sofort nach dem Login.
    Hier sollte Microsoft nachbessern und den Defender beim StartUp des OS bereits komplett laden und sichern.
  • Ransomware-Schutz direkt aus der Hölle!
    An sich ein geiles und wirklich durchdachtes Tool! Gib mir Ordner, die ich überwache und damit verhindere, dass Scripte oder gefakte pdf/jpg/exe-Dateien plötzlich anfangen, die Platte zu verschlüsseln. Auch mitgedacht: gib mir die manuelle Möglichkeit, Programme hinzuzufügen, die an diesen Sicherheitsmaßnahmen vorbei laufen können.Schade nur, dass Windows hier nicht so clever ist, und bereits installierte Software und deren Zugriffsrechte erkennt. Das führt dazu, dass ein Druckertreiber keine Temp-Datei schreiben(!) kann und den Druck verweigert. Oder der Scanner zwar den Treiber für den Scan an sich öffnet, danach aber nicht das Vorschaufenster oder gar die OCR-Umwandung starten kann – und abschließend auch kein Recht bekommt, die gescannt-umgewandelt-finale-Datei irgendwo zu speichert. Gerade bei Drucker oder Scanner muss man über die manuelle Ausnahme nicht nur EIN Programm, sondern eine ganze Latte von Einzelprozessen der Ransomware-Ausnahme-Liste hinzufügen, um wieder die komplette Funktionalität zu gewährleisten.
    Auch ärgerlich: die Microsoft-Lösung „begreift“ aktuell nur das Bootlaufwerk als Gefahr. Habe ich also eine Software auf einem zweiten Laufwerk liegen, funktioniert diese solange problemlos – bis ein Zugriff auf (typischerweise) c: passiert… dann geht der Ärger los.Meine Einrichtung der Whitelist, die ja auch erst durch aktives Arbeiten am PC und abnormalen Reaktionen bisher tadellos laufender Softwares, vonstatten gehen kann, hat mittlerweile so viel Zeit und konzentrierte Dateipfadsuchen über den Rechner gekostet, dass mir schon öfter die Überlegung kam, ob ich, dank Einsatz der immer aktuellsten Chrome-Version als Browser, diese nicht einfach deaktivieren soll.Aber, wie immer im Leben:
    Die Funktion ist da, sie ist ein Sicherheitsgewinn, ich kann sie einschalten – also soll sie gefälligst auch mitlaufen.

Mein Fazit (aber ohne Gewähr!!!):
Für das, was ich und wie ich es mit meinem PC mache, reicht die Microsoft Defender-Lösung mehr als aus. In zwei Wochen keine kritischen Probleme, trotz umfangreichem Datenverkehr mit und im Netz, emails, Up- und Downloads, etc.

Die Einrichtung ist, wenn ein mal abgeschlossen, sicher und benötigt keine Nacharbeiten mehr. Allerdings geht, für meine Eindrücke, Microsoft davon aus, dass Ihr nicht an einem PC sitzt, in dem Glauben, Euch kann NICHTS, ABER AUCH GAR NICHTS passieren. Gut, vor einer blinden „ich klicke jeden Link an, was soll passieren“-Einstellung kann Euch auch ein moderner Virenscanner nicht retten: auch diese laufen in den meisten Fällen den aktuellen Viren und Bedrohungen nur hinterher!

Nervig ist eines der wichtigsten Tools: der Ransomware-Schutz. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Intelligenz erwartet: Ein Scan, der keine Bedrohung ergibt, sollte eine Software, die durch den Einsatz auf weitere INSTALLIERTE OFFLINE-„Module“ zugreift, nicht jedes dieser weiteren Module als Gefahr einstufen. Diese Logik will sich mir bei all den möglichen Sicherheitsgedanken, die man haben kann, als nicht sinnvoll heraus stellen. Hier sehe ich klaren Bedarf seitens Microsoft, schnell und sauber nachzuarbeiten.

Auch sind viele der leider erst ab über Windows 10 nutzbaren Funktionen sinnvoll. Einige davon aber auch nur, wenn man auf das komplette Microsoft-Ökosystem setzen will: ich würde niemals den Edge nutzen, also tut mir der Mangel der Virtualisierungslösung auf Windows Home nicht weh. Aber das muss jeder selbst entscheiden.

