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Die Netatmo Welcome Cam ist endlich da… ein wirklich heißes Gerät… WIRKLICH HEISS!

Klar, hätte ich auch die von withings nehmen können, die auch noch die Luftwerte misst. Aber withings kriegt, was Android angeht, einfach so gar nichts auf die Kette – und von dem bisschen einfach nichts richtig. Also: withings fällt durch. Leider war die Netatmo nicht Bestandteil des #PrimeDay, so musste ich doch mal gant tief ins Sparschwein greifen.

200 Euro für eine IP-WiFi-Internet-Cam? Abwarten, weiterlesen!
Das Teil selber sieht, bis auf die Tatsache, dass das Gehäuse gold-rötlich gefärbt ist, genau so aus, wie die bekannten Wetterstationen. Allerdings benötigt man die gleichnamige „Welcome“-App… nur im Webinterface findet sich die Cam im „normalen“ Netatmo-Bereich.

Nachdem die App bei der Installation die Welcome auf den Kopf gestellt haben will, wird erst mal per Bluetooth ein Verbindung hergestellt. Dann gilt es, das WiFi zu konnektieren – einfach die Daten eingeben – und schon kann man die Cam wieder umdrehen und sie ist fast einsatzbereit. Fast? Ja, fast, da nun das Firmware-Update geladen wird. Und schon geht es los!

Die Welcome ist keine „typische“ Überwachungs-IP-Cam. Zum einen: sie kommt mit einer SD-Card, auf der die Sachen zwischengespeichert werden. Damit spiel sie, auch was ihre Kosten angeht, in der „upper class“. Zum anderen: ihr Schwerpunkt ist die „Gesichtserkennung“. Klar, das Teil kann Tag- und Nachtaufnahmen. Sie kann live und Wiedergabe. Aber: der Schwerpunkt ist: Gesichtserkennung. Dafür kann man Profile anlegen, jedem Profil ist ein Gesicht zugeordnet. Nun muss die Cam bei Tag und Nacht, mit hell und dunkel auf das jeweilige Gesicht „programmiert“ werden… und ab sofort erkennt die Kamera, wenn man den Raum betritt. Hintergrund ist: die Cam kennt einen „zu Hause“ und einen wesentlich empfindlicheren „keiner da“-Modus.

Über die Einstellungen lassen sich zwei Alarm-Modi einstellen: Bewegung und (unbekannte) Gesichter. Auch damit ist die Welcome einzigartig, da sie nicht generell Alarm bei Bewegung auslöst, sondern eben auch bei Gesichtern. Aber das funktioniert echt, nach dem notwendigen Training, hervorragend! Daher Achtung: wenn die Cam ein TV-Bild oder sonst irgendwie Bewegtbild ins Spiel kommt, die Kamera ist gleich direkt mit dabei – und will trainiert werden…

Neben dem doch enorm hohen Preis hat die Cam, so wie auch mehrfach im Internet zu lesen, noch ein echtes Hitzeproblem: nach geringer Laufzeit wird das komplette Gehäuse einfach nur… HEISS! Also, WIRKLICH HEISS! Also, ich empfehle einen „Untersetzter“, der auch Hitzebeständig ist. Abgesehen davon, sollte genug „Raum“ um das Gerät sein, um Wärmeablass gewährleisten zu können – wer weiß, was dann sonst passiert… Ich bin gespannt, ob Netatmo das nun noch per Firmware oder doch echtem Hardwaretausch bewerkstelligt bekommt…

 

PRO:
– Mit SD-Card-Slot UND SD-Card im Lieferumfang
– Neben WiFi auch Ethernet-Anschluss
– Tag-Nacht-Modus mit Gesichtserkennung
– Live-Modus und Replay (abhängig von SD-Größe)
– eigene App für Android und ios
– 1080 Auflösung, im Stream weniger, im Download immer
– Ach ja: Download von Videoschnippseln
– übers Internet per App streambar, live oder Aufnahme

CONS:
– Schweineteuer, 199 Euro
– Eine Stehsauna, Untersetzer und „Platz“ empfohlen
– Aufgrund HD hoher Datendurchsatz
– Downloads rutschen mal in die Bilder App, mal nicht

 

Apropos withings: jetzt geht nicht mal mehr die App richtig…

Dass meine Waage lange Zeit, obwohl die zugehörige Webseite sagte, dass die Waage gar nicht mehr twittert, immer den selben Tweet geschickt hat (gut, das Gewicht hat sie wenigstens noch aktualisiert), konnte ich dank einem freundschaftlichen Rat mit der neuen Version von ifttt dieses Manko aus der Welt schaffen. Mit dem neuesten App-Update hat withings aber noch mehr aus der Welt geschafft – auch online im Web!

