Das neueste GoogleWear Update ist, selbst Wochen später: NUR MIST!

Ich kann bis heute noch nicht verstehen, warum Google sich von einem so billigem Produkt wie der Apple watch den Markt „aufmischen“ hat lassen. Schließlich gibt es nirgendwo eine so umfassende Vielfalt an Uhren, wie auf Android Basis. Und eben auch für wirklich alle Preisklassen, ohne, dass man sich aufregen muss, wenn die „Edition Sport“ beim runter fallen zerbricht oder eben doch im Dauereinsatz nicht so schweißresistent ist, wie man beim Kauf glauben mochte.

Auch verstehe ich nicht, wie gerade Huawei, die die spannendste Uhr für Android ÜBERHAUPT auf den Markt gebracht haben, es in über einem halben Jahr von Demo bis Verkaufsstart, es nicht geschafft hat, die TechSpecs nochmals auf die aktuelle Generation von Prozessoren und Zubehör zu aktualisieren.

Das Spannendste und beste auf AndroidWear: die HuaweiWatch.
Das Spannendste und beste auf AndroidWear: die HuaweiWatch.

Motorola, Acer, Samsung: sie alle haben mittlerweile eine neue Version oder, wie im Falle Samsung, eine „eigene“ Version auf den Markt gepackt… und Google?

Google bastelt im Hintergrund flockig an AndroidWear-Updates herum, die in der obligatorischen Roll-out-Tradition mal schnell, mal weniger schnell den Markt erreichen. Lange hat man auf die Version 6 gewartet – und jetzt wo sie da ist, wäre ich sie am liebsten sofort wieder los!

 

Sowohl meine Samsung (wieder mal als Erste der beiden) als auch meine Moto360 1.Gen haben das Update bekommen. Und beide kranken seitdem an dem gleichen lästigen Bug (und ja, ein Komplettreset hat den Bug nicht entfernt): Irgendwann im Tagesablauf verliert die Uhr die Verbindung zum Handy – und lässt sich, ab und an durch Flightmode on/off, manchmal auch nur durch grandiosen Neustart, wieder verbinden.

Das hört sich jetzt nicht schlimm an, aber wenn man sich an das Vibrieren am Handgelenk gewöhnt hat und daher nicht mehr jedes Mal auf das Gerät blickt, kann bei Abbruch der Verbindung tatsächlich das Leben an einem vorbei ziehen. Keine Twitter-Benachrichtigungen mehr, keine Anrufe, keine Messages… alles in der fehlenden Bluetooth-Verbindung zwischen Gerät und Uhr dahin.

Erschwerend scheint dieser Fehler nicht alle und jeden zu treffen, daher glaube ich nicht, dass Google fieberhaft mit einer Lösung beschäftigt ist – also werden wir wohl alle noch eine gewisse Zeitdauer damit leben müssen… mich allerdings nervt es gewaltig. So gewaltig, dass ich das erste Mal seit dem Erhalt der Samsung Gear Live vor über einem Jahr wirklich wieder darüber nachdenke, zumindest ab und an auf eine klassische Uhr zu wechseln… Und, Leute – das heißt echt was!

 

Also: Google, Hände an die Tastatur und Fehlersuche beginnen. Schon peinlich, dass neuestes Gerät, neueste App, neuestes AndroidWear und auch sonst alles auf dem Stand der kaufbaren Technik so kläglich und unbegründet aber doch reproduzierbar versagt! #fail

Das NEXUS6P im Praxistest

Es ist eine alte Tradition von mir, die NEXUS-Reihe durch Kauf auch hier zum Einsatz zu bringen. Ich mag das Konzept des reinen Andriods, auch wenn die frühere preisliche Überlegenheit mittlerweile deutlich zu weichen scheint. Daher war ich auch nicht early adaptor bei dem NEXUS6P, da ich ein Jahr zuvor bei dem NEXUS6 sehen konnte, wie es nach Weihnachten bereits die ersten 100 Euro günstiger wurde.

Da hat sich das NEXUS6P dieses Jahr, trotz Valentin-Tags-Aktion, mehr Zeit gelassen. Aber dank amazon und den Oster-Aktionen habe ich auch diesmal (nun gut, es ist mittlerweile wieder 60 Euro günstiger) immerhin erst nach der großen Günstiger-Welle zugeschlagen.

Ich finde es gut, dass Huawei das Gerät gebaut hat. Das Design ist sehr ansprechend, der „Bobbel“, in dem die Kamera und NFC sitzt, bei weitem nicht so schlimm wie bei den ersten „Beta-Bildern“ – in Summe, auch durch das Metallgehäuse, ein sehr gelungenes Gerät. Auch die Technik ist überzeugend: schneller Prozessor, Speicher zwischen 32 und 128 GB, super Display. Und: USB-C, damit eine „normale“ Schnellladung mit 3A. Macht Spaß, aber legt gleich 30 Euro zur Seite, für ein neues Anker-Ladegerät und ein USB-C-Ladekabel.

Im Vorfeld gab es wieder viele „Bendgate“- und auch „Glasbruch“-Artikel, die ich, zumindest bisher, nicht nachvollziehen kann. Klar ist das Glas, dass die Kamera auf dem „Bobbel“ abdeckt, mit Sicherheit eine unfreiwillige Sollbruchstelle – aber ohne leichten Sturz oder das dauernde drauf setzen bei Tragen des Telefons in der Gesäßtasche kann ich mir aktuell einen spontanen Selbstbruch nicht vorstellen. Wer andere Erfahrungen gemacht hat, bitte gerne in die Kommentare, damit wir alle wissen und erfahren, worauf wir noch achten müssen.

Apple hat ja mit dem iphone se den ersten Schritt zu endlich wieder dickeren Handys eingeleitet, damit dürfte das Thema „Bendgate“, das von dünnen Handys wie auch dem NEXUS6P in Kombination mit Trageweise „Heckhosentasche“ lebt, vielleicht bald wieder zu Ende gehen. Ich trage das Handy vorne als Einziges in einer Hosentasche – oder eben gleich im Sakko/Jacke. Da wird mich das Thema „Splitterglas“ um die Kamera wohl eher ereilen, als dass ich das Gerät verbiegen werde – zumindest denke ich mir das theoretisch.

