Das selbstfahrende Auto: HER DAMIT, SOFORT!!!!

„Ich kann blöde Menschen sehen – und die sind überall!“. Wirklich nur ein Spass, in Anlehnung an den Film „Six Sense“? Jeder, der täglich die Freude hat, im Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen, weiß, dass an dem Spruch jede Menge dran ist. Daher fordere ich: SCHEIßE, SOFORT HER MIT DEM SELBSTFAHRENDEN AUTO! Auch auf die Gefahr hin, dass ich wieder einen Industriezweig revolutioniere und meine Ideen jetzt kostenlos ins Netz gebe… wenn es die Sache endlich beschleunigt, mache ich das halt! Aber, nur für das Copyright: Ideen alle (c) 2011-2014 by Steve Schutzbier, all rights reserved. Lizenzverhandlungen bitte per Twitter oder email, ich stehe gerne bereit… (Stand: 13.02.2014)

Zuerst zu den Basics: Dass das Auto der Zukunft per Kamera, Radar und wasauchimmer erkennt, wo es ist und so andere Verkehrsteilnehmer erkennt… Applaus, liebe Industrie… der Weg geht aber in die falsche Richtung! Das selbstfahrende Auto sollte nicht nur „anderen Verkehr“ erkennen sondern mit ihm KOMMUNIZIEREN!
Ich stelle mit hier ein ganz banales System vor: Jedes Auto weltweit bekommt z.B. eine einmalige MAC-Adresse. Und, weil es gerade so bekannt ist: Warum nicht eine Art CarWiFi? Ständiges senden und empfangen… somit teilen sich die Autos gegenseitig mit, woher, wohin, wie schnell und die „Einstellung“ des Fahrers… und noch einiges mehr.

Diese Technik würde blind raus ziehende LKWs oder auch den Schleicher, der die letzten fünf Meter mit 80 km/h auf die linke Spur ziehend unbedingt nutzen möchte, einfach vermeiden, da die Technik dieses Manöver (aus „Sicherheitsgründen“) schlichtweg nicht erlauben würde.

Und in einer zweiten Stufen könnte man somit Staus und eine Menge nutzloser Schilder vermeiden. Langsamer Verkehr wird immer automatisch auf die langsame Spur geschickt, der schnelle kommt flüssig dran vorbei… und wenn es dann doch mal zu Zähfluss kommt, fährt die ganze Kolonne eine einheitliche Geschwindigkeit mit idealem Abstand, ohne dieses dauernde Gas geben, bremsen, Gas geben, stoppen… kucken… los fahren… und schon haben wir 10 km Stau. Also wenn ein langsamer überholen möchte, wird einfach ein Teil der linken Spur bewusst gebremst, dann wird der Überholvorgang eingeleitet – und schon geht es wieder mit Beschleunigung auf der linken Spur weiter.

Parallel hierzu kann der Zustand des Fahrers z.B. durch den dauerhaften Kontakt mit Lenkrad oder Sitzfläche ermittelt werden. Stresslevel, Müdigkeit und sogar Zurechnungsfähigkeit… so bestimmt der Wagen, ob er den „Befehlen“ des Fahrers Folge leisten soll(t)e oder eben doch besser auf „Automatik“ umschalten sollte.

Abstandmessungen und Geschwindigkeitskontrollen würden langsam aber sicher hinfällig, je mehr Autos für uns fahren und somit den Verkehr flüssig und problemlos gestalten, desto mehr Fahrer verzichten auf manuelles Fahren… und somit wird vieles, was heute künstlich Stress verursacht, durch Bits und Bytes gelöst, gefühllos aber logisch und einfach nur zielorientiert.

Oder auch Stadtverkehr: Mit dem Losfahren schon den Parkplatz reserviert und bereit haben, kein elendes Gedrängel mehr an Kreuzungen um noch schnell bei rot einzufahren… und trotz Verkehrslawine (da ja Autos nicht nur mit Autos sondern auch mit Ampeln und den Rest quatschen können) immer schön vorwärts kommen und trotzdem schneller zu Hause sein… oder eben im Büro…

Mir würden noch viele Beispiele einfallen – aber wer jetzt noch nicht verstanden hat, wie die Revolution in hoffentlich ein paar Wochen los geht und welche Technik dem zu Grunde liegt, sollte lieber auf den Bus umsteigen. Das wäre sowieso meine Empfehlung für viele, die ich täglich leider immer noch selbst fahren sehe…

Der Hype um „Menthal“ – und schon war die App gelöscht!

