Stefan Jürgens hat mit seiner Clubtour 2016 in Erlangen halt gemacht…

Diesmal hat das fifty-fifty wieder eine echte Perle ausgegraben: Gestern Abend machte Stefan Jürgens Clubtour in Erlangen halt. Zwei Stunden durch alle Alben und geteilte Gedanken, die zum Nachdenken anregten…

Künstlerische Freiheit und kurze Raucherpause
Künstlerische Freiheit und kurze Raucherpause (Foto: Michael Schmidt)

Stefan Jürgens kennen viele noch aus seiner Zeit bei RTL Samstag Nacht. Oder aus dem Tatort. Oder vom Theater. Und, und das sollte man auf keinen Fall verpassen: als Musiker. Wer gerade letzteres bisher nicht kannte, sollte schnellstens in dem Streaming-Dienst seines Vertrauens nachsehen, um in eines der bisher vier (bald kommt dann wohl endlich das fünfte) Alben rein zu hören.

Zusammen mit den beiden Gitarristen Matthias und Lars, erlebten wir einen Strauss Buntes aus allen bisherigen Alben. Und, wie immer im fifty-fifty, zum Anfassen nah. Und da auf der Bühne drei Künstler ohne viel Lärm und neumodischem Quatsch unterwegs waren, war es quasi ein Unplugged quer durch die besten und aktuellsten Hits – inkl. ein paar neuen Nummern, die noch mit der Blatt-Abspickmöglichkeit vorgetragen wurden.

Ja, Stefan Jürgens ist auch ein klasse Musiker!
Ja, Stefan Jürgens ist auch ein klasse Musiker!

Sowohl Stefan Jürgens als auch der Abend in Gänze hat auch Besucher begeistert, die noch nicht so recht wussten, was da jetzt auf sie zu kam. Es war von vorne bis hinten eine klasse Sache!
Wenn auch einen Tag danach ein wenig verfrüht, aber ich werde aktiv Ausschau halten, wann er das nächste Mal hier Station macht – das sollte man unter keinen Umständen verpassen…

Autogramm nach Prinzessin's Vorgabe...
Autogramm nach Prinzessin’s Vorgabe…

So praktisch „schnell laden“ auch sein mag – aktuell macht es die Akkus einfach nur kaputt

Ich war ziemlich begeistert, dass Motorola dem NEXUS6, welches es dank dem Qualcomm-Prozessor auch erstmalig unterstützt, ein Schnell-Ladekabel beigelegt hat. Damit war ich in der Lage, den Akku des Gerätes ab unter 50% Restakku binnen 35-40 Minuten um mindestens 50% wieder aufzuladen. Und, was soll ich sagen: das hat wunderbar geklappt!

NEXUS6 // Quelle: Google/Motorola
NEXUS6 // Quelle: Google/Motorola

Meist nutze ich abends die Gunst der Stunde, wenn der Akku gerade unter 30% fiel, um das Gerät schnell einzustecken, um Power zu haben, bis es dann ins Bett ging. Und, ja: die Technik klappt. Die Zeitdauer ist korrekt, der Akku pumpt sich um weitere bis zu 50% voll – und das Gerät hält wieder tadellos durch… Man muss einfach nur ein bisschen über die unglaubliche Hitzeentwicklung an dem Handyrücken hinwegsehen, schließlich kommt Gerät und Ladegerät vom gleichen Hersteller und Qualcomm macht riesig Werbung mit dieser technischen Errungenschaft.

Also: was liegt näher, als einen Schnellladezyklus regelmäßig und bei Bedarf anzuwenden. Wieso denn auch nicht, dafür ist das Laden ja gedacht… allerdings… merkte ich nach einigen Wochen die Kehrseite des schnellen wieder-Saft-habens: der Akku.

Während mein Gerät von morgens sechs Uhr und viel Büronutzung frühestens zwischen 15 und 17 Uhr unter 20% Restakku rutschte, war es nun teilweise schon Mittags soweit. Und eine Schnellladung brachte das Gerät irgendwann soweit in die Knie, dass ich am späten Vormittag und dann am späteren Nachmittag erneut auf das Ladekabel zurück greifen musste.

Das ist natürlich nur subjektiv – aber innerhalb von knapp vier Monaten so ein dramatischer Leistungsabfall des Akkus… da liegt es Nahe, einen Zusammenhang zwischen Schnellladung und Akku“defekt“ zu ziehen. Allerdings: ich kann aus dem subjektiven Eindruck, dank meines Händchens für Montagsgeräte, eine objektive Beobachtung ziehen!

Zeitgleich zu den Mucken mit dem Akku ging die (beim NEXUS6 leider sowieso viel zu lahme) Kamera in die Grätsche. Also: Tausch gegen Neugerät.
Somit ergriff ich die Chance und habe das getauschte NEXUS ab der ersten Ladung nur mit meinem Anker geladen… und… was soll ich sagen: Gerät morgens um acht vom Strom und, auch bei, wie bei mir üblich, viel Einsatz: es schreit erst gegen Abend um Ladung. Also: Durchhaltevermögen, ein Tag.

Ich muss wohl nicht erwähnen, trotz der neuerlichen Meinung, dass Lithium-Ionen-Akkus sowieso auf Grund der „lebensverlängernden“ Maßnahme, ab 50 % wieder geladen gehören (und, Maßnahme zwei: bitte NIE, NIE, NIE!!! über 80% laden, VOLLLADEN ist der TOT des Akkus!!!), dass der Akku auch jetzt, weitere vier Monate später, immer noch meinen Tagesablauf durchsteht, ganz ohne zweite und dritte Nachladung.

Ich habe daher meinen Anker wieder nach vorne auf den Tisch installiert und das Schnellladekabel aus dem Lieferumfang…ich weiß schon gar nicht mehr, WO genau ich es hin geräumt habe, aber es ist weg. Klar, dreißig Minuten für 50% Power sind geil – aber nicht, wenn ich die Dosis von ein Mal am Tag auf quasi stündlich herab setzten muss… schade um den Akku und die Freude an der Nutzung des Gerätes geht auch zurück. Also: für mich sind Schnellladungen hiermit erledigt. Bye bye!

 

Und bei Euch? Mittlerweile haben auch Samsung und einige andere Anbieter Schnelllade-Systeme installiert. Wie sieht es bei Euch so aus? Was macht Euer Handy, was macht Euer Akku? Ähnliche Beobachtungen – oder hoch zufrieden? Lass es mich in den Kommentaren bitte wissen!

Peanuts in 3D im Kino? Verrat an den Comics oder doch geniale Umsetzung?

