Archiv der Kategorie: Intelligentes Spielzeug

Das neue amazon Echo Plus ist da und aufgebaut – erster schneller Review

amazon hat als Vorankündigung ein wahres Produkt-Relaunch-Feuerwerk gestartet. Neuer Echo. Neuer Echo Plus. Bald dann auch der Echo Show (ich warte echt noch drauf!). Da ich bereits zwei Dots zu Hause habe, hat mich nicht viel davon begeistert… doch… STOPP! Das Plus hat also ein Hub eingebaut, mit dem man nach dem zigbee-Standard Heimautomatisierung ohne lästige Hersteller-Basis-Module steuern kann? Dann nix wie her damit! 

Heute mal ohne Bild und nur ganz auf die Schnelle: Angekommen ist das Plus letzten Donnerstag, aufgebaut und in Betrieb genommen war es binnen Sekunden (gut, ich mache das mit Hilfe der amazon Alexa-App nun schon zum dritten Mal). Auffällig und für mich ein riesen Kritikpunkt ist allerdings, dass das Plus keinen USB-Mini oder gar USB-C-Stecker für die Stromversorgung verwendet, sondern einen „kleinen runden“. Das finde ich ziemlich blöd, da nun wieder ein „Steckerzwang“ besteht, den ich z.B. bei den Dots auch anderweitig „ersetzen“ oder an ein ANKER anschließen konnte.

Nett ist, dass Alexa nur noch zwei Tasten hat: Mikro an/aus und den „Punkt“, der Alexa händisch zum Leben erweckt. Für die Lautstärke, wenn Sprachbefehle gerade nicht „laufen“, dreht man einfach den oberen Rand. Das läuft „smooth“ und, wenn man es von einem anderen Modell nicht kennt, kommt man ohne Schnellanleitung erst mal nicht drauf.

Das Teil ist solide verarbeitet und mit dem Metall-Body ein wirklich schönes Ding, viel zu schade, um es in eine Ecke zu stellen. Die Klangqualität, wenn auch im Internet bei diversen Tests eher als mies und schlecht beurteilt, ist gut – klar, wenn ich mein Sonos aufdrehe, dass es die Nachbarn aus den Zimmern pustet, höre ich nichts mehr von Alexa oder deren Musikwiedergabe – aber der Vergleich hinkt ja auch ein bisschen.

Kurz gesagt, mein Schnelltest-Fazit nach dem ersten Aufbau: Das Gerät ist solide verarbeitet und qualitativ hochwertig. Nette Gimmicks wie der drehbare Rand für die Lautstärke. Wenig begeistert mich der Stromanschluss: kleiner Rundstecker statt USB-mini wie bei den Dots. Zu Alexa und der Funktionsweise der Mehrfachmikrofon-Kette sage ich nichts, diese sind top wie eh und je.

Einziger Wermutstropfen: Philips hue! Nicht nur, dass das System unrealistisch teuer und völlig Kunden-fremd entwickelt und zu allen Jahrhunderten mit noch schlimmeren „Updates“ weiter entwickelt wird – die Lampen von einem eingerichteten System zu entkoppeln ist, wie alles bei hue: teuer, kompliziert und zum kotzen! Daher konnte ich leider diese mir ganz besonders wichtige Funktionalität noch nicht testen – Update folgt, versprochen!

 

Android Wear 2.0 endlich auf der Huawei Watch angekommen – und so ist es…

Die Freude war groß, als Google vor Monaten endlich bekannt gab, dass Android Wear 2.0 auch auf die Huawei Watch kommen wird. Ich muss gestehen, dass ich Abende hatte, an denen ich wie ein kleines Kind mit glasigen Augen vor dem Weihnachtsbaum stehend mehrfach – und völlig unsinnig, wer mit den „Systemen“ von Google-Over-the-Air-Updates (OTA) – die Uhr nach Updates habe suchen lassen, nur um mich dann doch in Geduld (nicht meine Stärke) üben zu müssen. Aber, wie es mit Wünschen so ist: Vorsicht vor dem, was man haben möchte…

Huawei Watch und Android 2... na ja...

Huawei Watch und Android 2… na ja…

Android Wear 1 war neu – und trotzdem intuitiv und einfach zu bedienen. Es war nicht überfrachtet, nein – eigentlich haben etliche Funktionen gefehlt. All das und vor allem eine leichtere Bedienung und dann auch noch mit Tastatureingabe direkt über die Uhr sollte die neue Version 2 mitbringen… geworden ist es ein Akku-hungriger „Klotz“ mit teils hochgradiger und unlogischer Bedienung und Funktionen und Resultaten, die mehr als unerwartet oder sogar unlogisch sind.

Unverändert ist, dass ein Wischen von oben da Schnellmenü bringt. Hier sind ein paar neue Funktionen hinzugekommen. Allerdings kann man nicht mehr zusätzlich nach rechts und links wischen, um weitere Funktionen aufzurufen.

Unlogisch in diesem Zusammenhang ist nun, dass ein rechts- UND links-Wischen im „Normalzustand“ nun den Wechsel des Ziffernblattes aktiviert… wer somit beim Blättern durch die Nachrichten falsch wischt, verliert nicht nur die Nachricht sondern ist immer dabei, das Ziffernblatt zu wechseln… sehr lästig!

Von unten hoch wischt man die Nachrichten: diese kommen aktuell, wie zuvor, in einer „kompakten“ Schnellübersicht, welche durch einen Finger-Tap in die Detailansicht mit weiteren Interaktionsmöglichkeiten (Antworten, Retweeten, etc.) wechselt. Nett: auf der rechten Seite als „Halbkreis“ ist der Scrollbalken, welcher die Position des Textes, etc. anzeigt. Nervig: Wer hier nun falsch wischt verwirft die Nachricht auf Handy und Uhr unwiderruflich.

Bei der Huawei bringt ein „Klick“ mit dem Schalter zum einen die Uhr aus dem Standby-Modus. Ein zweiter Klick führt einen ins Menü, wo die auf der Uhr installierten Apps, die Einstellungen und alle weiteren Funktionen aufgelistet werden.

Apropos Apps: an sich eine tolle Sache, dass diese nun aus einem eigenen App-Store auf der Uhr direkt installiert werden können – aber ohne Datenverbindung und auch einer Verbindung mit dem Handy sind die meisten, wenn die Uhr selber nicht per SIM-Karte mit dem Netz spricht, absolut wertlos. Das macht es neben dem frickeligen Uhr-App-Store, der meist bei den ersten Taps ganz andere Funktionen als gewünscht auslöst, schon mal absolut uninteressant.

