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Google Home – kaum da, schon gelobt… aber…

08.08.2017. Den Tag, der rot in meinem Kalender angestrichen war. GoogleHome („1“, in den USA munkelt man, dass dieses Jahr noch der Nachfolger „2“ auf den Markt kommt) hat es endlich auch auf den deutschen Markt geschafft. Damit ist der neue Google Assistant endlich aus dem Telefon ausgebrochen und steht auf dem ersten „eigenem“ Gerät zur Verfügung. Schnell war also der Bestellbutton gedrückt, sofort wurde die N26-Kreditkarte belastet – aber dann kam die kognitive Dissonanz, die mich umgehend die Bestellung (das geht innerhalb knapp einer Stunde nach Aufgabe der Bestellung) wieder stornieren lies… warum… ganz einfach…

Google Home - endlich verfügbar! Quelle: store.google.com

Google Home – endlich verfügbar! Quelle: store.google.com

Wenn selbst die c’t schreibt, dass das von Google verbaute Umfeldmikrofon der Hammer ist und man sich schnell an die, im Vergleich zu amazon doch recht künstliche Stimme gewöhnt hat, ist das schon mal eine Auszeichnung. Also war mein Weg zum Google-Online-Store nur einen Mausklick entfernt. Ebenso wie die Bestellung. Ich war schon am überlegen, wo im Wohnzimmer das Home seinen künftigen „Stellplatz“ finden würde. Wie es zusammen mit meinem ChromeCast Inhalte auf meinen TV zaubern wird. Welche Fragen es hoffentlich im Unterschied zu alexa problemlos beantworten kann. Und wie die Qualität des Lautsprechers verglichen mit dem „kleinen“ Echo Dot (ja, zwei Mal ein bewusster Kauf!) sein wird.

Und dann dämmerte es mir – und ich stornierte die Bestellung – schnell und einfach, mit nur einem Mausklick (auch wenn die Kohle noch nicht wieder da ist).

Eigentlich überwiegt(e) ja die Vorfreude, das Gerät übermorgen bereits zu installieren und in Betrieb zu nehmen… und da?
Ich habe mich, auch kostentechnisch, aus dem Google-Öko-System verabschiedet und bin mit Musik bei amazon unlimited (bereue ich nicht!). Was also soll Google Home mir bieten? Ein teures Dekoobjelt, dass mir morgens beim Frühstück meine Termine und den Wetterbericht runter betet. Das macht Alexa schon nach dem aufstehen – wenn auch mit schlechten Daten von Microsoft’s Bing (das GRÖßTE MANKO!!!!). Und meinen Kalender: kann mein Dot auch, es gibt eine Funktion und einen Skill dafür. Und Echo spielt, wenn auch nicht immer auf den ersten Sprachbefehl, die komplette Bibliothek von amazon Music unlimited – und genau an der Stelle ist Google raus!

Vielleicht wird Home das auch mal können – vielleicht aber auch nie, da amazon hier als Platz drei hinter Spotify (dessen Dienst sehr wohl geht!) und einem anderen Anbieter vor Google liegt und somit als Konkurrent gesehen wird – und die Hoffnung besteht, dass Käufer sich nun aus Bequemlichkeit nun auch bei anderen Google-Diensten, die kompatibel sind, „einkaufen“.

Und an dem Punkt bin ich raus. Ich sage nur: amazon music unlimited Jahresbetrag im Familien-Abo: Teilt das mal durch die maximal mögliche Anzahl (check!) – das sind 30€ im JAHR! Wieso sollte ich das in knapp drei Monaten und ein paar Tagen woanders ausgeben?

Somit siegte die Vernunft über den Gedanken der Rücksendung: und schon was das Teil wieder storniert (und ja, die Kohle ist immer noch nicht wieder da – ich mag N26 für diese Infos!).

 

Klar, ich halte ein Auge drauf.
Aber den Assistant habe ich auf meinem PIXEL (viertes Gerät, bis endlich eins ging, zur Erinnerung!) und zwei Dots in der Wohnung verteilt – sorry, Google: in vielerlei Hinsicht bist Du hier einfach viel zu spät (und zu teuer) gekommen…

 

Ok Google, keine Glanzleistung, die Scheiße mit den PIXEL-Updates zum Thema „Freeze Phones“… #finallyfixed

Tja… ob Ihr es nun auf Twitter und hier im Blog verfolgt oder ignoriert habt, jeder weißt, dass ich von GOOGLEs PIXEL-Telefonen (auch weil HTC sie baut!) abrate. Ich selber bin mittlerweile innerhalb von nicht mal fünf Monaten bei Gerät drei angekommen. Die letzten beiden habe ich einfach mal im Rahmen Gewährleistung getauscht ohne mit Google zu sprechen, da telefonische Rückrufe für ein High-Call-Telefon nicht erfolgen. Und in dem Chat werden von dem Service-Personal alte Microsoft-CheckListen heran gezogen: „Das Gerät stürzt dauern ab!“ – „Ach ja, haben Sie es denn eingesteckt?“

PIXEL Update: "Fehlerkorrekturen" - geht es noch ungenauer? Dabei ist hier DER BugFix schlechthin dabei!!!!

PIXEL Update: „Fehlerkorrekturen“ – geht es noch ungenauer? Dabei ist hier DER BugFix schlechthin dabei!!!!

 

Aber dann: Das Sicherheitsupdate Juni mit seiner Allgemeinfloskel bracht über PIXEL-User herein und verschwieg eine ganz wichtige Kleinigkeit: Google hat es, obwohl man in der Zeit seit Verkaufsstart letzten Jahres bis 05.06.2017 als es bei mir zum Download gepushed wurde, locker Android (was DRINGEND nötig ist!!!) neuschreiben hätte können, endlich geschafft, den „Freeze“-Bug zu beseitigen (hier mein Blogpost dazu!)!!! WOW!!!! Acht Monate nach Verkaufsstart des Flagschiff-Telefons, das die positiv besetzte, preislich und qualitativ gelobte NEXUS-Reihe ins Grab gebracht hat, schafft es mein 1.100€-Telefon endlich, nicht mehr nach jeder dritten Geste oder beim Öffnen einer zweiten App auf dem Hochpreis-HTC-Schrott einzufrieren? WIRKLICH? JA, IS DENN SCHO WEIHNACHTEN?

Wobei Google hier nie tätig geworden wäre, hätte sich nicht ein Shitstorm in den zugehörigen Google-Foren zu den Geräten und der Performance ergeben. Und das zu recht, schließlich ist das HTC bestensfalls 399€ wert – und nicht 799€ für die kleine und 1100€ für die „große“ Version – also, sowohl Speicher und Display!

 

Wer also mit dem Gedanken gespielt hat, sich eines zu holen und nicht auf das jetzt ganz stark durch die Gerüchteküche getriebene Modell PIXEL 2 (wow, der ultimative Einfaltsreichtum!) im Herbst warten will (wobei das „große“ Modell wohl nun LG und nicht HTC, die nur das kleine nochmals verpfuschen dürfen, bauen wird, was für ein PIXEL XL 2 sprechen würde!) sollte jetzt langsam die Bestellung aufgeben, um innerhalb sechs bis acht Wochen oder Monaten das trotz alledem überteuerte Gerät geliefert zu bekommen.