Schon während des Back-to-the-future-Days hat mich die Werbung gefunden: Die Peanuts kommen das erste Mal seit ewigen Jahrzehnten wieder zurück ins Kino. Und typisch für das Jahr 2015 (Starttermin war vor Weihnachten) in 3D, modern gestaltet und eben auch in HD und darüber. Wie ist es denn nun, dieses „neue Format“ aus unserer aller Jugend im Kino zu sehen?

Es war eine dunkle und stürmische Nacht durfte eben so wenig fehlen, wie fliegerische Verfolgungsjagden mit dem Roten Baron. Auch sonst waren alle Figuren, die wir aus den Comics kennen, dabei.

Steve und die Peanuts
Steve und die Peanuts

SPOILER ALERT!
Worum geht es nun in dem Film? Zuerst ist alles so, wie wir es von früher kennen. Charlie Brown, der ewige Pechvogel. Dann aber: das kleine rothaarige Mädchen zieht genau gegenüber ein – und kommt auch noch in seine Klasse! Während sie nach vorne gerufen wird, wird Charlie als Wink des Schicksals ihr Bleistift vor die Füße gerollt. Den er, mit Snoopys wackerem Einsatz, zurück bringen möchte, was aber scheitert. Parallel dazu entdeckt der Hund, der nicht in die Schule darf, den Umgang mit Schreibmaschine, Papier und Woodstock. Muss man gesehen haben, lässt sich nicht beschreiben!
Also ab zur 4-c-Behandlung. Hier gibt es das Buch, in 10 Schritten zum „anderen ich“. Nur… dass die Schritte eben so gar nicht klappen wollen. Und immer dann, wenn er vor dem kleinen rothaarigen Mädchen punkten möchte, klappt wieder was anderes nicht: sein Zauber-Auftritt fällt aus, da er statt dessen seine kleine Schwester unterstützt, die Buchbesprechung wird von einem Modellflieger vernichtet – und dann, zu allem Überfluss, sind die 100 von 100 möglichen Punkten im Schultest gar nicht sein Bogen… es geht hoch her im Leben des Charlie Brown. Parallel dazu schreibt Snoopy an seinem Liebesroman, die Jagd auf und nach dem Roten Baron… und wie er schließlich Fifi gerettet hat, nach langer Schlacht und Flucht und den Weg zurück nach Hause.
Und sonst? Schröder macht Beethoven, Lucy zieht im den Ball weg (daher: unbedingt den Abspann ansehen!), Snoopy lernt Charlie tanzen für den Ball – und das kleine rothaarige Mädchen ist total begeistert von ihm und der Summe seiner Taten. Schließlich schafft er es noch, einen Drachen in die Luft zu bringen… ach ja, der Film war einfach toll.

Die Mischung aus den „alten“ 2D-schwarz-weiß-Zeichnungen, die immer mal wieder in Gedankenblasen in den Film einfließen sowie die nicht zu 100% perfekten 3D-Grafiken, bei denen auch ab und an mal der typische schwarze Stiftscribble deutlich zu sehen ist, geben das übrige. Die Stimmen sind, bis auf den Vorleser von Snoopys Manuskriptexte, durchgehend die alten – es gibt also wenig Kulturschock, noch dazu hat man sich binnen den ersten Sekunden sofort an die 3D-Bilder gewöhnt.

Kurz gesagt: Für Charlie Brown und die Peanuts Fans ein MUSS (bitte beeilen, der Film scheint nicht mehr lange in den Kinos zu sein!). Und wer ein Wiedersehen nach all den Jahren will, sollte nicht auf die DVD warten, sondern das Erlebnis gleich mal im Kino mitnehmen! Und wer schon immer wissen wollte, wie die Peanuts so sind, sollte auch in den Film gehen.

In Summe etwas für die ganze Familie – so lässt sich der Spaß unserer Jugend direkt an die nächste Generation weiter geben!
Daher: UNBEDINGT ANSEHEN!

Anker Solar: der All-Jahres-Ladestrom-Solar-Test in Deutschland

Im Mai gekauft, in Abu Dhabi aus dem Hotelfenster getestet, im Deutschland im Juni, Juli und August viel geladen – aber wie schlägt sich das Anker Solar Ladegerät denn so im Herbst, im Winter und im Frühjahr. Also, in Deutschland. Mitten drin. Reicht die Sonne für die Power, um Geräte zu laden – oder ist es eher ein „Ladenhüter“, der seinen Einsatz nur im (Hoch)Sommer findet? Ein „Wintermärchen“…

Im Sommer bekommt das Anker Solar eine uneingeschränkte Empfehlung von mir: ich habe es geschafft, mein Strom-hungriges Samsung Galaxy Note 10.1-Tablet im laufenden Betrieb innerhalb von 50 Minuten um 30% zu laden, völlig problemlos.

Anker Solar - 14 Watt Power..., Quelle: Anker
Anker Solar – 14 Watt Power…, Quelle: Anker

Selbst in den Arabischen Emiraten durch die spezialgetönte Scheibe hindurch brummt ein Handy und ein Tablet (ja, das Anker bietet zwei USB-Anschlüsse, die gleichzeitig zu nutzen sind!) lautlos vor sich hin und lädt sich problemlos auf.

Und jetzt: Nach Herbst kommt Winter, die Tage werden radikal kürzer (wenn aktuell auch jeden Tag fast schon wieder zwei Minuten länger!) und die Sonne ist ein seltener und daher mehr als gern gesehener Gast. Wie ist es denn nun, in der aktuellen Jahreszeit, per Solar ein Handy zu laden. Oder, noch einfacher: einen Fotoakku?

Ihr könnt es Euch nicht vorstellen, aber selbst bei „normalem“ grau in grau, wie wir es aktuell häufig tagsüber haben, schafft das Teil entspannt und kontinuierlich über 5 Volt, somit eine Spannung, die locker reicht, um moderne Geräte zu laden. Aber die Spannung ist eben nur die halbe Miete, es geht auch noch um die Amperezahl… und die… liegt… eher bei Null und darunter…

Dank dem Messgerät kenne ich die Werte und kann somit sofort heraus finden, ob es sinnvoll ist, mit Solar zu arbeiten oder doch mal wieder die heimische Steckdose zu bemühen – was im Winter selbst bei blauem Himmel und Sonne pur eher zu bevorzugen ist – da die Zeit, die die Sonne „zu haben“ ist, definitiv nicht ausreicht, um einen echten Ladeerfolg zu erzielen.

