2015 im Rückblick

Danke an Euch alle, die die Steigerung, die Besuche und das Interesse mitgemacht/mitgebracht haben!!! Das war 2015 im Schnellüberblick:

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Ein New York City U-Bahnzug fasst 1.200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 7.800 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 7 Fahrten nötig.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Im Kino gesehen? Im TV erhascht? Entourage als Serien-DVD-Box und der Film auf DVD…

Acht Staffeln, die sich um das Leben des aufstrebenden und ein wenig eigenwilligen Schauspieler Vince Chase und seine Freunde, die dauerhafte Entourage drehen. Ein bissiger Manager, eine Maschinerie Namens Hollywood: Fertig ist der Plot. Mit allen Widrigkeiten – und Freunden, die mal mehr, mal weniger hilfreich ihrem Sponsoren zur Seite oder auch mal im Weg stehen. Und eine toller Darstellerliste mit bissigem und zynischem Humor…

Worum geht es genau? Vince hat seine besten Freunde aus seiner New Yorker Zeit um sich gescharrt auf dem Weg zum Erfolg und ist nun in Hollywood. Da er als neue gefeierte Größe überall erkannt wird, steht im Tür und Tor (und Groupies) jederzeit offen. Sein Agent tut das Nötigste um ihn weiter zu pushen und die Welle des Erfolges nicht abebben zu lassen, während sein bester Freund E und zugleich sein Agent die eigenwilligen Launen und Marotten des Stars mit seinem Agent „ausdiskutieren“ darf…
Dann kommt noch sein (Halb-)Bruder, ein ehemaliger bekannter erfolgreicher und mittlerweile vollkommen abgestürzter Schauspieler (Stichwort: Melrose Place) hinzu, der definitiv in die Kategorie „tue immer das Gegenteil dessen, was er Dir rät!“ fällt hinzu – auf den Vinnie aber leider auch viel zu oft hört.

Damit ist klar: die Wirrungen in und um den Star sind weitläufig und halten acht Staffeln bei Laune. Nebenbei brilliert sein wirklicher Agent, Ari Gold, mit seinen Hochs und Tiefs, quer durch die Serie. Die, kleiner Spoiler, am Ende der achten Staffel an sich mit einem obligatorischem Happy End endet… aber eben einfach zu offen oder zu abrupt oder zu früh endet – auf jeden Fall hat ein Film dieses Jahr, den Serie an sich nun endlich beendet.

In Deutschland erntete der Film in erster Linie massig Kritik: die meisten der Hauptdarsteller wurden bei den Synchronstimmen absolut fehlbesetzt, was viele Fans der Serie den Weg ins Kino vermeiden ließ. Entsprechend schlecht waren binnen kürzester Zeit die Besuchszahlen – und schwupps, so schnell er da war, so schnell war er wieder weg. Aber ein Fan (oder einer, der es werden möchte!) lässt sich nicht vergraulen: gibt es doch im Onlinehandel mittlerweile zu einem Spotpreis die Komplettbox aller Staffeln – und mittlerweile auch den Film. Vorteil an beiden: die englische Tonspur um der absolut unfähigen deutschen Produktion mehr als nur den ausgestreckten Mittelfinger entgegen zu halten – auch wenn die durch den Kauf leider trotzdem (aber eben nur ein Mal) mit verdient. Dilettanten sterben leider immer zu langsam…

Wer also noch ein Serienhighlight (inkl. Film bitte, Ende muss sein!) für die Feiertage sucht, Prime-Mitglied ist, um die Lieferung noch vor Weihnachten zu bekommen (oder sie eben klassisch vor Ort kaufen möchte): legt los! Die Starliste ist gigantisch! Die Story witzig und durchgehend eine Mischung aus jugendlichem Wahnsinn und Witz pur. Ein bisschen Ironie auf Hollywood ist auch immer mit dabei!

Und der Vorteil: während man, zwar mit Happy End aber eben auch ausreichend Fragezeichen, am Ende der Serie in den Abspann schaut, kann man direkt zum Film übergehen und (vielleicht auch nur vorübergehend) das Ende der Serie im Spielfilmformat erleben… ich finde ja, dass das Ende davon auch noch ein paar Fragezeichen und vielleicht eine Staffel 9 und 10 ermöglicht – aber realistisch gesehen, war es das dann wohl… wirklich…

Wir werden sehen… 😉

 

UPDATE, neues Video: Der ultimative Vergleich: Saugroboter vs. Saugroboter vs. Kombiroboter… and the Winner is…!