Farben und Rückseite mit "Kamerahügel" und Fingerabdruckscanner - Google Huawei NEXUS6P.
Farben und Rückseite mit „Kamerahügel“ und Fingerabdruckscanner – Google Huawei NEXUS6P.

Das NEXUS6P selbst kommt mit einem USB-C-Ladegerät, dass die volle 3A-Leistung und auch das passende Kabel hierzu mitbringt. Somit ist das Gerät auch unterwegs schnell mal wieder nachgefüllt. Das Display reagiert schnell und zuverlässig, die Kamera mit dem Laser-Fokus verdient zwar nicht den Titel „weltschnellste“, aber im Vergleich zum NEXUS6 ist sie flott, auch etwas zuverlässiger im Fokus (auch gerade bei Auto-HDR+) und schreibt zuverlässig auch eine Bilderserie in den Gerätespeicher, ohne die gesamte Geräteperformance zu bremsen.

Ebenso Video: 4k, kein Problem (mehr als knapp sechs Minuten habe ich bisher aber auch noch nicht aufgenommen). Android M tut sei weiteres, um einem das Gerät schmackhaft zu machen.

Mein Fazit: Auf Huawei und deren Ankündigung, auch bei den eigenen Geräten künftig die eigene Oberfläche „weg-wählen“ zu können, sollte man echt ein Auge haben! Das aktuelle NEXUS-Gerät war für den chinesischen Konzert ein echter Door-Opener in Märkte, die bisher noch nicht oder nur sehr wenig von dieser Marke gehört haben. Auch hat es sich in Verkaufszahlen bemerkbar gemacht, ist HUAWEI nun drittgrößter Handy-Anbieter weltweit. Das alles spricht eindeutig für das Gerät. Von mir eine eingeschränkte Kaufempfehlung über 499 Euro, sonst sofort zuschlagen – aber: nicht in weiß, nicht in schwarz (selber reingefallen!) – silber ist der Hit!

 

Plus: NEXUS-Reihe von Google mit blanken Android. Schnelle Systemupdates, garantierte Versorgung für die nächsten Jahre, monatliche Sicherheitsupdates. Geiles Gerät, sehenswerte „innere Werte“, Display top, Fingerabdruckscanner, wenn auch mit leichter Fehlerrate, der schnellste auf dem Markt – und volle Integration in Android.

Nix: Farbe schwarz und weiß eher meiden, aber Achtung: silber und weiß sind meist teurer! Sollbruchstelle Kameraabdeckglas auf dem „Hügel“, Hügel steht, zwar nicht schlimmer, aber er steht bei Ablage des Gerätes auf dem Tisch „ab“.

Steve: Ab unter 499 jederzeit zuschlagen! Sonst noch ein paar Wochen warten. Wem das NEXUS6P mit seinen 5,7 Zoll zu groß ist, möge sich das LG NEXUS5X ansehen.

Meine bisherigen Android-Geräte und welche mir die liebsten sind – und warum Windows Mobile dran Schuld hat!

Ich weiß, für die meisten von Euch hat die Ära #Smartphone mit einem iphone begonnen. Aber weit gefehlt, liebe Leute, es gab viel, auch offizielle und bezahlbare Technik, die vor dem Apple-Dings bereits erfolgreich den Weg zum Smartphone überschritten hatten. Und auch wenn es immer keiner hören will: Ein Gerät war mit Android, das andere, noch frühere war aus der Zusammenarbeit von Sony und Ericsson entstanden. Das eine war auf Android (sagte ich ja schon) – und, ja, das andere auf Windows Mobile! Und, was soll ich sagen: das Windows Mobile hatte damals tatsächlich die Nase vorn!

Klar, ich kann Euch hören! Palm, Visor… darüber lässt sich streiten, wie weit man die noch mit einbeziehen möchte. Tolle Geräte – aber, mit einer Ausnahme, eben keine Mobiltelefone. Also, bleiben wir bei den Anbietern, die dieses Feld beackert haben. Klar, Nokia mit dem unbezahlbaren Communicator könnte erster gewesen sein und damit eindeutig das Feld anführen. Allerdings lief auf dem Knochen die gleiche Software wie auf jeden anderen Nokia auch – also eher eine skalierbare Technik statt wahrem Smartphone.

Wirklich die Runde eröffnet hat HTC mit dem Dream (dicht gefolgt von dem Hero, dann ohne Tastatur und mein erstes #GooglePhone) und, mit noch ein bisschen mehr an Vorsprung, das SonyEricsson X1.

Erstes Android-Handy von HTC, Quelle: heise.de
Erstes Android-Handy von HTC, Quelle: heise.de

Das X1 war zu seiner Zeit ein absolutes Komplettpaket: Schnell, kompakt, Touchdisplay, mit Stiftbedienung (und Stift auch im Gehäuse integriert), Hoch- und Querformat… und vor allem: im Querformat optional mit ausfahrbarer Tastatur. Für mich bis heute ungeschlagen die Standard-Win-Mobile-Apps Kalender und Adressbuch. Durchdacht von vorne bis hinten, kein Zwang, Wiederholungen oder „selten benötige Funktionen“ über den PC einzugeben. Alles „mobile“. Der Kalender wusste, was Apple heute noch nicht begriffen hat, damals schon, dass ein Alarm, wenn er aufpoppt, Infos anzeigen, OK UND SNOOZE benötigt. Und den Snooze eben gerne auch so flexibel wie nötig. Das Adressbuch konnte damit leben, dass jemand mehr als vier Nummern sein Eigen nennt (jemand mit weniger? WIRKLICH? ANFÄNGER!)… und diese zuordnen, ohne dass bei einem Sync das komplette Adressbuch gecrashed ist. Und das App-Angebot… Wahnsinn! Damals schon vieles nur auf Kauf – aber eben auch das Geld wert! Da es von Microsoft kam, waren .doc, .xls und .ppt kein Problem: und ich rede nicht nur von ansehen, nein, von BEARBEITEN. Und Speicher? Kein Thema, danke, SD-Karte!

