Die Duschbad Verschwörung

Es gibt Verschwörungstheorien, die einfach nie sterben wollen. ChemTrails sind so ein Beispiel – klar, dass jeder Flieger wahlweise Kristalle oder Chemikalien oder sonstige Stoffe in die Luft abgibt (also, NEBEN den Abgasen), die wahlweise das Wetter, das Klima oder sogar unser Verhalten und unsere Psyche beeinflussen (sollen). Das ist ja eine wirklich tolle gute-Nacht-Geschichte, aber leider keine Verschwörung. Eine wirklich ECHTE aber bisher völlig von der breiten Menschheit ignorierte Verschwörung bringt uns allen ein fast alltäglicher Gegenstand, der zu Recht von einer wachsenden Zahl wieder durch blanke und unvorbelastete Seife ersetzt wird: das Duschbad!

...alleine die Werbeaussage sollte einen schon zweifeln lassen - Symbolbild "typisches Duschbad"

…alleine die Werbeaussage sollte einen schon zweifeln lassen – Symbolbild „typisches Duschbad“

 

Am Anfang war die Seife. Unser Universalwerkzeug für alles. Aber dann siegte die Bequemlichkeit. Und das „unwegflitschbare“. Ungefähr so ist der Elevatorpitch für das erste Duschbad in einer Werbeagentur entstanden: Bequemlichkeit vs. Geldbeutel, Sauberkeit vs. Kontrollverlust.

Und in diesem Zuge entstand die genial-grandiose Idee, die zu der hier behandelten Verschwörung führte! Seife an sich ist im Block ja meist weiß. Und wenn sie schon aus Gründen, die eine angebliche Parfümierung unterstreichen soll, farblich eingefärbt ist, meist mit einer positiven Farbe. Man kennt grün. Auch blau wurde schon gesehen. Meist und sehr beliebt ist rose-farben, da hat man den Rosenduft doch schon in der Nase, während die Seife noch in Plastik verschweißt auf dem Kassenband liegt.

Seife hat den Nachteil, dass sie gekauft, benutzt und dann zurück gelegt wird. So macht man einfach kein Vermögen. Also… was liegt näher, als diesen Prozess „zu vereinfachen“ und damit aber auch eine (zwangsweise) Mehrfachnutzung zu erreichen?

Und so wurde das „Duschbad“ ins Leben gerufen. Bequeme Plastikflaschen mit geligen Inhalten, mit naheliegenden und verrückten Kunstnamen, die mit absurdesten Geschmacksrichtungen und Preismodellen um die Gunst der Käufer werben. So weit, so gut – und die Verschwörung?

Die liegt wie so oft im kleinlichen Detail: An sich ist die Anwendung analog zur Seife: Kauf, Nutzung, Ablage – bis zum nächsten Einsatz. Aber halt! Hier fehlt ein typischer Zwischenschritt, den Seife in diesem Umfang nicht bieten kann – wohl aber der Unschuld halber als Namensgeber dienen durfte: das Einseifen!

Während die typische Seife nur während des eigentlichen Vorgangs haptisch wahrgenommen werden konnte, schlägt Duschbad – egal welcher Farbe – einen deutlichen weißen Schaum, der den Körper bedeckt. Somit ist der Check, bei wie viel Prozent der aktuelle Stand des eigenen Traumbodies zum Thema „Einseifen“ bereits erreicht sind, jederzeit durch eigen-visuellen Kontakt lückenlos zu überprüfen – auch unabhängig von körperlichen und wachstumsbedingten „Engstellen“.

Aber nun kommt ja der wichtigste Schritt in der Hygiene nach dem Auftragen: das Abtragen, der Vorgang des Abspülens, das eigentliche Reinigen.

Während sowohl Seife als auch Duschbad durch Verteilung und Auftragung ja nur die Basis legt, ist das Abduschen oder mit manueller Hilfe auf welchem Wege auch immer unterstütze Abduschen der eigentliche Reinigungsvorgang. Und hier greift nun die Duschbad-Verschwörung: Der plötzliche Farbtonwechsel.

Aber seid gewarnt: in den letzten Jahren hat sich hier dank neuen Marken und Gerüchen eine zwei-Klasse-Gesellschaft etabliert: welche, die diese Verschwörung weiter unterschwellig mit uns betrieben – und neue Anbieter, deren geheime Maßnahmen uns gegenüber noch gänzlich unerforscht sind, auch wenn sich bereits Horden von Forschern auf verschiedenen Kontinenten und wohl auch Universen auf die Suche nach der Wahrheit gemacht haben.

Ich rede von der „klassischen Duschbad-Formel“, kurz KDF: egal in welcher Farbe das Duschbad aus der Flasche tritt – es verwandelt sich in weißen Schaum, der leicht und problemlos per Hand oder käuflich erwerbbarem Hilfsmittel aufgetragen werden kann. Er hat ein sanftes Bukett, welches sich meist zum Bedauern des Anwenders beim Abwaschvorgang spurlos entfernen lässt. Ebenso wie der zuvor aufgetragene weiße Schaum.