Es gibt einfach Hypes, denen kann man sich nicht entziehen. Die von der Uni Bonn im Informatiker-Bereich entwickelte App gehörte dazu, bevor das Quizduell diese aus den News verdrängt hat. Auch ich habe, nach fast zwei Wochen Wartezeit auf die Anmeldung, die App über eine Woche ausprobiert, um bestätigt zu bekommen, was wir alles wissen: Ich bin Handy-App-Online-Datentransfer-süchtig. Aber statt dessen habe ich die App soeben wieder gelöscht… wie kommt’s???

Kurz gesagt: Weil das Teil einfach nicht gemacht hat, was einem versprochen wurde… aber der Reihe nach:
Schön langsam bin ich echt genervt… die Marketing-Masche, die Mercedes Benz Jahrzehnte-lang nutze, um Kunden bei der Stange zu halten, nervt doch in der heutigen Zeit nur noch… Schlange stehen für Apple’s neuen Elektroschrott? Hey, wenn die es in ausreichenden Stückzahlen nicht auf den Markt bekommen, Arsch lecken.
Und jetzt? Mit Orchestra fing es an, Methal schiebt es auf Serverprobleme (Hallo, Uni Bonn? Informatik-Studiengang???)… warten auf eine App?
Was kommt als nächstes? Schlangen vor Aldi, um die gesamte Produktpalette interessant zu halten? Ach ne, das war ja Preispolitik… Wieder warten auf den neuen Benz? Oh je, das wäre nicht gut für den aktuell erst gestiegenen Kurs… Na, dann halt doch wieder genug Bekloppte, die künstlich knapp gehaltene Sachen bei Apple haben wollen.

Aber für Apps – da ist bei mir der Ofen aus. Noch dazu, da ich in einer Welle bei Methal einstieg, die nur die Eingabe einer email für die Anmeldung erforderten, dann aber erst mal 14 Tage nix geschah. Ich hatte die App als „Mist“ schon wieder gelöscht und mit keiner Reaktion mehr gerechnet – als „plötzlich“ der Link kam und ich mich doch anmelden konnte. Also, App wieder installiert – und dann kommt die „Anleitung“, welche Dienste alle zu deaktivieren und abzuschalten, welche Unterstützungsdienste anzuschalten sind – und wie man mit der App umgehen soll.
Ich habe schon einige Artikel und Tests begeisterter User gelesen – kann aber nichts davon nachvollziehen. Es brauchte zwei Updates in sieben Tagen, bis die App in der Lage war, aktive Anwendungen, Telefonate und SMS zu werten. Allerdings wurde die App-Nutzung nur unvollständig mitgetrackt – und so schaffte ich als absolut online-süchtiger Nutzer es auf einen Wert um die 30… also… harmlos.

Dann kamen wieder Tage, an denen ich weder das Telefon entriegelt, noch telefoniert hatte noch sonst was damit machte. Sagte die App.
Die Realität, man kann es bei Twitter wunderbar sehen, sieht anders aus.
Und da die App, neben all der Nichtfunktionalität, auch noch jeden Akku killte – weg damit.

Ich wage die Ergebnisse im Grund sowieso mal anzuzweifeln. Umzurechnen, wie eine App-Nutzung auf dem Mobiltelefon einer „Online-Sucht“ Beweis liefern so… na ja, wer Spass dran hat, kann sich die Sache ja selber mal ankucken – aber Reserveakku nicht zu Hause vergessen!

Es wird jetzt wirklich endlich Zeit für eine „smart watch“…

…aber mit Sicherheit nicht für eine „iwatch“ (die wir ebensowenig wie einen itv erleben werden) oder eher auch nicht für die Samsung Gear II, die aktuell innerhalb der nächsten Monate erwartet wird. Nein… die Zeit schreit eher nach einem Anbieter, der sich mit so was auskennt und ein innovatives Konzept hat… und idealerweise schon bewiesen hat, dass er sich mit seinem Modell auf dem Markt behaupten kann. Aus meiner Sicht kommt hier nur ein (vormaliges) KickStarter-Projekt in Frage, welches sein erfolgreiches Modell aktuell als Version „2“ auf den Markt bringt – und nun hoffentlich endlich auch weltweit die Lieferzahlen im Griff hat.

Na… erraten? Echte SmartWatch? Apps? Kompatibel nicht nur zu einem „Hersteller“? Und mit einem Preis, der für den Massenmarkt gemacht ist?
Klar – bei diesem Steckbrief kommt keiner an Pebble vorbei!

Sicherlich hatte das KickStarter-Projekt mit dem ersten Modell, bei dem ein europaweiter Verkauf durch das fehlende CE-Zeichen erst mal verhindert wurde, etwas Pech. Aber auch diese Zertifizierung wurde nachgeholt (einige der erste Modelle gibt es immer noch über ebay) und nun ist die Uhr auch problemlos über amazon zu bestellen. Aber… das neue Modell steht vor der Tür!
Wieder mit Batterie-schonendem eink-Display, nun aber mit Gorilla Glas und einem „Armband-wechsle-Dich“-Konzept von Metall auf Leder. Nicht mehr die „Plastikausgabe“, jetzt hochwertig.