Trotz all des Gejammers: IT-Sicherheit ist auch zu Hause ein wertvolles Gut. Wie viele Musiksammlungen und Urlaubsbilder müssen noch den Jordan hinunter gehen, bis endlich das Verständnis omnipräsent sein wird: NUR EIN BACKUP SCHÜTZT DATEN! Denn nicht für jeden Verlust ist ein Virenscanner haftbar!

tl;dr: Microsofts interne Lösung ist ab Windows 10, Update 1803 in der Lage, moderne Virenscanner auf dem System überflüssig zu machen ohne Abstriche bei Sicherheit machen zu müssen. Allerdings ist die einzig echte Art der Sicherheit eine gute Backup-Strategie.

Und bei Euch so? Nutzt Ihr – noch – einen Virenscanner oder was ist Eure goldene Regel für Sicherheit? Lasst mir doch einen kurzen Kommentar da, ich bin auf Eure Meinung echt gespannt!!!

 

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Epson Drucker Resumee… – und warum der nächste NICHT von Epson kommen wird…

Ich weiß genau, dass jetzt östlich von mir jemand die Hände hoch reißt und brüllt: „ICH HABE ES DIR GLEICH GESAGT!“. Und ja, ich meine Dich, @blattella! Nun, mal sehen, ob unsere Gründe tatsächlich die Gleichen sind…:

 

Ich finde die Idee aus vielen Gesichtspunkten sinnvoll: Die Preise für Drucker endlich mal wieder hoch, dafür die Preise für Verbrauchsmaterial wieder runter. Wenn auf einen Liter gerechnet Tinte plötzlich der wertvollste Gegenstand der Welt wird (nicht wahr, HP?), geht eindeutig was schief… erst recht, wenn ein Druckerneukauf nach Leerdruck einer Patrone um längen günstiger ist, als reiner Patronennachkauf…

Und somit war ich schnell ein Freund von Epson’s EcoTank-Linie: Drucker ab 200€, dafür die vier Farben als 70ml-Nachfülldose für je 10 € – mit einer rechnerischen Druckleistung von 4.000 Seiten (nein, es sind nur knapp 2.700!).

Und somit, um den Einstieg nicht ganz so hart zu gestalten, da ich NUR einen Drucker will, aber Epson nur Multifunktionsgeräte anbietet, habe ich das Einsteigergerät L355 ausgesucht.
Auch wenn die Werte was Aufösung des Kopierers/Scanners angehen und auch die Daten des Druckwerks mit allen „größeren“ Modellen darüber identisch sind – Finger weg von dem Kasten! Zwar können auch die aktuelleren/größeren Modelle auch nicht zuverlässig den Tintenstand „ermitteln“ sondern „schätzen“ ihn nur – aber der L355 kann nichts davon – und fängt irgenwann an, einen Leerstand anzukündigen, der einfach weit von der Realität entfernt ist.

Noch schockierender ist allerdings, dass der Reset nach „Farbe leer“ per Handbuch abweichend von der Realität durchgeführt werden muss… und selbst die Epson-Hotline KEINE Ahnung hat, wie der Reset WIRKLICH gemacht werden soll.

Epson Eco Tank l355 - ACHTUNG: altes Modell! Bild: amazon.de

Epson Eco Tank l355 – ACHTUNG: altes Modell! Bild: amazon.de

 

Aber:

Trotz ausschließlich original Epson-Tinte fängt der Druckkopf nach einiger Zeit an, nur noch in Schlieren und fehlerhaft zu drucken. Nun muss der Kopf gereinigt werden – und das nicht nur ein mal. Auch ein Druck mit viel Tintendurchsatz beschleunigt und hilft nicht, diesen Fehler vorzubeugen. Und nun wird es Support: Wer nun den Druckkopf ständig mehrmals reinigen muss, erhält plötzlich unter absolutem Stillstand des Druckers die Meldung, dass die Reinigungsschwämchen im Inneren des Druckers durch Servicepersonal getauscht werden müssen. Kosten: 80€. Und evtl. Porto.
Bei mir war es bereits nach vier Monaten soweit… was den Drucker auf Garantie zurück bracht und ein Tausch gegen das nächst größere Modell ermöglichte, den ET-2550.