Ich muss gestehen, dass Google und HTC mit dem PIXEL ihren Zweck fast erfüllt hatten: Ich hatte wirklich wieder auf einen Wechsel auf ein iphone überlegt – dann aber beschlossen, wenn der Technikschrott von HTC & Google weiter für Goldbarren verkauft wird, unterstütze ich Huawei auf dem Weg zur Spitze der Androidverkäufe. Und dieser Plan ist immer noch aktuell, nur, falls Ihr Euch noch einer ganz anderen Alternative umsehen wollt… und nein, ich habe nicht P10 Plus oder HONOR 9 gesagt…

 

PIXEL-User: Viel Spaß mit endlich einem einfrierfreiem Telefon, mit dem man arbeiten kann. Nach wie vor keine Kaufempfehlung, auch, da das PIXEL 2 in den Startlöchern steht!

Es ist noch da, daher: Google PIXEL XL im „Dauertest“ – erste vier Monate – der große Rückblick mit Austausch und Abstürzen!

Der Vorsatz steht: wenn mein PIXEL XL DREI Umtäusche(? Ihr wisst, was ich meine…!) gemacht hat, kommt mit dem vierten Mal ein Huawei P10 Plus (Greenery!) zurück. Dann ist Ende mit teurem Schrott mit „purem Android“, direkt von Google. Zumindest solange HTC sie baut. Also, noch mindestens das PIXEL 2, wie es bisher aussieht.
Aber genug zu den Basics: wie ist es denn nun die ersten Wochen gelaufen, mit dem schweineteuren XL? Geld wert? Kaufempfehlung? Und sonst so? Legen wir los…

PIXEL vs. NEXUS 6 - Apple-Abklatsch vs. richtiges Telefon

PIXEL vs. NEXUS 6 – Apple-Abklatsch vs. richtiges Telefon

„Eingezogen“ ist das PIXEL XL 128GB white bei mir im Februar. Aus der Not heraus geboren, da ich Anfang Januar beschlossen habe, das PIXEL auszulassen. Zum einen traue ich HTC nicht zu, nochmal ein modernes Handy (fehlerfrei) zusammen zu löten. Auch sehe ich es nicht ein, einem billigen Apple-Abklatsch (und wer will diese hässlich-unpraktische Einheitsform schon, wenn er KEIN Apple will???) über 1.000€ in den Rachen zu werfen. Also, der Plan war: mein NEXUS 6P (eben auch von HUAWEI) bleibt. Aber nur vier Tage später kam ein Google-Update um die Ecke und schon war ich, da ich entgegen aller Einstellungen NICHT nach meiner Erlaubnis für die Installation gefragt wurde, im Albtraum BOOTSCHLEIFE. Gerät schaltet sich aus, schwarzes Display, Google Logo, Bootanimation, Gerät schaltet sich aus… Ihr habt das Bild.

Da auch das NEXUS 6P im Google-eigenen Store einen Witz von Preis hatte, habe ich bei amazon zugeschlagen. Ihr kennt amazon: Rücknahme kein Thema… aber es waren leider keine Neugeräte mehr verfügbar. Also, auf Geduld schalten, NEXUS 6 aus der Schublade und los gehts. Bis die Nachricht von amazon kam, keine Neugeräte mehr zu bekommen, kein Ersatz möglich – also, leider das Geld zurück genommen.

Also, Plan B: Das Huawei P10 Plus. Liefertermin damals unbekannt. Preis (also, ein wirklich echter bestätigter): Unbekannt. WiFi-Call (Achtung, Ländern die zensieren, klappen nicht!) und VoLTE: Unbekannt. Dringender Handlungsbedarf, daher die Anfrage an meinen magenta Mobilfunkanbieter, ob eine Vertragsverlängerung machbar wäre… und mit einem realistischen Preis trotz monatlichen 10€ mehr auf der Mobilfunkrechnung kam das Handy zu meiner Überraschung nicht erst im März sondern knapp zehn Tage später an.

Ich gestehe, ich habe mehr Spaß an dem Wechsel in den neuen Vertrag als an dem Handy. Aussagen wie „blitzschnell“ und „ohne Denksekunde“: alles Marketing und Geschwätz von Redakteuren im Test, die blind Pressemitteilungstexte „teilkopieren“ und Spezifikationen blind übernehmen und bei Unkenntnis des Prozessornamens („Was? Qualcomm X6532? Nachfoger vom F4365? Jetzt mit 9,5 statt 8 Kernen? WOW! GEILSCHNELLESCHEIßE!!!!“) gleich mal einen Benchmark aus dem Netz (Stasi-GEZ-Steuer-Verschwender ARD macht es vor: „Quelle: Internet“. Alles, wirklich JEDE „Quelle“!) laden und mit veröffentlichen.

Technisch liest sich das PIXEL, je nach Anforderung, nicht schlecht. Klar, der Prozessor ist nagelneu – aber sagt das was? Die Verarbeitung ist super – aber was soll das aufgeklebte Glas auf der Rückseite? Schön ist es nicht und sicherlich bald kaputt (alle Geräte bei mir haben es bisher überlebt!). Klar, jetzt muss eine Schutzhülle drüber… danke, Drittanbieter!

Genug gekotzt, wenn Ihr noch überlegt, macht es mit Euch selber aus. Ich sage nur: Es kommt von HTC und meine ersten beiden Geräte, die defekt zurück gingen, schiebe ich auf eine Mischung aus kalte Lötstelle (spricht für die Qualität von HTC, so wie auch die Serie mit den defekten Microfonen!) und schrottigem Google-Update.

Aber zurück zur Geschichte des ersten PIXEL:
Es lief immerhin fast drei Monate. Aber dann… nach einem qualitativ hochwertig nur nicht durchgehend Qualitäts-geprüften Android-Update: ständige Neustarts. Immerhin: die Bootloops hat Google behoben. Aber für mich ist ein ständiger Neustart, der das Gerät nach „random()>60“, wobei 60 für Sekunden steht, abstürzen und neu starten lässt, auch keine Befriedigung. Als dann der GOOGLE-Support – die man dank der jetzt in die Einstellung integrierte (Chat-)Rückruf-App sowieso nie mehr ans Telefon bekommt (MERKE: 0800-7235105 anrufen!) – mit mir das Telefon zurück setzen wollte, zeigte sich der ganze Schrott des Updates: klar, man kommt in das „Neustart-Menü“ – aber keine Auswahl geht, ohne dass das Gerät nicht sofort wieder neu startet.

