SPOILER-ALERT: so geil ist der neue Bond (ja!: „Spectre“) – Komma, aber…:

England-Premiere, dicht gefolgt von der Deutschland-Premiere… Vorpremieren quer durch ganz Europa… ich habe echt versucht, mich jetzt lang genug zurück zu halten, aber jetzt wird es endlich Zeit: wie ist der neue – und hoffentlich nicht letzte!!! – Bond mit Daniel Craig so? Kurz gesagt: er toppt einfach alles bisher dagewesene! ABER:

Wie gesagt: Spoiler-Alarm! Ich nehme KEINE Rücksicht auf jemand, der den Film noch NICHT gesehen hat. Letzte Chance, hier mit dem Lesen aufzuhören…:
Gut, Du willst es so, also los:

Wir kennen ja alle den typischen Beginn: gleich mal live rein in Bonds aktuelle Mission. Hierfür ist er in Mexiko unterwegs. Wie wir erfahren werden, wohl nicht so ganz offiziell… aber das ist das schöne an den Craig-Bonds: sie sind eine Fortsetzung der Fortsetzung vom letzten Teil. Wer Skyfall nicht mehr im Kopf hat, schnell bei Netflix „nach“-kucken, dann erst ins Kino kommen. Wobei… Ein Quantum Trost wäre auch nicht schlecht… Egal… Bond ist also auf Mission unterwegs und die… glaubt er überzuerfüllen. Klar, der Böse überlebt und so geht es plötzlich im Hubschrauber weiter. Die Rolle kennen wir alle bereits aus den Trailern – aber wie Bond und der Bösewicht durch die G-Kräfte ihren Kampftanz in luftiger Höhe aufführen hat schon was nie da gewesenes.

Wir erleben heiße Action – und leider auch den unsäglichen Walz, der dem Film so ein wenig die Stimmung nimmt! – in Rom. Ich muss sagen, wenn ich die Wahl zwischen dem Aston (und ein paar Lachern) oder den verfolgenden Jaguar hätte – ich wäre auf jeden Fall in den Jaguar eingestiegen… aber ok, Bond wäre ja nicht Bond, wenn er den DB10 nicht gleich komplett zerstört, also, warum nicht in den Fluss werfen…

An coolen und Situations-komischen Momenten wird nicht gespart! Es gibt genug zu schmunzeln und zu lachen, vor, während und auch nach der Action. Auch hier: typisch Bond. Brilliant, wenn auch viel zu kurz kommt der BBC-Serien-Sherlock-Holmes-Gegner, der sich natürlich nicht nur als der arrogante Bastard heraus stellt – sondern: Tata: als der ultimative Böse. Oder doch nicht? Auf jeden Fall ist die Idee, Bond durch eine Drone zu ersetzten und dies alles mit totaler Überwachung abzusichern sicherlich keine Idee, die nur für den Film geschrieben wurde. Gut, dass Q das ganze noch rechtzeitig aufhalten kann (kann er es wirklich? Der nächste Teil wird es uns zeigen).

Ein paar Länder weiter trifft Bond dann endlich den vermeindlichen Kopf, Leiter und wasauchimmer von Spectre. Walz. Ab da wird der Film das erste mal so richtig langweilig. Dummblabla Dialoge der selbst syncronisierten Art, ein bisschen Folter (die komischerweise trotz all der High-Tech daneben geht, erinnert mich an die Besetzung der Rolle mit Walz) – und die Flucht mit unglaublichem Zielvermögen von Bond. Riesen Explosion, und hallo London!

Klar, Walz ist leider noch nicht raus, er muss noch mal ran – aber das ist jetzt kein Spoiler, dass denkt sich jeder, der schon mal einen Bond oder einen Krimi gesehen hat. Klar, eine Explosion die mal kurz die Erdrotation stoppt killt doch keinen ernst zu nehmenden Gegner (nicht war, Die Hard?) – also warten wir auf seinen erneuten Auftritt und die flachen Sprüche, die er dann zu sagen hat. Na ja, irgendwie passt die Rolle ja doch zu Walz.

