AndroidWear kann nun mehrere Uhren mit einem Handy koppeln: So geht es (und das kann es!)

Ja, das hat gedauert. Sowohl mit dem Wear auf der Uhr als auch der App auf dem Handy ist schon lange kein größeres Update mehr gekommen… Nun rollt Google langsam die Version 5.1 für die Uhren aus. Und vorab eine neue Version für die Handy-App. Und: jetzt wird es, wenn beides dann mal da ist, wirklich interessant!

Ich habe ja vor kurzem erst geschrieben, dass Google hier endlich Gas geben muss. Und, als würde die ganze Firma bei mir mitlesen, vor knapp 10 Tagen wurde es bekannt: Die Android-App bekommt ein wirklich nennenswertes Update, auch für die SmartWatches kommt was auf uns zu.

Da ich die Android-App (wie jeder, der sie installiert hat) schon habe, fange ich hiermit an: Größte, und für mich bedeutendste Änderung: Ohne Tricks und Murren spricht die App nun mit mehreren Uhren (aber nicht(!) gleichzeitig). Alles, was man dafür machen muss, ist, neben der Tatsache, dass man zwei AndroidWear-SmartWatches haben sollte, auf die drei Punkte rechts zu klicken, die bestehende Uhr „… zu trennen“ und dann auf der linken Seite bei dem Namen der Uhr auf den Pfeil nach unten klicken und „Pairing mit neuer Uhr“ auswählen. Vorwarnung: Wenn die Uhr denn dann mal per Bluetooth gekoppelt ist, dauert es ein wenig, bis Watchfaces und Apps auch auf der zweiten Uhr zu finden sind. Also, ruhig mal eine Nacht liegen lassen, hier ist Geduld gefragt.
Obwohl das „Uhrenmenü“ auf der linken Seite dazu verleitet, einfach zwischen den Uhren umzuschalten – bei mir hat es kläglich versagt. Notwendig ist der Zwischenschritt auf der rechten Seite, hier wieder aus dem Menü „… zu trennen“ auszuwählen. DANN klappt das Umschalten links. Und wenn die andere Uhr angezeigt wird, einfach rechts wieder auf „Verbindung zu … herstellen“ tippen.

Ich würde mir gerne die „Trennen“ und „Verbinden“ Zwischenschritte sparen und nur auf der linken Seite mit dem Dropdown-Menü arbeiten – aber hey: es funktioniert! Ich habe meine Moto360 und meine Gear Live wieder (abwechselnd) im Einsatz. Schön zu wissen, dass die Fit-Daten im Hintergrund aktuell zusammen laufen und somit bei einem sponaten Uhrwechsel nach einigen Sekunden auch auf der zweiten Uhr bereit stehen. Nur die Pushnachrichten bleiben auf dem Gerät hängen, wo sie gelandet sind…

 

Viel spannender, auch wieder wegen „einer“ neuen Kleinigkeit, dürfte das AndroidWear-Uhrupdate werden. 5.1 aktiviert bei den Uhren, die das unterstützen, das WiFi-Modul. Auf der aktuellen Handy-App ist die „zweite Hälfte“ dieser Funktion schon aktivierbar: Die Daten der WiFi-Verbindung mit der Cloud syncen. Die Uhr wiederum nutzt diese Daten dann, um sich direkt mit dem entsprechenden WiFi zu verbinden. Damit muss die Bluetooth-Verbindung nicht mehr bestehen, um Uhr und Handy „syncron“ zu halten… ich finde das eine gigantische Neuerung – habe aber soeben festgestellt, dass weder die Moto noch die Samsung ein neues Update laden wollen…

 

Nun – das Warten auf das Uhr-Update hat hiermit begonnen. Ich werde berichten, wenn es dann soweit ist…

Warum bei Samsung nix mehr klappt – und was ich dagegen tun würde…

BWLer – der klassische Alleskönner. Daher, wie immer bei mir, kostenfrei zum lesen, mitlernen und nachmachen, das, was ich tun würde, um Samsung sofort wieder auf Kurs zu bringen. Und, Samsung: falls Interesse besteht, man kann mich mieten, kaufen, leasen oder einfach so mit Geld, Gold und Reichtümern überhäufen.

