Samsung Gear Live: Tag 4 – Mal von Apps trennen…

Ähnlich wie die Pebble kennt auch die AndroidWear-Uhr Apps. Das können „assoziierte“ mit bestehenden Apps sein (Evernote) – oder eben „stand alone“. Die Lösung, die Google hier geht, finde ich aber besser, als die, die Pebble gewählt hat.

Die assoziierten sind schnell beschrieben: Ich habe eine App bereits (seit Jahren/Wochen/Monaten) als Android-App im Einsatz – und sobald ich die Uhr mit dem Handy kopple, wird die verfügbare Handy-App installiert.

Anders hierbei die Apps, die es wirklich „nur“ oder in einer eigenen Version für die Uhr gibt. Hierfür muss im Google PlayStore eine eigene App geladen werden. Und hier unterscheiden sich AndroidWear von der Pebble: Pebble versucht mit seiner All-in-One-App-Lösung auch einen Store für Anwendungen und Watchfaces zu haben. Dafür gehen auf die Pebble max. sieben eigene Erweiterungen (welcher Art auch immer: App, Watchface, etc.).
Auf AndroidWear habe ich die „volle“ Uhr noch nicht geschafft, aber es sind definitiv mehr als sieben… und der Vorteil ist, dass ich eine App je Uhr-Anwendung auf dem Handy habe, welche in individuell steuern und regeln kann – sprich: Jede App wird auf dem Handy konfiguiert und synct in Sekundenbruchteilen die Einstellungen auf die Uhr. Wenn die App also abstürzt, ist für eine Anwendung auf der Uhr die Einstellung weg – bei der Pebble war immer die komplette App für die gesamte Uhr und alle ihre Einstellungen weg.

Ebenso einfach ist Deinstallation: Nichts auf der Uhr, nicht über eine zentrale App, nein: Bei Stand-Alone-Apps reicht es, diese auf dem Handy zu löschen – und weg ist die App, als hätte es sie sie auf der Uhr nie gegeben.

Anders sieht es, zumindest soweit ich heute raus finden konnte, mit assoziierten Apps aus: Evernote will ich weiter auf dem Handy nutzen, aber nicht mehr auf der Uhr… also kann ich nicht einfach die App für das Handy löschen… Wie das geht, ist mir aktuell noch ein Rätsel – aber auch das werde ich noch lösen.

Auf jeden Fall habe ich die Uhr die beiden Tage am PC-USB-Anschluss geladen… und was soll ich sagen: die „Betriebszeit“ wächst kontinuierlich. Mittlerweile sind aus dem 12 Stunden wohl schon 18 oder 24 geworden. Aber nachts trage ich die sowieso nicht, daher lade ich sie weiter abends, wenn ich zu Bett gehe… also dann: GUTE NACHT!

Samsung Gear Live: Tag 3 – gegen Siri verloren…

Tag drei. Der Akku hält nun den ganzen Tag. Problemlos. Geladen über die USB-Schnittstelle des Rechners. Auch hat Google heute kein neues Systemupdate mehr zur Verfügung gestellt. 

Sonst hat sich an meiner Begeisterung nicht viel geändert! Ich bin immer noch TOTAL BEGEISTERT!
Ein wenig kämpfe ich morgen immer mit Samsungs doch etwas eigenwilligem, aber dafür einfach nur geil designtem Verschluss (zwei Pins auf der einen, das Band auf der anderen Seite).

Die Uhr versteht mich… Texte, die ich diktiere, kommen aber leider ohne Satzzeichen, da das die Uhr einfach nicht umsetzen kann… aber damit kann ich leben, wenn ich mir vorstelle, was die Uhr so alles für eine Uhr kann.

Ein herber Rückschlag war: per Sprache über die Uhr (und nebenbei als Demo-Effekt) einen Termin für morgen früh 11 Uhr zum Brunch einzutragen.

Zum Einen verwendet die Uhr leider für solche Zwecke andere Sprechgruppen als es das Handy kann, zum anderen wollte die Uhr leider nicht um 11 sondern immer um 23 Uhr mit mir essen gehen. Klar, ein Apple User kann das, erst recht, wo es nicht so wollte, nicht auf sich sitzen lassen, so habe ich bei dem Eintrag, den ich dann doch per Handy machte, gegen Siri verloren.

Apple Technikschrott im Handyformat gegen die neue Samsung Gear Live: 1:0. Ich bin schwer getroffen…

Mal kucken, was morgen so weiter passiert….

