Google Fit – da muss noch mehr gehen… DRINGEND!

Ja, der Eindruck, dass Apple und Google sich auf dem Markt rund um Smartphones einen „Funktionenkrieg“ liefert, täuscht sicherlich nicht. Egal, ob Einbindung im Auto oder die Sammlung der WearAble-Daten, mal ist Apple schneller, mal Google. Aber, ganz ehrlich Google: für GoogleFit, da musst Du nachbessern. Da muss mehr gehen!

Immerhin hat ein Update vor kurzer Zeit das bisherige Tracken um etliche weitere Sportarten ergänzt. Und sonst?
Die Darstellung, mit dem Kreis und den Daten in der Mitte ist schon eher… rudimentär…

Da macht es auch keinen Unterschied, dass man mit dem Finger die Daten im Kreis von Minuten (aktiv) zu Schritte (zurück gelegt) wischen kann.
Kein GPS-Tracking? Keine GoogleMaps-Darstellung? Kein G+-/Twitter-Sharing-Button? Die unten versteckte Detailgrafik, die dann stundenweise per Balkenlänge die Aktivität ausgibt – das soll wirklich alles sein?

Und die obligatorische Auflistung der letzten Tage? Sonst ist da nix?

Ich möchte auf die neu aktualisierte withings-App verweisen. Geiles Interface, nette Darstellung. Und ich nutze die App „nur“ mit meiner Waage und dem Blutdruckmessgerät. Aber DAS nenne ich Darstellung! Da MUSS man hinkucken, alleine, weil einem die „Darreichungsform“ schon lockt. Und dann: dagegen GoogleFit…

 

Kurz gesagt, Google: Die App ist nun lang genug da, dass ein „ist noch neu“ nicht mehr zählt. Zahlen über die „Verbreitung“ und „Anwendung“ konnte ich nicht finden, aber der Brüller kann es wohl noch nicht sein. Schade, eine echt verschenke Chance…! Ich hoffe trotzdem, dass hier bald mehr „geht“…

 

Google Inbox – eine wirklich nette „Studie“ – aber…

UPDATE 20141113-2030Uhr: alle meine bisherigen Invites sind weg… Danke für die vielen Anfragen und die positive Resonanz!!!

Google hat per Einladung „Inbox“ freigegeben. Bereits schon vor zwei Wochen. Dank Twitter und tollen Verbindungen war es sehr einfach, schnell an eine Einladung und damit an die „neue Inbox“ zu kommen. Neu ist das Konzept nicht, hat schließlich Dropbox mit dem übernommenem „Mailbox“ dieses Konzept bereits vor mindestens über einem Jahr gehabt. Trotzdem greift Google voll in sein Produkt und und hat damit eine ansehnliche App präsentiert. Aber…

Kurz gesagt: Inbox sotiert Euere Mail nach (automatischen) Kategorien: Werbung (das ist das ehemalige „Spam“), Nachrichten, Newsletter, Benachrichtungen, etc. Durch Wischgesten können Nachrichten schnell gelöscht oder archiviert werden. Über Shortcuts lassen sich einzelne oder mehrere Mails als „erledigt“ markieren – oder zu einem späteren Zeitpunkt wieder aktiv in die Inbox bringen.

Wie gesagt, da Idee dahinter ist nicht neu und von Google auch bei Leibe nicht schlecht umgesetzt. Vor allem im Web oder auch auf einem Tablet ist die Inbox durch die App Inbox einfach Hammer! Ich nutze, gerade wenn im Meeting mal schnell aufgeräumt werden muss, Inbox gerne – vor allem, da ich die wichtigen Nachrichten dann abends wieder angezeigt bekomme.

Allerdings hat Inbox für mich einen ganz entscheidenden Nachteil: Die Zeit, die die „Postbearbeitung“ jetzt neuerdings braucht. Von Mail zu Mail, von Kategorie zu Kategorie. Wer also wie ich seine GANZEN Mails in Inbox bearbeiten möchte, braucht locker doppelt so lang, wie in GMail (zu der App v5.0 mit Zugang zu anderen Providern folgt ein separater Blog) oder eben einer anderen App.

Nichtsdestotrotz habe ich Inbox nach wie vor auf allen Geräten – ein schnelles Rastern nach Kategorien und vor allem das Verschieben auf später ist schon gigantisch gut gelöst… aber für die komplette Bearbeitung nutze ich nach wie vor einfach GMail…

 

PS: Wer es testen möchte und eine Einladung benötigt, Kommentar angeben. Wer zuerst mal, mal zuerst, bis alle weg sind!