Die erste Tranche ist in den USA wohl bereits schon ausverkauft, die weiteren Geräte kommen langsam mehr und mehr in den Handel. Ich hoffe, dass es auch bald in Deutschland soweit sein wird, für mich ist die Zeit der schlauen Uhren jetzt wirklich gekommen – und das schreit nach einer entsprechenden Neuanschaffung….

Und nein: Telefonieren mit der Uhr (wem hier nicht Knight Rider einfällt, ist zu spät geboren oder einfach kein Nerd!) ist für mich keine notwendige Funktion. Eigene Apps und selbstständige Anwendungen, ohne für jeden Kleinkram das Handy aus der Tasche zu ziehen, das ist aus meiner Sicht das Konzept, dass zum Ziel führt… für 2014…

Ich sage mal: Testbericht folgt… 🙂

 

Blutdruckmessen jetzt Wireless und per App

Gesundheits-Gadget sprießen aus dem Boden, dass es eine wahre Freude ist. Meine Twitter-Waage misst in neuester Version auch meinen Puls und den CO2-Gehalt im Schlafzimmer. Mein Blutdruckmesser, der mit Kabel und 30-Pin-Apple-Anschluss versehen war, geht demnächst auf ebay – das neue Modell, wireless mit Bluetooth und Android-App ist hier.
Aber will man wirklich ohne Kabel direkt auf ein Handy in eine App und ein Webinterface seinen Blutdruck messen?

Ja, der Nerd will! Und vielleicht nicht nur der…

Eigentlich hatte mir withings mitgeteilt, dass die Android App bald in der Lage sein wird, mit dem Blutdruckmesser zusammen zu arbeiten… dass sie auf Grund meines ganzen Drängeln gleich frisch ans Werk gehen und, neben dem App-Update, auch gleich noch eine komplett neue Version des Blutdruckmessers – noch dazu in Kabel-los – auf den Markt werfen, ok… warum denn auch nicht… wenn ICH schon nachfrage…!

Das Gerät selber ist mit 130 Euro trotz des technischen Fortschritts auf Bluetooth und Android-Kompatibilität nun genau so teuer wie der Vorgänger, der ausschließlich mit ios und 30-Pin-Kabel erhältlich war. Die Einrichtung ist, auch ohne das beiliegende Booklet, einfach und selbsterklärend. Kostenlose App laden, Bluetooth aktivieren, den einzigen Knopf an Blutdruckmessgerät drücken, Geräte koppeln – und schon kann die erste Messung beginnen.

Einzige Voraussetzung: Ein einzurichtendes oder bestehendes Online-Konto beim Hersteller.

Vorteil: auf die Dauer sammeln sich hier schön(e) viele Daten an, die das Online-Dashboard, je nach Wunsch, übersichtlich darstellt: Als Graph oder auch als übersichtliche Datentabelle.

Nachteil: Wer ein „gutes“ Passwort vergibt, hat keine Probleme. Ich habe meine beiden Twitter-Waagen und die Daten des alten und neuen Blutdruckgerätes auf der Plattform, ohne einen Hackerangriff, ohne einen Passwort- oder Datenklau. Den Preis des Gerätes muss man halt mögen.

Die App: Na ja. Ab und an läuft damit nicht immer alles so rund, nicht immer ist dann auch der Kundendienst hierzu eine große Hilfe. Leider ist auch die Reaktionszeit in den letzten Wochen ziemlich langfristig geworden. Der Funktionsumfang zwischen ios und Android ist mittlerweile fast der gleiche, nur beim Einrichten der Waage ist man auf Android nicht in der Lage, eine WiFi-Verbindung auf ausgeblendete Netzwerke einzurichten.

Ähnliche Geräte kosten ungefähr die gleiche Preisklasse – allerdings benötigen alle (meist gegen Aufpreis) ein zusätzliches WiFi- Modul um die Daten ebenfalls auf ein vom jeweiligen Hersteller angebotenes Online-Portal zu laden. Hier ist die withings-Lösung per Bluetooth und App die beste, da in einem Schwupps die Daten online kommen.

