Gehirntraining – klar, auch da gibt es ne App für…

Klar, Meditation hat ne App. Einchecken hat ne App. Twitter hat auch ne App. Und Gehirntraining? Da gibt es viele. Kostenfreie wie auch im Abo-Modell. Und nachdem ich einige getestet habe, habe ich mich für Abo-Modell entschieden – aus guten Grund!

Ich war auf der Suche nach einer App, die ein kontinuierliches Training ermöglicht, aber auch eine spezielle Trainingsmethode für „Spezialgebiete“ (Konzentration, Gedächtnis, etc.) bietet. Ein tägliches Training, dass wahlweise „alle“ Bereiche abgreift – oder eben ein eigenes Programm hat, mit Konzentration auf einen Bereich.

Ich habe etliche ausprobiert. Kostenlose. In-App-Käufe. Und Testversionen, die dann in ein Abo-Modell übergehen. Und obwohl ich kein Freund von Abos bin, habe ich mich nach einiger Testphase dann doch für ein Jahres-Abo entschieden: Ich trainiere jetzt täglich mit NeuroNation.

Neben einzelnen Programmen für Gedächtnis (bin ich gerade voll dabei), Konzentration und Intelligenz gibt es eine tägliche Übungssitzung als Sammlung verschiedener Sammlungen. Oder, wenn es ganz schnell gehen soll, kann eine der 23 Übungen einzeln ausgewählt werden.

Wer in die kostenfreie Testversion einsteigt und erst mal „still halten“ kann, wird schnell mit interessanten Angeboten überhäuft. Somit ist der Start in der erste Jahresabo schon mal bis zu 45 Prozent günstiger zu haben. Und dann kann das Training sowohl im Web als auch in der App los gehen.

Und wer sein Ergebnis twittern oder auf Facebook posten will: auch das geht mit einem Fingerzeig aus der Auswertungs-Übersicht heraus!

 

Mein Training zahlt sich aus! Ich bin Begabter Lehrling bei @neuronation

— Steve Schutzbier (@aviationsteve) March 7, 2015

…schon mal über Meditation nachgedacht? Aber auf dem nerdigen Weg, klar…!

Yoga? Gibt es ne App für. Schlafstörungen: gibt es ne App für. Medidative Klänge: gibt es ne App für. Und „reine“ Meditation. Unter Anleitung. Mit wechselnden Schwerpunkten? Oh ja, auch hier gibt es ne App für!

Aber: wer dafür kein Geld ausgeben will, kann hier aufhören zu lesen.
Für den weiterlesenden Rest: Ich spreche von Headspace, einer App, die durch die Presse und vor allem im Silicon Valley durchaus Berühmtheit erlangt hat. Der Gründer selbst liest und spricht die Sessions. Und er spricht aus Erfahrung, auch wenn das bei den „allgemein“ gehaltenen Übungen nicht immer so durchscheint oder man es nicht glauben will.

Schnell erkannt hat Headspace, dass auch hier der „Wettbewerb-Gedanke“ zählt. Auch kann Meditation was spielerisches haben. Die App selber protokolliert prominent aber auch unglaublich unaufdringlich Euren Fortschritt. Auch gibt es Meilensteine. Hier gibt es Mails – und natürlich eine „Medaille“ in der App-Übersicht der erreichten Fortschritte.

Die ersten zehn Einheiten sind umsonst. Jeweils 10 Minuten lang. Ab und an mit informativen Animationen zu beginn. Während dieser Phase kann man sich jederzeit überlegen, ob man aussteigt – oder das Abo anpackt.

Wer weiter macht, erlebt auf „Level 2“ ein längeres und tiefer greifendes Programm – und wer auch diese „Einstiegshürde“ durch meditiert hat, hat danach die freie Auswahl aus den diversen Kategorien der App, z.B. Kreativität, Beziehung, etc.

So weit bin ich noch nicht, also kann ich Euch aktuell dazu noch nichts sagen. Allerdings finde ich Konzept und Umfang der App für den jährlichen Preis fair und wert – und immerhin bin ich heute bei Tag 11: mein Abo läuft also und ich steige eine Stufe auf… das will ich mir nicht entgehen lassen, Ihr entschuldigt mich daher. Mehr Infos,wie es mir ergeht und was die individuellen Programme (ich werde auf jeden Fall Kreativität wählen!) so anzubieten haben, lasse ich Euch in einem weiteren Post wissen!