Auch ist Android Wear 2 ein Batterienkiller:
Während die Huawei bisher zwar nicht die zwei Tage am Stück erreicht hat, da einfach aktiv mit ihr gearbeitet wird, kam die Uhr aber trotzdem auf rekordverdächtige 18 Stunden ohne Energiesparmodus. Allerdings schafft die Uhr mit AndroidWear 2 dann doch nur noch mit Müh‘ und Not 12 Stunden… und auch nur, weil ab 15% der Energiesparmodus zugeschaltet wird, der einen Großteil der neuen Funktionen bei den jetzt interaktiven Ziffernblättern deaktiviert und überhaupt (UND WIESO???) bei unter 5% das Ziffernblatt selbstständig auf „Hintergrund grau, Uhrzeit knapp in digital“ ändert. Schöne Schei…Mist!

Drittanbieter haben mittlerweile die meisten Ziffernblätter auf die neuen dynamischen Möglichkeiten angepasst. Hört sich spannend an – bedeutet in der Praxis aber nur, dass so gut wie jeder Bereich auf dem Ziffernblatt durch Touch eine Funktion (Kalender, Telefon (warum auch immer…), Einstellungen, Uhrzeit, etc.) aufrufen kann. (Und ja, Uhrzeit, weil nur von hier aus die Stoppuhr gestartet werden kann)

Leider muss ich auch bei Android Wear wie auch bei Android 8 sagen, dass ein Großteil der Versprechungen nicht in die Praxis umgesetzt wurden. Batterie-sparend ist die neue Version definitiv nicht – ganz im Gegenteil. Google selber liefert mit Huawei ein paar nette Ziffernblätter aus, die – leider nur jedes für sich – zeigen, was an Design und (einer einzelnen neuen) Funktion nun möglich ist – aber… nichts „highly sofisticated“ wie man es erwarten könnte, nein – würde.

Die Bedienung ist mittlerweile einfach nur zu komplex gewesen, um komfortabel mit der Uhr statt dem Handy arbeiten zu können. Spracheingabe läuft – nur der Assistent ist mittlerweile zu einem Biest angewachsen, dass auf der Uhr nur noch mit Verzögerung und Ruckeln funktioniert.

 

Hätte ich die Möglichkeit, auf Android Wear 1 per Downgrade zurück zu kommen – ich würde es tun. Google hat als erster mit Smartwatches dem Markt gezeigt, was geht. Und mit 2 eine sehr interessante Ankündigung für eine Weiterentwicklung gebracht – und maßlos enttäuscht!
Huawei hat mit der Watch (eins) als auch dem Nachfolger (zwei) jeweils eine technisch und design-technisch hochwertige Uhr gebracht, die einfach nur begeistert – aber durch AndroidWear 2 (auf jeden Fall die erste Watch) um Jahre zurück versetzt wird… schade… so wird das nichts, Google.

 

Nerds, viel Spaß mit Android 2 – der Rest sollte die Version 1 so lange wie möglich behalten!

 

Insta360 Air Compact Mini Panorama 360 Grad 2K HD

Es ist schon fast eine Ewigkeit her, dass ich meinen Einstieg in die 360-Grad-Fotografie mit Insta-Air geplant hatte. Die Idee war aber auch zu verlockend: Ein Hosentaschen-großer Ball, der einfach auf das USB-Anschluss des Androiden gesteckt wird. App installieren – und los geht es mit den Aufnahmen. Preislich mit damals 199€ im Budget war die Bestellung im März schnell ausgeführt… mit Langstrecken-Lieferung und einer Pleite bei der (nicht) ersten Anlieferung kein guter Start… Lies den Rest dieses Beitrags

Philips Hue – nette Idee, wenig Innovation, nicht zu Ende gedacht und das für teuer Geld – keine Kaufempfehlung!

Nüchtern betrachtet ist der Preis, und sei es nur für eine Nachkaufbirne eines Drittanbieters, eine Unverschämtheit und sollte einen davon abhalten, ein Philips HUE oder ein ähnliches System zu kaufen. Was aber, wenn ein sponates Prime-Angebot es tatsächlich für den Moment preislich interessant gestaltet und die amazon Alexa-Integration ihr übriges tut? Na, dann testen wir eben mal, ob HUE Daumen hoch oder runter bekommen…  Lies den Rest dieses Beitrags

Google Home – kaum da, schon gelobt… aber…

08.08.2017. Den Tag, der rot in meinem Kalender angestrichen war. GoogleHome („1“, in den USA munkelt man, dass dieses Jahr noch der Nachfolger „2“ auf den Markt kommt) hat es endlich auch auf den deutschen Markt geschafft. Damit ist der neue Google Assistant endlich aus dem Telefon ausgebrochen und steht auf dem ersten „eigenem“ Gerät zur Verfügung. Schnell war also der Bestellbutton gedrückt, sofort wurde die N26-Kreditkarte belastet – aber dann kam die kognitive Dissonanz, die mich umgehend die Bestellung (das geht innerhalb knapp einer Stunde nach Aufgabe der Bestellung) wieder stornieren lies… warum… ganz einfach…

Google Home - endlich verfügbar! Quelle: store.google.com

Google Home – endlich verfügbar! Quelle: store.google.com

Wenn selbst die c’t schreibt, dass das von Google verbaute Umfeldmikrofon der Hammer ist und man sich schnell an die, im Vergleich zu amazon doch recht künstliche Stimme gewöhnt hat, ist das schon mal eine Auszeichnung. Also war mein Weg zum Google-Online-Store nur einen Mausklick entfernt. Ebenso wie die Bestellung. Ich war schon am überlegen, wo im Wohnzimmer das Home seinen künftigen „Stellplatz“ finden würde. Wie es zusammen mit meinem ChromeCast Inhalte auf meinen TV zaubern wird. Welche Fragen es hoffentlich im Unterschied zu alexa problemlos beantworten kann. Und wie die Qualität des Lautsprechers verglichen mit dem „kleinen“ Echo Dot (ja, zwei Mal ein bewusster Kauf!) sein wird.

Und dann dämmerte es mir – und ich stornierte die Bestellung – schnell und einfach, mit nur einem Mausklick (auch wenn die Kohle noch nicht wieder da ist).

Eigentlich überwiegt(e) ja die Vorfreude, das Gerät übermorgen bereits zu installieren und in Betrieb zu nehmen… und da?
Ich habe mich, auch kostentechnisch, aus dem Google-Öko-System verabschiedet und bin mit Musik bei amazon unlimited (bereue ich nicht!). Was also soll Google Home mir bieten? Ein teures Dekoobjelt, dass mir morgens beim Frühstück meine Termine und den Wetterbericht runter betet. Das macht Alexa schon nach dem aufstehen – wenn auch mit schlechten Daten von Microsoft’s Bing (das GRÖßTE MANKO!!!!). Und meinen Kalender: kann mein Dot auch, es gibt eine Funktion und einen Skill dafür. Und Echo spielt, wenn auch nicht immer auf den ersten Sprachbefehl, die komplette Bibliothek von amazon Music unlimited – und genau an der Stelle ist Google raus!