Spannend geht die Sache dann zu Ende: Frau retten, glücklich sterben – oder aus dem alten MI-5-Quartier raus kommen, bevor es in die Luft fliegt? Bond wäre nicht Bond, wenn er nicht beides schaffen würde… dann noch mal vom Boot auf der Thames einen Heli abschießen, Walz letztes Gelaber ertragen – und den Held ruhmreich in den brennenden Nachthimmel mit seiner Heldin verschwinden sehen… bevor er dann doch wieder auftaucht, um sich… na ja… wer weiß…

Das erste Fazit:
Der Bond toppt von der Story, der Länge und auch von der Action alles, was bisher da gewesen ist. Aber: er kommt an Skyfall nicht ran.
Der bleibt einfach der beste Bond bisher. Auch wenn die Skyfall-Geschichte an sich konsequent weiter erzählt wurde. Und M, also Mrs. M., einen kurzen „Auftritt“ hatte. Und es im nächsten Teil sicherlich auf dieser Basis weiter gehen muss… und das hoffentlich noch mal mit Craig!

Die Orte und die Kulissen sind wieder gigantisch gut gewählt und Bonds Schneider hat wieder genäht, was das Zeug hielt, um ihn gut aussehen zu lassen. Die Darsteller sind, größtenteils, einfach super. Der eine hätte mehr, der andere am besten gar nicht auftreten sollen… aber, so ist es nun mal.

Wie ich schon am Ende des Films getwittert habe:

Walz Rolle hätte echt jeder andere spielen können – und sollen!!!!

— Steve Schutzbier (@aviationsteve) November 4, 2015

Aber: Wenn die DVD da ist, wird sie trotzdem gekauft und ins Regal gestellt.

Alles in allem ein spannender Abend mit einem echten Highlight der Film- und Bond-Geschichte! 

SPOILER-ALARM: Mission Impossible 5, so war der Film

Als bekennender Premieren-Verweigerer komme ich zwar später erst zu den Filmen, dafür aber in Ruhe und eben auch in leeren Kinosälen. Nun war es endlich also Zeit für MI:5. Und, obwohl Tom Cruise mitspielt, hatte er auf Anhieb das Potential, meine Top-Eins der Mission Impossible-Filme zu verdrängen. Im Unterschied zu dem normalen Kinogänger fand ich den vierten Teil eher so lala, reine Effekthascherei, viel zu übertrieben.

Allerdings ist, was die Einnahmen mit allem Drum und Dran angeht, der vierte Teil – bisher – der erfolgreichste. Komisch… kein typischer Vorspann, die Geschichte eher vom andern Planeten und viel zu viel wirklich unrealistische Effekte – und dann dauernd diese BMWs mit dem Motorengeräuschen von echten Autos… Nein, für mich kam einfach nichts an den ersten Teil ran. An die Klassiker und somit an die Serien angelehnt, ein super Vorspann und die Musik nicht einfach für den MTV-Award gemacht… spannende Story, tolle Locations…

Aber dann kam MI:5 (ACHTUNG, SPOILER!!!): Alleine der Anfang, den jeder aus dem Werbevideo kennt, wenn er an dem Airbus Militärjet hängt (als ob das Teil den Abflug wirklich geschafft hätte…) und nun also während des Steigvorgangs weiter außen hängen bleibt… bis hin zu der Auflösung des IMF und seiner raffinierten „Flucht“ mit allen was so dran hängt… sehr gut gemacht. Und dann geht auch schon die Action los. Motorradrennen, BMWs schrotten und drei Minuten Luft anhalten… da wird einem als Zuschauer nicht langweilig.

Und natürlich bleibt er seinem Trend, mindestens ein Mal (diesmal sogar zwei Mal, wenn ich mich recht erinnere) drauf zu gehen und für tot erklärt zu werden, treu. Gut, kann man mögen, macht ihn weniger zum Held und den Rest auch nicht unbedingt „glaubwürdig“, aber das ist wie Terminator kucken und über Basic-Programmierung und 3D zu diskutieren.

Lange Rede, gar kein Sinn: meine neue Nummer eins der MI-Serie ist: Der fünfte Teil! Die Geschichte ist echt gut, der Gegner nervt zwar mit der Syncron-Stimme aber gut gespielt und perfekt bis zum Ende einfach immer einen Schritt voraus! Spannung pur und reichlich Action!
Vorspann wie man ihn erwartet, Musik eben Musik und viel auf dem klassischen Thema der Oper aufgebaut… Schön zu sehen, toller Spannungsbogen, nette Effekte und angenehmes Hintergrundgeplätscher der Musik.

Wer sich überlegt, ihn noch anzusehen, sollte den Plan baldmöglichst in die Tat  umsetzen, mit dem neuen Teil ist wirklich eine lange aber nicht minder spannende MI-Fortsetzung gelungen. Ich bin gespannt, wie MI:6 das dann toppen will (und vor allem, wann)…

amazon fire TV spricht nun auch endlich Netflix

amazon hatte versprochen, dass Netflix noch auf den eigenen TV im Oktober kommt – und das Ziel wurde auch „nur“ um einen Tag verfehlt. Heimlich kam ein neues Firmware-Update und schon war die App im eigenen „Store“ auf dem TV zu finden.