 

Handywechsel – Tabletwechsel – leicht gemacht. Es ist das App-Setting!

Die Frage kommt in letzter Zeit öfter. Nicht nur, weil ich innerhalb eines Jahres vom NEXUS5 auf das NEXUS6 gewechselt bin – nein, auch weil mein NEXUS6 ja als Montagsgerät wieder „nach Hause“ ging und ich erneut ein neues einzurichten hatte.

Kurz gesagt: Der Trick ist, auf das passende App-Set zu setzen. Gleiche Ordner, gleiche Inhalte. Immer und überall, vom Tablet bis zum Handy. Hier nun meine NEXUS6-Video-Version meines Ordner-App-Bildschirm-Sets. Viel Spaß dabei!

 

…und schon wieder geht es schlechter! Danke, withings!

Es nimmt einfach kein Ende. Schon wieder withings. Schon wieder eine Verschlechterung… wobei, halt! Nicht ganz – aber in Summe eben doch wieder Thema verfehlt.

Hä? Was ist denn jetzt schon wieder?
Ja, ich habe schon diverse Male von meiner wachsenden Abneigung gegen teurer Beta-Produkte von withings geschrieben (hier und hier und hier).
Ich kann ja damit leben, dass sie Produkte bevorzugt für eine Plattform bringen, die sie für die führende auf der Welt halten – und weitere Plattformen erst nach dem Verkaufsstart langsam und sehr schleppend integrieren.

Was ich aber nicht mehr bereit bin, wie ich eben schon mal schrieb, ist die teuere Beta-Test-Reihe weiterhin zu unterstützten. Sei es Waage oder eben das Blutdruckmessgerät.
Hier hat withings es ja geschafft, die App so schlecht hin zu bekommen, dass mein freiwillig wechselt. Nicht nur, dass diese keine Aktualisierung kennt und ausführen kann (was withings weiß und in Supportmails offen zu gibt) ohne manuelle Aufforderung (und dann in einem Zeitrahmen, als wäre deren Server mit nem 48.8-er Modem verbunden), nein – mittlerweile ist Blutdruckmessen eher zum Glücksspiel geworden. „Geht es heute oder mal wieder nicht?“ ist die tägliche Frage, die ich mir morgens stelle. Gerät per Bluetooth verbunden: check. Gerät geht: check. App ist dann auch mal offen: na ja. App soll Blutdruckmesser erkennen: geht eventuell. App soll Messung starten: in den meisten Fällen eher nicht.

Dabei hat withings es gestern tatsächlich geschafft und ein App-Update gebracht. Wie immer ohne Angabe von möglichen „Neuerungen“. Ich wage ja schon gar nicht mehr, bei withings von Verbesserungen zu reden. Und? Der Effekt? Keiner. Immer noch Glückspielbingo, ob Funktionalität. Oder, wie eben heute morgen mal wieder: nicht.

Ich starte jetzt noch einen letzten Versuch heute abend, in dem ich das Pairing neu erstelle. Sollte das Ding dann weiter streiken – tschüss und mach es gut auf ebay. Aber eins ist garantiert: ich werde sehr schnell wieder ein „digitales“ Blutdruckmessgerät haben – aber NIE WIEDER von diesem unfähigen inkompetenten „kundenorientierten“ withings-Laden… und auch die nächste Waage kommt DEFINITIV nicht mehr von denen…

Und jetzt entschuldigt mich, ich muss die neue App im PlayStore bewerten… geht weniger als ein Stern?

Mobile Wetter-Apps… wie schnell man von „beste“ zu „vergiss es!“ werden kann!

Wetter Apps. Hunderte davon warten bei Google und auch allen anderen in den App Stores. Aber… wie die beste App finden? Welche hat die besten Vorhersagen? Und wie viel darf die App kosten – oder das zugehörige Abo?

Bisher war es sehr einfach. Die beste, wenn auch mit gut sechs Euro Abogebühr pro Jahr, war die kostenpflichtige WeatherPro. Und ja, ich habe die im Abo seit Jahren im Einsatz. Aktuell auch auf dem NEXUS 6. Allerdings stelle ich mehr und mehr fest, dass die Vorhersagequalität ins bodenlose gefallen ist.