 

Samsung Gear Live: Tag 2 – so ging es weiter…

Nach der zweiten (kompletten) Ladung über Nacht ging es jetzt einen Tag so richtig los mit der Samsung Gear live und Androidwear. Gute bzw. schlechte Nachricht: nach der zweiten Ladung hält die Uhr immerhin meinen normalen Tagesablauf lang. Pluspunkt!

Auch war gestern Abend zur Abrundung kein Systemupdate fällig! Irgendwie schade, aber irgendwie auch ok.

Und heute? Heute war ich viel unterwegs. Daher hat mir die Uhr das erste Mal mitgeteilt, dass ich mein Schrittziel (10.000 Schritte) erreicht habe. Auch war ich heute mal wieder zwischen Hessen und Bayern im Auto unterwegs… trotz Musik und Fahrgeräuschen versteht Google mich fast zu 100%. Ich würde mir nur noch mehr direkte Diktier-Antworten über die Uhr wünschen – aber HangOut-Antworten laufen hervorragend.

Auch war ich, nachdem ich die Staumeldungen im Radio verpasst habe, per Sprache und der Samsung Gear in der Lage, die Navigation zu starten, um die Verkehrslage auf dem Handy zu sehen. Die Navigation läuft parallel hierzu auch auf der Uhr mit, dezent und trotzdem übersichtlich.

Auch Spotify lässt sich steuern – ich habe aufgeschnappt, es soll wohl auch per Sprache gehen, das teste ich aber noch (heute nicht).

Meine Begeisterung, dass die Uhr die Meldungen vom Handy bekommt und bei „Ablage“ auch bei dem Handy „ablegt“, finde ich super! So räumt sich mein Message Center alleine durch die Uhr ein wenig auf…

Aber Achtung, es gilt das gleiche, was ich bei der Pebble schon bemerkt habe: Es fehlt „Außenstehenden“ irgendwie das Verständnis, wenn man die ganze Zeit auf die Uhr kuckt… wobei bei der Samsung ja jetzt das Touch-Display ganz neue zusätzliche Möglichkeiten eröffnet.

 

So, nun der Start ins Wochenende, mal kucken, wie sich die Uhr in der Freizeit so bewährt… mehr dazu morgen Abend!

Samsung Gear Live: Tag 1 – die Erfahrungen

Vorgestern ist meine Samsung Gear Live angekommen. Somit konnte ich gestern den ganzen Tag die Uhr live am Handgelenk testen. Hier meine Ergebnisse des ersten Tages:

Die Ladeschale, die sich Samsung einfallen hat lassen, ist neben dem stylischen aber eigenwilligen Verschluss des Armbandes die schlimmste Hölle! Kurz gesagt: Wenn die vier PINs sich anhören, als würden sie die komplette Uhr kaputt kratzen – dann drücken und alles ist gut! Wenn die Ladeschale beim Aufsetzen allerdings sanfte Geräusche von sich geht: FALSCH GEMACHT!

Das mit dem Armband ist ein wenig mehr Balance, aber immerhin halten die beiden Stifte fest und sicher!

Aber nun zu den wichtigen Dingen:
Die Uhr ist eine nette Sache! Ja, völlig überzeugt bin ich immer noch nicht… aber ich habe ja noch ein paar Tage, bevor das 14-tägige Rückgaberecht vorbei ist…

Nein, Spaß beiseite. Die Uhr ist wirklich gut. Im Unterschied zu der Pebble, zeigt sie nicht nur die Meldungen, die auf dem Handy eingehen – man kann sie direkt bearbeiten. HangOuts kann man zum Beispiel direkt per Sprache über die Uhr beantworten. Andere Dinge, wie Tweets, öffnen das entsprechende Fenster in der entsprechenden App (also Twitter) auf dem Hand, so kann man sofort los tippen.

Obwohl ich dachte, die Uhr wäre voll geladen, war sie abends auf knapp 15%. Gut, damit reicht sie immerhin einen vollen Tag. Mit der Pebble und dem sparsamen eInk-Display ist das AMOLED-Display nicht zu vergleichen… Abends gab es dann gleich ein neues Firmware-Update… mal kucken, wann Google die „Anfangsfehler“ noch restlos beseitigt hat.