 

Ihr kennt Ollie nicht? Ok, aber doch Sphero? AUCH NICHT????

Sphero ist ein Ball, nein, eine Kugel, die sich per Bluetooth von einem Tablet oder Handy steuern lässt. Gag ist, das Teil ist flott und schnell – und kann mit „Nuppenumhang“ auch übers Wasser gehen… Aber: das Teil hat seinen Preis. Knappe 130 Euro – und keine eingebaute Kamera. Auch nicht im Redesign als Version 2.

Das dachte sich wohl auch der Hersteller – und brachte nun parallel hierzu Ollie auf den Markt.

Statt einer Kugel nun ein elliptischer Körper, mit zwei „Plastikprofilreifen“ und „Radkappen“, für drinnen und draußen. Auch wieder Bluetooth. Aber nun mit Kunststückchen-Modus (irre drehen, flippen, 360’s und mehr). Flott wie eh‘ und jetzt. Und eine Schanze soll es auch bald geben (separat erhältlich).

Auch hier keine Kamera inklusive, dafür aber unter der magischen 100 Euro Grenze für Nerdspielsachen.

Mit ein bisschen Übung ne nette Sache. Solange das Teil, z.B. auf Grund Crashs, nicht die Orientierung verliert, ist es leicht zu bedienen. Vorne ist immer vorne und hinten – dafür dreht sich das komplette Teil, ohne dass man mit der Fernbedienung in der Hand umdenken muss.

Beim Kunstmodus bin ich noch ein wenig unentschlossen… dafür muss man das Handy auf quer kicken, auf der einen Seite immer noch die vorwärts-rückwärts-rechts-links-Bedienung, auf der anderen Seite ein Quadrat, dass auf Fingerstreif-tipp-Eingaben wartet, um Ollie „ausflippen“ zu lassen. Die Hilfe hierzu kennt gute vier Seiten Tricks, Updates sollen den Umfang erweitern.

Eine Akkuladung lässt Ollie dann eine gute Stunden „turnen“ – und was soll ich sagen: man kann Spaß damit haben. Ich habe in der Wohnung und im  Büro schon alles getroffen was im Weg steht: Tischbeine, Kanten, Ecken und Rollcontainer.

Nach draussen habe ich mich noch nicht getraut. Zum einen brauche ich die „Außenbereifung“ auf immer schon drinnen, da die sauber geschliffenen Plastikreifen innen keinerlei Grip bieten. Auf Holz nicht und auf Teppich erst recht nicht. Also habe ich die Noppen für draussen übergezogen… bezweifle allerdings, ob Ollie einen Crash im freien überleben würde.

Während Sphero, in der Natur der Physik als Kugel, eine unübertroffene Eigenstabilität mitbringt, zweit Ollie als Plastikdings einfach diverse natürliche Schwachstellen, die bei einem Treffer zu einem nerdigen Elektroschrottschaden von knapp 100 Euro führen werden.

Aber: Katzen jagen funktioniert: in 50% der Fälle. In den anderen kucken die Jungs erst das Teil, dann mich an – und gehen „Kopf schüttelnd“ von dannen… diese undankbaren Viecher…!

foursquare heißt jetzt swarm – und wird wieder richtig schlechter…

Verstanden, warum foursquare nun swarm heitß und es trotzdem noch eine foursquare-App gibt, die nun aber alles anders macht, habe ich immer noch nicht – so ganz. Den Beweis, dass foursquare sich aber selber treu bleibt, gibt es seit den letzten drei Updates.

Foursquare war, seit dem GoWalla auf Nimmerwiedersehen von Facebook verschluckt wurde, nur noch schlecht. Die Update-Raten wurden nur durch die Fehlerraten der App überholt. Nichts ging mehr, teilweise war nur die Ortangabe „Deutschland“ noch halbwegs korrekt. CheckIns wurden nicht ausgeführt, nicht geteilt oder einfach mit einem Absturz ruiniert.

