Bamboo Spark von Wacom: ein günstiger schneller Weg zum digitalen Notizblock…

In meinem letzten BlogPost habe ich Euch mit PrioMemo ein digitales NFC-programmierbares PostIt vorgestellt. Heute soll es einen Schritt größer weiter gehen – wie bekomme ich meine Notizzettel, meine Gesprächsnotizen und/oder meine Gedankengekritzel während Meetings in digitaler Form. Ideen und Möglichkeiten gibt es viele – aber der „digitale Stift“ an sich kann schon mal ein paar hundert Euro kosten – und benötigt teures Spezialpapier. Dem macht Wacom für knapp 80 (bis 130 Euro, je nach Ausstattung) ein Ende…

Wacom Spark: Digitaler Notizblock (für fast jedes Papier) / Quelle: amazon.de
Wacom Spark: Digitaler Notizblock (für fast jedes Papier) / Quelle: amazon.de

 

Zwei Haken hat das Wacom-Teil: Das Papier kann beliebig aber nicht zu dick sein – und es muss der ausgelieferten Größe (A5) entsprechen und innerhalb der formschönen Hülle beschrieben werden, da hier die „Verbindung“ analog (Stift – Papier) mit dem digitalen deutschen #Neuland hergestellt wird. Und: das ganze braucht eine Bluetooth-Verbindung zu einem Telefon oder Tablet – sonst ist es Essig mit der Digitalisierung.
Und wenn wir schon dabei sind: GRÖßTES MANKO: Die zu digitalisierende Seite muss „komplett“ sein. Wer synct, muss danach eine neue Seite beginnen. Sonst gibt es Seiten, mit leeren Bereichen… bis die neue Notiz beginnt…

Aber: was Preis und Leistung angeht, ist das Spark der Hammer!
Normaler Papier, normaler Stift – wie immer mit nicht Dokumenten-echter Tinte -, schicke Schutzhülle… und, je nach Fachgröße auf der linken Seite, ab knapp 85 Euro machbar. Wer ein Handy- oder sogar „Mini“-Tablet-Fach haben will, muss ein bisschen mehr in den Geldbeutel greifen… (hier, bei amazon alle Preise finden!)

Das Geheimnis ist schnell gelüftet: Die „Matte“ auf der rechten Seite, die den Block (oder ein Blatt Papier fixiert) wandelt die Stiftbewegungen um und digitalisiert sie. Angeblich gibt es und/oder entwickelt Wacom noch eine App, die Handschrift erkennen soll/kann – aber wohl mal wieder nicht oder nur mit Verzögerung für Android. Eine zweite App, Inkspace, erlaubt eine nachträgliche Bearbeitung und Colorierung…

Wer nun gerne den langen Tag quer durch diverse Meetings läuft und hier und da mal eine Notiz oder Mitschrift mitnimmt, kann diese klassisch analog anfertigen und beim Verlassen durch Druck einer Taste per Bluetooth auf das Handy beamen und damit auch in die Wacom-Cloud, womit auch von jedem PC auf diese Mitschriften zugegriffen werden kann.

 

Gut: Geiler Preis, spannende Technik, kein Spezialpapier.
GÄHN: Für wenn überhaupt noch 20% Marktanteil wieder mal alle Apps und Funktionen da, für den Rest nein. Setzt auf Bluetooth. Wer eine Seite per Tastendruck als „abgeschlossen“ erklärt und danach doch auf dieser Seite weiter schreibt, generiert eine zweite Seite, die bis auf die neueste Notiz in der digitalen Version leer ist.

TIPP: Zeichnen, scribbeln, schreien und ohne hohe Investition digitalisieren: kaufen! Handschriftenerkennen, ToDo- und Datum-in-Outlook-Automatismus: Finger weg!

Also – wer den Einstieg sucht und nur ein 1:1 Bild seiner Mitschrift will: KAUFEN. Sonst: lieber digitalen Stift in Betracht ziehen….

Epson Drucker Resumee… – und warum der nächste NICHT von Epson kommen wird…

Ich weiß genau, dass jetzt östlich von mir jemand die Hände hoch reißt und brüllt: „ICH HABE ES DIR GLEICH GESAGT!“. Und ja, ich meine Dich, @blattella! Nun, mal sehen, ob unsere Gründe tatsächlich die Gleichen sind…:

 

Ich finde die Idee aus vielen Gesichtspunkten sinnvoll: Die Preise für Drucker endlich mal wieder hoch, dafür die Preise für Verbrauchsmaterial wieder runter. Wenn auf einen Liter gerechnet Tinte plötzlich der wertvollste Gegenstand der Welt wird (nicht wahr, HP?), geht eindeutig was schief… erst recht, wenn ein Druckerneukauf nach Leerdruck einer Patrone um längen günstiger ist, als reiner Patronennachkauf…

Und somit war ich schnell ein Freund von Epson’s EcoTank-Linie: Drucker ab 200€, dafür die vier Farben als 70ml-Nachfülldose für je 10 € – mit einer rechnerischen Druckleistung von 4.000 Seiten (nein, es sind nur knapp 2.700!).

Und somit, um den Einstieg nicht ganz so hart zu gestalten, da ich NUR einen Drucker will, aber Epson nur Multifunktionsgeräte anbietet, habe ich das Einsteigergerät L355 ausgesucht.
Auch wenn die Werte was Aufösung des Kopierers/Scanners angehen und auch die Daten des Druckwerks mit allen „größeren“ Modellen darüber identisch sind – Finger weg von dem Kasten! Zwar können auch die aktuelleren/größeren Modelle auch nicht zuverlässig den Tintenstand „ermitteln“ sondern „schätzen“ ihn nur – aber der L355 kann nichts davon – und fängt irgenwann an, einen Leerstand anzukündigen, der einfach weit von der Realität entfernt ist.

Noch schockierender ist allerdings, dass der Reset nach „Farbe leer“ per Handbuch abweichend von der Realität durchgeführt werden muss… und selbst die Epson-Hotline KEINE Ahnung hat, wie der Reset WIRKLICH gemacht werden soll.

