Ab ins Kino: #Snowden ist da – und er wird keinen Oscar gewinnen…

Oliver Stone hat ja schon so manche „Kontroverse“ verfilmt… Ob das Kennedy-Attentat (nein, es waren keine Wichtel), Geboren am 04. Juli oder eben auch Platoon – aber nun hat er sich mit Snowden ein Thema der Neuzeit ausgesucht. Und was soll ich sagen? (tl;dr:) Unbedingt ansehen!

Filmplakat, Quelle: snowdenfilm.com

Filmplakat, Quelle: snowdenfilm.com

Kaum Ephos (also, nicht mehr als wohl für die CIA-Aufnahme-Prüfung nötig ist), ein bisschen Romantik unten drunter und Etappen-weise eine Erklärung, wie es kommen konnte, was wir mehr oder weniger mittlerweile alles wissen: Snowden hat für die CIA gearbeitet, gekündigt, ist dann zur NSA gekommen – als Berater für eine Regierungs-nahe Beratungsgesellschaft… und hat dann plötzlich beschlossen, das ganze System öffentlich zu machen?

Nun, ganz so einfach ist es nicht, wie dem Zuschauer auch in knapp über zwei Stunden in nahe gebracht wird. Am Ende bleibt jedem dann die persönliche Meinung, mit dem Thema und Snowden seiner Person umzugehen und sich eine (neue?) Meinung zu bilden – beeindruckt durch die Ansprache, die er halten darf, bevor Peter Gabriel Sagen-umworben und Text-stark mit The Veit den Abspann einläutet… und man noch ein bisschen im Dunkeln sitzen bleiben möchte, bevor man sein Handy zückt und die sozialen Medien checkt…

 

Klar ist: der Film ist sehenswert. Klar ist auch, Preise gewinnen, noch dazu auf amerikanischen Boden, wird er wohl eher nicht. Angucken sollte man ihn, wenn man nur einen Funken Interesse an der ganzen Geschichte hat, auf jeden Fall.

Und wer ihn schon gesehen hat bzw. noch in oder bereits fertig mit der Meinungsbildung ist – lass es mich unten in den Kommentaren wissen… ich bin über Eure Eindrücke sehr gespannt!!!

Kickstarter & Co: für mich definitiv nicht mehr! Ich bin da echt raus!

Ich hatte ja schon mal Gründe aufgezählt, warum ich bei Kickstarter und Co keine Projekte mehr unterstütze. In kurz, bei Twitter. Auch wenn ich tatsächlich schon das eine oder andere „erfolgreich“ bis zum Ende begleitet habe und tatsächlich auch schon mal den einen oder anderen Artikel wirklich in echt und funktionabel erhalten habe. Trotzdem: ab heute bin ich bei diesen allen Plattformen nur noch eins, nämlich RAUS!

Heute war wieder einer dieser Momente, wo der Zoll vor der Tür stand. „Da is ne Überwachungskamera für Sie bei uns!“.
Aha. Darf es ein bisschen mehr sein? „Ohne Rechnung“. Auch das, umfassend hilfreich. Also, was könnte es sein? Ich hatte es schon völlig vergessen, da ich dieses Projekt 2014(!!!!) auf Kickstarter unterstützt hatte. Jetzt, zwei Jahre später, da ist es endlich.

Aber es geht schlimmer!
Glaubt Ihr nicht? Ich gehe mal schnell durch:

Auf Kickstarter:

  • Kittyo: 2014 – 2016 geliefert. Die ominöse (Tier-)Überwachungskamera. Mittlerweile nutzlos.
    Besonders geil: +25US-$ für weltweite Lieferung, Stromkabel fix nur US-Stecker. Keine Ahnung von Zollabfertigung.
  • RaspIO Pro Hat, 02/2016 – im Mai bekommen. Bisher einzig positives Projekt!
  • Game „Data Dealer“. Unterstützung 2013. Ende 2013 Zugang „Beta Account“.
    Seit dem: immer noch Beta, sollte das Game überhaupt noch im Netz vorhanden sein.

Einzelfälle? Schauen wir auf Indigogo:

  • Predp Box: Anfang 2016 unterstützt, Lieferung aktuell von Juli auf Oktober verschoben, wegen Designverbesserungen.
  • Bleep Smart charging cable: September 2014 unterstützt, ein USB auf Mini-USB Kabel, das nachts das Android-Telefon backuped und in die Cloud lädt. Blöd nur, in 2016 ist der Durchbruch von USB-C, Android kann das auch seit Version 5 vom letzten Jahr bereits alles Serienmäßig. Kontakt zum (potentiellen) Hersteller, ob Geld zurück oder USB-C (wenn auch sinnlos) geht: ohne Antwort.

Und, es geht auch ohne Plattform:

  • MyVessyl: Ein intelligenter Trinkbecher, der den Inhalt erkennt und per App die Tages-Kalorien mittrackt.
    Bestellt Juni 2014, in 11/2015 informiert worden, dass man nun die auf die schnelle entwickelte „light“-Version des Bechers vorab kostenlos bekommt – bis heute keine weitere Reaktion.

 

Ich für meinen Teil habe die Scheiße auf diesen Plattformen echt satt. Sechs Backs, und genau eines ist in Time und wie versprochen da. Das zweite kostete mehr Porto als nötig und nun bin ich hier, mit einem US-Stecker und kann mir noch einen Adapter kaufen oder es gleich komplett in den Elektroschrott schmeißen…

 

Ab sofort gibt es gerne wieder „early adaptor“ von Neuigkeiten, die den Markt schon erreicht haben – fördern werde ich von all dem möglichen neuen Schrott original GAR NICHTS MEHR. Und aus!

 

Und bei Euch so?

Swipen statt schreiben, also tippen? An sich schon ne geile Idee und tolle Vereinfachung!

Lange Zeit war es dem wesentlich offenerem Android vorbehalten, die mitgelieferte und standardmäßige Tastatur gegen eine Beliebige zu tauschen. Es war abzusehen, dass Apple irgendwann dem Druck der zahlenden Kunden folgend (und einfach auch, um die eigene Ideenlosigkeit zu übermalen), sich hier auch öffnen. Damit sind Swype und weitere Anbieter nun für beide Plattformen erhältlich.

Und an sich ist es eine schöne Sache. Nicht mehr tippen, sondern durch streifen über die Buchstaben die gesuchten Worte zu bekommen. An sich klappt dies auch wunderbar, ist schnell, effizient – aber mit der Zeit nutzt sich das „Feature“ ein wenig ab.

Sei es, dass banale Wörter wie „Morgen“ plötzlich „Putschversuchniederschlagungsangriff“ ergeben oder plötzlich das ein paar Mal verwendete amerikanisch Lexikon im Vordergrund steht – bei Texten, die über Zeilen nur deutsch sind.

Nachteil an der Geschichte mit diesen Tastaturen ist, dass sie „lernen“. Oder das, was der zuständige Programmierer mit seinem dahinter liegenden Algorithmus als „Lernen“ eingebaut hat. Daher werden die Tastaturen teilweise „vorausschauend“ – es reicht, zwei, drei Buchstaben zu „überfahren“, schon ist das gewünschte Wort fertig gestellt – allerdings steigt auf der anderen Seite die Bullshitquote.

Swypen statt Tippen? Quelle: Swype

Swypen statt Tippen? Quelle: Swype

So war meine Tastatur, bevor ich sie dann doch genervt wieder durch das Original von Google ersetzt habe, immer der Meinung, ich möchte meine Mails mit „Viele Grüß, Sandra.“ beenden. Nun gut, das mit dem Grüß wäre vielleicht noch durchgegangen… aber… WHO THE FUCK IS SANDRA??? Wo bitte kommt diese „Prediction“ nochmal genau her? Eine Ableitung aus meinem YouPorn-Profil? Aber, nach gründlicher Recherche kann ich Euch sagen: Auch da, keine Sandra…

Und je mehr man sich in diesem Stadium blind verlässt, desto mehr Müll wird produziert.
Und, jetzt kommt der größte Nachteil der schönen neuen Welt: Man kann das „lernen“ dieser Apps nicht „zurück drehen“.
Somit steigert sich mit jedem neuen Wort neben der Trefferquote eben auch immer der Bullshitfaktor – und plötzlich explodieren dahinter liegende Wörterbücher mit Selbstkreationen der lernenden Algorithmen – sehr zum Entsetzen von „blind abgeschickten“ Nachrichten.

 

Ich bin daher am überlegen, mal einen (bevorzugt Wochenend-)Tag lang nur zu twittern, was die „geschwungene Tastatur“ so produziert – und parallel dazu über den PC zu twittern, was ich eigentlich wirklich schreiben wollte… das wird sicherlich ein lustiges Ergebnis… gehe mal in mich, wie und wann ich das am besten realisieren kann – also, stay tuned!

 

Und bei Euch? Zufrieden? Oder auch wieder auf Tippen/Spracheingabe zurück gegangen? Freue mich auf Kommentare und Rückmeldungen!

So war mein #PrimeDay, 12JUL2016 – Danke, amazon!

Öfter mal was neues. Nach den Prime-Wochen der letzten Jahre, so es vor Weihnachten oder zum Black Friday oder sonst einem „Sale-off“-Tag war es heute und dieses Jahr der 12. Juli. Ab Mitternacht, wenn auch noch sehr verhalten, ging es los – und es geht auch noch weiter bis Mitternacht. Und, wie war es bei Euch so?

PrimeDay JUL 2016 - Quelle: amazon.de

PrimeDay JUL 2016 – Quelle: amazon.de

Ich habe immer gesagt, wenn es unter 120 Euro kostet, schnappe ich mir das Anki Overdrive. Das war allerdings vor meiner neuen Wohnung – und der Feststellung, dass ich aktuell keinen Platz habe, um das Anki sinnvoll für den täglichen Gebrauch aufzubauen… Verdammt!

Auch die Huawei Watch wäre total mein Ding gewesen – aber bitte nicht mit dem Lederarmband – und bis ich mit damit angefreundet hatte, war auch die Aktion des Tages durch. VERDAMMT! Doch noch das Anki…?!?

Und sonst?
Es war wieder eine sehr breite Palette, geile Preise bei Flatscreens (teilweise um die 60%!), auch Musik (wobei das Meiste davon bei Prime gleich direkt ohne weitere Kosten und Käufe (danke dafür! Ich sage nur „Elvis“!) ) oder Filme… das Angebot war gigantisch und selten haben Mäuse so viele Klicks an einem Tag – teilweise waren bis zu 900 Seiten Artikelvielfalt gleichzeitig online! – hingelegt, wie heute!

Mal sehen, in Berlin bei meinem Kreditkartenanbieter werden wahrscheinlich schon seit langer Zeit die Korken knallen – aber ich werde es überleben. Immerhin habe ich die nächsten Tage Zeit, mich auf das eine oder andere Paket zu freuen… und meine Kollegen auf 3 Kilo Schokolade (ja, Leute, sorry – die MUSSTE sein!)…

Also dann – wann genau ist denn nun der nächste Prime Day?

 

ACHTUNG: Der Artikel wurde nach meinem offiziellem Ende meines PrimeDays noch am 12. geschrieben und für den 13. zur Veröffentlichung eingestellt – daher nicht verwirren lassen, dass die Zeit nicht ganz passt, in der geschrieben wurde… Ihr versteht?

So schwer ist Paketzustellung im zweiten Anlauf im Jahr… 2016! NACH Christusdingens!!!

Kennen wir alle. DHL gliedert in Billigzusteller aus. Findet keine Leute. Erhöht die Kosten, die vom Staat als Anteilseigner, Mehrwertsteuer-frei gehalten werden (wo mittlerweile gegen die Einwände aller Konkurrenten möglich). Und bringt trotzdem nichts zustande. Pakete, die gar nicht ausgeliefert werden – Benachrichtigungen ohne zu klingeln. Rücksendungen von Straße-Hausnummern-Kombinationen, die gegenüber dem Auslieferungslager liegen: „unbekannte Anschrift“.

Aber wenn es um Service gehen sollte, dann wird es dunkel – katastrophal dunkel bei DHL.

Also, langsam:
Da bringt der neue Fahrer also Samstags tatsächlich das Paket zu mir – in meiner Abwesenheit.
Aber, wieso, wenn man schon mal da ist und ein Ablagevertrag klar auf die Nachbarn verweist, auch danach handeln. Also, Karte drucken, Paket mitnehmen.
Nun gibt es ja keine Postämter mehr – also liegt das Paket (ist ja nur amazon prime, nur wichtig für mich und daher so bestellt, aber: ist DHL ja scheißdrecksegal, wie mir auch mehrere Hotline-Telefonate bewiesen haben!) nun 800 Meter die Straße hoch in einer Schneiderei: Montag offen von 9-12. Super. Und abends? Bis max. 18 Uhr. Di-Fr, irgendwie.

Also die Hotline am Samstag angerufen, auf meine Anschrift und nicht die „Postfiliale“ verwiesen – und auf Zweitzustellung gepocht.
Da es ohne Widerspruch sofort am Dienstag klappen sollte, ICH HÄTTE ES WISSEN MÜSSEN!

Tja… was soll ich groß sagen, was DHL (dauert halt länger) nicht schön auf der Webseite darstellen kann:

Verlauf und keine Lösung für immer noch keine Zustellung...

Verlauf und keine Lösung für immer noch keine Zustellung…

Entgegen aller Aussagen wurde das Paket bereits MONTAG wieder verladen. Nur… bis einschließlich Mittwoch nicht zugestellt.
OBWOHL DHL am Mittwoch durch genau DIESEN Fahrer ein anderes Paket bei mir zugestellt hat. Dafür hat er die Karte der Samstagszustellung OHNE weitere Nachricht oder dem zweiten Paket mitgenommen. Großes Kino.

Aber die Hotline von DHL ist auch nicht besser: Abends, Wartezeiten bis zu 35 Minuten, dass einem ein arrogantes Arschloch dass gerade sein Praktikum bei DHL macht, Scheiße in einem desinteressiertem Ton ins Telefon labert, dass nicht nur das Ohr blutet, sondern sich ganze Gehirnregionen deaktivieren, als Selbstschutz! Unfassbar.

Und tagsüber? Nach 15 Minuten ran, wieder alles erzählt – und dann soll ich erst meine Auftragsnummer (die ich nicht habe!) durch geben, bevor der Fall weiter bearbeitet werden kann. Klar, so eine Sendungsnummer für sich alleine ist ja auch nichts wert!

 

Kurz gesagt, es tut mir leid für computeruniverse.net, aber nach der letzten Arschgranatenvollidiotennummer heute Abend am Telefon habe ich amazon kontaktiert und die noch nicht ausgelieferte Bestellung Stornieren lassen. Blöd jetzt, Portokosten weg, Gewinn futsch – aber, holt es Euch von der absolut unfähigen Postkuschenfirma DHL wieder. Mir egal, ich warte nicht bis November 2021 auf meine Lieferung.

Dafür gleich parallel wieder neu bestellt – und diesmal kommt es mir Hermes. Bis Freitag. Was will ich mehr?
(Endlich mal den Service den ich mit all den Kosten mit bezahle – aber Wunder dauern nun mal etwas…!)

Warum wir die nächsten Tage KEINE Übernahme von Twitter erleben werden…

Microsoft richtet sich als Konzern komplett neu aus. Dazu gehört, für einen Teil der Welt völlig überraschend, die Übernahme von LinkedIn. Und schon steigt die Aktie von Twitter. An der ReTweet-Deine-Eigenen-Tweets-BULLSHIT(!!!!)-Idee kann es definitiv nicht liegen. Auch nicht an über Nacht gestiegener Nutzerzahlen und Neuanmeldungen. Und, wenn Twitter so weiter macht, wird neben den „alten Powerusern“ langsam auch der Bestand an Journalisten abwandern…

Ich – an sich alter und begeisterter Verfechter von Twitter – sage es auch kurz und schmerzlos: Wir werden die Tage keine Übernahem von Twitter erleben.
Warum? Weil der aktuelle Aktienkurs, zuletzt um +2 Dollar gestiegen, in keinem Verhältnis zu einer Gegenleistung steht. Einzig dem „Wunsch“ der Börse auf schnelle Gewinnmitnahmen, sollte Alphabet oder Facebook die Tage kurzentschlossen zuschlagen, bevor Microsoft auch hier noch ein paar Milliarden aus der hintersten Ecke der Portokasse zieht.

Also: „vernünftige“ Käufer warten bis zur nächsten Bilanzvorstellung von Twitter, bis dahin ist die Aktie die 2 Dollar wieder runter, sinkt weiter -und wird zum Schnäppchen. Und mit Periscope und den (hoffentlichen) Patenten für Backup- und Online-Lösungen sollte sich ein Millionenkaufpreis irgendwie wieder amortisieren lassen… vielleicht…

 

Und, wer will mitmachen? Wer kauft – und wann – Twitter? Ich bin gespannt auf Eure Kommentare!

Männer – Achtung! Es geht um Pflege! Und zwar um Haarpflege – aber nicht die AUF dem Kopf…

Es hat jetzt über einen Monat gedauert, um die Recherchen für nur diesen einen Blogpost zu betreiben – und ich habe in dieser Zeit keine Kosten und Mühen gescheut, auch mal vor Ort und unter widrigsten Bedingungen mitten im Geschehen zu sein. Sorry, dass ich daher auch für „banale“ Themen im Vergleich zu dem heutigen einfach keine Zeit bei meinen Undercover-Recherchen gefunden habe – aber glaubt es mir, bleibt dabei und lest weiter – das Thema ist es echt wert!

Silicon Valley, zweiter Cafe-Break in einem Starbucks. Männer, die sich nicht kennen, stehen in der Schlange und, auf Grund der Macht der Gewohnheit, die sie nicht zwingt, die Karte ausführlich zu studieren, um ein Getränk ihrer Wahl aus diversen Zu- und Draufgaben auszuwählen, small-talken. Und, HALLO? Was ist das? Da werden Gesichtspartien vorsichtig angefummelt – um in der Steigerungsform des gegenseitigen Beschnupperns zu enden? BITTE?

Das Geheimnis ist nicht eine neue Kontaktlinse, die per Spracheingabe den Duft des Getränks schon mal in die Nasenflügel drückt (HALT! MEINE IDEE! ERSTER! PATENT PENDING!). Und es ist auch kein unsichtbarer Falten-weg-Stift (hey, ich sagte doch: MÄNNER stehen in einer Schlange bei StarBucks…!)… nein, noch viel einfacher:

Alle diese Kerle haben, neben den im Valley üblichen Tattoos eine weitere Gemeinsamkeit: Sei es, inspiriert durch einen #Movember oder mit leichter Verzögerung dem Trend des Bartwachstums folgenden – RICHTIG! ALLES BARTTRÄGER!

Klar, das rechtfertigt noch nicht so ganz das seltsame Verhalten – aber, blicken wir tiefer. Und glaubt mir… meine Recherchen haben mich unglaublich tief blicken lassen! Und, neben all den Dingen, die man dann doch nicht immer sehen will, habe ich vor allem eins entdeckt und kennen gelernt: das Geheimnis für einen „zarten“ Bart. Also, nicht das Modell Drei-Tage-Stacheldrahtzaun oder dem Ein-Monats-Müllhalde-Stinkewollknäuel.

Wer also, seine(n) Partner(in) künftig trotz Bart(be)wuchs mit einem „sanften Etwas“ begrüßen will und auch noch gepflegt und angenehm duftend (also, zurückhaltend angenehm duftend!) positiv auffallen möchte, der folge den Insiderinformationen, die ich im Schweiße meines bärtigen Angesichts in Erfahrung gebracht habe, dem….:

BARTÖL! Quelle: amazon.de

BARTÖL! – Quelle: amazon.de

 

Ja, richtig gelesen: Bartöl! Und ja, der Name ist Programm.

Und da es ein Produkt für Männer ist, ist es in der Anwendung kindereinfach. Je nach Hersteller einen oder zwei Pumps in die Hand, mit der anderen mit jeweils ein bis zwei Finger aufnehmen, und vom Kehlkopf an mit wiederholenden Bewegungen in das Barthaar einmassieren. Je nach Anbieter empfiehlt es sich, zusätzlich noch einen speziellen Barthaarkamm zu erwerben, der neben der Massage nun mal auch die Tiefenwirkung und die Reinigung des Bartes übernimmt. Aber: nicht gleich die Vollausstattung bestellen, erst mal Probeschnuffeln gehen, nicht jede „Geschmacksrichtung“ ist was für einen…

 

Bartöl - weiterer Anbieter, Quelle: amazon.de

Bartöl – weiterer Anbieter, Quelle: amazon.de

 

Und dann den Beipackzettel lesen: reicht eine tägliche Anwendung morgens, muss man auch abends ran, soll ein Kamm zur Unterstützung angeschafft werden, mit oder ohne (kleiner Tipp: IMMER MIT!) vorhergehender Gesichtsreinigung… Und schon kann einmassiert und gepflegt werden. Und glaubt mir, nach ein paar Tagen machen sich erste Effekte, eben in Form von „leichteren“ Barthaaren deutlich bemerkbar!

