Samsung Gear Live: Tag 4 – Mal von Apps trennen…

Ähnlich wie die Pebble kennt auch die AndroidWear-Uhr Apps. Das können „assoziierte“ mit bestehenden Apps sein (Evernote) – oder eben „stand alone“. Die Lösung, die Google hier geht, finde ich aber besser, als die, die Pebble gewählt hat.

Die assoziierten sind schnell beschrieben: Ich habe eine App bereits (seit Jahren/Wochen/Monaten) als Android-App im Einsatz – und sobald ich die Uhr mit dem Handy kopple, wird die verfügbare Handy-App installiert.

Anders hierbei die Apps, die es wirklich „nur“ oder in einer eigenen Version für die Uhr gibt. Hierfür muss im Google PlayStore eine eigene App geladen werden. Und hier unterscheiden sich AndroidWear von der Pebble: Pebble versucht mit seiner All-in-One-App-Lösung auch einen Store für Anwendungen und Watchfaces zu haben. Dafür gehen auf die Pebble max. sieben eigene Erweiterungen (welcher Art auch immer: App, Watchface, etc.).
Auf AndroidWear habe ich die „volle“ Uhr noch nicht geschafft, aber es sind definitiv mehr als sieben… und der Vorteil ist, dass ich eine App je Uhr-Anwendung auf dem Handy habe, welche in individuell steuern und regeln kann – sprich: Jede App wird auf dem Handy konfiguiert und synct in Sekundenbruchteilen die Einstellungen auf die Uhr. Wenn die App also abstürzt, ist für eine Anwendung auf der Uhr die Einstellung weg – bei der Pebble war immer die komplette App für die gesamte Uhr und alle ihre Einstellungen weg.

Ebenso einfach ist Deinstallation: Nichts auf der Uhr, nicht über eine zentrale App, nein: Bei Stand-Alone-Apps reicht es, diese auf dem Handy zu löschen – und weg ist die App, als hätte es sie sie auf der Uhr nie gegeben.

Anders sieht es, zumindest soweit ich heute raus finden konnte, mit assoziierten Apps aus: Evernote will ich weiter auf dem Handy nutzen, aber nicht mehr auf der Uhr… also kann ich nicht einfach die App für das Handy löschen… Wie das geht, ist mir aktuell noch ein Rätsel – aber auch das werde ich noch lösen.

Auf jeden Fall habe ich die Uhr die beiden Tage am PC-USB-Anschluss geladen… und was soll ich sagen: die „Betriebszeit“ wächst kontinuierlich. Mittlerweile sind aus dem 12 Stunden wohl schon 18 oder 24 geworden. Aber nachts trage ich die sowieso nicht, daher lade ich sie weiter abends, wenn ich zu Bett gehe… also dann: GUTE NACHT!

Samsung Gear Live: Tag 3 – gegen Siri verloren…

Tag drei. Der Akku hält nun den ganzen Tag. Problemlos. Geladen über die USB-Schnittstelle des Rechners. Auch hat Google heute kein neues Systemupdate mehr zur Verfügung gestellt. 

Sonst hat sich an meiner Begeisterung nicht viel geändert! Ich bin immer noch TOTAL BEGEISTERT!
Ein wenig kämpfe ich morgen immer mit Samsungs doch etwas eigenwilligem, aber dafür einfach nur geil designtem Verschluss (zwei Pins auf der einen, das Band auf der anderen Seite).

Die Uhr versteht mich… Texte, die ich diktiere, kommen aber leider ohne Satzzeichen, da das die Uhr einfach nicht umsetzen kann… aber damit kann ich leben, wenn ich mir vorstelle, was die Uhr so alles für eine Uhr kann.

Ein herber Rückschlag war: per Sprache über die Uhr (und nebenbei als Demo-Effekt) einen Termin für morgen früh 11 Uhr zum Brunch einzutragen.

Zum Einen verwendet die Uhr leider für solche Zwecke andere Sprechgruppen als es das Handy kann, zum anderen wollte die Uhr leider nicht um 11 sondern immer um 23 Uhr mit mir essen gehen. Klar, ein Apple User kann das, erst recht, wo es nicht so wollte, nicht auf sich sitzen lassen, so habe ich bei dem Eintrag, den ich dann doch per Handy machte, gegen Siri verloren.