Vielleicht wird Home das auch mal können – vielleicht aber auch nie, da amazon hier als Platz drei hinter Spotify (dessen Dienst sehr wohl geht!) und einem anderen Anbieter vor Google liegt und somit als Konkurrent gesehen wird – und die Hoffnung besteht, dass Käufer sich nun aus Bequemlichkeit nun auch bei anderen Google-Diensten, die kompatibel sind, „einkaufen“.

Und an dem Punkt bin ich raus. Ich sage nur: amazon music unlimited Jahresbetrag im Familien-Abo: Teilt das mal durch die maximal mögliche Anzahl (check!) – das sind 30€ im JAHR! Wieso sollte ich das in knapp drei Monaten und ein paar Tagen woanders ausgeben?

Somit siegte die Vernunft über den Gedanken der Rücksendung: und schon was das Teil wieder storniert (und ja, die Kohle ist immer noch nicht wieder da – ich mag N26 für diese Infos!).

 

Klar, ich halte ein Auge drauf.
Aber den Assistant habe ich auf meinem PIXEL (viertes Gerät, bis endlich eins ging, zur Erinnerung!) und zwei Dots in der Wohnung verteilt – sorry, Google: in vielerlei Hinsicht bist Du hier einfach viel zu spät (und zu teuer) gekommen…

 

Kommado zurück: Heute (erstmalig und doch nicht!) im Videoblog: Android (nach 4.4x) und withings: Nur Elektroschrott und fehlende Qualitätskontrolle bei der Progammierung…

Wochenlange Vorbereitung für die Katz‘! Da habe ich mit meinem Samsung Galaxy S4 schon mal alles vorbereitet, inkl. Stoppuhr. Die Waage, den Blutdruckmesser und den Stepcounter hatte ich schon mal zurecht gelegt. Das Ansteckmikro war getestet und justiert, die App dazu lief sich warm in höchster Qualität. Das Licht nach viel hin und her – nur eines der großen Probleme, wenn man Video und Moderation alles in einer Person vereint… – war auch halbwegs Schatten-Wurf-frei und eine halbwegs passable Lösung gegen die Spiegelungen auf Handy-Displays beim Abfilmen hatte ich auch gefunden… Doch dann… kam der 20.06.2017 um die Ecke und mit ihm die Auferstehung von NOKIA.

Ich weiß, das hört sich alles so wahnsinnig banal an. Spiegelungen, Licht… und was will der Typ jetzt mit seinem Samsung?
Nun ja: Ihr alle kennt dieses Video, wo man den Typ hinter der Kamera die ganze Zeit nicht sehen kann – bis er auf ein Handy-/Tablet-Display filmt und man sich denkt: Ach Du Scheiße… SOOOO sieht der also aus? Um Gottes WILLEN! Und in dem Kontext erklärt sich auch die Licht-Sache: Cams fixieren nun mal nur gut, wenn genug Licht die Szene beleuchtet (und jaaaaaa… auch Dein iphone!). Sonst ist der Auto-Fokus bei jedem Ruckeln dabei, ständig neu zu zoomen und zu fokussieren – auch hier muss ich Euch nichts sagen, Ihr kennt auch diese Videos.

Und das Samsung? Es hätte quasi die zweite Hauptrolle gespielt. Ja, warum nur? Ganz einfach. Es ist mein letztes Telefon, dass eisern auf Android 4.4.x gehalten wird. Und, damit ihm damit nicht zu langweilig wird, hätte ich es noch als Stoppuhr verwenden.

Sieh da, fragende Gesichter. Nun gut, ich löse mal kurz auf, dann wird es banal einfach!

Ich habe mich des Öfteren schon über die grottenschlechte Performance der withings-App auf Android nach v.4.4.x ausgelassen (z.B. hier oder auch hier und hier!) – und viel auf Twitter. Das zu schreiben ist das eine. Es aber mal live auf Video zu erleben, ist das andere. Der Versuch, das Go zu syncen… aber nur, wenn die App will. Ein Blättern durch die Timeline, die nach jeder zweiten Bewegung einfriert und die App stoppt. Das morgendliche Abenteuer, ob beim Drücken des „Start“-Buttons des Blutdruckmessers die App und auch die Bluetooth-Verbindung mitspielt oder ob heute mal wieder keine Messung erfolgt (bitte keine Fragen, diese Werte verheimliche ich Euch eisern!). Oder auch die externe Anbindung der Waage über WiFi statt Bluetooth und dann weiter über IFTTT statt withings selbst, da sonst niemals auch nur eine Zahl getwittert werden würde… all das, schön mit Stoppuhr… und als Krönung wollte ich noch das GO entkoppelt und neu hinzufügen, um Euch und auch withings zu zeigen, wie aufgeschmissen man ist, wenn man kein Android 4.4.x-Handy mehr zu Hause hat.

Die Vorbereitungen waren nach Wochen endlich abgeschlossen. Die Technik war soweit – und letzte Woche hätte ich die Zeitfenster gehabt, die ich zur Aufnahme und zum Schnitt gebraucht hätte… doch… dann kam der 20.06.2017. Der Tag, der mit einem Schlag alles verändert hat.

Es war der Tag, an dem NOKIA per email informierte, dass withings ab sofort nur noch Nokia heißt – und es ein App-Update gibt…

withings ist jetzt NOKIA - und alles wird gut...?!?

withings ist jetzt NOKIA – und alles wird gut…?!?

Jedem, der die App nach dem Update geöffnet hat, fällt natürlich sofort die Umgestaltung der „Timeline“ auf, das neue Farbschema und die unauffällige Dominanz von Nokia in der ganzen Sache. Das meine ich jetzt nicht negativ, es ist – im Gegenteil – ein frischer Wind, der nun durch die App pfeift und in erster Linie durch den weißen Hintergrundfarbton mit blauer Nokia-Schrift die Details und Grafiken deutlicher in den Vordergrund stellt.

