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The Walking Dead (Staffel 5) ist mir mittlerweile echt am Ars.. vorbei gegangen…

Könnt Ihr Euch noch an die Zeit erinnern, als Zombies plötzlich wieder in aller Munde waren? Als man sich nach den Ausstrahlungen der einzelnen Folgen kurz nach Ausstrahlung in den USA mit zusammen gesteckten Köpfen über die Story, die Wahrscheinlichkeit, dass es mal so passiert und der Frage, wie sie diese special effects umgesetzt haben, unterhalten hat? Und, mal ganz ehrlich? Die fünfte Staffel ist seit Mitte Dezember nun komplett bei einigen Streaming-Diensten in Deutschland verfügbar – aber wer von Euch fiebert noch mit, bei Rick Grimes und seinen Gefährten?

Ich kann mich noch an den Beginn der ersten Staffel erinnern. Es sah aus wie ein Kriegsgebiet, nur ohne Einschusslöcher und Explosionskrater. Unser Sheriff, der klare Held der Serie, läuft an einer Tankstelle lang, vor ihm ein Kind. Kurzer Dialog, es dreht sich um: die Kleine sieht, im wahrsten Sinne des Wortes, nicht gut aus. Klassische amerikanische Ermahnung, dann ein Schuss der sitzt. Tot. Also… schon wieder tot… aber, es wird noch ein langer Weg für uns als Zuschauer, damit klar zu kommen, dass nicht nur Atlanta sondern wohl die komplette USA und damit eben auch die komplette Welt zu einer „Brutstätte“ der Zombies geworden ist – und es für die übrigen Menschen gilt, ums Überleben zu kämpfen.

Ich kann mich an spannende Szenen und hinterhältige Charaktere erinnern, die einen mit rissen und vor lauter Spannung an den Fernseher gefesselt haben… und ich kann mich, ich glaube Staffel drei mit Eroberung und Halten des Gefängnisses – auch an schlechte und eigentlich nur stink-langweilige Folgen erinnern.

Da es ja auch immer etwas dauert, bis die Folgen dann auf deutsch und im Verbund gekauft und ausgestrahlt werden, schwindet mein Erinnerungsvermögen zwischen den jeweiligen Staffelenden ein wenig. Aber, ich weiß noch: Staffel 4 endete umstellt und ohne Waffen im Eisenbahnwagon… wo auch Staffel fünf weiter ging. Klar, dass sie mit „List und Tücke“ und plötzlichen Auswegen, die nur gottesgleich dahin gebeamt werden könnten – wenn auch mit Verlusten – wieder frei kommen. Und klar, Flucht – Rache – neuer Plan… aber irgendwo zwischen Folge zwei und drei fing ich an, nebenbei Zeitschriften zu lesen… und bei Folge vier: war ich RAUS!

Die Apokalypse mögen weiter gehen – mir VÖLLIG egal! Mich langweilt die ganze Chose nur noch, die Story ist immer die Gleiche: Flucht, Zombieattacke, Trennung der Leute, Spannung, wer noch lebt oder als Zombie ins Bild wankt, Tränen, Verzweiflung: und dann entweder ein neuer Unterschlupf oder plötzlich andere noch lebende Menschen… und, um es spannend zu halten: meist nicht immer gut gesinnt. Punkt.

The Walking Dead / Quelle: Internet

The Walking Dead / Quelle: Internet

Während also die USA nun aktuell in Season 6 gefesselt starren und kucken, wie es weiter geht und auch schon bekannt ist, dass das ganze Jahr 2017 noch mit der siebten Staffel zu überbrücken ist – bin ich RAUS. FINITO. AUS. ENDE. VORBEI. Ich habe an der Dauerschleife echt keine Lust mehr. Auch habe ich genug special effects gesehen – und so sehr die sich noch toppen mögen – so lange sie keinen echten Zombie züchten und öffentlichkeitswirksam um die Ecke bringen: Leute, viel Spaß, aber ich geh dann mal raus, heut‘ ist Sonne!

