Archiv für den Monat September 2018

Nein! Crowfunding macht man nicht! Finder weg davon!

Eigentlich wollte ich Euch, bevor ich mich jetzt für ein paar Wochen in den Urlaub verabschiede, was nettes, was positives da lassen. Doch dann stolperte ich in der aktuellen t3n auf einen Artikel von Johnny Haeusler, der darstellte, wieso er in Zukunft kein Crowdsourcing mehr unterstützt.

t3n - Magazin-Teaser auf t3.de - Quelle: t3n.de

t3n – Magazin-Teaser auf t3.de – Quelle: t3n.de

Für Euch, ihr treuen Leser, ist das keine Neuigkeit. Ich habe mich bereits vor geraumer Zeit in meinem Blog hierzu ausgelassen. Ich greife das aber nochmals auf, weil ich nach dem Text von Johnny Haeusler mich erneut bei Kickstarter und Indiegogo eingeloggt habe, um zu sehen, was noch offen ist – und wie viel Geld hier für immer verschwunden ist. Ganz zu schweigen von meinen beiden myVessyl-„Tassen“, die nur den CEO und den Marketing-Chef reich gemacht haben, bevor der Laden ohne Lieferung und ohne Ankündigung spurlos von der Oberfläche – aber eben um etliche 1.000 $ reicher – verschwunden ist:

https://platform.twitter.com/widgets.js

https://platform.twitter.com/widgets.js

Bei Kickstarter bin ich tatsächlich auf Null… bei Indiegogo steht noch eine gute Idee von 2014, als Android noch keine kompletten Backups geschrieben hat, aus. Allerdings hat sich der Typ aus Israel wohl vor knapp 6 Monaten mit einer Nachricht, die aber nur auf Anfrage verschickt wurde, mit der Kohle verpisst. Wunderbar, 75$ in Summe weg. Nichts bekommen. Und Indiegogo, als verantwortliche Plattform: natürlich. Keine Zuständigkeit. Sie bringen ja nur Leute auf eigene Verantwortung zusammen, mehr machen sie nicht – und mit Crowdfunding haben sie erst recht nichts zu tun! Komm, f*** Dich selbst, Indiegogo, Kickstarter und wie ihr alle heißt: ihr seid raus!

Wie ich vor Monaten schon schrieb: lieber warten, bis das Produkt WIRKLICH da ist und dann für ein paar Euro mehr zuschlagen – als Crowdfunding-Bullshit!

Auch Johnny Haeusler beschreibt, dass er 2x ein Produkt nicht erhalten hat. Er verbucht es unter „Investorenpech“; und ja: keine Chance auf Rückerstattung. Glück für ihn… bei einem Projekt ist er rechtzeitig raus und hat sein Geld zurück bekommen, bevor es floppte.

Allerdings beschreibt er noch das Phänomen, dass mehr und mehr Firmen ihr Geschäftsrisiko so versuchen, auf Fans und Kunden abzuwälzen, wie z.B. im Musikbusiness. Und er sagt zurecht: warum den Unternehmen hier ein zinsloses Darlehen geben? Dafür, dass sie ihren Job machen?

Mir ist das mittlerweile egal. Ich bin raus aus dem Scheiß! Netter kann ich es nicht formulieren. Und eine weitere Sicht könnt ihr in der aktuellen t3n nachlesen… Wer die t3n noch nicht kennt, aber im digitalen Business zu Hause ist, dem sei sie sowieso mal ans Herz gelegt.

Ich verabschiede mich damit die nächsten Wochen von Euch und melde mich dann entspannt und voller neuer Ideen gegen Ende Oktober wieder bei Euch. Einen schönen Spätherbst, genießt das Wetter und die Zeit – und hört mit (nutzlosem) Crowdfunding auf, bei dem ihr auch noch das ganze Risiko tragt!