Kurz gesagt: Wer seinen Blutdruck täglich messen und übersichtlich als Graph oder Datentabelle aufbereitet haben möchte, sollte sich das aktuelle Gerät von withings näher ansehen, vor allem mit einem Android und ios Gerät. Das Online-Portal befindet sich aktuell in der neuen Version in einer Beta-Phase, die von allen genutzt werden kann. Der finale genaue Funktionsumfang ist leider noch nicht klar – aber ich hoffe, es bleibt bei Graph (mit Sicherheit) und Tabelle (sehr wahrscheinlich). Wir werden sehen…

Herstellerwebseite: withings
Kaufquelle, klar, ne: amazon.de

Bei Browserwechsel, Neukauf oder sogar Plattformwechsel kein Problem mit Bookmarks und Passwörtern

Wie oft stand ich schon vor diesem Problem: Safari nervte, da will man auf Chrome oder Firefox wechseln. Aber dann: die Bookmarks importieren sich nur fehlerhaft oder mit mysteriösen Meldungen, alle im Browser gespeicherten Passwörter kommen nicht mit, die Lesezeichenleise zeigt keine Ordner mehr an… Das Chaos ist vorprogrammiert und meist ist es einfacher, mit dem Browser „clean“ zu starten und einfach alles neu anzulegen.
Muss aber nicht sein – es gibt zwei Tools, die nicht nur von Browser zu Browser sondern auch von Plattform zu Plattform mitspielen…

Drauf gestoßen bin ich, als ich 1Passwd für ios und Apple ablösen wollte. Die Lösung ist, was ich sowieso bevorzuge, komplett (verschlüsselt) online und somit neben allen gängigen Browsern auch auf Android als App erhältlich: LastPass.com.

Ähnlich wie 1Passwd wird, wenn ein Anmeldeformular erkannt wird, per Extension (als Button oder Menü) die Möglichkeit gegeben, User und Passwort (automatisch) ausfüllen zu lassen (auch auf Wunsch mit sofortigem LogIn). Als Premium-Version für 12 US-$ im Jahr ein Geschenk.

Problem 1 gelöst, die Passwörter kommen also ab jetzt immer mit. Aber die Bookmarks und all das?
Dafür hat der gleiche Anbieter Xmarks im Angebot. Für Safari, da Apple ja keinen rein lassen will, ist es eine Systemerweiterung (optional mit Menü-Bar-Icon), für FireFox, Internet Exploder und Chrome eine Extension. Geile einfache Sache das!
Und das schönste: Wer beides zusammen als Premium nutzen möchte, bekommt eine reduzierte Jahresgebühr. Wer erst das eine testen und das andere buchen will, kann bei Zubuchung die Accounts verbinden und so ebenfalls die reduzierte Gebühr bekommen. Finde ich gut, da hat jemand mitgedacht!

Jede(r) von Euch hat ja unterschiedliche Anforderungen, wie Passwörter und Bookmarks „gespeichert“ (und eben auch syncronisiert) werden sollen, daher: die vorstehenden Links klicken, anmelden und erst mal die kostenfreie Variante testen. Bei Gefallen unbedingt auf Pro aktualisieren – nur so gibt es den vollen Funktionsumfang. Die paar Dollar pro Jahr sollten ja noch in der Portokasse liegen…

Und nun gibt es Bookmarks und Passwörter über alle gängigen Browser und alle gängigen Plattformen (ich kann nur von Apple und Windows sprechen, aber da geht alles) jederzeit verfügbar – und als Pro-User sogar noch mobil auf dem Android. Super Sache das…

Musikstreaming: Spotify, Deezer, Rdio und Google Play – welcher soll es denn nun sein?

Die Musikdienste, nicht zuletzt durch diverse TV-Sender, die ihr (Un-)Heil nun auch in der Musik suchen, boomen. Pro7 war wohl der letzte, der nun auch seinen eigenen Dienst gestartet hat. Auch diverse Handynetzanbieter haben nun Sondertarife für Streaming. Nichtsdestotrotz stellt sich aber immer wieder und mehr und mehr die Frage: welcher ist denn nun sein Geld wert und schafft es, die heimische CD-Sammlung zu verdrängen? Ein Selbsttest… na ja, mehr ein Erfahrungsbericht…

Angefangen hat bei mir alles mit dem „Pionier“, mit Napster. Als ich dann als zahlender Kunde las, dass Rhapsody den Laden übernimmt, hoffte ich auch mehr: mehr Musik, mehr Angebote, mehr Handy-Sachen. Und was kam? Meine fristlose Kündigung, da das dreiviertelte Musikangebot langwierig neu „zertifiziert“ werden musste.

Dann ging es, als er endlich da war, nahtlos weiter zu Spotify. Die Handy-App war etwas „anspruchsvoller“ als die von Napster, aber das Angebot war überzeugend… zumindest… bis rdio endlich da war. Einfache App, übersichtlich – und vom Start an das größere Angebot als Spotify. Und es war ein Geheimtipp: somit war die Servicequalität immer gleich hoch.