Dieses war der erste Tausch, doch vorbei war schnell der zweite Rausch (oder so, sorry, Wilhelm Busch)…

Das zweite Gerät lies knapp eine Woche auf sich warten und wurde 1:1 getauscht: GLS kommt, will unterschriebenes Beiblatt und das alte Handy mit allem (aber ohne Verpackung und Ladekabel – UND OHNE SIM-KARTE!) – und gibt dafür ein liebevoll in einem handverschließbaren Plastikbeutel vertütetes neues Gerät heraus. Bitte die Szenerie merken, SPOILER: sie kommt noch mal…

„Auspacken“, laden, neu einrichten, schließlich, so meinte der Google-Support, könne nur so vermieden werden, dass es an einer App liegt (hat der Google-Support mittlerweile die ehemaligen Microsoft-Support-Leute gekauft, die auf die Frage, wie man Word lizensiert zuerst nach „Ist der Stecker in der Dose?“ gefragt haben?)… Aha… keine Möglichkeit, zu debuggen und zu ermitteln, WAS abstürzt, aber manuelle Einrichtung schützt vor… na ja, egal – ich hab ja immer mal wieder einen Tag, an dem ich nichts anderes mache, als Apps und Einstellungen und Zugangskennungen neu einzurichten.

Allerdings hatte es das Gerät von HTC mit dem einmaligen Qualitätsversprechen, nicht alt zu werden, eiliger, als von der Gewährleistung angenommen: keine drei Wochen später hing ich schon wieder mit einem Gooogle-Chat-Bot in der Support-App. Auch hier: Reset. Respekt, geile Problembehandlung. Für ein LINUX-System!!!!
Hat genau drei Tage mit kleinem App- und Wiederherstellungssetup, dann ging es wieder in die Neustart-Schleife. (Das Google Android ENDLICH und DRINGEND mal wieder KOMPLETT FRISCH statt nur mit Updates schreiben MÜSSTE, habe ich schon mal durchblicken lassen, oder? Danke!)

Wieder der freundliche GLS-Mensch, Tausch nun binnen 48 Stunden. Die Nachfrage nach Austausch- und Neugeräten der PIXEL-Serie scheinen rapide zurück gegangen zu sein – und ich kenne ALLE Gründe dafür. Aus eigener Erfahrung!

Also, hier ist es nun und liegt vor mir: Gerät drei. Während ich diese Zeilen schreibe, hat es schon fast drei Wochen geschafft. Entweder wird die kalte Lötstelle demnächst aktiv oder Google wird es wieder mit einem Update verhunzen – der Erste steht ja quasi vor der Tür…

[tl;dr]

Pro: Wer es braucht, hat einen nicht gerechtfertigten Preis für ein HTC-Handy mit Apple-Aussehen. Angeblich ruckelfrei und schnell. Neuester Prozessor, Schnellladung. Kann Daydream, dafür ist aber teures Google-Zubehör nötig (rate ich ab, lies hier!). Edles nachgemachtes Design mit unverständlichem Zirdezeugs, dass schnell kaputt gehen soll (HTC made eben). Reines Android (das aber dringend eine komplette Neuprogrammierung „from Scratch“ braucht!). Bilder von dem Gerät werden „unentgeltlich“ dank dem Kaufpreis auf der Google-Cloud in Originalaufnahmegröße hochgeladen.

Con: viel zu teuer für mittelmäßiges Gerät. Hersteller ist HTC, der seine vorletzte Überlebenschance damit bekommen hat. PIXEL 2 wird seine letzte. Sieht aus wie ein iphone. Ruckelt je nach App oder längerer Benutzung, Speicherverwaltung und Multitasking-Timing mies umgesetzt. Vor allem die schlechten und fehlerhaften Google-Updates installieren sich trotz Einstellung immer selbst und machen Gerät unbrauchbar. Zubehör (Hülle) dringend empfohlen. Daydream ist eine Mischung aus verschwommenem 8-Pixel-Müll ohne jegliche inspirierende Idee oder gut gemacht App – und alles in unscharf. Google-VR-Brille mit Controller schrott (hier nachlesen). Android mittlerweile dringend „überholungsbedürftig“. Google gehen auch die Ideen für das System aus, Sicherheitsblabla erneut gescheitert, Akkulaufzeit ein Witz bei Vielnutzung dank dem zu dunklen Display. Schnellladung nutzt in erster Linie Reparaturbetrieben. Billig-qualitativ-schlechter Monolautsprecher an der Unterseite des Geräts.

Steve: Wem die Hose bei „Stock Android“ nicht aufgeht und wer nicht gleich über HTCs oder Samsungs SpamAppMüll+eigenem Interface kotzt, sollte ein anderes überteuertes Tophandy (Samsung S8 oder Huawei P10 Plus) bevorzugen. Wer auf Daydream scharf ist, sollte sich das Geld sparen und entweder Microsofts Hololens-Konzept ansehen oder Zuck eine Oculus abkaufen. Oder von mir aus Sony. Google hat hier sowohl in Qualität als auch Auflösung echt Hausaufgaben ohne Ende!
Kurz gesagt, auch da ich das dritte Gerät innerhalb noch nicht mal ganz sechs Monaten habe: FINGER WEG, wenn Du nicht ein „must have“-Geek für NEXUS (jetzt PIXEL) bist…

Google Daydream – passend zum PIXEL nicht seine Kohle wert… Rücksendung als Lösung…

Na, alle Eier gefunden? Technik mit bei – dann hoffentlich nicht das Zubehörteil von Google…
Ja, da ist also das PIXEL das erste Telefon, dass Hardware-seitig Google’s neue „VR“-Engine „Daydream“ unterstützt und prompt hat Google für knapp 70 Euro hierfür eine Brille im Angebot. Vorteil: das teuerste ist das Handy, also meist schon vorhanden, wenn es nicht noch sieben Wochen Lieferfrist hat. Und: es hat ein „Handteil“, eine kleine Fernbedienung, für das perfekte VR-Erlebnis. Kurz gesagt: Spart Euch die 70 Euro, wenn es schon sein soll, besorgt Euch für 10 Euro ein Cardboard!

Google Daydream - kurzer Test und ab zurück damit!

Google Daydream – kurzer Test und ab zurück damit!

Detail - soweit sieht die Sache noch gut aus...

Detail – soweit sieht die Sache noch gut aus…



Machen wir es kurz: Die Brille ist mit Sicherheit von Qualität der Stoffe und der Verarbeitung nicht schlecht. Aaaaaaber: auch hier hat wieder keiner dran gedacht, dass schweineteure Handys nun mal in einem Case stecken. Und entweder hilft hier ein bisschen rohe Gewalt oder eben nur ein „hachdünnes“ (sorry, Leute, ich sage Euch das jetzt mal: keine Kratzer von anderen Sachen in der Hosentasche: check. Fällt runter und überlebt: negativ, aber alle fehlenden Teile findet Ihr dann im Case!).