Aber hey – das ist Geschmackssache… gehen wir ans Eingemachte… die Technik… und… was soll ich sagen… ich war und bin nach ein paar „Tagen“ Langfrist-Tests und den ersten Updates der nun Nokia-App… immer noch sprachlos: Nokia hat geschafft, was withings seit Ewigkeiten nicht auf die Kette bekommen hat: Android 4, 5, 6, 7 und hoffentlich auch 8 – es geht (fast) wieder!!! Jawohl! Keine zufälligen Syncs mehr zwischen Go (Schrittzähler) und der App… keine Hänger in der App, sondern flüssiges Scrollen und endlich reibungsloser Zugriff auf die hinterlegten und gemessenen Daten. Schöner Schnellzugriff in der Fußzeile auf alle wichtigen Bestandteile. Und vor allem: Kein Absturz, kein Datenverlust beim Sync, kein „User, Du willst aber ich als App nicht“-Verhalten…

Soweit so gut. Alles schön und überall Einhornfehenstaub, könnte man vermuten.
Fast….

Die technische Seite für den Nutzen: Note 1, läuft auch nach den ersten Updates die drüber gebügelt wurden, einwandfrei (Erfahrungsbericht von PIXEL mit Android 7.2).
Aaaaaber, und da wird es wieder nervig, Nokia: Ihr habt die „Neukundenseite“ vergessen!

Es ist leider immer noch nicht möglich – vielleicht mache ich dazu später mal ein Video! – über allem, was nicht Android 4.4x ist, neue Produkte über die Nokia-Android-App hinzuzufügen.
Ich kann z.B. mit der App nicht prüfen, ob für meine Waage oder mein Go ein Update verfügbar ist. Im Unterschied zu einem erfolgreichen Sync sucht die App das Gerät erst mal viel zu lang um, um mir dann mitzuteilen, dass keine Verbindung hergestellt werden konnte… Bitte? Selbst einem technischen Laien sollte jetzt die Hutschnur hoch kommen: ich kann Syncen, wann und sooft ich will – aber das Bluetooth-Gerät ist bei der Updatesuche nach ewiger verzweifelter Gerätesuche nicht zu finden – Fehlermeldung? Äh… Moment… Ich sitze also auf der Toilette aber die Schüssel unter mir kann nicht gefunden werden? Was für eine Sch….!

Nokia, Du hast geschafft, was withings selbst mit einer neues Waage, und hier bin ich trotz all meinem Abkotzen nicht zu einem Neukauf eines Nachfolgers bereit (gewesen), nicht geschafft hätte: Ich werde wieder ein Auge auf Deine Produkte und bin gespannt, was Du aus der „Kooperation“ machst und was noch alles so für die Fitness von Dir auf den Markt kommt… aber… was nutzt wir das alles, wenn ich wieder mein Samsung S4 mit Android 4.4.x auspacken muss, um das Gerät meinem Account hinzuzufügen, um es künftig dann auch auf dem PIXEL mit Android 7.x nutzen zu können – weil die App sich in dieser Sektion der hinzuzufügenden Neugeräte funktionell immer noch verweigert???

Biege das doch endlich noch gerade – dann könnte auch ich, wenn auch nur langsam und zaghaft, eher wie ein vorsichtigen Pflänzlein, dazu über gehen, mal endlich wieder einen Arm vor Begeisterung zu heben… und, wenn Ihr schon drüber seid, dann macht doch bitte endlich schnell – die App hat es nach dem Redesign und dem endlichen „gehen“ wirklich verdient!!!

 

Pro: Nokia is back – und schwupps, geht die App, wie man es erwartet. Keine lästigen Freezes für Denkpausen mehr, keine fehlenden Daten im Web, weil der Internet-Sync nicht will – und vor allem: der Gerätesync bringt komplette und vollständige Daten mit JEDEM Öffnen der App, nicht nach Lust und Laune.

Con: Bestandsgeräte ahoi! Neue lassen sich unter Android 7 immer noch nicht hinzufügen.

Steve: Ich hätte es nicht geglaubt und wollte Euch schon alle möglichen Alternativen für withings vorstellen – aber… sieht so aus, als hätte sich das erledigt. Jetzt noch den Bluetooth-Fehler beim Hinzufügen neuer Geräte ausgemerzt und die Qualität der App in Summe nicht unter aktuelle Versionen rutschen lassen – und wir kommen mit den nächsten technischen „Spielereien“ vielleicht doch wieder ins Geschäft…

[Update: mit Video!] OPEL x WIRED future.mobility Conference am 13.06.2017 – ein gigantischer Tag in Rüsselsheim!

Was wohl dabei heraus kommt, wenn DAS deutsche Tech-Magazin und ein deutscher Autobauer, der gerade dabei ist, einen neuen Eigner zu bekommen – ja, richtig geraten, ich meine OPEL! -, sich zusammen tun und einen Tag unter dem Motto „Zukunfts- und Mobilitätskongress“ veranstalten? Genau das sollte ich dank Fortunas Glück im Zuge einer Newsletter-Verlosung heraus bekommen: Somit hieß es am 13. dieser Woche: Willkommen bei Opel in Rüsselsheim…

Newsletter-Verlosung: YEAH, GEWONNEN!

Newsletter-Verlosung: YEAH, GEWONNEN!

UPDATE: Hier ein Video von OPEL, dass den Tag kurz und schmerzlos zusammen fasst:

Und, damit es schon im Vorfeld nicht allzu langweilig werden sollte, trat am Vortrag, also am 12.06., der bisherige Opel-Chef Karl-Thomas Neumann von seinem Amt zurück – was leider seine am 13. geplante Keynote von der Agenda fegte. Das tat bei der Fülle an Themen und Gastrednern dem ganzen aber keinen Abbruch!

WIRED x OPEL future.mobility conference - die Agenda

WIRED x OPEL future.mobility conference – die Agenda

 

Nachdem sich der Bürgermeister von Rüsselsheim und der Hessische Ministerpräsident die Klinge in die Hand gaben, gibt es gleich ans Eingemachte.
Der Chefredakteur der wired, Nikolaus Roettger, zeigte in seinem Vortrag klar und deutlich, wie Automatisierung bereits von der Jugend (krass-geiles Beispiel, mehr verrate ich nicht!) bereits als natürlichste Sache der Welt behandelt wird und wie, in diesem Bild, sich auch die Automatisierung der Mobilität sich nicht aufhalten lässt. Was eine perfekte Ein- und Überleitung zu Vorträgen und Diskussionsrunden mit Zukunftsforschern, Politik und Herrn Klopp darstellte.

Trotz der teilweise heftig tiefgreifenden Vorträge wurde einem weder langweilig noch war man nicht in der Lage, dem gereichten roten Faden zu folgen. Die Stadt der Zukunft, die keine Ampfeln mehr haben wird sondern „Slots“ für eine gewisse Fahrtrichtung anbieten wird, die künftige Schnittstelle des selbstfahrenden Autos zu seinen (nur mehr) Insassen (und der Weg über Teilautonom dahin) – wunderbar untermalt von Folien und Videos, die einen unabhängig vom Wissenstand abholten und sofort mit in das Thema rissen.