Als ich aber mehr und mehr die alten Klassiker des deutschen Raumes gesucht habe (ich sage nur „Mein Gott Walter“, nicht, dass wir uns hier falsch verstehen…!), hat sowohl Spotify als auch rdio übel versagt… und Deezer trat in meine Lautsprecher.

Allerdings hatte Deezer die schlechteste Webseite und somit auch die schlimmst-zu-bedienende Webseite… und, als hätte rdio und Spotify es gemerkt, stockten beide ihr Angebot entsprechend auf. Auch wenn Spotify hier noch ein wenig nach hängt, es wird langsam.

Nach viel hin und her bin ich nun wieder bei Spotify gelandet.
Die Handy-App könnte zwar etwas übersichtlicher und mit ein paar mehr Funktionen ausgestattet sein, auch könnte der Musikkatalog noch ein wenig besser („Pressekopie, 2 Tracks“, es nervt!) ausgebaut werden – aber in Summe gewinnt für mich eindeutig Spotify. Was aber nach der Tatsache, dass Spotify viel am Musik-Sortiment macht, ausschlaggebend war, ist die Tatsache, dass Spotify problemlos mit meinen Sonos-Boxen verwendet werden kann.

rdio und Deezer landen für mich beide auf Platz 2. Wobei rdio mit der App die Nase vor Deezer vorn hat… Aber von Angebot her sehe ich beide auf identischen Plätzen.

Nun fehlt natürlich Platz drei… schon klar… Ich sage es nur ungern, aber… Den Platz kriegt von mir Google Play the Music – all inclusive.
Der Einsteigerpreis von 7,99€ liegt 2€ unter Spotify. Klare Kampfansage. Vor allem, jeder der zu diesem Preis eingestiegen ist, behält den (bis zur Kündigung).
Aber… die App ist für Google eine echte Schande! Keine Trennung zwischen den (kostenfrei) max. 20.000 eigenen Tracks, die hochgeladen werden kann – und das Angebot orientiert sich eher an Neuheiten… gerade bei den „älteren“ Sachen sind die Alben wahlweise gar nicht oder als Auszug für die Presse hinterlegt. Wenn mal was „komplett“ da ist, zeigt ein Blick in das Album, dass meist einige Tracks „noch nicht lizensiert“ wurden… Aber auch die Handy-App… Suche… Ergebnisse… HÄ?
Da passt so vieles nicht, es ist vieles missverständlich und dann auch noch unübersichtlich… Google, da musst Du echt noch mal ran… mit mehr Musik, dem Preis von 7,99€ und einer besseren App – vor allem mit Trennung zwischen meinem eigenen Zeug und dem Streaming-Dienst, für den ich zahle – dann sieht die Sache vielleicht besser aus.

Und bei Euch so? Noch die CDs und Platten im Regal, oder auch schon auf pures Internet umgestiegen? Wie sind Euere Erfahrungen? Und wer ist top – und wer dann doch Flop?

Let the discussion begin!!!

Netamto – Wetter für Nerds für zu Hause! Oh ja!

Wetter kann soooo langweilig sein… die Vorhersagen meistens sowieso falsch, die Darstellung nur um Fernseher oder auf irgendeiner Nachrichten-/Wetter-App… und doch, es geht, wenn auch preislich hochwertig, nerdiger und besser. Stichwort: NetAtmo.

Das Set besteht aus zwei wirklich stylischen Säulen: der „großen“ für drinnen, der kleinen für Außen. Letztere läuft über mitgelieferte Batterien, erste mit einem mitgelieferten Netzkabel mit Mini-USB-Anschluss.
Die Inbetriebnahme geht per App oder PC-Software. Mit ein paar Klicks ist ein Konto angelegt – und die Station damit per Web-Browser oder eben per App (Android, ios) von jedem (netzfähigen) Flecken der Erde abfragbar.

Auch lassen sich eigene „Meldungen“ anlegen: Alarm auf das Handy, wenn die Temperatur unter 10 Grad fällt – warum nicht, ist in der eigenen Wohnung wohl eher eh nicht erwünscht. Außentemperatur unter 3 Grad, damit der Zwang, das im freien stehende Auto „frostsicher“ einzupacken – klar, immer her damit… Ich glaube, Ihr habt jetzt so ne Idee, was damit zu machen ist.

Die gesamte Station kann mit drei weiteren Modulen aufgerüstet werden. Aktuell ist nur ein weiteres Innenraum-Modul erhältlich, welches dann mit Batterien läuft – aber keine Lärmmessung mehr vornimmt, im Unterschied zu der ursprünglichen Messstation aus dem „Starter-Bundle“.