Ob Ihr nun neue oder alte Klasse seid, zeigt sich, wenn der Abwaschvorgang statt findet: üblicherweise, so ist ja auch die Handhabung dieser Reinigungsmittel gedacht, nimmt der Schaum Talg, Dreck und weitere Verunreinigungen mit. Diese führen zu einer unschönen aber als Rückmeldung positiv wahrgenommenen farblichen Reaktion des Schaums: zum einen fließt er „unschaumig“ ab, zum anderen bildet er dabei eine deutliche Verfärbung, die zwischen mittelgrau bis schwarz liegen kann.

Dieses Feedback zeigt dem Anwender die positiven Seiten des Produkts deutlich vor Augen: gut gemacht, Schmutz entfernt. Allerdings liegt die Neigung nahe, bei eher dunklem „Restschaum“ im Abgang, erneut zur Flasche zu greifen und eine weitere Einseifung vorzunehmen. Und genau HIER liegt der Kern der eigentlichen Verschwörung:

Warum kann ich mich bis zu achtzehn mal mit einer Flasche Duschbad einseifen – und trotzdem fließt immer wieder in ähnlich-gearteten Farbspektrum „schmutzig“ graue „Brühe“ von meinen Körper?

Diverse Tests haben ergeben, dass der ursprüngliche Farbton des „Grundproduktes“ hier drauf keinen Einfluss hat! (Habe ich gern für Euch gemacht, um weitere empirische Studien zu erleichtern, ich bitte lediglich um Namensnennung meiner Person!)

Es liegt also am bzw. in unserem Fall direkt im Produkt, angesetzt durch eine heimtückische Rezeptur, die darauf ausgelegt ist, nach Kontakt mit dem durchschnittlichen ph-Wert der Haut bei nachfolgender Flüssigkeitsaufnahme durch aktuell nicht revers-engineering-produzierbaren Abläufen ein Minimum an grauen Farbschleier abzugeben, der in Summe eine erneute Anwendung provoziert.

Ich möchte Euch somit ausdrücklich vor Nutzung dieser Sorten warnen! Sollte auch Euer Duschbad nach der fünften Anwendung Euch immer noch farblich zu einer weiteren Reinigung Eures Körpers „einladen“ – verzichtet auf diesen Schritt und besinnt Euch darauf, dass Ihr wehrloses Opfer der Duschbadverschwörung geworden seid! Ja, DUSCHBADVERSCHWÖRUNG!

Abschließend möchte ich die aktuellen Kenntnisse seriöser Thermomix-Besitzer im heimischen Saunaparadies zusammenfassen: Es existiert eine zwei-Klassen-Gesellschaft – jene, die die Duschbadverschwörung weiter in ihre Produkte zu unserem Nachteil integrieren und solche, die bereits durch wahrscheinlich genetisch angepasste Mikrosilbersporen an bisher nicht abzuschätzenden neuen Wirkungsgraden arbeiten. Bei Seife wurden bisher keine Nebenwirkungen und zuvor beschriebenen Folgen entdeckt – vielleicht ist hier nur ein cleverer Monopolist am Werk, Sekundärrecherchen laufen! Tests, die durchdringende Wirkung durch orale Aufnahme des erstgenannten Verschwörungsproduktes mit Endfolge „Ausschwitzen“ tiefer greifend in der breiten Masse zu untersuchen, wurde auf Grund massenhafter Artikel wie dieser umgehend gestoppt und auch durch die amerikanische EPA bei unter Strafe Stellung rüde unterbrochen und gestoppt.

Man bilde sich auf den vorliegenden Fakten bitte einfach sein eigenes Bild dieser dreisten Verschwörung.

Die Bitte, die Regierungs-nahe Löschung dieses Artikels unter Beibehaltung der ursprünglichen Domain und des Namens des Verfassers zu verhindern, ist ausdrücklich erwünscht – auch gerne in weiteren Sprachen.

Das neue amazon Echo Plus ist da und aufgebaut – erster schneller Review

amazon hat als Vorankündigung ein wahres Produkt-Relaunch-Feuerwerk gestartet. Neuer Echo. Neuer Echo Plus. Bald dann auch der Echo Show (ich warte echt noch drauf!). Da ich bereits zwei Dots zu Hause habe, hat mich nicht viel davon begeistert… doch… STOPP! Das Plus hat also ein Hub eingebaut, mit dem man nach dem zigbee-Standard Heimautomatisierung ohne lästige Hersteller-Basis-Module steuern kann? Dann nix wie her damit! 

Heute mal ohne Bild und nur ganz auf die Schnelle: Angekommen ist das Plus letzten Donnerstag, aufgebaut und in Betrieb genommen war es binnen Sekunden (gut, ich mache das mit Hilfe der amazon Alexa-App nun schon zum dritten Mal). Auffällig und für mich ein riesen Kritikpunkt ist allerdings, dass das Plus keinen USB-Mini oder gar USB-C-Stecker für die Stromversorgung verwendet, sondern einen „kleinen runden“. Das finde ich ziemlich blöd, da nun wieder ein „Steckerzwang“ besteht, den ich z.B. bei den Dots auch anderweitig „ersetzen“ oder an ein ANKER anschließen konnte.