ACHTUNG: UPDATE!
Ich habe es für Euch möglich gemacht, die Sensorleiste des Moneual sichtbar zu machen. Hierzu gibt es in dieser aktualisierten Blogpost-Variante nun ein neu eingebettetes Video! Damit sind nun sowohl vom Neato die Laser- als auch vom Moneual die Sensorenabtastung für Euch sichtbar! Viel Spaß beim zu sehen!

Was passiert, wenn man einen iRobot Roomba 780 (heute immer noch genau so teuer, wie vor 1,5 Jahren, als ich ihn als Topmodell gekauft habe) gegen einen Moneual ME770 (aufstrebender chinesischer Hersteller, den man kennen sollte!)  Saug-Wischroboter und diesen gegen einen Neato D85 (endlich als Eigenmarke, ohne den Vorwerk-Preisaufschlag on top!) antreten lässt? Ganz klar, es gibt Verlierer. Es gibt Gewinner. Und es gibt eine… nicht ganz klare Ernennung eines Siegers. Aber, seht und hört selbst.

Ja, wirklich! Sehet und höret (lass mich so kurz vor dem Fest doch auch mal poetisch oder so ein Dings davon sein!)! Ich habe alle drei mal bei Ihrer Arbeit gefilmt, damit Ihr sehen könnt, wie die Modelle sich so verhalten… also, nehmt Euch „schnell“ die Zeit (22 Minuten) – FILM AB! (sorry, irgendetwas defektes in der Kamera hat den Ton komplett verzerrt, bitte durchhalten!):

Hier nochmals der Vergleich in der Kurzzusammenfassung:

Hersteller

iRobot
Roomba 780
Neato
D85

Moneual
ME770

NavigationZufall/“Chaos“Laser-Abtastung RaumLaserauge Decke
Preisca. 500 €480-530 €500-550€
BesonderheitenNavigationshilfe „Lighthouse“ für Raumbegrenzung,
altes Bürstenset mit Borstenbürste,
Topmodell mittlerweile 800-Serie
Kombibürste für Boden und Teppich, für Tier- und Langhaar optimal, Bürste nutzt fast komplette Breite des Roboters, dank D-Form beste EckenreinigungKombibürste für Boden und Teppich, für Tier- und Langhaar optimal, kann Saugen und/oder wischen
LautstärkeLautSehr lautUnglaublich leise, schon im Saugmodus
ReinigungsleistungSo lange die Bürste nicht durch Haare oder Flusen verunreinigt wird, gutSehr gut. Leichte Verunreinigung schränken Leistung nicht einÜberraschend gut im Saugmodus, Microfasertuch für Wischleistung gut
LieferumfangRoboter, 2x Lighthouse, Fernbedienung, LadestationRoboter, Ersatzfilter, Bodenbürste, LadestationRoboter, Fernbedienung, Ladestation, Wischeinheit, 2x Microfasertücher
ProgrammeSpot-Reinigung, ReinigungSpot-Reinigung, ReinigungSaugen, Wischen, Hybrid (Saugen&Wischen), unter Möbel, Doppelt, Ecken
Roboter-ReinigungZeitaufwendigSchnellSchnell
RaumreinigungGefühlt: ewigUnglaublich schnellSaugen: schnell, wischen: bis Akku leer (1-2h)
TesturteilPlatz dreiPlatz 1: SaugenPlatz 1:
Saugen und Wischen

Es ist mir wirklich nicht leicht gefallen… Klar war nur: dadurch, dass der Roomba keine Plastik-Lamellenbürste sondern eine „alte“ Borstenbürste hat, per Zufall durch den Raum navigiert und eben auch heute noch schweineteuer ist: ist er Verlierer des Tests. Aber: er ist auch 1,5 Jahre alt. Aber: das Modell hat Power. Kaum ein Hindernis, welches er nicht bezwingt. Und wer keine „Flauscheteppiche“ oder Haustiere hat, wird an dem Gerät seine Freude haben.

Andererseits kann man mit den 500 Euro für dieses Gerät bereits einen der beiden anderen Roboter erwerben. Und hier ist mein Gewinner… BEIDE!
So leid es mir tut, es gibt keinen Platz zwei!