 

Und bei Euch so? The Walking Dead-Fieber noch am lodern? Oder auch schon gelangweilt raus? Oder „Sinn und Zweck“ nie ganz verstanden?
Bin gespannt auf Eure Kommentare!

Provokantes Serienhighlight auf amazon Prime jetzt auch in Deutsch verfügbar… ANSEHEN!

Heftig diskutiert – aber wirklich mehr als sehenswert! Auch wenn ich im meinem grippalem Fieberwahn immer noch nicht so ganz verstanden habe, was mit das Ende der ersten Staffel sagen soll – ich bin angetan. Idee, Story, Umsetzung und Darsteller: wirklich top gemacht! Also, worum geht es bei „The Man in the High Castle“? 

Man stelle sich vor, 1945 wäre nicht das Ende Hitlers und seiner Zeit gewesen – wie wäre es weiter gegangen? Bewaffnet mit der Atombombe und willig, wirklich alles damit zu machen? Genau hier setzt im Jahr 1962 The Man in the High Castle an: Amerika ist dreigeteilt: Der Westen steht unter Japanischer Verwaltung, die Mitte ist gesetzlose „neutrale“ Zone (die aber gar nicht so schlimm wirkt, in den Momenten, wo wir in der Serie dort zu Besuch sind) und der Osten… der ist Bestandteil des neuen großen bzw. greater German Nazi Reich.

Neben der perversen Mischung dieser Idee besticht die grandiose und lückenlose Umsetzung sowohl der japanischen als auch der großdeutschen Länderei-Umsetzung nebst Kulissen, Autos und den sonstigen Vermengungen der damaligen Zeit mit dem, was wir von den Nazis her noch kennen… und es zwingt einen, weiter zu sehen.

Man taucht in die Serie, wenn auch zuerst kopfschüttelnd, sehr schnell ein. Ab der zweiten Folge (von zehn) ist man sofort gefesselt und muss auf Teufel komm raus der Perversität und Grandiosität der Umsetzung der Idee, dass es wirklich anders hätte laufen können, folgen, fiebert mit dem Spion, dem Widerstand und auch den braven Bürgern „gegen“ die Japaner, mit.

Alles in allem bekommt die Serie von mir, die gegen Ende dann doch eine „plötzliche“ Wendung nimmt (ich freue mich auf die zweite Staffel, um das Ende der ersten zu verstehen!) glatte zwei Daumen nach oben und für Euch eine absolute Seh-Empfehlung! Einfach kommendes Wochenende zwei Tage reservieren und #BingeWatchen!

Viel Spaß damit!

#BingeWatching: Gotham auf Netflix ist einfach nur…

Batman ohne Batman? Als SERIE? Leute, das kann doch nicht Euer ERNST sein? Und doch, Netflix hat es seit Weihnachten im Streaming: Gotham. Staffel eins. 22 Folgen lang. Kurz gesagt, ich muss gleich wieder weg, und weiter gucken: reinsehen – aber Zeit mit bringen!

Ja, ist wirklich so. Kein Batman in Gotham. Statt dessen der junge Bruce Wayne und die Geschichte, wie es in Gotham zu den Helden und Schurken, zu der Stadt, die wir erst Jahre später kennen gelernt haben und mit all den Mafia-sonstigen-Verbindungen kommen konnte…

Kurz gesagt: die ersten drei Teile sind schweinelangweilig. Aber dann… zieht die Serie atomar an… ich bin daher auch schon wieder weg, bin bei Folge 17 und muss dringend weiter sehen, die Spannung ist einfach unerträglich!

Viel Spaß beim bingen!

New Year’s Eve – passend zu Silvester: ANSEHEN!

Die Story ist schnell erzählt: hochkarätige Starbesetzung mit individuellen Geschichten pro und contra Silvester mit Happy End und noch mehr Happy End: Happy New Year (New Year’s Eve) ist auf Netflix!