Nett ist, dass Alexa nur noch zwei Tasten hat: Mikro an/aus und den „Punkt“, der Alexa händisch zum Leben erweckt. Für die Lautstärke, wenn Sprachbefehle gerade nicht „laufen“, dreht man einfach den oberen Rand. Das läuft „smooth“ und, wenn man es von einem anderen Modell nicht kennt, kommt man ohne Schnellanleitung erst mal nicht drauf.

Das Teil ist solide verarbeitet und mit dem Metall-Body ein wirklich schönes Ding, viel zu schade, um es in eine Ecke zu stellen. Die Klangqualität, wenn auch im Internet bei diversen Tests eher als mies und schlecht beurteilt, ist gut – klar, wenn ich mein Sonos aufdrehe, dass es die Nachbarn aus den Zimmern pustet, höre ich nichts mehr von Alexa oder deren Musikwiedergabe – aber der Vergleich hinkt ja auch ein bisschen.

Kurz gesagt, mein Schnelltest-Fazit nach dem ersten Aufbau: Das Gerät ist solide verarbeitet und qualitativ hochwertig. Nette Gimmicks wie der drehbare Rand für die Lautstärke. Wenig begeistert mich der Stromanschluss: kleiner Rundstecker statt USB-mini wie bei den Dots. Zu Alexa und der Funktionsweise der Mehrfachmikrofon-Kette sage ich nichts, diese sind top wie eh und je.

Einziger Wermutstropfen: Philips hue! Nicht nur, dass das System unrealistisch teuer und völlig Kunden-fremd entwickelt und zu allen Jahrhunderten mit noch schlimmeren „Updates“ weiter entwickelt wird – die Lampen von einem eingerichteten System zu entkoppeln ist, wie alles bei hue: teuer, kompliziert und zum kotzen! Daher konnte ich leider diese mir ganz besonders wichtige Funktionalität noch nicht testen – Update folgt, versprochen!

 

Android Wear 2.0 endlich auf der Huawei Watch angekommen – und so ist es…

Die Freude war groß, als Google vor Monaten endlich bekannt gab, dass Android Wear 2.0 auch auf die Huawei Watch kommen wird. Ich muss gestehen, dass ich Abende hatte, an denen ich wie ein kleines Kind mit glasigen Augen vor dem Weihnachtsbaum stehend mehrfach – und völlig unsinnig, wer mit den „Systemen“ von Google-Over-the-Air-Updates (OTA) – die Uhr nach Updates habe suchen lassen, nur um mich dann doch in Geduld (nicht meine Stärke) üben zu müssen. Aber, wie es mit Wünschen so ist: Vorsicht vor dem, was man haben möchte…

Huawei Watch und Android 2... na ja...

Huawei Watch und Android 2… na ja…

Android Wear 1 war neu – und trotzdem intuitiv und einfach zu bedienen. Es war nicht überfrachtet, nein – eigentlich haben etliche Funktionen gefehlt. All das und vor allem eine leichtere Bedienung und dann auch noch mit Tastatureingabe direkt über die Uhr sollte die neue Version 2 mitbringen… geworden ist es ein Akku-hungriger „Klotz“ mit teils hochgradiger und unlogischer Bedienung und Funktionen und Resultaten, die mehr als unerwartet oder sogar unlogisch sind.

Unverändert ist, dass ein Wischen von oben da Schnellmenü bringt. Hier sind ein paar neue Funktionen hinzugekommen. Allerdings kann man nicht mehr zusätzlich nach rechts und links wischen, um weitere Funktionen aufzurufen.

Unlogisch in diesem Zusammenhang ist nun, dass ein rechts- UND links-Wischen im „Normalzustand“ nun den Wechsel des Ziffernblattes aktiviert… wer somit beim Blättern durch die Nachrichten falsch wischt, verliert nicht nur die Nachricht sondern ist immer dabei, das Ziffernblatt zu wechseln… sehr lästig!

Von unten hoch wischt man die Nachrichten: diese kommen aktuell, wie zuvor, in einer „kompakten“ Schnellübersicht, welche durch einen Finger-Tap in die Detailansicht mit weiteren Interaktionsmöglichkeiten (Antworten, Retweeten, etc.) wechselt. Nett: auf der rechten Seite als „Halbkreis“ ist der Scrollbalken, welcher die Position des Textes, etc. anzeigt. Nervig: Wer hier nun falsch wischt verwirft die Nachricht auf Handy und Uhr unwiderruflich.

Bei der Huawei bringt ein „Klick“ mit dem Schalter zum einen die Uhr aus dem Standby-Modus. Ein zweiter Klick führt einen ins Menü, wo die auf der Uhr installierten Apps, die Einstellungen und alle weiteren Funktionen aufgelistet werden.

Apropos Apps: an sich eine tolle Sache, dass diese nun aus einem eigenen App-Store auf der Uhr direkt installiert werden können – aber ohne Datenverbindung und auch einer Verbindung mit dem Handy sind die meisten, wenn die Uhr selber nicht per SIM-Karte mit dem Netz spricht, absolut wertlos. Das macht es neben dem frickeligen Uhr-App-Store, der meist bei den ersten Taps ganz andere Funktionen als gewünscht auslöst, schon mal absolut uninteressant.