Kurz gesagt: die neue App, die leider von der Struktur und Datenaufbereitung wirklich geil aussieht, hat es jetzt geschafft, dass meine Waage mich täglich wiegt – der Tweet auch abgesetzt wird, aber: in der App seit fünf Tagen keine neuen Werte mehr auftauchen!
Witziger weise auch nicht im Web – also, im NEUEN Interface. Wer auf das klassische wechselt, sieht alle Werte…

Sehr seltsam, wo ich doch withings bereits seit Monaten versuche zu erklären, dass die neue Version nicht korrekt läuft. Angefangen bei der Tatsache, dass die Sharing-Funktion seitdem die neue Version online ging mit „Kommt demnächst“ beschriftet ist – und jetzt eben aufgehört damit, dass die neue Seite sich weigert, Daten zu aktualisieren…

Dies wirkt sich auch nicht unbedingt positiv auf weitere Käufe von withings aus. Ich bin froh, dass netatmo demnächst mit einer Kamera kommt, ich war schon am Überlegen, ob ich die von withings besorge – hat sich nun erledigt…

So schnell kann das gehen: Bug + mangelhafter Kundenservice + neue Produkte nur als Beta für teuer Geld = Kauf bei Konkurrenz. Aus und Ende. Danke.

 

Netatmo Regensensor: Ausgepackt – das kann ich Euch dazu sagen…

Ich bin nach wie vor uneingeschränkter Fan der Netatmo Wetterstation. Überall auf der Welt per App oder Web kucken, was das Wetter zu Hause (drinnen und draußen) so macht! Vor allem finde ich es geil, dass Netatmo für das Draußen-Modul alles für eine unkomplizierte Montage mitgeliefert hat. War klar, dass ich das Regensensor-Modul bestellte, in der Sekunde, wo die Vorbestellung möglich war… Und nun das…

Die Freude war groß. Vorbestellt, Lieferung Anfang Mai. Also… das tun, was ich am wenigsten kann… Geduld haben…

Plötzlich die Nachricht von amazon: Das Teil kommt Ende April, zack, Versandnachricht: und schon war es da… Doch dann begann mein langes Gesicht!

Der Regensensor kam zwar mit den nötigen Batterien und der nach-wie-vor Einfachheit bei der Installation… aber das war es auch schon… Am meisten schockierte mich der „Beipackzettel“, welchen ich gerne als Produktinfo im Vorfeld gekannt hätte: Montageempfehlung ist, den Sensor mindestens 50 cm vom Haus weg aufzustellen. Im stilisierten Bild wird er, von einem Vordach fern gehalten, mitten in die Wiese gestellt.

Nun ja… ich weiß nicht, wie es auch wohnsituativ geht, aber ich unterstelle, die meisten von uns wohnen zur Miete, wahrscheinlich nicht mal im Erdgeschoss – und schon gar nicht mit vertrauensvollem Gartenzugang, wo man einfach mal so einen Regenmesser in die Wiese (Wiese? Wer hat so was bei einer Mietwohnung?) stellen kann.

Auch haben diverse Tests mit verschiedenen Montagetechniken auf Fensterbänken und in Blumenkübeln auf dem Balkon ergeben: die Messergebnisse sind nutzlos.

Ich fühle mich hier ein wenig verarscht, Netatmo! Dieser Beipackzettel hätte echt auf die Produktinfo-Webseite gemusst. Klar, ein Regensensor funktioniert nur, wenn er den „laufenden Regen“ messen kann… aber durchdacht ist das Teil so ja nun wirklich nicht! Und eine Montagehilfe? Weit gefehlt! Die runde „Basis“ hat unten mittig ein Loch mit Gewinde, für eine „Standard-Gewinde-Schraube“ (Größe Fotostativ). Sonst nix!!!

