Ein Monat Rückkehr zu withings – und, wie läuft nun das Pulse Ox?

Es war ein weiter Weg. Jawbone, FitBit – dann wieder withings. Nun ist fast ein Monat rum – Zeit, sich in Ruhe zu überlegen, ob das Pulse Ox das gleiche Schicksal ereilen wird, wie das FitBit, dass per Post den Rückweg zum Umtausch angetreten hat.

FitBit? Die Info zu dem Wieso? und Warum? gibt es hier.
Erstinfo zu ein paar Tagen Pulse: hier.

Und nun? Knapp vier Wochen später?
Es gibt Hochs, die das Gerät wirklich interessant machen. Und leider auch Tiefs, die selbst der Kundendienst bis heute (und leider auch mal wieder ohne Rückantwort) nicht erklärt hat. Nun zu den Details:

Pros: Ein Schrittzähler, der sich nicht so schnell durch „Handbewegungen“ aus der Ruhe bringen lässt. Knallharte Auswertung (je Woche) durch die App. Ansprechendes Webinterface (noch nicht ganz final, seit knapp zwei Jahren). Zählt Höhenmeter (hierfür „große Initialzündung“ nötig). Lieferumfang mit Hosenclip und Armband. Zubehör (Armband, z.B. Leder) separat und preislich meist sinnvoll, erhältlich. Handy-App für ios und Android.

Cons: Kunden“service“. Per SocialMedia keine Reaktion, per Webfomular mit langer Wartezeit nicht wirklich hilfreiche Tipps, die sich teilweise nicht mit der eigentlichen Anfrage decken. Mitgeliefertes Armband (für Schlafmessung) empfiehlt sich nicht zum Ganztagestragen, wegen „Hautirritation“. Hosenclip in schwarz, Nachkauf Dreierset kommt aber nur in Farbe. Und, wie gesagt: der an sich unerreichbare Kundendienst. Android-App unter 5.x eine Schande und Qual in einem: ständige „Hängerchen“, fehlerhafte Syncs. Und der Kundendienst… egal…

 

Nachdem ich nun etwas über einem Monat mit dem Clip, dem Armband oder dem Pulse direkt rum laufe, muss ich sagen: ein tolles Gerät, mit kleinen Schwächen. Teilweise braucht der Clip ab und an eine kleine „Verschnaufpause“, bevor er mal von Anzeige zu Anzeige wechselt. Wer die Automatik für die Schlafmessung aktiviert lässt, darf sich nicht wundern, wenn der Clip bereits Nachts das aufstehen beim umdrehen vermutet. Und auch die Puls- und Sauerstoffmessung hat eher mal ein geht nicht-, geht nicht-, geht doch-Syndrom.
In Summe nervt mich am meisten die App. Geht auf, braucht ewig lange, bis es die Inhalte geladen hat und ist für alle Fehler, die ich gefunden habe, verantwortlich! Peinlich ist, dass ca. alle 14 Tage der Sync für die täglichen Schritte abweicht. Cache geleert, neu eingerichtet – und es geht wieder. Also, Fehler bei der App. Und der Kundenservice? Kuckt jetzt noch die Bilder von mir an, da ich mittlerweile mit der zweiten Mail nochmals geschickt habe und kann sich wohl keinen Reim darauf machen, da ich immer noch keine Antwort bekommen habe…

Aktuell überwiegt aber die Leistungsfähigkeit des Gerätes eindeutig die beiden Nachteile (App, Kundenservice). Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist in Ordnung, der Funktionsumfang ist gut und die „Qualität“ der Schrittzählung von allen, die ich bisher hatte (und das ist das wirklich frustrierende) am Nähsten. Die Akkulaufzeit liegt bei knapp einer Woche, die Ladezeit liegt bei knapp einer Stunde. Somit ist das Gerät schnell wieder einsatzbereit.

Wer also einen Schrittzähler sucht, sollte sich den withings Pulse Ox näher ansehen.

Über aviationsteve

...eigentlich bin ich ganz anders, ich komm' nur so selten dazu... Private Pilot, AZF included.

Veröffentlicht am 17. Mai 2015 in Intelligentes Spielzeug, Tagtägliches und mit , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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