Dass die 14 Tage Vorhersage eher dem Blick in die Glaskugel gleicht, ist nicht nur ein WeatherPro-Problem. Aber eine sehr verlässliche drei-Tage-Prognose war bis jetzt immer drin. Oder auch mal fünf Tage. Allerdings stelle ich seit diesem Jahr fest, dass die „Trefferquoten“ nicht mal von heute Abend bis morgen früh stimmen. Oder von Vormittag bis Nachmittag. Sowohl was Temperatur und Regenwahrscheinlichkeit angeht.

Mit all dem, was heutzutage an Technik verfügbar ist, erwarte ich – ohne „größere“ Wetterphänomene – zumindest eine verlässliche 24 Stunden Prognose. Prognose ist hierbei das Zauberwort, vor allem wenn das Abo eine 60-Minuten-Vorhersage „suggeriert“. Aber wer in Rom um 11 kuckt und Sonnenschein bekommt, um 20 Minuten später im strömenden Regen für den restlichen Tag zu stehen… der „wundert“ sich. Oder wer abends wissen möchte: Windschutzscheibe abtapen, wie kalt wird es denn? Und jeden Abend nur Minustemperaturen bekommt, morgens aber bei knapp fünf Grad Plus aufsteht – stellt schon einiges in Frage…

Ich werde, schon gar nicht, so lange das Abo läuft, den Service erst mal nicht wechseln – aber ich habe nun knappe zehn Monate Zeit, mir etwas neues zu suchen… vielleicht mit einer besseren „Trefferquote“… Schade, eigentlich…

Apropos withings: jetzt geht nicht mal mehr die App richtig…

Dass meine Waage lange Zeit, obwohl die zugehörige Webseite sagte, dass die Waage gar nicht mehr twittert, immer den selben Tweet geschickt hat (gut, das Gewicht hat sie wenigstens noch aktualisiert), konnte ich dank einem freundschaftlichen Rat mit der neuen Version von ifttt dieses Manko aus der Welt schaffen. Mit dem neuesten App-Update hat withings aber noch mehr aus der Welt geschafft – auch online im Web!

Kurz gesagt: die neue App, die leider von der Struktur und Datenaufbereitung wirklich geil aussieht, hat es jetzt geschafft, dass meine Waage mich täglich wiegt – der Tweet auch abgesetzt wird, aber: in der App seit fünf Tagen keine neuen Werte mehr auftauchen!
Witziger weise auch nicht im Web – also, im NEUEN Interface. Wer auf das klassische wechselt, sieht alle Werte…

Sehr seltsam, wo ich doch withings bereits seit Monaten versuche zu erklären, dass die neue Version nicht korrekt läuft. Angefangen bei der Tatsache, dass die Sharing-Funktion seitdem die neue Version online ging mit „Kommt demnächst“ beschriftet ist – und jetzt eben aufgehört damit, dass die neue Seite sich weigert, Daten zu aktualisieren…

Dies wirkt sich auch nicht unbedingt positiv auf weitere Käufe von withings aus. Ich bin froh, dass netatmo demnächst mit einer Kamera kommt, ich war schon am Überlegen, ob ich die von withings besorge – hat sich nun erledigt…

So schnell kann das gehen: Bug + mangelhafter Kundenservice + neue Produkte nur als Beta für teuer Geld = Kauf bei Konkurrenz. Aus und Ende. Danke.

 

Google Fit – da muss noch mehr gehen… DRINGEND!

Ja, der Eindruck, dass Apple und Google sich auf dem Markt rund um Smartphones einen „Funktionenkrieg“ liefert, täuscht sicherlich nicht. Egal, ob Einbindung im Auto oder die Sammlung der WearAble-Daten, mal ist Apple schneller, mal Google. Aber, ganz ehrlich Google: für GoogleFit, da musst Du nachbessern. Da muss mehr gehen!

Immerhin hat ein Update vor kurzer Zeit das bisherige Tracken um etliche weitere Sportarten ergänzt. Und sonst?
Die Darstellung, mit dem Kreis und den Daten in der Mitte ist schon eher… rudimentär…

Da macht es auch keinen Unterschied, dass man mit dem Finger die Daten im Kreis von Minuten (aktiv) zu Schritte (zurück gelegt) wischen kann.
Kein GPS-Tracking? Keine GoogleMaps-Darstellung? Kein G+-/Twitter-Sharing-Button? Die unten versteckte Detailgrafik, die dann stundenweise per Balkenlänge die Aktivität ausgibt – das soll wirklich alles sein?

