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  • 375 Falschparken und „nur schnell ums Eck“ werden teurer – und digitaler

    Die Digitalisierung macht vor nichts halt – auch nicht vor dem klassischen Falschparker oder auch „Bin in zwei Minuten wieder da“-Typ. Gründe, warum dem so ist, gibt es viele – und automatisiert nehmen die Kommunen noch mehr Geld ein..

    Knöllchenjäger - von Google unter meiner Anweisung erstellt...
    Knöllchenjäger – von Google unter meiner Anweisung erstellt…

    Sorry für die Zwangspause, mich haben mal wieder alle Bakterien und Viren gleichzeitig befallen… aber, ich bin der einzige Sieger! Nun zum Thema:

    Wenn du in Mannheim, in Teilen des Ruhrpotts und auch Heidelberg und Hamburg lebst, kennst du das sicherlich schon: Wenn du ein Parkticket ziehst, gibt es notgeklebte Tastaturen, in die du dein Kennzeichen eingeben muss. Keine Sorge, die verschwinden nicht wieder, die werden nach und nach gegen neue Automaten ausgerüstet, wo die Tastatur schon fest verbaut ist!

    Aber nun zu den guten Nachrichten: Das wird für uns alles richtig teuer! Wieso? Da mehr und mehr Kommunen auf auf vollautomatische Überprüfung deiner und alle Parktickets setzt.
    Wenn dich also mal so ein ganz schlechter „Back to the Future“-Karren überholt, wurdest du höchstwahrscheinlich nicht geblitztdingst, sondern dein Ticket geprüft.

    Warum das alles? Nun, Verkehrsplaner mögen nun mal flüssigen Verkehr – da sind Papierzettel, Anwohnerausweise, laminierte Hinweiszettel an der Windschutzscheibe störend. Ziel: Nur noch digitale Parkberechtigungen und ein Fahrzeug, dass all das scannt und binnen Sekunden abgleicht, ob du bezahlt hast oder ob du nun Post bekommst und dann so richtig zahlen musst.

    Einzig die Aussage, dass man an dem bestehenden Personal nicht abbauen will, erschließt mich, außer wir reden über Gewerkschaften, nicht. Ein automatisches Scan-Auto, dass im Bestzustand bus zu 1.000 Kontrollen pro Stunde durchführt – da braucht es doch keine „Politesse“ mehr, oder?

    Klar ist, die Kosten tragen die Autofahrer!
    Sowohl fürs eigentliche Parken, dann für die Anschaffung, Wartung und stetigen Software- der Fahrzeuge, als auch des weiterhin existenten Personals. Gerade ein grüner Senator einer nördlichen Hansestadt schwadroniert von einfacher und komfortabler Möglichkeiten – da mein kein gezogenes Ticket mehr ins Auto legen muss… Aha!

    Die Scan Autos prüfen iim Vorbeifahren mit Videolösungen-Aufbauten, ob für dieses Nummernschild bezahlt wurde. Ich sehe schon Herrscharen von Ganztagsparkern abends ohne vorderes Nummernschild zum Auto zurückzukehrern, während das Nummernschild tagsüber für kleinen Obolus weiter“verliehen“ wird…

    Und ein weiteres Problem: Behindertenausweise sind – noch nicht! – an ein KFZ gebunden, hier ist also aktuell Ende der Digitalisierung. Aber sicherlich nichts, was man mit Millionen nachdigitalisiert…

    Ich habe mal versucht, rauszukriegen, welche Kosten mit dieser Verleichterung einhergehen… aber es kommt nur Schweigen… nur die Betonung, dass die Stadt nicht weniger Personal braucht, das wurde mir mitgegeben… kein Wunder, dass in Deutschland schon mehr Leute beim Staat angestellt sind, als Arbeitnehmer – oder wir sind kurz davor, welcher Statistik man trauen möchte!

    Dass Städte sich teilweise dumm und dämlich an den Einnahmen von Parkzonen erfreuen, ist kein Geheimnis. Dies mit automatisierten Fahrzeugen auf die maximal möglichste Spitze zu treiben, verständlich. Andererseits hätte weder Stadt, Land noch Kommune einen Cent, wenn der Steuerzahler nicht wäre. Wir haben als Straßen finanziert, Parkplätze bezahlt und was ist der Dank? Neben an sich im Gesetz verbotener doppel- oder mehrfach-Besteuerung, in der Realität nicht mehr wegzudenken, dürfen wir für die Nutzung unserer Steuergelder auch noch uns selbst die Knöllchen – bildlich gesprochen – ausstellen und gleich noch bezahlen.