Dann die swarm-Ankündigung. Aber: die App überzeugte. Stabil war sie, der Punkte-zähl-Wettbewerb war (ENDLICH!) weg. Gut, damit auch die Mayors (wird echt vermisst). Aber die lustig-bunten-CheckIn-Etiketten sollten es retten… das hätte wahrscheinlich auch alles geklappt, wenn, ähnlich wie bei Apple und ios 8.0.1, nicht auch bei foursquare irgendwann wieder der selbe Programmierer von zuvor foursquare auch bei swarm ein paar Zeilen schreiben durfte. Das vorletzte Update war die Hölle. Teilweise war eine Ortung des Standortes nicht mehr machbar. Abstürze, jederzeit und überall, froh, wer überhaupt in die App kam (um dann einen Absturz zu bekommen). Oder, welch Abwechslung, es lief einfach nichts. Tja… wie foursquare kurz vor dem Wechsel zu swarm eben.

Es hat nun – mittlerweile – zwei Updates gebraucht, die ohne neue Features gekommen sind, um die Stabilität wieder zu retten. Aber: ganz ehrlich… das Konzept ist T O T !

Hätte die App nicht das kleine „Schmanckerl“, dass es bei „Massenansammlungen“ netterweise Freunde und Bekannte immer zusammen in einem CheckIn vereint, ich würde sagen: swarm wäre schon weg vom Markt. Nutzerzahlen: 2: Das swarm-Mitarbeiter-Handy und Mark Zuckerberg, weil GoWalla auf Facebook wieder nicht korrekt geht…

 

Aber trotz all dem sage ich: schade eigentlich! Ich lasse mich von Timehop immer gerne erinnern, wo genau ich ein Jahr zuvor war… und das geht, da Twitter noch keinen Konkurrenzdienst gestartet hat… ja, genau: EBEN NUR über swarm. Und eigentlich ist die Idee zusammen mit der jetzt foursquare App, auf der einen einloggen, auf der anderen die besten Tipps zu Lokalen, etc. zu finden, gar nicht so schlecht. Aber: die Performance muss stimmen. Ich tausche schließlich Daten und Bewegungsprofile (swarm) gegen Tipps (die auch wieder von mir und uns allen kommen). Wenn also die eine oder andere App nicht (dauerhaft) will, verlasse ich das komplette Duo auf einmal. Das ist, neben den unglaublichen Mengen an Daten zu Orten und CheckIns und Bewertungen, das andere Risiko.

Und was sich bei swarm bisher auch nicht geändert hat: der Kundendienst hat zwar eine email, aber keine Erlaubnis zu antworten. Oder die Mails werden doch nicht gelesen… tja…

Mal kucken – ich für meinen Teil stehe als Nutzer auf jeden Fall sehr auf der Kippe. Wenn die nächste wirklich schlechte und instabile somit unnutzbare App als Update kommt, bin ich weg. Dann mache ich das auf Twitter in Zukunft „händisch“. Jetzt wo ich das so schreibe, fällt mir irgendwie auf, dass mir das auch lieber wäre… na ja, swarm wäre nicht swarm, wenn ich nicht bald so weit wäre…

 

IFA-Neuigkeit: WD MyPassport WiFi-Handy-Festplatte… Schnelltest

Es hört sich ja nach einer netten Idee an: Western Digital (WD) hat eine mobile HD mit Batteriebetrieb auf der IFA vorgestellt – mit WiFi und für bis zu acht Devices. Mit Handy-App. Zum Beispiel um Bilder zu sichern, wenn man unterwegs ist. Oder auch Daten (Videos, etc.) oder wirklich „echte“ Dateien, die eben nicht auf das Handy passen…

Es hat jetzt ganz schön lange gedauert bis die 1TB-Variante bei mir angekommen ist. Rein von der Preisgestaltung her hätte man die 2TB-Platte kaufen sollen, aber 250 Euro waren mir dann doch zu viel. Die 1TB schlagen nun mit knapp 170 Euro zu Buche, die 500 MB immerhin stolze 130 Euro… da ist die Wahl wohl doch… einfach…

Eingerichtet ist die Platte schnell: auspacken, einschalten (meine war zu 100 Prozent geladen), mit WiFi verbinden, App laden, auswählen – fertig.

Was mir als erstes auffällt ist die unglaublich langsame Verbindung des aufgebauten WiFis. Dabei reden wir hier über eine direkte Verbindung zwischen Handy und Platte.

Auch macht die App einen eher schäbigen Eindruck. Zwar werden die mitgelieferten Demo-Bilder und -Videos sowie Dateien brav angezeigt – es hat sich mir aber noch immer nicht erschlossen, wie man nun Bilder vom Gerät auf die Platte kopieren kann (und wie lange DAS dann dauert).