Klar kann man diskutieren, ob die Station mit 169 Euro ein wenig teuer ist oder nicht – aber das Teil ist klasse verarbeitet und sehr durchdacht. Ich bin immer noch angetan, dass für eine Schrauben-freie Installation des Außenmoduls ein exakt passendes Klett-Band mit Halternobbel beiliegt. Klar, ein 8 cent Artikel – aber im Vergleich zu vielen anderen Produkten ist er hier eben serienmäßig dabei!

Und dann eben der Nerd-Faktor: Weltweit mal ganz entspannt seine Innen- und Außentemperatur abfragen zu können. Um Laufe des Jahres soll noch ein Windmesser und ein spezieller Regenmelder dazu kommen. Zusammen mit meinem zweiten Innenraum-Modul hätte ich meine Messstation dann schon mal bis auf das Maximum erweitert.

Ich schätze die App und die schnelle übersichtliche Darstellung sehr. Die eigenen Alarme sind klasse, gerade wenn man Schimmel oder als Frischluftfanatiker die Wohnug „sauber“ halten möchte. Oder einfach nur wissen möchte, morgen Windschutzscheibe kratzen oder eben nicht…

Parallel dazu kann man die Messungen seiner Station im Netz über die Netatmo-Webseite oder auch Mapatmo der ganzen Welt verfügbar machen… oder eben ab und an per Twitter teilen… aber das habt Ihr bei mir sicherlich schon mal gesehen…

Wer sich also das Wetter in neuer Dimension leisten möchte, dem sei frei nach Oliver Kalkofe gesagt: Geh‘ endlich und kauf den Scheiß, Du…! 😉

 

Innen- und Außentemperatur im Verlauf, sowie die CO2-Gehalt-Entwicklung im Innenraum, per Web-Browser:

Messwerte meiner NetAtmo
NetAtmo Browser Darstellung

WeightWatchers jetzt auch für Männer… wirklich?!?

Wie könnte die Zeit auch besser sein, als jetzt nach dem Weihnachts-Schlemmen und vor dem Neujahres-Vorsatz? Rauchen aufhören ist bei den meisten ja schon erledigt… aber das liebe Gejammer der Waage beim täglichen „aufsitzen“ – da will WeightWatchers nicht hinten an stehen und kommt mit einem vergünstigtem Angebot „zwischen den Tagen“…

Ich bilde mir zwar ein, dass schon ein richtiger Kerl statt diesem Fussballer für die gleiche Sache Werbung gemacht hat – aber jetzt hat es halt den Kahn und eine wehrlose Banane erwischt. Wie auch immer, die Aussage bleibt die gleiche, jetzt nur auf männlich cool gemacht: Abnehmen ohne Reue und ohne Verzicht, nur mit ein bisschen Bier und Blick auf das Wesentliche.

Spannend ist das Angebot aber trotzdem: Anmeldegebühr, die sogar zu 103% erstattet wird – Man(n) zahlt faktisch nur die drei Monatsraten zum fixen Preis von 16,95 Euro. Wer jetzt schon überzeugt ist, drei Monate für 50 Euro zu testen, hier, wenn er nicht verändert wurde, der schnelle Link: Männer-Weight-Watchers-Test.

Nett ist, dass das Angebot mit zwei Apps kommt: ein mal dem „Tagebuch“ mit den Punkten (und der in der App irgendwie nicht zu 100% zugreifbaren Lebensmitteldatenbank) und einer weiteren App, „Mein Start“ mit einem 2-Wochen-Abnehmplan mit Rezepttipps für den kompletten (All-)Tag.

Ich bin an meinem ersten Tag (mit HomeOffice) sehr gut gestartet, habe aber am späten Nachmittag einen echten Fressflash bekommen und somit gleich mal mit einem „zweiten“ Abendessen meine kompletten Wochenpunkte vernichtet… Wer hätte gedacht, dass das so schnell geht… Zusätzlich habe ich noch meine sechs Sportpunkte des Tages mit verfuttert… ach ja, Ihr kennt das…

Kurz gesagt, und das ist nicht neu, aber gerade mit viel Werbepower in den Markt gedrückt: WeightWatchers sind jetzt auch online. Mit Apps. Und das aktuelle „Kennenlern-Angebot“ ist verlockend. Ich verstehe nur die Fußnote nicht, die besagt: „Die Ersparnis steht Ihnen nur zu, wenn Sie über den gesamten Abrechnungszeitraum von 3 Monaten Abonnent von Weight Watchers Online bleiben“. 72 Stunden vorher kann man kündigen… per email… auch eine sehr fortschrittlich-moderne Aufmachung.

Ich werde das jetzt auf jeden Fall mal die nächsten drei Monate testen und mich mit den Funktionen der Webseite und auch der Apps vertraut machen – und auch schon mal meine Ernährung entsprechend anpassen… Ich bin auf die Resultate wirklich gespannt – und, Ihr wisst schon… ich halte Euch auf dem Laufenden!