Epson Eco Tank l355 - ACHTUNG: altes Modell! Bild: amazon.de
Epson Eco Tank l355 – ACHTUNG: altes Modell! Bild: amazon.de

 

Aber:

Trotz ausschließlich original Epson-Tinte fängt der Druckkopf nach einiger Zeit an, nur noch in Schlieren und fehlerhaft zu drucken. Nun muss der Kopf gereinigt werden – und das nicht nur ein mal. Auch ein Druck mit viel Tintendurchsatz beschleunigt und hilft nicht, diesen Fehler vorzubeugen. Und nun wird es Support: Wer nun den Druckkopf ständig mehrmals reinigen muss, erhält plötzlich unter absolutem Stillstand des Druckers die Meldung, dass die Reinigungsschwämchen im Inneren des Druckers durch Servicepersonal getauscht werden müssen. Kosten: 80€. Und evtl. Porto.
Bei mir war es bereits nach vier Monaten soweit… was den Drucker auf Garantie zurück bracht und ein Tausch gegen das nächst größere Modell ermöglichte, den ET-2550.

 

Epson Eco Tank ET-2550 - besser als mein Vorgänger? Bild: amazon.de
Epson Eco Tank ET-2550 – besser als mein Vorgänger? Bild: amazon.de

Aber auch hier war die telefonische Aussage des Epson-Supports falsch: Auch dieser Drucker „misst“ nicht den Stand der Tinte in den Behältern auf der rechten Seite im Bild oben, sondern „schätzt“ sie – womit eine Mischung aus Warnungsfenster („Länger drucken mit wenig Tintenstand schädigt den Druckkopf“) und konkretem Refill-Hinweis ab ca. Hälfte des Tanks einem das Drucken durch ständiges Weg-klicken/Ignorieren schon ein wenig verleiden können. Also: auch dieses Modell benötigt konkrete vom Nutzer durchgeführte Sichtkontrolle.

Der Drucker läuft ebenfalls wieder nur auf originaler Tinte von Epson. Neben dem ersten kompletten Satz, der im Lieferungumfang dabei ist, hatte ich ja von dem L-355 noch genug Ersatzrefills im Regal stehen.

Aber auch hier: die mitgelieferten Tintenfässchen sind noch nicht halb verdruckt, schon fängt der Druckkopf wieder an zu schmieren und Schlieren und „Druckfehler“ (also, fehlende Farben) zu produzieren. Es läuft also wieder auf Druckkopfreinigungen hinaus. Ich sehe schon wieder die Schwämchenmeldung kommen – was augenblicklich das Ende der Generation Epson einläuten wird (und mir einen reinen Canon Pixma mit „echtem“ Duplex auf den Schreibtisch zaubern wird).

Aber, jetzt mal im Ernst, so sieht es aus:

Positiv: Umweltfreundlich, dank einzelnem Refill ohne Patrone, ca. 3.000 Seiten für 70ml Tinte, Preisgünstiger Nachkauf von Tinte (10€).

Negativ: Tintenstände müssen vom Nutzer abgelesen werden, lästige „Schätzfehlermeldungen“ des Druckertreibers in Bezug auf Tintenstand, von Epson vorgegebene Geschwindigkeit für Seitenzahlen nicht annähernd zu erreichen, grottenschlechtes Druckwerk, nachträgliche Abzocke per Service für Drucker, der nicht mehr druckt.

Empfehlung: Du willst Geld sparen an Tinte, druckst nicht viel aber doch regelmäßig und 200€ für den Drucker schocken Dich nicht: zuschlagen. Du willst ein zuverlässiges Gerät mit einem guten Druckwerk… egal, was danach noch kommt, kaufe KEINEN Epson.

Swipen statt schreiben, also tippen? An sich schon ne geile Idee und tolle Vereinfachung!

Lange Zeit war es dem wesentlich offenerem Android vorbehalten, die mitgelieferte und standardmäßige Tastatur gegen eine Beliebige zu tauschen. Es war abzusehen, dass Apple irgendwann dem Druck der zahlenden Kunden folgend (und einfach auch, um die eigene Ideenlosigkeit zu übermalen), sich hier auch öffnen. Damit sind Swype und weitere Anbieter nun für beide Plattformen erhältlich.

Und an sich ist es eine schöne Sache. Nicht mehr tippen, sondern durch streifen über die Buchstaben die gesuchten Worte zu bekommen. An sich klappt dies auch wunderbar, ist schnell, effizient – aber mit der Zeit nutzt sich das „Feature“ ein wenig ab.

Sei es, dass banale Wörter wie „Morgen“ plötzlich „Putschversuchniederschlagungsangriff“ ergeben oder plötzlich das ein paar Mal verwendete amerikanisch Lexikon im Vordergrund steht – bei Texten, die über Zeilen nur deutsch sind.

Nachteil an der Geschichte mit diesen Tastaturen ist, dass sie „lernen“. Oder das, was der zuständige Programmierer mit seinem dahinter liegenden Algorithmus als „Lernen“ eingebaut hat. Daher werden die Tastaturen teilweise „vorausschauend“ – es reicht, zwei, drei Buchstaben zu „überfahren“, schon ist das gewünschte Wort fertig gestellt – allerdings steigt auf der anderen Seite die Bullshitquote.

Swypen statt Tippen? Quelle: Swype
Swypen statt Tippen? Quelle: Swype

So war meine Tastatur, bevor ich sie dann doch genervt wieder durch das Original von Google ersetzt habe, immer der Meinung, ich möchte meine Mails mit „Viele Grüß, Sandra.“ beenden. Nun gut, das mit dem Grüß wäre vielleicht noch durchgegangen… aber… WHO THE FUCK IS SANDRA??? Wo bitte kommt diese „Prediction“ nochmal genau her? Eine Ableitung aus meinem YouPorn-Profil? Aber, nach gründlicher Recherche kann ich Euch sagen: Auch da, keine Sandra…

Und je mehr man sich in diesem Stadium blind verlässt, desto mehr Müll wird produziert.
Und, jetzt kommt der größte Nachteil der schönen neuen Welt: Man kann das „lernen“ dieser Apps nicht „zurück drehen“.
Somit steigert sich mit jedem neuen Wort neben der Trefferquote eben auch immer der Bullshitfaktor – und plötzlich explodieren dahinter liegende Wörterbücher mit Selbstkreationen der lernenden Algorithmen – sehr zum Entsetzen von „blind abgeschickten“ Nachrichten.