    Heidelberg ist auch ganz schlau, die Fahrzeuge dort stellen aktuell noch keine Knöllchen aus, sondern sammeln Daten. Heißt für mich: Das ist ein Beta-Test, die Rate der falsch erkannten Kennzeichen überwiegt aktuell noch. Aber wohl auch da nicht mehr lange… Die Stadt selbst argumentiert mit Datenschutz-Aufbaumaßnahmen und Vertrauen. Aha. Wer vertraut, der überwacht… das waren früher Schurkenstaaten, nicht dein zuhause!

    Mannheim argumentiert mit der Freihaltung von Radwegen und hat sein System schon scharf geschaltet. Bedeutet, über den Daumen: das 20-fache eines zu-Fuß-Mitarbeiters, der aber trotzdem weiterhin eingesetzt wird…

    Auch heute zeichnet sich schon eine Art Monopol durch diese Technik ab – dann, wenn ein Unternehmen den Bedarf von Parkflächen prognostiziert, umsetzt und dann seine Robo-Scan-Kisten genau da Parkgebühren eintreiben und Knöllchen digitalisiert verschickt.

    Ist es nicht schön, was alles mit unseren Steuergelder finanziert wird? Vor allem Scanfahrzeuge, die Strafzettel verschicken und keiner Politesse den Job abnehmen… all das ist Deutschland, liebe Prinzen…

  • 374 Winter-Fliegen in einer Delta Echo 2025/2026

    Es gibt nichts Schöneres, als im Winter zu fliegen! Die Welt sieht, auch dank Eis und Schnee, was wir dieses Jahr endlich wieder über ein paar Wochen genießen konnten, ganz anders aus.
    Also nicht nur an die Navigation, die aber komplett an GPS mittlerweile delegiert wurde, werden besondere Anforderungen gestellt.

    Nicht Winter, aber auch ein bewegender Moment... / Bild-/Quelle: Christian Uhrich

    Gehen wir es mal durch:
    1. Hangarieren: Glück, wenn du die Maschine nicht von Eis und Schnee entfernen musst, weil sie auf dem Vorfeld steht oder vergessen wurde. Im geschützten Hanger loslegen zu können, wird dir genug Kälte um die Ohren und Finger geben.
    Nicht nur Prüfung der Beweglichkeit, auch Prüfung, dass keine Eisbildung an vitalen Teilen, z.B. Pitot-Rohr, sich gebildet haben. Gerne 2x die Klappen fahren, um sicher zu sein, dass dort durch die Kälte und nun Bewegung Blitzeis seinen Spaß hat. Bremsen prüfen! Gerne mehrfach!
    Und wenn ihr die Maschine aus dem Hanger gezogen habt, nicht das Tor offen lassen, wenn ihr testet, ob der Motor anspringt… Ihr habt das Bild. Im Winter ist eine Checkliste noch penibler abzuarbeiten, auch wenn ich zitternd und frierend im Cockpit sitzt und hofft, dass die Heizung anspricht – Apropos, Defekte an der Heizung nicht auf die leichte Schulter nehmen!
    2. Tanken: Es wird nicht wärmer! Handschuhe! Auch hier, wie auf dem Weg zur Tanke immer wieder prüfen, dass alle Steuereingaben wirklich und in vollem Umfang ausgeführt werden. Quietsch oder reibt sich irgendwo was? Das verliert sich in der Luft definitiv nicht, also am Boden in Ruhe suchen!
    Drainen gut durchführen und auch in den Tank leuchten, ob da „was schwimmt“…
    3. „Finales Rollen und Abflugvorbereitungen: Dies ist deine letzte Chance, am Boden noch Pleiten, Pech und Pannen loszubekommen. Ziehen und drücken alle Ruder, auch die Füße? Läuft der Prop rund, zeigen die ersten Instrumente endlich in den – unteren – Bereich? Geht beim Abmagern der Motor auch wirklich nicht aus? Funk geht? Knirscht nichts an den Flaps? Oder schneit es wieder und du musst nochmal raus und die dünne Schichte von dem Flieger holen?
    4. Abflug – und auch Anflug: Gehe immer davon aus, dass es in irgendeiner Art „rutschig“ wird. Also langsam Gas rein und auf eine Kurzstart-Nummer einstellen. Daher: KEIN EIS UND SCHNEE mehr auf dem Flieger! Ich bin nach wie vor ein vorsichtiger Flieger, daher wenn es jetzt „richtig“ zu scheien beginnt, ist das ein Abbruch!
    5. Reiseflug: Dank Navi und weitere Hilfsmittel solltest du, wenn auch nicht unbedingt von Südsee-Temperaturen umgeben, einen gigantisch geilen Flug haben. Null Turbulenzen, Sicht von Pohl zu Pohl und mit viel Glück: Sonnenschein!
    6. Anflug: Drehen wir es um: Nach Checkliste und dank der Thermik liegst du wie ein Brett in der Luft. Egal wie lang die Piste ist, deren Zustand sich seit deinem Abflug hoffentlich nicht verschlechtert hat – sonst heißt es unter Umständen, Ausweichplatz anfliegen, der hoffentlich bessere Bedingungen bietet, lade so früh wie möglich. Wenn, z.B. durch Sonne ein wenig Schnee geschmolzen ist dieser „Fleck“ jetzt im Schatten liegt, hast du schnell eine B-Note des Lagschlitterns der Landebahn und umliegende Rand“bebauungen“…
    7. Idealerweise hat es nicht geschneit, keine Raureif oder Eisansätze, dann nach Checkliste hangarieren. Denk an die Fußmatten, der nächste Pilot freut sich, wenn diese nicht ein Stück Eis sind, die im Form nicht mehr zu gebrauchen sind, bis die Temperaturen steigen. Und: Batterie und Lichtmaschine nicht vergessen!