Auch ist Android Wear 2 ein Batterienkiller:
Während die Huawei bisher zwar nicht die zwei Tage am Stück erreicht hat, da einfach aktiv mit ihr gearbeitet wird, kam die Uhr aber trotzdem auf rekordverdächtige 18 Stunden ohne Energiesparmodus. Allerdings schafft die Uhr mit AndroidWear 2 dann doch nur noch mit Müh‘ und Not 12 Stunden… und auch nur, weil ab 15% der Energiesparmodus zugeschaltet wird, der einen Großteil der neuen Funktionen bei den jetzt interaktiven Ziffernblättern deaktiviert und überhaupt (UND WIESO???) bei unter 5% das Ziffernblatt selbstständig auf „Hintergrund grau, Uhrzeit knapp in digital“ ändert. Schöne Schei…Mist!

Drittanbieter haben mittlerweile die meisten Ziffernblätter auf die neuen dynamischen Möglichkeiten angepasst. Hört sich spannend an – bedeutet in der Praxis aber nur, dass so gut wie jeder Bereich auf dem Ziffernblatt durch Touch eine Funktion (Kalender, Telefon (warum auch immer…), Einstellungen, Uhrzeit, etc.) aufrufen kann. (Und ja, Uhrzeit, weil nur von hier aus die Stoppuhr gestartet werden kann)

Leider muss ich auch bei Android Wear wie auch bei Android 8 sagen, dass ein Großteil der Versprechungen nicht in die Praxis umgesetzt wurden. Batterie-sparend ist die neue Version definitiv nicht – ganz im Gegenteil. Google selber liefert mit Huawei ein paar nette Ziffernblätter aus, die – leider nur jedes für sich – zeigen, was an Design und (einer einzelnen neuen) Funktion nun möglich ist – aber… nichts „highly sofisticated“ wie man es erwarten könnte, nein – würde.

Die Bedienung ist mittlerweile einfach nur zu komplex gewesen, um komfortabel mit der Uhr statt dem Handy arbeiten zu können. Spracheingabe läuft – nur der Assistent ist mittlerweile zu einem Biest angewachsen, dass auf der Uhr nur noch mit Verzögerung und Ruckeln funktioniert.

 

Hätte ich die Möglichkeit, auf Android Wear 1 per Downgrade zurück zu kommen – ich würde es tun. Google hat als erster mit Smartwatches dem Markt gezeigt, was geht. Und mit 2 eine sehr interessante Ankündigung für eine Weiterentwicklung gebracht – und maßlos enttäuscht!
Huawei hat mit der Watch (eins) als auch dem Nachfolger (zwei) jeweils eine technisch und design-technisch hochwertige Uhr gebracht, die einfach nur begeistert – aber durch AndroidWear 2 (auf jeden Fall die erste Watch) um Jahre zurück versetzt wird… schade… so wird das nichts, Google.

 

Nerds, viel Spaß mit Android 2 – der Rest sollte die Version 1 so lange wie möglich behalten!

 

OTA sei Dank: das PIXEL rennt nun auf Android 8.0 (Oreo) – ein erster Erfahrungsbericht nach ein paar Tagen…

Da ist es nun also, das neue OS von Google: Android O, oder eben nun besser bekannt als Oreo. Kurz gesagt: Android liegt nun in Version acht vor und kann zumindest schon mal von PIXEL-Usern über OTA (over-the-air) geladen werden… einfach im System nach Updates suchen lassen – und los. Und, aktuell kommt danach auch noch das Sicherheitsupdate September hinterher ( wenn „Downgrade“ angezeigt wird, Glückwunsch – schon wieder so ein Bug, den Google „übersehen“ hat). Aber… wie ist Android 8 denn nun so eigentlich? Ein kurzer Erfahrungsbericht nach ein paar Tagen…

Android 8 - Unspektakulär, aber mit viel Neuem unter der Oberfläche

Android 8 – Unspektakulär, aber mit viel Neuem unter der Oberfläche

Kaum gab Google Bescheid, dass die Images für die PIXEL-Telefone auf den OTA-Servern stehen, fing mein PIXEL mit dem Download und der Installation an. In Summe wurden hier ein paar hundert MB geladen und installiert – und durch einen Neustart endlich entfesselt und gestartet. Positiv: Der Start geht schneller als vorher – und die Installation ist nach dem Neustart in ein paar Sekunden abgeschlossen.

Sonst… merkt man erst mal nichts… bis mal die Benachrichtigungsleiste aufzieht:

Sanfte kosmetische Anpassungen, die alt erstes auffallen...

Sanfte kosmetische Anpassungen, die alt erstes auffallen…

Solch kleine Änderungen finden sich an vielen Stellen: für den User ein wenig Umgruppierung, ein bisschen gestalterische Anpassung – im Hintergrund aber der Schwerpunkt „Akkupower“, Sicherheit und Fehlerbehebung.

Fehlerbehebung ist Google in 8.0 noch nicht so ganz gelungen – Pixel-User mit Android 7 sind Fehler mit Bluetooth bereits gewöhnt – also erst mal wieder alles auf Anfang.

Auch ist die neue Bild-in-Bild-Funktion noch sehr Fehler anfällig: Maps (eine der wenigen Apps, die wirklich klappt) legt sich wunderbar über die Inhalte und bleibt dynamisch – schluckt allerdings so unglaublich viele Ressourcen, dass einige der grundlegenden Apps nicht mehr fehlerfrei parallel laufen. Ergänzt um die Bluetooth-Pannen streikt bei mir die Telefon-Funktion: schlechte Tonqualität, angehakte Sprache, Verbindungsabbrüche… und das sind nur die Fehler, die ich bisher reproduzieren konnte.