Ein weniger Seichter wurde es mit Tarek Al-Wazir, der in erster Linie die eMobilität ohne weitere Gründe als die Zukunft proklamierte. Und in der Diskussionsrunde ein wenig zu sehr in seine zuvor skizzierte Ausführung zurück viel, anstatt klare Antworten, die er noch nicht zu 100% fertig hat, zu geben. Aber nichtsdestotrotz: das Thema ist da, das Thema ist erkannt und das Thema wird politisch bedient, klare Ansage.

WIRED x OPEL - Veranstaltungsbanner

WIRED x OPEL – Veranstaltungsbanner

Der Nachmittag war wohl von den meisten Teilnehmern sehnsuchtsvoll erwartet worden: Nicht nur, dass wir live und exklusiv Hauptbestandteil der Presseveranstaltung zur Vorstellung des neuen OPEL-Claims und des am selben Tag gelaunchten Spots sein durften, auch gab sich ein sichtlich lockerer und entspannter (wenn auch rechtsfahrender) Jürgen Klopp die Ehre – und stand auch uns Rede und Antwort – gewohnt eloquent und mit entsprechendem Wortwitz.

Dann ging es in zwei Paneldiskussionen: Zuerst das Thema „Autonomes Fahren“, wobei auch hier die Frage, wenn das automated car entscheiden muss zwischen Oma und Mutter mit Kinderwagen, wen soll es nehmen, sofort aufgerufen wurde. Aber durch die verschiedenen Hintergründe der Teilnehmer, von Verhaltenspsychologe über Philosoph war es eine nicht minder spannende Runde.

Ein wenig über den Zeitplan hinaus schoss unser vorletzter Vortrag zum Thema „Zukunftsforschung“: Glauben sie nichts über die Einschätzungen der Zukunft, es ist alles falsch. Wow, man hing ab diesem zweiten Satz bis zum Ende, als das Mikro geschlossen wurde, an seinen Lippen. Witzig vorgetragen und grafisch untermautert mehr als kurzweilig.

Zum Abschluss eine Diskussion zwischen OPEL und Daimler, wie das Auto der Zukunft wohl aussehen würde – wobei OPEL mit zwei Designstudien aufzuwarten wusste.

Und dann – dann war er vorbei, der erste wiredXOPEL future.mobility day – der ganz dringend nach einer Wiederholung in 2018 schreibt, btw.

Vielleicht sehen wir uns da wieder! Ich werde versuchen, auf jeden Fall wieder dabei zu sein (wenn Fortuna oder die liebe wired mir gewogen bleibt)…!

 

Kurz gesagt: genialer Tag, viele Infos, viele Redner, spannende Vorträge – es war den Besuch mehr als nur wert!

 

 

Und, hier die zwei OPEL-Studien, Ihr habt ja lange drauf gewartet:

OPEL Studie "MONZA" - Hybrid-Modell

OPEL Studie „MONZA“ – Hybrid-Modell

 

OPEL-Studie

OPEL-Studie

 

 

Es ist noch da, daher: Google PIXEL XL im „Dauertest“ – erste vier Monate – der große Rückblick mit Austausch und Abstürzen!

Der Vorsatz steht: wenn mein PIXEL XL DREI Umtäusche(? Ihr wisst, was ich meine…!) gemacht hat, kommt mit dem vierten Mal ein Huawei P10 Plus (Greenery!) zurück. Dann ist Ende mit teurem Schrott mit „purem Android“, direkt von Google. Zumindest solange HTC sie baut. Also, noch mindestens das PIXEL 2, wie es bisher aussieht.
Aber genug zu den Basics: wie ist es denn nun die ersten Wochen gelaufen, mit dem schweineteuren XL? Geld wert? Kaufempfehlung? Und sonst so? Legen wir los…

PIXEL vs. NEXUS 6 - Apple-Abklatsch vs. richtiges Telefon

PIXEL vs. NEXUS 6 – Apple-Abklatsch vs. richtiges Telefon

„Eingezogen“ ist das PIXEL XL 128GB white bei mir im Februar. Aus der Not heraus geboren, da ich Anfang Januar beschlossen habe, das PIXEL auszulassen. Zum einen traue ich HTC nicht zu, nochmal ein modernes Handy (fehlerfrei) zusammen zu löten. Auch sehe ich es nicht ein, einem billigen Apple-Abklatsch (und wer will diese hässlich-unpraktische Einheitsform schon, wenn er KEIN Apple will???) über 1.000€ in den Rachen zu werfen. Also, der Plan war: mein NEXUS 6P (eben auch von HUAWEI) bleibt. Aber nur vier Tage später kam ein Google-Update um die Ecke und schon war ich, da ich entgegen aller Einstellungen NICHT nach meiner Erlaubnis für die Installation gefragt wurde, im Albtraum BOOTSCHLEIFE. Gerät schaltet sich aus, schwarzes Display, Google Logo, Bootanimation, Gerät schaltet sich aus… Ihr habt das Bild.

Da auch das NEXUS 6P im Google-eigenen Store einen Witz von Preis hatte, habe ich bei amazon zugeschlagen. Ihr kennt amazon: Rücknahme kein Thema… aber es waren leider keine Neugeräte mehr verfügbar. Also, auf Geduld schalten, NEXUS 6 aus der Schublade und los gehts. Bis die Nachricht von amazon kam, keine Neugeräte mehr zu bekommen, kein Ersatz möglich – also, leider das Geld zurück genommen.

Also, Plan B: Das Huawei P10 Plus. Liefertermin damals unbekannt. Preis (also, ein wirklich echter bestätigter): Unbekannt. WiFi-Call (Achtung, Ländern die zensieren, klappen nicht!) und VoLTE: Unbekannt. Dringender Handlungsbedarf, daher die Anfrage an meinen magenta Mobilfunkanbieter, ob eine Vertragsverlängerung machbar wäre… und mit einem realistischen Preis trotz monatlichen 10€ mehr auf der Mobilfunkrechnung kam das Handy zu meiner Überraschung nicht erst im März sondern knapp zehn Tage später an.