Erinnern wir uns: Samsung, der erste und einzige Konkurrent zu Apple. Ernstzunehmende Konkurrent. Handys geil (oder gehasst), Kühlschränke, Mikrowellen, Waschmaschinen. Und bevorzugt alles High-Tech. Und dann – verkauft Apple plötzlich in der Stunde mehr alte „Telefone“, als Samsung im ganzen Jahr… Problem erkannt.

Gegenmaßnahmen? Ja: neuer App Store direkt von Samsung, Zusammenlegung von Video, Buch und Musikstore. Wieder was eigenes, von Samsung, nur für Samsung. Und, ganz wichtig: wieder ein neues Samsung-Handy. Dem iphone ähnlich (wer will so was, außer Apple-Jünger?). Wohl aus Metall statt Plastik. Und? Warten wir es ab. Ich glaube nicht, dass es Samsung zurück auf Kurs bekommt.

Und jetzt ich: Das muss Samsung umsetzen, um es wieder zu schaffen und Apple erneut in den Arsch zu treten – diesmal aber richtig! (Ich werde es plastisch erklären, daher die Länge der einzelnen Maßnahmen!)

  1.  Produktpalette
    Lauf doch mal zum Technik-Discounter und versuche, auf die Schnelle ein Samsung Gerät zu kaufen. Das wird schwer. Da gibt es die Alphas, die Galaxies, die Galaxy Notes – und ungefähr vierzig weitere Typen. Und, ganz ehrlich: wer versteht schon noch den Unterschied? Plastik, Lederimitat, Metall (oder auch nicht) – das kann doch nicht der einzige Unterschied sein?
    Daher: Weg damit! Reduzieren: 2x Privatkunden, 1x Business, sprich: Galaxy und Metall-Alpha – Note für Business.
    Und Ende!
  2. Geräte, vor allem deren Technik
    Ein Note für Business darf und MUSS Geld kosten. Aber: Displaygröße, Funktionalität, Qualität und Haltbarkeit müssen von einem anderen Stern sein. Sprich: nicht wie Apple: 120 Dollar Herstellung, 600 Dollar Verkauf. Nein: 395 Herstellung, 799 Verkauf. Dafür Support 24/7 mit sofortiger und Beleg-loser Austauschgarantie für 36 Monate. Also, quasi wie AppleCare, nur gesetzteskonform und viel besser. Auch könnte man 999 Dollar kassieren – und dafür innerhalb der 36 Monate einen kostenlosen Tausch aktuelles gegen neues Modell anbieten.
    Für das Galaxy gilt: Linie treu bleiben, Plastik trifft Plastik, gerne auch wieder mit Lederimitat. Aber: technisch hochwertig. Gerne auch technisch revolutionär – und der Erste, Stichwort: Edge.
    Für das Alpha gilt: das Galaxy in groß, in Metall – und bitte nicht Apple-Nachbau. Geschwungene Kanten, leichte Abrundung – oder gleich viereckig wie ein Tablet (nicht Apple). Das Gerät kostet daher auch, das Galaxy eher weniger.
    Egal welches der drei – es darf auf dem Markt kein moderneres und besseres Gerät geben! (Quasi wie bisher, nur, dass ich auf Zukauf statt Eigenproduktion setzten würde)
  3. Gut, reden wir über TouchWiz und Updates
    Das leichte zuerst: TouchWiz muss WEG! ERSATZLOS! Genauso wie die sinnlosen Eigen-Versuche mit App-Store. Video, Buch. Musik. Whatsoever. Nein – alles weg. Keine eigene Oberfläche. Kein künstliches Aufblähen. Keine unnützen Special Effects. Samsung steht ab sofort für StockAndroid. Teilt sich aber eine Kreativ- und Entwickler-Abteilung im GooglePlex. Und bringt mit nur einem Tag Versatz die neuesten Updates von Google raus.