YouTube geht in der App gar nicht (außer für in Deutschland nicht und weltweit nicht mehr verfügbare YouTube-Red-Abonnenten). Chrome wiederum sollte klappen, stürzt aber im Hintergrund meist ab, so dass es gar nicht zu der BiB-Darstellung kommt.

Auch ist die im Vorfeld vielgerühmte Akku-Spar-Technik zwar nett soweit – aber über den Tag bringt sie einen trotzdem ohne Reserveakku oder einem Nachladen definitiv nicht. Die Energie-sparen-Funktion, die sich zusätzlich aktivieren lässt, ist aus Android 7 bestens bekannt – aber auch die Kombination überzeugt mich nicht in dem Umfang, in dem Google Energie-sparen und Hintergrund-Aktivität-Regelungen im Vorfeld beworben hat.

Im großen und ganzen macht Android 8 aber auch nichts kaputt, so dass ich auf Telefonen, die das OTA-Update bekommen und somit für Android 8 vorgesehen sind, empfehlen kann (es sein denn, Bluetooth-Ausfälle sind ein no-go für Euch!!! Dann FINGER WEG!!!!!).

In allen anderen Fällen: guckt Euch Android 7 an – und wenn Ihr das schon habt: bleibt fürs Erste dabei.

Insta360 Air Compact Mini Panorama 360 Grad 2K HD

Es ist schon fast eine Ewigkeit her, dass ich meinen Einstieg in die 360-Grad-Fotografie mit Insta-Air geplant hatte. Die Idee war aber auch zu verlockend: Ein Hosentaschen-großer Ball, der einfach auf das USB-Anschluss des Androiden gesteckt wird. App installieren – und los geht es mit den Aufnahmen. Preislich mit damals 199€ im Budget war die Bestellung im März schnell ausgeführt… mit Langstrecken-Lieferung und einer Pleite bei der (nicht) ersten Anlieferung kein guter Start… Lies den Rest dieses Beitrags

Philips Hue – nette Idee, wenig Innovation, nicht zu Ende gedacht und das für teuer Geld – keine Kaufempfehlung!

Nüchtern betrachtet ist der Preis, und sei es nur für eine Nachkaufbirne eines Drittanbieters, eine Unverschämtheit und sollte einen davon abhalten, ein Philips HUE oder ein ähnliches System zu kaufen. Was aber, wenn ein sponates Prime-Angebot es tatsächlich für den Moment preislich interessant gestaltet und die amazon Alexa-Integration ihr übriges tut? Na, dann testen wir eben mal, ob HUE Daumen hoch oder runter bekommen…  Lies den Rest dieses Beitrags

Glückwunsch! Rovio langweilt uns ab heute wieder mit einer neuen Angry-Birds-Saga…

Als ob wir durch die endlosen Episoden, die vor ein paar Jahren auch jeden unsäglichen Trend mitgenommen hatten, nicht immer noch durchgehend gelangweilt und vom Kinofilm (welcher Kinofilm ist eine berechtigte Frage!) oder dem Freizeitpark (ach ja, da war was… wurde der wirklich gebaut – und dann auch wirklich für Eintritt besucht???) nicht auf Lebenszeit abgeschreckt wurden – jetzt legt Rovio noch einen drauf und kommt seit heute mit einer neuen Abzock-App der „Angry Birds“-Reihe um die Ecke… Danke für nichts!

Angry Birds Match Screenshot / Quelle: Rovio Entertainment

Angry Birds Match Screenshot / Quelle: Rovio Entertainment

Die Geschichte ist schnell erzählt: die Kücken, die nun wohl das Ruder übernehmen, wollen eine Party am Strand feier. Wow, revolutionär. Dafür muss man die Küken mit „Gegenständen“ wie Hüte und Sonnenbrillen ausstatten – die clevererweise zu Anfang noch kostenfrei sind (ja, die App ist auch kostenlos – aber die InApp-Käufe sind es nun mal nicht!!!) und los geht es.

Angry Birds Match Screenshot / Quelle: Rovio Entertainment

Angry Birds Match Screenshot / Quelle: Rovio Entertainment

Nachdem das alte Zwille-Abschuss-Treffer-Konzept wohl bei der Zielgruppe durch ist, kommt hier noch ein neuer Anlauf, Candy Crush und weitere Abklatschdinger 1:1 nachzubauen… bis auf die Tatsache, dass Kombinationen „Angry Birds“ aufs Spielfeld bringen, die diverse unterschiedliche Fähigkeiten mitbringen.

Angry Birds Match Screenshot / Quelle: Rovio Entertainment

Angry Birds Match Screenshot / Quelle: Rovio Entertainment

Kurz angespielt kann ich sagen: Langeweile pur. Klar, dass man sofort für 60 mins unbeschränkte Leben gewinnt und somit zum brutalen weiter zocken angefixt wird… wenn die Langeweile bis dahin nicht schon überwiegt.