Ich gestehe, ich habe mehr Spaß an dem Wechsel in den neuen Vertrag als an dem Handy. Aussagen wie „blitzschnell“ und „ohne Denksekunde“: alles Marketing und Geschwätz von Redakteuren im Test, die blind Pressemitteilungstexte „teilkopieren“ und Spezifikationen blind übernehmen und bei Unkenntnis des Prozessornamens („Was? Qualcomm X6532? Nachfoger vom F4365? Jetzt mit 9,5 statt 8 Kernen? WOW! GEILSCHNELLESCHEIßE!!!!“) gleich mal einen Benchmark aus dem Netz (Stasi-GEZ-Steuer-Verschwender ARD macht es vor: „Quelle: Internet“. Alles, wirklich JEDE „Quelle“!) laden und mit veröffentlichen.

Technisch liest sich das PIXEL, je nach Anforderung, nicht schlecht. Klar, der Prozessor ist nagelneu – aber sagt das was? Die Verarbeitung ist super – aber was soll das aufgeklebte Glas auf der Rückseite? Schön ist es nicht und sicherlich bald kaputt (alle Geräte bei mir haben es bisher überlebt!). Klar, jetzt muss eine Schutzhülle drüber… danke, Drittanbieter!

Genug gekotzt, wenn Ihr noch überlegt, macht es mit Euch selber aus. Ich sage nur: Es kommt von HTC und meine ersten beiden Geräte, die defekt zurück gingen, schiebe ich auf eine Mischung aus kalte Lötstelle (spricht für die Qualität von HTC, so wie auch die Serie mit den defekten Microfonen!) und schrottigem Google-Update.

Aber zurück zur Geschichte des ersten PIXEL:
Es lief immerhin fast drei Monate. Aber dann… nach einem qualitativ hochwertig nur nicht durchgehend Qualitäts-geprüften Android-Update: ständige Neustarts. Immerhin: die Bootloops hat Google behoben. Aber für mich ist ein ständiger Neustart, der das Gerät nach „random()>60“, wobei 60 für Sekunden steht, abstürzen und neu starten lässt, auch keine Befriedigung. Als dann der GOOGLE-Support – die man dank der jetzt in die Einstellung integrierte (Chat-)Rückruf-App sowieso nie mehr ans Telefon bekommt (MERKE: 0800-7235105 anrufen!) – mit mir das Telefon zurück setzen wollte, zeigte sich der ganze Schrott des Updates: klar, man kommt in das „Neustart-Menü“ – aber keine Auswahl geht, ohne dass das Gerät nicht sofort wieder neu startet.

Dieses war der erste Tausch, doch vorbei war schnell der zweite Rausch (oder so, sorry, Wilhelm Busch)…

Das zweite Gerät lies knapp eine Woche auf sich warten und wurde 1:1 getauscht: GLS kommt, will unterschriebenes Beiblatt und das alte Handy mit allem (aber ohne Verpackung und Ladekabel – UND OHNE SIM-KARTE!) – und gibt dafür ein liebevoll in einem handverschließbaren Plastikbeutel vertütetes neues Gerät heraus. Bitte die Szenerie merken, SPOILER: sie kommt noch mal…

„Auspacken“, laden, neu einrichten, schließlich, so meinte der Google-Support, könne nur so vermieden werden, dass es an einer App liegt (hat der Google-Support mittlerweile die ehemaligen Microsoft-Support-Leute gekauft, die auf die Frage, wie man Word lizensiert zuerst nach „Ist der Stecker in der Dose?“ gefragt haben?)… Aha… keine Möglichkeit, zu debuggen und zu ermitteln, WAS abstürzt, aber manuelle Einrichtung schützt vor… na ja, egal – ich hab ja immer mal wieder einen Tag, an dem ich nichts anderes mache, als Apps und Einstellungen und Zugangskennungen neu einzurichten.

Allerdings hatte es das Gerät von HTC mit dem einmaligen Qualitätsversprechen, nicht alt zu werden, eiliger, als von der Gewährleistung angenommen: keine drei Wochen später hing ich schon wieder mit einem Gooogle-Chat-Bot in der Support-App. Auch hier: Reset. Respekt, geile Problembehandlung. Für ein LINUX-System!!!!
Hat genau drei Tage mit kleinem App- und Wiederherstellungssetup, dann ging es wieder in die Neustart-Schleife. (Das Google Android ENDLICH und DRINGEND mal wieder KOMPLETT FRISCH statt nur mit Updates schreiben MÜSSTE, habe ich schon mal durchblicken lassen, oder? Danke!)

Wieder der freundliche GLS-Mensch, Tausch nun binnen 48 Stunden. Die Nachfrage nach Austausch- und Neugeräten der PIXEL-Serie scheinen rapide zurück gegangen zu sein – und ich kenne ALLE Gründe dafür. Aus eigener Erfahrung!

Also, hier ist es nun und liegt vor mir: Gerät drei. Während ich diese Zeilen schreibe, hat es schon fast drei Wochen geschafft. Entweder wird die kalte Lötstelle demnächst aktiv oder Google wird es wieder mit einem Update verhunzen – der Erste steht ja quasi vor der Tür…

[tl;dr]

Pro: Wer es braucht, hat einen nicht gerechtfertigten Preis für ein HTC-Handy mit Apple-Aussehen. Angeblich ruckelfrei und schnell. Neuester Prozessor, Schnellladung. Kann Daydream, dafür ist aber teures Google-Zubehör nötig (rate ich ab, lies hier!). Edles nachgemachtes Design mit unverständlichem Zirdezeugs, dass schnell kaputt gehen soll (HTC made eben). Reines Android (das aber dringend eine komplette Neuprogrammierung „from Scratch“ braucht!). Bilder von dem Gerät werden „unentgeltlich“ dank dem Kaufpreis auf der Google-Cloud in Originalaufnahmegröße hochgeladen.

Con: viel zu teuer für mittelmäßiges Gerät. Hersteller ist HTC, der seine vorletzte Überlebenschance damit bekommen hat. PIXEL 2 wird seine letzte. Sieht aus wie ein iphone. Ruckelt je nach App oder längerer Benutzung, Speicherverwaltung und Multitasking-Timing mies umgesetzt. Vor allem die schlechten und fehlerhaften Google-Updates installieren sich trotz Einstellung immer selbst und machen Gerät unbrauchbar. Zubehör (Hülle) dringend empfohlen. Daydream ist eine Mischung aus verschwommenem 8-Pixel-Müll ohne jegliche inspirierende Idee oder gut gemacht App – und alles in unscharf. Google-VR-Brille mit Controller schrott (hier nachlesen). Android mittlerweile dringend „überholungsbedürftig“. Google gehen auch die Ideen für das System aus, Sicherheitsblabla erneut gescheitert, Akkulaufzeit ein Witz bei Vielnutzung dank dem zu dunklen Display. Schnellladung nutzt in erster Linie Reparaturbetrieben. Billig-qualitativ-schlechter Monolautsprecher an der Unterseite des Geräts.