 

So – nun zu der abschließenden Wertung:
Im Sommer ist der Solar-Anker eine wirklich tolle Erfindung – sei es unterwegs im Park oder zu Hause auf dem Balkon oder bei einem Süd-irgendwas Fenster. Auch im Herbst und spätem Frühjahr Power frei Haus, keine Frage. In den Wintermonaten ist das Teil, zumindest in unseren Breitengraden, zu 99,x% ein Teil, dass (danke, dass man es so klein falten kann) im Schrank rum liegt und auf den nächsten Sommer wartet…

Aber: wenn die Sonne da ist und Power hat, ist es unfassbar, was man mit ein bisschen Solar so alles problemlos und vor allem kostenfrei geladen bekommt…  und ja, die Anschaffungskosten kann man vor Begeisterung ruhig mal ignorieren…

Also, macht was draus – kaufen oder nicht überlasse ich Euch. Schließlich habt Ihr ja noch Bedenkzeit, der Sommer braucht leider noch ein wenig…

Revue 2015: so war das Jahr hier im Blog ichbindochnichthierumbeliebtzusein.com …

So. Aus. Vorbei. Rum. Keine Chance mehr, für große Änderungen, also schreibt die Sachen dann mal lieber auf den Vorsatz-Zettel für 2016. Heute um Mitternacht, wenn Brot statt Böller mal wieder an der Realität vorbei abgefackelt wird, war es das mit 2015. Und, wie war das Jahr denn nun so? Lassen wir uns doch schnell mal die High- und Downlights (keine Angst, einige können jetzt aufhören zu lesen!) DES BLOGS Revue passieren.

Januar: Mal abgesehen von damals neuen Gillette, war der Monat sehr Technik-lastig. Mein NEXUS6 hat den ersten 14-tägigen Dauertest überlebt, die CES öffnete die Toren und zeigte die Techniktrends des Jahres. Auch ein bisschen Spekulation, was 2015 sonst noch so technischen bringen wird, war an der Tagesordnung. Und withings fing nun (mal wieder) völlig an, auf Android gar nicht mehr zu gehen. Toller Start in das Jahr, mit den Franzosen…

Februar: Auf Grund der herrlichen Wetterereignisse ging es gleich Mal nach Rom – stilecht nicht mit Lufthansa, sondern der Etihad-Tochter Alitalia. Sehr empfehlenswert vor allem für Preis-Leistung… erst recht, verglichen mit dem Jammer-Staatssubventionen-Fünf-Sterne(HAHAHAHA!)-Möchtegern-Flieger Lufthansa. Rom selber ist auch immer eine Reise wert, vor allem, wenn an den Sehenswürdigkeiten die Touristenschlangen binnen fünf Minuten zu bewältigen sind. Das geile aber in der Praxis völlig überteuerte HINT von Motorola ging zurück, auch withings wurde wieder verflucht und ich habe Euch einen Tipp für schnellen Gerätewechsel mit auf den Weg gegeben. Auch habe ich in freien fünf Minuten Mittags Samsung eine Anleitung fürs Überleben geschrieben – an die sich sich soweit ja fast gut gehalten haben.

März: Was ich Euch damals nahe gelegt habe, kann und will ich Euch auch heute noch nahe legen: Trainiert Ruhe und Gehirn! Dann war eine weniger spektakuläre Mobilfunkmesse und Android 5.1 war endlich da. Fitbit habe ich mit einem der neuen Geräte dem „Langzeittest bis Hautausschlag“ unterzogen, dann zurück gegeben (es waren ein paar Tage, dauerte aber Monate, bis die Spuren komplett weg waren!). Und ein bisschen Zubehör für die NEXUS-Reihe lag in der Post…

April: Meine Radiokarriere ist mittlerweile wieder vorbei, da der hohe Qualitätsjournalismus, den ich für Euch hier im Blog an den Tag lege, einfach zu viel Zeit braucht. Aber, das war nicht der einzige Rückschlag – auch Twitter wollte mich unbedingt nicht haben, im Büro Hamburg. Dafür hat Google den GoogleStore für Hardware endlich auch als „ernstzunehmendes“ Irgendwas in Deutschland gestartet – vor allem endlich versandkostenfrei. Dann kam der Fitbit-Ersatz (ja, leider, withings), der amazon fireTV Stick, und meine Gedanken zum Thema Android-SmartWatches.

Mai: Google hat prompt einen meiner Vorschläge aus April umgesetzt: die App kann sich nun mit mehreren Uhren verbinden. Mittlerweile (=Dez. 2015) auch gerne gleichzeitig! NEXUS6 und Pulse haben mal einen „Dauertest“ mit Bewertung abbekommen (Pulse überraschte positiv, die App war weiterhin das Grauen!), NEXUS6 ist klasse – kurz gesagt. Ich selber durfte auf Firmenkosten ein paar sinnlose freie Tage zu Hause verbringen, bevor es planmäßig und standesgemäß mit Etihad nach Abi Dhabi ging. 48 Grad, meine neue Wohlfühl-Temperatur (aber nur mit langer Hose und langem Hemd!). Und, da ich auch endlich eine fritz!BOX mein Eigen nennen konnte, eine Hardwarezukaufempfehlung.

Juni: Der Vergleich ergab: Emirates führt! Für die fritz!BOX habe ich intelligente Steckdosen entdeckt und bei Number26 ein Konto eröffnet (Banking 2015!). Auch hat der Laden mich neu unter Vertrag genommen und mich wieder „arbeiten“ geschickt… aber, trotz alledem war Zeit, Abu Dhabi Revue passieren zu lassen und über die neuen Serienklassier bei amazon Prime zu schreiben (kein Link, da Al Bundy wieder raus ist). Auch die Moto 360 hat ENDLICH das Update auf den aktuellen Stand hinbekommen…

Juli: Wie sich heraus stellte, hat Motorola (ich würde von denen NIE WIEDER eine Uhr kaufen!) mit dem Update die Uhr nun gänzlich verhunzt! Aber: dafür war ein neuer Prime Day. Und Netatmo hat endlich die Welcome raus gebracht, ein heißes Gerät, im wahrsten Sinne… Ferienbeginn auf der Autobahn war mein Highlight, sowie die Android M Developer Preview. Und um die Fragen zu klären: meine NEXUS-Top-Liste.
Ach ja: und den neuesten Terminator gab es gleich mal zur Vorabpremiere zu lesen!

August: Da war erst mal ein paar Wochen Ruhe. Ich musste mich für eine Muppet-Show-ähnliche Inszenierung einer öffentlichen Veranstaltung mit Robe und all den Klassikern… äh… einrichten. Gar nicht so leicht, nicht zu lachen, wenn man mal nicht soll… nebenbei ging es vertiefend wegen damals aktueller Angebote um das Thema Online-Lernen, auch kamen die Serien- und Filme-Highlights von Netflix und amazon. Hitman Sniper als Tablet-Game und auch etwas für wechselnde Bildschirmhintergrundliebhaber habe ich Euch vorgestellt – bevor ich Euch aus der Vorpremiere heraus mitgeteilt habe, wie an sich enttäuschend MI:5 so war…

September: Nachdem es mir nicht geglückt war, dem kleinen Cruise das dauergetackerte schmierige Lächeln aus der Visage zu reinigen, habe ich lieber die Wohnung gereinigt und meinen Umzug nach Franken organisiert. Darüber gab es Infos, auch über die Möglichkeit, das Handy per Solar zu laden.