Wem das zu viel Happy-Peppy ist: Ran an Lost in Translation! Oder: greift Euch eine der diversen 4k-Kaminfeuer-Streams (Beispiel eins)… oder, oder, oder… blättert Euch durch, das Sortiment (Ghost Busters, Ronin, etc.) ist echt DER HAMMER!!!!!!!!!!!

Und jetzt: Ende der Filmtipps (nein, das ist KEIN Versprechen!)…

!QUICKTIPP!: Netflix an und unbedingt diesen Film ansehen…

Man stelle sich vor: Robert De Niro und Sylvester Stallone als Boxer, die einen Kampf, der 30 Jahre zurück liegt, im greisen Alter nachholen wollen.

Gigantische Story, super Schauspieler, spannende Geschichte, lustige Dialoge und die beiden in einer Glanzleistung von Schauspielerei – mit Moral!

Unbedingt ansehen!!! Volle fünf Sterne!

Zwei vom alten Schlag

 

Und wer im Unterschied zu mir nicht der Meinung ist, dass man Adam Sandler an seinen Eier aufhängen und einfach hängen lassen sollte, für das, was er Humor und Schauspielerei nennt, kann sich den neuesten Nexflix-Film „The Ridiculous 6“ ansehen – Western, bei dem sich sechs Brüder erstmalig finden und sich auf den Weg machen, ihren unbekannten Daddy zu retten… Quatschgarantie bei 100% – und eben auch 100% Sandler, was den Film für mich von fünf auf zwei Sterne abwertet!

CyberMonday macht es möglich: 10 Tage Dauertest NVidia Shield Spielekonsole

Ja, doch, der Black Friday und der CyberMonday, wenn auch in letzter Zeit eher in Verruf geraten, schafft es noch, die kleinen Schnäppchen-Perlen zu produzieren. Wie in meinem Fall, die von NVidia aus der Shield-Serie. Und zwar nicht das Tablet (oder das neue Konzept-Handy) – nein, die Spielekonsole Shield. Preisreduziert – und dann noch mit der kostenlos drauf gelegten Fernbedienung. Da musste ich zuschlagen – auch wenn ich mit Geduld auf die zweite Tranche nachmittags warten musste, da ich morgens zu langsam war… dafür war die Lieferung schneller als angekündigt, das ist doch schon mal was!

159,99 €. Shield. Spielecontroller. Fernbedienung. Versandkostenfrei. 16GB Speicher, AndroidTV als Betriebssystem. Sämtliche Kabel inklusive (ja, auch HDMI!).
Kompletter Zugriff auf GooglePlay, Music, Video.

Was den Vorteil hat, dass man jedes (allerdings muss es zu Fernbedienung und/oder Controller kompatibel sein!) Spiel, dass man jemals gekauft hat, eben auch auf der Shield zocken kann (wie gesagt, wenn es kompatibel ist!). Genauso mit Filmen, Musik und Serien. Klick – und ab geht es. Zusätzlich bringt die Shield noch einen „Chromecast“ mit, kann also Musik und Videos von Handy, Tablet und PC (aus dem Chrome-Browser heraus) abspielen.

Das sind also die Rahmendaten. Zocken. Kucken. Streamen. Und, ja: Netflix ist als App bereits vorinstalliert.

Nach dem Auspacken geht es nach dem Anmelden bei Google sofort mit den Updates los: 750MB für Android, dann noch ein paar vorinstallierte NVidia-Apps. Und schon geht der Spaß los.

Klar liegt der Vergleich nun mit Amazons fireTV nahe (den ich auch nicht hergeben möchte!). Auch hier, eine Box, Streaming (Netflix als App, sonst nur von den eigenen fire-Tablets aus), eine Fernbedienung mit Spracheingabe und ein optionaler Controller. Allerdings hat die Shield, neben dem kleinen Detail, dass auch der Controller Spracheingabe beherrscht, einen klaren Vorteil: die wesentlich knackigere Hardware!