 

Ich bin daher am überlegen, mal einen (bevorzugt Wochenend-)Tag lang nur zu twittern, was die „geschwungene Tastatur“ so produziert – und parallel dazu über den PC zu twittern, was ich eigentlich wirklich schreiben wollte… das wird sicherlich ein lustiges Ergebnis… gehe mal in mich, wie und wann ich das am besten realisieren kann – also, stay tuned!

 

Und bei Euch? Zufrieden? Oder auch wieder auf Tippen/Spracheingabe zurück gegangen? Freue mich auf Kommentare und Rückmeldungen!

Männer – Achtung! Es geht um Pflege! Und zwar um Haarpflege – aber nicht die AUF dem Kopf…

Es hat jetzt über einen Monat gedauert, um die Recherchen für nur diesen einen Blogpost zu betreiben – und ich habe in dieser Zeit keine Kosten und Mühen gescheut, auch mal vor Ort und unter widrigsten Bedingungen mitten im Geschehen zu sein. Sorry, dass ich daher auch für „banale“ Themen im Vergleich zu dem heutigen einfach keine Zeit bei meinen Undercover-Recherchen gefunden habe – aber glaubt es mir, bleibt dabei und lest weiter – das Thema ist es echt wert!

Silicon Valley, zweiter Cafe-Break in einem Starbucks. Männer, die sich nicht kennen, stehen in der Schlange und, auf Grund der Macht der Gewohnheit, die sie nicht zwingt, die Karte ausführlich zu studieren, um ein Getränk ihrer Wahl aus diversen Zu- und Draufgaben auszuwählen, small-talken. Und, HALLO? Was ist das? Da werden Gesichtspartien vorsichtig angefummelt – um in der Steigerungsform des gegenseitigen Beschnupperns zu enden? BITTE?

Das Geheimnis ist nicht eine neue Kontaktlinse, die per Spracheingabe den Duft des Getränks schon mal in die Nasenflügel drückt (HALT! MEINE IDEE! ERSTER! PATENT PENDING!). Und es ist auch kein unsichtbarer Falten-weg-Stift (hey, ich sagte doch: MÄNNER stehen in einer Schlange bei StarBucks…!)… nein, noch viel einfacher:

Alle diese Kerle haben, neben den im Valley üblichen Tattoos eine weitere Gemeinsamkeit: Sei es, inspiriert durch einen #Movember oder mit leichter Verzögerung dem Trend des Bartwachstums folgenden – RICHTIG! ALLES BARTTRÄGER!

Klar, das rechtfertigt noch nicht so ganz das seltsame Verhalten – aber, blicken wir tiefer. Und glaubt mir… meine Recherchen haben mich unglaublich tief blicken lassen! Und, neben all den Dingen, die man dann doch nicht immer sehen will, habe ich vor allem eins entdeckt und kennen gelernt: das Geheimnis für einen „zarten“ Bart. Also, nicht das Modell Drei-Tage-Stacheldrahtzaun oder dem Ein-Monats-Müllhalde-Stinkewollknäuel.

Wer also, seine(n) Partner(in) künftig trotz Bart(be)wuchs mit einem „sanften Etwas“ begrüßen will und auch noch gepflegt und angenehm duftend (also, zurückhaltend angenehm duftend!) positiv auffallen möchte, der folge den Insiderinformationen, die ich im Schweiße meines bärtigen Angesichts in Erfahrung gebracht habe, dem….:

BARTÖL! Quelle: amazon.de
BARTÖL! – Quelle: amazon.de

 

Ja, richtig gelesen: Bartöl! Und ja, der Name ist Programm.

Und da es ein Produkt für Männer ist, ist es in der Anwendung kindereinfach. Je nach Hersteller einen oder zwei Pumps in die Hand, mit der anderen mit jeweils ein bis zwei Finger aufnehmen, und vom Kehlkopf an mit wiederholenden Bewegungen in das Barthaar einmassieren. Je nach Anbieter empfiehlt es sich, zusätzlich noch einen speziellen Barthaarkamm zu erwerben, der neben der Massage nun mal auch die Tiefenwirkung und die Reinigung des Bartes übernimmt. Aber: nicht gleich die Vollausstattung bestellen, erst mal Probeschnuffeln gehen, nicht jede „Geschmacksrichtung“ ist was für einen…

 

Bartöl - weiterer Anbieter, Quelle: amazon.de
Bartöl – weiterer Anbieter, Quelle: amazon.de

 

Und dann den Beipackzettel lesen: reicht eine tägliche Anwendung morgens, muss man auch abends ran, soll ein Kamm zur Unterstützung angeschafft werden, mit oder ohne (kleiner Tipp: IMMER MIT!) vorhergehender Gesichtsreinigung… Und schon kann einmassiert und gepflegt werden. Und glaubt mir, nach ein paar Tagen machen sich erste Effekte, eben in Form von „leichteren“ Barthaaren deutlich bemerkbar!

Kostenpunkt für ein wirklich gutes Öl? Ab 25-30 Euro.
Wer in Berlin oder München wohnt hat es etwas komfortabler, da er in einem Barber-Shop vor Ort die volle Auswahl genießen kann. Sonst empfehle ich meinen bevorzugten Dealer für alle Lebenslagen, amazon.de – oder ein bisschen Google.

Und, sollte Euch nun abschließend die gleiche Frage das Leben zerstören und den Einsatz von Bartöl verhindern wollen, wie es auch mir sofort durch den Kopf schoss, kann ich Euch berichten: Nein, wer ölt, massiert und mit kurzer Pause danach sein Hemd, seinen Pullover oder seinen Hoodie überwirft: ich konnte bisher keine Flecken von dem Öl feststellen… höchstens von sabbernden Groupies, bevorzugt aber den weiblichen, beim Hinweis auf Duft und Anti-Stacheldraht-Pflege durch tägliche Anwendung…

Also: Marsch, kaufen, probieren! Das wird es Euch wirklich wert sein!
Und: Anmerkungen und weitere Tipps dazu bitte gerne in den Kommentaren, ich freue mich!

(Meine Recherchen sind hiermit abgeschlossen, der Blog wird nun wieder etwas aktiver! Ehrenwort!

BitCoins – die lange Geschichte des Bekommens, Haltens und in Sekunden aus-gebens!