    Apropos Zusammenarbeit mit Google: Auf einer Unterrubrik im Web findet sich eine Windows-Software und eine Step-by-Step-Anleitung zum Rooten MIT Garantie-Erhalt… neben einer offiziellen Google-Android-OS-Mod-Version.
  4. Was muss, was soll – was kann gehen…
    Kurz gesagt: alles, was Geld kostet und nix bringt. Keine 24 Linien an Geräten mehr, die keiner versteht und kein Verkäufer erklären kann. Schnickschnack: weg. Eigenentwicklungen: weg. Kein Tizen, kein App-Store, keine eigene Musik. Das Apple-Modell geht nicht auf – und das will auch keiner! Weg von eigenem Bezahlservice – der kann Google mit Wallet unterstützen – oder wird eingestellt.
    Kerngeschäft: 1x Business, 2x Privat. Google Stock Android. Root-Service. Und: neueste Technik, beste Innovation. Guter kompromissloser Kundendienst oben drauf – und gesetzteskonform. Wiederholung ende.
  5. Partnerschaften und Auftragsfertigung
    Zynisch aber wahr: kein iphone ohne Samsung. Nicht im Entferntesten! Neben China, wo KinderTeens und Sklaven Apple’s 100 Dollar Elektroschrott zusammen schrauben, ist Samsung einer der größten Auftragsbauer für den Laden aus Cupertino – komisch, dass die es trotzdem nicht schaffen, was modernes zu bauen, was?
    Auftragsfertigung ist leicht verdientes Geld: davon weg gehen kommt nicht in Frage. Erst recht, wenn man es für Mitbewerber erledigen kann. Egal ob Android oder was proprietäres. Wer aber Feinraum und Produktionslinie hat, sollte über eine Expansion in Bereiche nachdenken, die gerade auch auf diesen Zug aufspringen: Automobil, Wearables, Internet of things. Auch hier gilt: nicht alles muss man selber haben, bauen und als Lizenznehmer oder im eigenen Label verkaufen kann günstiger sein – und mehr in die Kasse bringen.
  6. Und neben den Handys und Tablets? Was soll Samsung haben?
    Auch wenn wir es nicht oder nur stückchenweise mitbekommen: Samsung kann in Korea alles aufbieten, was man im Leben braucht – ich glaube, nur bis auf Autos. Den Heimatmarkt zu dominieren ist das eine – aber nicht alle Produkte laufen auf weiteren Märkten in der Welt – und auch nicht überall rentieren sich Markteintritte und lokale Entwicklungen. Aber der Gedanke ist verlockend: ich habe eine Waschmaschine in Korea. Neuer Stecker dran, mehrsprachiges Menü: schon bin ich in Europa. Oder USA. Oder sonst wo auf der Welt. Vorteil hier: der Ruf. Waschmaschine, Spülmaschine, Licht und weiteres: High Tech. Gute Qualität. Entsprechender Preis.
    Die Teile laufen, aktiv anders als die Konkurrenz, nur über Store-in-Store-Erlebnis-Konzepte. Dann dafür aber richtig. Erweiterte Garantie. Lieferung und Aufbau. Jährlicher vor-Ort-Check, kompromissloser Austausch.

Die Allgemeinlösung sind vorstehende Punkte mit Sicherheit nicht. Und sie stoisch abzuarbeiten, wie ich sie geschrieben habe, ist auch nicht der richtige Weg (ich bin ja nicht doof!!! Ich bin zu KAUFEN!). Aber es ist eine mögliche Richtung, in die es zu alter Stärke gegen kann… richtig angewandt, entsprechend erweitert und noch ein bisschen vertieft (ruft mich an für Details, dann können wir gleich die Gehaltsverhandlungen führen)… und schon hat Apple seinen Angstgegner wieder!

Also… ich warte… und, ganz ehrlich: ein Samsung Edge mit Stock Android… dann will ich auch eins!