 

Epson Eco Tank ET-2550 - besser als mein Vorgänger? Bild: amazon.de

Epson Eco Tank ET-2550 – besser als mein Vorgänger? Bild: amazon.de

Aber auch hier war die telefonische Aussage des Epson-Supports falsch: Auch dieser Drucker „misst“ nicht den Stand der Tinte in den Behältern auf der rechten Seite im Bild oben, sondern „schätzt“ sie – womit eine Mischung aus Warnungsfenster („Länger drucken mit wenig Tintenstand schädigt den Druckkopf“) und konkretem Refill-Hinweis ab ca. Hälfte des Tanks einem das Drucken durch ständiges Weg-klicken/Ignorieren schon ein wenig verleiden können. Also: auch dieses Modell benötigt konkrete vom Nutzer durchgeführte Sichtkontrolle.

Der Drucker läuft ebenfalls wieder nur auf originaler Tinte von Epson. Neben dem ersten kompletten Satz, der im Lieferungumfang dabei ist, hatte ich ja von dem L-355 noch genug Ersatzrefills im Regal stehen.

Aber auch hier: die mitgelieferten Tintenfässchen sind noch nicht halb verdruckt, schon fängt der Druckkopf wieder an zu schmieren und Schlieren und „Druckfehler“ (also, fehlende Farben) zu produzieren. Es läuft also wieder auf Druckkopfreinigungen hinaus. Ich sehe schon wieder die Schwämchenmeldung kommen – was augenblicklich das Ende der Generation Epson einläuten wird (und mir einen reinen Canon Pixma mit „echtem“ Duplex auf den Schreibtisch zaubern wird).

Aber, jetzt mal im Ernst, so sieht es aus:

Positiv: Umweltfreundlich, dank einzelnem Refill ohne Patrone, ca. 3.000 Seiten für 70ml Tinte, Preisgünstiger Nachkauf von Tinte (10€).

Negativ: Tintenstände müssen vom Nutzer abgelesen werden, lästige „Schätzfehlermeldungen“ des Druckertreibers in Bezug auf Tintenstand, von Epson vorgegebene Geschwindigkeit für Seitenzahlen nicht annähernd zu erreichen, grottenschlechtes Druckwerk, nachträgliche Abzocke per Service für Drucker, der nicht mehr druckt.

Empfehlung: Du willst Geld sparen an Tinte, druckst nicht viel aber doch regelmäßig und 200€ für den Drucker schocken Dich nicht: zuschlagen. Du willst ein zuverlässiges Gerät mit einem guten Druckwerk… egal, was danach noch kommt, kaufe KEINEN Epson.

Ok, ok! Ich gestehe! Ich habe es getan!!! Ich habe auf Windows 10 geupdated…!

Ständig das Popup unten rechts aus der Benachrichtigungsleiste, dass schon Millionen vor mir auf Windows 10 upgedated haben… soll ich das einfach so auf mir sitzen lassen? Ja! Habe ich, ganz bewusst, da sowohl die Kombi aus Startmedium und Bootmanager nicht in der Lage waren, den Rechner wieder hoch zu fahren – und das alles nur, damit ich endlich endlich einen Clone meiner Windows 8.1-Platte machen kann. Für den Fall der Fälle… also, klickte ich das Bubble mit einer Vehemenz weg, mir der Microsoft es mir beim nächsten Mal gleich wieder über den Bildschirm schickte.

Aber dann: die Backup-Software ging gar nicht mehr, da half nur noch ein kompletter Neuinstall. Und der wiederum führte dazu, dass ich von der Webseite des Anbieters die neueste Version lud – und siehe da, plötzlich klappt es mit dem BIOS, plötzlich ist die F11-Taste als Eintrag im Bootmanager -und schon läuft, wenn auch unter völliger Fehleinschätzung der Zeitdauer, über Nacht ein Clone meines Windows 8.1-Laufwerks. Und, kaum war es dann Sonntag mit gut vier Stunden Verspätung fertig und ich hatte den Bootmanager mit meinen verhunzten Platten (60GB SSD als Windows-Platte, so vom Hersteller vorgesehen, hochgerüstet auf 3 TB HDD als Startplatte, von mir so umgesetzt) auch wieder am Start – und legte sofort los, mit der Windows 10 Installation.