 

Aus meiner Sicht 91MB Schrott, den man getrost überspringen/löschen/bleiben lassen kann.

Netflix’s „NAKED“ – Und täglich heiratet das Murmeltier…

Bill Murray. Und täglich grüßt das Murmeltier. „ICH MACHE DAS WETTER“. Alles Synonyme. Kann man sich erdreisten und diese Linie trennen zu wollen? Und wenn ja – geht dann nicht die Welt unter? Netflix wagte den Versuch mit „NAKED“ (seit dieser Woche endlich in Deutschland zu streamen) – und heraus kam eine witzig-niedliche Liebesgeschichte rum um einen Komplett, der eine Ehe verhindern sollte… wieder und wieder und wieder…

naked - Neuer Film auf Netflix greift das Prinzip Groundhog Day auf - Quelle: netflix.de

naked – Neuer Film auf Netflix greift das Prinzip Groundhog Day auf – Quelle: netflix.de

Es ist in diesem Wirrspiel kein Spoiler: aber geheiratet wird auf jeden Fall. Ob nun den verflossenen McLaren-Prolet, den Protagonisten oder vielleicht auch einen Überraschungsgast – das müsst Ihr Euch in 1 Stunde 36 Minuten (gut, Abspann und Co gehen mit ein paar Minuten weg) selber ansehen.

Die Idee dahinter ist nicht schlecht: Lebenskünstler und Halbniete heiratet gute Partie, wenn auch gegen den Willen des Vaters. Wir steigen ein in seiner Schulstunde und erleben seine erste Panne, das zu spät kommen für den Flug zur Hochzeit. Hier zeigt er gleich sein ganzes Können, wie er mit Problemen und Lösungen umgeht. Dann: (Tägliches) Erwachen im Fahrstuhl. Nackt. Und los geht die Jagd: komme rechtzeitig, angezogen, mit allem was man für eine Hochzeit braucht an – bevor alles wieder von vorne los geht. Und… lerne… bereue… und laufe!

Eine lustig-kurzweilige Story, schön und witzig umgesetzt. Die Idee ist klar abgeleitet, aber durch die Charaktere und die romantisch-peinlich-witzig-verschobenen Pfade, die man mal mehr oder weniger zufällig durch den Hauptdarsteller miterlebt, bietet es ein manchmal nicht vorhersehbares Schauspiel der besonderen Art.

Ein wirklich gutes Highlight, dass Netflix hier nach Deutschland gebracht hat!

Für Abonennten: Mit einem Klick los legen…!

Google Home – kaum da, schon gelobt… aber…

08.08.2017. Den Tag, der rot in meinem Kalender angestrichen war. GoogleHome („1“, in den USA munkelt man, dass dieses Jahr noch der Nachfolger „2“ auf den Markt kommt) hat es endlich auch auf den deutschen Markt geschafft. Damit ist der neue Google Assistant endlich aus dem Telefon ausgebrochen und steht auf dem ersten „eigenem“ Gerät zur Verfügung. Schnell war also der Bestellbutton gedrückt, sofort wurde die N26-Kreditkarte belastet – aber dann kam die kognitive Dissonanz, die mich umgehend die Bestellung (das geht innerhalb knapp einer Stunde nach Aufgabe der Bestellung) wieder stornieren lies… warum… ganz einfach…

Google Home - endlich verfügbar! Quelle: store.google.com

Google Home – endlich verfügbar! Quelle: store.google.com

Wenn selbst die c’t schreibt, dass das von Google verbaute Umfeldmikrofon der Hammer ist und man sich schnell an die, im Vergleich zu amazon doch recht künstliche Stimme gewöhnt hat, ist das schon mal eine Auszeichnung. Also war mein Weg zum Google-Online-Store nur einen Mausklick entfernt. Ebenso wie die Bestellung. Ich war schon am überlegen, wo im Wohnzimmer das Home seinen künftigen „Stellplatz“ finden würde. Wie es zusammen mit meinem ChromeCast Inhalte auf meinen TV zaubern wird. Welche Fragen es hoffentlich im Unterschied zu alexa problemlos beantworten kann. Und wie die Qualität des Lautsprechers verglichen mit dem „kleinen“ Echo Dot (ja, zwei Mal ein bewusster Kauf!) sein wird.

Und dann dämmerte es mir – und ich stornierte die Bestellung – schnell und einfach, mit nur einem Mausklick (auch wenn die Kohle noch nicht wieder da ist).

Eigentlich überwiegt(e) ja die Vorfreude, das Gerät übermorgen bereits zu installieren und in Betrieb zu nehmen… und da?
Ich habe mich, auch kostentechnisch, aus dem Google-Öko-System verabschiedet und bin mit Musik bei amazon unlimited (bereue ich nicht!). Was also soll Google Home mir bieten? Ein teures Dekoobjelt, dass mir morgens beim Frühstück meine Termine und den Wetterbericht runter betet. Das macht Alexa schon nach dem aufstehen – wenn auch mit schlechten Daten von Microsoft’s Bing (das GRÖßTE MANKO!!!!). Und meinen Kalender: kann mein Dot auch, es gibt eine Funktion und einen Skill dafür. Und Echo spielt, wenn auch nicht immer auf den ersten Sprachbefehl, die komplette Bibliothek von amazon Music unlimited – und genau an der Stelle ist Google raus!