Es ist eine Konsole, die auf Grafik ausgelegt ist. NVidia bringt eine eigene App mit, die sich für knapp 10 Euro im Monat zubuchen lässt, damit kann man als „Flat“ einen Teil bekannter PC-Spiele auch auf der Box zocken (nagelt mich mit den Details nicht fest, ich habe die App bisher nicht weiter ausprobiert – Details folgen also noch!). Und dafür braucht die kleine Kiste, mit dem futuristischem Design und der „grünen Kante“ an der Oberseite – Power. Richtig Power. Und damit geht sie eben deutlich in eine andere Richtung als amazon, die auf dem Gerät ohne „fachlichen Eingriff“ nur ihr eigenes aber auf seine Weise passendes Ökosystem anwenden.

Also: nicht mit amazon vergleichen. Die Shield ist so viel mehr – auch wenn ich diesen Komplex dank fehlender Zocker-Gene (Asphalt 8 ist schon für Schweißausbrüche gut bei mir, im Level 1!) eben noch (!) nicht getestet habe.

Aber was ich ausprobiert habe, zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht: Kinderleichte Bedienung (Android eben), super schnell, super gute Grafik bei den Android Apps, Spracheingabe, Zugriff auf die GooglePlay-Apps. Sehr gelungen und übersichtlich. Die „Empfehlungen“-Leiste, erst ein „HÄ?“-Moment, mittlerweile eher die Komando-Zentrale für Unterhaltung, Spiel, Spaß und neuen YouTube-Angeboten geworden.

Einzig nervig, wobei ich nicht weiß, ob es an mir und den fehlenden Zocker-Genen liegt oder eben an einem teil-defekten Controller: er mag manchmal nicht, wenn man (notwendiger Weise!) zwei Tasten gleichzeitig drücken muss: Asphalt braucht Bremse und links-rechts-Steuerungseingabe für Schlittern… ab und an geht es gerade aus in die Wand, weil wieder beide Tasten gleichzeitig nicht „erkannt“ wurden…

Das sind meine ersten Eindrücke, die man abends mit ein „bisschen probieren“ nach zehn Tagen so gewinnen kann. Ich werde mir mal die 10-Euro-PC-Spiele-App noch genauer ansehen und kann Euch dann sicherlich noch einen Nachtrag zu diesem Blogpost schreiben. Also… schreibt mir in den Kommentaren, was Ihr noch wissen wollt…!

Stay tuned!

Serienhits von Amazon und Netflix zum Ausklang der Sommerferien

Egal, ob Montag die Ferien vorbei oder gerade in die dritte Wochen gehen: Amazon und Netflix haben ein paar Serienhighlights „aus unserer Jugend“ im Angebot. Aber bei Amazon ist Eile geboten: ab 31.08. ist schon Schluss mit den Highlights!

Ich habe meine letzten Wochenabende und Wochenenden mehr oder minder durchgesehen, daher meine „aus eigener Kuckerfahrung“-Tipps:

  1. Amazon Instant Prime:
    1. Hör mal wer da hämmert
      Wunderbar, lustig, komisch und doch immer noch ein bisschen Al mit Handwerker-Know-how-on Top: da heißt es durchhalten, amazon hat alle acht Staffeln in Prime gepackt!
    2. Eine schrecklich nette Familie
      Al, Peggy und die Kids: Schnell starten, am 31.08. ist Schluss damit, dann sind die elf(!) Staffeln weg! Nix mehr mit „in Prime inklusive!“. Dann heißt es wieder in die Tasche greifen – also, ab in den Schuhladen und ran an die Stories der dicken Kundinnen!
  2. Netflix:
    1. Endlich ist die zweite Staffel da und sie ist an einem Samstag durchgesehen: BoJack Horseman ist zurück! Noch bissiger – nur an die geänderten deutschen Stimmen muss man sich gewöhnen.
    2. Ach ja, und eine ganz neue Serie ist da: für schmerzfreie lohnt es sich, den Sonntag nach BoJack in Wet Hot American Summer investieren. Sieht aus, wie American Pie im SommerCamp, entpuppt sich dann aber in eine Giftmüll-Dose-Rockstar-Armee-Serie mit echten Quatschunterhaltungsspaßqualitäten… ansehen lohnt sich!
    3. American Horror Story: was mit Staffel eins noch echt geil abging, war durch die fast gleichen Darstellen in Staffel zwei schon… seltsam und einfach nur langweilig… aber mit Hexen in New Orleans ist die Staffel wirklich das mieseste und langweiligste, was Netflix im Angebot hat!
    4. Daher, auf Platz vier, auch wenn ich selber noch bei Folge zwei hänge: Sense8! So was von geile Scheiße Leute, da müsst Ihr echt rein sehen! Aber Vorsicht, man kann damit nicht mehr aufhören!

So denn, ran an die Fernbedienung und ab an die Glotze! Das Wetter so ja eh mies(er) sein als bisher… Viel Spaß!

Empfehlungen Eurerseits? Bitte rein in die Kommentare, ich kucke dann mal…

Periscope ist seit knapp zwei Monaten da. Sind wir Deutschen trotzdem zu… „inaktiv“?

Periscope hat sich ganz schön Zeit gelassen, bis es dann auch mal auf Android gelandet war. Aber mittlerweile, wenn auch nicht mit dem vollen Funktionsumfang, ist es da. Damit sind die beiden größten mobilen Plattformen in Deutschland bestens ausgestattet, jederzeit (wenn Datennetz und -volumen da ist) alles, was so um einen rum passiert, direkt und live und in Farbe (wenn auch ausschließlich nur hochkant!) ins Twitterverse zu streamen… Wäre da nicht die deutsche Zurückhaltung… oder…?!?

Ich bin ein riesen Fan davon. Live, mit einem Tippen bei allen möglichen Events dabei zu sein. Habe seitdem Periscope Meercat auf meinem NEXUS6 angelöst hat, schon in etlichen Kühlschränken zu Besuch, habe US-Kabel-TV gesehen (ohne die Verschlüsselung oder die Gebühr dafür zu löhnen) und habe auch schon viele Cats vorbei kuscheln sehen.
Auch habe ich mit Kai Diekmann schon die eine oder andere (Ab-)Reise live erlebt, auf dem einen oder anderen Kontinent. Ich bin mit einem Twitter-Follower seine morgendliche Down-Town-San-Francisco-Route abgelaufen und habe aktiv Fragen gestellt, die dann per Video und Live-Antwort quittiert wurden.

Somit war schon ganz schön was los. Und täglich kommen weitere Einladungen, da auch die Medien mittlerweile wach geworden sind. Also, sehe ich von unterwegs News, die erst im Anschluss das erste Mal über NTV und die gebührenverschwenderischen „Öffentlichen“ laufen, sofern Thommy Gottschalk seine „Show“ unterbrechen lässt.

Aber eins ist bei der ganzen Sache auch mal wieder typisch deutsch – und diesmal finde ich es wirklich gut!!! Uns allen fehlt das Sensationsgen! Ich habe bisher bei Periscope noch kein öffentliches Anprangern der lautstark feiernden Nachbarn um halb eins auf dem Balkon gesehen. Oder Schlägereien im Park oder der U-Bahn. Auch keinen Alkohol-Langeweile-Strip aus dem häuslichen… Keller.

Bei all den Möglichkeiten, die Live-Streaming mit sich bringt, ist das für mich eine positive Entwicklung. Schließlich will ich in meinem Leben noch viel sehen… aber eben doch nicht alles…! Da ist es beruhigend, ein paar spielende Katzen live zu sehen und mal kurz seine Ruhe zu haben, statt aufgebrachtes Gebrabbel einer Personenbeschreibung, weil statt Polizei und Hilfeleistung erst mal alles in Netz muss.

Mal sehen, wie das hier so weiter geht… ich glaube einfach, dass der Durchbruch noch nicht endgültig angekommen ist – und ich bin gespannt, wie wir dann alle so damit umgehen werden. Auf jeden Fall bin ich gespannt, womit ich als Start in die neue Woche überrascht werde, live und in Farbe…

Die Netatmo Welcome Cam ist endlich da… ein wirklich heißes Gerät… WIRKLICH HEISS!

Klar, hätte ich auch die von withings nehmen können, die auch noch die Luftwerte misst. Aber withings kriegt, was Android angeht, einfach so gar nichts auf die Kette – und von dem bisschen einfach nichts richtig. Also: withings fällt durch. Leider war die Netatmo nicht Bestandteil des #PrimeDay, so musste ich doch mal gant tief ins Sparschwein greifen.

200 Euro für eine IP-WiFi-Internet-Cam? Abwarten, weiterlesen!
Das Teil selber sieht, bis auf die Tatsache, dass das Gehäuse gold-rötlich gefärbt ist, genau so aus, wie die bekannten Wetterstationen. Allerdings benötigt man die gleichnamige „Welcome“-App… nur im Webinterface findet sich die Cam im „normalen“ Netatmo-Bereich.

Nachdem die App bei der Installation die Welcome auf den Kopf gestellt haben will, wird erst mal per Bluetooth ein Verbindung hergestellt. Dann gilt es, das WiFi zu konnektieren – einfach die Daten eingeben – und schon kann man die Cam wieder umdrehen und sie ist fast einsatzbereit. Fast? Ja, fast, da nun das Firmware-Update geladen wird. Und schon geht es los!

Die Welcome ist keine „typische“ Überwachungs-IP-Cam. Zum einen: sie kommt mit einer SD-Card, auf der die Sachen zwischengespeichert werden. Damit spiel sie, auch was ihre Kosten angeht, in der „upper class“. Zum anderen: ihr Schwerpunkt ist die „Gesichtserkennung“. Klar, das Teil kann Tag- und Nachtaufnahmen. Sie kann live und Wiedergabe. Aber: der Schwerpunkt ist: Gesichtserkennung. Dafür kann man Profile anlegen, jedem Profil ist ein Gesicht zugeordnet. Nun muss die Cam bei Tag und Nacht, mit hell und dunkel auf das jeweilige Gesicht „programmiert“ werden… und ab sofort erkennt die Kamera, wenn man den Raum betritt. Hintergrund ist: die Cam kennt einen „zu Hause“ und einen wesentlich empfindlicheren „keiner da“-Modus.

Über die Einstellungen lassen sich zwei Alarm-Modi einstellen: Bewegung und (unbekannte) Gesichter. Auch damit ist die Welcome einzigartig, da sie nicht generell Alarm bei Bewegung auslöst, sondern eben auch bei Gesichtern. Aber das funktioniert echt, nach dem notwendigen Training, hervorragend! Daher Achtung: wenn die Cam ein TV-Bild oder sonst irgendwie Bewegtbild ins Spiel kommt, die Kamera ist gleich direkt mit dabei – und will trainiert werden…

Neben dem doch enorm hohen Preis hat die Cam, so wie auch mehrfach im Internet zu lesen, noch ein echtes Hitzeproblem: nach geringer Laufzeit wird das komplette Gehäuse einfach nur… HEISS! Also, WIRKLICH HEISS! Also, ich empfehle einen „Untersetzter“, der auch Hitzebeständig ist. Abgesehen davon, sollte genug „Raum“ um das Gerät sein, um Wärmeablass gewährleisten zu können – wer weiß, was dann sonst passiert… Ich bin gespannt, ob Netatmo das nun noch per Firmware oder doch echtem Hardwaretausch bewerkstelligt bekommt…

 

PRO:
– Mit SD-Card-Slot UND SD-Card im Lieferumfang
– Neben WiFi auch Ethernet-Anschluss
– Tag-Nacht-Modus mit Gesichtserkennung
– Live-Modus und Replay (abhängig von SD-Größe)
– eigene App für Android und ios
– 1080 Auflösung, im Stream weniger, im Download immer
– Ach ja: Download von Videoschnippseln
– übers Internet per App streambar, live oder Aufnahme

CONS:
– Schweineteuer, 199 Euro
– Eine Stehsauna, Untersetzer und „Platz“ empfohlen
– Aufgrund HD hoher Datendurchsatz
– Downloads rutschen mal in die Bilder App, mal nicht

 

Der fireTV-Stick von amazon ist endlich da! Erster Review!

Der Eimer Popcorn als Teaser-Bild für den Vorbestellzeitraum hat es eigentlich klar verraten: Der fireTV war auf dem Weg, nun endlich auch Deutschland zu entdecken. Seit letztem Dienstag liefert amazon fleissig den 19 Euro (Vorbestellerpreis, sonst 39 €) günstigen HDMI-Stick aus, der quasi das Gleiche können soll, wie das mit aktuell 99 € bepreiste fireTV. Also gut, der Stick ist da, ausgepackt und installiert – wie hält er sich denn nun?

Eines vorweg: völlig unbemerkt hat auch Google am Tag des fireTV-Sticks den NEXUS Player endlich nach Deutschland gebracht. Allerdings, und ich habe nebenbei bemerkt auch nur drei HDMI-Anschlüsse (DVD, ChromeCast, fireTV), für den 1:1 umgerechneten US-$ Preis, nämlich 99 Euro. Und dann noch mal gute 49 Euro on Top für den Spielecontroller. Aber dies nur am Rande.

Der fireStick selber ist einfach handzuhaben. Auspacken, an HDMI anschließen, einen „bestromten“ TV-USB-Anschluss mit dem mitgelieferten Kabel mit dem Stick verbinden (oder das Netzteil in die Steckdose drücken) – schon beginnt die Installtion auf dem Fernseher. WiFi wählen, Updates checken (und klar, ein neues gibt es immer, dass installiert werden will), Begrüßungsvideo kucken – los gehts! Und: wer noch kein Prime-Kunde ist, kann direkt einen Monat geschenkt bekommen…

Der Aufbau ist wie beim fireTV. Die amazon-Services in gewohnter Reihenfolge. Enttäuscht bin ich etwas, dass zwar meine Watchlist komplett gesynt wurde (hey, das ist ja wohl klar!), nicht aber meine zuletzt gesehenen Filme und Serien – ehrlich gesagt, diesen Punkt habe ich auf dem fireStick noch gar nicht gefunden!

Sonst kann ich mich nicht beklagen. Netflix App läuft. Meine Musik: ist da. Film- und Serienangebot: wie eben für Prime-Kunden, alles inklusive. Und stetig wachsend. Bilder: Check…

Einzig nervig: der Stick ist nicht ganz so mit Rechner-Leistung ausgestattet, wie das fireTV. Da bleibt gerne mal was für nen Bruchteil (oder auch die ganze) Sekunde hängen. Kurz gesagt: es dauert alles ein bisschen. Auch werden sich wohl viele, die das fireTV haben, schnell genötigt sehen, die mitgelieferte Plastikbombe, die sich Fernbedienung nennt, gegen die aufpreispflichtige „tolle“, die dem fireTV beiliegt, auszutauschen (oder kurzerhand die fireTV-Remote auch mit dem Stick koppeln). Und ja, die kostenlose App funktioniert – aber wer wir denn ständig sein Handy mit laufendem Bildschirm neben sich liegen haben?

Für 19 Euro eine preiswerte und wirklich rentable Anschaffung, vor allem, um ältere Dumm-TVs nun auch endlich „online“ und zu amazon’s Angebot zu bringen. Und wer es versäumt hat, sollte sich nicht ärgern – und zugreifen. Es macht wirklich Spaß!
Bei mir ist der Stick schneller als die auf dem smartTV installierten Nextflix und amazon-Prime-Apps. Obwohl der TV mit Ethernet am DLS hängt und der Stick „nur“ per WiFi verbunden ist.

Fazit: wer das fireTV nicht kennt und nicht so viel Geld ausgeben möchte und auch in der Lage sein will, einen Hotel-TV mit Film und Serien zu beglücken: ran an den fireStick!

Wie sich der Stick, auch mit einem amazon Spiele-Controller so schlägt? Dranbleiben, ich teste das gerade…! Ebenso wie die neue „Spiegelung-XRAY-Technik…