Ein bisschen tricky für jeden, der von Anfang an gleich starten wollte, war die App im Bereich „Belieb“ und „Unterhaltung“ nicht zu finden, erst nach und nach tauchte die Netflix App dann auf.

Auch waren noch gewisse Startschwierigkeiten zu überwinden: ich musste mich anfangs bei jedem Start der App erneut einloggen (nervig!), auch nicht das komplette Angebot lies sich sofort abspielen… seltsame Fehlercodes und ein paar Tage mussten vergehen, bis dann endlich ein „erzwungener Neustart“ in Form von Kabel ziehen das fireTV dazu bewegte, fehlerfrei zu laufen…

Als Dankeschön gleich mal Skyfall angesehen und diesen Blog dazu geschrieben.

Also: checken, dass die neueste Firmware drauf ist, mit Geduld durch den „App“-Bereich suchen, installieren – und im schlimmsten Fall man den Stecker für ein paar Minuten ziehen – und schon ist Netflix auf dem amazon fire TV und läuft tadellos.

Viel Spaß!

Wie versprochen: neun Wochen gymondo – und was ist aus mir geworden?

Vor neun Wochen habe ich Euch mitgeteilt, dass ich meine ersten Wochen gymondo durchgestanden hatte und gleich mal fast zwei Kilo los wurde. Auch habe ich ein Jahresabo abgeschlossen. Aber: wie ging es weiter? Blieb die Motivation, verschwand noch mehr Gewicht? Hier das versprochene Update…

Kurz gesagt: mein „Schlank in zehn Wochen“ Kurs ist nun in der neuen Woche angekommen. Ab und an musste ich einen Kurs mal um einen Tag verschieben, sei es, dass ich nicht realisiert hatte, dass an dem Tag zwei Einheiten fällig waren oder aber dass ich auf der Autobahn so lange fest hing, dass ich freiwillig gesagt habe, das wird erst morgen.

Aber ich habe die neun Wochen bisher brav jeden Tag meine Übungen gemacht. Ich habe in den ersten Wochen schnell und dauerhaft zwei Kilos verloren, danach eine „Dürrephase“ durchstanden, in der sich nichts mehr bewege – aber wenigstens auch nicht aufwärts.

Seit letzter Woche bin ich endlich, Meilenstein eins, unter 110 Kilo. Damit habe ich mit Übungen von Montag bis Freitag und einer Länge von nie über 45 Minuten in gut neun Wochen also schon mal fünf Kilo runter – für mich, ohne bisherige (weitere) Einschränkungen, weder beim Essen noch so wo, ein voller Erfolg.

Mein Kurs geht nun in knapp zwei Wochen mit dem Ende der zehnten Woche zu Ende. Und dann?
Mein Plan ist ganz einfach: Entweder, ich finde einen weiteren Abnehm-Kurs… oder, ich starte den aktuellen einfach erneut. Wiederum zehn Wochen, mal kucken, ob ich es in dieser Zeit unter 105 oder an die 105 Kilo schaffe…

Für mich war Gymondo bisher also ein voller Erfolg, den ich auch die nächsten Wochen noch eifrig fortsetzen werde. Meine Twitterwaage wird täglich berichten, ich schreibe wieder was dazu, wenn ich mit dem neuen/gleichen Kurs erneut an den Start gehe…

amazon fireTV und der zugehörige Controller: aufgebaut und Inbetriebnahme

Schade, dass das Paket mit Hermes gestern zu spät für den letzten Postlauf geliefert wurde, so dass ich erst heute, nach 2,5 Stunden Autobahn, in der Lage war, das fireTV in Betrieb zu nehmen und den passenden Controller zu verbinden. Somit kommt hier und heute mein erster Eindruck…: Freitag Abend Programm mit dem amazon fireTV.

Ich konnte es kaum fassen, als es in Deutschland plötzlich auftauchte – und dann für Prime-Kunden auch noch die Hälfte günstiger war. Auch wurde der von Anfang an avisierte Liefertermin 25.09. gehalten. Juhuuu!

Das ist alles beim fireTV dabei
Das ist alles beim fireTV dabei

Aber, wie schlägt es sich denn nun?
Verpackt ist es super. Amazon hat die Sache mit dem „frustfreien Verpacken“ mittlerweile perfektioniert. Das schöne an der Sache ist: Batteries included! Kein langes suchen im Haushalt nach passenden Batterien für die Fernbedienung, alles dabei (bis auf das HDMI-Kabel, aber hey…das war klar!)