Steve: Wem die Hose bei „Stock Android“ nicht aufgeht und wer nicht gleich über HTCs oder Samsungs SpamAppMüll+eigenem Interface kotzt, sollte ein anderes überteuertes Tophandy (Samsung S8 oder Huawei P10 Plus) bevorzugen. Wer auf Daydream scharf ist, sollte sich das Geld sparen und entweder Microsofts Hololens-Konzept ansehen oder Zuck eine Oculus abkaufen. Oder von mir aus Sony. Google hat hier sowohl in Qualität als auch Auflösung echt Hausaufgaben ohne Ende!
Kurz gesagt, auch da ich das dritte Gerät innerhalb noch nicht mal ganz sechs Monaten habe: FINGER WEG, wenn Du nicht ein „must have“-Geek für NEXUS (jetzt PIXEL) bist…

Google Daydream – passend zum PIXEL nicht seine Kohle wert… Rücksendung als Lösung…

Na, alle Eier gefunden? Technik mit bei – dann hoffentlich nicht das Zubehörteil von Google…
Ja, da ist also das PIXEL das erste Telefon, dass Hardware-seitig Google’s neue „VR“-Engine „Daydream“ unterstützt und prompt hat Google für knapp 70 Euro hierfür eine Brille im Angebot. Vorteil: das teuerste ist das Handy, also meist schon vorhanden, wenn es nicht noch sieben Wochen Lieferfrist hat. Und: es hat ein „Handteil“, eine kleine Fernbedienung, für das perfekte VR-Erlebnis. Kurz gesagt: Spart Euch die 70 Euro, wenn es schon sein soll, besorgt Euch für 10 Euro ein Cardboard!

Google Daydream - kurzer Test und ab zurück damit!

Google Daydream – kurzer Test und ab zurück damit!

Detail - soweit sieht die Sache noch gut aus...

Detail – soweit sieht die Sache noch gut aus…



Machen wir es kurz: Die Brille ist mit Sicherheit von Qualität der Stoffe und der Verarbeitung nicht schlecht. Aaaaaaber: auch hier hat wieder keiner dran gedacht, dass schweineteure Handys nun mal in einem Case stecken. Und entweder hilft hier ein bisschen rohe Gewalt oder eben nur ein „hachdünnes“ (sorry, Leute, ich sage Euch das jetzt mal: keine Kratzer von anderen Sachen in der Hosentasche: check. Fällt runter und überlebt: negativ, aber alle fehlenden Teile findet Ihr dann im Case!).

Tragekomfort: vergesst es. Ich musste trotz korrekter Einstellung des „Kopfgurtes“ das Teil immer ein Stückchen zu hoch tragen – und zur Sicherheit „fest“ gezogen, also mit unangenehmen Drücken in den Nebenhöhlen und an der Stirn. Ging aber nicht anders, überrascht mich aber auch nicht, hatte ja nur das PIXEL XL eingelegt (Case-los)…

Fernbedienung: Der Ausschlag für die umgehende Rücksendung (gut, erst lag es eine Woche unbeachtet in der Ecke rum). Man soll das Teil einmalig auf „ich sehe gerade aus“ justieren und dann nutzen, um ein echtes-VR-Feeling zu generieren, in dem man mit dem Stick in der Hand durch die Welten navigieren kann. Oder, besser gesagt: könnte… wenn man das Teil nicht nach jeder zweiten Bewegung sofort wieder neu ausrichten müsste…

 

Ich fasse zusammen:
Durchdacht, was Design und Material angeht – versagt komplett in der Anwendung. Spart Euch das Geld – oder schnappt Euch die 3D-Lösung für 10 Euro in Form eines Pappkartons!

Und selbst? Ausprobiert und nicht zurück geschickt? Warum? Kurzer Kommentar bitte! Und gerne auch bei Rücksendung…

Google/HTC PIXEL XL – Schrott von Hardware bis Software und warum es einem die Laune auf Android so richtig ruinieren kann…

2 Millionen Stück von dem Gerät sind seit Marktauflegung verkauft. Dafür braucht Apple nicht mal einen halben Tag weltweiten iphone-Start (ich setzte dieses Faktum jetzt einfach mal ganz nach Trump ohne eine Sekunde Recherche als reale Zahl in die Welt!). Und immer noch sind Geräte nur mit Wartezeit und zu einem horrenden Preis (über 1.000€ für das XL) zu bekommen. Mein XL wohnt nun seit knapp zwei Monaten bei mir – und ich bin das PIXEL, Google und schön langsam auch Android echt so richtig überdrüssig….

Schau an, ein PIXEL XL... oder ein iphone... oder 1.009€ für ein mittelmäßiges Gerät ohne sofortige Verfügbarkeit?

Schau an, ein PIXEL XL… oder ein iphone… oder 1.009€ für ein mittelmäßiges Gerät ohne sofortige Verfügbarkeit (daher der „verschwommen-Effekt)?

Was habe ich bei NEXUS-Geräten – ich bin mit dem geilsten alles bisherig aufgelegten, dem NEXUS5, erst dazugestoßen und war sofort angetan von Preis, Leistung und technischen Daten – bisher alles an Defekten erlebt… Moment… ach ja: gar keine! Mal die üblichen Macken von neuen OSen angesehen…

Und was habe ich mit dem PIXEL schon alles erlebt: den Bluetooth-Bug, der nun „Server-seitig“ statt per Update (ach ja, apropos: wann kriege ich auf Februar eigentlich endlich das März-Sicherheitsupdate?) gelöst. Ok, scheint zumindest bisher zu klappen.
Oder meine Freude, dass der Support über einen eigenen Tab in den Einstellungen kontaktiert werden kann. Bisher hat KEIN einziger Rückrufwunsch geklappt. Der Chat war besonders geil, da der Mitarbeiter sich dann für die nicht erfolgten Anrufe entschuldigt hat, anstatt den Chat in einen Anruf umzuwandeln. Es geht wohl dahin mit Google…
Oder die Tatsache, dass über die Lautstärketaste der Ton leiser gemacht wird, dann vibrieren kommt – und dann die Wecker-Funktion, die nichts mehr durch lässt… statt der „nicht stören“ Funktion, die Android seit 1.6 integriert hat. Nein, die ist jetzt umständlich (wenn überhaupt) über die Schnellleiste zu erreichen. Na danke…

Und von wegen ruckelfrei, womit sich Google und Testberichte bisher brüsken: Ein bisschen Power-User an einem „Topgerät“ (was Topgerät und HTC als Hersteller ausschließt, wisst Ihr entweder, oder Ihr googlet mal die Geschichte, vor allem die Erfolgsgeschichte von HTC!), schon geht das stocken beim Öffnen und Ausführen und Arbeiten mit den Apps los.

