Archiv der Kategorie: Musik

Stefan Jürgens hat mit seiner Clubtour 2016 in Erlangen halt gemacht…

Diesmal hat das fifty-fifty wieder eine echte Perle ausgegraben: Gestern Abend machte Stefan Jürgens Clubtour in Erlangen halt. Zwei Stunden durch alle Alben und geteilte Gedanken, die zum Nachdenken anregten…

Künstlerische Freiheit und kurze Raucherpause

Künstlerische Freiheit und kurze Raucherpause (Foto: Michael Schmidt)

Stefan Jürgens kennen viele noch aus seiner Zeit bei RTL Samstag Nacht. Oder aus dem Tatort. Oder vom Theater. Und, und das sollte man auf keinen Fall verpassen: als Musiker. Wer gerade letzteres bisher nicht kannte, sollte schnellstens in dem Streaming-Dienst seines Vertrauens nachsehen, um in eines der bisher vier (bald kommt dann wohl endlich das fünfte) Alben rein zu hören.

Zusammen mit den beiden Gitarristen Matthias und Lars, erlebten wir einen Strauss Buntes aus allen bisherigen Alben. Und, wie immer im fifty-fifty, zum Anfassen nah. Und da auf der Bühne drei Künstler ohne viel Lärm und neumodischem Quatsch unterwegs waren, war es quasi ein Unplugged quer durch die besten und aktuellsten Hits – inkl. ein paar neuen Nummern, die noch mit der Blatt-Abspickmöglichkeit vorgetragen wurden.

Ja, Stefan Jürgens ist auch ein klasse Musiker!

Ja, Stefan Jürgens ist auch ein klasse Musiker!

Sowohl Stefan Jürgens als auch der Abend in Gänze hat auch Besucher begeistert, die noch nicht so recht wussten, was da jetzt auf sie zu kam. Es war von vorne bis hinten eine klasse Sache!
Wenn auch einen Tag danach ein wenig verfrüht, aber ich werde aktiv Ausschau halten, wann er das nächste Mal hier Station macht – das sollte man unter keinen Umständen verpassen…

Autogramm nach Prinzessin's Vorgabe...

Autogramm nach Prinzessin’s Vorgabe…

Mein erster Tag mit der Sonos PlayBar… Geil!

Ich bin ja schon glücklicher Besitzer zweiter play:1, mit denen ich Spotify zu ungeahnten Höhen quer durch die ganze Bude streame. Und mit der PlayBar für den TV habe ich auch schon die ganze Zeit geliebäugelt… und jetzt musste ich einfach zuschlagen…

Bevor ich dazu komme, die PlayBar bei mir zu Hause wireless in das bestehende System aus den beiden play:1’s einzubetten, habe ich es hier mal schnell mit 14 Metern Kabel (da keine WiFi-Bridge, die zum Betrieb nötig ist vorhanden ist (44 Euro, extra zu erwerben)) an den Router geklemmt und somit einsatzbereit gemacht.

Die Einrichtung erfolgt über die App. Etwas überrascht war ich, als ich plötzlich aufgefordert wurde, mit der TV-Fernbedienung die Lauter-Taste zu drücken – und schwupps – schon war die PlayBar an die Fernbedienung gebunden. Das hat den gigantischen Vorteil, dass ich die Bar nicht mit der App und den TV mit der Fernbedienung steuere – sondern, wenn ich TV kucke, die Bar auch „nur“ über meine bestehende TV-Fernbedienung gesteuert wird.
Wenn ich nun Musik höre, nutze ich nur die App – so ist alles gut verräumt.

Keine 24 Stunden ist das Teil da – und ich bin begeistert! Mal kucken, was passiert, wenn ich es nächste Woche drahtlos in mein Netzwerk zu Hause einbinde… Details folgen!

Bose In-Ear-Kopfhörer – wirklich den Preis wert?

Ja, man muss es wirklich zugeben. Für knapp 30 Euro hat Apple mit den InEar-Kopfhörern wirklich ein Klangwunder geschaffen (in der Preisklasse). Aber: die Teile halten nun mal nicht wirklich und der satte Sound ist durch, wenn man mal richtige Kopfhörer benutzt hat. Somit besteht die Notwendigkeit, sich für was besseres umzusehen. Und durch eine professionelle Empfehlung von Nick wurde ich auf die Bose InEar mit aktiver Rauschunterdrückung aufmerksam… aber 300 Euro für Kopfhörer?