Anschlüsse am fire
Anschlüsse am fire

Angeschlossen ist das fireTV auch gleich: Strom dran, HDMI dran, Batterien in die Fernbedienung – und schon kann es los gehen. Da ich es für mich selber bestellt habe, ist es ab Auslieferung bereits mit meinem Amazon-Account verbunden. Das ging ja schnell – und einfach… Noch schnell die WiFi-Daten eingeben… das geht schnell von der Hand, da man am Ende des Blocks auf der anderen Seite wieder an den Anfang der virtuellen Tastatur springen kann.

Online läuft – und dann erst mal das aktuelle Update laden und installieren. Dazwischen startet das fire automatisch zwei Mal neu – und schon ist man in der Übersichtsseite. Erster Eindruck: echt amazon (und das meine ich positiv!). Instant Prime Video: check. Meine Musik: Check. Meine Bilder: Check. Meine gekaufte Serie: Check.

Erste Amtshandlung: Update
Erste Amtshandlung: Update

Einzig die Fernbedienung stört mich ein bisschen: sehr schick im Design – aber mit den Knöpfen ein wenig zu viel Plastik. Klack klack. leichtes hängen bleiben inklusive, ab und an. Schade.

Ach ja: und die Ankündigung, dass Netflix und Maxdome auf dem fireTV laufen, stimmen (aktuell) definitiv nicht! Es ist aktuell alles amazon – und nur amazon… ich hoffe, das nötige Update kommt bald (ein Workaround ist übrigens schon im Netz, werde ich morgen mal in Ruhe testen).

Aber zurück: Nach der Einrichtung gibt es einen kleinen Comic, der einem zeigt, wie man mit den wichtigsten Sachen am fireTV umgeht. Und… vor allem mit dem Sprachassistent… Und, was soll ich sagen? Apps, Spiele, Musik und Filme (oder Kategorien) – es hat bisher alles geklappt (und am Besten klappt es, wenn es bei amazon vorhanden ist). Ich bin begeistert!

Der Aufbau ist nüchtern-funktionabel, die Bildschirmseiten intuitiv zu bedienen. Das Navigieren läuft flüssig und ohne Verzögerungen. Im Ganzen ist das fireTV ein wirklich Hardware-seitig abgestimmtes System, das voll auf die amazon-Inhalte abstellt und diese wirklich optimal wieder gibt!

Aber halt – da gibt es ja noch die Rubrik: Apps. Und Spiele.
Auch dafür hat sich amazon was einfallen lassen: einen Game-Controller (Bluetooth).
Für 40 Euro gibt es (soeben per Mail erhalten) einen Gutschein über 5,49 Euro für ein Spiel. Sonst kann man alle Spiele, die man über den amazon App Store (und die kompatibel sind) automatisch auch auf dem fire zocken. Und vor allem: mit dem Controller.

 

Controller, noch verpackt...
Controller, noch verpackt…

Eingerichtet ist der gleich – und ein echter Zocker, im Unterschied zu mir, hat mit Sicherheit, was die vielen Tasten angeht, kein Problem, sofort erste HighScores zu knacken – eingerichtet und verbunden ist das Teil in unter zehn Sekunden.

 

Und hier die andere Seite mit Knöpfen drauf
Und hier die andere Seite mit Knöpfen drauf

Einzig störend finde ich, dass das fireTV sich nicht ausschalten lässt. Es geht zwar nach 30 Minuten in „einen“ Ruhezustand – allerdings ist das Gerät immer online um evtl. Update zu installieren. Auch stört mich, dass Netflix noch nicht da ist – und erst ein Update im Oktober das offiziell lösen soll… ich bin gespannt.

Nichtsdestotrotz bin ich nach den ersten Stunden, den ersten Spielen (Asphalt 8 und so), der Musik und auch dem Gerät an sich – vor allem der wirklich genialen Spracheingabe!! – total begeistert.

 

Klar – ein Langzeittest folgt noch! Aber Stand heute: KAUFEMPFEHLUNG!

 

Auch das kann nur amazon: So unglaublich viel Zufriedenheit für den eigenen Thron! Danke! 🙂

Thron-Sunny
Thron-Sunny

Wenn Sport langweilt, doch zu Hause im Wohnzimmer machen?!? Der Gymondo Check!