Smartphone, bis heute unerreicht: SonyEricsson XPERIA X1, Quelle: Sony
Smartphone, bis heute unerreicht: SonyEricsson XPERIA X1, Quelle: Sony

Das X1 war auch das erste, mit dem sich endlich ein Datentarif lohnte. Und, ja – dank dem Gerät und diverser Clients bin ich so auch zu Twitter gekommen – ein Tag, den viele von Euch hassen, ich weiß! Wobei Daten… damals waren 10 Euro schlappe 50 MB (oder waren es sogar noch DMarks? Total verdrängt!). Und ja, Telefonflatrates gab es auch noch keine! (Zur Erinnerung: Simyo und Base waren die ersten!)

Als das Gerät dann langsam seine zwei Jahre geschafft und sowohl vom Dream und dem angekündigten Nachfolger (in Deutschland bei der Telekom bekannt als G1 und Hero) als auch dem Walfischbuckel-keine-Apps-Könner-iphone1 überholt wurde, wurde es Zeit, sich dem führenden mobilen Betriebssystem zuzuwenden – und von Windows Mobile auf Android zu wechseln.

HTC Hero, erstes Android ohne Tastatur, Quelle: HTC
HTC Hero, erstes Android ohne Tastatur, Quelle: HTC

Es war schon der Hammer damals: Apps, Widgets, das beleuchtete „Mouse-Wheel“ unter dem Display… und eine Flexibilität, die Apple bis heute noch nicht komplett kopiert hat, wenn auch diverse Versuche da sind. Mit Android 1.5, danach noch das Update auf 2. Gute Kamera, schnelle Reaktionszeiten… Aber leider, leider… riesen Schwachstelle: das Adressbuch. Da habe ich mich wieder nach dem Windows-Mobile gesehnt, allerdings… das einzige Gerät, dass mich lockte, kam auch wieder von HTC.

Win-Phone HTC HD2 - riesengroß, sauschnell - und mit HTC Sense-Oberfläche. Quelle: PocketPC.ch
Win-Phone HTC HD2 – riesengroß, sauschnell – und mit HTC Sense-Oberfläche. Quelle: PocketPC.ch

Also, zurück zu Windows. Und wieder ein HTC. Das HD2 war damals das größte Touch-Screen-Telefon auf dem Markt. Ja, ich mochte es schon immer, wenn bei meinem Handy das Display größer ist als das gesamte Gerät der Konkurrenz (auch heute, mit dem NEXUS6 ist das so!). Ich habe das Telefon lange gehabt, nach dem ersten Displaycrash nach zweieinhalb Jahren gleich wieder eins besorgt, da das Telefon auch super mit meiner Auto-RSAP-Freisprecheinrichtung zusammen gearbeitet hat – neben den unglaublichen Tech-Specs!

Und dann: der Fehler des Jahrhunderts! Mit Abschaffung des hässlichen Walfischbauchs (hello und welcome back für fas Modell 6 mit dem hauseigenen Smart Battery Case!) und der „Öffnung“ für „Business“-Apps wechselte ich, der damals noch durchgehend vorhandenen Apple-Infrastruktur „zu Liebe“ auf… ios. Mein Gott, hab ich dumm aus der Wäsche gesehen, als ich gemerkt habe, was ios 4 alles NICHT konnte. Was das X1 und auch das Hero bereits vor Jahren schon problemlos bewältigt bekam. Dann: Anntenna-Gate, der scheiß Bumper, „you’re holding it wrong“-Klugscheißer-Steve… Aber: auf Android war damals einfach kein gutes Gerät zu haben. Also, wenn schon Fehler, dann richtig: Umstieg auf iphone5. Ich dachte immer, das grottenschlechte 4er sei nicht zu toppen – aber das fünfer erwies sich als Elektroschrott pur. Was auch der AppleStore vor Ort binnen Sekunden fest stellte und gegen ein neues tauschte, was mich aber schon nicht mehr interessierte, da ich bereits ein Samsung Galaxy S4 auf dem Tisch des AppleStores liegen hatte. (Ja, an dem Tag hat der Mitarbeiter das erste Mal ein richtiges SmartPhone erlebt, war eine längere Demo von mir für ihn – und privat ist er sicherlich kurz danach auf ein anderes „System“ gewechselt!)

Mal von den neuen chinesischen Anbietern, wo ich Huawei und Xiaomi die meisten Chancen für 2016 einräume, baut Samsung immer noch die leistungsfähigsten Handys. Schade nur, dass sie keine „pure Android“ anbieten, damit würden sie wirklich den Markt aufmischen. Aber so lange weiterhin ein zweiter App-Store (von Samsung), ein zweiter Kalender (von Samsung) ein zweiter Musik-Store (sollte es ihn noch geben, von Samsung), usw. auf dem Gerät ist, für mich uninteressant. Allerdings: Das S4 mit Android 4.4.4 ist super für meine RSAP-Auto-Freisprecheinrichtung. Also: es lebt noch und ich nutze es noch.

Samsung Galaxy S4. Quelle: Computerbild
Samsung Galaxy S4. Quelle: Computerbild

Besonders geil war die Samsung-eigene Hülle: Ein Sichtfenster auf dem oberen Drittel des damalig riesigem Display, immer mit Uhrzeit und einer Schnellübersicht über neue Events: verpasste Anrufe, Nachrichten, etc.

Samsung S-View für das S4, HAMMERGEIL! Quelle: Gravis
Samsung S-View für das S4, HAMMERGEIL! Quelle: Gravis

Allerdings wollte ich, wie man raus lesen kann, mehr „echtes“ Android. Und so fand ich den Weg zu Google’s #NEXUS Geräten.

Übersicht Nexus One bis fünf - Quelle ukonio
Übersicht Nexus One bis fünf – Quelle ukonio

Vorteil: reines Android, schnell an die neueste Version und auch an Bugfixes. Neben Handy auch Tablets. Hersteller wechselnd, von LG über HTC und Samsung, Asus bei den Tablets neben HTC, uvm.

Und nach dem NEXUS5 kam klar das NEXUS6 ins Haus. Bis heute mein Liebling, ideale Größe, tolles Gerät! Auch: wenn es drei Mal getauscht werden musste, bis auch ich, mit dem Händchen für Montagsgeräte, endlich eines in Händen hielt, das problemlos lief.