Oder: ist das der Kitzel? Erster am neuesten Gadget zu sein UND es eben auf Risiko mit finanzieren? Wie sind Eure Erfahrungen und Ratschläge so? Solange ihr keine Plattform seid, freue ich mich auf Eure Kommentare hier!

Auf bald! Wir lesen uns!

 

 

 

20180922, Update:
Sorry, hier endlich der PodCast zum Hören – sorry für die schlechte Qualität, mehr war von unterwegs aus nicht machbar! Wirklich nicht! Details im nächsten BlogPost/PodCast (in Arbeit!)

PodCast: Dronen-Know-how: von Kauf über Gesetz zum ersten Start

Ich gebe zu, ich breche gerade ein wenig mit den Regeln, die ich mir für meinen Blog selbst auferlegt hatte, als ich meinen PodCast eingeführt habe! Die Regel war: BlogPost schreiben, vertonen und als Add-on den PodCast anbieten. Aktuell mache ich aber in meinem PodCast-Kanal eine parallele „nur Sprache“-Produktion, bei der es um das Thema Dro(h)nen-Kauf, Dro(h)nen-Regelungen (im Gesetz) und ersten Dro(h)nenflug geht.

Kleines Bild aus Mittelfranken - Dronenflug in 35m Höhe!

Kleines Bild aus Mittelfranken – Dronenflug in 35m Höhe!

 

Ich weiß, dass einige Nerds, die mir folgen, tief in dem Thema sind und damit mehr mit Dronen machen, als ich bisher gemacht habe. Also, vielleicht ein kleiner Refresher – und sei es nur, was Versicherung, Plakette und die „Dronenverordnung“ mit sich bringen.

Auch liebäugelt der Eine oder Andere unter Euch immer mal wieder mit einem Kauf – auch hier, ein neutraler, Firmenlogo-freier Ratgeber, was ihr bei Kauf (auch bzw. vor allem gebraucht) beachten sollt(et).

Und, damit mein Blog wie immer es als erstes weiß: die Produktion ist seit gestern Abend abgeschlossen! Die zwei Teile, die schon in der Welt sind, werden noch drei weitere bekommen – und vielleicht sogar noch einen oder zwei, wenn ich die Zeit für Foto- und Videoeinstellungen finde bzw. für „wirklich wichtiges“ Zubehör. Da kann also noch was kommen.

Wer von Euch also Interesse an diesem Thema zeigt, abonniert meinen PodCast bei itunes oder über Soundcloud – oder guckt ab und an hier in diesem BlogPost vorbei – ich bette alle neuen Folgen auch hier ein!

Da die Folgen teilweise an die 15 Minuten lang sind, gönnt Euch den Genuss im Auto oder beim Sport – ich erspare es mir und Euch, hier „Skripte“ dieser Länge online zu stellen – noch dazu, wo ich keinerlei Skript sondern nur Stichworte vorab notiert hatte…

 

Und los geht es:

  1. Der Teaser:
  2. Erster Teil: Überlegungen vor der Anschaffung (inkl. Tipps für den Gebrauchtkauf)
  3. Zweiter Teil: Schnelleinstieg in die aktuelle gesetzliche Lage (KEINE Rechtsberatung, Stand AUG2018, nur ein Überblick über Regelungen und Paragraphen zum Selbststudium!)
  4. Dritter Teil:
    Hier beginnt der Zweiteiler: Recht. Ob LuftVG, LuftVO oder NfL… ich gehe mit Euch die wichtigsten Unterlagen und Paragraphen durch, damit ihr in Ruhe nachlesen könnt, was im Detail von Euch als Dronenpilot erwartet wird. Keine Rechtsberatung, keine Garantie für Vollständigkeit und Richtigkeit! Zieht Euch im Netz einfach die von mir angesprochenen Gesetzestexte und geht sie durch!
    Teil zwei (letzter Teil Recht, btw) kommt in einigen Tagen nach…!
  5. Vierter Teil:
    Zweiter Teil des, da kommt ihr nie drauf: Zweiteilers!
    Das Recht geht weiter, ab LuftVO §21. Dann habe ich noch ein NfL für Euch, mit Anhang, der einiges einfacher machen kann.
    Und, nochmals meine Empfehlung: besorgt Euch im gut sortierten Fluger-Zubehör-Handel die „ICAO“-Sichtflugkarten für Eure Region. Immer ab Ende März bis Folgejahrmärz gültig, Luftraume und alle Airports Eurer Region – eben auch die Sportflugplätze und Heliports! Die MÜSST ihr kennen, um Abstand halten zu können!
    Auch ein paar App-Empfehlungen für Karten und Wetter… REINHÖREN!
  6. Fünfter und aktuell letzter Teil:
  7. Ich schreibe einen separaten BlogPost, sollte ich meine Androhung gegen Ende des sechsten Teils wahr machen, und noch was zum Thema Zubehör oder Bild-Einstellungen machen!
    Danke fürs Zuhören – ich hoffe, es war was für Euch dabei!
    Gerne Feedback hier unter den BlogPost – dann weiß ich, was Euch gefehlt hat oder nicht gefallen, das wird beim nächsten Mal verbessert!

 

Viel Spaß damit – ich bin sehr auf Eure Meinung gespannt – erst recht, wenn ihr schon eine Drone HABT oder tatsächlich aktuell auf Suche SEID!

Fragen, Wünsche und alles weitere Bitte in die Kommentare hier zu diesem BlogPost! Blue skies and happy landings!

Warum das PIXEL3 nur eine reine Enttäuschung werden kann – und wieso es dem iphone auch nicht besser geht…

Kein Tag ohne neuen Aufschrei, weil irgendeiner der großen Player wieder mit einem Patent für eine Innovation weniger auf dem Markt gesorgt hat. Zuletzt hat Samsung sein „Rolldisplayhandy“ von marktreif auf Entwicklungsversion zurück gestuft. Und Google? Schon letztes Jahr die Firma Redux gekauft – aber auch diese Innovation wird, wie wir den Koloss kennen, erst mal für ein paar Jahre im Keller verschwinden, bis andere die Technik neu erfinden und seit Jahren erfolgreich auf den Markt gebracht haben.
Kurz gesagt: die letzten Handys des Jahres 2018 werden eine blanke Enttäuschung!

Google kaufte letztes Jahr Redux - diese Hardware werden wir NIE erleben! (Quelle: Redux)

Google kaufte letztes Jahr Redux – diese Hardware werden wir NIE erleben! (Quelle: Redux)

Die Zeiten, in denen die OS-e, die Betriebssysteme der Handys, ein Quell neuer Funktionen und innovativer Spielwiesen sind – die sind vorbei. Mal klaut Apple bei Android, mal bohrt Android – mit Jahren Verspätung (Danke, Google, super versaut!) – eine Funktion auf, die alle anderen erfolgreich zum Hype geführt haben.

Auch bei der Hardware: die Zeiten, wer den schnelleren hat, sind vorbei. Oder weiß noch irgendjemand, welchen Prozessor er genau im Gerät hat? Oder Displaygröße? Waren sie klein, hat jeder nach groß geschrieen. Kommen sie groß, motzt jeder über die Größe. Antenna Gate? Monatelange Wartezeit auf Release fehlerhafter Software? Anfangs die große Welle, dann hört man nichts mehr, da der Konsument, statt seine Rechte (z.B. Umtauch oder Rückgabe) wahr zu nehmen, wie ein Kaninchen vor dem Software-Update-Bau sitzt und auf schnelle Linderung hofft.

Bei Google noch schlimmer: bis das neueste Android auf „allen“ modernen Handys angekommen ist, ist Google selbst bereits mindestens ZWEI Versionen weiter. Und das auf technisch schlechten Geräten für einen Preis 5 Sterne Urlaubs, all incl., 14 Tage, zwei Personen, weit weg.