Dauernd nur auf dem Heimtrainer sitzen, langweilt mich. Ins Studio gehen, ja, aber bitte nicht alleine – und auch nicht jeden Tag! Abends nach der Arbeit noch rauf auf’s Fahrrad und ne Stunde durch den Wald? Klar, aber bitte nicht bei Regen und zwölf Grad puls! Also, was tun? Wie schafft man es, Sport zu treiben, wenn „immer was nicht passt“? Mit Abwechslung und Motivation – wann immer man will? Gymondo ausprobieren! Hier mein Schnelltest nach den ersten (kostenfreien) Tagen…

Ich habe mich also vor einer Woche für sieben kostenlose Tage Training online angemeldet. Aber auch erst, nachdem ich in der GQ von dem 10-wöchigen Abnehmkurs gelesen haben… klar, dass ich mich auch dafür angemeldet habe. Vorteil ist, dass die Trainingsvideos, im Chrome aufgemacht, sich mit einem Klick problemlos auf den ChromeCast und damit auf den TV übertragen lassen. Kein Kabelgewirre, einfach nur ein Klick und über das WiFi läuft das Video auf dem Schirm.

Also – Matte auf den Boden und los geht es. Klar, Fett weg ist kein Geheimnis! Hoher Puls, viel Schweiß und immer auf die Oberschenkel… aber auch das wird mit der Dauer einfach langweilig, vor allem, wenn man es alleine zu Hause macht…

Der Vorteil ist, dass man sich das Programm über die zehn Wochen individuell einteilen kann. Ich habe mal von Montag bis Freitag ausgewählt, was mir die Wochenenden frei gibt – oder die Möglichkeit, zusätzliche Workouts einzulegen. Auch gibt es die Möglichkeit, den einen oder anderen Kurs „zu schwänzen“ – was ich in der ersten Woche auch noch nicht in Anspruch genommen haben…

Und was soll ich sagen? Jeden Tag ein „anderes“ Problem. Klar, „anders“ ist relativ zu sehen… es bleiben ähnliche Muskelgruppen, schließlich soll viel Fett schnell verbrannt werden. Aber: Trainer(in) und Mitmacher wechseln. Auch die Anforderungen sind mal mehr mal weniger. Schön an der Sache: sämtliche Übungen, durch die ich mich bis jetzt mal mehr mal weniger erfolgreich „durchgequält“ habe, klappen ohne zusätzliches Equipment. Sportschuhe und eine Matte reichen – ein Theraband ist auch nicht verkehrt, habe ich bisher aber nur genau ein Mal gebraucht.

Also habe ich die letzte Woche jeden Tag (am Wochenende habe ich zwei zusätzliche Fat Burn Workouts durchgeführt) mit unterschiedlichen Längen mein Fat Burn Programm durchgezogen. Und ohne „sonst“ was zu ändern, gleich mal 1,5 Kilo abgenommen. Sicherlich kucken die Nachbarn ab und an noch irritiert (Nachteil einer Erdgeschoß-Wohnung), aber hey: EIN KOMMA FÜNF KILO!

Am Wochenende gönne ich mir jetzt erst mal eine Pause, bevor es Montag Abend dann wieder munter weiter geht! Ich mag die Art, wie einem die Übung vorgemacht wird und die möglichen drei Varianten (leicht, mittel, schwer) gezeigt werden. Warm-Up, Challenge, Übungsrunden, Cool-Down. Und das von 10 bis 45 Minuten Dauer. Da ist für jeden was dabei!

Falls sich jemand animiert fühlt, das auch testen zu wollen, bitte hier klicken: http://www.gymondo.de/referral/u87yf11c66gj.

Ich mache jetzt mal noch zwei, drei Wochen weiter – dann werde ich berichten: Motivation weiter da? Immer noch mit Spaß an der Sache? Weiterhin auf dem Weg zur Bikinifigur?
All das sollte ich eigentlich bejahen, da ich mich mittlerweile für ein (zur Sommeraktion vergünstigtes) Jahresabo angemeldet habe und am überlegen bin, das Fitness-Studio zu kündigen… also, mal abwarten, was ich in ein paar Wochen zu berichten habe…
Und wer so lange nicht warten will, mein Gewicht gibt es ja täglich auf Twitter

„No pain, no game“.

Der September wird heiß!

Leute, haltet das Urlaubsgeld zusammen. Da der „goldene Herbst“ wohl schon vor zwei Wochen angefangen hat, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Flucht nach Süd (oder Nord, wer sich gleich direkt vorbereiten will) – oder aber: begeisterter Konsum. Und dafür ist der September wie geeignet.