Ich muss gestehen, das trübt meine Begeisterung nun ein wenig. Ich hätte mir zumindest eine Schelle mit einem 20cm-Abstandsmetall mit Montageschraube für „Balkongeländer“ erwartet (auch wenn das Vermieter wahrscheinlich nicht erfreuen wird). Oder eine Kleme für Fensterbretter… aber nein, nix davon. Geschweige denn, die Info, dass es idealerweise ein Gartengrundstück erfordert…

Nun ja – in Erlangen sind, trotz „aufwendiger“ und notprovisorischer Installation auf der wettergewandten Fensterbankseite, die Zeiten des Gerätes gezählt. Mal kucken, ob ich in Hessen mit Schelle und Blech das Teil vom Balkon weg soweit „aufhängen“ kann, dass realistische Messungen bei raus kommen…

 

Ob ich den Windmesser nun auch blind kaufen werde (Angekündigt für Septemer 2014) glaube ich kaum… nicht, dass der dann aufs Dach oder nur an einem Zaunpfahl montiert werden kann…

 

Netamto – Wetter für Nerds für zu Hause! Oh ja!

Wetter kann soooo langweilig sein… die Vorhersagen meistens sowieso falsch, die Darstellung nur um Fernseher oder auf irgendeiner Nachrichten-/Wetter-App… und doch, es geht, wenn auch preislich hochwertig, nerdiger und besser. Stichwort: NetAtmo.

Das Set besteht aus zwei wirklich stylischen Säulen: der „großen“ für drinnen, der kleinen für Außen. Letztere läuft über mitgelieferte Batterien, erste mit einem mitgelieferten Netzkabel mit Mini-USB-Anschluss.
Die Inbetriebnahme geht per App oder PC-Software. Mit ein paar Klicks ist ein Konto angelegt – und die Station damit per Web-Browser oder eben per App (Android, ios) von jedem (netzfähigen) Flecken der Erde abfragbar.

Auch lassen sich eigene „Meldungen“ anlegen: Alarm auf das Handy, wenn die Temperatur unter 10 Grad fällt – warum nicht, ist in der eigenen Wohnung wohl eher eh nicht erwünscht. Außentemperatur unter 3 Grad, damit der Zwang, das im freien stehende Auto „frostsicher“ einzupacken – klar, immer her damit… Ich glaube, Ihr habt jetzt so ne Idee, was damit zu machen ist.

Die gesamte Station kann mit drei weiteren Modulen aufgerüstet werden. Aktuell ist nur ein weiteres Innenraum-Modul erhältlich, welches dann mit Batterien läuft – aber keine Lärmmessung mehr vornimmt, im Unterschied zu der ursprünglichen Messstation aus dem „Starter-Bundle“.

Klar kann man diskutieren, ob die Station mit 169 Euro ein wenig teuer ist oder nicht – aber das Teil ist klasse verarbeitet und sehr durchdacht. Ich bin immer noch angetan, dass für eine Schrauben-freie Installation des Außenmoduls ein exakt passendes Klett-Band mit Halternobbel beiliegt. Klar, ein 8 cent Artikel – aber im Vergleich zu vielen anderen Produkten ist er hier eben serienmäßig dabei!

Und dann eben der Nerd-Faktor: Weltweit mal ganz entspannt seine Innen- und Außentemperatur abfragen zu können. Um Laufe des Jahres soll noch ein Windmesser und ein spezieller Regenmelder dazu kommen. Zusammen mit meinem zweiten Innenraum-Modul hätte ich meine Messstation dann schon mal bis auf das Maximum erweitert.

Ich schätze die App und die schnelle übersichtliche Darstellung sehr. Die eigenen Alarme sind klasse, gerade wenn man Schimmel oder als Frischluftfanatiker die Wohnug „sauber“ halten möchte. Oder einfach nur wissen möchte, morgen Windschutzscheibe kratzen oder eben nicht…

Parallel dazu kann man die Messungen seiner Station im Netz über die Netatmo-Webseite oder auch Mapatmo der ganzen Welt verfügbar machen… oder eben ab und an per Twitter teilen… aber das habt Ihr bei mir sicherlich schon mal gesehen…

Wer sich also das Wetter in neuer Dimension leisten möchte, dem sei frei nach Oliver Kalkofe gesagt: Geh‘ endlich und kauf den Scheiß, Du…! 😉

 

Innen- und Außentemperatur im Verlauf, sowie die CO2-Gehalt-Entwicklung im Innenraum, per Web-Browser:

Messwerte meiner NetAtmo

NetAtmo Browser Darstellung