Und da sind wir schon beim Thema: Nicht nur die Software ist heutzutage ein Problem, auch die Hardware! Die Form aktueller Handys hat sich mittlerweile manifestiert. Die Display-Größen sind auch nicht mehr wirklich eine Überraschung. Aber: wo bleibt der nächste Wurf?

Auf Twitter gingen in den letzten Tagen immer wieder Tweets rum, die auf Patente, die Apple hält, verweisen und den Wunsch äußern, genau diese Funktionen endlich auch im neuen iphone zu finden. Aber: ich würde mir hier keine Hoffnung machen.

Ebenso Google: Einkauf der Firma Redux letztes Jahr. Redux?
Ja, Redux! In einem Satz: das Startup hat sich darauf konzentriert, Lösungen zu entwickeln, wie Töne mit Hilfe des Bildschirms ausgegeben werden können. Die Briten könnten und also künftig ganz neue Darstellungsformen und Gestaltungsmöglichkeiten für Handys bringen, da kein Platz mehr für Lautsprecher (aber wohl noch Mikrofone) reserviert werden muss.

Auch weitere Anwendungen im smarthome, sprich Google Home, wären hier faszinierend. Erst recht, wo Google aktuell die Offensive gegen amazon mit Bildschirm-Lösungen startet.

Aber: Redux? Noch nie von gehört? Ja… das wird sich auch nicht ändern! Aus den FCC-Daten wird ersichtlich, dass auch Google wieder beschlossen hat, ein total langweiliges PIXEL (3) auf den Markt zu bringen. Prozessor: na ja, gut und aktuell. Android, P(ie), also neu. Display, wohl zwei Größen, eines mit „Notch“, warum auch jeder diese hässliche Apple-Ecke in sein Display kleben muss. Und Innovation? Sieht Google aktuell ausschließlich in „KI“, künstlicher Intelligenz.

Blöd nur, dass KI nicht greifbar ist. Und auch nichts, was man mit einem Schalter aktiviert und sofort, wenn überhaupt, einen „AAAAAAAAAAAAAAH“-Effekt hat. Android 9 (also P oder Pie) steuert die Bildschirmhelligkeit und auch die Akkulaufzeit per KI. Aber das braucht, wenn es denn wirklich klappt, Zeit. Auch ist ein Effekt hier schwer zu erkennen, da 9 auch wieder im Betriebssystem neue Funktionen, die Batterie sparen (wie z.B. die Zeit, bis eine inaktive App auf inaktiv geschaltet wird und damit keinen Strom mehr braucht) mitbringt.

Also, kratzt schon mal den nächsten Sommerurlaub zusammen (oder lasst Euch von 24-Monats-Verträgen blenden, im Rahmen des subventionierten Handy-Neukaufs), um für die letzten neuen Geräte des Jahres bereit zu sein.

Was kommt? Apple, Samsung, Google und Huawei. Und, ganz ehrlich: das Mate 20 (Pro) von Huawei wird die spannendste Neuerscheinung, die bis zum Jahresende noch kommt.

Also, sehen wir mal, wie groß die Enttäuschungen so ausfallen werden… erst recht, wenn man das Preisschild neben dran hält. Schade nur, dass auch die schlechtesten/enttäuschendsten Geräte mit dem Zwang, unbedingt das neueste Gerät aus der Tasche zu ziehen, wieder zu Verkaufsrekorden führen werden – und damit völlig falsche Zeichen an die Hersteller schicken…

PS: wo und wann genau kommt denn nun Google Glas 2? AR (Artifical Reality) ist ja schließlich in aller Munde und auch die Gläser lassen sich mittlerweile ganz anders, und mit High Tech im Glas, produzieren! Nachdem die ersten Brillen anderer Hersteller schön langsam an Marktanteilen gewinnen? Hallo?

 

Und Eure Meinung hierzu? Oder völlig egal, Hauptsache unter den Ersten, die das neue Telefon in Betrieb nehmen können?

 

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