BitCoin? Ihr könnt Euch noch erinnern? Der Hype um die digitale Währung, 100% anonym (damit schon potential „gefährlich“), binnen Sekunden um die Welt geschickt und an sich kostenlos? Ja? Man hebe die Hand, wer Bitcoins besitzt? Da wird es meist ruhig im Raum…

Mir ging es nicht anders. Das Interesse war groß, nicht nur wegen dem Hype, sondern wegen den absolut geringen Kosten und eben, im Unterschied zu Visa und PayPal, der Anonymität der Zahlung von alltäglichen Dingen. Aber: wie an BitCoins kommen? Die Antwort fand ich auf einem WebMontag in Frankfurt: Fünf Euro in einen Automaten schieben, Wallet installieren, Code scannen – und schon hatte ich BitCoins im Wert von fast 5 Euro (kleine Gebühr abzüglich).

Einige Wochen später fand ich noch einen weiteren Anbieter, wo ich mir eine zweite Wallet anlegte – und, mit einem kleinen Neukundenangebot, 11 Euro einzahlte – die es, bis ich gestern davon 12 US-$ bezahlte, auf fast 20 Euro geschafft hatten.

Ja, BitCoin. Eben wie eine echte Währung, auch mit Wechselkursschwankungen.

Aber, um auf den Punkt zu kommen: Da der Hype ein wenig rückläufig in den letzten Monaten war nahmen auch die im Web angebotenen Zahlungsangebote ab. Allerdings kam ich gestern über ein US-$-12-Software-Bundle-Angebot, das BitCoins annahm. Was also lag näher, als endlich mal ein bisschen was meines Guthabens unter das Volk zu streuen?

 

BitCoin-Logo / Quelle: BitCoin
BitCoin-Logo / Quelle: BitCoin

Und was soll ich sagen? ICH BIN BEGEISTERT!
Keine Kreditkartengebühren, kein PayPal-Abzug, keine Zeitverzögerung, direkte Zahlung unter Abzug eines „maschinellen Entgelts“ im vierten bis achten Nachkommabereich… ich bin nun wieder mehr als nur angefixt.

Aber: wie geht es?
Ganz einfach. BitCoin als Zahlungsmöglichkeit auswählen, im PopUp Betrag checken, Wallet öffnen, Zahlung senden initiieren, QR-Code auf dem Monitor scannen – und schon erledigt. Die Wallet zeigt noch mal alle Details an, während auf dem PC bereits der Download der Software beginnt. So einfach kann es sein.

Ich werde mein eCommerce-Verhalten nun im Detail beobachten: sollte mir das BitCoin-Logo öfter auffallen, werde ich meine Wallet auffüllen und diesen Zahlungsweg des Öfteren bestreiten, so viel ist sicher. Kaum Kosten, 1:1 Transaktionen und eben eine Zahlungsart, die ich im Jahr 2016 einfach als Standard erwarte.

 

Also, Leute: probiert es auch mal aus! Oder habt Ihr schon? Wie sind denn bitte Eure Erfahrungen? Oder – was hält Euch davon ab, BitCoins mal „kennen zu lernen“? Ich bin gespannt!

Mein erstes BarCamp… #bcnue8

Letztes Wochenende war dann endlich mal mein erstes BarCamp! Was ein BarCamp ist? Kurz gesagt, eine Konferenz, bei dem die Teilnehmer selbst das Programm stellen – und zwar jeden Tag, morgens, bevor es los geht. Ich wusste daher auch so gar nicht, was auf mich zu kam – aber, es war eine hammergeile Veranstaltung, mit spannenden Themen und unglaublich viel Abwechslung – kurz gesagt, es war definitiv nicht mein letztes BarCamp!

Nürnberg hat nicht nur den Charme, dass es für mich um die Ecke liegt, sondern auch, dass es ein „offenes“ BarCamp ist – keine Themenvorgabe oder „Einengung“.  Daher kam am Samstag und Sonntag ein bunter Strauss gemischtes an Sessions (=“Themen“) heraus. Teilweise wusste ich nicht, welches der vielen Themen mich jetzt mehr anspricht, da aber eine Zwei- oder Dreiteilung (oder ein Clonen) einfach nicht in Frage kam, musste eine Entscheidung her, so tingelte ich Samstag und Sonntag zwischen Technik, Web, Entwicklung, Knoten binden, Dronenflug und die Umsetzung eines Brettspiels in die Realität.

BCNUE - Gesamtsessions Samstag  
BCNUE – Gesamtsessions Samstag

Sonntag ging es von der Auswahl her ähnlich „großzügig“ und umfangreich zu, so dass es mir auch da nicht gelang, alle Vorträge und Diskussionsrunden, die mich interessiert haben, auch besuchen zu können. Zu viel Auswahl, zu wenig Zeit sage ich dazu nur. Aber trotzdem gelang es mir, eine bunte und interessante Mischung an Themen zusammen zu bekommen.

 

BCNUE - Gesamtsessions Sonntag
BCNUE – Gesamtsessions Sonntag

Meine Besuche im einzelnen:
Samstag:

  • Bildverarbeitung mit Python
    Unfassbar, wie viel Bibliotheken dafür mittlerweile kostenfrei im Netz stehen und somit auch komplexe Lösungen mit wenigen Zeilen sofort zu realisieren sind!
  • WordPress Q&A
    Danke, ich habe nun einen Weg gefunden, das teure WordPress.com zu verlassen, ohne meine Inhalte zu verlieren. Auch für ein evtl. Selbsthosting oder mögliche PlugIns viel an neuem Know-How gewonnen. In diesem Zuge sei auch auf den WordPress-Stammtisch in Nürnberg verwiesen!
  • Dann kam das Thema Wetterstation, gefolgt vom Thema Drone.
    Die Wetterstation war ein Outdoor-Projekt mit diversen Sensoren. Basis: Raspi, klar. Sehr spannend die noch ausstehende Umsetzung per Solar-Strom (bin auf den Fortschritt gespannt) und die Koppelung mehrerer Raspis zur Bereitstellung diverser Dienste (Daten > Twitter, grafische Temperaturdarstellung).
    Gleicher Raum, nur nun mit einem neuen Vortragenden mehr, das Thema Drone. Ich muss sagen, auf die Blade statt die DJI gesetzt zu haben, war ein BRUTALER Fehler. Meine QX350 ist da echt eine lahme Schnecke gegen das, was DJI mit der Phantom-Serie mittlerweile zu nicht wenig mehr Geld kann…
  • Zum Thema Webtools gab es einen regen Austausch an (na klar!) Tools für GMail und den Webworker. Von flexiblen Signatur-Erweiterungen bis hin zu Kanban und GTD-Tools und noch einer Zugabe in Form von Video-Tools war wirklich alles dabei!
  • Der Erfahrungsbericht zum Thema YouTube war spitze – lies einen aber auch an der Menschheit zweifeln. Dass „unboxing“ immer noch ein großer Hit ist, habe ich selber auf meinem YouTube-Kanal bereits erlebt, aber dass man Leuten beim Auspacken von Ü-Eiern in billigster Video“produktion“ mit mehreren hunderttausend Likes zusieht, hat mich schon… getroffen…
  • Und dann noch die Jagd nach Mr. X – Wenn ganz Nürnberg zur Spielwiese wird, sehr spannend, geile Idee!