Ein bisschen verstehen die Uhr und ich uns noch nicht ganz… Wer von oben wischt, zieht die Infoleiste (Akkustand, Verbunden mit Handy ja/nein, Vibrationsalarm ein/aus) herunter. Wer lang auf die Uhr auf dem Startbild klickt, kann ein anderes „Watchface“ auswählen. Wer Meldungen nach links wischt (bis auf Updates, die werden so installiert) schiebt diese als Erledigt ins digitale Off. Schön hierbei ist, dass weggewischte Meldungen auch auf dem Handy verschwinden. Sehr nett, endlich ein „Workflow“ der geschlossen läuft.

Wer nach rechts wischt, bekommt zusätzliche Optionen: Antworten, ReTweeten, Auf Gerät öffnen, etc. Ein Teil geht direkt per Sprach“eingabe“ auf dem Gerät, bei allem anderen geht auf dem Handy (auch hinter dem Sperrbildschirm) gleich mal die passende App auf – zum sofort los legen.

Was nicht ganz so klappt, wie beschrieben, ist die Sache mit dem „Menü“. Hier können installierte Apps (z.B. Runtastic) direkt per Tipp geöffnet und verwendet werden. Bei mir hat das gestern genau ein Mal geklappt, VOR dem neuen Systemupdate. Schade, ich fand das etwas angenehmer als nach dem Update, nun wird mit einem Klick erst mal die Google-Spracheingabe aktiviert… erst wenn die Uhr hier nichts erkennt, kommt man mit einem Menü, das zugleich einen Teil der möglichen Sprachbefehle auflistet, zu den Einstellungen… und über Umwege auch an die installierten Apps. Google, ich erwarte hier DRINGEND eine Verbesserung!

Für die, die auf Uhren an anderen Armen kucken, ist die Samsung ein echter Hinkucker und ein Gesprächsstarter!

Für einen ersten Tag war die Uhr sofort intuitiv zu bedienen. Zu den Gesten hätte ich mir gerne ein paar einleitende Worte in der Anleitung gewünscht, aber man kommt schnell dahinter!
Die AndroidWear-App auf dem Handy läuft stabil und richtet die wichtigsten Einstellungen ein, allerdings klappt alles nur bei einer stetigen Verbindung per Bluetooth.

 

Mal kucken, was heute Abend passiert? Wieder ein Update? Mehr Funktionen? Ich bin echt gespannt!

Das UP von Jawbone – ersetzt es Nike Fuel und mein Fitbit?

Mein Nike Fuel hat ziemlich zeitgleich mit Nike’s Ankündigung, sich nur noch auf Software nicht aber mehr auf Hardware zu konzentrieren, das technisch-zeitliche gesegnet. Auch das FitBit Ultra hatte es ein paar Wochen hinter sich. Beides ersetzte ich durch nur noch eines, nämlich das JawBone Up. 

Aber… konnte und kann das klappen? Das Nike war in erster Linie ein Armband, welches Schritte zählte. Allerdings eine erste Generation, was bedeutet, dass das Schütteln des „Trägerarms“ bereits eine Schrittzählung auslöste.
Das FitBit Ultra war da cleverer. 3D-Gyro und Höhenmesser inklusive, somit wurden nur echte Schritte (allerdings erst ab einer „gewissen“ Geschwindigkeit) gezählt – und Treppenstufen ausgewertet.
Auch kannte das Fitbit eine Schlafmessung, auch wen ihm noch ein Wecker fehlte.
Dafür hätte man mit der App den täglichen Wasserbedarf und die Mahlzeiten mittracken können, was ich damals aber noch über eine andere Anwendung klassisch am Rechner getan habe…

Nun musste also Ersatz her… von Fitbit gab es was neues (auch wenn das interessante gerade weltweit zurück gerufen wurde), Nike käme mit dem letzten Model auch noch in Frage… Aber ich wollte was neues probieren. So rutsche an mein Handgelenk das UP von JawBone.

Ich habe es nun seit Mitte März, wenn auch mit Android-Nexus5-Startschwierigkeiten, im Einsatz. Und… ersetzt es nun meine beiden vorhergehenden Selftracker?