Die Highlights, die auf uns zu kommen:

Die Internationale Funkausstellung (IFA) mit den neuesten Highlights um alles, was „funken“ kann – die Zeiten, wo man sich hier „nur mal schnell“ seinen neuen Fernseher ansehen konnte, sind lang vorbei! Hier kommen auch die neuesten Handies auf den Markt, wie z.B. das Phablet von Samsung, das Galaxy Note S4! Wer ein großes Display liebt und auch gerne mit dem (integrierten) Stift Notizen machen möchte, Augen drauf! Technisch sicherlich ein absolutes Highlight am Markt, das Seinesgleichen gar nicht sucht – da da nix ist, was nur annähernd mithalten kann!

Auch werden die bisherigen smartTVs, zumindest von Samsung, schlauer – der Hersteller hat, ohne ins Detail gehen zu wollen, neue Apps für bestehende Systeme angekündigt. Nachdem nun endlich auch Maxdome (überarbeitungswürdig, viele Aussetzer) und watchever.de in neuer Version (NUR GEIL! Das will ich jetzt auch so auf den Tablets haben!) gekommen sind und die bestehende Lovefilm-App nun, zumindest in der Auswahl schon mal „amazon instant prime“ heißt (gut gemacht, aber da geht echt noch mehr!!!) – fehlt mir aktuell nur NetFlix. Und da sollte sich Samsung NICHT von Netflix oder der Konkurrenz überholen lassen, die IFA ist im September, der angekündigte Netflix-Marktstart auch!

Ebenso spannend, wenn auch wohl parallel, kündigt Motorola, dank langer Bedenkzeit zu dem Angebot von Lenovo immer noch eine „Google-Company“, die Moto360 als auch wohl das nächste und vermutlich letzte NEXUS6-Handy (oder sogar noch ein NEXUS9-Tablet?) an und nennt endlich Details. Sollte es mit der NEXUS-Serie leider doch schon zu Ende gehen, wird wohl Motorola das erste „Android Silver“ Gerät bringen, man munkelt, das Moto M+1… vielleicht sogar schon 64 bit… und mit Android L… das wäre was?!?

Auf jeden Fall scheint sicher, dass die Moto 360 ab dem 05.09.2014 zu kaufen sein wird, wohl um die (max.!) 250€! (Lass Euch Zeit, mein Erfahrungsbericht kommt, auch wenn ich erst bestellen und auf Lieferung warten muss, da ich keine Vorab- oder Presseexemplare (warum eigentlich nicht, Google/Motorola?????) bekomme. Aber, wenn die Uhr nur die Hälfte dessen erfüllt, was die Vorgerüchteberichterstattung so brachte… ist es halt ne AndroidWear Uhr in rund… nein, Spaß – dann wird DAS DER Durchbruch von smartWatches im Markt!

Tja, was kommt noch… hmmm… Apple zeigt wohl einen Dummy von iPhone6, ob nun in groß oder klein ist ziemlich egal, da sich sowohl das kleine (jetzt Billiggerät) oder das große (wohl bei oder über 1.00 Euro) wie Scheiße über den Markt kippen wird – sollte die Produktion mit Saphirglas und den technischen Unwägbarkeiten doch noch klar kommen… aber spätestens zu Weihnachten 2015 werden die ersten Vorbestellungen (dann aber mit defekter Lauter-Leiser-Taste) endlich ausgeliefert.

Und sonst? Apple kann froh sein, wenn das iPhone für eine Präsentation ohne Schrauben zu verlieren kommt, Samsung definiert Phablet-Technik neu, Google kommt mit Android L und Motorola wird das Gerät und die Uhr bringen – und ILA ist auch… jetzt wenn noch das Wetter passt, alles klar!

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Nachtrag, noch bevor Veröffentlichung des Posts: Auch LG hat wohl eine „runde“ SmartWatch im Angebot, die auf der ILA kommen wird. Aktuell ist LG neben Samsung (nur über Google Play Store) Anbieter einer AndroidWear Uhr (in Viereckig), wobei aktuelle Berichte zu der Samsung Uhr Hautunverträglichkeiten der Träger an Stelle der (wohl ab“färbenden“) Metallkontakte für den Ladestecker auf der Haut verursachen. Tweets berichten, dass LG behauptet, nix falsch gemacht zu haben und daher auch Umtausch nicht akzeptiert… finde ich ein wenig peinlich und daneben, weswegen mich eine LG-smartWatch nicht weiter interessiert, ob achteckig oder Hologramm…!