Alleine für DAS Hintergrundbild lohnt sich das Update // Quelle: Microsoft

Alleine für DAS Hintergrundbild lohnt sich das Update // Quelle: Microsoft

Da fiel mir wieder ein, dass auch Windows 8.1 als Update mal schnell drei Stunden gebraucht hat. Das Laden ist heutzutage das Schnellste am Aktualisieren, alles andere braucht Zeit, immer mal wieder ein paar User-Interactions in einfachen Fenstern, damit wir nicht die Stimmung und Laune verlieren – und irgendwann… da ist es soweit, und Windows 10 (Home) glänzt mir entgegen.

Ich habe als erstes getestet, ob die unter 8.1-installierte Software, mit der ich am meisten arbeite noch geht. Dann ein paar der Spiele. Dann die restliche Software. Und, was soll ich sagen: fehlerfreie Übernahme. Ab dem zweiten Start von Windows 10 (beim ersten wurden noch extrem viele HDD-lastige Operationen im Hintergrund durchgeführt!) lieft das Teil so schnell wie vorher, so flüssig wie vorher und genauso stabil! Und mit dem Bonus: Neue Features, endlich durchdachte Funktionen, viele Bugs von 8.1 beseitigt… und all meine Software rennt auch noch/wieder…

Klar kenne ich die Horror-Stories, Platte weg, OS weg, keine Rückkehr möglich. Ich hätte auch nicht gedacht, dass meine komplette Software, von kopier-geschützten Adobe-Produkten bis hin zur Bootmanager-Freeware, wirklich alles! – tatsächlich so weiter läuft…

Und, was soll ich sagen?
Ich bin ja, seitdem ich mit Windows 7 gearbeitet habe, schon immer der festen Überzeugung, dass kein Mensch mehr einen Mac braucht (also, privat. Beruflich mit Color-Management und 72 dpi-Darstellung können wir gerne auf Twitter weiter diskutieren, wird aber auch da sehr eng für Apple!). Windows 8 mit der Universalkachelung (zumindest für alle, die nicht Classic Shell kennen) war schon wirklich… nett, aber unglaublich anstrengend und einfach nur übers Ziel hinaus geschossen…

Das ist nun mit Windows 10 vorbei. Selbst bevor ich Classic Start Shell installiert habe, war von Kacheln nichts zu sehen – außer im Start-Menü… und da war ich echt kurz am überlegen, es einfach Microsoft-like zu lassen, aber dann siegte der Install-Button und schon hat das Classic Shell nun wieder entkachelt und übernommen (Vorteil: ist mit einem Mausklick deaktiviert, falls es mich mal überkommt!).

Was kann ich nun sagen, nach den ersten drei Tagen?
Es ist wesentlich aufgeräumter. Allerdings bin ich noch am Gewöhnen mit den weißen Bildtitelleisten, ich denke immer, das Fenster ist deaktiviert, obwohl ich es gerade eben erst aufgerufen habe. Viele praktische Funktionen sind neu dabei: keine nutzlosen Bibliotheken mehr links in den Exporerfenstern, dafür automatisch und manuelle Auflistung oft genutzter Ordner. Tolle Einbindung von GoogleDrive, OneDrive und auch Dropbox. Endlich scrollt die Maus an der Stelle, wo der Mauszeiger steht – und nicht da, wo Microsoft glaubt, ich hätte jetzt zu scrollen (MEIN TOPFEATURE!). Auch die Einbindung von Netzwerkgeräten und die Darstellung des Computers mit allen Laufwerken: super gemacht.

Wenn ich Euch jetzt angesteckt habe, hört meine Worte!
1. Kein Update ohne Backup! AKTUELLES BACKUP!
2. Nehmt Euch Zeit mit. Backup kann mal locker ne Nacht dauern, Win 10 braucht auch gefühlte 24 Stunden…
3. Und wenn es dann drauf ist, TESTEN! Software, Spiele, Anwendungen, Daten! Auch wieder ein halber Tag weg!
4. Wenn was schief geht: Google anwerfen, ausprobieren. Bei „Negativ“: sofort Backup zurück spielen, mit dem alten Windows leben und…:
5. „Clean Install“ vorbereiten. Platte komplett löschen, Win 10 drauf, dann händisch alles nachinstallieren.

 

Wie gesagt, bei mir ging alles glatt, kein Datenverlust und alle Anwendungen laufen einwandfrei. Selbst der „ältere Spiele laufen nicht mehr“-Bug schlug nicht zu. Ich finde das System durchdacht, stabil und um viele Bugs oder „Unklarheiten“ bereinigt, ein rundes Teil. Kurz gesagt: ich bin froh, dass ich das UpGrade macht habe!