Oktober: RIGA! AUSWÄRTSSCHNITZEL! Klare Sache, ab in den Flieger (nein, wieder keine Kohle für die fünf-Sterne(HAHAHAHAHA!)-„Airline“ Frusthansa! Riga ist ein Wochenende wert, sehr nett, sehr schön – und immer noch preislich positiv überraschend! Und, gleich nach dem FutureDay, hat einer unserer Kater mit Presserummel und allem am neuen Wohnort einen wunderbaren Feuerwehreinsatz herbei geführt. Nun gut, ich brauche ja nie lange, bis mich alle kennen, so ging es in zwei Stunden! Auch habe ich mir einen neuen Drucker gegönnt, Epson EcoTank – und war begeistert! Bin ich noch, nur: die Hotline ist an Inkompetenz und Unwissenheit nicht zu toppen – und Support (auch per email) sucht man über die gängigen Probleme hinaus dort umsonst!!! Aber egal, man ist ja visiert und findet die Lösungen selber… neben der Tatsache, dass ich mein withings Pulse verloren habe, war sonst nix!

Movember: Ja, ich habe mitgemacht. Wie Monate vorher schon angekündigt. Die Bilder dazu müsst Ihr Euch aber auf Twitter zusammen suchen… Dafür habe ich Euch schon mal gewarnt, dass der Walz den neuen Bond einfach unglaublich runter zieht: Schauspiel und Eigensynchron: bitte einfach raus schneiden! Dann war mein Umzug endlich mit allem fertig und auch ein neuer Saugroboter zog zu Hause ein.

Dezember: Ja, nun – es ist vorbei. 2015: gelaufen. Freundet Euch damit an! Aber: Fristen nicht vergessen! Wer heute vor Mitternacht noch faxt, hat die Verjährung(en) aufgehalten! So, Service erledigt, nun wieder zum Rückblick: NVidia hat die Shield zum CyberMonday so weit vergünstigt, dass ich zuschlagen musste. Kostet mich heute täglich noch Stunden, das Teil! Dann habe ich in einer aufwendigen Produktion, die leider durch einen Hardware-Defekt den Ton ruiniert hat, ein ultimatives Vergleichs-Blogposting erstellt, in dem drei unterschiedliche Philosophien und Techniken von Saugrobotern gegeneinander miteinander zeigen, was sie können. Von Saugen über lasern und wischen – da war alles dabei (und vielleicht eine Kaufanregung für Euer Weihnachtsfest)… Und, für die Feiertage, habe ich Euch die Serie und den Film Entourage noch schnell vorgestellt…

Nun seht uns da. Da sind wir also. Das Jahr, das am 03.01. noch so gar nicht zu enden schien: vorbei. Gelaufen. Rum.
Für mich die Zeit, mich bei Euch zu bedanken!

DANKE! für das stetige Mitlesen und dabei bleiben!
DANKE! an alle „neuen“, die nun auch mitlesen!
DANKE! für die steigende Zahl an Lesern und auch die Kommentare im Blog und auf Twitter!
DANKE! es war mit Euch hier ein tolles Jahr!
DANKE!

Und nun ab nach draußen, den Laib Brot anzünden und gen Himmel schießen! Kommt gut rüber! Gutes Ende, besserer Start! Wir lesen uns in 2016 wieder!!!!!

Schöne Feststage Euch in Kreise Eurer Liebsten!

Irgendwann ist nun mal Schluss. Und für das Jahr kommt der Schluss schon mal schleichend, in Form von Weihnachten und dem Coca-Cola-Weihnachtsmann. Daher wird es Zeit, danke zu sagen!

Aber noch nicht heute!

Heute wünsche ich Euch allen ein paar ruhige und freie Tage! Lasst den Kopf nicht hängen, weil es nicht schneit, während Ihr Euch im Freibad auf den Liegewiesen von vorne nach hinten über rollt, um einen nahtlosen Taint zu bekommen und/oder gar zu erhalten! Freut Euch lieber, dass Weihnachten vor der Tür steht – und dass Ihr ein paar Tage frei habt, um Euch danach mit all den Feiertagsfanatikern im Supermarkt zu treffen, um die Regale wegen den erstmaligen Feiertagen, die auch gar nie nicht abzusehen waren, endlich leer zu kaufen. Könnte ja sein, dass alsbald schon wieder ein paar freie Tage den samstäglichen Spaß des mit allen im Stau stehen und dann alle an der Supermarkt Kasse wieder zu treffen ruinieren!

Also, Augen zu und durch.

Und feiert schön! Und genießt die freien Tage! Wir lesen uns die Tage auf jeden Fall noch Mal!

UPDATE, neues Video: Der ultimative Vergleich: Saugroboter vs. Saugroboter vs. Kombiroboter… and the Winner is…!

ACHTUNG: UPDATE!
Ich habe es für Euch möglich gemacht, die Sensorleiste des Moneual sichtbar zu machen. Hierzu gibt es in dieser aktualisierten Blogpost-Variante nun ein neu eingebettetes Video! Damit sind nun sowohl vom Neato die Laser- als auch vom Moneual die Sensorenabtastung für Euch sichtbar! Viel Spaß beim zu sehen!

Was passiert, wenn man einen iRobot Roomba 780 (heute immer noch genau so teuer, wie vor 1,5 Jahren, als ich ihn als Topmodell gekauft habe) gegen einen Moneual ME770 (aufstrebender chinesischer Hersteller, den man kennen sollte!)  Saug-Wischroboter und diesen gegen einen Neato D85 (endlich als Eigenmarke, ohne den Vorwerk-Preisaufschlag on top!) antreten lässt? Ganz klar, es gibt Verlierer. Es gibt Gewinner. Und es gibt eine… nicht ganz klare Ernennung eines Siegers. Aber, seht und hört selbst.