2015 – was an Technik kommen sollte/wird…

Jetzt ist es also endlich da. 2015! Hallo! Aber… was bringt es uns denn jetzt? Der technische Ausblick einer vagen Vermutung…

Der einfache Teil zuerst: Apple wird, wenn es denn endlich klappen wird, die iWatch, die nicht iWatch heißen darf, auf den Markt bringen. Oder auch nicht… aber bis Ende Februar ist ja noch Zeit. Auch wird es mit Sicherheit ein iphone 6s geben, das „technisch“ ein wenig „aktualisiert“ wird und sonst noch kosmetische Feinheiten bietet. Spannend wird es, ob Apple den Tablet-Markt ganz aufgeben oder auch nur mit einem Facelift erfreuen wird… Spannender, wirklich wesentlich spannender, wird Apples Anlauf, eine gemeinsame Sprachbasis für die verschiedenen existenten Standards rund um die Hausautomation zu schaffen. Den Dauerwitz des iTV erwähne ich mal nicht, hat Apple doch genug Sorgen, ein von den Fans gefordertes AppleTV4 endlich in die Startlöcher zu bringen… Neben ein bisschen Spielerei mit den MacBooks würde ich von Apple sonst nichts erwarten, schließlich gilt es immer noch, eine Industrie von ApplePay (wieder) zu überzeugen.

Spannender wird es bei Microsoft: Windows 10 wird kommen – und wenn es nur halb so gut läuft, wie die ersten Beta-Tests versprechen, Apple einiges an Marktanteilen abnehmen. Da das Mac OS X immer schlechter und unvollständiger wird und Microsoft mit Windows 7 schon bewiesen hat, dass es rein OS-technisch keinen Grund mehr gibt, zu Apple zu gehen, werden in Windows 10 erst recht viele Anstrengungen stecken, Apple zu zeigen, wie ein modernes offenes Betriebssystem aussieht. Auch die Surface-Tablets graben bei Apple Marktanteile ab: komplettes Windows mit von den Benutzern gewünschten Schnittstellen (USB, HDMI, nicht nur der lächerliche Lightning-Pin) und einer geilen Tastaturmatte… nur preislich muss sich hier was tun. Aber dafür wird Windows 10 sicherlich sorgen, dass hier erneut Bewegung kommt.
Zeit wird es auch, dass Microsoft sein Fitness-Gadget, das Band, nach Deutschland bringt. Interessantes Konzept, was die verbauten Sensoren angeht (inkl. UV-Messer), noch geiler, dass es nicht nur Windows (Phone), sondern auch Android und eben die Reste von Apple unterstützt. In den USA ein heimlicher Star, warum sollte es in Deutschland (wenn es nicht zu lange dauert) nicht auch klappen.
Und dann ist da ja noch die XBox: Den Wettlauf gegen die PlayStation verloren, preislich immer noch zu hoch für das, was man (alles nicht) bekommt – und als „Billigableger“ ohne Kinect einfach nur wertlos. Ebenso ohne den sündhaft-teueren On-Line-Pass… aber grafisch mit neuen Maßstäben, ganz klar.
Was das ganze andere DrumHerum so machen wird, werden wir sehen: Skype kann aktuell schon zwei, drei Sprachen simultan im Gespräch übersetzten, da wird Google mit Sicherheit nachziehen, wie auch immer. Da Bing sich auf dem Markt nicht durchsetzten konnte, wird die Entwicklung hier sicherlich spannend werden. Noch netter das Weihnachts-2014-Gerücht: Windows 10 wird den Internet Exploder… äh… Explorer wohl in Rente schicken und mit einem neuen Browser starten. Bleibt zu hoffen, dass sich nicht nur der Name ändert…