Und die obligatorische Auflistung der letzten Tage? Sonst ist da nix?

Ich möchte auf die neu aktualisierte withings-App verweisen. Geiles Interface, nette Darstellung. Und ich nutze die App „nur“ mit meiner Waage und dem Blutdruckmessgerät. Aber DAS nenne ich Darstellung! Da MUSS man hinkucken, alleine, weil einem die „Darreichungsform“ schon lockt. Und dann: dagegen GoogleFit…

 

Kurz gesagt, Google: Die App ist nun lang genug da, dass ein „ist noch neu“ nicht mehr zählt. Zahlen über die „Verbreitung“ und „Anwendung“ konnte ich nicht finden, aber der Brüller kann es wohl noch nicht sein. Schade, eine echt verschenke Chance…! Ich hoffe trotzdem, dass hier bald mehr „geht“…

 

Google Inbox – eine wirklich nette „Studie“ – aber…

UPDATE 20141113-2030Uhr: alle meine bisherigen Invites sind weg… Danke für die vielen Anfragen und die positive Resonanz!!!

Google hat per Einladung „Inbox“ freigegeben. Bereits schon vor zwei Wochen. Dank Twitter und tollen Verbindungen war es sehr einfach, schnell an eine Einladung und damit an die „neue Inbox“ zu kommen. Neu ist das Konzept nicht, hat schließlich Dropbox mit dem übernommenem „Mailbox“ dieses Konzept bereits vor mindestens über einem Jahr gehabt. Trotzdem greift Google voll in sein Produkt und und hat damit eine ansehnliche App präsentiert. Aber…

Kurz gesagt: Inbox sotiert Euere Mail nach (automatischen) Kategorien: Werbung (das ist das ehemalige „Spam“), Nachrichten, Newsletter, Benachrichtungen, etc. Durch Wischgesten können Nachrichten schnell gelöscht oder archiviert werden. Über Shortcuts lassen sich einzelne oder mehrere Mails als „erledigt“ markieren – oder zu einem späteren Zeitpunkt wieder aktiv in die Inbox bringen.

Wie gesagt, da Idee dahinter ist nicht neu und von Google auch bei Leibe nicht schlecht umgesetzt. Vor allem im Web oder auch auf einem Tablet ist die Inbox durch die App Inbox einfach Hammer! Ich nutze, gerade wenn im Meeting mal schnell aufgeräumt werden muss, Inbox gerne – vor allem, da ich die wichtigen Nachrichten dann abends wieder angezeigt bekomme.

Allerdings hat Inbox für mich einen ganz entscheidenden Nachteil: Die Zeit, die die „Postbearbeitung“ jetzt neuerdings braucht. Von Mail zu Mail, von Kategorie zu Kategorie. Wer also wie ich seine GANZEN Mails in Inbox bearbeiten möchte, braucht locker doppelt so lang, wie in GMail (zu der App v5.0 mit Zugang zu anderen Providern folgt ein separater Blog) oder eben einer anderen App.

Nichtsdestotrotz habe ich Inbox nach wie vor auf allen Geräten – ein schnelles Rastern nach Kategorien und vor allem das Verschieben auf später ist schon gigantisch gut gelöst… aber für die komplette Bearbeitung nutze ich nach wie vor einfach GMail…

 

PS: Wer es testen möchte und eine Einladung benötigt, Kommentar angeben. Wer zuerst mal, mal zuerst, bis alle weg sind!

 

Ihr kennt Ollie nicht? Ok, aber doch Sphero? AUCH NICHT????

Sphero ist ein Ball, nein, eine Kugel, die sich per Bluetooth von einem Tablet oder Handy steuern lässt. Gag ist, das Teil ist flott und schnell – und kann mit „Nuppenumhang“ auch übers Wasser gehen… Aber: das Teil hat seinen Preis. Knappe 130 Euro – und keine eingebaute Kamera. Auch nicht im Redesign als Version 2.

Das dachte sich wohl auch der Hersteller – und brachte nun parallel hierzu Ollie auf den Markt.

Statt einer Kugel nun ein elliptischer Körper, mit zwei „Plastikprofilreifen“ und „Radkappen“, für drinnen und draußen. Auch wieder Bluetooth. Aber nun mit Kunststückchen-Modus (irre drehen, flippen, 360’s und mehr). Flott wie eh‘ und jetzt. Und eine Schanze soll es auch bald geben (separat erhältlich).