Apple Technikschrott im Handyformat gegen die neue Samsung Gear Live: 1:0. Ich bin schwer getroffen…

Mal kucken, was morgen so weiter passiert….

 

Samsung Gear Live: Tag 2 – so ging es weiter…

Nach der zweiten (kompletten) Ladung über Nacht ging es jetzt einen Tag so richtig los mit der Samsung Gear live und Androidwear. Gute bzw. schlechte Nachricht: nach der zweiten Ladung hält die Uhr immerhin meinen normalen Tagesablauf lang. Pluspunkt!

Auch war gestern Abend zur Abrundung kein Systemupdate fällig! Irgendwie schade, aber irgendwie auch ok.

Und heute? Heute war ich viel unterwegs. Daher hat mir die Uhr das erste Mal mitgeteilt, dass ich mein Schrittziel (10.000 Schritte) erreicht habe. Auch war ich heute mal wieder zwischen Hessen und Bayern im Auto unterwegs… trotz Musik und Fahrgeräuschen versteht Google mich fast zu 100%. Ich würde mir nur noch mehr direkte Diktier-Antworten über die Uhr wünschen – aber HangOut-Antworten laufen hervorragend.

Auch war ich, nachdem ich die Staumeldungen im Radio verpasst habe, per Sprache und der Samsung Gear in der Lage, die Navigation zu starten, um die Verkehrslage auf dem Handy zu sehen. Die Navigation läuft parallel hierzu auch auf der Uhr mit, dezent und trotzdem übersichtlich.

Auch Spotify lässt sich steuern – ich habe aufgeschnappt, es soll wohl auch per Sprache gehen, das teste ich aber noch (heute nicht).

Meine Begeisterung, dass die Uhr die Meldungen vom Handy bekommt und bei „Ablage“ auch bei dem Handy „ablegt“, finde ich super! So räumt sich mein Message Center alleine durch die Uhr ein wenig auf…

Aber Achtung, es gilt das gleiche, was ich bei der Pebble schon bemerkt habe: Es fehlt „Außenstehenden“ irgendwie das Verständnis, wenn man die ganze Zeit auf die Uhr kuckt… wobei bei der Samsung ja jetzt das Touch-Display ganz neue zusätzliche Möglichkeiten eröffnet.

 

So, nun der Start ins Wochenende, mal kucken, wie sich die Uhr in der Freizeit so bewährt… mehr dazu morgen Abend!

Samsung Gear Live: Tag 1 – die Erfahrungen

Vorgestern ist meine Samsung Gear Live angekommen. Somit konnte ich gestern den ganzen Tag die Uhr live am Handgelenk testen. Hier meine Ergebnisse des ersten Tages:

Die Ladeschale, die sich Samsung einfallen hat lassen, ist neben dem stylischen aber eigenwilligen Verschluss des Armbandes die schlimmste Hölle! Kurz gesagt: Wenn die vier PINs sich anhören, als würden sie die komplette Uhr kaputt kratzen – dann drücken und alles ist gut! Wenn die Ladeschale beim Aufsetzen allerdings sanfte Geräusche von sich geht: FALSCH GEMACHT!

Das mit dem Armband ist ein wenig mehr Balance, aber immerhin halten die beiden Stifte fest und sicher!

Aber nun zu den wichtigen Dingen:
Die Uhr ist eine nette Sache! Ja, völlig überzeugt bin ich immer noch nicht… aber ich habe ja noch ein paar Tage, bevor das 14-tägige Rückgaberecht vorbei ist…

Nein, Spaß beiseite. Die Uhr ist wirklich gut. Im Unterschied zu der Pebble, zeigt sie nicht nur die Meldungen, die auf dem Handy eingehen – man kann sie direkt bearbeiten. HangOuts kann man zum Beispiel direkt per Sprache über die Uhr beantworten. Andere Dinge, wie Tweets, öffnen das entsprechende Fenster in der entsprechenden App (also Twitter) auf dem Hand, so kann man sofort los tippen.

Obwohl ich dachte, die Uhr wäre voll geladen, war sie abends auf knapp 15%. Gut, damit reicht sie immerhin einen vollen Tag. Mit der Pebble und dem sparsamen eInk-Display ist das AMOLED-Display nicht zu vergleichen… Abends gab es dann gleich ein neues Firmware-Update… mal kucken, wann Google die „Anfangsfehler“ noch restlos beseitigt hat.

Ein bisschen verstehen die Uhr und ich uns noch nicht ganz… Wer von oben wischt, zieht die Infoleiste (Akkustand, Verbunden mit Handy ja/nein, Vibrationsalarm ein/aus) herunter. Wer lang auf die Uhr auf dem Startbild klickt, kann ein anderes „Watchface“ auswählen. Wer Meldungen nach links wischt (bis auf Updates, die werden so installiert) schiebt diese als Erledigt ins digitale Off. Schön hierbei ist, dass weggewischte Meldungen auch auf dem Handy verschwinden. Sehr nett, endlich ein „Workflow“ der geschlossen läuft.

Wer nach rechts wischt, bekommt zusätzliche Optionen: Antworten, ReTweeten, Auf Gerät öffnen, etc. Ein Teil geht direkt per Sprach“eingabe“ auf dem Gerät, bei allem anderen geht auf dem Handy (auch hinter dem Sperrbildschirm) gleich mal die passende App auf – zum sofort los legen.

Was nicht ganz so klappt, wie beschrieben, ist die Sache mit dem „Menü“. Hier können installierte Apps (z.B. Runtastic) direkt per Tipp geöffnet und verwendet werden. Bei mir hat das gestern genau ein Mal geklappt, VOR dem neuen Systemupdate. Schade, ich fand das etwas angenehmer als nach dem Update, nun wird mit einem Klick erst mal die Google-Spracheingabe aktiviert… erst wenn die Uhr hier nichts erkennt, kommt man mit einem Menü, das zugleich einen Teil der möglichen Sprachbefehle auflistet, zu den Einstellungen… und über Umwege auch an die installierten Apps. Google, ich erwarte hier DRINGEND eine Verbesserung!

Für die, die auf Uhren an anderen Armen kucken, ist die Samsung ein echter Hinkucker und ein Gesprächsstarter!

Für einen ersten Tag war die Uhr sofort intuitiv zu bedienen. Zu den Gesten hätte ich mir gerne ein paar einleitende Worte in der Anleitung gewünscht, aber man kommt schnell dahinter!
Die AndroidWear-App auf dem Handy läuft stabil und richtet die wichtigsten Einstellungen ein, allerdings klappt alles nur bei einer stetigen Verbindung per Bluetooth.

 

Mal kucken, was heute Abend passiert? Wieder ein Update? Mehr Funktionen? Ich bin echt gespannt!

Android: Heute endlich Update Tag?

Google hat die letzten Tage schon G+ und GMail in neuem Gewand mit unterschiedlichsten neuen Features auf den Markt gebracht – und heute soll nun wohl endlich das Wartungs-Update für/gegen die lästigen „Kleinigkeiten“ in 4.4.2 kommen…

Zeit wird es.
Und Google hat sich diesmal reichlich davon genommen.
Am nervigsten ist immer noch der Bug, der unregelmäßig nach unterschiedlichen Update-Cyclen die Icons von den Startbildschirmen killt. Sonst soll wohl viel unter der Oberfläche für die Performance verändert worden sein.
Bisher alles Gerüchte, da der Termin offiziell nicht bestätigt wurde – aber es sieht soweit recht gut aus, dass es endlich heute passieren könnte…

Samsung hat parallel hierzu auch ein OTA-Update in petto – wobei man dieses besser (und sofort) über KIES installieren sollte. Allerdings ist auch hier nicht wirklich viel über die Neuerungen bekannt.

 

Kucken wir doch mal, ob und was heute noch so passieren und sich dann installieren lässt…

So kann man sich mit Android auch vom Nutzer trennen, Google!

Neidvolle Blicke auf Android-User, da deren Geräte sich mit handelsüblichen SD-(Mini)-Karten ganz schnell Speicher-technisch ver-x-fachen lassen. Ein klares Kaufargument. Schade nur, dass aktuell viele neue Geräte ohne diesen „Schlitz“ für die SD-Karte kommen – und auch Google, sehr zum Leidwesen von Android, alles daran setzt, um diese Erweiterbarkeit wohl schnell verschwinden zu lassen.

Auf dem NEXUS5 macht sich das in keiner Weise bemerkbar, da Google dem Gerät keinen Slot für eine Speichererweiterung gegönnt hat. Bei meinem Samsung Galaxy S4 fiel es mir die ersten Wochen auch nicht auf. Dann aber bemerkte ich, dass ein paar meiner Apps, die automatisch ein Backup auf die SD-Karte schreiben, nur noch Fehlermeldungen produzieren.

Nach einer sehr intensiven (und umfassend sowie sehr netten) Mail mit einem Entwickler war mein Verdacht – tja, Realität: Mit dem Update auf Android 4.4.2 hat Google Apps die Möglichkeit genommen, Schreibrechte auf externe Speicher auszuüben. Ganz großes Kino!

Klar gibt es Lösungen, die Backups in einen internen Speicher packen und dann z.B. mit GoogleDrive (solange Apps da noch Rechte haben, zu schreiben) oder eben auf DropBox syncen – aber hey, wofür habe 32 GB als Karte in dem Gerät, wenn ich damit fast nix mehr anfangen kann… Ich bin gerade ein wenig pissig – vor allem, weil die „Fachpresse“ viel über 4.4.2 und die Zeitdauer, die Handy-Hersteller brauchen, um das Update auf den Markt zu bringen, geschrieben haben – und die neue Funktionen (sind auch wirklich geil) – aber das größte Manko von allem total übersehen haben: Keine Schreibrechte für Apps mehr auf externe Karten…

Na ja, Gerüchte-weise soll spätestens Android 5 (Herbst dieses Jahres, wahrscheinlich) dieses Manko wieder beheben… ich bin schwer gespannt, schließlich sagte ein Gerücht auch, dass 4.4.3 bereits seit gestern (bei mir auf dem NEXUS 5 nicht) verfügbar sein sollte… wir werden sehen…

NEXUS 5: Die ersten drei Monate – das ist meine Meinung jetzt…

Inspiriert und begeistert durch das NEXUS 7 musste ich unbedingt das NEXUS 5 in schwarz als „Zweithandy“ bestellen – nun habe ich das Gerät also schon drei Monate lang… das ist nun meine geballte Nutzererfahrung dazu..

Ich schicke es vorweg: meine Begeisterung ist ungebremst.
32 GB, großes 5 Zoll Display, immer als erster das neueste Android-OS… Und dazu ein Gerät, so wie es eben Google gebaut hat (ok, LG hat es für Google gebaut)… was will man mehr.
Für den Preis von 400 Euro aus meiner Sicht immer noch ein Schnäppchen.

Ich habe es mal gegen mein Samsung Galaxy S4 in diversen Benchmarks antreten lassen – und obwohl Samsung S4 als das Flagschiff zählt, schnitt das NEXUS 5 in Gänze nur „Minimal“ schlechter ab. Der Prozessor ist langsamer, auch ist der Grafik-Prozessor nicht so hochgezüchtet. Aber sowohl Asphalt 8 als auch das Betriebssystem selber laufen schnell und problemlos.

Dank NFC und Induktionslade-Möglichkeit ist das NEXUS ganz weit vorne auf dem aktuellen Stand. Lästig sind nur zwei Dinge, die man aber beim Kauf schon bemerken sollte:

  1. Der Akku ist nicht zu tauschen – und
  2. das Gerät gibt es „nur“ mit 16 und 32 GB, eine Speichererweiterung als „typisch Android“ per SD-Karte ist nicht vorgesehen.

Trotz intensivem Dauereinsatz war es mir nicht möglich, weitere Mankos zu entdecken.
Der Mono-Lautsprecher im Boden macht einen guten Sound, die Kamera passable Bilder je nach vorhandener Helligkeit und der Akku hat eine Laufzeit, die einem hilft, einen Tag damit zu überbrücken.
Einzig stört mich, dass zwischen Gehäuse und dem eingelassenen Display ein „Schönheitsspalt“ existiert, der bei „brutalem Transport“ in der Hosentasche leicht dazu neigt, zu verkratzen und mit Staub und Flusen voll zulaufen.
Ja, ja, ich weiß… Luxusprobleme und Jammern auf hohem Niveau… schon klar… aber in Summe bin ich so was von zufriedem mit dem Teil, dass ich auch über diesen „Spalt“ einfach hinwegsehen kann, da dieser einfach zu säubern ist – und in Summe nicht so wirklich stört…

Wer also noch am Zweifeln ist, ob es ein NEXUS 5 werden soll oder nicht: Ich kann Euch das Gerät wirklich wärmstens empfehlen!

 

Blutdruckmessen jetzt Wireless und per App

Gesundheits-Gadget sprießen aus dem Boden, dass es eine wahre Freude ist. Meine Twitter-Waage misst in neuester Version auch meinen Puls und den CO2-Gehalt im Schlafzimmer. Mein Blutdruckmesser, der mit Kabel und 30-Pin-Apple-Anschluss versehen war, geht demnächst auf ebay – das neue Modell, wireless mit Bluetooth und Android-App ist hier.
Aber will man wirklich ohne Kabel direkt auf ein Handy in eine App und ein Webinterface seinen Blutdruck messen?

Ja, der Nerd will! Und vielleicht nicht nur der…

Eigentlich hatte mir withings mitgeteilt, dass die Android App bald in der Lage sein wird, mit dem Blutdruckmesser zusammen zu arbeiten… dass sie auf Grund meines ganzen Drängeln gleich frisch ans Werk gehen und, neben dem App-Update, auch gleich noch eine komplett neue Version des Blutdruckmessers – noch dazu in Kabel-los – auf den Markt werfen, ok… warum denn auch nicht… wenn ICH schon nachfrage…!

Das Gerät selber ist mit 130 Euro trotz des technischen Fortschritts auf Bluetooth und Android-Kompatibilität nun genau so teuer wie der Vorgänger, der ausschließlich mit ios und 30-Pin-Kabel erhältlich war. Die Einrichtung ist, auch ohne das beiliegende Booklet, einfach und selbsterklärend. Kostenlose App laden, Bluetooth aktivieren, den einzigen Knopf an Blutdruckmessgerät drücken, Geräte koppeln – und schon kann die erste Messung beginnen.

Einzige Voraussetzung: Ein einzurichtendes oder bestehendes Online-Konto beim Hersteller.

Vorteil: auf die Dauer sammeln sich hier schön(e) viele Daten an, die das Online-Dashboard, je nach Wunsch, übersichtlich darstellt: Als Graph oder auch als übersichtliche Datentabelle.

Nachteil: Wer ein „gutes“ Passwort vergibt, hat keine Probleme. Ich habe meine beiden Twitter-Waagen und die Daten des alten und neuen Blutdruckgerätes auf der Plattform, ohne einen Hackerangriff, ohne einen Passwort- oder Datenklau. Den Preis des Gerätes muss man halt mögen.

Die App: Na ja. Ab und an läuft damit nicht immer alles so rund, nicht immer ist dann auch der Kundendienst hierzu eine große Hilfe. Leider ist auch die Reaktionszeit in den letzten Wochen ziemlich langfristig geworden. Der Funktionsumfang zwischen ios und Android ist mittlerweile fast der gleiche, nur beim Einrichten der Waage ist man auf Android nicht in der Lage, eine WiFi-Verbindung auf ausgeblendete Netzwerke einzurichten.

Ähnliche Geräte kosten ungefähr die gleiche Preisklasse – allerdings benötigen alle (meist gegen Aufpreis) ein zusätzliches WiFi- Modul um die Daten ebenfalls auf ein vom jeweiligen Hersteller angebotenes Online-Portal zu laden. Hier ist die withings-Lösung per Bluetooth und App die beste, da in einem Schwupps die Daten online kommen.

Kurz gesagt: Wer seinen Blutdruck täglich messen und übersichtlich als Graph oder Datentabelle aufbereitet haben möchte, sollte sich das aktuelle Gerät von withings näher ansehen, vor allem mit einem Android und ios Gerät. Das Online-Portal befindet sich aktuell in der neuen Version in einer Beta-Phase, die von allen genutzt werden kann. Der finale genaue Funktionsumfang ist leider noch nicht klar – aber ich hoffe, es bleibt bei Graph (mit Sicherheit) und Tabelle (sehr wahrscheinlich). Wir werden sehen…

Herstellerwebseite: withings
Kaufquelle, klar, ne: amazon.de

Der Umstieg, NEIN! Der Weggang von Apple ist vollzugen!

Es hat ja in meinem alten Blog und auf Twitter, obwohl meine monatenlangen Unzufriedenheitsäußerungen klar die Richtung vorgaben, schon Wellen geschlagen, aber mit dem heutigen Tag ist der Wechsel, der nach über 20 Jahren Apple-User nun direkt zurück zu Windows 8 geführt hat, vollzogen.
Der Elektroschrott in Form designtechnisch gepimpter Hipster-Geräte für den mobilen „Gebrauch“ ist ja schon seit Augsut 2013 vorbei, einen „richtigen“ Mac hatte ich seit dem Netzteilabraucher in meinem MacPro nicht mehr; und das MacBook ist dank Aldi und Medion jetzt auch schrottreif und auf dem Weg raus aus meinem EDV-Workflow…!

Aber auch das war ein Abenteuer. Und beweist, dass ich selbst dann Montags-Geräte magisch anziehe, wenn ich sie nicht mal selber kaufe… Aber, langsam – der Reihe nach.
Letzten Donnerstag hatte Aldi ein Medion Laptop, 17“ mit Touch und Win8.1 im Angebot. 500 Euro sind ein Schnäppchen – und aus dem Prospekt heraus habe ich nur gesehen, dass die 4GB RAM eventuell etwas dürftig sein sollten. Da ich aber im Büro bin, wenn Aldi öffnet, bat ich meinen Dad, Ruhestand sei dank, mit das Teil zu besorgen. Er meldete gegen Mittag Vollzug.
Nun galt es, trotz meiner Krankheit, die mich seit letztem Freitag für über eine Woche ans Bett fesselte, das Teil nach Erlangen zu bekommen. Dies lösten meine Eltern elegant durch einen Krankenbesuch, als ich wieder in der Lage war, mich ohne fremde Hilfe auf meinen Beinen zu halten.

Das Gerät selber ist designtechnisch für einen Plastikbomber echt heiß. Das Display ist geil und die Touch-Funktion sehr genau. Windows 8.1 ist vorinstalliert und binnen 15 Minuten einsatzfähig. Office und Kaspersky sind als Demo ebenfalls mit drauf.
Der Lüfter, der 4 GB RAM und Auslangerungsdateien bei heftigen Prozessorauslastungen abkühlen soll, ist laut, kurz und „auf den Punkt“. Um so überraschenden: dem Twitter, Mail, Office und Web gewidmeten Laptop geht die Luft meist nur bei der Programminstallation aus – sonst ist von dem Lüfter nix zu hören. Der Rechner selber läuft unglaublich flüssig… und Laptop MIT Touch (auf Win 8.1 mit Kacheln, auch wenn ich als erstes Classic Shell drüber gebügelt habe!) ist einfach nur GEIL!!! HAMMER! Macht echt Spass!

Und jetzt kommt mein Händchen: Wer mit 17“ auf einem Laptop arbeitet, kuckt ja nicht immer in die untere rechte Ecke – eigentlich gar nicht. Wer aber ein Browser-Fenster (ich sagte bewusst Browser, nicht Internet Exploder) im Vollbild öffnet und den weißen Hintergrund ankuckt, sieht sofort, dass die rechte untere Ecke „dunkler“ ist, aber nur stückenweise. Ein kleiner Test mit einem einfarbigen Hintergrund bewies: da unten war die TFT-Beleuchtung defekt.

In Erlangen gab es eine Woche später keinen Aldi mehr mit Geräten, also geht es jetzt auf den Weg nach Regensburg, wo bereits ein reservierter im Aldi auf mich wartet… ich bin gespannt, was mein „Händchen“ diesmal so in petto hat…. Komme was wolle, das Teil ist geil und ich will es, dann muss es halt eingeschickt werden.

Wer (noch) einen abgreifen kann: Empfehlung meinerseits. Mal kucken, wie sich der zweite morgen so macht! Ich werde berichten!

 

Netamto – Wetter für Nerds für zu Hause! Oh ja!

Wetter kann soooo langweilig sein… die Vorhersagen meistens sowieso falsch, die Darstellung nur um Fernseher oder auf irgendeiner Nachrichten-/Wetter-App… und doch, es geht, wenn auch preislich hochwertig, nerdiger und besser. Stichwort: NetAtmo.

Das Set besteht aus zwei wirklich stylischen Säulen: der „großen“ für drinnen, der kleinen für Außen. Letztere läuft über mitgelieferte Batterien, erste mit einem mitgelieferten Netzkabel mit Mini-USB-Anschluss.
Die Inbetriebnahme geht per App oder PC-Software. Mit ein paar Klicks ist ein Konto angelegt – und die Station damit per Web-Browser oder eben per App (Android, ios) von jedem (netzfähigen) Flecken der Erde abfragbar.

Auch lassen sich eigene „Meldungen“ anlegen: Alarm auf das Handy, wenn die Temperatur unter 10 Grad fällt – warum nicht, ist in der eigenen Wohnung wohl eher eh nicht erwünscht. Außentemperatur unter 3 Grad, damit der Zwang, das im freien stehende Auto „frostsicher“ einzupacken – klar, immer her damit… Ich glaube, Ihr habt jetzt so ne Idee, was damit zu machen ist.

Die gesamte Station kann mit drei weiteren Modulen aufgerüstet werden. Aktuell ist nur ein weiteres Innenraum-Modul erhältlich, welches dann mit Batterien läuft – aber keine Lärmmessung mehr vornimmt, im Unterschied zu der ursprünglichen Messstation aus dem „Starter-Bundle“.

Klar kann man diskutieren, ob die Station mit 169 Euro ein wenig teuer ist oder nicht – aber das Teil ist klasse verarbeitet und sehr durchdacht. Ich bin immer noch angetan, dass für eine Schrauben-freie Installation des Außenmoduls ein exakt passendes Klett-Band mit Halternobbel beiliegt. Klar, ein 8 cent Artikel – aber im Vergleich zu vielen anderen Produkten ist er hier eben serienmäßig dabei!

Und dann eben der Nerd-Faktor: Weltweit mal ganz entspannt seine Innen- und Außentemperatur abfragen zu können. Um Laufe des Jahres soll noch ein Windmesser und ein spezieller Regenmelder dazu kommen. Zusammen mit meinem zweiten Innenraum-Modul hätte ich meine Messstation dann schon mal bis auf das Maximum erweitert.

Ich schätze die App und die schnelle übersichtliche Darstellung sehr. Die eigenen Alarme sind klasse, gerade wenn man Schimmel oder als Frischluftfanatiker die Wohnug „sauber“ halten möchte. Oder einfach nur wissen möchte, morgen Windschutzscheibe kratzen oder eben nicht…

Parallel dazu kann man die Messungen seiner Station im Netz über die Netatmo-Webseite oder auch Mapatmo der ganzen Welt verfügbar machen… oder eben ab und an per Twitter teilen… aber das habt Ihr bei mir sicherlich schon mal gesehen…

Wer sich also das Wetter in neuer Dimension leisten möchte, dem sei frei nach Oliver Kalkofe gesagt: Geh‘ endlich und kauf den Scheiß, Du…! 😉

 

Innen- und Außentemperatur im Verlauf, sowie die CO2-Gehalt-Entwicklung im Innenraum, per Web-Browser:

Messwerte meiner NetAtmo
NetAtmo Browser Darstellung