Apropos Bing, Sprachübersetzung und Google: Was will uns denn Google 2015 so alles bringen?
In erster Linie wird, neben dem ständigen Updates der hauseigenen Suchmaschine, Android noch im Mittelpunkt stehen. Mit Android 5 (jetzt 5.0.1 und 5.1 in Ankündigung) hat Google ein riesen UpGrade ausgerollt, dass sich nun langsam auf den Geräten durchsetzten muss. Nachteilig für die Performance, vor allem älterer Geräte, wirkt sich aus, dass Lollipop standardmäßig die Verschlüsselung der Handys aktiviert – was auch auf dem NEXUS6 gerne mal eine kleine „Denkpause“ verursacht.
Und ja, NEXUS: Die Gemeinde wartet auf eine Aussage: geht es weiter? War das NEXUS 9 und 6 das Ende? Und wenn ja, wie geht es weiter? Kommt doch noch mal Android SILVER? Oder wird man die PLAY EDITION mit purem Android von aktuellen Topgeräten auch endlich in Deutschland erleben?
Auch steht noch aus, ob der NEXUS Player nach Deutschland kommt – und was der ChromeCast 2 denn nun wirklich noch alles kann, was das aktuelle Modell dann künftig nicht mehr können wird. Mit dem ChromeCast hat Google auf jeden Fall ein Killer-Streaming-Gerät auf den Markt gebracht – und es per Software kontinuierlich weiter entwickelt, zuletzt um den Gastmodus. Da geht noch mehr, wetten?
Aber, viel spannender wird: GoogleGlass! Geht es weiter – und wenn ja, was wird Google daraus machen? VR ist ja auch in aller Munde, das würde doch passen? Oder bleibt es bei dem Dezember-Update von Cardboard (20 € in Pappe mit einer neuen umfangreichen App!)? Und wie geht es mit Project Ara weiter? Fragen über Fragen die den deutschen Markt bisher komplett ignoriert haben…
Spannender wird das Wettrennen mit Apple zum Thema „Auto“. Hier geht es nicht um „besser“, aktuell noch um schneller. Und, ganz wichtig: wer die bessere Umsetzung hat. Die aktuellen Bilder, die auf einem „Navi“-Bildschirm ein paar Apps zeigen, die auf dem Handy laufen: großes Kino. Aber: meine Erwartungen sind da mehr! Eher in die Richtung, wie Skoda mit dem Modell C gezeigt hat: volldigitales Cockpit, das variabel zwischen Tacho und GoogleMaps wechseln kann. Spracheingabe statt lästiger App-Tipperei vom Smartphone nun auf dem Navi. Und bitte eine echte(!) Integration in das Auto, nicht nur das bisherige Konzept der „Spiegelung“. Wie gesagt, das wird noch spannend dieses Jahr!
Auch spannend wird, wie Google mit AndroidWear und den (bisherigen) Herstellern weiter machen wird. Was kommt als nächstes? Längere Akku-Laufzeiten bitte. Bessere Usability auf den Geräten. Klar ist die Möglichkeit, auf WhatsApp oder emails per Spracheingabe über die Uhr schnell eine Antwort zu schicken, geil. Aberaberaber… ich will da mehr! 😉 Ohne einen hässlichen Drehregler am Rand, also – muss da wohl auch mehr gehen! Spannend wird auch, was die Hersteller noch „schaffen“ – bei rund sind wir mit LG und Motorola schon (auch wenn sich mittlerweile zeigt, dass LG die bessere Wahl ist) – und viereckig haben sowohl LG als auch Samsung (hierbei ist Samsung LG weit voraus, auch mit dem Design!).
Nun gut – aber es gibt noch weitere spannende Projekte, die Google dieses Jahr weiter voran treiben wird: Loon, mit Ballons die Welt mit Internet zu versorgen. Oder auch die Kontaktlinse, die Körperwerte (und/oder Krebs) ermitteln und weiter leiten kann…