Ja, wirklich! Sehet und höret (lass mich so kurz vor dem Fest doch auch mal poetisch oder so ein Dings davon sein!)! Ich habe alle drei mal bei Ihrer Arbeit gefilmt, damit Ihr sehen könnt, wie die Modelle sich so verhalten… also, nehmt Euch „schnell“ die Zeit (22 Minuten) – FILM AB! (sorry, irgendetwas defektes in der Kamera hat den Ton komplett verzerrt, bitte durchhalten!):

Hier nochmals der Vergleich in der Kurzzusammenfassung:

Hersteller

iRobot
Roomba 780
Neato
D85

Moneual
ME770

NavigationZufall/“Chaos“Laser-Abtastung RaumLaserauge Decke
Preisca. 500 €480-530 €500-550€
BesonderheitenNavigationshilfe „Lighthouse“ für Raumbegrenzung,
altes Bürstenset mit Borstenbürste,
Topmodell mittlerweile 800-Serie
Kombibürste für Boden und Teppich, für Tier- und Langhaar optimal, Bürste nutzt fast komplette Breite des Roboters, dank D-Form beste EckenreinigungKombibürste für Boden und Teppich, für Tier- und Langhaar optimal, kann Saugen und/oder wischen
LautstärkeLautSehr lautUnglaublich leise, schon im Saugmodus
ReinigungsleistungSo lange die Bürste nicht durch Haare oder Flusen verunreinigt wird, gutSehr gut. Leichte Verunreinigung schränken Leistung nicht einÜberraschend gut im Saugmodus, Microfasertuch für Wischleistung gut
LieferumfangRoboter, 2x Lighthouse, Fernbedienung, LadestationRoboter, Ersatzfilter, Bodenbürste, LadestationRoboter, Fernbedienung, Ladestation, Wischeinheit, 2x Microfasertücher
ProgrammeSpot-Reinigung, ReinigungSpot-Reinigung, ReinigungSaugen, Wischen, Hybrid (Saugen&Wischen), unter Möbel, Doppelt, Ecken
Roboter-ReinigungZeitaufwendigSchnellSchnell
RaumreinigungGefühlt: ewigUnglaublich schnellSaugen: schnell, wischen: bis Akku leer (1-2h)
TesturteilPlatz dreiPlatz 1: SaugenPlatz 1:
Saugen und Wischen

Es ist mir wirklich nicht leicht gefallen… Klar war nur: dadurch, dass der Roomba keine Plastik-Lamellenbürste sondern eine „alte“ Borstenbürste hat, per Zufall durch den Raum navigiert und eben auch heute noch schweineteuer ist: ist er Verlierer des Tests. Aber: er ist auch 1,5 Jahre alt. Aber: das Modell hat Power. Kaum ein Hindernis, welches er nicht bezwingt. Und wer keine „Flauscheteppiche“ oder Haustiere hat, wird an dem Gerät seine Freude haben.

Andererseits kann man mit den 500 Euro für dieses Gerät bereits einen der beiden anderen Roboter erwerben. Und hier ist mein Gewinner… BEIDE!
So leid es mir tut, es gibt keinen Platz zwei!

Bei dem Neato schlägt mein Nerd-Herz höher, wenn man ihm, trotz der unglaublichen Lautstärke, die sich dann aber eben auch in wahnsinniger Saugleistung wiederspiegelt, bei der Arbeit zu sieht: er tastet den Raum ab, fährt die Konturen ab, dann dreht er eine Roboterbreite nach innen und fährt in perfekten, immer kleiner werdenden Bahnen, den Raum ab, bis er fertig ist – dann ab in den nächsten. Und zum Schluss findet er seine Ladestation wieder bzw. den Punkt, an dem man ihn hat starten lassen. Gigantisch gut, für mich technisch das modernste Gerät und subjektiv gesprochen, dank der breiten Bürste, die beste Saugleistung!
Und ja, er lasert sich wirklich ständig durch den Raum:

Bei dem Moneual, eine Empfehlung für ein anderes Modell, welches ich zurück geschickt hatte, war ich erst misstrauisch. Man hört immer, dass Kombi-Roboter weder richtig saugen und noch weniger gut putzen. Aber: totale Überraschung: super Preis-Leistung, super Design, super Technik. Das Gerät ist der leiseste Saugroboter, den ich kenne! Und das nicht zu Lasten der Saugleistung! Allerdings hat er, um das zu realisieren, auch den kleinsten Staubfangbehälter aller Modelle. Und auch die Wischleistung: Modul schnell installiert, sowohl im Kombimodus als auch im Wischmodus super Ergebnisse. Mich stört nur, dass er trotz des Laserauges, mit dem er sich an der Decke oder laut Hersteller auch an „markanten Punkten im Raum“ (also an der Wand) orientieren kann, nicht an die Orientierung des Neato ran kommt…

UPDATE: Hier das neue Moneual-Video mit den sichtbaren Sensoren:

Daher versteht Ihr vielleicht, wieso es mir so schwer gefallen ist, wirklich einen ersten, zweiten und dritten Platz zu vergeben: Eigentlich ist der Neato meine Nummer eins. Technik top, super Leistung, fairer Preis – aber sehr laut. Aber der Moneual kann neben saugen auch ordentlich wischen und ist unfassbar leise und technisch auch auf dem neuesten Stand… und der Roomba braucht zwar lange, ist immer noch unverschämt teuer aber macht den Raum (nur leider nicht die Ecken) auch zuverlässig (wenn eben auch „langwierig“) sauber… wenn auch mit einem völlig veralteten und laut Kundendienst nicht auf das neue Lamellensystem upgrade-bare Borstenbürsten-System.
Müsste ich die neuen Roboter der 800-Serie, die mit einem modernen und leicht(er) zu reinigendem Doppel-Lamellen-System als Bürste kommen, bewerten, würden sie trotzdem von mir für die Unverschämtheit von Preispolitik nur den dritten Platz erhalten.

Versuchen wir es mal anders:
Subjektive Nerd-Top 3: 1. Neato, 2. Moneual, 3. iRobot
Saugleistung Top 3: 1. Neato und iRobot und Moneual (Abzug wegen dem kleinen Auffangbehälter)
Preis-Leistung Top 3: 1. Moneual, 2. Neato, 3. iRobot

Oder anders gesagt:
Ihr wollt einen Saugroboter, der von alleine in der Lage ist, mehrere Räume zu reinigen und Hindernisse zu umfahren: Neato.
Ihr wollt einen Roboter, der Saugen, Wischen oder beides gleichzeitig kann – auch in mehreren Räumen: Moneual.
Ihr wollt einen Hersteller, der zu den Pionieren gehört, sich das aber auch entsprechend bezahlen lässt: iRobot.
Noch genauer kann ich Euch die Hersteller nicht ans Herz legen. Damit viel Spaß bei den Einkaufsplanungen für das bevorstehende Fest.

Und wer noch mehr Übersicht und weitere Hersteller – oder einen Fensterputzsauger oder Dachrinnenreiniger suchen sollte – : hier klicken.