 

Und bei Euch? Läuft Win10? Hat das Update geklappt? Wartet Ihr noch ab? Freue mich auf Eure Kommentare hierzu!

Heimlich, still und leise: Microsoft XBox-Controller mit Kabel und USB

Einige der Spiele, die auf der neuen XBox für Microsoft den Verkauf ankurbeln sollten (sorry, Sony war schneller bei 10 Millionen!), sind ja auch auf dem PC erschienen. Unter anderem Need for Speed Rivals. Wer nun denkt, dass er einfach sein (bestehendes/neu bestelltes) PC-Lenkrad anschließt, wird maßlos enttäuscht: Tastatur oder MS-XBox-Controller only.

Was an sich auch nicht so schlimm wäre, würde die wireless-Version (Bluetooth) nicht um die 50 Euro kosten. Denkt man. Dann braucht man aber noch einen Adapter, damit am PC alles läuft. Und wenn die Batterie erst mal leer ist, fällt auf, dass das Ladegerät auch noch fehlt. So kommen für ein Steuergerät schnell mal 70 Euro zusammen.

Nun hat Microsoft aber seit ein paar Tagen für knappe 30 Euro den XBox-Controller „am Kabel“ raus gebracht. Dieser ist 1:1 identisch mit dem „originalem“, inkl. „Schüttelmodul“. Aber: es braucht nichts zusätzlich. Kein Adapter, kein Ladekabel (logischerweise). Anschließen, Treiber installieren (unter Win8 nicht nötig) und los legen.

Wobei ich zugeben muss, ich bin in Need for Speed nicht nennenswert besser als vorher per Tastatur – aber der Lerneffekt mit dem Controller und auch die Erfolge innerhalb einer ersten Stunde Fahrt sprechen eindeutig für sich – also, gut investierte knappe 30 Euro…

 

Bei Browserwechsel, Neukauf oder sogar Plattformwechsel kein Problem mit Bookmarks und Passwörtern

Wie oft stand ich schon vor diesem Problem: Safari nervte, da will man auf Chrome oder Firefox wechseln. Aber dann: die Bookmarks importieren sich nur fehlerhaft oder mit mysteriösen Meldungen, alle im Browser gespeicherten Passwörter kommen nicht mit, die Lesezeichenleise zeigt keine Ordner mehr an… Das Chaos ist vorprogrammiert und meist ist es einfacher, mit dem Browser „clean“ zu starten und einfach alles neu anzulegen.
Muss aber nicht sein – es gibt zwei Tools, die nicht nur von Browser zu Browser sondern auch von Plattform zu Plattform mitspielen…

Drauf gestoßen bin ich, als ich 1Passwd für ios und Apple ablösen wollte. Die Lösung ist, was ich sowieso bevorzuge, komplett (verschlüsselt) online und somit neben allen gängigen Browsern auch auf Android als App erhältlich: LastPass.com.

Ähnlich wie 1Passwd wird, wenn ein Anmeldeformular erkannt wird, per Extension (als Button oder Menü) die Möglichkeit gegeben, User und Passwort (automatisch) ausfüllen zu lassen (auch auf Wunsch mit sofortigem LogIn). Als Premium-Version für 12 US-$ im Jahr ein Geschenk.

Problem 1 gelöst, die Passwörter kommen also ab jetzt immer mit. Aber die Bookmarks und all das?
Dafür hat der gleiche Anbieter Xmarks im Angebot. Für Safari, da Apple ja keinen rein lassen will, ist es eine Systemerweiterung (optional mit Menü-Bar-Icon), für FireFox, Internet Exploder und Chrome eine Extension. Geile einfache Sache das!
Und das schönste: Wer beides zusammen als Premium nutzen möchte, bekommt eine reduzierte Jahresgebühr. Wer erst das eine testen und das andere buchen will, kann bei Zubuchung die Accounts verbinden und so ebenfalls die reduzierte Gebühr bekommen. Finde ich gut, da hat jemand mitgedacht!