NEXUS6 - Quelle: Motorola
NEXUS6 – Quelle: Motorola

Das Nachfolgemodell 6P, in leider etwas kleiner, und, sehr interessant!, gebaut von Huawei, ist bereits da. Aber… die neue Umrechnung von 100 US-$ in mindestens 250 Euro stört mich gewaltig. Noch dazu, wo das Modell seit Jahresanfang (verfügbar seit Anfang Dezember 2015) bereits gute 100 Euro günstiger geworden ist. (Da bin ich beim NEXUS6 als Erstkäufer schon drauf rein gefallen, daher warte ich echt noch ab!) Und, was mich auch stört, sind die Berichte, dass das zwar wunderbar designte Glas über dem „Kamerabuckel“ toll aussieht – aber eben auch grundlos brechen kann…

Nachfolger NEXUS6P - Quelle: Google
Nachfolger NEXUS6P – Wenn der Preis passt, ist es da… – Quelle: Google

 

So – das war sie, die Historie. Vom wirklich ersten Smartphone hin zu heute. Und trotzdem bin ich gespannt, was gerade Google, Android,PIXEL, Chrome und die diversen NEXUS- und Android-Geräte-Hersteller noch so bringen werden. Ein abgerundetes Display: schon da. Rollbar? Schon in erster Studie live gesehen, spannende Chancen. Vor allem, mit einem Konzept eines Herstellers, der das Display knicken kann – und somit aus einem Telefon ein Tablet macht. Es bleibt eine spannende Zeit, mal sehen, was ich in 10 Jahren an weiteren Bereicherungen in den Stammbaum der Smartphones packen kann. Und welche „Uhren“ bis dahin unser Leben bereichern!

Und bei Euch? Über welche Umwege seid Ihr zu dem heutigen Telefon gekommen? Freue mich auf Kommentare!!!

Microsoft hat jetzt also SwiftKey gekauft…

Klar, Brancheninsider haben es schon seit Wochen gewusst, für uns „Anwender“ war es eine schöne Überraschung, dass Microsoft vor ein paar Tagen tatsächlich SwiftKey gekauft hat. Ursprünglich sagte der Laden nur Android-Users was, da wir seit jeher unsere Tastatur frei wählen und uns nun mal nicht mit der standardmäßig von Apple vorgegebenen arrangieren mussten. Die Besonderheit, die sowohl Swipe (wohl als der Erfinder) und SwiftKey (als der Verbesserer) haben, ist: Schluss mit Tippen, das streifen über die Tastatur bildet Worte. Aber… Micorsoft hat den Laden jetzt… warum genau gekauft? Ganz sicher nicht, um die Tastatur auch endlich auf Windows-Phone verfügbar zu machen! 

Die Battle im die intelligenten Köpfe geht schon seit geraumer Zeit in eine neue Richtung. Der Kauf von SwiftKey, die mit einer im PlayStore verfügbaren (kostenlosen) Alpha-Version komplett auf AI setzen, um damit nicht nur Wörter sondern quasi alles, was man gerade schreiben will, vorherzusagen, hat mit Sicherheit etwas damit zu tun. Die „normale“ Wortvorhersage hat SwiftKey schon seit geraumer Zeit in der „offiziellen“ finalen App integriert. Und gibt natürlich mächtig damit an: im Einstellungs-Bereich gibt es eine Auflistung, die Effizienz und Zeitersparnis sowie die Wort-Vorhersage auswertet:

Gerade installiert - schon ein Wort vorhergesagt...
Gerade installiert – schon ein Wort vorhergesagt…

 

Ich will hier keinen Streit über die beste Tastatur entfachen, da hat jeder seine eigene Präferenz und seinen eigenen Stil und gerade für Android gibt es von neuen Konzepten bis hin zu Swipe und Swiftkey die verschiedensten Modelle. Auch ist keines davon perfekt. Mal sind die Finger zu dick oder der Reibe-Stil zu „ungenau“, mal ist die Vorhersage Müll oder das Wörterbuch einfach Schrott.

Die Frage war ja auch: Warum hat Microsoft einen Anbieter gekauft, der virtuelle Tastaturen macht? Und die noch nicht mal für Windows Mobile?

Sehen wir uns Microsoft doch schnell an:
Cortana als virtueller Assistent wird gelobt – muss sich aber gegen Google Now und Siri durchsetzen. Da ist virtuelle Intelligent nicht verkehrt.
Genauso wie Google arbeitet Microsoft an Simultanübersetzungen auf Maschinenbasis – und hat das in Skype sogar schon integriert.
Mit seiner Hololens, wenn auch im anderen Stil, hat es ein Produkt gegen Facebook’s Oculus Rift.
Und im Lab laufen viele weitere Projekte, die in Richtung künstliche Intelligenz (AI) laufen.

Da liegt es doch mehr als nahe, einen Dienst zu kaufen, der führend in der Auswertung und Ausgabe von „Schreibstilen“ ist. Immerhin bietet SwiftKey an, aus sozialen Netzwerken und der GMail-Box den Schreibstil, die Wortverwendung, etc. auszuwerten und lässt diese in die Wortvorschläge und -prognosen einfließen. Der im Hintergrund laufende Algorithmus tut sein weiteres – und schon lernt die App unser Schreiben und unsere Wortwahl kennen und kann uns zielgenaue Vorschläge bringen… weit über das standardisierte Modell, welches nach „mit“ gerne mal „freundlichen“ und dann „Grüßen“ empfiehlt, hinaus.

Mal sehen, ob als „Abfallprodukt“ nicht doch noch eine App für Windows-Phone dabei raus kommt – die App selber wird sicherlich nicht sterben. Zu schön ist es, im Sekundentakt neue Lernergebnisse dank einer Vielzahl an Nutzer erhalten zu können und damit Algorithmen  quasi „nebenbei“ lernen zu lassen. Wie Microsoft die Jungs nun aber integriert und an welchem Projekt man sie beteiligen wird – das wird die spannende Frage…

withings Pulse Dauertest – Gerät top, AndroidApp Schrott und schwupps verloren!