Auch hier keine Kamera inklusive, dafür aber unter der magischen 100 Euro Grenze für Nerdspielsachen.

Mit ein bisschen Übung ne nette Sache. Solange das Teil, z.B. auf Grund Crashs, nicht die Orientierung verliert, ist es leicht zu bedienen. Vorne ist immer vorne und hinten – dafür dreht sich das komplette Teil, ohne dass man mit der Fernbedienung in der Hand umdenken muss.

Beim Kunstmodus bin ich noch ein wenig unentschlossen… dafür muss man das Handy auf quer kicken, auf der einen Seite immer noch die vorwärts-rückwärts-rechts-links-Bedienung, auf der anderen Seite ein Quadrat, dass auf Fingerstreif-tipp-Eingaben wartet, um Ollie „ausflippen“ zu lassen. Die Hilfe hierzu kennt gute vier Seiten Tricks, Updates sollen den Umfang erweitern.

Eine Akkuladung lässt Ollie dann eine gute Stunden „turnen“ – und was soll ich sagen: man kann Spaß damit haben. Ich habe in der Wohnung und im  Büro schon alles getroffen was im Weg steht: Tischbeine, Kanten, Ecken und Rollcontainer.

Nach draussen habe ich mich noch nicht getraut. Zum einen brauche ich die „Außenbereifung“ auf immer schon drinnen, da die sauber geschliffenen Plastikreifen innen keinerlei Grip bieten. Auf Holz nicht und auf Teppich erst recht nicht. Also habe ich die Noppen für draussen übergezogen… bezweifle allerdings, ob Ollie einen Crash im freien überleben würde.

Während Sphero, in der Natur der Physik als Kugel, eine unübertroffene Eigenstabilität mitbringt, zweit Ollie als Plastikdings einfach diverse natürliche Schwachstellen, die bei einem Treffer zu einem nerdigen Elektroschrottschaden von knapp 100 Euro führen werden.

Aber: Katzen jagen funktioniert: in 50% der Fälle. In den anderen kucken die Jungs erst das Teil, dann mich an – und gehen „Kopf schüttelnd“ von dannen… diese undankbaren Viecher…!

foursquare heißt jetzt swarm – und wird wieder richtig schlechter…

Verstanden, warum foursquare nun swarm heitß und es trotzdem noch eine foursquare-App gibt, die nun aber alles anders macht, habe ich immer noch nicht – so ganz. Den Beweis, dass foursquare sich aber selber treu bleibt, gibt es seit den letzten drei Updates.

Foursquare war, seit dem GoWalla auf Nimmerwiedersehen von Facebook verschluckt wurde, nur noch schlecht. Die Update-Raten wurden nur durch die Fehlerraten der App überholt. Nichts ging mehr, teilweise war nur die Ortangabe „Deutschland“ noch halbwegs korrekt. CheckIns wurden nicht ausgeführt, nicht geteilt oder einfach mit einem Absturz ruiniert.

Dann die swarm-Ankündigung. Aber: die App überzeugte. Stabil war sie, der Punkte-zähl-Wettbewerb war (ENDLICH!) weg. Gut, damit auch die Mayors (wird echt vermisst). Aber die lustig-bunten-CheckIn-Etiketten sollten es retten… das hätte wahrscheinlich auch alles geklappt, wenn, ähnlich wie bei Apple und ios 8.0.1, nicht auch bei foursquare irgendwann wieder der selbe Programmierer von zuvor foursquare auch bei swarm ein paar Zeilen schreiben durfte. Das vorletzte Update war die Hölle. Teilweise war eine Ortung des Standortes nicht mehr machbar. Abstürze, jederzeit und überall, froh, wer überhaupt in die App kam (um dann einen Absturz zu bekommen). Oder, welch Abwechslung, es lief einfach nichts. Tja… wie foursquare kurz vor dem Wechsel zu swarm eben.

Es hat nun – mittlerweile – zwei Updates gebraucht, die ohne neue Features gekommen sind, um die Stabilität wieder zu retten. Aber: ganz ehrlich… das Konzept ist T O T !