Bei den Nachtsession war neben einem Vortrag zum Thema Projektmanagement (es ging u.a. um Russland) das obligatorische Werwolf und auch PowerPoint-Karaoke (da war ich) angesagt… ich sage nur soviel: es war schnell vorbei…

Auch Sonntag ging es nach dem Frühstück gleich weiter. Ich kürze das jetzt mal ab, so eine Grundvorstellung habt Ihr jetzt ja, worum es ging:

  • Behavior-driven design (kann man genau so googlen, gezeigte Entwicklungsumgebung Cucumber)
  • Erfahrungen aus drei Jahren Pilzpaket (wer er nicht kennt, Google an, total geile Idee!)
  • Effektives Reden (Google: Toastmasters)
  • Freibierfotzen 2.0 (wer sein bay’risch-deutsch Lexikon verlegt hat, kann es harmlos als Schnorrer übersetzen, wer es mehr „Web“ will, nimmt Troll)
  • Und ja, ich war zum Abschluss im Knotenkurs. Endlich ein Knoten, um die Cessna sicher zu verzurren und doch wieder leicht aufzukriegen!

Und dann war es, nach Aufräum- und Abbausession schon wieder vorbei…
Aber: ein geiles Wochenende. Eine geile Un-Konferenz. Den Besuch wirklich wert. Ich kann es Euch nur ans Herz legen, schaut mal in der Region, sicherlich habt ihr in Fahrweite auch eine Veranstaltung dieser Art. Dann unbedingt hin gehen! Und aktiv mitmachen!

Ich plane, Würzburg oder Regensburg als nächstes zu Besuchen, vielleicht trifft man sich dann ja mal in echt, schließlich ist ein BarCamp auch eine Networker-Veranstaltung!

BCNUE / Barcamp Nürnberg Logo
BCNUE / Barcamp Nürnberg Logo

 

Ach ja, PS: Storify hat wieder eine tolle Nachlese!

Rückblick: Das war der WebKongress Erlangen #wke2016

Letzten Montag, Dienstag und Mittag war großes Treffen an der FAU in Erlangen, es war Webkongress. Schwerpunktthema war eGoverment. Zwei bzw. drei geballte Tage rund um Web-Themen und alles, was die öffentliche Verwaltung betrifft.

Gleich mit der Keynote am ersten Abend war die Richtung klar: Digitalisierung und Medienethik. Klar, die sozialen Netzwerke waren mit dabei, aber auch das Internet an sich. Und genau so startete auch der Dienstag. Zuerst ein Warm-Up mit „Blogredesign“ und Zugriffs- sowie Ladezeiten, dann ab zum Social Media der Berliner Polizei um dann bis Mittags weitere Webthemen (komplexer Content, Focus Management). Der Nachmittag lief dann auch wieder zwischen Web und eGovernment weiter, mit so spannenden Themen wie Indie Net oder Jugendschutzprogramme, die die Jugend schädigen.

WKE-2016 Banner
WKE-2016 Banner

Abends fand im Redoutensaal das Abendessen und das weitere Netzwerken sowie das Vertiefen der über den Tag gewonnen Kontakte statt, bevor Mittwochs, allerdings nach so einer Feierlichkeit am Vorabend, zu nachtschlafender Zeit das dritte und letzte Tag des Webkongress startete.

Auch hier war ein bunter Strauß an eGovernment und Web(technik)themen im Angebot, die den Tag schnell vergehen ließen. Und auch an diesem Tag war wieder für jeden was dabei… egal, ob das Betreiben einer eigenen Cloud mit owncloud oder auch die Frage, wie ein Einstellungsprozess gestaltet sein sollte, um die richtigen Leute fürs Team zu finden… es war leider viel zu schnell vorbei.

Wer jetzt angefixt ist, muss sich ein wenig in Geduld üben – der nächste #wke wird erst wieder in zwei Jahren, in 2018, statt finden… aber die Geduld ist es wert!

 

Twitter-Nachlese auf Storify!

 

Flugsimulation für zu Hause ist kein Hexenwerk und auch nicht teuer…

Wer kennt sie nicht, die Faszination des Fliegens. Der Schwerkraft zu trotzen, sich in einen blauen/grauen Himmel zu erheben und die besungene Freiheit über den Wolken zu genießen. Nachteil der Sache: Immer Linie heißt leider auch immer hinten sitzen, selbst den Flugschein anzugehen ist, dank Mondpreisen für Flugzeugsprit, und die komplizierten deutschen Verwaltungsakte auch nicht für Jedermann der Wunsch für freie Wochenenden. Also, was tun?

Wer es wirklich professionell und nicht zu Hause machen will, hat eine breite Auswahl an durchschnittlich 200-Euro-Paketen, um Restkapazitäten der Airlines und deren 3D-Simulatoren mit Bewegung für eine Stunde zu buchen. Meist bevorzugt an den Wochenenden, und erfahrungsgemäß eher „spät Abends“. Da gibt es dann eine Wunsch- oder vorgewählte Route, ein Briefing, Cockpiteinführung, garantierter Start sowie die zugehörige Landung, Flug, evtl. Notfallsimulation – und ein Debriefing mit Urkunde.

Auch nimmt mehr und mehr die Professionalisierung des Hobbies an sich zu, so werden gute („private“!) Cockpit-Nachbauten mit Simulatoren verknüpft und auch hier „Flugstunden“ angeboten – die Palette reicht von 99 bis 499 €.