Kurz gesagt: JA! Ich bin total begeistert (auch wenn die App ab und an ein wenig instabil läuft).
Auch das UP hat einen 3D-Gyro, der ab einer bestimmten Geschwindigkeit anfängt, ausschließlich Schritte zu zählen (blöd, bei Indoor-Sport). Schade nur, dass er nicht wie das Ultra auch noch die täglichen Stufen gezählt hat… das fehlt mir echt, zu wissen, ob ich zu Fuss schon bis zum Mond gestiegen bin…

Die App an sich ist das all-in-one-Tracking. Tag und Nacht, mit intelligentem Wecker, Schnell-Schlummi-Modus, Stoppuhr. Dann noch Kalorien und Trinken. IFTTT-kompatibel. Und wenn man sich an den „Nicht-Verschluss“ gewöhnt hat, trägt man es gerne die ganze Zeit.

Auch die Ergebnisse sind sehr vielversprechend. Die Schrittzahl ist authentisch und das Syncen über die Kopfhörerbüchse ist, wenn man weiß, dass man es immer auf „voller Lautstärke“ stehen haben muss (das war die Startschwierigkeit) ein Vorteil gegenüber der mittlerweile erhältlichen Bluetooth-Variante (in mindestens fünf Tagen mehr Akku-Laufzeit).

Alles in allem freue ich mich über jedes App-Update, dass die Stabilität verbessert. Das Armband selber ist solide verarbeitet, kann vibrieren und beinhaltet einen 3D-Gyro. Für den Preis von knapp 130 Euro eine lohnenswerte Anschaffung. Ich in nun sehr gespannt, wie lange die „Plastikbeschichtung“ das Bandes hält, bevor auch hier wieder die Platinen durch kommt. Mal kucken, ob JawBone hier eine bessere Lösung hat, als Nike. Ich könnte mir vorstellen, dass das offene UP hier flexibler ist, als das geschlossene FuelBand.

Mal kucken, was ich in einem Jahr dazu sagen werde…

Netatmo Regensensor: Ausgepackt – das kann ich Euch dazu sagen…

Ich bin nach wie vor uneingeschränkter Fan der Netatmo Wetterstation. Überall auf der Welt per App oder Web kucken, was das Wetter zu Hause (drinnen und draußen) so macht! Vor allem finde ich es geil, dass Netatmo für das Draußen-Modul alles für eine unkomplizierte Montage mitgeliefert hat. War klar, dass ich das Regensensor-Modul bestellte, in der Sekunde, wo die Vorbestellung möglich war… Und nun das…

Die Freude war groß. Vorbestellt, Lieferung Anfang Mai. Also… das tun, was ich am wenigsten kann… Geduld haben…

Plötzlich die Nachricht von amazon: Das Teil kommt Ende April, zack, Versandnachricht: und schon war es da… Doch dann begann mein langes Gesicht!

Der Regensensor kam zwar mit den nötigen Batterien und der nach-wie-vor Einfachheit bei der Installation… aber das war es auch schon… Am meisten schockierte mich der „Beipackzettel“, welchen ich gerne als Produktinfo im Vorfeld gekannt hätte: Montageempfehlung ist, den Sensor mindestens 50 cm vom Haus weg aufzustellen. Im stilisierten Bild wird er, von einem Vordach fern gehalten, mitten in die Wiese gestellt.

Nun ja… ich weiß nicht, wie es auch wohnsituativ geht, aber ich unterstelle, die meisten von uns wohnen zur Miete, wahrscheinlich nicht mal im Erdgeschoss – und schon gar nicht mit vertrauensvollem Gartenzugang, wo man einfach mal so einen Regenmesser in die Wiese (Wiese? Wer hat so was bei einer Mietwohnung?) stellen kann.

Auch haben diverse Tests mit verschiedenen Montagetechniken auf Fensterbänken und in Blumenkübeln auf dem Balkon ergeben: die Messergebnisse sind nutzlos.

Ich fühle mich hier ein wenig verarscht, Netatmo! Dieser Beipackzettel hätte echt auf die Produktinfo-Webseite gemusst. Klar, ein Regensensor funktioniert nur, wenn er den „laufenden Regen“ messen kann… aber durchdacht ist das Teil so ja nun wirklich nicht! Und eine Montagehilfe? Weit gefehlt! Die runde „Basis“ hat unten mittig ein Loch mit Gewinde, für eine „Standard-Gewinde-Schraube“ (Größe Fotostativ). Sonst nix!!!

