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Philips Hue – nette Idee, wenig Innovation, nicht zu Ende gedacht und das für teuer Geld – keine Kaufempfehlung!

Nüchtern betrachtet ist der Preis, und sei es nur für eine Nachkaufbirne eines Drittanbieters, eine Unverschämtheit und sollte einen davon abhalten, ein Philips HUE oder ein ähnliches System zu kaufen. Was aber, wenn ein sponates Prime-Angebot es tatsächlich für den Moment preislich interessant gestaltet und die amazon Alexa-Integration ihr übriges tut? Na, dann testen wir eben mal, ob HUE Daumen hoch oder runter bekommen…  Lies den Rest dieses Beitrags

Egal ob Zahnbürste oder Rasierer: der Wechsel von Braun zu Philips ist vollzogen

Seit dem ich die Handzahnbürste in den Ruhestand und die Ära der elektrischen Zahnbürste eingeläutet hatte, nutze ich Braun-Zahnbürsten. Bis mein Zahnarzt mir mitteilte, dass diese durch die hohe Drehzahl nicht nur Zahnbelag sondern eben auch das irgendwie benötigte Zahnfleisch mit weg putze.

Also – der Wechsel zu Philips. Von Umdrehungen zu „Schallzahnbürste“. Erste Bemerkung meinerseits: Bei Philips kann ein Zahnbürstenkopf tatsächlich auch mal 15 Euro kosten.

Dank ebay hatte ich gleich nach Marktstart (danke, wired!) den Zahnzwischenraumreiniger sehr günstig bestellt – auch wenn ich mittlerweile dann doch wieder bei Zahnseide gelandet bin… ist für mich doch irgendwie komfortabler…

Und nun war die letzte Bastion, die Braun bei mir im Bad noch inne hatte, die täglich harte Arbeit des Rasierens. Aber… jede Ära geht irgendwann mal zu Ende, und so war es nun auch hiermit endlich. Das Angebot von Philips dieses Jahr mit Preisnachlass für die Rasierer war einfach zu gut, um nicht den Umstieg zu wagen.

Zusätzlich hat Philips auf alle (auch hygienischen) Artikel ein zusätzliches 30-Tage-Rückgaberecht – schon war das Topmodell mit Reinigungsstation bestellt.

Zwar hat meine Haut, die auch in der Anleitung angegebene Frist von 30 Tagen bis sich auch die Halspartien an das neue Schersystem gewöhnt hatten, voll ausgenutzt – aber ich bin voll zufrieden.

Nicht nur, dass der Rasierer in Wartung und Reinigung viel einfacher Hand zu haben ist, als Braun (einfach mit Wasser abspülen), nein – er ist auch noch viel leichter und wesentlich gründlicher. Also – weg vom Kopf hin zu drei rotierenden Scheiben.

Braun ist damit, auch wenn die neueste Zahnbürste nun per Bluetooth mit einer App spricht, raus bei mir – und so wie die Palette des Mitbewerbers so aussieht, wird das wohl eine lange lange Zeit so bleiben…

 

Nachtrag: Während ich diese Zeilen schrieb und mich erneut über den 100 Euro Nachlass im Kaufpreis gegenüber der Philips-Verkaufspreis-Empfehlung freute, kamen die zusätzlichen WM-Cashback-50-Euro auf meinem Konto an… So macht es gleich noch mehr Spaß…

Die Evolution der Trockenrasiererwelt…

Wer mit Nassrasieren seiner Haut irgendwann trotz tatkräftiger Unterstützung der Kosmetikindustrie einfach nichts gutes mehr tut, wechselt schnell auf einen Trockenrasierer. So, Ihr ahnt es schon, auch ich. Seit einigen Jahren mache ich somit die Evolution von Scherkopf bis Querrillenquadroschnitteinheit mit – aber was hat es denn wirklich gebracht?

Schön an der Sache ist, dass ich zwischen den Geräten, die ich meine, einen „Live“-Vergleich anstellen kann, da ich, je nach Aufenthaltsort, dort jeweils einen Rasierer hinterlegt habe. In Regensburg liegt der älteste, aber nicht mein allererster Braun-Rasierer mit Reinigungsstation, das Modell 360° Complete.
Bei Prinzessin habe ich die erste Ausgabe der Series 7 und bei mir zu Hause habe ich die aktuelle Version des Series 7.

Zwischen den Rasieren hat sich besonders viel getan, was die Größe und den Funktionsumfang des Scherkopfes angeht. Klar, Braun sagt noch was von Schwingungen und Haaraufstellautomatismen – aber hey, ganz ehrlich… merkt jemand von uns das wirklich? Ich alter Techniknerv und Banause sage dazu klipp und klar: NEIN!

Aber, dass der Scherkopf jetzt nicht mehr nur schneidet, merkt man schnell, wenn man einen Ersatz sucht. Während erste Modelle Scherkopf und Klinge noch separat verkauften, haben die mittlerweile gefühlt doppelt so breiten aktuellen Modelle das als „all in one“ verbaut – und nicht nur das, sondern auch noch toll verpackt, da man die Klinge an sich gar nicht mehr so direkt erkennen kann.

Was das Rasierergebnis angeht, gewinnt das aktuellste Modell natürlich immer vor allen Vorgängermodellen. Klar, wer mittlerweile bis zu 400 Euro für einen Rasierer ausgeben kann, erwartet das auch irgendwie.
Ich muss allerdings ganz ehrlich gestehen, dass bei all den Neuerungen der Komfort für die Haut auf der Strecke geblieben ist: Während der 360° die für mich hautschonendste Rasur zu Stande bringt (auch wenn man manche Stellen eben drei mal abmähen muss), ist der aktuelle Series 7 sicherlich mit einem Zug fertig – aber eben auch mal gerne mit einem Stückchen Backe…

Aber wenn ich mir dies so ankucke und auf die Nassrasierer schiele, frage ich mich: Was kommt als nächstes? Der Philips mit fünf bis sieben rotierenden Scherblättern? Der Series 9, ein Rasierkopf so breit wie die komplette Backe einer Gesichtshälfte? Laserrasur oder doch gleich -enthaarung?

Ideen hätte ich viele, ich kann Euch aber sagen: Egal was kommt, das neueste Modelle wird besser, hoffentlich leiser, hautschonender, wahlweise Nass- und Trockenrasierer in einem, mit Reinigungsstation und neuer sanfter Haarkill-Technologie. Während der erste Series 7 noch von der Lautstärke her drei Stockwerke auf den Vorgang des Rasierens seines Inhabers aufmerksam machte, verleitet der aktuelle nur noch einige renitente Anhänger der Bill und Melinda Gates Stiftung zur Ausrottung der letzten Moskitos auf diesem Planeten zu allmorgendlichen Badbesuchen… es wird also von Modell zu Modell gründlicher (wenn auch mit Nebenwirkungen) und leiser…

Da Weihnachten 2013 zu keinem Ansturm von Philips- und Braun-Werbeattacken geführt hat, können wir mal gespannt sein, was die Topmodelle des Jahres 2014 werden – und was sie dann wirklich (neues) können!