Kostenpunkt für ein wirklich gutes Öl? Ab 25-30 Euro.
Wer in Berlin oder München wohnt hat es etwas komfortabler, da er in einem Barber-Shop vor Ort die volle Auswahl genießen kann. Sonst empfehle ich meinen bevorzugten Dealer für alle Lebenslagen, amazon.de – oder ein bisschen Google.

Und, sollte Euch nun abschließend die gleiche Frage das Leben zerstören und den Einsatz von Bartöl verhindern wollen, wie es auch mir sofort durch den Kopf schoss, kann ich Euch berichten: Nein, wer ölt, massiert und mit kurzer Pause danach sein Hemd, seinen Pullover oder seinen Hoodie überwirft: ich konnte bisher keine Flecken von dem Öl feststellen… höchstens von sabbernden Groupies, bevorzugt aber den weiblichen, beim Hinweis auf Duft und Anti-Stacheldraht-Pflege durch tägliche Anwendung…

Also: Marsch, kaufen, probieren! Das wird es Euch wirklich wert sein!
Und: Anmerkungen und weitere Tipps dazu bitte gerne in den Kommentaren, ich freue mich!

(Meine Recherchen sind hiermit abgeschlossen, der Blog wird nun wieder etwas aktiver! Ehrenwort!

BitCoins kaufen und nutzen ist schön – aber selber welche rechnen? Warum nicht!

Ich habe ja erst vor Kurzem von meiner wieder neu aufgeflammten Begeisterung zum Thema BitCoins berichtet. Schnell, sicher, sauber, fast null Gebühr, nur so zur Erinnerung. Was ich aber in meiner Begeisterung total vergessen habe, war der Aspekt, dass, so wie Seti@Home, jeder mithelfen kann, dass die Währung „nicht ausgeht“. Es reicht: 30 Euro und ein Rapsi.

Alles begann mit einer kleinen Diskussion auf Twitter, die von @Herr_Moshauer zu dieser Produktempfehlung führte:

Ich war skeptisch, hatte ich doch nach meinem ersten BitCoin-Kauf schnell eine App für Android gefunden, die direkt auf dem Handy BitCoins rechnen – aber mehr den Akku tötet, als sinst irgendwas. Und immerhin: die App war umsonst, der Stick hier soll mit Version 30 Euro kosten. Und dann muss der Rechner immer mitlaufen. Und die gegoogleten Berichte dazu waren zwischen „geile Scheiße“ und „Dreckskacke“.

Dann entdeckte ich, wie konnte ich es auch nur eine Sekunde außer Acht lassen, ein YouTube-Video, dass die Aktivierung und Einbindung des Sticks auf einem Raspberry Pi zeigte… und, war ja klar, schon war das Teil bestellt.

Die Einrichtung lief zwar langsamer ab, als die im Video genannten Zeiten – aber reibungslos. Alle Befehlsketten liefen, der Raspi war mit dem Stick, der direkt am USB-Port betrieben werden kann (also, ohne externe Stromquelle in Form eines USB-Hubs) fast einsatzbereit.

Ich musste lernen, dass man nicht direkt in seine Wallet „harvesten“ kann, sondern einen entsprechenden Dienst zwischenschalten muss. Hierfür ist eine Google-Suche und eine Registrierung nötig – und dann geht es los. Mein Rapsi läuft nun seit einer Woche, bis auf einen unerklärlichen Shutdown, Nonstop durch – und ich habe schon knapp einen Cent in Bitcoins errechnet und dem System beigesteuert. Das sich das heutzutage als Geschäftsmodell eher nicht mehr rechnet, erklärt sich durch die Stromrechnung, auch wenn der Raspi um die zwei Watt liegt…

Aber: es macht Spaß. Abends zu checken, ob die Zahl der errechneten Coins gestiegen ist… ich mache da jetzt erst mal mit bis wahlweise der Raspi oder der USB-Stick ermüden… Was ich mir aber bei kleiner Nennleistung und guter Hitzeableitung nicht vorstellen kann.

AntMiner, ProduktFoto von amazon.de

AntMiner, ProduktFoto von amazon.de

Der Stick selbst läuft in der gelieferten Version neben dem Raspi auch auf dem PC, wobei hier die Installation gemäß Berichten mal mehr und mal weniger einfach ist – Nachteil ist aber immer, dass der komplette(!) PC laufen muss, wenn der Stick arbeiten soll. Und bei 2 Watt Raspi zu teilweise um die 800 Watt nur für das Netzteil inkl. Kühlung bei einem PC ist DIE Rechnung schnell entscheiden.