    Meine Aufzählung ist weder komplett noch ersetze ich eine Checkliste –

  • 373 Frohe Weihnachten und guten Rutsch – ich mache Pause! Ich wünsche euch das Beste und alles Gute für Weihnachten – und einen guten Rutsch!

    …und nein, ich weiß auch nicht, warum die Folge nicht live ging… aber fast Mitte März meine schönsten verfrühten Grüße zum kommenden Osterfest…

  • 372 Dinosauriererfurz und Schokoladenelektrolyse – warum Deutschland untergeht

    Schade, falls du meinen Podcast nicht hörst … diese Episode war eine reine Podcast-Folge!

    Und ja, entschuldige, ab sofort gibt es wieder Shownotes hier, wie gewohnt!

  • 371 Ein Blick auf die Webseite von Google zur Einordnung der Pixel 10 Modelle

    2.000 € für ein Google-Telefon? Ok, es hat Fold-Funktion und unfassbar viel Speicher? Aber ist die Fold-Technik schon so weit – wirklich so weit? Und was machen die Einsteiger-Handys und deren Preise?

    Meine Gedanken im heutigen Podcast!

    Mehr im heutigen Podcast!

  • 370 …schon wieder die deutsche Bahn – und wie immer nichts Gutes!

    Die neue Chefin sieht 28.000 Baustellen im neuen Jahr und ohne Rücksicht auf Verluste wird keine Rücksicht auf Anschlusszüge genommen! Wird die Bahn nun an Rückzahlungen Pleite gehen? Eher nicht, der Staat scheint ein vitales Interesse an nicht mehr zu rettenden Projekten zu haben – und wer sich 100 Milliarden Spielgeld vom Steuerzahler holt, dem ist alles zuzutrauen!

    Aber zurück zur Bahn: Ich kann euch nur empfehlen, gut auf Pläne und Alternativen zu gucken – besser wird es damit auch nicht!

    Meine Frage: Warum können es alle anderen Länder um uns herum, am besten die Schweiz? Aber warum selber schlecht machen, statt da einfach mal bei unserem Nachbar anzurufen?

    Mehr im heutigen Podcast!

  • 369 Dreame Aqua 10 Ultra Roller Complete – und warum er bei mir nicht alt wurde (leider!)

    Der Aqua ist aktuell das Top-Modell von Dreame.
    Mit der Walze, die automatisch auf Teppichen mit einer abdeckenden Plastikabdeckung geschützt wird.

    Walze gibt eine neue Qualität der Reinigung

    Aber: Preis hoch und in den letzten Wochen von 1.500 auf 950 Euro gesunden

    Zu zögerlich bei Annäherung an Hindernisse

    Aber: erstes Update wurde schon verteilt, vielleich wird es bald was – oder es kommt gleich das Modell Aqua 20…

    Was mich am meisten stört: zu kleine Wasserbehälter, bei ca. 75 qm ist Schluss, ohne manuelles Nachfüllen!