Ich habe über withings und das Pulse hier schon viel gebloggt. Da mich letzte Woche endlich das Update der App mit wohl stabiler Bluetooth-Verbindung erreicht hat, welches der Support mir für Mitte August angekündigt hat, wird es nun – und auch, da ich das Gerät vor zwei Wochen auf mysteriöse Weise verloren habe – Zeit, Resümee zu ziehen…

Die Gesamtwertung setzt sich für mich aus drei Punkten zusammen:

  1. Pulse, das Gerät, die Hardware:
    Unfassbar, dass das kleine Stück Plastik in der Hosentasche länger als drei Sekunden Bestand hat. Aber: es ist stabiler als es aussieht. Auch wenn sich die Unterkante des Gehäuses immer so anfühlt, als ob man direkt mit dem Fingernagel alles „aufbrechen“ kann – ohne Gewalt ist da nichts zu machen. Auch das frickelig ausgesägte Steckeranschluss – stabiler als er aussieht. Das Display bringt eine grobmotorische Touch-Funktion mit, die im Großen und Ganzen gut in der täglichen Praxis mitspielt.
    Der Preis, rund 99 Euro – ist fair für das Gerät. Aus meiner Sicht ist die Hardware und die Qualität sehr gut. Auch werde ich nicht müde zu erwähnen, dass es einer der Schrittzähler ist, der sich durch schütteln und so nicht betrügen oder beeinträchtigen lässt, eher im Gegenteil: mir ist die Messung des Gerätes immer sehr „streng“ vorgekommen – was ich aber positiv(!) bewerte!
  2. Zubehör
    Mit in der Verpackung liegt das typisch-chineische-Weichmacher-Plastikarmband, welches man schleunigst gegen das 40 Euro Rinderlederarmbad ersetzten sollte, da mit teils sehr heftigen allergischen Reaktionen zu rechnen ist. Ein echtes Manko, dass hier wegen ein paar Euro so gespart wird. Das mitgelieferte Band bekommt von mir die Note Sondermüll.
  3. App, Android
    Laut Anleitung synct die App, zur Vermeidung von Datenverlusten, automatisch. Alle 1.000 Schritte. Oder alle drei Stunden. Je nachdem. Auch nach dem Beenden jedes Schlaftrackens ein Sync. Oder eben manuell angestoßen.
    Die App, die für Android bis vor gut zehn Tagen da war: SCHROTT! Eine Zumutung!!! EIN WITZ!!!! Sync? Ja, aber nur ohne Daten. Und wenn mal Daten mitkommen, nie alle. Tracker zeigt 4.578 Schritte, die App hat nur 3.142. Alles andere ist verloren, kein weiterer Sync holt das zurück! Neue Schritte werden mit gleichem Fehler proportional on Top gesynct… oder eben auch nicht. Wer sich blind auf die angebliche Sync-Automatik verlässt, hat gar nichts mehr, was gesynct wurde in der App.
    Ein echter automatischer Sync findet nur nachts statt, bevorzugt mitten in der Schlafphase. Und wenn man gelernt hat, die zwei Mal gesyncten Stunden und Minuten im Kopf aufzurechnen, wird gleich zwei Mal gesynct und der Schlaf somit in drei Stücke geteilt. Tolle Leistung, ihr Programmiergenies in Paris!
    Apropos Schlafen: sofort die Funktion des automatischen Schlafendes deaktivieren. Sonst geht beim ersten Umdrehen die Messung aus… auch toll gemacht…
    Ja, was war sonst noch… die Liste ist lang, ich ende hier, da die App eine echte Peinlichkeit ist. Eine Schande, dass man sich traut, so was wirklich freizugeben. Aber das Interesse von withings sind eben nur die bestenfalls 25% ios User, die suchen ja alle Fehler erst mal bei sich selbst… aber auch damit wird es eng, wenn man mal die (mitterweile etwas älteren) Bewertungen des Aura bei amazon liest.

Gesamtwertung:
Das Pulse selber kriegt von mir eine eins mit Stern und einen Zusatzstern. Geiles Gerät. Wirklich geil! Gute Akkulaufzeit, überall-findbarer USB-mini-Stecker. Dafür ziehe ich aber zwei Notenstufen für das China-Armbad ab. Damit sind wir bei einer drei mit zwei Zusatzsternen… nichts davon hält aber der Blamage für withings stand, was die Android-App angeht: dafür gibt es quasi eine dreifach sechs, da die App NICHTS erfüllt, was sie können soll – und was bei Fitness-Trackern einfach als Standard gelten M U S S! Da war die FitBit-App, die noch nicht auf Android 5.x optimiert war eine echte Freude gegen die Tatsache, was withings hier auf dem Markt hat(te).

Da ich leider vor zwei Wochen spurlos (NSA, Ihr habt die Daten doch bei mir immer auf Twitter gehabt, warum dieser brutale Eingriff? Ihr hättet auch fragen können, ich hätte es auch 24 Stunden geliehen!) das withings verloren habe, konnte ich die neueste Grausamkeit eines App-Updates nicht mehr testen – aber so wie ich withings das letzte Jahr erlebt habe, mache ich mir keinerlei Hoffnungen auf Besserung; selbst WENN sie nun endlich Android 5.x richtig umsetzen, seit ein paar Wochen ist Android 6 da und eine Anpassung an das neue Permission-Rights-System erwarte ich nicht annähernd…

 

Da ich auch ios-User kenne, die sich über Sync-Probleme (ja, wie immer nicht alle und vor allem NICHT DU!) sowie über „verfrühte“ Schlaftracking-Abbrüche bzw. mehrere Neustarts, die das Gerät einfach so hinlegt, ärgern, scheint withings hier auf Android zwar völlig versagt zu haben, aber auch auf ios nur noch frühe Beta-Versionen abzuliefern. Gut, das entspricht auch zahlreichen amazon-Beurteilungen diverser Geräte dieser Firma…
Schade, Hardware-seitig haben sie den besten Tracker auf dem Markt – aber, ohne App… einfach wertlos!