Die Demo im Bose-Store mit der aktiven Rauschunterdrückung ist schon sehr beeindruckend. Man kann sich komplett auf die Musik konzentrieren, während die Welt um einen lautlos weiter zieht. Auf Wunsch ist per Tastendruck ein „awareness“-Modus einzuschalten, bei dem ein Teil der Rauschunterdrückung deaktiviert wird, und man so, z.B. im Straßenverkehr, das Umfeld noch mitbekommt… sehr praktisch, und genauso schnell wieder zu deaktivieren.

Der Vorteil ist, dass das InEar-Element sich nicht einfach nur ins Ohr schieben lässt und dort durch Vakuum-Bildung fixiert (oder eben durch die natürlich vorhandenen „Elemente“), sondern mit Hilfe einer zusätzlichen „Ohrhalterung“ ganz bequem und sicher (vor allem für Sport interessant) eine komfortable Haltung einnimmt.

Ich habe die Kopfhörer im Flug getestet: hierbei wird die generelle „Lautstärke“ im Inneren reduziert. Ganz bekommt sie Bose auch nicht weg, da sie eben während des ganzen Fluges omnipräsent ist. Aber… wenn man die Kopfhörer abnimmt und glaubt, einem Hörsturz nahe zu sein… dann weiß man, was die Technik wirklich schafft. Und auch bei einem Walking an der Straße lang, hat man Musik, Musik, Musik – und sonst nix… ohne Druck auf die Awareness-Taste…

Kurz gesagt: Für echte Musikliebhaber, die auch unter verschäften Bedingungen „unter sich“ bleiben wollen, sind die Kopfhörer die Deluxe Klasse dessen, was man sich direkt in die Ohren stecken kann. Auch Qualität und Sound suchen seinesgleichen. Wer aber auf die aktive Rauschunterdrückung verzichten kann und auch den Sound eher so auf MediaMarkt-Niveau für ausreichend erklärt – der bleibe bei dem, was man für 30 Euro bekommen kann.

Aber mal ernst: die Teile muss man vor Ort mal wirklich ausprobieren, um zu wissen, was für daran hat und für sein Geld bekommt!!!

 

Musikstreaming: Spotify, Deezer, Rdio und Google Play – welcher soll es denn nun sein?

Die Musikdienste, nicht zuletzt durch diverse TV-Sender, die ihr (Un-)Heil nun auch in der Musik suchen, boomen. Pro7 war wohl der letzte, der nun auch seinen eigenen Dienst gestartet hat. Auch diverse Handynetzanbieter haben nun Sondertarife für Streaming. Nichtsdestotrotz stellt sich aber immer wieder und mehr und mehr die Frage: welcher ist denn nun sein Geld wert und schafft es, die heimische CD-Sammlung zu verdrängen? Ein Selbsttest… na ja, mehr ein Erfahrungsbericht…

Angefangen hat bei mir alles mit dem „Pionier“, mit Napster. Als ich dann als zahlender Kunde las, dass Rhapsody den Laden übernimmt, hoffte ich auch mehr: mehr Musik, mehr Angebote, mehr Handy-Sachen. Und was kam? Meine fristlose Kündigung, da das dreiviertelte Musikangebot langwierig neu „zertifiziert“ werden musste.

Dann ging es, als er endlich da war, nahtlos weiter zu Spotify. Die Handy-App war etwas „anspruchsvoller“ als die von Napster, aber das Angebot war überzeugend… zumindest… bis rdio endlich da war. Einfache App, übersichtlich – und vom Start an das größere Angebot als Spotify. Und es war ein Geheimtipp: somit war die Servicequalität immer gleich hoch.

Als ich aber mehr und mehr die alten Klassiker des deutschen Raumes gesucht habe (ich sage nur „Mein Gott Walter“, nicht, dass wir uns hier falsch verstehen…!), hat sowohl Spotify als auch rdio übel versagt… und Deezer trat in meine Lautsprecher.

Allerdings hatte Deezer die schlechteste Webseite und somit auch die schlimmst-zu-bedienende Webseite… und, als hätte rdio und Spotify es gemerkt, stockten beide ihr Angebot entsprechend auf. Auch wenn Spotify hier noch ein wenig nach hängt, es wird langsam.

Nach viel hin und her bin ich nun wieder bei Spotify gelandet.
Die Handy-App könnte zwar etwas übersichtlicher und mit ein paar mehr Funktionen ausgestattet sein, auch könnte der Musikkatalog noch ein wenig besser („Pressekopie, 2 Tracks“, es nervt!) ausgebaut werden – aber in Summe gewinnt für mich eindeutig Spotify. Was aber nach der Tatsache, dass Spotify viel am Musik-Sortiment macht, ausschlaggebend war, ist die Tatsache, dass Spotify problemlos mit meinen Sonos-Boxen verwendet werden kann.

rdio und Deezer landen für mich beide auf Platz 2. Wobei rdio mit der App die Nase vor Deezer vorn hat… Aber von Angebot her sehe ich beide auf identischen Plätzen.

Nun fehlt natürlich Platz drei… schon klar… Ich sage es nur ungern, aber… Den Platz kriegt von mir Google Play the Music – all inclusive.
Der Einsteigerpreis von 7,99€ liegt 2€ unter Spotify. Klare Kampfansage. Vor allem, jeder der zu diesem Preis eingestiegen ist, behält den (bis zur Kündigung).
Aber… die App ist für Google eine echte Schande! Keine Trennung zwischen den (kostenfrei) max. 20.000 eigenen Tracks, die hochgeladen werden kann – und das Angebot orientiert sich eher an Neuheiten… gerade bei den „älteren“ Sachen sind die Alben wahlweise gar nicht oder als Auszug für die Presse hinterlegt. Wenn mal was „komplett“ da ist, zeigt ein Blick in das Album, dass meist einige Tracks „noch nicht lizensiert“ wurden… Aber auch die Handy-App… Suche… Ergebnisse… HÄ?
Da passt so vieles nicht, es ist vieles missverständlich und dann auch noch unübersichtlich… Google, da musst Du echt noch mal ran… mit mehr Musik, dem Preis von 7,99€ und einer besseren App – vor allem mit Trennung zwischen meinem eigenen Zeug und dem Streaming-Dienst, für den ich zahle – dann sieht die Sache vielleicht besser aus.

Und bei Euch so? Noch die CDs und Platten im Regal, oder auch schon auf pures Internet umgestiegen? Wie sind Euere Erfahrungen? Und wer ist top – und wer dann doch Flop?

Let the discussion begin!!!

Swing und Jazz ab den 30ern mit Hugh Laurie…

Hugh Laurie? Da gibt es immer nur den „Kenne-ich-nicht“-Blick und die Frage, ob man von Dr. House spreche. Wenn es um die musikalische Karriere geht, sind beide Blicke irgendwie richtig – aber dieser Zustand sollte sich schnell ändern!

Da ich das Glück habe und wohl das universumweit-größte Hugh Laurie Fan Girl zu meinem Inner Circle zählen kann, war ich von Anfang an (das Album dazu kommt von der „Band from TV“, echt hörenswert!!) in die musikalischen Entwicklungen von (ja, wirklich!) Dr. House Darsteller Hugh Laurie eingebunden und bestens informiert. Als er aber dann sein erstes Solo-Debut-Album heraus gebracht hat und versuchte, sich an mir vorbei in Berlin einzuschleichen, musste ich dies mit dem Kauf zweiter Konzertkarten bestrafen… Und was soll ich sagen: Selbst Prinzessin, deren musikalische Stilrichtung er nicht mal annähernd gestreift hatte, war begeistert.

Und so gab es letztes Jahr ein Wiedersehen bei der Tour zu seinem zweiten Album. Also, wer jetzt noch einsteigen möchte, hat eine überschaubare Anzahl an Platten zu organisieren:

Let them talk – die erste Scheibe

Didn’t it rain – der würdige Nachfolger

Nach so viel Musik und zwei Mal auch in Live war es aus meiner Sicht wirklich Zeit für ein Live-Album… aber da will und will nix kommen… Aber dann… plötzlich… zwischen den Weihnachtstagen, irgendwann mitten in der Nacht so gegen 6 Uhr morgens kommt die Aufzeichnung der zweiten Tour von der Queen Marry auf 3sat. Meine Abneigung gegen GEZ-Steuer-gepimpte sinnlose Sender mal ignorierend, konnte ich mich im Urlaub leider nicht bewegen, zu dieser Zeit vor die Glotze zu kommen… aber, das wirklich schöne ist, das Teil gibt es auch auf DVD! Kaum erfahren, schon bestellt… Und während in diese Zeilen tippen, kucke ich parallel dazu seine zweite Tour erneut…

Es ist schwer, es zu beschreiben – man muss ihn gehört und dann eben auch gesehen haben, um die Faszination von „echter“ Musik und seinem persönlichen Stil erleben zu können – aber wenn es einen ein Mal gepackt hat, lässt es einen nicht mehr los. Und: eine Live-Version, wenn auch als DVD (die in wenigen Augenblicken als mp3 auf meiner Platte händisch überarbeitet auch als nur Musik soweit sein wird) war wirklich längst überfällig!!!

Nun bleibt nur noch die Hoffnung, dass er auch dieses Jahr wieder den Weg nach Deutschland findet!