Aber: so viel Spaß es macht, klar sollte sein: Reich werden geht dann doch nur durch „normale“ Arbeit…

Das heimische Setup: und das BitCoin generieren läuft!

Das heimische Setup: und das BitCoin generieren läuft!

 

PS: mein aktuell größtes „Problem“ ist das mitgerechnete Bei-Produkt, die NameCoins: davon habe ich aktuell ca. die dreifache Menge, aber noch nicht wirklich heraus gefunden, was ich damit machen kann. Aktuell habe ich eine Börse gefunden, die NameCoins umrechnet und als BitCoins ausbezahlt… aber: damit geht doch mehr, oder? Wer Ahnung hat, bitte im Kommentarfeld loslegen, bin für jeden Tipp dankbar!

Das neueste GoogleWear Update ist, selbst Wochen später: NUR MIST!

Ich kann bis heute noch nicht verstehen, warum Google sich von einem so billigem Produkt wie der Apple watch den Markt „aufmischen“ hat lassen. Schließlich gibt es nirgendwo eine so umfassende Vielfalt an Uhren, wie auf Android Basis. Und eben auch für wirklich alle Preisklassen, ohne, dass man sich aufregen muss, wenn die „Edition Sport“ beim runter fallen zerbricht oder eben doch im Dauereinsatz nicht so schweißresistent ist, wie man beim Kauf glauben mochte.

Auch verstehe ich nicht, wie gerade Huawei, die die spannendste Uhr für Android ÜBERHAUPT auf den Markt gebracht haben, es in über einem halben Jahr von Demo bis Verkaufsstart, es nicht geschafft hat, die TechSpecs nochmals auf die aktuelle Generation von Prozessoren und Zubehör zu aktualisieren.

Das Spannendste und beste auf AndroidWear: die HuaweiWatch.

Das Spannendste und beste auf AndroidWear: die HuaweiWatch.

Motorola, Acer, Samsung: sie alle haben mittlerweile eine neue Version oder, wie im Falle Samsung, eine „eigene“ Version auf den Markt gepackt… und Google?

Google bastelt im Hintergrund flockig an AndroidWear-Updates herum, die in der obligatorischen Roll-out-Tradition mal schnell, mal weniger schnell den Markt erreichen. Lange hat man auf die Version 6 gewartet – und jetzt wo sie da ist, wäre ich sie am liebsten sofort wieder los!

 

Sowohl meine Samsung (wieder mal als Erste der beiden) als auch meine Moto360 1.Gen haben das Update bekommen. Und beide kranken seitdem an dem gleichen lästigen Bug (und ja, ein Komplettreset hat den Bug nicht entfernt): Irgendwann im Tagesablauf verliert die Uhr die Verbindung zum Handy – und lässt sich, ab und an durch Flightmode on/off, manchmal auch nur durch grandiosen Neustart, wieder verbinden.

Das hört sich jetzt nicht schlimm an, aber wenn man sich an das Vibrieren am Handgelenk gewöhnt hat und daher nicht mehr jedes Mal auf das Gerät blickt, kann bei Abbruch der Verbindung tatsächlich das Leben an einem vorbei ziehen. Keine Twitter-Benachrichtigungen mehr, keine Anrufe, keine Messages… alles in der fehlenden Bluetooth-Verbindung zwischen Gerät und Uhr dahin.

Erschwerend scheint dieser Fehler nicht alle und jeden zu treffen, daher glaube ich nicht, dass Google fieberhaft mit einer Lösung beschäftigt ist – also werden wir wohl alle noch eine gewisse Zeitdauer damit leben müssen… mich allerdings nervt es gewaltig. So gewaltig, dass ich das erste Mal seit dem Erhalt der Samsung Gear Live vor über einem Jahr wirklich wieder darüber nachdenke, zumindest ab und an auf eine klassische Uhr zu wechseln… Und, Leute – das heißt echt was!

 

Also: Google, Hände an die Tastatur und Fehlersuche beginnen. Schon peinlich, dass neuestes Gerät, neueste App, neuestes AndroidWear und auch sonst alles auf dem Stand der kaufbaren Technik so kläglich und unbegründet aber doch reproduzierbar versagt! #fail