Selten, dass man das so sehen kann...
Selten, dass man das so sehen kann…

Wer aber den Flugschein gar nicht möchte, trotzdem aber jederzeit in der Lage sein will, in die Lüfte zu gehen, sollte sich seinen Simulator für zu Hause gönnen. Aktuell gibt es hier zwei sinnvolle Möglichkeiten: die Relikte des vormaligen Microsoft Flight Simulator (FS X) oder, mehr von der Mac-Seite her bekannt, X-Plane (XP).
Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Während X-Plane für mich die realistischsten Flugeigenschaften rechnet und in ansehnlicher Grafik umsetzt, gibt es an Flugzeugen und Zubehör (ich rede immer noch von Software!) die meiste Auswahl für den FlightSimulator. Dafür stockt seit dem Verkauf die Weiterentwicklung ein wenig, da nicht jeder auf die Finanzmittel von Microsoft zugreifen kann. X-Plane ist dafür eine Ein-Mann-Entwicklung, die zwar Grafik und Support an weitere Personen ausgelagert hat, aber auch mal gerne den Launen des Chefprogrammierers ausgesetzt ist.

Ich bin zum einen auf Grund der früheren durchgehend Mac-Plattform bei X-Plane gelandet, habe mich aber nach Abschluss des Flugscheins weiter für die Plattform entschieden, da sie einfach wirklich sehr realistisch Flugeigenschaften und, zu Trainingszwecken sehr sinnvoll, mögliche Ausfälle und Notfallübungen realitätsnah ausführen lassen. Wer dagegen die große Auswahl an Flugmodellen und Funktionsumfang wünscht, sollte sich auch den FS X ansehen.

XPlane-Splash-Screen
XPlane-Splash-Screen

Wer nun eine Sekunde verschwendet, um sich den Einstieg zu überlegen, kalkuliert bitte folgendes mit ein: 50-100 € für die Software und evtl. „Zusatzmodule“ oder Flugmodelle. Einen ersten Überblick könnt Ihr Euch z.B. bei amazon oder auch aerosoft verschaffen. Aber Achtung: wer virtuell mehr als nur Pixelgeschubse sehen will, braucht eine verdammt gute Grafikkarte. 2GB VRAM ist das wirkliche MINIMUM(!), drei oder vier sind, klar, besser. Und wer solch eine Grafikkarte haben will, braucht mehr als einen Pentium I. Auch klar.

Kurz gesagt, Eigenbau oder Kauf, die Hardware selber wird auch irgendwo zwischen 1.000 und 2.000 Euro liegen – wobei nach oben hin alles offen ist. Und bedenkt: auf einem 17-Zöller ab München zu simulieren… es gibt „größeres“…

Und jetzt kommen wir zur Frage des Realismus zu Hause. Klar, ein Dreiachsen-Joystick mit x, y und z reicht für die typischen Bewegungen roll, pitch und yaw vollkommen aus. Aber… wäre ein Yoke, wie im Cockpit (also, nicht Airbus, da solltet Ihr den Joystick behalten und nach links auf Eurem Tisch schieben!) nicht nett? Wer dann einen Yoke will, braucht Pedale, da die Z-Achse (yaw) nun mal nicht mit einem Yoke abgebildet werden kann… schon steigt der Realismus, leider leidet damit der Geldbeutel.

Und dann gibt es ja noch den Throttle-Quadranten, wahlweise von Boeing oder Airbus, die Kopf-folge-Abtastung, undundund… je nachdem, wie weit Ihr gehen wollt, um realistisches Fliegen von zu Hause zu ermöglichen, kann der Spaß schnell teuer werden! Aber, glaubt mir: im Vergleich zu „echt“ noch ein Schnäppchen!

LOWI - Innsbruck
LOWI – Innsbruck

Mein Einsteigertipp für jeden, der „mal schnell“ testen will:
X-Plane kann man sich kostenlos laden und ohne Kauf auch einen kurzen Flug starten – allerdings nur in den USA rund um San Bernadino (KSBD) ODER, je nach Update und Version, in Österreich rund um den anspruchsvollen Airport Innsbruck (LOWI). Auch lässt sich nur ein Flieger nutzen (Cessna 172 bei meinem letzten Versuch ohne Original-DVD oder USB-Dongle). Dieser lässt sich auch mit der Maus steuern – aber glaubt mir, das ist anfangs unglaublich komplex und führt zu schneller Erhöhung virtueller Versicherungssummen…!

...das üben wir noch mal...
…das üben wir noch mal…

Vielleicht könnt Ihr Euch einen entsprechenden Joystick borgen oder kaufen, aber plan dafür auch mal rund 50 Euro ein (ja, es ist viel passiert mit Joysticks seit dem C64…!). Und dann kann es auch schon los gehen… wenn Ihr Euch in Ruhe(!) durch die Einstellungen der Grafik und des Joysticks, etc. gearbeitet habt. Dann noch den Realismus des Flugzeuges anpassen – und schon kann es los gehen. Wichtig: sanfte Bewegungen, kein ruckartiges Ziehen oder Drücken, sonst kommt man zwischen Strömungsabriss und G-Kraft dem Boden schnell näher, als einen lieb ist. Yaw ist virtuell tricky und meiner Meinung nach noch verbesserungswürdig – also Vorsicht damit, sonst bringt die Cessna schnell eine „dutch roll“ mit Kontrollverlust (und schlimmstenfalls dem gefährlichen Trudeln).

Wer sich aber durchbeißt und nicht locker lässt, hat ein neues Hobby, welches Stunden kosten kann (bei mir war der längste Flug 13 Stunden in Echtzeit mit der 747-400 (744). Und man kann zu Hause die Faszination Fliegen auch endlich von „ganz vorne“ erleben. Und keine Angst vor dem ganzen Fachvokabular, sowohl hier in dem Post (übrigens: ganz bewusst gewählt und nicht erklärt, auch wenn das eher untypisch für mich ist!) als auch in der Simulation selbst…

Und jetzt: LANDUNG!
Und jetzt: LANDUNG!

Ich wünsche viel Spaß, blue skies and happy landings!!!

(Und nie vergessen: Landen ist die Kür, die erlernt werden will!)