Immerhin habe ich dank dem Rumgesuche die Einstellungen gefunden, um das WiFi umzubenennen und mit Passwort zu schützen. Auch habe ich die Einstellungen für den SD-Kartenslot gefunden. Anders als im Vorfeld berichtet, ist dieser aber nicht zu sperren (zumindest nicht, soweit es mein Modell angeht) – und auch der Import mit der SD-Karte meiner Digitalkamera geht nicht (weder automatisch noch durch drücken des IMPORT-Buttons).

Mein erster Eindruck: SCHWER ENTTÄUSCHEND! Die Kohle definitiv nicht wert!
Ich werde jetzt noch ein wenig mit der App spielen, vielleicht ändert sich dann meine Meinung noch… ich glaube aber fast, das Teil geht die kommenden Tage wieder zurück… besser keine als für so viel Geld eine schlechte Lösung…

Ich werde berichten – wie es weiter geht…

WD MyPassport Wireless 1 TB HDD
WD MyPassport Wireless 1 TB HDD

Samsung Gear Live: Tag 4 – Mal von Apps trennen…

Ähnlich wie die Pebble kennt auch die AndroidWear-Uhr Apps. Das können „assoziierte“ mit bestehenden Apps sein (Evernote) – oder eben „stand alone“. Die Lösung, die Google hier geht, finde ich aber besser, als die, die Pebble gewählt hat.

Die assoziierten sind schnell beschrieben: Ich habe eine App bereits (seit Jahren/Wochen/Monaten) als Android-App im Einsatz – und sobald ich die Uhr mit dem Handy kopple, wird die verfügbare Handy-App installiert.

Anders hierbei die Apps, die es wirklich „nur“ oder in einer eigenen Version für die Uhr gibt. Hierfür muss im Google PlayStore eine eigene App geladen werden. Und hier unterscheiden sich AndroidWear von der Pebble: Pebble versucht mit seiner All-in-One-App-Lösung auch einen Store für Anwendungen und Watchfaces zu haben. Dafür gehen auf die Pebble max. sieben eigene Erweiterungen (welcher Art auch immer: App, Watchface, etc.).
Auf AndroidWear habe ich die „volle“ Uhr noch nicht geschafft, aber es sind definitiv mehr als sieben… und der Vorteil ist, dass ich eine App je Uhr-Anwendung auf dem Handy habe, welche in individuell steuern und regeln kann – sprich: Jede App wird auf dem Handy konfiguiert und synct in Sekundenbruchteilen die Einstellungen auf die Uhr. Wenn die App also abstürzt, ist für eine Anwendung auf der Uhr die Einstellung weg – bei der Pebble war immer die komplette App für die gesamte Uhr und alle ihre Einstellungen weg.

Ebenso einfach ist Deinstallation: Nichts auf der Uhr, nicht über eine zentrale App, nein: Bei Stand-Alone-Apps reicht es, diese auf dem Handy zu löschen – und weg ist die App, als hätte es sie sie auf der Uhr nie gegeben.

Anders sieht es, zumindest soweit ich heute raus finden konnte, mit assoziierten Apps aus: Evernote will ich weiter auf dem Handy nutzen, aber nicht mehr auf der Uhr… also kann ich nicht einfach die App für das Handy löschen… Wie das geht, ist mir aktuell noch ein Rätsel – aber auch das werde ich noch lösen.

Auf jeden Fall habe ich die Uhr die beiden Tage am PC-USB-Anschluss geladen… und was soll ich sagen: die „Betriebszeit“ wächst kontinuierlich. Mittlerweile sind aus dem 12 Stunden wohl schon 18 oder 24 geworden. Aber nachts trage ich die sowieso nicht, daher lade ich sie weiter abends, wenn ich zu Bett gehe… also dann: GUTE NACHT!

Mein erster Tag mit der Sonos PlayBar… Geil!

Ich bin ja schon glücklicher Besitzer zweiter play:1, mit denen ich Spotify zu ungeahnten Höhen quer durch die ganze Bude streame. Und mit der PlayBar für den TV habe ich auch schon die ganze Zeit geliebäugelt… und jetzt musste ich einfach zuschlagen…

Bevor ich dazu komme, die PlayBar bei mir zu Hause wireless in das bestehende System aus den beiden play:1’s einzubetten, habe ich es hier mal schnell mit 14 Metern Kabel (da keine WiFi-Bridge, die zum Betrieb nötig ist vorhanden ist (44 Euro, extra zu erwerben)) an den Router geklemmt und somit einsatzbereit gemacht.