Tragekomfort: vergesst es. Ich musste trotz korrekter Einstellung des „Kopfgurtes“ das Teil immer ein Stückchen zu hoch tragen – und zur Sicherheit „fest“ gezogen, also mit unangenehmen Drücken in den Nebenhöhlen und an der Stirn. Ging aber nicht anders, überrascht mich aber auch nicht, hatte ja nur das PIXEL XL eingelegt (Case-los)…

Fernbedienung: Der Ausschlag für die umgehende Rücksendung (gut, erst lag es eine Woche unbeachtet in der Ecke rum). Man soll das Teil einmalig auf „ich sehe gerade aus“ justieren und dann nutzen, um ein echtes-VR-Feeling zu generieren, in dem man mit dem Stick in der Hand durch die Welten navigieren kann. Oder, besser gesagt: könnte… wenn man das Teil nicht nach jeder zweiten Bewegung sofort wieder neu ausrichten müsste…

 

Ich fasse zusammen:
Durchdacht, was Design und Material angeht – versagt komplett in der Anwendung. Spart Euch das Geld – oder schnappt Euch die 3D-Lösung für 10 Euro in Form eines Pappkartons!

Und selbst? Ausprobiert und nicht zurück geschickt? Warum? Kurzer Kommentar bitte! Und gerne auch bei Rücksendung…

Ok Google: Meine erste Woche mit dem PIXEL XL 128 GB silber – und warum es sein Geld NICHT wert ist! | KEINE KAUFEMPFEHLUNG!

Gerade, als ich mich entschieden hatte, das NEXUS6P NICHT gegen ein neues PIXEL-Telefon von Google zu tauschen, gab das Teil aus dem Nichts kommend den Geist auf. Da ein Umtausch gegen ein neues 6P nicht mehr machbar war, blieb mir leider nur der Wechsel auf ein neues Gerät. An erster Stelle hatte ich fast schon ein Huawei (P9 oder mit Wartezeit auf das P10), als mir die Telekom ein Angebot machte, das ich nicht ablehnen konnte. Nun habe ich also seit einer Woche mein PIXEL XL 128GB silber – hier meine Erfahrungen:

Ich gebe es ehrlich zu, ich muss mit Vertragsverlängerung, soweit mir telefonisch mitgeteilt wurde, was ich an Zuzahlung und monatlicher Mehrbelastung in Kauf nehme, bei weitem nicht das Gerät komplett abbezahlen. Trotzdem sehe ich jedesmal ein Preisschild von 1.009€ (Google) bzw. knappe 1.120€ (Telekom) auf dem Tisch liegen. Und, kurz gesagt: DAS IST DAS PIXEL BEI WEITEM NICHT WERT!

Mit dem Pixel und einer weiteren Kopie des Apple-Wegs verrät bzw. verlässt Google einen gut gepflegten Pfad, der bisher für die breite Masse von Android stand: frei sein, machen können, was man will, Gerät auch bezahlen können. Soll die Battle doch Samsung ausschlagen, unsere „neuen“ chinesischen Anbieter zeigen deutlich, wie es geht: moderne Technik, gute Ausstattung, kleiner bzw. sinnvoller („marktrelevanter“) Preis.

Aber, es ist nun mal so. Auf der einen Seite neige ich dazu zu sagen, mal sehen, wie lange es diese Telefone noch geben wird. Auf der anderen Seite scheinen die Geräte aber über Wochen ausverkauft zu sein… Warum kann z.B. Huawei nicht seine Ankündigung, Stock Android auszuliefern und seine Oberfläche als optionale App anzubieten, nicht einfach wahr machen? Mehr Alternativen, mehr Wettbewerb…?!?

PIXEL XL vs. NEXUS 6: Google, GRÖßE ist NICHT Gerät, sondern DISPLAY - 5,5 vs. 6 Zoll.

PIXEL XL vs. NEXUS 6: Google, GRÖßE ist NICHT Gerät, sondern DISPLAY – 5,5 vs. 6 Zoll.

 

Hier in einer Übersicht die Top-Punkte, die mich nach einer Woche stören:

  1. Der Preis.
    Hey, Google, wir reden über Android, oder? Und ein Gerät, dass gut aussieht, aber durchdacht ist, wie vor zehn Jahren! (siehe nachfolgende Punkte)
  2. Lautsprecher? Ach so, das Teil da…
    HALLO?!? Moderne Handies haben STEREO-Lautsprecher.
    Und damit man sich beim quer halten nicht immer die „Box“ zuhält, vorne. Also, bei Hören und Sprechen. Und das PIXEL? Einen MONOLAUTSPRECHER, so wie HTC es ab dem ersten Handy verbaut hat, „unten“ neben dem Ladestecker. Geile scheiß Idee, Google!
  3. Software-Hardware-Bugs
    Warum genau lädt der Google Assistant (das, was man vom Home-Screen durch nach rechts wischen bekommen) in 90% der Fälle nicht? Auch, wenn man ihn manuell „bittet“?
    Und warum hat das Gerät mit der immer noch sehr beta-lastigen neuen Google-Tastatur oft die Angewohnheit, in dem Bereich der eingeblendeten Tastatur keine Berührungen zu akzeptieren, wenn der Rest des Displays reibungslos funktioniert?
  4. Finger Print Sensor
    Recycling ist gut – aber für über 1.000€ will ich einen AKTUELLEN Fingerabdrucksensor, nicht die Reste aus der NEXUS 6P-Produktion! Und damit auch die Möglichkeit, mehr als nur lapidare Wischgesten über den Sensor abzubilden.
  5. Neumodisches Zeugs…
    …wie die Erfindung wasserdichter Geräte hat sich bei Google noch nicht rumgesprochen, auch wenn der Preis dafür eindeutig überschritten wurde, siehe Samsung und Sony!
  6. Farbe silber?
    Selbst ein Farbenblinder kann ein weiß von einem weiß unterscheiden – und Google verkauft mit silber weiß – oder ist die Geräterückseite seit neuestem ausschlaggebend???
  7. Üppiger Speicherplatz?
    Nicht, wenn das Einsteigermodell 32GB hat – und das Topmodell 128 GB! Also, 64GB als Einsteiger, preislich dürfte das sowieso knapp hinkommen…
  8. Größe, der Rückschritt!
    Während Samsung wohl mit dem S8 ein fast randloses Gerät vorstellen wird, hat Google beschlossen, dass der Auftragsfertiger (es war doch) HTC mal wieder ein bisschen der auf Halde liegenden Materialien in das Gerät verbauen kann, ein großer Rahmen um das Display, also unten als auch oben, der schadet ja nie. Führt allerdings die Display-Buttons, die nun schlappe 1,5cm über dem unteren Rahmen liegen, ein wenig ad absurdum… Schön, ein großes Gerät mit einem lächerlich kleinem Display zu haben… als XL-Version! Zu viel 1:1 vom iphone abgekupfert, was?
  9. VoLTE und WiFiCalls… nur ein Witz?
    Beides scheint nur zu gehen, wenn die Telekom ihre eigene Firmware (die sonst wohl nichts kaputt macht, soweit ich das beurteilen kann) darüber werfen kann. HALLO? Beides sind offene Standards, die im Rest der Welt schon seit Monaten zum Einsatz kommen – und wir brauchen wieder eine Firmware?!? Und wie geht es, wenn ich das Gerät bei Vodafone ins Netz oder bei O2/E+ offline bringen will?
  10. Android 7
    Ja, kann sein, dass der Punkt doppelt kommt, aber jetzt geht es nur um Android 7.1.1.
    Es hat ja durchdachte Features, wie z.B. die unauffällige b/w-Vorschau beim Eingang neuer Nachrichten. Aber hey, denkt das bitte zu Ende in Mountain View: ich habe das Teil in der Hosentasche und dadurch entsperrt sich das Display, ich öffne Apps und veränderte Einstellungen – ganz ohne Hände! WOW! Bin mir nicht sicher, ob auf das Feature jemand gewartet hat – ich nicht!
    Auch muss ich sagen, dass der vielgelobte nun halbwegs auf deutsch übersetzte neue Assistant noch ein ganz schön dummes Stück Software ist. Die eine Hälfte eigener Befehle versteht er nicht, alles andere wird immer nur eine Googlesuche. Ansatz gut, Umsetzung mangelhaft. Da ist mir ja meine dumme Alexa lieber, bei der hat man Mitleid, das sie über Bing sucht und nichts findet und mit dem Rest wenigstens so tut, als würde sie versuchen, mich zu verstehen…