    Dreame d10 Wassertank (links) vs. Aqua 10 - zu klein für große Flächen!
    Dreame d10 Wassertank (links) vs. Aqua 10 – zu klein für große Flächen!
    Dreame x50, Größe identisch Dreame d10 - soviel bleibt nach knapp 100 qm übrig - Aqua 10 ist raus!
    Dreame x50, Größe identisch Dreame d10 – soviel bleibt nach knapp 100 qm übrig – Aqua 10 ist raus!

    Mehr im heutigen Podcast!

  • 368 Uhrumstellung – UPDATE! – und mal wieder Bahn

    Ich hatte es im letzten Podcast erst, die Frage, warum wir immer noch die Uhr umstellen – nun prescht Italien – APPLAUS, APPLAUS, APPLAUS! – voran und wird nächstes Jahr nach Umstellung auf Sommerzeit den Schlüssel wegwerfen und von der Umstellung Abstand nehmen. GUT SO! Ich hatte in der Folge 367 klar gemacht, dass das Ländersache ist, hoffe nun, dass weitere Länder den Arsch in der Hose haben, das endlich auch in Angriff zu nehmen – von Deutschland erwarte ich hier nichts, wir sind ja schon zu blöd, die Atomuhr richtig zu bedienen…!

    Nun zum heutigen Thema: Bahn!
    Eine zweimonatige Gleisbetterneuerung führt jetzt im November, wenige Monate nach der Erneuerung, zu einem 70-minütigen Streckenausfall. Wir kann so was sein und was sagt die Bahn dazu, mehr im heutigen Podcast!

  • 367 Blödsinn gleich im jährlichen Doppelpack

    Wenn alle Forschungen seit Jahren beweisen, dass es Bullshit ist. Und selbst die EU, auch wenn sie es wieder unter absolut unnötigen „Regelungen“ versaubeutel, daran (seit 2018!) arbeitet… wieso dann zweimal im Jahr den Mist weiter umsetzen: Die Uhr umstellen. Energiesparen, heutzutage Plus-Minus-Null!
    Stattdessen Herzinfarkt und Jetlag.
    Und diesen Mist konnten sie als Land allein durchsetzen und ablösen… interessiert nur keinen…!

    Lern-Info: Die Winterzeit ist die korrekte Zeit, es wäre JETZT der Moment um es für immer los zu bekommen… Also, Kanzler Merz, endlich mal ein kleines Resultätchen in die bisher peinlich verkorsten Pannen?!?

  • 366 Warum mein nächstes Auto kein Skoda mehr sein könnte…

    Ich fahre seit über 23 Jahre Skoda.
    Erstes Fahrzeug ein silberner Fabia, den mir eine „ein wenig durch den Wind“ und des Führerscheins nicht Würdige an einer Kreuzung in Langen komplett aufs Dach gedreht hat, innerorts…
    Danach kam ein dunkelgrüner Fabia Combi, ein noch größeres Raumwunder als der Vorgänger. Von dort auf den Brutalo-Rot-Metalic-Superb und weiter zum silberen Superb und nun, 23 Jahre später, auf den E-ENYAQ.
    Ich bin zufrieden mit Preis und Leistung, dennoch konnte, wenn Skoda/VW nicht aufpasst, das nächste Auto nicht mehr von Skoda kommen, Stand heute wohl der chinesische Mitbewerber BYD…!

  • 365 Wenn sich VW komplett und überall zum Affen macht…

    In eigener Sache: Falls ihr nicht den Podcast hört oder abonniert habt, ab heute habe ich ein neues Cover-Bild. Mit KI. Und all den Unwägrichkeiten, die damit einhergehen…! Unbedingt anschauen und kommentieren, danke!

    Und hier zur heutigen Folge:

    Wenn ich nichts mehr auf die Kette bekomme, selbst mit primitivster Technik und Mini-Script Jahrzehnte hinterherhinkte, was mache ich dann? Klar: in den USA einen absoluten Pleitegeier, der mit Milliarden verschuldet ist – obwohl der die E-Amazon-Ausliefer-Wagen baut – mit meiner Kohle allimentieren… und mit dann von dem Pleitegeier sagen lassen, dass er erst mal seine Sachen regeln muss und er sich wieder meldet… so in einem bis zwei Jahren… Reaktion VW? „OK!“…

    UNFASSBAR!!!

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