Die Einrichtung erfolgt über die App. Etwas überrascht war ich, als ich plötzlich aufgefordert wurde, mit der TV-Fernbedienung die Lauter-Taste zu drücken – und schwupps – schon war die PlayBar an die Fernbedienung gebunden. Das hat den gigantischen Vorteil, dass ich die Bar nicht mit der App und den TV mit der Fernbedienung steuere – sondern, wenn ich TV kucke, die Bar auch „nur“ über meine bestehende TV-Fernbedienung gesteuert wird.
Wenn ich nun Musik höre, nutze ich nur die App – so ist alles gut verräumt.

Keine 24 Stunden ist das Teil da – und ich bin begeistert! Mal kucken, was passiert, wenn ich es nächste Woche drahtlos in mein Netzwerk zu Hause einbinde… Details folgen!

Warum mytaxi mir 5€ schuldet und ich nun UBER auf dem Handy habe… Ein Kunden“service“drama in mehreren Tweets und Mails!

Es gibt Startups, die eine neue Messlatte für Kundendienst und -service legen. Da ist der Chef selbst auf Twitter/G+/younameit, und reagiert binnen Minuten auf Anfragen. Da gibt es eine email-Adresse, wo sich an Höflichkeit förmlich überschlagen wird, danach kommen Links zur Zufriedenheit, zur Problemlösung, etc.
Dann gibt es Startups, die sich redlich bemühen, den Kunden zeitnah zu erreichen und mögliche Probleme schnellstmöglich zu lösen. Und dann gibt es mytaxi. Gut, für mich und auf meinen Geräten nicht mehr – dafür habe ich umgehend ALLE möglichen Konkurrenzangebote installiert – allen voran UBER. 

Aber schön der Reihe nach:
Nerd der ich bin, hatte ich die App bereits installiert, als sie das Licht der Welt erblickte. Da ich aber nun mal kein Taxifahrer bin, wurde sie nach zehn Sekunden bereits das erste Mal wieder gelöscht.
Da ich aber einen Account angelegt hatte, wurde meine email regelmäßig mit Newslettern versorgt, so auch am 28.02.2014. Da war das Teil für ne Sekunde interessant, da wir in Hamburg mit zwei Taxifahrten geplant hatten.

mytaxi Gutschein wertlos
mytaxi – never again! Gutschein einlösen? Nicht machbar!

Also, App laden, einloggen, Code hinterlegen. Die App teilt einem mit grünem Haken und nennen des Betrages KLAR mit, dass der Code hinterlegt ist. Dies ist auch im eigenen Profil einzusehen. Soweit ist ja mal alles gut, könnte man meinen. Auch ein Schließen und erneutes Öffnen der App ließ den Gutschein und den zugeordneten Wert in den Einstellungen nicht verschwinden.

Die Bestellung des Taxis über die App war dann schon so ein Abenteuer. Das Taxi, das für uns ausgewählt wurde, stand laut der Karte genau um die Ecke. Anfahrtszeit: 5 Minuten. In den kommenden zehn Minuten sprang es von seiner Position wirr durch ganz Hamburg… Bis es dann doch plötzlich (in echt, aber nicht auf der Karte) vor der Tür stand. Und ab zum Airport. Und dort Zahlen per App. Gutschein wurde im Bezahlvorgang immer noch als Vorhanden, 5€, angezeigt – doch dann die Ernüchterung mit der PayPal-Abbuchung: Nix von wegen Gutscheineinlösung.

Und nun fängt es an wirr zu werden: mytaxi per Twitter kontaktiert. Auf Wunsch von mytaxi von Timeline auf DM gewechselt. Nix mehr gehört. Wieder nachgebohrt. Und siehe da – die Rückantwort:

mytaxi tweets
Gutscheincode falsch? Nein, Österreich!

Antwort 1: Der Gutscheincode wurde falsch eingegeben. Danke, 140 Zeichen für eine Nicht-Info. Tolle Leistung. Nachgehakt. Und dann? Ja, der Code ist für Österreich. Verrechnung nicht möglich. Genau so sieht Kundenservice in 140 Zeichen aus! FUCK YOU MYTAXI!!!!!! (Randargument: eine durch und durch geo-referenzierte App lässt mich einen in Deutschland nicht gültigen Code als gültig eingeben und im Profil verbuchen??? WIRKLICH, mytaxi?)