Jede(r) von Euch hat ja unterschiedliche Anforderungen, wie Passwörter und Bookmarks „gespeichert“ (und eben auch syncronisiert) werden sollen, daher: die vorstehenden Links klicken, anmelden und erst mal die kostenfreie Variante testen. Bei Gefallen unbedingt auf Pro aktualisieren – nur so gibt es den vollen Funktionsumfang. Die paar Dollar pro Jahr sollten ja noch in der Portokasse liegen…

Und nun gibt es Bookmarks und Passwörter über alle gängigen Browser und alle gängigen Plattformen (ich kann nur von Apple und Windows sprechen, aber da geht alles) jederzeit verfügbar – und als Pro-User sogar noch mobil auf dem Android. Super Sache das…

Der Umstieg, NEIN! Der Weggang von Apple ist vollzugen!

Es hat ja in meinem alten Blog und auf Twitter, obwohl meine monatenlangen Unzufriedenheitsäußerungen klar die Richtung vorgaben, schon Wellen geschlagen, aber mit dem heutigen Tag ist der Wechsel, der nach über 20 Jahren Apple-User nun direkt zurück zu Windows 8 geführt hat, vollzogen.
Der Elektroschrott in Form designtechnisch gepimpter Hipster-Geräte für den mobilen „Gebrauch“ ist ja schon seit Augsut 2013 vorbei, einen „richtigen“ Mac hatte ich seit dem Netzteilabraucher in meinem MacPro nicht mehr; und das MacBook ist dank Aldi und Medion jetzt auch schrottreif und auf dem Weg raus aus meinem EDV-Workflow…!

Aber auch das war ein Abenteuer. Und beweist, dass ich selbst dann Montags-Geräte magisch anziehe, wenn ich sie nicht mal selber kaufe… Aber, langsam – der Reihe nach.
Letzten Donnerstag hatte Aldi ein Medion Laptop, 17“ mit Touch und Win8.1 im Angebot. 500 Euro sind ein Schnäppchen – und aus dem Prospekt heraus habe ich nur gesehen, dass die 4GB RAM eventuell etwas dürftig sein sollten. Da ich aber im Büro bin, wenn Aldi öffnet, bat ich meinen Dad, Ruhestand sei dank, mit das Teil zu besorgen. Er meldete gegen Mittag Vollzug.
Nun galt es, trotz meiner Krankheit, die mich seit letztem Freitag für über eine Woche ans Bett fesselte, das Teil nach Erlangen zu bekommen. Dies lösten meine Eltern elegant durch einen Krankenbesuch, als ich wieder in der Lage war, mich ohne fremde Hilfe auf meinen Beinen zu halten.

Das Gerät selber ist designtechnisch für einen Plastikbomber echt heiß. Das Display ist geil und die Touch-Funktion sehr genau. Windows 8.1 ist vorinstalliert und binnen 15 Minuten einsatzfähig. Office und Kaspersky sind als Demo ebenfalls mit drauf.
Der Lüfter, der 4 GB RAM und Auslangerungsdateien bei heftigen Prozessorauslastungen abkühlen soll, ist laut, kurz und „auf den Punkt“. Um so überraschenden: dem Twitter, Mail, Office und Web gewidmeten Laptop geht die Luft meist nur bei der Programminstallation aus – sonst ist von dem Lüfter nix zu hören. Der Rechner selber läuft unglaublich flüssig… und Laptop MIT Touch (auf Win 8.1 mit Kacheln, auch wenn ich als erstes Classic Shell drüber gebügelt habe!) ist einfach nur GEIL!!! HAMMER! Macht echt Spass!

Und jetzt kommt mein Händchen: Wer mit 17“ auf einem Laptop arbeitet, kuckt ja nicht immer in die untere rechte Ecke – eigentlich gar nicht. Wer aber ein Browser-Fenster (ich sagte bewusst Browser, nicht Internet Exploder) im Vollbild öffnet und den weißen Hintergrund ankuckt, sieht sofort, dass die rechte untere Ecke „dunkler“ ist, aber nur stückenweise. Ein kleiner Test mit einem einfarbigen Hintergrund bewies: da unten war die TFT-Beleuchtung defekt.

In Erlangen gab es eine Woche später keinen Aldi mehr mit Geräten, also geht es jetzt auf den Weg nach Regensburg, wo bereits ein reservierter im Aldi auf mich wartet… ich bin gespannt, was mein „Händchen“ diesmal so in petto hat…. Komme was wolle, das Teil ist geil und ich will es, dann muss es halt eingeschickt werden.

Wer (noch) einen abgreifen kann: Empfehlung meinerseits. Mal kucken, wie sich der zweite morgen so macht! Ich werde berichten!