Vielleicht wird Home das auch mal können – vielleicht aber auch nie, da amazon hier als Platz drei hinter Spotify (dessen Dienst sehr wohl geht!) und einem anderen Anbieter vor Google liegt und somit als Konkurrent gesehen wird – und die Hoffnung besteht, dass Käufer sich nun aus Bequemlichkeit nun auch bei anderen Google-Diensten, die kompatibel sind, „einkaufen“.

Und an dem Punkt bin ich raus. Ich sage nur: amazon music unlimited Jahresbetrag im Familien-Abo: Teilt das mal durch die maximal mögliche Anzahl (check!) – das sind 30€ im JAHR! Wieso sollte ich das in knapp drei Monaten und ein paar Tagen woanders ausgeben?

Somit siegte die Vernunft über den Gedanken der Rücksendung: und schon was das Teil wieder storniert (und ja, die Kohle ist immer noch nicht wieder da – ich mag N26 für diese Infos!).

 

Klar, ich halte ein Auge drauf.
Aber den Assistant habe ich auf meinem PIXEL (viertes Gerät, bis endlich eins ging, zur Erinnerung!) und zwei Dots in der Wohnung verteilt – sorry, Google: in vielerlei Hinsicht bist Du hier einfach viel zu spät (und zu teuer) gekommen…

 

Kommado zurück: Heute (erstmalig und doch nicht!) im Videoblog: Android (nach 4.4x) und withings: Nur Elektroschrott und fehlende Qualitätskontrolle bei der Progammierung…

Wochenlange Vorbereitung für die Katz‘! Da habe ich mit meinem Samsung Galaxy S4 schon mal alles vorbereitet, inkl. Stoppuhr. Die Waage, den Blutdruckmesser und den Stepcounter hatte ich schon mal zurecht gelegt. Das Ansteckmikro war getestet und justiert, die App dazu lief sich warm in höchster Qualität. Das Licht nach viel hin und her – nur eines der großen Probleme, wenn man Video und Moderation alles in einer Person vereint… – war auch halbwegs Schatten-Wurf-frei und eine halbwegs passable Lösung gegen die Spiegelungen auf Handy-Displays beim Abfilmen hatte ich auch gefunden… Doch dann… kam der 20.06.2017 um die Ecke und mit ihm die Auferstehung von NOKIA.

Ich weiß, das hört sich alles so wahnsinnig banal an. Spiegelungen, Licht… und was will der Typ jetzt mit seinem Samsung?
Nun ja: Ihr alle kennt dieses Video, wo man den Typ hinter der Kamera die ganze Zeit nicht sehen kann – bis er auf ein Handy-/Tablet-Display filmt und man sich denkt: Ach Du Scheiße… SOOOO sieht der also aus? Um Gottes WILLEN! Und in dem Kontext erklärt sich auch die Licht-Sache: Cams fixieren nun mal nur gut, wenn genug Licht die Szene beleuchtet (und jaaaaaa… auch Dein iphone!). Sonst ist der Auto-Fokus bei jedem Ruckeln dabei, ständig neu zu zoomen und zu fokussieren – auch hier muss ich Euch nichts sagen, Ihr kennt auch diese Videos.

Und das Samsung? Es hätte quasi die zweite Hauptrolle gespielt. Ja, warum nur? Ganz einfach. Es ist mein letztes Telefon, dass eisern auf Android 4.4.x gehalten wird. Und, damit ihm damit nicht zu langweilig wird, hätte ich es noch als Stoppuhr verwenden.

Sieh da, fragende Gesichter. Nun gut, ich löse mal kurz auf, dann wird es banal einfach!

Ich habe mich des Öfteren schon über die grottenschlechte Performance der withings-App auf Android nach v.4.4.x ausgelassen (z.B. hier oder auch hier und hier!) – und viel auf Twitter. Das zu schreiben ist das eine. Es aber mal live auf Video zu erleben, ist das andere. Der Versuch, das Go zu syncen… aber nur, wenn die App will. Ein Blättern durch die Timeline, die nach jeder zweiten Bewegung einfriert und die App stoppt. Das morgendliche Abenteuer, ob beim Drücken des „Start“-Buttons des Blutdruckmessers die App und auch die Bluetooth-Verbindung mitspielt oder ob heute mal wieder keine Messung erfolgt (bitte keine Fragen, diese Werte verheimliche ich Euch eisern!). Oder auch die externe Anbindung der Waage über WiFi statt Bluetooth und dann weiter über IFTTT statt withings selbst, da sonst niemals auch nur eine Zahl getwittert werden würde… all das, schön mit Stoppuhr… und als Krönung wollte ich noch das GO entkoppelt und neu hinzufügen, um Euch und auch withings zu zeigen, wie aufgeschmissen man ist, wenn man kein Android 4.4.x-Handy mehr zu Hause hat.

Die Vorbereitungen waren nach Wochen endlich abgeschlossen. Die Technik war soweit – und letzte Woche hätte ich die Zeitfenster gehabt, die ich zur Aufnahme und zum Schnitt gebraucht hätte… doch… dann kam der 20.06.2017. Der Tag, der mit einem Schlag alles verändert hat.