Aber mal neutral auf den Markt gekuckt: 2015 wird die Entscheidung nicht nur bei den Wearables (also, nicht nur den Uhren), sondern auch den Fitness-Bändern und wasauchimmersienochalleskönnen. Nein, auch bei der Heimautomatisierung. Von NEST über DropCam – da ist Potential drin! Heizungssteuerung, weltweit für zu Hause. Eine Kamera, die mir per Stream zeigt, was alles so los ist. Thermostatsteuerung (wenn zutreffend). Und, ganz heiß: Schlüsselsteuerung. Nicht mehr die Haustür aufsperren, das Handy macht das im näher kommen. Hände-frei. Mit Gastzutritt. Und individueller Beschränkung. Und weil neben dem Haus meist ein Auto steht, geht es da gleich weiter. Ran an den Port, den sonst nur die Werkstatt nutzt und Daten sammeln. Fahrverhalten – und damit den Spritverbrauch optimieren (klar, Diesel bei 1109 – aber wenn der wieder teurer wird, macht der einen riesen Sprung!). Potential ist also vorhanden – und es werden mit Sicherheit noch weitere Bereiche im Laufe des Jahres dazu kommen… sollte das Bluetooth-Fahrradschloss es als fertiges Kickstarter-Projekt nun auch nach Deutschland bringen.

Wie auch immer, der Trend ist eindeutig: Messen, tracken, auswerten. 24 Stunden, rund um die Uhr. Egal in welchem Bereich – und nebenbei noch das Leben vereinfachen. Gerne auch über Massenspenden. Na dann, 2015: Du kannst endlich los legen!

 

Der Umstieg, NEIN! Der Weggang von Apple ist vollzugen!

Es hat ja in meinem alten Blog und auf Twitter, obwohl meine monatenlangen Unzufriedenheitsäußerungen klar die Richtung vorgaben, schon Wellen geschlagen, aber mit dem heutigen Tag ist der Wechsel, der nach über 20 Jahren Apple-User nun direkt zurück zu Windows 8 geführt hat, vollzogen.
Der Elektroschrott in Form designtechnisch gepimpter Hipster-Geräte für den mobilen „Gebrauch“ ist ja schon seit Augsut 2013 vorbei, einen „richtigen“ Mac hatte ich seit dem Netzteilabraucher in meinem MacPro nicht mehr; und das MacBook ist dank Aldi und Medion jetzt auch schrottreif und auf dem Weg raus aus meinem EDV-Workflow…!

Aber auch das war ein Abenteuer. Und beweist, dass ich selbst dann Montags-Geräte magisch anziehe, wenn ich sie nicht mal selber kaufe… Aber, langsam – der Reihe nach.
Letzten Donnerstag hatte Aldi ein Medion Laptop, 17“ mit Touch und Win8.1 im Angebot. 500 Euro sind ein Schnäppchen – und aus dem Prospekt heraus habe ich nur gesehen, dass die 4GB RAM eventuell etwas dürftig sein sollten. Da ich aber im Büro bin, wenn Aldi öffnet, bat ich meinen Dad, Ruhestand sei dank, mit das Teil zu besorgen. Er meldete gegen Mittag Vollzug.
Nun galt es, trotz meiner Krankheit, die mich seit letztem Freitag für über eine Woche ans Bett fesselte, das Teil nach Erlangen zu bekommen. Dies lösten meine Eltern elegant durch einen Krankenbesuch, als ich wieder in der Lage war, mich ohne fremde Hilfe auf meinen Beinen zu halten.

Das Gerät selber ist designtechnisch für einen Plastikbomber echt heiß. Das Display ist geil und die Touch-Funktion sehr genau. Windows 8.1 ist vorinstalliert und binnen 15 Minuten einsatzfähig. Office und Kaspersky sind als Demo ebenfalls mit drauf.
Der Lüfter, der 4 GB RAM und Auslangerungsdateien bei heftigen Prozessorauslastungen abkühlen soll, ist laut, kurz und „auf den Punkt“. Um so überraschenden: dem Twitter, Mail, Office und Web gewidmeten Laptop geht die Luft meist nur bei der Programminstallation aus – sonst ist von dem Lüfter nix zu hören. Der Rechner selber läuft unglaublich flüssig… und Laptop MIT Touch (auf Win 8.1 mit Kacheln, auch wenn ich als erstes Classic Shell drüber gebügelt habe!) ist einfach nur GEIL!!! HAMMER! Macht echt Spass!