Es gibt sicherlich noch hunderte Punkte, die sich in erster Linie immer wieder um den Preis, die Ausstattung oder die noch? schlechte Software auf dem Gerät drehen werden – wenn Ihr noch welche habt, bitte rein in die Kommentare. Lasst uns das hier mal sammeln, mal sehen, was noch so alles raus kommt!

 

Eine Kaufempfehlung bekommt das Gerät von mir DEFINITIV NICHT! Und egal was kommt, DEFINITIV NICHT ZU DEM PREIS! Und jeder, der Euch erzählen möchte, es wäre DAS BESTE GOOGLE TELEFON EVER ist entweder Marketing oder Presse – und beide mussten das Gerät nicht bezahlen…!

Ok Google – wir müssen reden… aber Du hast es ja bis heute noch nicht mal geschafft, mir den über die App auf dem Gerät „zeitnah“ zugesicherten Anruf aus dem Supportteam durchzustellen… Das kann künftig heiter werden, beim Handykauf… mal sehen, was Huawei mit dem P10 in Barcelona so vorstellt!!!

 

Final last words: Allerdings, eines stimmt: Google hat den „Apple Weg“ perfekt kopiert: unpraktisches aber „ansprechendes“ Größe-heuchelndes Design, alte Technik und Elektroschrott unter glänzendes Metall, großes Preisschild und eine knappe Menge, damit auch der Letzte glaubt, er muss jetzt unbedingt das neue „Gadget“ haben… Respekt! #megafail #Schande #fremdschäm 

 

Swipen statt schreiben, also tippen? An sich schon ne geile Idee und tolle Vereinfachung!

Lange Zeit war es dem wesentlich offenerem Android vorbehalten, die mitgelieferte und standardmäßige Tastatur gegen eine Beliebige zu tauschen. Es war abzusehen, dass Apple irgendwann dem Druck der zahlenden Kunden folgend (und einfach auch, um die eigene Ideenlosigkeit zu übermalen), sich hier auch öffnen. Damit sind Swype und weitere Anbieter nun für beide Plattformen erhältlich.

Und an sich ist es eine schöne Sache. Nicht mehr tippen, sondern durch streifen über die Buchstaben die gesuchten Worte zu bekommen. An sich klappt dies auch wunderbar, ist schnell, effizient – aber mit der Zeit nutzt sich das „Feature“ ein wenig ab.

Sei es, dass banale Wörter wie „Morgen“ plötzlich „Putschversuchniederschlagungsangriff“ ergeben oder plötzlich das ein paar Mal verwendete amerikanisch Lexikon im Vordergrund steht – bei Texten, die über Zeilen nur deutsch sind.

Nachteil an der Geschichte mit diesen Tastaturen ist, dass sie „lernen“. Oder das, was der zuständige Programmierer mit seinem dahinter liegenden Algorithmus als „Lernen“ eingebaut hat. Daher werden die Tastaturen teilweise „vorausschauend“ – es reicht, zwei, drei Buchstaben zu „überfahren“, schon ist das gewünschte Wort fertig gestellt – allerdings steigt auf der anderen Seite die Bullshitquote.

Swypen statt Tippen? Quelle: Swype

Swypen statt Tippen? Quelle: Swype

So war meine Tastatur, bevor ich sie dann doch genervt wieder durch das Original von Google ersetzt habe, immer der Meinung, ich möchte meine Mails mit „Viele Grüß, Sandra.“ beenden. Nun gut, das mit dem Grüß wäre vielleicht noch durchgegangen… aber… WHO THE FUCK IS SANDRA??? Wo bitte kommt diese „Prediction“ nochmal genau her? Eine Ableitung aus meinem YouPorn-Profil? Aber, nach gründlicher Recherche kann ich Euch sagen: Auch da, keine Sandra…

Und je mehr man sich in diesem Stadium blind verlässt, desto mehr Müll wird produziert.
Und, jetzt kommt der größte Nachteil der schönen neuen Welt: Man kann das „lernen“ dieser Apps nicht „zurück drehen“.
Somit steigert sich mit jedem neuen Wort neben der Trefferquote eben auch immer der Bullshitfaktor – und plötzlich explodieren dahinter liegende Wörterbücher mit Selbstkreationen der lernenden Algorithmen – sehr zum Entsetzen von „blind abgeschickten“ Nachrichten.

 

Ich bin daher am überlegen, mal einen (bevorzugt Wochenend-)Tag lang nur zu twittern, was die „geschwungene Tastatur“ so produziert – und parallel dazu über den PC zu twittern, was ich eigentlich wirklich schreiben wollte… das wird sicherlich ein lustiges Ergebnis… gehe mal in mich, wie und wann ich das am besten realisieren kann – also, stay tuned!

 

Und bei Euch? Zufrieden? Oder auch wieder auf Tippen/Spracheingabe zurück gegangen? Freue mich auf Kommentare und Rückmeldungen!

Warum wir die nächsten Tage KEINE Übernahme von Twitter erleben werden…

Microsoft richtet sich als Konzern komplett neu aus. Dazu gehört, für einen Teil der Welt völlig überraschend, die Übernahme von LinkedIn. Und schon steigt die Aktie von Twitter. An der ReTweet-Deine-Eigenen-Tweets-BULLSHIT(!!!!)-Idee kann es definitiv nicht liegen. Auch nicht an über Nacht gestiegener Nutzerzahlen und Neuanmeldungen. Und, wenn Twitter so weiter macht, wird neben den „alten Powerusern“ langsam auch der Bestand an Journalisten abwandern…

Ich – an sich alter und begeisterter Verfechter von Twitter – sage es auch kurz und schmerzlos: Wir werden die Tage keine Übernahem von Twitter erleben.
Warum? Weil der aktuelle Aktienkurs, zuletzt um +2 Dollar gestiegen, in keinem Verhältnis zu einer Gegenleistung steht. Einzig dem „Wunsch“ der Börse auf schnelle Gewinnmitnahmen, sollte Alphabet oder Facebook die Tage kurzentschlossen zuschlagen, bevor Microsoft auch hier noch ein paar Milliarden aus der hintersten Ecke der Portokasse zieht.