Virtual Reality Games… nein… Ingress, eine Welt für sich!!!

Ein weiterer Vorteil meines Wechsels auf Android ist, dass ich sofort mit dem Virtual Reality Game Ingress los legen konnte. Und was soll ich sagen: Suchtfaktor hoch, und parallel dazu auch Bewegungszwang…!

Also, mitmachen (bei den blauen (=“Resistance“)!)…

 

Ingress ist in den Staaten mal wieder Hype, der mittlerweile auch Europa erreicht.

Worum geht es: Portale, natürlich außerirdische, tauchen auf der Erde auf (bevorzugt an Kunstwerken und Denkmälern) und durch diese dringt „Energie“ in die Welt. Nun bilden sich zwei Parteien: Die, die behaupten, die Energie ist schlecht für die Welt und… klar… die anderen…

Grün gegen blau, könnte man auch vereinfacht sagen.

Mit der App lernt man seine Umgebung und die Kunstwerke/Denkmäler/etc. wirklich kennen. Und, sollte etwas fehlen, einfach aus der App raus geogetagged Bild machen und als neues Portal einreichen.

Ziel ist, möglichst viele Portale zu besitzen (oder zu „erbeuten“), zu bestücken und zu sichern – und untereinander zu verbinden. Drei Portale zu verbinden gibt eine Region, die entweder die Menschen vor der Materie schützt – oder sie eben den positiven Effekten aussetzt (je nach Mannschaftswahl zu Beginn).

Ihr werdet verblüfft sein, wo überall Kunst in den Städten, abseits der Denkmäler und Statuen, an Häusern und Fassaden, an Ecken und in Vorgärten oder Parks „versteckt“ ist. Da die App außer zu Fuss gehen alles weitere als Regelverstoß abtut, ist man gut unterwegs… auch in seiner Heimatstadt…

Mehr möchte ich nicht verraten, ich sage nur so viel. Ich bin an den Wochenenden meist gut eine Stunde abends unterwegs und jage alte und neue Portale. Erst heute habe ich mir ein befeindetes geschnappt – was für ein Hochgefühl.

Auch beim auswaertsschnitzelVIE war ich bei Schloss Schönbruck sehr fleissig… 😉 Und auf unserem Campus schnappe ich mir die durchgehend befeindeten Portale auch noch – ich habe ja Zeit…

Wer mehr wissen möchte, möge auf YouTube einfach nur nach Ingress suchen – Ingress selber kommt immer Donnerstags mit der neuesten Videobotschaft – aber auch genug Fans haben Tutorials oder Erfahrungen gepostet – das spricht dann echt für sich!

Viel Spaß dabei!!!

Erfahrungs-Selbsttest: NAS-Anschaffung

Ich hegte ja schon lange den Wunsch, meine ganze Musik, meine Videos, Filme, Serien und auch meine Bilder in eine eigene Cloud zu legen, aber eben immer und überall auf allen Geräten verfügbar zu haben.
Mit dem NAS von Medion, immerhin ein Preisknaller, ließ sich dieser Wunsch nicht erfüllen – da die Platte nur per Webinterface teilweise sehr komplex angesprochen werden konnte (gerade bei einer Mehrfachauswahl).
Nach vielen Tests diverser Marken und Angebote habe ich mich durchgerungen und bei Synology zugeschlagen.
Seit einigen Wochen betreibe ich erfolgreich mit 2×2 TB die Synology DiskStation DS213+.

Tja… und ich finde es einfach nur geil!

Das Teil kommt mit seinem eigenen Betriebssystem – und das ist, trotz all der komplexen Möglichkeiten und nachinstallierbaren Apps, einfach idiotensicher. Somit ist die NAS binnen Minuten einsatzbereit. Ich behaupte, dass Auspacken und Anschließen länger dauert, als die Erstinbetriebnahme.

Ich habe zu Beginn nur eine der beiden Festplatten gehabt, aber auch den zweiten Slot mit einer Platte zu befüllen und zu konfigurieren ist einfach nur geschenkt einfach…

Komplette User- und Rechtevergabe, Zugriffssteuerung, Firewall… alles im Preis inbegriffen. Auch ein Virenscanner ist dabei. Ein „Gesundheitsmanagement“ checkt in Echtzeit, ob es Hardware und, viel wichtiger, den Platten gut geht.

Wer seine Mail hinterlegt, bekommt wichtigste Statusmeldungen per email.

Und das beste: zu Hause und auch unterwegs bekomme ich meine Platte(n) einfach per Netzwerklaufwerk mit den entsprechenden Zugriffsrechten… so wie ich es immer haben wollte… klasse.