Der ultimative Vergleich: Saugroboter vs. Saugroboter vs. Kombiroboter… and the Winner is…!

Was passiert, wenn man einen iRobot Roomba 780 (heute immer noch genau so teuer, wie vor 1,5 Jahren, als ich ihn als Topmodell gekauft habe) gegen einen Moneual ME770 (aufstrebender chinesischer Hersteller, den man kennen sollte!)  Saug-Wischroboter und diesen gegen einen Neato D85 (endlich als Eigenmarke, ohne den Vorwerk-Preisaufschlag on top!) antreten lässt? Ganz klar, es gibt Verlierer. Es gibt Gewinner. Und es gibt eine… nicht ganz klare Ernennung eines Siegers. Aber, seht und hört selbst.

Ja, wirklich! Sehet und höret (lass mich so kurz vor dem Fest doch auch mal poetisch oder so ein Dings davon sein!)! Ich habe alle drei mal bei Ihrer Arbeit gefilmt, damit Ihr sehen könnt, wie die Modelle sich so verhalten… also, nehmt Euch „schnell“ die Zeit (22 Minuten) – FILM AB! (sorry, irgendetwas defektes in der Kamera hat den Ton komplett verzerrt, bitte durchhalten!):

Hier nochmals der Vergleich in der Kurzzusammenfassung:

Hersteller

iRobot
Roomba 780
Neato
D85

Moneual
ME770

NavigationZufall/“Chaos“Laser-Abtastung RaumLaserauge Decke
Preisca. 500 €480-530 €500-550€
BesonderheitenNavigationshilfe „Lighthouse“ für Raumbegrenzung,
altes Bürstenset mit Borstenbürste,
Topmodell mittlerweile 800-Serie
Kombibürste für Boden und Teppich, für Tier- und Langhaar optimal, Bürste nutzt fast komplette Breite des Roboters, dank D-Form beste EckenreinigungKombibürste für Boden und Teppich, für Tier- und Langhaar optimal, kann Saugen und/oder wischen
LautstärkeLautSehr lautUnglaublich leise, schon im Saugmodus
ReinigungsleistungSo lange die Bürste nicht durch Haare oder Flusen verunreinigt wird, gutSehr gut. Leichte Verunreinigung schränken Leistung nicht einÜberraschend gut im Saugmodus, Microfasertuch für Wischleistung gut
LieferumfangRoboter, 2x Lighthouse, Fernbedienung, LadestationRoboter, Ersatzfilter, Bodenbürste, LadestationRoboter, Fernbedienung, Ladestation, Wischeinheit, 2x Microfasertücher
ProgrammeSpot-Reinigung, ReinigungSpot-Reinigung, ReinigungSaugen, Wischen, Hybrid (Saugen&Wischen), unter Möbel, Doppelt, Ecken
Roboter-ReinigungZeitaufwendigSchnellSchnell
RaumreinigungGefühlt: ewigUnglaublich schnellSaugen: schnell, wischen: bis Akku leer (1-2h)
TesturteilPlatz dreiPlatz 1: SaugenPlatz 1:
Saugen und Wischen

Es ist mir wirklich nicht leicht gefallen… Klar war nur: dadurch, dass der Roomba keine Plastik-Lamellenbürste sondern eine „alte“ Borstenbürste hat, per Zufall durch den Raum navigiert und eben auch heute noch schweineteuer ist: ist er Verlierer des Tests. Aber: er ist auch 1,5 Jahre alt. Aber: das Modell hat Power. Kaum ein Hindernis, welches er nicht bezwingt. Und wer keine „Flauscheteppiche“ oder Haustiere hat, wird an dem Gerät seine Freude haben.

Andererseits kann man mit den 500 Euro für dieses Gerät bereits einen der beiden anderen Roboter erwerben. Und hier ist mein Gewinner… BEIDE!
So leid es mir tut, es gibt keinen Platz zwei!

Bei dem Neato schlägt mein Nerd-Herz höher, wenn man ihm, trotz der unglaublichen Lautstärke, die sich dann aber eben auch in wahnsinniger Saugleistung wiederspiegelt, bei der Arbeit zu sieht: er tastet den Raum ab, fährt die Konturen ab, dann dreht er eine Roboterbreite nach innen und fährt in perfekten, immer kleiner werdenden Bahnen, den Raum ab, bis er fertig ist – dann ab in den nächsten. Und zum Schluss findet er seine Ladestation wieder bzw. den Punkt, an dem man ihn hat starten lassen. Gigantisch gut, für mich technisch das modernste Gerät und subjektiv gesprochen, dank der breiten Bürste, die beste Saugleistung!
Und ja, er lasert sich wirklich ständig durch den Raum:

Bei dem Moneual, eine Empfehlung für ein anderes Modell, welches ich zurück geschickt hatte, war ich erst misstrauisch. Man hört immer, dass Kombi-Roboter weder richtig saugen und noch weniger gut putzen. Aber: totale Überraschung: super Preis-Leistung, super Design, super Technik. Das Gerät ist der leiseste Saugroboter, den ich kenne! Und das nicht zu Lasten der Saugleistung! Allerdings hat er, um das zu realisieren, auch den kleinsten Staubfangbehälter aller Modelle. Und auch die Wischleistung: Modul schnell installiert, sowohl im Kombimodus als auch im Wischmodus super Ergebnisse. Mich stört nur, dass er trotz des Laserauges, mit dem er sich an der Decke oder laut Hersteller auch an „markanten Punkten im Raum“ (also an der Wand) orientieren kann, nicht an die Orientierung des Neato ran kommt…

Daher versteht Ihr vielleicht, wieso es mir so schwer gefallen ist, wirklich einen ersten, zweiten und dritten Platz zu vergeben: Eigentlich ist der Neato meine Nummer eins. Technik top, super Leistung, fairer Preis – aber sehr laut. Aber der Moneual kann neben saugen auch ordentlich wischen und ist unfassbar leise und technisch auch auf dem neuesten Stand… und der Roomba braucht zwar lange, ist immer noch unverschämt teuer aber macht den Raum (nur leider nicht die Ecken) auch zuverlässig (wenn eben auch „langwierig“) sauber… wenn auch mit einem völlig veralteten und laut Kundendienst nicht auf das neue Lamellensystem upgrade-bare Borstenbürsten-System.
Müsste ich die neuen Roboter der 800-Serie, die mit einem modernen und leicht(er) zu reinigendem Doppel-Lamellen-System als Bürste kommen, bewerten, würden sie trotzdem von mir für die Unverschämtheit von Preispolitik nur den dritten Platz erhalten.