 

PS: X-Plane lässt Euch Flüge, neben Screenshots, als Movie speichern – somit könnt Ihr Freunde und Bekannte jederzeit dran teil haben lassen (oder eben auch YouTube)…

 

Was an Blogs auch gewaltig nerven kann: lieber alte News als gar keine News…

Jeder Blogger kennt dieses Problem: woher die Themen nehmen, wenn nicht stehlen. Je nach Ausrichtung kann es einfach mal ne Woche oder zwei geben, da kommt einfach nix neues! Und dieses „Sommerloch“ kann nun mal jeden und überall treffen. Blöd nur, dass der geneigte Leser nicht immer die Geduld aufbringt, auf die neueste Schlagzeile zu warten und so kann man sich passiv-bloggend einfach in die Unwichtigkeit bringen. Aber diese neue Neigung, die aktuell viele Blogs ergreift, macht mich noch mehr wahnsinnig… und führt noch schneller dazu, dass man mich als Leser (und Follower) verliert!

Nun, worum geht es. Den Plan! Man weiß ja, welche Ausrichtung der eigene Blog haben soll. Man weiß daher, mit welchen Themen man punkten möchte. Und man weiß auch, was der potentielle Leser für Interessen mitbringt.
Das nun alles beschwingt oder bierernst geschrieben, mit oder ohne Fremdwort, viele oder keine Bilder, sonstige Medien oder auch nicht – und schon sind die Posts in der Öffentlichkeit. Und, je nach Anbieter, hat man ein Tracking, in dem man sehen kann, zu welchen Zeiten viel gelesen und an welchen Tagen der Blog dann auch besucht wird.

Aber nun… die Saure-Gurken-Zeit… kein Thema weit und breit… aber… man will doch was veröffentlichen… Also, was tun? Es gibt nun zwei Kategorien von absolut nervigen Bloggern, die von mir ab sofort konsequent sofort auf allen Kanälen entfolgt werden:

  1. Recycler
    Kein Thema zu alt, um es nicht noch mal nach oben zu spülen. Warum nicht die alten Artikel über Antenna-Gate und die Bumper vom iphone 4 noch mal ausgraben, es gibt ja schon genug Gerüchte über das wohl neue Modell, warum nicht noch mal kommentarlos an die Vergangenheit erinnern? Oder ein bisschen was aus der guten alten Windows-98-Zeit re-posten? Wird schon keiner merken…
  2. Abschreiber (oder nett gesagt: News-Recyler)
    Wie bitte? Meine Abendschlagzeile war schon heute morgen alt, da sie gestern um 21:47 Uhr lokaler deutscher Winterzeit schon auf Twitter durch war… und Facebook kennt das Thema auch schon… macht ja nichts, wenn ich NUR DEN EINEN erreiche, der es noch nicht gekannt hat… der aber wiederum wohl kaum BESAGTEN Blog lesen wird…

JA! Bitte überall noch mehr davon! Immer wieder!!! // Quelle: Internet

JA! Bitte überall noch mehr davon! Immer wieder!!! // Quelle: Internet

 

Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich den 1:1-Abschreiber mehr hasse, als den, der die Headline oder die Einleitungszeile oder beides noch ein wenig reißerischer fabuliert… aber beide nerven mich KOLOSSAL! Ich gehöre nicht zu denen, die sich freuen, dass die Meldung morgens im Halbschlaf nachmittags um fünf nochmals aus anderer Quelle kommt… „weil es dann wahr sein muss“! Nein, für mich ist das Zeitverschwendung, der berüchtigte „informationus destruktivus“ – abhaken durch Ignoration. Und da dieses Phänomen unter einigen Blogs, denen ich wahlweise direkt über WordPress, Feedly als RSS oder noch schlimmer, Twitter als meinen Hauptnachrichtenkanal folge – ist damit ab heute SCHLUSS!

Mag ja sein, dass Deine Leser dieses „individuelle Kopieren“ von mittlerweile alten Nachrichten mögen – ich nicht! Ich bleibe da lieber bei der Quelle, die es mir als erstes gesagt hat – und der Rest fliegt!

 

Ein guter Blog steht eine Leerzeit von ein paar Tagen oder auch mal 14 Tage Urlaub problemlos durch – die Abwesenheit wäre dann aber eine News, die gepostet werden sollte…

Ok, ok! Ich gestehe! Ich habe es getan!!! Ich habe auf Windows 10 geupdated…!

Ständig das Popup unten rechts aus der Benachrichtigungsleiste, dass schon Millionen vor mir auf Windows 10 upgedated haben… soll ich das einfach so auf mir sitzen lassen? Ja! Habe ich, ganz bewusst, da sowohl die Kombi aus Startmedium und Bootmanager nicht in der Lage waren, den Rechner wieder hoch zu fahren – und das alles nur, damit ich endlich endlich einen Clone meiner Windows 8.1-Platte machen kann. Für den Fall der Fälle… also, klickte ich das Bubble mit einer Vehemenz weg, mir der Microsoft es mir beim nächsten Mal gleich wieder über den Bildschirm schickte.

Aber dann: die Backup-Software ging gar nicht mehr, da half nur noch ein kompletter Neuinstall. Und der wiederum führte dazu, dass ich von der Webseite des Anbieters die neueste Version lud – und siehe da, plötzlich klappt es mit dem BIOS, plötzlich ist die F11-Taste als Eintrag im Bootmanager -und schon läuft, wenn auch unter völliger Fehleinschätzung der Zeitdauer, über Nacht ein Clone meines Windows 8.1-Laufwerks. Und, kaum war es dann Sonntag mit gut vier Stunden Verspätung fertig und ich hatte den Bootmanager mit meinen verhunzten Platten (60GB SSD als Windows-Platte, so vom Hersteller vorgesehen, hochgerüstet auf 3 TB HDD als Startplatte, von mir so umgesetzt) auch wieder am Start – und legte sofort los, mit der Windows 10 Installation.

Alleine für DAS Hintergrundbild lohnt sich das Update // Quelle: Microsoft
Alleine für DAS Hintergrundbild lohnt sich das Update // Quelle: Microsoft

Da fiel mir wieder ein, dass auch Windows 8.1 als Update mal schnell drei Stunden gebraucht hat. Das Laden ist heutzutage das Schnellste am Aktualisieren, alles andere braucht Zeit, immer mal wieder ein paar User-Interactions in einfachen Fenstern, damit wir nicht die Stimmung und Laune verlieren – und irgendwann… da ist es soweit, und Windows 10 (Home) glänzt mir entgegen.