Android Spiele Tipp für Euch Zocker und solche, die es werden sollen: Hitman Sniper

Ich bin ja kein Zocker. Weder am PC (in erster Linie Need for Speed, aber immer als letzter der Highscore), noch am Handy (da zocke ich gar nicht!) aber wenn dann doch mal am Tablet (einiges, aber nichts, was man kennt). Aber dann habe ich vor einigen Wochen ein paar Euro aus meinem GooglePlay-Guthaben gekratzt und tatsächlich ein aktuelles Gane gekauft: Hitman Sniper.

Die immer gleich bleibende Geschichte ist schnell erzählt: Du bist der Hitman. Also, bist Du der Sniper. Du liegst im Kosovo gegenüber einer Luxusvilla auf der Lauer und wartest auf Deine Aufträge. Das Ziel ändert sich stetig, auch die Zielperson. Und vor allen Dingen der Auftrag an sich. Und: es geht dabei nicht glimpflich zu!

Mal gilt es Punkte nur durch Kopfschüsse zu machen, mal sind Laptops zu zerstören, mal Gummienten (auch Spaß muss sein!). Aber meistens gilt es, mal ohne Zoom, mal im Laufschritt, Wachen oder hohe Ziele abzuknallen. Spannung pur! Und das wirklich schöne: neben den Kosten für das Game (knappe 5 Euro) ist der Rest optional. Ein paar Waffen kosten zwischen 2 bis 10 Euro – wer aber das Geld spart, kommt trotzdem weiter. All die anderen Dollar, die man benötigt, sammelt man im Spiel. Und das schönste: ohne Kohle keine „Behinderung“: das Game läuft so oder so einfach weiter.

Also: wer gerne mal aus dem Hinterhalt schießen will um raus zu finden, ob er auffliegt oder nicht – und während all dem noch Missionen erfüllen will: Hitman Sniper. Viel Erfolg!

 

Online-Lernen im Jahr 2015? Udemy? SocialStack? Und wie sie alle heißen…

Gelesen und gehört hat sicherlich jeder schon davon. Viele Unis und sonstige Lehranstalten, allen voran mal wieder in und aus den USA, stellen ihre Scripte online und sogar zumeist kostenfrei ins Netz. Mittlerweile laufen ganze Lehrveranstaltungen online. Kostenlos – und auch gegen „Unkostenbeitrag“. Spektakulär war die Ankündigung von Google auf der diesjährigen i/o, mit Udemy einen Android-Kurs anzubieten. Sechs Monate, mit Abschlusszertifikat, für 200 US-$ (allerdings je Monat).

Und so sehr mich das Angebot interessiert hätte, so sehr war mir der Preis zu teuer. Klar, wer schneller arbeitet und lernt, kann die sechs Monate abkürzen, was die Gebühren auch entsprechend minimiert – aber es bleiben enorme Ausgaben. Um so gelegener kam mir ein Angebot von androidarea.com, über Udemy für 19 US-$ Android App Programmierung als Online-Kurs für ein paar Wochen zu buchen. Klar, der Kurs ist nicht der aktuellste: aber bei 200 pro Monat zu 19 für mehrere Wochen als Gesamtbetrag… klar, dass man(n) da ein paar Abstriche machen muss.

Ich werde nächste Woche damit beginnen. Ich bin schon sehr gespannt. Ich sehe aktuell meine Kurzübersicht, die Dateien, die ich im Vorfeld laden und bereit halten soll. Somit habe ich meinen Stundenplan und mein Script schon mal parat.

Ich bin jetzt wirklich schwer gespannt, wie der eigentliche Kurs aussieht. Video? Oder interaktiv? Da das Wetter ja weiterhin eher kühl und durchzogen sein soll wohl die ideale Vorbereitung auf kommende Winter…

Ich werde Euch in einem kommenden Blogpost informieren, wie es so lief! Also: dran bleiben! Oder, noch besser: Wer von Euch hat einen solchen Kurs schon mal gekauft und gemacht? Wozu? Wie war das Ergebnis? Bin auf Eure Kommentare sehr gespannt!

Ratet mal: die Top 5 meiner NEXUS-Geräte

Eigentlich unfair, eine Top 5 aufzustellen, wo ich doch in Summe auch exakt nur fünf NEXUS-Geräte mein Eigen nennen kann. Aber, lasst mich die Sachen mal in eine Reihenfolge bringen:

Nummer 5:
Das NEXUS7: Auch heute, mit Android 5.1.1 ein wirklich geiles Tablet, mit dem Vorteil, dass es 16:9 in HD auflöst. Auch das Alter merkt man dem Gerät in der täglichen Anwendung noch nicht nachteilig an. Aber: Es ist nicht mehr im Verkauf. Daher Platz 5.

Nummer 4:
Das NEXUS5: Mein „Einsteigergerät“, mit dem ich über das NEXUS7 in die reine Google-Android-Welt gekommen bin. Liegt heute hier rum, kommt mit „DU“-Karte bevorzugt in den Arabischen Emiraten zum Einsatz. Läuft mit Android Developer Preview M.2 (wird übrigens 5.2, nicht 6.0!) superrund – aber leider vor kurzem erst aus dem Verkauf gegangen, daher in der „Hackordnung“ mit ein wenig Vorsprung vor dem NEXUS7.

Nummer 3:
HTC Tastatur Fontfolio für das NEXUS9. Ja, an sich kein NEXUS-Gerät, aber eine wirklich geile und erst zu nehmende Zubehörschiene, die HTC hier für das NEXUS9-Tablet eröffnet hat. Wäre ich nicht so unsäglich zufrieden damit, was die Leistung der Tastatur, des Akkus und die problemlose Einbindung in das Tablet angeht – bei dem Preis und der doch eher mangelhaften Magnet-Leistung, ich hätte es sofort wieder zurück geschickt. Ach ja: Preis 120 Euro!

Nummer 2:
NEXUS9, mit dem in Nummer 3 beschriebenen Tastatur-Schutzhüllenteil. Zwar „dank“ 9 Zoll „nur“ 4:3-klassisch-alte TV-„Auflösung“ – aber eines der besten Tablets für die Preisklasse. Und eben mit „Stock Android“ mittlerweile auch schon längst bei 5.1.1 angekommen. Mich stört ein wenig, dass es rund um die Kamera, wo der Prozessor sitzt, gerne bei Spielen oder „Poweranwendungen“ anfängt, warm zu werden – teilweise sehr schnell… aber… mehr kann ich an dem Gerät nicht meckern!