Also: „vernünftige“ Käufer warten bis zur nächsten Bilanzvorstellung von Twitter, bis dahin ist die Aktie die 2 Dollar wieder runter, sinkt weiter -und wird zum Schnäppchen. Und mit Periscope und den (hoffentlichen) Patenten für Backup- und Online-Lösungen sollte sich ein Millionenkaufpreis irgendwie wieder amortisieren lassen… vielleicht…

 

Und, wer will mitmachen? Wer kauft – und wann – Twitter? Ich bin gespannt auf Eure Kommentare!

Das neueste GoogleWear Update ist, selbst Wochen später: NUR MIST!

Ich kann bis heute noch nicht verstehen, warum Google sich von einem so billigem Produkt wie der Apple watch den Markt „aufmischen“ hat lassen. Schließlich gibt es nirgendwo eine so umfassende Vielfalt an Uhren, wie auf Android Basis. Und eben auch für wirklich alle Preisklassen, ohne, dass man sich aufregen muss, wenn die „Edition Sport“ beim runter fallen zerbricht oder eben doch im Dauereinsatz nicht so schweißresistent ist, wie man beim Kauf glauben mochte.

Auch verstehe ich nicht, wie gerade Huawei, die die spannendste Uhr für Android ÜBERHAUPT auf den Markt gebracht haben, es in über einem halben Jahr von Demo bis Verkaufsstart, es nicht geschafft hat, die TechSpecs nochmals auf die aktuelle Generation von Prozessoren und Zubehör zu aktualisieren.

Das Spannendste und beste auf AndroidWear: die HuaweiWatch.

Das Spannendste und beste auf AndroidWear: die HuaweiWatch.

Motorola, Acer, Samsung: sie alle haben mittlerweile eine neue Version oder, wie im Falle Samsung, eine „eigene“ Version auf den Markt gepackt… und Google?

Google bastelt im Hintergrund flockig an AndroidWear-Updates herum, die in der obligatorischen Roll-out-Tradition mal schnell, mal weniger schnell den Markt erreichen. Lange hat man auf die Version 6 gewartet – und jetzt wo sie da ist, wäre ich sie am liebsten sofort wieder los!

 

Sowohl meine Samsung (wieder mal als Erste der beiden) als auch meine Moto360 1.Gen haben das Update bekommen. Und beide kranken seitdem an dem gleichen lästigen Bug (und ja, ein Komplettreset hat den Bug nicht entfernt): Irgendwann im Tagesablauf verliert die Uhr die Verbindung zum Handy – und lässt sich, ab und an durch Flightmode on/off, manchmal auch nur durch grandiosen Neustart, wieder verbinden.

Das hört sich jetzt nicht schlimm an, aber wenn man sich an das Vibrieren am Handgelenk gewöhnt hat und daher nicht mehr jedes Mal auf das Gerät blickt, kann bei Abbruch der Verbindung tatsächlich das Leben an einem vorbei ziehen. Keine Twitter-Benachrichtigungen mehr, keine Anrufe, keine Messages… alles in der fehlenden Bluetooth-Verbindung zwischen Gerät und Uhr dahin.

Erschwerend scheint dieser Fehler nicht alle und jeden zu treffen, daher glaube ich nicht, dass Google fieberhaft mit einer Lösung beschäftigt ist – also werden wir wohl alle noch eine gewisse Zeitdauer damit leben müssen… mich allerdings nervt es gewaltig. So gewaltig, dass ich das erste Mal seit dem Erhalt der Samsung Gear Live vor über einem Jahr wirklich wieder darüber nachdenke, zumindest ab und an auf eine klassische Uhr zu wechseln… Und, Leute – das heißt echt was!

 

Also: Google, Hände an die Tastatur und Fehlersuche beginnen. Schon peinlich, dass neuestes Gerät, neueste App, neuestes AndroidWear und auch sonst alles auf dem Stand der kaufbaren Technik so kläglich und unbegründet aber doch reproduzierbar versagt! #fail

Das NEXUS6P im Praxistest

Es ist eine alte Tradition von mir, die NEXUS-Reihe durch Kauf auch hier zum Einsatz zu bringen. Ich mag das Konzept des reinen Andriods, auch wenn die frühere preisliche Überlegenheit mittlerweile deutlich zu weichen scheint. Daher war ich auch nicht early adaptor bei dem NEXUS6P, da ich ein Jahr zuvor bei dem NEXUS6 sehen konnte, wie es nach Weihnachten bereits die ersten 100 Euro günstiger wurde.

Da hat sich das NEXUS6P dieses Jahr, trotz Valentin-Tags-Aktion, mehr Zeit gelassen. Aber dank amazon und den Oster-Aktionen habe ich auch diesmal (nun gut, es ist mittlerweile wieder 60 Euro günstiger) immerhin erst nach der großen Günstiger-Welle zugeschlagen.

Ich finde es gut, dass Huawei das Gerät gebaut hat. Das Design ist sehr ansprechend, der „Bobbel“, in dem die Kamera und NFC sitzt, bei weitem nicht so schlimm wie bei den ersten „Beta-Bildern“ – in Summe, auch durch das Metallgehäuse, ein sehr gelungenes Gerät. Auch die Technik ist überzeugend: schneller Prozessor, Speicher zwischen 32 und 128 GB, super Display. Und: USB-C, damit eine „normale“ Schnellladung mit 3A. Macht Spaß, aber legt gleich 30 Euro zur Seite, für ein neues Anker-Ladegerät und ein USB-C-Ladekabel.

Im Vorfeld gab es wieder viele „Bendgate“- und auch „Glasbruch“-Artikel, die ich, zumindest bisher, nicht nachvollziehen kann. Klar ist das Glas, dass die Kamera auf dem „Bobbel“ abdeckt, mit Sicherheit eine unfreiwillige Sollbruchstelle – aber ohne leichten Sturz oder das dauernde drauf setzen bei Tragen des Telefons in der Gesäßtasche kann ich mir aktuell einen spontanen Selbstbruch nicht vorstellen. Wer andere Erfahrungen gemacht hat, bitte gerne in die Kommentare, damit wir alle wissen und erfahren, worauf wir noch achten müssen.

Apple hat ja mit dem iphone se den ersten Schritt zu endlich wieder dickeren Handys eingeleitet, damit dürfte das Thema „Bendgate“, das von dünnen Handys wie auch dem NEXUS6P in Kombination mit Trageweise „Heckhosentasche“ lebt, vielleicht bald wieder zu Ende gehen. Ich trage das Handy vorne als Einziges in einer Hosentasche – oder eben gleich im Sakko/Jacke. Da wird mich das Thema „Splitterglas“ um die Kamera wohl eher ereilen, als dass ich das Gerät verbiegen werde – zumindest denke ich mir das theoretisch.