Ich habe als erstes getestet, ob die unter 8.1-installierte Software, mit der ich am meisten arbeite noch geht. Dann ein paar der Spiele. Dann die restliche Software. Und, was soll ich sagen: fehlerfreie Übernahme. Ab dem zweiten Start von Windows 10 (beim ersten wurden noch extrem viele HDD-lastige Operationen im Hintergrund durchgeführt!) lieft das Teil so schnell wie vorher, so flüssig wie vorher und genauso stabil! Und mit dem Bonus: Neue Features, endlich durchdachte Funktionen, viele Bugs von 8.1 beseitigt… und all meine Software rennt auch noch/wieder…

Klar kenne ich die Horror-Stories, Platte weg, OS weg, keine Rückkehr möglich. Ich hätte auch nicht gedacht, dass meine komplette Software, von kopier-geschützten Adobe-Produkten bis hin zur Bootmanager-Freeware, wirklich alles! – tatsächlich so weiter läuft…

Und, was soll ich sagen?
Ich bin ja, seitdem ich mit Windows 7 gearbeitet habe, schon immer der festen Überzeugung, dass kein Mensch mehr einen Mac braucht (also, privat. Beruflich mit Color-Management und 72 dpi-Darstellung können wir gerne auf Twitter weiter diskutieren, wird aber auch da sehr eng für Apple!). Windows 8 mit der Universalkachelung (zumindest für alle, die nicht Classic Shell kennen) war schon wirklich… nett, aber unglaublich anstrengend und einfach nur übers Ziel hinaus geschossen…

Das ist nun mit Windows 10 vorbei. Selbst bevor ich Classic Start Shell installiert habe, war von Kacheln nichts zu sehen – außer im Start-Menü… und da war ich echt kurz am überlegen, es einfach Microsoft-like zu lassen, aber dann siegte der Install-Button und schon hat das Classic Shell nun wieder entkachelt und übernommen (Vorteil: ist mit einem Mausklick deaktiviert, falls es mich mal überkommt!).

Was kann ich nun sagen, nach den ersten drei Tagen?
Es ist wesentlich aufgeräumter. Allerdings bin ich noch am Gewöhnen mit den weißen Bildtitelleisten, ich denke immer, das Fenster ist deaktiviert, obwohl ich es gerade eben erst aufgerufen habe. Viele praktische Funktionen sind neu dabei: keine nutzlosen Bibliotheken mehr links in den Exporerfenstern, dafür automatisch und manuelle Auflistung oft genutzter Ordner. Tolle Einbindung von GoogleDrive, OneDrive und auch Dropbox. Endlich scrollt die Maus an der Stelle, wo der Mauszeiger steht – und nicht da, wo Microsoft glaubt, ich hätte jetzt zu scrollen (MEIN TOPFEATURE!). Auch die Einbindung von Netzwerkgeräten und die Darstellung des Computers mit allen Laufwerken: super gemacht.

Wenn ich Euch jetzt angesteckt habe, hört meine Worte!
1. Kein Update ohne Backup! AKTUELLES BACKUP!
2. Nehmt Euch Zeit mit. Backup kann mal locker ne Nacht dauern, Win 10 braucht auch gefühlte 24 Stunden…
3. Und wenn es dann drauf ist, TESTEN! Software, Spiele, Anwendungen, Daten! Auch wieder ein halber Tag weg!
4. Wenn was schief geht: Google anwerfen, ausprobieren. Bei „Negativ“: sofort Backup zurück spielen, mit dem alten Windows leben und…:
5. „Clean Install“ vorbereiten. Platte komplett löschen, Win 10 drauf, dann händisch alles nachinstallieren.

 

Wie gesagt, bei mir ging alles glatt, kein Datenverlust und alle Anwendungen laufen einwandfrei. Selbst der „ältere Spiele laufen nicht mehr“-Bug schlug nicht zu. Ich finde das System durchdacht, stabil und um viele Bugs oder „Unklarheiten“ bereinigt, ein rundes Teil. Kurz gesagt: ich bin froh, dass ich das UpGrade macht habe!

 

Und bei Euch? Läuft Win10? Hat das Update geklappt? Wartet Ihr noch ab? Freue mich auf Eure Kommentare hierzu!

Haltet Euch mit dem Handykauf gefälligst noch zurück!

Der Jahreswechsel ist rum und damit Weihnachten und die große Januar-Rückgabe. Langsam aber sicher enden auch „seltsame Valentinstag“-Sonderpreisaktionen auf immer noch neueste Mobiltelefone (wobei der BWLer in mir sagt, dass sie nicht mehr zum alten Preis zurück kehren können!). Und die Mobilfunkmesse in Barcelona steht vor der Tür, Samsung will in zwei Wochen das S7 vorstellen… jetzt ist keine Zeit, ein neues Handy zu kaufen!

Solltet Ihr nicht schon seit Monaten den Preis Eures neuen Lieblings verfolgen und genau JETZT ein Superschnäppchen finden – FINGER WEG!

Samsung rollt mit dem S7 vor Erscheinen des Android 6.x-Updates für das S6 bereits die neue Generation aus – in knapp zwei Wochen. Ende Februar dann Mobilfunkmesse in Barcelona – da zeigt die ganze Welt der Hersteller, was es in Petto hat… da kommen einige Überraschungen, viele neue Geräte, neue Features und Funktionen und vor allem: Preisrutsche!

Also: kauft heute nichts, worüber Ihr Euch in drei Wochen nur noch ärgert – sei es, dass das Gerät plötzlich alt ist, nur noch die Hälfte kostet oder das Neugerät zum gleichen Preis die bessere Alternative gewesen wäre!

Übt Euch in Geduld, es ist bald soweit (ok, mit der Aussage kann man mich nicht ernst nehmen, ich kann das auch nicht, bitte, danke!)!!!

 

Serviceinfo: Der Mobile World Congress Barcelona findet von Montag, 22. bis Donnerstag, 25. Februar 2016 statt, #MWC. Viele Fachzeitschriften werden live via Twitter, Blog, YouTube und per Newsletter berichten.

#MWC Barcelona, Quelle: mobileworldcongress.com
#MWC Barcelona, Quelle: mobileworldcongress.com
WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner