Archiv der Kategorie: TV und mehr

Bohemian Rhapsody, Rocket Man, Yesterday: drei Musikfilme, die unterschiedlicher nicht sein könnten und warum man alle gesehen haben sollte!

Wer gute Musik zu schätzen weiß, hat aktuell im Streaming gute Chancen auf gute Unterhaltung: Drei Musikfilme, die unterschiedlicher nicht sein könnten! Die Story von Freddy Mercury und Queen ist ein richtiger Film, Rocket Man ist mehr ein Musical, dass es ins Kino geschafft hat und Yesterday, das komplette Verschwinden der Beatles aus der Menschheitsgeschichte bis auf einen Mann, der sich erinnern kann und nun das Erinnerte wieder aufleben lässt… hier ist echt für jeden was dabei! Und das Beste? Je nachdem welchen Dienst ihr abonniert habt, könnte ihr einen, zwei oder alle drei Filme aktuell kostenlos streamen!

Drei sehenswerte Musikfilme, über Queen, Elton John und die Beatles... / Bild-Quelle: amazon prime video Deutschland

Drei sehenswerte Musikfilme, über Queen, Elton John und die Beatles… / Bild-Quelle: amazon prime video Deutschland

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Endlich ist auch Seinf… nein, Pastewka nun endlich vorbei – schade eigentlich!

Zehn Staffeln, 15 Jahre und im Abschiedspecial auch noch Seinfelds aktuellen Erfolgsbringer, „Comedians in Cars getting Coffee“ kopiert- so lässt sich die deutsche Version von Seinfeld, die hier nach Comedian Bastian Pastewka benannt wurde, zusammenfassen. Ein würdiges Ende hat er aber trotzdem gezaubert – das einiges offen lässt, was wohl in Zukunft, wenn der Geldbeutel enger wird oder die Variante, die Fans wollten noch einen on top haben, Luft für einen Wiedereinstieg lässt. Damit ist die deutsche Serie, in der es eigentlich um nichts ging, was wir alle im Alltag auch so mehr oder wenig erleben können, erst mal rum. Stellt sich nur die Frage – wie war die intern genannte „Staffel X“ nun eigentlich?

Szenenbild aus Pastewka, Staffel 10, letzte Folge: aus, vorbei - für immer? / Bild-Quelle: amazon Prime Video Deutschland

Szenenbild aus Pastewka, Staffel 10, letzte Folge: aus, vorbei – für immer? / Bild-Quelle: amazon Prime Video Deutschland

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Jetzt verstehe ich irgendwie, warum Terminator Dark Fate ein Reinfall war… oder?

Ich muss gestehen, dass ich bereits Genisys als einen würdigen echten Nachfolger gefunden habe. Die Story war spannend aufgebaut, Arnold, wenn auch zur Hälfte aus der IT-Retorte, hatte wieder glanzvolle Auftritte mit sogar noch gesteigerten Humor, den man von Terminator II noch kannte. Und nun? Dark Fate? Mit noch mehr bekannten Gesichtern? Geil! Was kann da noch schief gehen? Nun, wie wir wissen, eine ganze Menge…! 

Terminator Dark Fate - ein überraschender Flop? / Bild-Quelle: golem.de

Terminator Dark Fate – ein überraschender Flop? / Bild-Quelle: golem.de

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Die Preiserhöhung kommt – schaut lieber mal in Euer Netflix-Konto!

Es ist passiert – wenn Du Dich als Neukunde bei Netflix anmeldest. Als Bestandskunde hast Du noch einen Monat „Ruhe“, aber auch dann erwischt es Dich: das lange gemunkelte, dann über Umwege auch in Deutschland eingeführte neue Preismodell. Nur Basis bleibt gleich, Standard und Premium verteuert sich. Also: nicht wundern, wenn im Mai die nächste Abbuchung plötzlich einen oder zwei Euro teurer wird!

Das neue Preismodell von Netflix.de / Bild-Quelle: netflix.de

Das neue Preismodell von Netflix.de / Bild-Quelle: netflix.de

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Neue Serie von Matt Groening auf Netflix: Und der Titel sagt wirklich alles: Disenchantment

Netflix hat kurzfristig alles aufgefahren, um die vom Simpsons- und Futurama-Erfinder anlaufende Serie (Start war der 17.08.) „Disenchantment“ (=Enttäuschung) im Web und auf der Straße mit klassischen Plakaten anzuteasern. Schade nur, dass die Serie ihrem Titel gerecht wird: es ist eine einzige Enttäuschung!

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Pastewka – Staffel 8… und, wie war es?

Es ist nun schon etwas Zeit ins Land gegangen, dass amazon für Prime-Kunden die neueste Staffel exklusiv (inkl. der „alten“ sieben Staffeln) ins Programm aufgenommen hatte. Wer die Staffel „bing-watching“ durch gesehen hat, ohne Zeit zu verlieren, hat auch mitbekommen, dass bereits nach kurzer Zeit angekündigt wurde, dass eine neunte Staffel unter der „Regie“ von amazon kommen wird – die Drehtage hierzu sind bereits angelaufen… aber – wie war er denn nun so, Pastewka Acht?

Pastewka, Staffel 8,Quelle: amazon.de

Pastewka, Staffel 8,Quelle: amazon.de

Da einige Zeit ins Land verstrichen ist, ist es keine schlechte Idee, sich zumindest ein paar der letzten Folgen aus Staffel sieben anzusehen. Was war denn nun mit der nicht-Hochzeit. Wie kam es zu der neuen Wohnung. Warum verstehen sich die beiden „so besonders“ gut? Und wie zum Teufel kam Pastewka in dem Borat-Kostüm in diese selten unlustige Serie, die nun die TV-TV-Welt zu begeistern scheint?

ACHTUNG, AB HIER SPOILERALARM!!!! Wer sich das nötige Rüstzeug drauf geschafft hat, ist bereit für Staffel acht. Und erlebt einen gealterten und teilweise lustlos anmutenden Bastian in einer spröd-langweiligen Seinfeld-Kopie, nur leider ohne Witz. Da kommt die Verwechslung zwischen Serien- und Beziehungsausstieg, die Midlife-Crisis im Wohnmobil, die durch seine übliche Unwissenheit (sei es Batterie oder eine kleine Info zu dem Nudistencamp-ingplatz) in wirre aber bei weitem nicht so komische Verwirrungen sorgt, wie in den Staffeln zuvor.

Eigentlich bleibt man die ersten drei Folgen nur sitzen, um zu sehen, ob auch alle wieder dabei sind… und ja, von Opa, der dem ganzen noch ein wenig Charme mit auf den Weg gibt, über Hagen und Anhang sowie „dem Jo“. Alle sind sie dabei, aber keiner sichtlich so von den Jahren gezeichnet wie Pastewka selbst.

Ab Folge vier leben die alten Manta-Manta-Nasen-Witze mit Kessler wieder auf um in der nächsten Folge einen spontanen Besuch zu Hause in einen Überraschungsbesuch von Annes Eltern mit Mordkomplott ohne Trennungsinfos zu verwandeln. Dröge, Basti, wirklich nur dröge.

Mit der Lotion schießt er den Vogel ab: nichts ist mehr zu Schade, selbst Sicherheitspersonal, dass Creme nicht von Sperma unterscheiden kann… macht aber nichts, auch schlechte Publicity zählt, Hauptsache über einen wird geredet – und sei es nur in der eigenen Serie.

Jetzt wird es grauenvoll: Nackt mit benutzen Kondom im verwüsteten Hotelzimmer mit seiner Agentin erwachend, rollen beide rückwärts auf, warum Senta Berger eigentlich neben Pastewka liegen müsste – endlich! Das eiserne Durchhalten hat sich rentiert, es geht aufwärts!

Aber dann fordert Folge 8 und 9, erst ein PR-Date mit der ahnungslosen Anne und dann die neue Handy-Nummer von Anne, der er eine Folge lang durch die komplette Familie hindurch, hinterher läuft (nur um von ihrem neuen Freund zu erfahren, der aber aktuell wohl für den Spannungsbogen weder Name noch Gesicht hat!) unser aller Geduld. Und das alles nur, um aus Versehen durchblicken zu lassen, dass er sich eine kleine junge Maus von der Drogeriemarktkasse geangelt hat. Oh man, muss die siebte Klasse nochmal zu durchleben schön gewesen sein.