Hätte die App nicht das kleine „Schmanckerl“, dass es bei „Massenansammlungen“ netterweise Freunde und Bekannte immer zusammen in einem CheckIn vereint, ich würde sagen: swarm wäre schon weg vom Markt. Nutzerzahlen: 2: Das swarm-Mitarbeiter-Handy und Mark Zuckerberg, weil GoWalla auf Facebook wieder nicht korrekt geht…

 

Aber trotz all dem sage ich: schade eigentlich! Ich lasse mich von Timehop immer gerne erinnern, wo genau ich ein Jahr zuvor war… und das geht, da Twitter noch keinen Konkurrenzdienst gestartet hat… ja, genau: EBEN NUR über swarm. Und eigentlich ist die Idee zusammen mit der jetzt foursquare App, auf der einen einloggen, auf der anderen die besten Tipps zu Lokalen, etc. zu finden, gar nicht so schlecht. Aber: die Performance muss stimmen. Ich tausche schließlich Daten und Bewegungsprofile (swarm) gegen Tipps (die auch wieder von mir und uns allen kommen). Wenn also die eine oder andere App nicht (dauerhaft) will, verlasse ich das komplette Duo auf einmal. Das ist, neben den unglaublichen Mengen an Daten zu Orten und CheckIns und Bewertungen, das andere Risiko.

Und was sich bei swarm bisher auch nicht geändert hat: der Kundendienst hat zwar eine email, aber keine Erlaubnis zu antworten. Oder die Mails werden doch nicht gelesen… tja…

Mal kucken – ich für meinen Teil stehe als Nutzer auf jeden Fall sehr auf der Kippe. Wenn die nächste wirklich schlechte und instabile somit unnutzbare App als Update kommt, bin ich weg. Dann mache ich das auf Twitter in Zukunft „händisch“. Jetzt wo ich das so schreibe, fällt mir irgendwie auf, dass mir das auch lieber wäre… na ja, swarm wäre nicht swarm, wenn ich nicht bald so weit wäre…

 

IFA-Neuigkeit: WD MyPassport WiFi-Handy-Festplatte… Schnelltest

Es hört sich ja nach einer netten Idee an: Western Digital (WD) hat eine mobile HD mit Batteriebetrieb auf der IFA vorgestellt – mit WiFi und für bis zu acht Devices. Mit Handy-App. Zum Beispiel um Bilder zu sichern, wenn man unterwegs ist. Oder auch Daten (Videos, etc.) oder wirklich „echte“ Dateien, die eben nicht auf das Handy passen…

Es hat jetzt ganz schön lange gedauert bis die 1TB-Variante bei mir angekommen ist. Rein von der Preisgestaltung her hätte man die 2TB-Platte kaufen sollen, aber 250 Euro waren mir dann doch zu viel. Die 1TB schlagen nun mit knapp 170 Euro zu Buche, die 500 MB immerhin stolze 130 Euro… da ist die Wahl wohl doch… einfach…

Eingerichtet ist die Platte schnell: auspacken, einschalten (meine war zu 100 Prozent geladen), mit WiFi verbinden, App laden, auswählen – fertig.

Was mir als erstes auffällt ist die unglaublich langsame Verbindung des aufgebauten WiFis. Dabei reden wir hier über eine direkte Verbindung zwischen Handy und Platte.

Auch macht die App einen eher schäbigen Eindruck. Zwar werden die mitgelieferten Demo-Bilder und -Videos sowie Dateien brav angezeigt – es hat sich mir aber noch immer nicht erschlossen, wie man nun Bilder vom Gerät auf die Platte kopieren kann (und wie lange DAS dann dauert).

Immerhin habe ich dank dem Rumgesuche die Einstellungen gefunden, um das WiFi umzubenennen und mit Passwort zu schützen. Auch habe ich die Einstellungen für den SD-Kartenslot gefunden. Anders als im Vorfeld berichtet, ist dieser aber nicht zu sperren (zumindest nicht, soweit es mein Modell angeht) – und auch der Import mit der SD-Karte meiner Digitalkamera geht nicht (weder automatisch noch durch drücken des IMPORT-Buttons).

Mein erster Eindruck: SCHWER ENTTÄUSCHEND! Die Kohle definitiv nicht wert!
Ich werde jetzt noch ein wenig mit der App spielen, vielleicht ändert sich dann meine Meinung noch… ich glaube aber fast, das Teil geht die kommenden Tage wieder zurück… besser keine als für so viel Geld eine schlechte Lösung…

Ich werde berichten – wie es weiter geht…

WD MyPassport Wireless 1 TB HDD
WD MyPassport Wireless 1 TB HDD