Es war der Tag, an dem NOKIA per email informierte, dass withings ab sofort nur noch Nokia heißt – und es ein App-Update gibt…

withings ist jetzt NOKIA - und alles wird gut...?!?

withings ist jetzt NOKIA – und alles wird gut…?!?

Jedem, der die App nach dem Update geöffnet hat, fällt natürlich sofort die Umgestaltung der „Timeline“ auf, das neue Farbschema und die unauffällige Dominanz von Nokia in der ganzen Sache. Das meine ich jetzt nicht negativ, es ist – im Gegenteil – ein frischer Wind, der nun durch die App pfeift und in erster Linie durch den weißen Hintergrundfarbton mit blauer Nokia-Schrift die Details und Grafiken deutlicher in den Vordergrund stellt.

Aber hey – das ist Geschmackssache… gehen wir ans Eingemachte… die Technik… und… was soll ich sagen… ich war und bin nach ein paar „Tagen“ Langfrist-Tests und den ersten Updates der nun Nokia-App… immer noch sprachlos: Nokia hat geschafft, was withings seit Ewigkeiten nicht auf die Kette bekommen hat: Android 4, 5, 6, 7 und hoffentlich auch 8 – es geht (fast) wieder!!! Jawohl! Keine zufälligen Syncs mehr zwischen Go (Schrittzähler) und der App… keine Hänger in der App, sondern flüssiges Scrollen und endlich reibungsloser Zugriff auf die hinterlegten und gemessenen Daten. Schöner Schnellzugriff in der Fußzeile auf alle wichtigen Bestandteile. Und vor allem: Kein Absturz, kein Datenverlust beim Sync, kein „User, Du willst aber ich als App nicht“-Verhalten…

Soweit so gut. Alles schön und überall Einhornfehenstaub, könnte man vermuten.
Fast….

Die technische Seite für den Nutzen: Note 1, läuft auch nach den ersten Updates die drüber gebügelt wurden, einwandfrei (Erfahrungsbericht von PIXEL mit Android 7.2).
Aaaaaber, und da wird es wieder nervig, Nokia: Ihr habt die „Neukundenseite“ vergessen!

Es ist leider immer noch nicht möglich – vielleicht mache ich dazu später mal ein Video! – über allem, was nicht Android 4.4x ist, neue Produkte über die Nokia-Android-App hinzuzufügen.
Ich kann z.B. mit der App nicht prüfen, ob für meine Waage oder mein Go ein Update verfügbar ist. Im Unterschied zu einem erfolgreichen Sync sucht die App das Gerät erst mal viel zu lang um, um mir dann mitzuteilen, dass keine Verbindung hergestellt werden konnte… Bitte? Selbst einem technischen Laien sollte jetzt die Hutschnur hoch kommen: ich kann Syncen, wann und sooft ich will – aber das Bluetooth-Gerät ist bei der Updatesuche nach ewiger verzweifelter Gerätesuche nicht zu finden – Fehlermeldung? Äh… Moment… Ich sitze also auf der Toilette aber die Schüssel unter mir kann nicht gefunden werden? Was für eine Sch….!

Nokia, Du hast geschafft, was withings selbst mit einer neues Waage, und hier bin ich trotz all meinem Abkotzen nicht zu einem Neukauf eines Nachfolgers bereit (gewesen), nicht geschafft hätte: Ich werde wieder ein Auge auf Deine Produkte und bin gespannt, was Du aus der „Kooperation“ machst und was noch alles so für die Fitness von Dir auf den Markt kommt… aber… was nutzt wir das alles, wenn ich wieder mein Samsung S4 mit Android 4.4.x auspacken muss, um das Gerät meinem Account hinzuzufügen, um es künftig dann auch auf dem PIXEL mit Android 7.x nutzen zu können – weil die App sich in dieser Sektion der hinzuzufügenden Neugeräte funktionell immer noch verweigert???

Biege das doch endlich noch gerade – dann könnte auch ich, wenn auch nur langsam und zaghaft, eher wie ein vorsichtigen Pflänzlein, dazu über gehen, mal endlich wieder einen Arm vor Begeisterung zu heben… und, wenn Ihr schon drüber seid, dann macht doch bitte endlich schnell – die App hat es nach dem Redesign und dem endlichen „gehen“ wirklich verdient!!!

 

Pro: Nokia is back – und schwupps, geht die App, wie man es erwartet. Keine lästigen Freezes für Denkpausen mehr, keine fehlenden Daten im Web, weil der Internet-Sync nicht will – und vor allem: der Gerätesync bringt komplette und vollständige Daten mit JEDEM Öffnen der App, nicht nach Lust und Laune.

Con: Bestandsgeräte ahoi! Neue lassen sich unter Android 7 immer noch nicht hinzufügen.

Steve: Ich hätte es nicht geglaubt und wollte Euch schon alle möglichen Alternativen für withings vorstellen – aber… sieht so aus, als hätte sich das erledigt. Jetzt noch den Bluetooth-Fehler beim Hinzufügen neuer Geräte ausgemerzt und die Qualität der App in Summe nicht unter aktuelle Versionen rutschen lassen – und wir kommen mit den nächsten technischen „Spielereien“ vielleicht doch wieder ins Geschäft…