Versuchen wir es mal anders:
Subjektive Nerd-Top 3: 1. Neato, 2. Moneual, 3. iRobot
Saugleistung Top 3: 1. Neato und iRobot und Moneual (Abzug wegen dem kleinen Auffangbehälter)
Preis-Leistung Top 3: 1. Moneual, 2. Neato, 3. iRobot

Oder anders gesagt:
Ihr wollt einen Saugroboter, der von alleine in der Lage ist, mehrere Räume zu reinigen und Hindernisse zu umfahren: Neato.
Ihr wollt einen Roboter, der Saugen, Wischen oder beides gleichzeitig kann – auch in mehreren Räumen: Moneual.
Ihr wollt einen Hersteller, der zu den Pionieren gehört, sich das aber auch entsprechend bezahlen lässt: iRobot.
Noch genauer kann ich Euch die Hersteller nicht ans Herz legen. Damit viel Spaß bei den Einkaufsplanungen für das bevorstehende Fest.

Und wer noch mehr Übersicht und weitere Hersteller – oder einen Fensterputzsauger oder Dachrinnenreiniger suchen sollte – : hier klicken.

CyberMonday macht es möglich: 10 Tage Dauertest NVidia Shield Spielekonsole

Ja, doch, der Black Friday und der CyberMonday, wenn auch in letzter Zeit eher in Verruf geraten, schafft es noch, die kleinen Schnäppchen-Perlen zu produzieren. Wie in meinem Fall, die von NVidia aus der Shield-Serie. Und zwar nicht das Tablet (oder das neue Konzept-Handy) – nein, die Spielekonsole Shield. Preisreduziert – und dann noch mit der kostenlos drauf gelegten Fernbedienung. Da musste ich zuschlagen – auch wenn ich mit Geduld auf die zweite Tranche nachmittags warten musste, da ich morgens zu langsam war… dafür war die Lieferung schneller als angekündigt, das ist doch schon mal was!

159,99 €. Shield. Spielecontroller. Fernbedienung. Versandkostenfrei. 16GB Speicher, AndroidTV als Betriebssystem. Sämtliche Kabel inklusive (ja, auch HDMI!).
Kompletter Zugriff auf GooglePlay, Music, Video.

Was den Vorteil hat, dass man jedes (allerdings muss es zu Fernbedienung und/oder Controller kompatibel sein!) Spiel, dass man jemals gekauft hat, eben auch auf der Shield zocken kann (wie gesagt, wenn es kompatibel ist!). Genauso mit Filmen, Musik und Serien. Klick – und ab geht es. Zusätzlich bringt die Shield noch einen „Chromecast“ mit, kann also Musik und Videos von Handy, Tablet und PC (aus dem Chrome-Browser heraus) abspielen.

Das sind also die Rahmendaten. Zocken. Kucken. Streamen. Und, ja: Netflix ist als App bereits vorinstalliert.

Nach dem Auspacken geht es nach dem Anmelden bei Google sofort mit den Updates los: 750MB für Android, dann noch ein paar vorinstallierte NVidia-Apps. Und schon geht der Spaß los.

Klar liegt der Vergleich nun mit Amazons fireTV nahe (den ich auch nicht hergeben möchte!). Auch hier, eine Box, Streaming (Netflix als App, sonst nur von den eigenen fire-Tablets aus), eine Fernbedienung mit Spracheingabe und ein optionaler Controller. Allerdings hat die Shield, neben dem kleinen Detail, dass auch der Controller Spracheingabe beherrscht, einen klaren Vorteil: die wesentlich knackigere Hardware!

Es ist eine Konsole, die auf Grafik ausgelegt ist. NVidia bringt eine eigene App mit, die sich für knapp 10 Euro im Monat zubuchen lässt, damit kann man als „Flat“ einen Teil bekannter PC-Spiele auch auf der Box zocken (nagelt mich mit den Details nicht fest, ich habe die App bisher nicht weiter ausprobiert – Details folgen also noch!). Und dafür braucht die kleine Kiste, mit dem futuristischem Design und der „grünen Kante“ an der Oberseite – Power. Richtig Power. Und damit geht sie eben deutlich in eine andere Richtung als amazon, die auf dem Gerät ohne „fachlichen Eingriff“ nur ihr eigenes aber auf seine Weise passendes Ökosystem anwenden.

Also: nicht mit amazon vergleichen. Die Shield ist so viel mehr – auch wenn ich diesen Komplex dank fehlender Zocker-Gene (Asphalt 8 ist schon für Schweißausbrüche gut bei mir, im Level 1!) eben noch (!) nicht getestet habe.

Aber was ich ausprobiert habe, zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht: Kinderleichte Bedienung (Android eben), super schnell, super gute Grafik bei den Android Apps, Spracheingabe, Zugriff auf die GooglePlay-Apps. Sehr gelungen und übersichtlich. Die „Empfehlungen“-Leiste, erst ein „HÄ?“-Moment, mittlerweile eher die Komando-Zentrale für Unterhaltung, Spiel, Spaß und neuen YouTube-Angeboten geworden.

Einzig nervig, wobei ich nicht weiß, ob es an mir und den fehlenden Zocker-Genen liegt oder eben an einem teil-defekten Controller: er mag manchmal nicht, wenn man (notwendiger Weise!) zwei Tasten gleichzeitig drücken muss: Asphalt braucht Bremse und links-rechts-Steuerungseingabe für Schlittern… ab und an geht es gerade aus in die Wand, weil wieder beide Tasten gleichzeitig nicht „erkannt“ wurden…

Das sind meine ersten Eindrücke, die man abends mit ein „bisschen probieren“ nach zehn Tagen so gewinnen kann. Ich werde mir mal die 10-Euro-PC-Spiele-App noch genauer ansehen und kann Euch dann sicherlich noch einen Nachtrag zu diesem Blogpost schreiben. Also… schreibt mir in den Kommentaren, was Ihr noch wissen wollt…!

Stay tuned!

Neato: Der Laser des Saugroboters mal für Euch sichtbar gemacht!

Ja, ich weiß – ein Saugroboter der sich per Laser orientiert? Marketing-Gag oder nicht? Auf jeden Fall bin ich mit der Orientierung des Neato sehr zufrieden. Allerdings wollte ich der Anleitung nicht glauben, die sagte, der Neato würde sich nach dem Einschalten per Laser orientieren und dann den Raum entsprechend abfahren.