Die nicht-TV-Tipp vom Krankheitswochenende…: Terminator, die Sarah Connor Cronicles

Eigentlich mal ich die Terminator-Reihe an Filmen. Technik trifft Surrealität, nett verpackt, ohne viel Worte – und das Ende ist auch immer schon klar. Also, quasi wie ein Porno. Mit Terminatoren… egal, Ihr habt das Bild…

Um so mehr freute es mich, dass Watchever (schon in der Panik vor dem Netflix Markteintritt?) die kompletten beiden Staffeln der Sarah Connor Chronicles im Angebot hatte. Leider (oder zum Glück) passend zu meinem unfreiwilligem langen Wochenende mit krank sein.

Also, da ich ärztlich angehalten war, das Bett zu hüten (immer langweilig, wenn man muss), kamen mir ein paar Folgen Staffel 1 und viele Folgen Staffel 2 sehr recht.

Die Schauspieler haben alle nichts mit denen zu tun, die in den Filmen dabei waren – aber es zählt die Story, die Effekte und auch sonst alles…. Es geht in der ersten Folge (ACHTUNG, AB HIER DURCHGEHENDER SPOILER ALARM BIS ZUM FAZIT GANZ UNTEN!) nach dem Traum und dem Weltuntergang gleich mal ran an die beiden Terminatoren. Klar, die gute ist ein junges Ding, künstlich wie Wachs (und das hält sie bis zu ihrem Ende durch), der Böse ist Lehrer… also, Vertretungslehrer… egal, wer braucht diese Details? Entscheidend ist, dass er eine Knarre mit einem Messer aus seinem Oberschenkel holt. HEYAAA! Welch geiler Start.

Dann die Flucht, mit mehr oder weniger intelligentem Terminator im Nacken. Oh ja – dann noch die Zeitreise. Zeitgleich wird der Terminator böse aber erst mal gründlich terminiert. Plasmasonstwas-Waffe… aber das hindert seine Einzelteile nicht, doch mit auf Zeitreise zu gehen. Komischerweise werden die Teile in unterschiedliche Orte gebeamt (?????), aber er baut sich quasi per remote control wieder zusammen (nett, wie er die Haut bekommt um sich danach beim Schönheits-Chirurgen die Falten glatt ziehen zu lassen).

Und dann ist die erste Staffel irgendwie aus. Aber… es sieht sich echt gut an, bis dahin.

Also, ran an die zweite Staffel. Aaaah – rothaariger gut getarnter Flüssigterminator? Endlich wird es spannend… nein… doch nicht… oh je, Folge aus… und siehe da… 21 weitere Folgen und plötzlich taucht in jeder Folge mindestens ein neuer Terminator auf, der in knapp 40 Minuten – ÜBERRASCHUNG – gekillt oder doch schwer lädiert werden will… Aha…
Manchmal muss man an die Szene in Matrix (war es der zweite Teil?) denken, wenn plötzlich hunderte Mr. Smith gleichzeitig auf ihn und den Sportplatz rennen… theoretisch kann in der Zukunft kein „menschlich gestalteter“ Terminator mehr sein, da die alle in die Gegenwart, Season 2, gebeamt wurden…

Kurz gesagt, und somit zu meinem Fazit:
Wer wirklich NULL Erwartungen hegt und krank ist oder sonst irgendwie viel Zeit hat: reinziehen. Aber auf eine Enttäuschung vorbereitet sein.
Wer den tatsächlich vorhandenen Wortwitz von Arni bzw. aus den Filmen erwartet und auch gerne eine wirklich stimmig (Ihr wisst schon… was ich meine!) gute und action-reiche Story sowie eine gute Umsetzung per Darsteller und special f/x erwartet: Schon mal die Umdrehungen einer Waschmaschine bei einem 1.600-er Schleudergang gezählt? NEIN? SOFORT MACHEN!

Nur für Hartgesottene zu empfehlen! Alle anderen: werdet nicht krank und genießt den Sommer gefälligst draußen! Ende. Punkt. Aus.

 

Google ChromeCast nun endlich auch in Deutschland… so gehts!

Gut, dass ich diversen Angeboten, die schon seit geraumer Zeit auf amazon oder ebay aufgetaucht sind, kategorisch widerstanden habe – Google hat es diese Woche endlich geschafft und den ChromeCast, einen HDMI-Streaming-Stick, für den Kampfpreis von 35 Euro, auch in Deutschland auf den Markt gebracht. Das Streaming-Angebot ist aktuell noch ein wenig dürftig – aber mit Maxdome und Watchever sind immerhin schon mal zwei namhafte Angebote mit dabei.

Installiert ist der Stick ganz einfach: In einen freien HDMI-Port, dann entweder durch einen USB-Port am TV mit Strom versorgen oder mit Hilfe des mitgeliefertem Netzsteckers aus einer Dose. Schon ist das Teil fertig installiert. Telefon, Tablet oder Laptop schnappen, auf eine Webseite gehen und eine App laden – schon verbinden sich Stick und Gerät miteinander. WiFi-Netz einrichten (hierbei passt die App beflissentlich auf, dass keine Tipp-Fehler entstehen, finde ich gut!), neuestes Update saugen, Neustarten. Fertig. Klingt jetzt umständlich, ist aber so was von einfach zu realisieren, ich bin begeistert.

ChromeCast im TV
ChromeCast HDMI

Allerdings muss Google schnell und die bisherigen Anbieter noch mal gründlich nacharbeiten. Mit Watchever bin ich per Twitter schon in Kontakt: Jeder ChromeCast (ja, ich habe jetzt schon zwei davon, ok…) wird als separates Gerät gelistet – das macht mir die Liste von max. fünf erlaubten Geräten zu schnell dicht… Auch klappt der Stream von offline geladenen Filmen und Serien noch nicht so wirklich.

Der Stream von Webseiten auf den TV (was somit auch z.B. Spotify über den TV bringt, wer von Euch eine Soundbar sein Eigen nennt, versteht meinen Gedanken) läuft flüssig – aber eben mit der WiFi-Netz-bedingten Verzögerung. Aber flüssig. Und top! YouTube läuft super, vor allem die HD-Videos kommen glasklar an. Ich bin begeistert.

Aber, zugegeben: Google muss da noch mal ran. Auch müssen die Anwendungen und die Anbieter schleunigst mehr werden! Dringend! Schnell! Jetzt! Sofort! Dann wird sich auch die Verbreitung dank der einfachen und unkomplizierten Installation und des Kampfpreises in Windeseile durchsetzen… ich sehe bei dem Teil echt noch viel Potential!

Also, probiert das Teil doch einfach mal aus!

ChromeCast Update
ChromeCast Update

Politische Serien, mal mehr, mal weniger mit Realität…

Passend zu meinem Blogpost zum Thema Netflix passt das heutige Thema: Politische Serien, die uns ein wenig versuchen, die USA näher zu bringen. Aktuell laufen, wahlweise im Free-TV bzw. auf DVD oder auch über watchever im Streaming, die Serie „Boss“, die uns das Bürgermeisteramt von Chicago näher bringt als auch „House of Cards“ (Season 1) zu den Verhältnissen zwischen Weißem Haus und Senat.

Beginnt House of Cards gleich mit der Schmerzbefreiung des Hundes der Nachbarn und steigert sich dann bis zu einem Mord, bis die erste Staffel vorbei ist (ich schreibe hier nichts, was nicht auf dem Klappentext der DVD steht…!) und uns in Zwischenzeit nach dem Motto „Was kostet die Welt“ einen täglichen Einblick zwischen zu Hause, Presse, Präsident und Arbeitsplatz schafft, startet Boss mit wunderbaren, fast schon touristischen Aufnahmen von Chicago. Erst langsam startet der machthungrige Bürgermeister durch und lässt uns in seine Intrigen und den täglichen Kuhhandeln blicken – mit allen Mitteln und Methoden… die mit Sicherheit auch deshalb in Chicago spielen, da diese Stadt ja auch nicht immer einen tadellosen Rufe genießen durfte – und was der Serie in diesem Zusammenhang den wirklich authentischen Schliff bietet. Allerdings, nicht zu letzt für das spannende Moment, wird die Sache schnell ein wenig Hollywood-lastig, wenn die erste Toten in Baustellenzement verschwinden und eine seltene Krankheit den Boss langsam dahin rafft. Ähnlich weiter geht es in der zweiten Staffel… nur, dass einige bekannte Gesichter die Seiten gewechselt haben…

Ganz im Unterschied hierzu Kevin Spacey in seiner Glanzrolle in House of Cards: eiskalt, skrupellos – aber mit einem Plan, der, wenn auch mit Umwegen, aufgeht. Stets kontrolliert und das Geschäft und die Zukunft im Griff. Fein gekleidet, ganz seiner Tätigkeit (und Rolle) untergeordnet.
Wer die ersten beiden Folgen geschafft hat, kennt die wichtigsten Player, die einen durch die erste Staffel begleiten. Und dann beginnen die Ereignisse…

Beide auf ihre Weise sehenswert, aber mit Sicherheit nichts für „jedermann“…

House of Cards: FreeTV und auf DVD

Boss, Season 1&2: bei watchever