Farben und Rückseite mit "Kamerahügel" und Fingerabdruckscanner - Google Huawei NEXUS6P.

Farben und Rückseite mit „Kamerahügel“ und Fingerabdruckscanner – Google Huawei NEXUS6P.

Das NEXUS6P selbst kommt mit einem USB-C-Ladegerät, dass die volle 3A-Leistung und auch das passende Kabel hierzu mitbringt. Somit ist das Gerät auch unterwegs schnell mal wieder nachgefüllt. Das Display reagiert schnell und zuverlässig, die Kamera mit dem Laser-Fokus verdient zwar nicht den Titel „weltschnellste“, aber im Vergleich zum NEXUS6 ist sie flott, auch etwas zuverlässiger im Fokus (auch gerade bei Auto-HDR+) und schreibt zuverlässig auch eine Bilderserie in den Gerätespeicher, ohne die gesamte Geräteperformance zu bremsen.

Ebenso Video: 4k, kein Problem (mehr als knapp sechs Minuten habe ich bisher aber auch noch nicht aufgenommen). Android M tut sei weiteres, um einem das Gerät schmackhaft zu machen.

Mein Fazit: Auf Huawei und deren Ankündigung, auch bei den eigenen Geräten künftig die eigene Oberfläche „weg-wählen“ zu können, sollte man echt ein Auge haben! Das aktuelle NEXUS-Gerät war für den chinesischen Konzert ein echter Door-Opener in Märkte, die bisher noch nicht oder nur sehr wenig von dieser Marke gehört haben. Auch hat es sich in Verkaufszahlen bemerkbar gemacht, ist HUAWEI nun drittgrößter Handy-Anbieter weltweit. Das alles spricht eindeutig für das Gerät. Von mir eine eingeschränkte Kaufempfehlung über 499 Euro, sonst sofort zuschlagen – aber: nicht in weiß, nicht in schwarz (selber reingefallen!) – silber ist der Hit!

 

Plus: NEXUS-Reihe von Google mit blanken Android. Schnelle Systemupdates, garantierte Versorgung für die nächsten Jahre, monatliche Sicherheitsupdates. Geiles Gerät, sehenswerte „innere Werte“, Display top, Fingerabdruckscanner, wenn auch mit leichter Fehlerrate, der schnellste auf dem Markt – und volle Integration in Android.

Nix: Farbe schwarz und weiß eher meiden, aber Achtung: silber und weiß sind meist teurer! Sollbruchstelle Kameraabdeckglas auf dem „Hügel“, Hügel steht, zwar nicht schlimmer, aber er steht bei Ablage des Gerätes auf dem Tisch „ab“.

Steve: Ab unter 499 jederzeit zuschlagen! Sonst noch ein paar Wochen warten. Wem das NEXUS6P mit seinen 5,7 Zoll zu groß ist, möge sich das LG NEXUS5X ansehen.

Meine bisherigen Android-Geräte und welche mir die liebsten sind – und warum Windows Mobile dran Schuld hat!

Ich weiß, für die meisten von Euch hat die Ära #Smartphone mit einem iphone begonnen. Aber weit gefehlt, liebe Leute, es gab viel, auch offizielle und bezahlbare Technik, die vor dem Apple-Dings bereits erfolgreich den Weg zum Smartphone überschritten hatten. Und auch wenn es immer keiner hören will: Ein Gerät war mit Android, das andere, noch frühere war aus der Zusammenarbeit von Sony und Ericsson entstanden. Das eine war auf Android (sagte ich ja schon) – und, ja, das andere auf Windows Mobile! Und, was soll ich sagen: das Windows Mobile hatte damals tatsächlich die Nase vorn!

Klar, ich kann Euch hören! Palm, Visor… darüber lässt sich streiten, wie weit man die noch mit einbeziehen möchte. Tolle Geräte – aber, mit einer Ausnahme, eben keine Mobiltelefone. Also, bleiben wir bei den Anbietern, die dieses Feld beackert haben. Klar, Nokia mit dem unbezahlbaren Communicator könnte erster gewesen sein und damit eindeutig das Feld anführen. Allerdings lief auf dem Knochen die gleiche Software wie auf jeden anderen Nokia auch – also eher eine skalierbare Technik statt wahrem Smartphone.

Wirklich die Runde eröffnet hat HTC mit dem Dream (dicht gefolgt von dem Hero, dann ohne Tastatur und mein erstes #GooglePhone) und, mit noch ein bisschen mehr an Vorsprung, das SonyEricsson X1.

Erstes Android-Handy von HTC, Quelle: heise.de

Erstes Android-Handy von HTC, Quelle: heise.de

Das X1 war zu seiner Zeit ein absolutes Komplettpaket: Schnell, kompakt, Touchdisplay, mit Stiftbedienung (und Stift auch im Gehäuse integriert), Hoch- und Querformat… und vor allem: im Querformat optional mit ausfahrbarer Tastatur. Für mich bis heute ungeschlagen die Standard-Win-Mobile-Apps Kalender und Adressbuch. Durchdacht von vorne bis hinten, kein Zwang, Wiederholungen oder „selten benötige Funktionen“ über den PC einzugeben. Alles „mobile“. Der Kalender wusste, was Apple heute noch nicht begriffen hat, damals schon, dass ein Alarm, wenn er aufpoppt, Infos anzeigen, OK UND SNOOZE benötigt. Und den Snooze eben gerne auch so flexibel wie nötig. Das Adressbuch konnte damit leben, dass jemand mehr als vier Nummern sein Eigen nennt (jemand mit weniger? WIRKLICH? ANFÄNGER!)… und diese zuordnen, ohne dass bei einem Sync das komplette Adressbuch gecrashed ist. Und das App-Angebot… Wahnsinn! Damals schon vieles nur auf Kauf – aber eben auch das Geld wert! Da es von Microsoft kam, waren .doc, .xls und .ppt kein Problem: und ich rede nicht nur von ansehen, nein, von BEARBEITEN. Und Speicher? Kein Thema, danke, SD-Karte!

Smartphone, bis heute unerreicht: SonyEricsson XPERIA X1, Quelle: Sony

Smartphone, bis heute unerreicht: SonyEricsson XPERIA X1, Quelle: Sony

Das X1 war auch das erste, mit dem sich endlich ein Datentarif lohnte. Und, ja – dank dem Gerät und diverser Clients bin ich so auch zu Twitter gekommen – ein Tag, den viele von Euch hassen, ich weiß! Wobei Daten… damals waren 10 Euro schlappe 50 MB (oder waren es sogar noch DMarks? Total verdrängt!). Und ja, Telefonflatrates gab es auch noch keine! (Zur Erinnerung: Simyo und Base waren die ersten!)

Als das Gerät dann langsam seine zwei Jahre geschafft und sowohl vom Dream und dem angekündigten Nachfolger (in Deutschland bei der Telekom bekannt als G1 und Hero) als auch dem Walfischbuckel-keine-Apps-Könner-iphone1 überholt wurde, wurde es Zeit, sich dem führenden mobilen Betriebssystem zuzuwenden – und von Windows Mobile auf Android zu wechseln.