Auch ist „OK Google“ und der neue Assistent (in Deutschland) der geistig zurückgebliebene Bruder von Siri – aber nicht der, der Hirn hat, sondern… der andere! Schwach und sinnlos, wobei die gleiche Anfrage als Texteingabe plötzlich wirklich Ergebnisse bringt!

Aber der Reihe nach zu der Kritik:

  1. An dem Gerät ist nur der Preis „upper class“. Klar ist die neue Technik drin, aber Huawei’S P10(+) und auch das Samsung Galaxy G8(+) haben die bessere Technik… und sind nicht so weit weg vom „Verfügbarkeitstermin“ (NICHT Erscheinungstermin, wenn Du ein PIXEL bestellst und nach sechs Wochen endlich hast, verstehst Du, was ich meine!) wie die beiden anderen Geräte…
  2. HTC als Hersteller: Haben die Jungs nicht mal ein Handy gebaut, mit fettem Bass? Wo der Sound oben und unten aus „Mikrofon“ und „Lautsprecher“ kam? Wie zum Teufel kommen sie nun bei dem „Topgerät“ auf die Idee, den Sound aus einem Restbestand Lautsprecher der Volksempfängerproduktion aus 1934 dröhen zu lassen? HALLO?
  3. Stock Android: Sag mal Google, wie viele Bugs und Sicherheitslücken willst Du uns noch zumuten, bist Du zugibst, dass an einem „from scratch“-Neuschreiben der nächster Version auch Du nicht dran vorbei kommst?
  4. Lächerliche Größe: Danke für viel zu viel möchtegern-Apple-Kopie und Plastik rund um ein kleines Display. Was hätte man nicht sinnvolles mit einem größeren eher randlosen Display bewirken können?
  5. Akkulaufzeit: Wäre famos (wahrscheinlich), wenn nicht ständig mit jedem zweiten Update ein „Google-Dienst“ das Teil binnen zwei Stunden in den roten Bereich (ab 15% Akku und darunter) leer saugt!
  6. Warum bitte braucht das obere Drittel auf der Rückseite denn unbedingt Glas? Sieht scheiße aus und geht wohl als erstes kaputt!
  7. Kamera: Danke für viel Tamtam rund um das HDR+ automatisch. Und 4K-Videoaufnahme. Schade nur, dass mehrere schnelle Bilder in Folge oder ein Video größer als 1 Minute das Gerät KOMPLETT einfrieren, nicht mal mehr die Ein-Aus-Taste kann das Display ausschalten. Kurz danach kann man seinen Kaffee auf der Rückseite warm halten… das ist auch so… 1999er…
  8. Hardware-Defekt: Mikrofon. Gott sei dank habe ich nach der langen Liste vorstehender Pannen wenigstens diese (bisher) ausgelassen. Aber andere dürfte es um so mehr ärgern, wie billig HTC das „Topgerät“ zusammen geklebt hat.
  9. Nervig war eine Phase, in dem das Display genau über der eingeblendeten Tastatur mehrfach nicht mehr auf Eingaben reagiert hat. Hätte ich gerne telefonisch mit Google geklärt, aber so ein Rückruf kostet in Europa mit der realitätsnahen 1:1 Umrechnung der Dollarkurs-Preise zu den deutschen Preisen wohl immer noch zu viel.
  10. Gutschein für 3 Monate GoogleMusik-Abo frei Haus. Lässt sich aber, im Unterschied zu der NEXUS-Serie früher, nicht mehr aktivieren aktivieren, wenn man es schon ein mal genutzt hat… Oh Google, kein Sternchen, keine Fußnote… geht es noch peinlicher, wegen 30 Euro (bei 1.009€ Kaufpreis???)? How insecure is this company?
  11. Auch BESONDERS geil: der GoogleNowPixelAssistant (ganz linker Startbildschirm) ist so verpfuscht programmiert, dass ich HÄNDISCH immer mal wieder den Cache leeren muss, damit er wieder neue Daten laden kann. Wie peinlich ist DAS denn? Ein totaler Anfängerfehler vom Praktikanten, der dieses „Projekt“ bekommen hat? GOOGLE? ALLES OK BEI EUCH? INTELLIGENZ IN SICHT?

Aber das Gerät hat auch ein Paar Vorteile:

  1. Die Kamera ist in 95% der Fälle wirklich gigantisch. Wobei, machen wir uns nichts vor: die Kamera selber ist es gar nicht, aber der Algorithmus, den Google eingebaut hat. Nachts ist Stille ist alles gut. Nachts mit Bewegung ist das Teil allerdings komplett unbrauchbar. Aber immerhin… 95%, geile Bilder! Kein Wunder, dass der Bilderupload auf die Google Cloud nun in Originalgröße „unentgeltlich“ inklusive ist…
  2. Die schlechte 1:1-Kopie des aktuellen iphones: Großer Vorteil, kein Mensch erkennt auf den ersten Blick, dass man ein PIXEL in der Hand hat. Da das Appleteil an sich nun schon alt ist, ist man relativ Diebstahlsicher unterwegs…
  3. Dadurch, dass man von HTC und Google für 1.000€ keine Wasser-Dichte bzw. eine komplette Staubdichte erwarten kann und die „solide Verarbeitung“ von HTC zu Grunde legt, ist ein Neukauf innerhalb der ersten 12 Monate garantiert… Vorteil für Google…
  4. Äh ja… das war es schon von den Vorteilen…

 

Machen: Wer Geduld hat und unbedingt eins will – dann mal bestellen und warten.
Lassen: Wer glaubt, er bekommt ein wirklich gutes NEXUS-Gerät – nein. Selten so viele Fehler in Hard- und Software in nur einem Androiden. Peinlich, dass auch PIXEL2 wieder von HTC kommen wird.
Steve: Ich plane, nach Preisverfall ein Huawei P10+ zu kaufen. Die Uhr tickt für mein PIXEL bereits rückwärts. Lieber gebe ich Stock-Android auf, als mit mit einem grottenschlechten PIXEL weiterhin abfinden zu müssen. Stand heute, vielleicht schafft Google in einer Nebenbeschäftigung doch endlich ein Update, dass das Telefon zumindest Software-seitig „top“ macht…

 

Und bei Euch so? Pläne für den Kauf? Schon bestellt und auf der Warteliste? Oder dagegen entschieden, weil…? Ich freue mich auf eine Diskussion mit Euch, bitte einfach mit einem Kommentar los legen!