Ich muss gestehen, das trübt meine Begeisterung nun ein wenig. Ich hätte mir zumindest eine Schelle mit einem 20cm-Abstandsmetall mit Montageschraube für „Balkongeländer“ erwartet (auch wenn das Vermieter wahrscheinlich nicht erfreuen wird). Oder eine Kleme für Fensterbretter… aber nein, nix davon. Geschweige denn, die Info, dass es idealerweise ein Gartengrundstück erfordert…

Nun ja – in Erlangen sind, trotz „aufwendiger“ und notprovisorischer Installation auf der wettergewandten Fensterbankseite, die Zeiten des Gerätes gezählt. Mal kucken, ob ich in Hessen mit Schelle und Blech das Teil vom Balkon weg soweit „aufhängen“ kann, dass realistische Messungen bei raus kommen…

 

Ob ich den Windmesser nun auch blind kaufen werde (Angekündigt für Septemer 2014) glaube ich kaum… nicht, dass der dann aufs Dach oder nur an einem Zaunpfahl montiert werden kann…

 

Google ChromeCast nun endlich auch in Deutschland… so gehts!

Gut, dass ich diversen Angeboten, die schon seit geraumer Zeit auf amazon oder ebay aufgetaucht sind, kategorisch widerstanden habe – Google hat es diese Woche endlich geschafft und den ChromeCast, einen HDMI-Streaming-Stick, für den Kampfpreis von 35 Euro, auch in Deutschland auf den Markt gebracht. Das Streaming-Angebot ist aktuell noch ein wenig dürftig – aber mit Maxdome und Watchever sind immerhin schon mal zwei namhafte Angebote mit dabei.

Installiert ist der Stick ganz einfach: In einen freien HDMI-Port, dann entweder durch einen USB-Port am TV mit Strom versorgen oder mit Hilfe des mitgeliefertem Netzsteckers aus einer Dose. Schon ist das Teil fertig installiert. Telefon, Tablet oder Laptop schnappen, auf eine Webseite gehen und eine App laden – schon verbinden sich Stick und Gerät miteinander. WiFi-Netz einrichten (hierbei passt die App beflissentlich auf, dass keine Tipp-Fehler entstehen, finde ich gut!), neuestes Update saugen, Neustarten. Fertig. Klingt jetzt umständlich, ist aber so was von einfach zu realisieren, ich bin begeistert.

ChromeCast im TV
ChromeCast HDMI

Allerdings muss Google schnell und die bisherigen Anbieter noch mal gründlich nacharbeiten. Mit Watchever bin ich per Twitter schon in Kontakt: Jeder ChromeCast (ja, ich habe jetzt schon zwei davon, ok…) wird als separates Gerät gelistet – das macht mir die Liste von max. fünf erlaubten Geräten zu schnell dicht… Auch klappt der Stream von offline geladenen Filmen und Serien noch nicht so wirklich.

Der Stream von Webseiten auf den TV (was somit auch z.B. Spotify über den TV bringt, wer von Euch eine Soundbar sein Eigen nennt, versteht meinen Gedanken) läuft flüssig – aber eben mit der WiFi-Netz-bedingten Verzögerung. Aber flüssig. Und top! YouTube läuft super, vor allem die HD-Videos kommen glasklar an. Ich bin begeistert.

Aber, zugegeben: Google muss da noch mal ran. Auch müssen die Anwendungen und die Anbieter schleunigst mehr werden! Dringend! Schnell! Jetzt! Sofort! Dann wird sich auch die Verbreitung dank der einfachen und unkomplizierten Installation und des Kampfpreises in Windeseile durchsetzen… ich sehe bei dem Teil echt noch viel Potential!

Also, probiert das Teil doch einfach mal aus!

ChromeCast Update
ChromeCast Update

Es wird jetzt wirklich endlich Zeit für eine „smart watch“…

…aber mit Sicherheit nicht für eine „iwatch“ (die wir ebensowenig wie einen itv erleben werden) oder eher auch nicht für die Samsung Gear II, die aktuell innerhalb der nächsten Monate erwartet wird. Nein… die Zeit schreit eher nach einem Anbieter, der sich mit so was auskennt und ein innovatives Konzept hat… und idealerweise schon bewiesen hat, dass er sich mit seinem Modell auf dem Markt behaupten kann. Aus meiner Sicht kommt hier nur ein (vormaliges) KickStarter-Projekt in Frage, welches sein erfolgreiches Modell aktuell als Version „2“ auf den Markt bringt – und nun hoffentlich endlich auch weltweit die Lieferzahlen im Griff hat.

Na… erraten? Echte SmartWatch? Apps? Kompatibel nicht nur zu einem „Hersteller“? Und mit einem Preis, der für den Massenmarkt gemacht ist?
Klar – bei diesem Steckbrief kommt keiner an Pebble vorbei!

Sicherlich hatte das KickStarter-Projekt mit dem ersten Modell, bei dem ein europaweiter Verkauf durch das fehlende CE-Zeichen erst mal verhindert wurde, etwas Pech. Aber auch diese Zertifizierung wurde nachgeholt (einige der erste Modelle gibt es immer noch über ebay) und nun ist die Uhr auch problemlos über amazon zu bestellen. Aber… das neue Modell steht vor der Tür!
Wieder mit Batterie-schonendem eink-Display, nun aber mit Gorilla Glas und einem „Armband-wechsle-Dich“-Konzept von Metall auf Leder. Nicht mehr die „Plastikausgabe“, jetzt hochwertig.

Die erste Tranche ist in den USA wohl bereits schon ausverkauft, die weiteren Geräte kommen langsam mehr und mehr in den Handel. Ich hoffe, dass es auch bald in Deutschland soweit sein wird, für mich ist die Zeit der schlauen Uhren jetzt wirklich gekommen – und das schreit nach einer entsprechenden Neuanschaffung….

Und nein: Telefonieren mit der Uhr (wem hier nicht Knight Rider einfällt, ist zu spät geboren oder einfach kein Nerd!) ist für mich keine notwendige Funktion. Eigene Apps und selbstständige Anwendungen, ohne für jeden Kleinkram das Handy aus der Tasche zu ziehen, das ist aus meiner Sicht das Konzept, dass zum Ziel führt… für 2014…

Ich sage mal: Testbericht folgt… 🙂

 

Der Umstieg, NEIN! Der Weggang von Apple ist vollzugen!

Es hat ja in meinem alten Blog und auf Twitter, obwohl meine monatenlangen Unzufriedenheitsäußerungen klar die Richtung vorgaben, schon Wellen geschlagen, aber mit dem heutigen Tag ist der Wechsel, der nach über 20 Jahren Apple-User nun direkt zurück zu Windows 8 geführt hat, vollzogen.
Der Elektroschrott in Form designtechnisch gepimpter Hipster-Geräte für den mobilen „Gebrauch“ ist ja schon seit Augsut 2013 vorbei, einen „richtigen“ Mac hatte ich seit dem Netzteilabraucher in meinem MacPro nicht mehr; und das MacBook ist dank Aldi und Medion jetzt auch schrottreif und auf dem Weg raus aus meinem EDV-Workflow…!

Aber auch das war ein Abenteuer. Und beweist, dass ich selbst dann Montags-Geräte magisch anziehe, wenn ich sie nicht mal selber kaufe… Aber, langsam – der Reihe nach.
Letzten Donnerstag hatte Aldi ein Medion Laptop, 17“ mit Touch und Win8.1 im Angebot. 500 Euro sind ein Schnäppchen – und aus dem Prospekt heraus habe ich nur gesehen, dass die 4GB RAM eventuell etwas dürftig sein sollten. Da ich aber im Büro bin, wenn Aldi öffnet, bat ich meinen Dad, Ruhestand sei dank, mit das Teil zu besorgen. Er meldete gegen Mittag Vollzug.
Nun galt es, trotz meiner Krankheit, die mich seit letztem Freitag für über eine Woche ans Bett fesselte, das Teil nach Erlangen zu bekommen. Dies lösten meine Eltern elegant durch einen Krankenbesuch, als ich wieder in der Lage war, mich ohne fremde Hilfe auf meinen Beinen zu halten.

Das Gerät selber ist designtechnisch für einen Plastikbomber echt heiß. Das Display ist geil und die Touch-Funktion sehr genau. Windows 8.1 ist vorinstalliert und binnen 15 Minuten einsatzfähig. Office und Kaspersky sind als Demo ebenfalls mit drauf.
Der Lüfter, der 4 GB RAM und Auslangerungsdateien bei heftigen Prozessorauslastungen abkühlen soll, ist laut, kurz und „auf den Punkt“. Um so überraschenden: dem Twitter, Mail, Office und Web gewidmeten Laptop geht die Luft meist nur bei der Programminstallation aus – sonst ist von dem Lüfter nix zu hören. Der Rechner selber läuft unglaublich flüssig… und Laptop MIT Touch (auf Win 8.1 mit Kacheln, auch wenn ich als erstes Classic Shell drüber gebügelt habe!) ist einfach nur GEIL!!! HAMMER! Macht echt Spass!