Ich habe aber nicht locker gelassen. Beide Chefs auf G+ und Twitter angeschrieben. Nix. email an mytaxi, gleiche sinnlose Diskussion wieder. Daher bei PayPal gleich mal einen Konflikt gemeldet, schade nur, dass PayPal mittlerweile nur noch auf ebay-Vorgänge ausgelegt ist. Bin trotzdem gespannt, was hier noch raus kommt.

Was mich am meisten ankotzt, ist diese Verarsche, dass eine Rückzahlung nicht möglich sei. Nicht nur, dass ich durch Screenshots beweisen kann (wie affig, aber was muss, das muss), dass ich den „richtigen“ Code habe – nein, die PayPal-Zahlung geht nicht mal an den Taxifahrer direkt (der ja wirklich nix dafür kann), sondern an mytaxi – und nun ist eine Rückzahlung nicht möglich?
Da weiß ich als „potentieller“ Kunde wirklich, was mytaxi interessiert: Meine Kohle und dann bitte Maul halten.

Ok, Du Drecksladen – kannst Du haben! Scheiß auf die 5 Euro und Eueren Gutschein – und erst recht auf die Dreistigkeit, mir nach Pleiten, Pech und Pannen und nicht-locker-lassen per email, ERNEUT einen Gutschein anzubieten (statt der mir zustehenden Gutschrift).
Wer testen will, ob das Unternehmen bei jedem Gutschein betrügt, hier bitte! Ich gehe lieber zu Fuss, als dem Laden noch einen Cent zu schenken:
„(…)Damit Sie aber dennoch in den Genuss kommen, einen Gutschein einzulösen, erhalten Sie hiermit einen weiteren Gutscheincode.
Dieser ist ausschließlich in Deutschland und bis zum 31.05.2014 gültig.
Ihr Gutscheincode lautet: 5mbc47m1o (…)“. Auf diesem Weg „Grüße“ ans „Svenja“, die Kunstfigur vom Kunden“service“.

Also: First Come, first serve – viel Glück mit dem Gutschein – und danach nicht vergessen, die App umgehend wieder zu löschen, Mail an Kundendienst zu schreiben – und wieder nur einen nutzlosen Gutschein zu bekommen…!

Wie gesagt, es gibt Startups, die können Kundenservice. Und welche die es zumindest versuchen. Und dann gibt es welche, die zumindest wissen, dass es Konkurrenz gibt. Und irgendwo zum Schluss im Bodensatz gibt es dann noch mytaxi. Hoffentlich nicht mehr allzu lange.

 

Der Hype um „Menthal“ – und schon war die App gelöscht!

Es gibt einfach Hypes, denen kann man sich nicht entziehen. Die von der Uni Bonn im Informatiker-Bereich entwickelte App gehörte dazu, bevor das Quizduell diese aus den News verdrängt hat. Auch ich habe, nach fast zwei Wochen Wartezeit auf die Anmeldung, die App über eine Woche ausprobiert, um bestätigt zu bekommen, was wir alles wissen: Ich bin Handy-App-Online-Datentransfer-süchtig. Aber statt dessen habe ich die App soeben wieder gelöscht… wie kommt’s???

Kurz gesagt: Weil das Teil einfach nicht gemacht hat, was einem versprochen wurde… aber der Reihe nach:
Schön langsam bin ich echt genervt… die Marketing-Masche, die Mercedes Benz Jahrzehnte-lang nutze, um Kunden bei der Stange zu halten, nervt doch in der heutigen Zeit nur noch… Schlange stehen für Apple’s neuen Elektroschrott? Hey, wenn die es in ausreichenden Stückzahlen nicht auf den Markt bekommen, Arsch lecken.
Und jetzt? Mit Orchestra fing es an, Methal schiebt es auf Serverprobleme (Hallo, Uni Bonn? Informatik-Studiengang???)… warten auf eine App?
Was kommt als nächstes? Schlangen vor Aldi, um die gesamte Produktpalette interessant zu halten? Ach ne, das war ja Preispolitik… Wieder warten auf den neuen Benz? Oh je, das wäre nicht gut für den aktuell erst gestiegenen Kurs… Na, dann halt doch wieder genug Bekloppte, die künstlich knapp gehaltene Sachen bei Apple haben wollen.