HTC Hero, erstes Android ohne Tastatur, Quelle: HTC

HTC Hero, erstes Android ohne Tastatur, Quelle: HTC

Es war schon der Hammer damals: Apps, Widgets, das beleuchtete „Mouse-Wheel“ unter dem Display… und eine Flexibilität, die Apple bis heute noch nicht komplett kopiert hat, wenn auch diverse Versuche da sind. Mit Android 1.5, danach noch das Update auf 2. Gute Kamera, schnelle Reaktionszeiten… Aber leider, leider… riesen Schwachstelle: das Adressbuch. Da habe ich mich wieder nach dem Windows-Mobile gesehnt, allerdings… das einzige Gerät, dass mich lockte, kam auch wieder von HTC.

Win-Phone HTC HD2 - riesengroß, sauschnell - und mit HTC Sense-Oberfläche. Quelle: PocketPC.ch

Win-Phone HTC HD2 – riesengroß, sauschnell – und mit HTC Sense-Oberfläche. Quelle: PocketPC.ch

Also, zurück zu Windows. Und wieder ein HTC. Das HD2 war damals das größte Touch-Screen-Telefon auf dem Markt. Ja, ich mochte es schon immer, wenn bei meinem Handy das Display größer ist als das gesamte Gerät der Konkurrenz (auch heute, mit dem NEXUS6 ist das so!). Ich habe das Telefon lange gehabt, nach dem ersten Displaycrash nach zweieinhalb Jahren gleich wieder eins besorgt, da das Telefon auch super mit meiner Auto-RSAP-Freisprecheinrichtung zusammen gearbeitet hat – neben den unglaublichen Tech-Specs!

Und dann: der Fehler des Jahrhunderts! Mit Abschaffung des hässlichen Walfischbauchs (hello und welcome back für fas Modell 6 mit dem hauseigenen Smart Battery Case!) und der „Öffnung“ für „Business“-Apps wechselte ich, der damals noch durchgehend vorhandenen Apple-Infrastruktur „zu Liebe“ auf… ios. Mein Gott, hab ich dumm aus der Wäsche gesehen, als ich gemerkt habe, was ios 4 alles NICHT konnte. Was das X1 und auch das Hero bereits vor Jahren schon problemlos bewältigt bekam. Dann: Anntenna-Gate, der scheiß Bumper, „you’re holding it wrong“-Klugscheißer-Steve… Aber: auf Android war damals einfach kein gutes Gerät zu haben. Also, wenn schon Fehler, dann richtig: Umstieg auf iphone5. Ich dachte immer, das grottenschlechte 4er sei nicht zu toppen – aber das fünfer erwies sich als Elektroschrott pur. Was auch der AppleStore vor Ort binnen Sekunden fest stellte und gegen ein neues tauschte, was mich aber schon nicht mehr interessierte, da ich bereits ein Samsung Galaxy S4 auf dem Tisch des AppleStores liegen hatte. (Ja, an dem Tag hat der Mitarbeiter das erste Mal ein richtiges SmartPhone erlebt, war eine längere Demo von mir für ihn – und privat ist er sicherlich kurz danach auf ein anderes „System“ gewechselt!)

Mal von den neuen chinesischen Anbietern, wo ich Huawei und Xiaomi die meisten Chancen für 2016 einräume, baut Samsung immer noch die leistungsfähigsten Handys. Schade nur, dass sie keine „pure Android“ anbieten, damit würden sie wirklich den Markt aufmischen. Aber so lange weiterhin ein zweiter App-Store (von Samsung), ein zweiter Kalender (von Samsung) ein zweiter Musik-Store (sollte es ihn noch geben, von Samsung), usw. auf dem Gerät ist, für mich uninteressant. Allerdings: Das S4 mit Android 4.4.4 ist super für meine RSAP-Auto-Freisprecheinrichtung. Also: es lebt noch und ich nutze es noch.

Samsung Galaxy S4. Quelle: Computerbild

Samsung Galaxy S4. Quelle: Computerbild

Besonders geil war die Samsung-eigene Hülle: Ein Sichtfenster auf dem oberen Drittel des damalig riesigem Display, immer mit Uhrzeit und einer Schnellübersicht über neue Events: verpasste Anrufe, Nachrichten, etc.

Samsung S-View für das S4, HAMMERGEIL! Quelle: Gravis

Samsung S-View für das S4, HAMMERGEIL! Quelle: Gravis

Allerdings wollte ich, wie man raus lesen kann, mehr „echtes“ Android. Und so fand ich den Weg zu Google’s #NEXUS Geräten.

Übersicht Nexus One bis fünf - Quelle ukonio

Übersicht Nexus One bis fünf – Quelle ukonio

Vorteil: reines Android, schnell an die neueste Version und auch an Bugfixes. Neben Handy auch Tablets. Hersteller wechselnd, von LG über HTC und Samsung, Asus bei den Tablets neben HTC, uvm.

Und nach dem NEXUS5 kam klar das NEXUS6 ins Haus. Bis heute mein Liebling, ideale Größe, tolles Gerät! Auch: wenn es drei Mal getauscht werden musste, bis auch ich, mit dem Händchen für Montagsgeräte, endlich eines in Händen hielt, das problemlos lief.

NEXUS6 - Quelle: Motorola

NEXUS6 – Quelle: Motorola

Das Nachfolgemodell 6P, in leider etwas kleiner, und, sehr interessant!, gebaut von Huawei, ist bereits da. Aber… die neue Umrechnung von 100 US-$ in mindestens 250 Euro stört mich gewaltig. Noch dazu, wo das Modell seit Jahresanfang (verfügbar seit Anfang Dezember 2015) bereits gute 100 Euro günstiger geworden ist. (Da bin ich beim NEXUS6 als Erstkäufer schon drauf rein gefallen, daher warte ich echt noch ab!) Und, was mich auch stört, sind die Berichte, dass das zwar wunderbar designte Glas über dem „Kamerabuckel“ toll aussieht – aber eben auch grundlos brechen kann…

Nachfolger NEXUS6P - Quelle: Google

Nachfolger NEXUS6P – Wenn der Preis passt, ist es da… – Quelle: Google

 

So – das war sie, die Historie. Vom wirklich ersten Smartphone hin zu heute. Und trotzdem bin ich gespannt, was gerade Google, Android,PIXEL, Chrome und die diversen NEXUS- und Android-Geräte-Hersteller noch so bringen werden. Ein abgerundetes Display: schon da. Rollbar? Schon in erster Studie live gesehen, spannende Chancen. Vor allem, mit einem Konzept eines Herstellers, der das Display knicken kann – und somit aus einem Telefon ein Tablet macht. Es bleibt eine spannende Zeit, mal sehen, was ich in 10 Jahren an weiteren Bereicherungen in den Stammbaum der Smartphones packen kann. Und welche „Uhren“ bis dahin unser Leben bereichern!

Und bei Euch? Über welche Umwege seid Ihr zu dem heutigen Telefon gekommen? Freue mich auf Kommentare!!!