Und jetzt kommt mein Händchen: Wer mit 17“ auf einem Laptop arbeitet, kuckt ja nicht immer in die untere rechte Ecke – eigentlich gar nicht. Wer aber ein Browser-Fenster (ich sagte bewusst Browser, nicht Internet Exploder) im Vollbild öffnet und den weißen Hintergrund ankuckt, sieht sofort, dass die rechte untere Ecke „dunkler“ ist, aber nur stückenweise. Ein kleiner Test mit einem einfarbigen Hintergrund bewies: da unten war die TFT-Beleuchtung defekt.

In Erlangen gab es eine Woche später keinen Aldi mehr mit Geräten, also geht es jetzt auf den Weg nach Regensburg, wo bereits ein reservierter im Aldi auf mich wartet… ich bin gespannt, was mein „Händchen“ diesmal so in petto hat…. Komme was wolle, das Teil ist geil und ich will es, dann muss es halt eingeschickt werden.

Wer (noch) einen abgreifen kann: Empfehlung meinerseits. Mal kucken, wie sich der zweite morgen so macht! Ich werde berichten!

 

Samsung S4: „Quartals“-Update, nach drei Monaten im Einsatz

Anfang August auf Android mit dem Samsung Galaxy S4 gewechselt – nun wird es also Zeit, nach „etwas“ über …drei… Monaten einen Strich zu ziehen und meine Erfahrungen zu teilen… wie war es denn nun, das erste Quartal?

Technisch gesprochen die Hölle – bis Mitte Oktober… ich und mein Händchen für Montagsgeräte… Argh…

Aber schön der Reihe nach:

Meine Erwartungen an das Samsung Galaxy S4 wurden voll erfüllt. Für den Preis von 499 Euro habe ich wirklich das technisch beste Gerät, welches damals auf dem Markt war, gekauft.
Prozessor, wechselbarer Akku, Displaygröße, Verarbeitung, AMOLED – einfach der Hammer.

Auch habe ich eine gewisse Zeit gebraucht, um mich mit Android anzufreunden. Aber wer das will, schafft auch das binnen einer Woche ganz entspannt.

Aber leider, leider ging es technisch schnell bergab: Von Anfang an stellte ich mir die Frage, ob ich für die Kamera einfach zu… fortschrittlich bin, oder was auch immer. Dies verschlechterte sich in den folgenden Wochen so weit, dass fotografieren gar nicht mehr möglich war.
Es stellte sich heraus, dass der Auto-Fokus den Geist aufgegeben hatte und ein Tausch nötig wurde (Achtung: Wer Backups von Daten von Apps macht, sollte diese nicht in den Gerätespeicher legen, wenn er das Gerät tauscht…!).

Auch hatte ich so mit dem alten Gerät (also dem, vor dem Tausch) und der nicht ganz korrekt aufgespielten Firmware so meine Sorgen. Ich war gute 14 Stunden telefonisch nicht zu erreichen, da jeder sofort ein Besetz-Zeichen bekam. Sehr ärgerlich. Wirklich SEHR ÄRGERLICH!

Dazwischen hatte das Gerät eine Phase, wo es alle 30 Minuten neu startete, einfach von sich aus – und erst nach PIN-Eingabe wieder weiter machen wollte…

Aber: kaum das neue Gerät da, Daten wieder (größtenteils manuell, danke, ich Held!) hergestellt… und so schön kann es sein, wenn alles läuft.

Muss allerdings gestehen: das nächste Gerät kommt dann wohl von Google selbst… es sei denn, LG, Asus oder Samsung legen wieder einen Brüller vor… ich bin gespannt! Also, so war der Plan, mittlerweile liegt ja das NEXUS5 und NEXUS7 vor mir… Winking

Kurz gesagt: Mit Samsung und dem kompromisslosem Sofort-Tausch auf Grund meiner Reklamation bin ich voll zufrieden! Das Gerät ist für den Preis echt der Hammer und Android 4.3 kommt sogar mit meinen Anforderungen an Akku, Multitasking und „Power-Using“ klar. SO mag ich das! Winking Und dank dem neuen Gerät, und da kann sich jetzt jeder von Euch selber zusammenreimen, was das bedeutet, geht alles so wie es soll. Und keine weiteren Probleme mehr – YEAH!