Aber für Apps – da ist bei mir der Ofen aus. Noch dazu, da ich in einer Welle bei Methal einstieg, die nur die Eingabe einer email für die Anmeldung erforderten, dann aber erst mal 14 Tage nix geschah. Ich hatte die App als „Mist“ schon wieder gelöscht und mit keiner Reaktion mehr gerechnet – als „plötzlich“ der Link kam und ich mich doch anmelden konnte. Also, App wieder installiert – und dann kommt die „Anleitung“, welche Dienste alle zu deaktivieren und abzuschalten, welche Unterstützungsdienste anzuschalten sind – und wie man mit der App umgehen soll.
Ich habe schon einige Artikel und Tests begeisterter User gelesen – kann aber nichts davon nachvollziehen. Es brauchte zwei Updates in sieben Tagen, bis die App in der Lage war, aktive Anwendungen, Telefonate und SMS zu werten. Allerdings wurde die App-Nutzung nur unvollständig mitgetrackt – und so schaffte ich als absolut online-süchtiger Nutzer es auf einen Wert um die 30… also… harmlos.

Dann kamen wieder Tage, an denen ich weder das Telefon entriegelt, noch telefoniert hatte noch sonst was damit machte. Sagte die App.
Die Realität, man kann es bei Twitter wunderbar sehen, sieht anders aus.
Und da die App, neben all der Nichtfunktionalität, auch noch jeden Akku killte – weg damit.

Ich wage die Ergebnisse im Grund sowieso mal anzuzweifeln. Umzurechnen, wie eine App-Nutzung auf dem Mobiltelefon einer „Online-Sucht“ Beweis liefern so… na ja, wer Spass dran hat, kann sich die Sache ja selber mal ankucken – aber Reserveakku nicht zu Hause vergessen!

Blutdruckmessen jetzt Wireless und per App

Gesundheits-Gadget sprießen aus dem Boden, dass es eine wahre Freude ist. Meine Twitter-Waage misst in neuester Version auch meinen Puls und den CO2-Gehalt im Schlafzimmer. Mein Blutdruckmesser, der mit Kabel und 30-Pin-Apple-Anschluss versehen war, geht demnächst auf ebay – das neue Modell, wireless mit Bluetooth und Android-App ist hier.
Aber will man wirklich ohne Kabel direkt auf ein Handy in eine App und ein Webinterface seinen Blutdruck messen?

Ja, der Nerd will! Und vielleicht nicht nur der…

Eigentlich hatte mir withings mitgeteilt, dass die Android App bald in der Lage sein wird, mit dem Blutdruckmesser zusammen zu arbeiten… dass sie auf Grund meines ganzen Drängeln gleich frisch ans Werk gehen und, neben dem App-Update, auch gleich noch eine komplett neue Version des Blutdruckmessers – noch dazu in Kabel-los – auf den Markt werfen, ok… warum denn auch nicht… wenn ICH schon nachfrage…!

Das Gerät selber ist mit 130 Euro trotz des technischen Fortschritts auf Bluetooth und Android-Kompatibilität nun genau so teuer wie der Vorgänger, der ausschließlich mit ios und 30-Pin-Kabel erhältlich war. Die Einrichtung ist, auch ohne das beiliegende Booklet, einfach und selbsterklärend. Kostenlose App laden, Bluetooth aktivieren, den einzigen Knopf an Blutdruckmessgerät drücken, Geräte koppeln – und schon kann die erste Messung beginnen.

Einzige Voraussetzung: Ein einzurichtendes oder bestehendes Online-Konto beim Hersteller.

Vorteil: auf die Dauer sammeln sich hier schön(e) viele Daten an, die das Online-Dashboard, je nach Wunsch, übersichtlich darstellt: Als Graph oder auch als übersichtliche Datentabelle.

Nachteil: Wer ein „gutes“ Passwort vergibt, hat keine Probleme. Ich habe meine beiden Twitter-Waagen und die Daten des alten und neuen Blutdruckgerätes auf der Plattform, ohne einen Hackerangriff, ohne einen Passwort- oder Datenklau. Den Preis des Gerätes muss man halt mögen.

Die App: Na ja. Ab und an läuft damit nicht immer alles so rund, nicht immer ist dann auch der Kundendienst hierzu eine große Hilfe. Leider ist auch die Reaktionszeit in den letzten Wochen ziemlich langfristig geworden. Der Funktionsumfang zwischen ios und Android ist mittlerweile fast der gleiche, nur beim Einrichten der Waage ist man auf Android nicht in der Lage, eine WiFi-Verbindung auf ausgeblendete Netzwerke einzurichten.

Ähnliche Geräte kosten ungefähr die gleiche Preisklasse – allerdings benötigen alle (meist gegen Aufpreis) ein zusätzliches WiFi- Modul um die Daten ebenfalls auf ein vom jeweiligen Hersteller angebotenes Online-Portal zu laden. Hier ist die withings-Lösung per Bluetooth und App die beste, da in einem Schwupps die Daten online kommen.

Kurz gesagt: Wer seinen Blutdruck täglich messen und übersichtlich als Graph oder Datentabelle aufbereitet haben möchte, sollte sich das aktuelle Gerät von withings näher ansehen, vor allem mit einem Android und ios Gerät. Das Online-Portal befindet sich aktuell in der neuen Version in einer Beta-Phase, die von allen genutzt werden kann. Der finale genaue Funktionsumfang ist leider noch nicht klar – aber ich hoffe, es bleibt bei Graph (mit Sicherheit) und Tabelle (sehr wahrscheinlich). Wir werden sehen…

Herstellerwebseite: withings
Kaufquelle, klar, ne: amazon.de

Bei Browserwechsel, Neukauf oder sogar Plattformwechsel kein Problem mit Bookmarks und Passwörtern

Wie oft stand ich schon vor diesem Problem: Safari nervte, da will man auf Chrome oder Firefox wechseln. Aber dann: die Bookmarks importieren sich nur fehlerhaft oder mit mysteriösen Meldungen, alle im Browser gespeicherten Passwörter kommen nicht mit, die Lesezeichenleise zeigt keine Ordner mehr an… Das Chaos ist vorprogrammiert und meist ist es einfacher, mit dem Browser „clean“ zu starten und einfach alles neu anzulegen.
Muss aber nicht sein – es gibt zwei Tools, die nicht nur von Browser zu Browser sondern auch von Plattform zu Plattform mitspielen…

Drauf gestoßen bin ich, als ich 1Passwd für ios und Apple ablösen wollte. Die Lösung ist, was ich sowieso bevorzuge, komplett (verschlüsselt) online und somit neben allen gängigen Browsern auch auf Android als App erhältlich: LastPass.com.

Ähnlich wie 1Passwd wird, wenn ein Anmeldeformular erkannt wird, per Extension (als Button oder Menü) die Möglichkeit gegeben, User und Passwort (automatisch) ausfüllen zu lassen (auch auf Wunsch mit sofortigem LogIn). Als Premium-Version für 12 US-$ im Jahr ein Geschenk.

Problem 1 gelöst, die Passwörter kommen also ab jetzt immer mit. Aber die Bookmarks und all das?
Dafür hat der gleiche Anbieter Xmarks im Angebot. Für Safari, da Apple ja keinen rein lassen will, ist es eine Systemerweiterung (optional mit Menü-Bar-Icon), für FireFox, Internet Exploder und Chrome eine Extension. Geile einfache Sache das!
Und das schönste: Wer beides zusammen als Premium nutzen möchte, bekommt eine reduzierte Jahresgebühr. Wer erst das eine testen und das andere buchen will, kann bei Zubuchung die Accounts verbinden und so ebenfalls die reduzierte Gebühr bekommen. Finde ich gut, da hat jemand mitgedacht!

Jede(r) von Euch hat ja unterschiedliche Anforderungen, wie Passwörter und Bookmarks „gespeichert“ (und eben auch syncronisiert) werden sollen, daher: die vorstehenden Links klicken, anmelden und erst mal die kostenfreie Variante testen. Bei Gefallen unbedingt auf Pro aktualisieren – nur so gibt es den vollen Funktionsumfang. Die paar Dollar pro Jahr sollten ja noch in der Portokasse liegen…

Und nun gibt es Bookmarks und Passwörter über alle gängigen Browser und alle gängigen Plattformen (ich kann nur von Apple und Windows sprechen, aber da geht alles) jederzeit verfügbar – und als Pro-User sogar noch mobil auf dem Android. Super Sache das…