Und jetzt kommt mein Händchen: Wer mit 17“ auf einem Laptop arbeitet, kuckt ja nicht immer in die untere rechte Ecke – eigentlich gar nicht. Wer aber ein Browser-Fenster (ich sagte bewusst Browser, nicht Internet Exploder) im Vollbild öffnet und den weißen Hintergrund ankuckt, sieht sofort, dass die rechte untere Ecke „dunkler“ ist, aber nur stückenweise. Ein kleiner Test mit einem einfarbigen Hintergrund bewies: da unten war die TFT-Beleuchtung defekt.

In Erlangen gab es eine Woche später keinen Aldi mehr mit Geräten, also geht es jetzt auf den Weg nach Regensburg, wo bereits ein reservierter im Aldi auf mich wartet… ich bin gespannt, was mein „Händchen“ diesmal so in petto hat…. Komme was wolle, das Teil ist geil und ich will es, dann muss es halt eingeschickt werden.

Wer (noch) einen abgreifen kann: Empfehlung meinerseits. Mal kucken, wie sich der zweite morgen so macht! Ich werde berichten!

 

Galaxy S4 Review: Samsung Apps

Es ist nun schon knapp drei Monate her, dass ich Anfang August auf Samsung wechselte… nun wird es mal Zeit, die Samsung eigenen Apps zu begutachten… und los gehts…

Ich mache es mal schlank und nüchtern in einer kleinen Liste:

  • S-Voice: Nutze ich nicht, da ich Google’s Original bevorzuge, aber auch das zur Akkuschonung deaktiviert habe.
  • S-Health: Schrittzähler-Gesundheits-App mit Kalorien-Mahlzeiten-Verwaltungs-Liste. Finde ich geil, nehme aber nur den Schrittzähler her. Interface nett und intuitiv, auch die Kalorienerfassung mit Verstand gemacht. Kann ich empfehlen!
  • S-Memo: Auf dem S4 fehlt mit der Sinn, auf dem Note mit Stift finde ich es gut. Muss also jeder selber entscheiden, für reine „Tastaturmemos“ bevorzuge ich Evernote. Für die mit Stift im Gänze aber auch…
  • S-Planner: Hölle, was für ein mieser Kalender. Keine Möglichkeit, zu Terminen jemanden einzuladen. Dickes Manko! Aber: schön einfach und übersichtlich gehalten – wem es reicht, der bekommt einen guten Kalender.
  • S-Translator: Auch hier: ich nutze das Original von Google, ist weiter fortgeschritten.
  • Samsung Apps: Auch hier bin ich eher Fan von Google’s Play Store. Manchmal geile Sonderangebote, da greife ich dann zu. Aber ob das Teil sonst einen Vorteil hat, hat sich mir noch nicht erschlossen.
  • Samsung Hub und Samsung Link: Hub ist quasi der itunes-store von Samsung. Kann man mit arbeiten, aber Bücher macht bei mir der Kindle und Amazon, Videos watchever und Musik spotify. Aber, klar, mal getestet. Nervig ist: egal, was man lädt, es rutscht alles in den internen Handy-Speicher, auf die SD-Karte geht leider nix! Vor allem bei Filmen sehr nervig! Die Link-App sorgt dafür, dass alle (bis auf entsprechend geschützte Inhalte) jederzeit vom Handy z.B. auf einen LCD rutschen. Das eine Video, welches ich gekauft habe, ist Handy-only, daher kann ich mehr dazu nicht sagen… (da es bei mir wegen (c) nicht klappt)
  • Samsung Wallet: Hochtrabender Name, aber leider nur eine App zur Kundenkartenverwaltung (aktuell, wohl auch nur, neben Deutschland, in einigen Ländern beschränkt). Soll wohl eine runde App inkl. Bezahlfunktion sein – aber eben noch nicht bei uns… daher: keine Nutzung meinerseits.

Out of the box bringt Samsung eine Menge Apps mit, die einem das Leben leichter machen und einen reibungslosen Start ermöglichen. Wer nun was warum nutzen möchte, müsst Ihr selber testen und mit Euch ausmachen! Bin aber gespannt, wie Ihr die Apps so seht, bitte kommentieren! Danke!

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