Und hier: Trommelwirbel, Kunstnebel, Fanfaren und Tusch: meine Nummer eins:
NEXUS6. Von Motorola. Was sie bei Uhren mistig machen, machen sie bei Handys richtig. 5,9“ Display, tauglich für die Hosentasche. Dank der Größe angenehmes Arbeiten. Akku könnte besser sein, aber dank SnapDragon mit Powerlader in 30 Minuten 60% Akku „aufpumpen“. Ja, ich weiß, nur eine Notlösung – aber Akkupower ist nun mal Akkupower…
Wirklich ernster Makel: die schlechte und langsame Kamera. In HDR definitiv kein Schnappschuss-Gerät, in normal ist der Fokus einfach nur Müll. Und, ach ja, wobei ich es trotzdem als wert erachte: der Preis hätte von Anfang an 200 Euro günstiger sein müssen.

 

Soweit zu mir – und wie sieht es bei Euch aus? Welches NEXUS-Gerät habt/hatte Ihr, wie sieht die Top 1/2/3 bei Euch aus? Oder: warum nutzt Ihr kein NEXUS?
Ich bin gespannt!

Android M Preview 1: Ist es wirklich so toll, wie alle immer schreiben?

Jetzt geht es aber Schlag auf Schlag. Während noch einige Herstelleraufsatz-behaftete Telefone auf die dann endlich neueste Android-Version 5.1.1 warten (wem das zu lästig ist, werft ein Auge auf die neuen kommenden NEXUS-Telefone von LG und Huawei!), hat Google den Nachfolger, „M“, vorgestellt. Dieser soll, wohl mit soeben benannten neuen NEXUS-Geräten, im August oder September kommen. Man munckelt, direkt und parallel zum „neuen“ iphone.
Aber wirklich hitverdächtig war, dass Google die Developer-Preview mit Anleitung für alle NEXUS-User (also, nicht nur Entwickler mit einem Nexus!) ins Netz gestellt hat…

Also, was mache ich jetzt mit meinem „alten“ NEXUS5? Klar, Image laden, M Preview installieren.
Den Bootloader und das kompletten Löschen des Gerätes habe ich in wenigen Sekunden hin bekommen. Aber dann… fing die Anleitung an, von der Realität abzuweichen. Fehlermeldung hier, fehlende Datei da. Das verbannte das „leere“ NEXUS5 erst mal ein paar Tage in den Schrank, bis ich wieder Zeit dafür hatte. Und dank netten Followern, die sich da besser auskennen als ich, kam der entscheidende Hinweis aus der unmittelbaren Umgebung (nochmals Danke!) – und schon war, wenn auch mit Umwegen und Improvisieren, M endlich auf dem Gerät.

Wie es nun so ist?
Schwer zu sagen, mit der Preview. Mir fehlte sofort GoogleNow. Ohne den Assistenten geht bei mir nichts mehr! Aber der kam jetzt erst mit dem Update auf Preview 2 hinzu.
Und sonst?
Das „alte“ NEXUS5 hat mit dem Update an Geschwindigkeit gewonnen. Es rennt wieder, wie neu. Booten ist ab und an wieder eher was für die Ewigkeit, in den meisten Fällen ist es aber nach gut 10 Sekunden einsatzbereit.

Der neue und viel kritisierte App-Drawer hat mich schnell begeistert. Klar, jedes mal wenn ich ihn aufmache, scrolle ich erst mal zur Seite – bis mir auffällt, es geht ja nach Alphabet – und daher jetzt abwärts. Aber: er ist eindeutig übersichtlicher geworden so (schade nur, dass in Preview 2 alles wieder beim alten seitswärts scrollen ist).

Der neue „Schlafmodus“ wirkt. Wirklich! Ich habe das Gerät zwei Tage auf meinem Schreibtisch „ignoriert“ (nur mit WiFi verbunden, da die SIM-Karte aus Dubai hier kein Netz finden will) – und der vormals 100% geladene Akku war immer noch bei fast 30%. Trotz installierter Updates und Datenabgleich. Auf den Modus bin ich dann in der Praxis und mit Telefonfunktion echt gespannt!

Die Kleinigkeiten bete ich Euch jetzt nicht runter, das Netz ist voll davon. Abgesehen davon, zieht mein NEXUS5 während ich hier schreibe, gerade das Update auf die Preview 2 mit GoogleNow und ein paar Überarbeitungen runter… vielleicht schreibe ich ja dazu noch was.

In Summe muss ich sagen: Alltagstauglich, und das hat Google auch nie behauptet!, ist die Preview von M noch nicht. Aber es Zeit, dass Google immer noch kreative und neue Ideen für Android hat.
Ich wünsche mir nur, dass es nicht wie bei L ein Updateregen wird, bis dann doch mal überall alles endlich „halbwegs“ läuft…

Und bei Dir so? Installiert, getestet, aktualisiert? Wie sind Deine Eindrücke bisher so??? Ich freue mich auf Kommentare zum Austausch!

Moto 360 mit Wear-Update 5.x: nie war die Uhr so uninteressant wie heute!

Mein letzter Blogpost hatte ja schon beschrieben, dass die Moto360 nach dem aktuellen AndroidWear-Update nicht mehr zu gebrauchen ist. Ich hatte diesen Bericht nach dem ersten Tag geschrieben und angekündigt, erst mal noch die Woche zu testen. Soweit kam es aber nicht…

Eigentlich wollte ich der Uhr ja wirklich ein paar Tage Zeit geben, sich zu beweisen. In der Praxis. Im Tages-Dauertest. In Meetings, im Büro, im Auto, zu Hause. Allerdings hat die Uhr bereits am Tag nach meines letzten Blogposts mich soweit genervt, dass ich sie abgenommen, ausgeschaltet und in die Ecke gelegt habe. Seitdem hatte ich sie nicht mehr in der Hand.
Was war also geschehen?

Im Prinzip haben sich die „Fehler“ und die negative Performance, welche in im ersten Blogpost hierzu schon beschrieben habe, noch ver… ja… ver-was? Verschlimmert? Vermehrt? Verdingst?
Ganz neu ist, dass die Uhr ab einer Restakkulaufzeit von 30% und weniger gar nicht mehr zu gebrauchen ist. Ja ja, ich weiß schon, ein Reset hilft Wunder. Nein! Tut er nicht! Also, Uhr-Reset und kompletter Werkszustand helfen nicht weiter.

Und sonst? Sonst schleppt sich die Moto360 so durch den Tag. Meldungen, die auf dem Handy seit Stunden stehen, kommen nicht auf die Uhr. Meldungen, die auf der Uhr gelöscht wurden, sind auf den Hamdy noch vorhanden. Meldungen, die schon längst (=gestern) gelöscht wurden, erscheinen auf der Uhr „immer“ noch – und tauchen nach einem Lösch-Swipe immer wieder auf.

Damit ist der größte Vorteil einer SmartWatch schon mal dahin: Zeitgerecht über die Happenings informiert zu werden, die sich auf dem Handy abspielen, welches nun in der Hosentasche (oder, dank dem neuen Wear-Update, auch einfach nur im gleichen WiFi ist) befindet.

Die Performance-Probleme, die gegen eine reibungslose Bedienung der Uhr sprechen, sind das nächste große Problem. Ebenso die Tatsache, dass „OK Google“ die Uhr nach ein paar Sekunden „Bedenkzeit“ sofort offline (ja, OFFLINE!) schaltet. Es dauert dann, wenn man keinen Neustart erzwingt, eine ungewisse Zeit, die ich bisher nicht nachvollziehen konnte.

Ich habe die Uhr daher einen Tag nach meinen ersten Blogpost ein wenig entnervt abgelegt und zur Seite geschoben. So wie ich Motorola bzw. Lenovo kenne, wird hier erst mal kein großer Aktionismus an den Tag gelegt und ebenso vorerst nicht an einem Update gewartet. Erst wird abgewartet, welche Fehler so zurück gemeldet werden und wie wichtig ein Update ist – da doch der Nachfolger der 360 schon seit Monaten gehandelt wird.

Ich für meinen Teil werde meine Moto, wohl ne schlechte Idee nach der „guten Presse“, die ich hier so mache, demnächst ebay spenden. Vielleicht ist da ja wirklich noch was raus zu holen.. Auf jeden Fall wird der Nachfolger der Moto bei mir keinen Einzug finden!

Aktuell liebäugel ich mit der Huawei, musste allerdings auf der Beta-Seite im Web feststellen, dass die Uhr bis sie auf den Markt kommt, technisch einfach schon zu alt ist, im Vergleich zu dem, was LG oder Asus jetzt schon auf dem Markt haben.

Also – ich habe meine GearLive von Samsung. Ich bereue nicht, die Uhr damals gekauft zu haben. Sie ist Hammer und heute auch immer noch ein geiles Gerät. Und was kommt danach – warten wir es ab! So wie die Zahlen bisher aussehen, hat Android wohl doch die Nase vorne, um Markt der Uhren…

Moto 360 – endlich ist das Update 5.1 Android Wear da…

Es hat ja lange gedauert, bis Motorola das Android-Wear-Update auf die aktuelle Version 5.1x freigegeben hat. Eine Pressemitteilung sprach von „schlechter Performance“, weshalb man das Update zurück halten würde. Letzte Woche war es dann so weit: Google begann die Verteiler des Updates. Und nun ist es endlich da: und enttäuscht auf ganzer Linie…!

Ich weiß ja nicht, wie die Performance war, BEVOR Motorola das Update zurück gezogen hat… aber ich weiß, wie es jetzt ist, wo es offiziell auf der Moto360 angekommen ist. Und es ist, was die Uhr angeht, „TYPISCH SCHLECHT!!!“. Wie alles, was Deutschland bisher „rund“ um die Uhr erlebt hat. Auf den Markt gekommen, sofort ein Update gezogen – und plötzlich laufen alle Meldungen über das runde Display hinaus. Motorola hatte wohl einige Wochen überhaupt keine Idee, wie dem Problem entgegen zu kommen ist. Und dann, ein erneutes Update. Nicht perfekt, aber immerhin brauchbar nutzbar.

Und jetzt eben das Drama rund um das Android 5.1x Update: Da ich auf meiner Samsung GearLive das Update seit dem ersten Tag der Verteilung habe und WEIß, wie es laufen kann – muss ich sagen, die Moto360 wird, nach noch ein paar Probetagen, erst mal nicht mehr so schnell mein Handgelenk zieren.

Das ist ja schon peinlich, wie lange die Uhr mittlerweile zum Nachdenken Zeit braucht: „Ok Google“, nichts passiert, dann das „Offline-Menü“… obwohl das Handy in greifbarer Nähe liegt. Also Motorola: WAS BITTE SOLL DAS?

Weiter geht es mit den anderen „Funktionen“… Push-Nachrichten zur Seite schieben als erledigt ist, neben der Tatsache, dass nicht jedes Schieben die Nachrichten auch auf dem Handy „vernichtet“, eine der wenigen Funktionen, die brauchbar ist. Und das sage ich nur schweren Herzens!

Alles andere, banale Dinge wie Timer stellen, führen dazu, dass die Uhr so gut wie einfriert… an „arbeiten“ oder einfach nur noch die Zeit ablesen ist nicht mehr zu denken… Auch mehren sich wieder Abstürze von AndroidWear, die in einem nüchternen weiß auf der Uhr angezeigt werden. Weder Neustart noch Werkseinstellungen noch sonst eine Anpassung führten bei mir bisher zu keiner Verbesserung.

Ich werde mir das die nächsten Tage noch ein paar Mal in Ruhe und in der Praxis ansehen, aber wenn es so weiter geht wie gestern und heute, wird mich die Moto360 demnächst verlassen…

Ich werde berichten!

Und bei Euch so? Moto360 und AndroidWear 5.1x? Geht alles, läuft alles? Einfach nur Update drüber oder auch resetted? Lasst mir nen Kommentar da, wir kucken mal, wie die Erfahrungen so aussehen…