Zu Hause gehe ich noch einen Schritt weiter – ich habe die zweite 2TB-Platte als WiFi-Timemachine-Backup eingerichtet… das läuft auch so was von unproblematisch vollautomatisch, das ist eine wahre Freude.

Zugegeben: Billig ist der Spass nicht gewesen – aber dafür bin ich Herr meiner Daten. Und Herr meiner Zugriffsrechte. Keine Cloud, in der Apple alle meine Mails und Kontakte mitliest… Pardon, speichert. Keine Cloud, die meine Words durchsucht und weiß-der-Teufel-was-auch-immer versucht, daraus abzuleiten. Alles meins! Da nehme ich den langsamen Upload von knapp 1MBit gerne in Kauf.

Einziger Nachteil: Das Gerät steht im Wohnzimmer und muss Tag und Nacht laufen (was sonst?!?). Mal kucken, wie sich das auf meiner Stromrechnung bemerkbar macht – ab und an nervt es mich aber auch mit dem „Brummen“ im Hintergrund…

Weiterer Vorteil: Android-Apps für Foto, Dateien, Musik und Cloud. Somit bekomme ich einen Ordner meines Telefons immer automatisch auf die Synology gesynct… ich nutze das vor allem für meine Bilder von unterwegs…

Mein MacBook ist über Nacht knappe 390 GB Daten los geworden und itunes bekommt, die Bibliothek ist zwar noch auf dem Rechner, aber mir egal, die Musik nur noch per Sharing. Auch werde ich iphoto und den Fotostream ab 2014 durch die Synology ersetzen, dann kommen ebenfalls die Videos und TV-Serien auf die DiskStation. Ich freue mich drauf… alles – immer und überall…

Nexus 5 und Nexus 7: meine erste Woche damit!

Apple ist raus – und es in Platz für neue Technik…

 

Ich weiß auch nicht, was mich geritten hat – aber ich wollte ein Nexus 7 Tablet (WiFi) für zu Hause.

Und als das da war und ich davon so unglaublich begeistert war, musste noch ein Nexus 5 LTE 32GB her.

 

So, nun habe ich die Sachen seit einer Woche, hier meine erste Zusammenfassung…

 

 

Neben meinem Büro-Samsung-Tablet war ich auf der Suche nach einem einfachen und günstigen Tablet für zu Hause. Also… nur WiFi… eben für das Wohnzimmer… abends… Ihr kennt das ja…

Vom Timing her hatte ich voll Glück: Google (als Hersteller ASUS) hat ja gerade sein NEXUS 7 aggressiv in den Markt gedrückt.

Und ein Technik-Markt hatte die Teile gerade vorrätig und im Preis gesenkt… da musste ich zuschlagen…

Für 250 Euro ein sieben Zoll Gerät mit 32 GB Speicher… und dem neuesten Android 4.4.2… ich war sofort begeistert! Es erfüllte alle Erwartungen, die ich an das Tablet gestellt hatte (nur das mit 1,3 mA etwas unterdimensionierte Ladegerät, da sollte mehr Power her…)!

Angefixt durch das Tablet (und den schwarzen Rücken mit dem griffigen Plastik und der N E X U S – Prägung) musste umgehend das NEXUS 5 als Handy her… also… nachdem es vor Ort partout nicht zu bestellen war und ich nicht gewillt war, lange zu warten, habe ich das Gerät kurzerhand direkt bei Google bestellt… Und schwupps, Stand der Paketdienst vier Tage später vor der Tür.

Und auch hier… LG und Google haben nicht zu viel versprochen… 32 GB, schwarz… LTE… gestochen scharfes Display, dank Android 4.4.2 schnell, flüssig und… einfach der Hammer! Und für die Kohle ein wirklich geiles Teil, das Gerät!

Tja… ich habe jetzt beides seit knapp acht Tagen – und ich bin immer noch begeistert. Reines Android kommt zwar leer und „nur“ mit den Google Apps (Hammer, was Google mittlerweile alles im Angebot hat!), aber das ist auch einer der großen Vorteile davon. Auch bekommt man so einen Überblick, was „reines“ Android wirklich kann… und wie schnell es geht…

Die Geräte selber spielen von der Technik her in der Oberliga mit…. auch die jeweiligen Displays sind nicht von schlechten Eltern.

Google hat hier, mit der neuen NEXUS-Serie zwei Hammer-Geräte zu absoluten Kampfpreisen auf den Markt gebracht… mal kucken, wie die „Großen“ darauf reagieren, dass Google nun im Android-Markt ganz offensiv mitmischt…

Ich finde es gut! Und die Geräte sind, wer sich für Android interessiert, definitiv einen (und noch einen!) Blick wert!