Mittlerweile ist es mir gelungen, mit viel Aufwand und Kosten, einer kurzfristigen Dauerleihgabe des CERN und seines Prototypen eines zu-Hause-Teilchenbeschleunigers und einer Spezialkamera eines nicht weiter zu nennenden universitären Herstellers – und das alles NUR FÜR EUCH!!!! – den Laser sichtbar zu machen. Und, was soll ich sagen?
Seht selbst, wie der Neato mit dem Badteppich kämpft und sich seinen Weg bahnt…:

Ich glaube, wer die fünf Minuten durchgehalten hat, hat einen guten Eindruck von dem Gerät und seiner Art und Weise gewonnen, wie es arbeitet und sich orientiert. Wer nur ein paar Sekunden rein gesehen hat, hat aber auch erkannt, wie und wann und wo der Laser genau zum Einsatz kommt.
Einzig schade, dass die wirklich gute doppelt geschwungene Bürste mehr empfindlich auf Teppichböden reagiert als ursprünglich angenommen…

Wen interessiert, wie lange es dauert, bis der Stromverbrauch des Teilchenbeschleunigers durch seinen perpetuum-mobile-Betrieb sich armotisiert – bleibt dran…

Neuer Saugrobotor gefällig? Es muss nicht Roomba oder Dyson sein…

Klar – man hört Saugrobotor und denkt zuerst an iRobot und Roomba. Oder den neuen Dyson, der gerade dabei ist, endlich auf den Markt zu kommen. Und klar, was liegt kurz vor Weihnachten näher, als über ein bisschen Hausautomatisierung nach zu denken, so ein kleines bisschen Luxus im Privatleben für mehr Komfort und auch mehr Zeit. Und da mittlerweile fast jeder Hersteller sein eigenes Modell auf den Markt gebracht hat (Vileda, Vorwerk, etc.) ist die Auswahl groß und schwer. Noch dazu ist für alle Preisklassen was dabei – und es ist gar nicht so leicht, ein passendes Modell zu finden…

Dann geht auch jeder noch seine eigene technische Schiene: Dysons erster wird per Kamera den Raum und die Hindernisse wirklich sehen können (so zumindest die bisherigen Aussagen). Roomba hat ein neues Topmodell bei dem, wenn auch der „Umrechnungskurs“ eher einer zusätzlichen Gewinnspanne ähnelt, auch eine Kamera und, wie bei Dyson, WiFi Einzug in den Saugroboter halten. Bisher hat Roomba mit dem „zufälligen Chaosmodell“, auch nach Stiftung Warentest (Themenseite 11/2015, Test 02/2015), die besten Ergebnisse erzielt – aber man muss es mögen, dass die Reinigung eines Raumes auch mal gut 90 Minuten dauern darf und kann…

Ich bin mit meinem Roomba 780 bisher sehr zufrieden – auch wenn die „Standardbürste“ mit der neuen Herausforderung „Tierhaar“ eher so gar nicht zurecht kommt. Aber er schiebt sich mit viel Power auch auf „höhere Teppichböden“ und reinigt, wenn auch mit Hilfe der nachzukaufenden „Lighthouses“, also zusätzlichen „Führungslichtern“, zuverlässig in mehreren Räumen. Schade, dass iRobot hier nicht flexibel den Zubehörmarkt erkannt hat, um eine „Bürstenumrüstung“ oder eben einfach eine passende „neue“ Bürste im Laschendesign und nicht mehr im klassischen Borsten-Bürsten-Look anzubieten.

Da hier nun drei Etagen um Reinigung bitten, war es also nahe liegend, sich um ein weiteres Modell zu kümmern. Der Dyson war, obwohl er wohl das beste Gerät auf absehbare Zeit sein dürfte, mit wohl 1.500 Euro außen vor. Der neue Roomba auch, auf Dauer gibt es einfach zu viele Punkte, die die Konkurrenz mittlerweile kann, und iRobot nicht oder nur im neuesten Topmodell zu 1.200 Euro (oder 990 Dollar!) abbildet.

wired.com hat mich mit der Leserwahl 2015 auf einen Hersteller gebracht, der mir so gar nicht bekannt war: Neato. Mir gänzlich unbekannt baut das Unternehmen seit Jahren bereits verschiedene Modellserien. Für jeden Geldbeutel und für fast jede Anwendung das passende dabei. Auch ein WiFi-Modell haben sie im Angebot, wobei ich nicht verstehe, wieso ich, wenn ich nicht zu Hause bin, mit der App den Saugi vorwärts, rechts und links steuern möchte. Und Reinigung starten? Dafür gibt es täglich individuell einstellbare Programme. Also… auch wenn das Modell mit um die 700 Euro – erst recht wegen der Laserabtastung(!) realistischer bepreist ist, nichts für mich.

Ich bin bei der neuen Botvac D-Serie bzw. den kleinen Bruder der Botvac-Serie hängen geblieben. Beide haben eine Tierhaarbürste, Laserabtastung – und ein bis auf die Saugleistung (minimaler Unterschied) gleiches Profil. Also entschied ich mich für den wesentlich günstigeren „kleinen“ Bruder, den Botvac 85.
Auch sprach mich die in der Theorie vorhandene „Lokalisierung“ durch Laserabtastung an, was den Roboter nicht nach dem Zufall durch den Raum putzen lässt, sondern koordiniert in Bahnen.

Testergebnis nach zwei Tagen:
Der Roboter ist seine Kohle echt wert. Die Kombibürste ist ebenfalls sein Geld wert, top putz-saug-Leistung und mit drei Handgriffen wieder gereinigt. Das mit dem Laser klappt super – außer, man muss den Roboter „retten“, weil er sich unter dem Sofa oder auf Stuhlbeinen (Hängestühle mag er nicht so) verfangen hat. Dann wird es, vor allem, wenn man ihn weit bewegt, schwierig für ihn, wieder zu seiner Ladestation zu finden.
Aber: wenn er die Orientierung hat, düst er in sauberen nebeneinander liegenden Bahnen durch den Raum und ist in einer Rekordzeit fertig! Gereinigt, im Unterschied zu dem Roomba, der das Dachgeschoss reinigt, ist er in zwei Handgriffen: Staubbeutel leeren und Filter abklopfen – dann noch die Bürste abzupfen – fertig. Da ist der Roomba dank einer „normalen“ Bürste und dem Zick-Zack-Gefahre komplexer: Sensoren putzen, vorderes Reinigungsrad und Sensor reinigen und dann die Bürste enthaaren – das kann schon mal zwanzig Minuten dauern…

Klar, der BotVac ist ein neueres Modell – aber aus meiner Sicht, gerade was den Laser und die Orientierung angeht, ein wenig mehr durchdacht, als das iRobot-Modell. Da ich beide parallel im Einsatz habe und die Roomba nun ja schon zwei Jahre kenne, bin ich echt gespannt, wie sich der Neato so schlägt, im EG-Einsatz…

Bleibt somit nur noch die Frage, welcher Hersteller sich künftig um das erste OG kümmern darf… Stay tuned!