Und wenn man dann schon gar nichts mehr erwartet und die zehnte und Gott-Sei-Dank letzte Folge mit dem Vorsatz, NIE WIEDER IRGENDWAS VON DIESEM LANGWEILIGEN UND UNLUSTIGEN (NEUEN) PASTEWKA zu sehen – dann auf einmal… eine Folge, die die ganze Staffel rettet (weil sie als letzte am besten in Erinnerung bleibt!). Hammer. Witz. Situationskomik. Endlich eine geile unglaubliche Geschichte! Aktion! Mut! Scheiß! Und eine Kindergeburt (und ja, auch Annes neuer kriegt Gesicht und Namen: Wotan Wilke Möhring, wer es doch nicht bis zum Schluss durchgucken konnte!!!). Hagen… „liebevoll doof“ wie immer, und auch das Drumherum… BASTI! Das wollten wir sieben (wie gesagt, Folge sieben hatte wenigstens Potential!) Folgen vorher schon so sehen! Ein schönes Ende, um in dieser Art und Weise mit einer Staffel neun weiter zu machen!

Allerdings schätze ich, in Folge neun geht es mit TKKG und den Vier Freunden im alten Saab erst mal weiter, das bildliche Goldkettchen des alternden Single-Mannes, der mit allen „Ausversehen-heiten“ weiter Anne nervt, um sein klägliches Leben mit ein wenig Licht zu beleuchten – Instagram als amazon prime Serie.

SPOILER AUS!

Kurz gesagt: Staffel acht ist was für hartgesottene Fans, denen die Zeit nicht zu schade ist, auch hier durch alle Folgen durch zu kommen. Und der Vorfreude, dass Staffel neun, die hoffentlich ein wenig mehr an Witz und Idee haben wird, schneller über die (Computer-)Bildschirme laufen wird, als der Abstand zwischen sieben und einer mäßigen achten Staffel.

Aber, es steckt einiges an Wortwitz und billigem Slapstick in der (noch) aktuellen Staffel – was man sich auch als „Mini-Fan“ nicht in seiner Gesamtheit entgehen lassen sollte. Allerdings wäre DAS in einer früheren Staffel noch nicht mal eine komplette Folge geworden.

Mein Urteil: Gut, dass es nicht die erste Staffel war, es wäre über Folge drei nicht hinaus gekommen. Schön, dass amazon es hat wieder aufleben lassen – schade, dass flacher Treppenwitz ausreichend genug dafür war. Kann man gucken, wenn die Waschmaschine kaputt ist – oder man Geburtsjahr, Aufenthaltsort und alle Wixxer-Zitate von „dem lieben Basti“ auswendig kennt und alle Autogrammkarten von ihm hat. Sonst: viel Glück dabei – und nicht vergessen: Folge sieben und zehn sind es für die Vorbereitung auf Staffel neun echt wert!

 

 

Sherlock- Staffel vier, endlich da… und genau hier ist jetzt Schluss!

Mein Vorbild für was man mit einer #StasiGEZSteuer sinnvolles machen kann: die BBC. An sich altertümlicher als ARD, ZDF, Deutschlandfunk und sämtliche 27 Rundfunkstationen und Spartensender je Großstadt in Deutschland zusammen – aber modern, kreativ und ihr Geld wert. Und nun endlich auch in Deutschland: Sherlock, in Staffel vier. Drei neue Folgen, in denen das Superhirn wieder unmögliche Fälle knackt und zu spannenden Ergebnissen kommt. Denk man, bis man den TV anmacht und rein sieht… #BULLSHIT

Sherlock, Staffel 4. Quelle: IGN Deutschland

Sherlock, Staffel 4. Quelle: IGN Deutschland

An sich, auch wenn es erst in der zweiten Folge so richtig raus kommt, ist Holmes diesmal der von Sir Arthur Conan Doyle skizzierte Junkie, der wirres Zeug labert, sich wegspritzt und die meiste Zeit benebelt durch die Bücher fällt. Das hat uns die Serie, bis auf ein paar ausgeflippte „Hobbys“ und Schüsse auf die Wand in einer Art Trance, bisher erspart. Aber, SPOILER!!!: auch wenn die Lösung dann eine ganz andere ist, als die banale Natur des Menschen, ist es doch GEWALTIGER SCHROTT was Dr. Strange in seinem immer-jugendlichen Wahn im Vergleich zu seinem angegrauten und SPOILER!!: verwitweten Dr. Watson diesmal auf die Leinwand gebracht hat.

Nicht, dass die Fälle und die ewige Panik, sein Gegenspieler Moriarty könnte gar nicht tot sein, ständig durch die Episoden jagen und einfach nur langweilen… auch die Absurdität der irrealen Fälle, der Darsteller und der Orte, die sich wie in Dr. Strange problemlos einmal um das ganze Empire wickeln und es somit verschlingen könnten, ist brutaler BULLSHIT!

Wirklich lustig ist ausschließlich die Lösung im ersten Teil der vierten Staffel, mein SPOILER!! der Sohn in seinem Auto sich auf den Beifahrer setzt, sich ein Sitzmusterkostüm – haben wir ja auch alle jederzeit griffbereit im Handschuhfach, was? – überzieht und dann den „Überraschungs-Sprung“ wegen Todesfall nicht ausführen kann.

In Folge zwei jagt Sherlock einen Philanthrop, der unbestätigten Gerüchten zu Folge gerne mal meuchelt und im Gott-sei-dank-dritten und letzten Teil taucht die Schwester auf und dezimiert die Familie um SPOILER!! ein Mitglied… oder war es mehr? Ich habe nebenbei ein englisch-sprachiges Fachbuch gelesen und war um ehrlich zu sein nicht mehr wirklich dabei…

Zu grottig, zu schlecht, zu flach und zu langatmig! Für mich ist mit der verschwendeten Zeit für Staffel vier hier Ende. Sherlock, BBC viel Spaß noch mit weiterem Bullshit, dem ihr einen treuen Fangemeinde noch in den Cumberbatch (heißt das Rachen auf Deutsch?) werfen könnt – ich mache dann doch lieber was mit Niveau an… so wie, eine schrecklich nette Familie oder ALF.

War schön – aber wenn der Star nun mal mehr Kino als heimische BBC im Kopf hat, kommt wohl auch bei altbewährtem nur noch totaler Blödsinn raus.

 

Auffällig: Endlich vierte Staffel auch in Deutsch.

Niederträchtig: Langweilig, Bullshit, fast schon Fantasy.

Steve: Ab in die Mülltonne damit und mit den gewonnen Stunden lieber den Sommer genießen – selbst wenn es tagelang nur regnet, es ist die bessere Alternative!

Peanuts in 3D im Kino? Verrat an den Comics oder doch geniale Umsetzung?

Schon während des Back-to-the-future-Days hat mich die Werbung gefunden: Die Peanuts kommen das erste Mal seit ewigen Jahrzehnten wieder zurück ins Kino. Und typisch für das Jahr 2015 (Starttermin war vor Weihnachten) in 3D, modern gestaltet und eben auch in HD und darüber. Wie ist es denn nun, dieses „neue Format“ aus unserer aller Jugend im Kino zu sehen?

Es war eine dunkle und stürmische Nacht durfte eben so wenig fehlen, wie fliegerische Verfolgungsjagden mit dem Roten Baron. Auch sonst waren alle Figuren, die wir aus den Comics kennen, dabei.

Steve und die Peanuts

Steve und die Peanuts

SPOILER ALERT!
Worum geht es nun in dem Film? Zuerst ist alles so, wie wir es von früher kennen. Charlie Brown, der ewige Pechvogel. Dann aber: das kleine rothaarige Mädchen zieht genau gegenüber ein – und kommt auch noch in seine Klasse! Während sie nach vorne gerufen wird, wird Charlie als Wink des Schicksals ihr Bleistift vor die Füße gerollt. Den er, mit Snoopys wackerem Einsatz, zurück bringen möchte, was aber scheitert. Parallel dazu entdeckt der Hund, der nicht in die Schule darf, den Umgang mit Schreibmaschine, Papier und Woodstock. Muss man gesehen haben, lässt sich nicht beschreiben!
Also ab zur 4-c-Behandlung. Hier gibt es das Buch, in 10 Schritten zum „anderen ich“. Nur… dass die Schritte eben so gar nicht klappen wollen. Und immer dann, wenn er vor dem kleinen rothaarigen Mädchen punkten möchte, klappt wieder was anderes nicht: sein Zauber-Auftritt fällt aus, da er statt dessen seine kleine Schwester unterstützt, die Buchbesprechung wird von einem Modellflieger vernichtet – und dann, zu allem Überfluss, sind die 100 von 100 möglichen Punkten im Schultest gar nicht sein Bogen… es geht hoch her im Leben des Charlie Brown. Parallel dazu schreibt Snoopy an seinem Liebesroman, die Jagd auf und nach dem Roten Baron… und wie er schließlich Fifi gerettet hat, nach langer Schlacht und Flucht und den Weg zurück nach Hause.
Und sonst? Schröder macht Beethoven, Lucy zieht im den Ball weg (daher: unbedingt den Abspann ansehen!), Snoopy lernt Charlie tanzen für den Ball – und das kleine rothaarige Mädchen ist total begeistert von ihm und der Summe seiner Taten. Schließlich schafft er es noch, einen Drachen in die Luft zu bringen… ach ja, der Film war einfach toll.

Die Mischung aus den „alten“ 2D-schwarz-weiß-Zeichnungen, die immer mal wieder in Gedankenblasen in den Film einfließen sowie die nicht zu 100% perfekten 3D-Grafiken, bei denen auch ab und an mal der typische schwarze Stiftscribble deutlich zu sehen ist, geben das übrige. Die Stimmen sind, bis auf den Vorleser von Snoopys Manuskriptexte, durchgehend die alten – es gibt also wenig Kulturschock, noch dazu hat man sich binnen den ersten Sekunden sofort an die 3D-Bilder gewöhnt.

Kurz gesagt: Für Charlie Brown und die Peanuts Fans ein MUSS (bitte beeilen, der Film scheint nicht mehr lange in den Kinos zu sein!). Und wer ein Wiedersehen nach all den Jahren will, sollte nicht auf die DVD warten, sondern das Erlebnis gleich mal im Kino mitnehmen! Und wer schon immer wissen wollte, wie die Peanuts so sind, sollte auch in den Film gehen.

In Summe etwas für die ganze Familie – so lässt sich der Spaß unserer Jugend direkt an die nächste Generation weiter geben!
Daher: UNBEDINGT ANSEHEN!

Provokantes Serienhighlight auf amazon Prime jetzt auch in Deutsch verfügbar… ANSEHEN!

Heftig diskutiert – aber wirklich mehr als sehenswert! Auch wenn ich im meinem grippalem Fieberwahn immer noch nicht so ganz verstanden habe, was mit das Ende der ersten Staffel sagen soll – ich bin angetan. Idee, Story, Umsetzung und Darsteller: wirklich top gemacht! Also, worum geht es bei „The Man in the High Castle“? 

Man stelle sich vor, 1945 wäre nicht das Ende Hitlers und seiner Zeit gewesen – wie wäre es weiter gegangen? Bewaffnet mit der Atombombe und willig, wirklich alles damit zu machen? Genau hier setzt im Jahr 1962 The Man in the High Castle an: Amerika ist dreigeteilt: Der Westen steht unter Japanischer Verwaltung, die Mitte ist gesetzlose „neutrale“ Zone (die aber gar nicht so schlimm wirkt, in den Momenten, wo wir in der Serie dort zu Besuch sind) und der Osten… der ist Bestandteil des neuen großen bzw. greater German Nazi Reich.

Neben der perversen Mischung dieser Idee besticht die grandiose und lückenlose Umsetzung sowohl der japanischen als auch der großdeutschen Länderei-Umsetzung nebst Kulissen, Autos und den sonstigen Vermengungen der damaligen Zeit mit dem, was wir von den Nazis her noch kennen… und es zwingt einen, weiter zu sehen.

Man taucht in die Serie, wenn auch zuerst kopfschüttelnd, sehr schnell ein. Ab der zweiten Folge (von zehn) ist man sofort gefesselt und muss auf Teufel komm raus der Perversität und Grandiosität der Umsetzung der Idee, dass es wirklich anders hätte laufen können, folgen, fiebert mit dem Spion, dem Widerstand und auch den braven Bürgern „gegen“ die Japaner, mit.

Alles in allem bekommt die Serie von mir, die gegen Ende dann doch eine „plötzliche“ Wendung nimmt (ich freue mich auf die zweite Staffel, um das Ende der ersten zu verstehen!) glatte zwei Daumen nach oben und für Euch eine absolute Seh-Empfehlung! Einfach kommendes Wochenende zwei Tage reservieren und #BingeWatchen!

Viel Spaß damit!

Im Kino gesehen? Im TV erhascht? Entourage als Serien-DVD-Box und der Film auf DVD…

Acht Staffeln, die sich um das Leben des aufstrebenden und ein wenig eigenwilligen Schauspieler Vince Chase und seine Freunde, die dauerhafte Entourage drehen. Ein bissiger Manager, eine Maschinerie Namens Hollywood: Fertig ist der Plot. Mit allen Widrigkeiten – und Freunden, die mal mehr, mal weniger hilfreich ihrem Sponsoren zur Seite oder auch mal im Weg stehen. Und eine toller Darstellerliste mit bissigem und zynischem Humor…

Worum geht es genau? Vince hat seine besten Freunde aus seiner New Yorker Zeit um sich gescharrt auf dem Weg zum Erfolg und ist nun in Hollywood. Da er als neue gefeierte Größe überall erkannt wird, steht im Tür und Tor (und Groupies) jederzeit offen. Sein Agent tut das Nötigste um ihn weiter zu pushen und die Welle des Erfolges nicht abebben zu lassen, während sein bester Freund E und zugleich sein Agent die eigenwilligen Launen und Marotten des Stars mit seinem Agent „ausdiskutieren“ darf…
Dann kommt noch sein (Halb-)Bruder, ein ehemaliger bekannter erfolgreicher und mittlerweile vollkommen abgestürzter Schauspieler (Stichwort: Melrose Place) hinzu, der definitiv in die Kategorie „tue immer das Gegenteil dessen, was er Dir rät!“ fällt hinzu – auf den Vinnie aber leider auch viel zu oft hört.

Damit ist klar: die Wirrungen in und um den Star sind weitläufig und halten acht Staffeln bei Laune. Nebenbei brilliert sein wirklicher Agent, Ari Gold, mit seinen Hochs und Tiefs, quer durch die Serie. Die, kleiner Spoiler, am Ende der achten Staffel an sich mit einem obligatorischem Happy End endet… aber eben einfach zu offen oder zu abrupt oder zu früh endet – auf jeden Fall hat ein Film dieses Jahr, den Serie an sich nun endlich beendet.

In Deutschland erntete der Film in erster Linie massig Kritik: die meisten der Hauptdarsteller wurden bei den Synchronstimmen absolut fehlbesetzt, was viele Fans der Serie den Weg ins Kino vermeiden ließ. Entsprechend schlecht waren binnen kürzester Zeit die Besuchszahlen – und schwupps, so schnell er da war, so schnell war er wieder weg. Aber ein Fan (oder einer, der es werden möchte!) lässt sich nicht vergraulen: gibt es doch im Onlinehandel mittlerweile zu einem Spotpreis die Komplettbox aller Staffeln – und mittlerweile auch den Film. Vorteil an beiden: die englische Tonspur um der absolut unfähigen deutschen Produktion mehr als nur den ausgestreckten Mittelfinger entgegen zu halten – auch wenn die durch den Kauf leider trotzdem (aber eben nur ein Mal) mit verdient. Dilettanten sterben leider immer zu langsam…

Wer also noch ein Serienhighlight (inkl. Film bitte, Ende muss sein!) für die Feiertage sucht, Prime-Mitglied ist, um die Lieferung noch vor Weihnachten zu bekommen (oder sie eben klassisch vor Ort kaufen möchte): legt los! Die Starliste ist gigantisch! Die Story witzig und durchgehend eine Mischung aus jugendlichem Wahnsinn und Witz pur. Ein bisschen Ironie auf Hollywood ist auch immer mit dabei!

Und der Vorteil: während man, zwar mit Happy End aber eben auch ausreichend Fragezeichen, am Ende der Serie in den Abspann schaut, kann man direkt zum Film übergehen und (vielleicht auch nur vorübergehend) das Ende der Serie im Spielfilmformat erleben… ich finde ja, dass das Ende davon auch noch ein paar Fragezeichen und vielleicht eine Staffel 9 und 10 ermöglicht – aber realistisch gesehen, war es das dann wohl… wirklich…

Wir werden sehen… 😉