Bei dem Neato schlägt mein Nerd-Herz höher, wenn man ihm, trotz der unglaublichen Lautstärke, die sich dann aber eben auch in wahnsinniger Saugleistung wiederspiegelt, bei der Arbeit zu sieht: er tastet den Raum ab, fährt die Konturen ab, dann dreht er eine Roboterbreite nach innen und fährt in perfekten, immer kleiner werdenden Bahnen, den Raum ab, bis er fertig ist – dann ab in den nächsten. Und zum Schluss findet er seine Ladestation wieder bzw. den Punkt, an dem man ihn hat starten lassen. Gigantisch gut, für mich technisch das modernste Gerät und subjektiv gesprochen, dank der breiten Bürste, die beste Saugleistung!
Und ja, er lasert sich wirklich ständig durch den Raum:

Bei dem Moneual, eine Empfehlung für ein anderes Modell, welches ich zurück geschickt hatte, war ich erst misstrauisch. Man hört immer, dass Kombi-Roboter weder richtig saugen und noch weniger gut putzen. Aber: totale Überraschung: super Preis-Leistung, super Design, super Technik. Das Gerät ist der leiseste Saugroboter, den ich kenne! Und das nicht zu Lasten der Saugleistung! Allerdings hat er, um das zu realisieren, auch den kleinsten Staubfangbehälter aller Modelle. Und auch die Wischleistung: Modul schnell installiert, sowohl im Kombimodus als auch im Wischmodus super Ergebnisse. Mich stört nur, dass er trotz des Laserauges, mit dem er sich an der Decke oder laut Hersteller auch an „markanten Punkten im Raum“ (also an der Wand) orientieren kann, nicht an die Orientierung des Neato ran kommt…

UPDATE: Hier das neue Moneual-Video mit den sichtbaren Sensoren:

Daher versteht Ihr vielleicht, wieso es mir so schwer gefallen ist, wirklich einen ersten, zweiten und dritten Platz zu vergeben: Eigentlich ist der Neato meine Nummer eins. Technik top, super Leistung, fairer Preis – aber sehr laut. Aber der Moneual kann neben saugen auch ordentlich wischen und ist unfassbar leise und technisch auch auf dem neuesten Stand… und der Roomba braucht zwar lange, ist immer noch unverschämt teuer aber macht den Raum (nur leider nicht die Ecken) auch zuverlässig (wenn eben auch „langwierig“) sauber… wenn auch mit einem völlig veralteten und laut Kundendienst nicht auf das neue Lamellensystem upgrade-bare Borstenbürsten-System.
Müsste ich die neuen Roboter der 800-Serie, die mit einem modernen und leicht(er) zu reinigendem Doppel-Lamellen-System als Bürste kommen, bewerten, würden sie trotzdem von mir für die Unverschämtheit von Preispolitik nur den dritten Platz erhalten.

Versuchen wir es mal anders:
Subjektive Nerd-Top 3: 1. Neato, 2. Moneual, 3. iRobot
Saugleistung Top 3: 1. Neato und iRobot und Moneual (Abzug wegen dem kleinen Auffangbehälter)
Preis-Leistung Top 3: 1. Moneual, 2. Neato, 3. iRobot

Oder anders gesagt:
Ihr wollt einen Saugroboter, der von alleine in der Lage ist, mehrere Räume zu reinigen und Hindernisse zu umfahren: Neato.
Ihr wollt einen Roboter, der Saugen, Wischen oder beides gleichzeitig kann – auch in mehreren Räumen: Moneual.
Ihr wollt einen Hersteller, der zu den Pionieren gehört, sich das aber auch entsprechend bezahlen lässt: iRobot.
Noch genauer kann ich Euch die Hersteller nicht ans Herz legen. Damit viel Spaß bei den Einkaufsplanungen für das bevorstehende Fest.

Und wer noch mehr Übersicht und weitere Hersteller – oder einen Fensterputzsauger oder Dachrinnenreiniger suchen sollte – : hier klicken.

Der ultimative Vergleich: Saugroboter vs. Saugroboter vs. Kombiroboter… and the Winner is…!

Was passiert, wenn man einen iRobot Roomba 780 (heute immer noch genau so teuer, wie vor 1,5 Jahren, als ich ihn als Topmodell gekauft habe) gegen einen Moneual ME770 (aufstrebender chinesischer Hersteller, den man kennen sollte!)  Saug-Wischroboter und diesen gegen einen Neato D85 (endlich als Eigenmarke, ohne den Vorwerk-Preisaufschlag on top!) antreten lässt? Ganz klar, es gibt Verlierer. Es gibt Gewinner. Und es gibt eine… nicht ganz klare Ernennung eines Siegers. Aber, seht und hört selbst.

Ja, wirklich! Sehet und höret (lass mich so kurz vor dem Fest doch auch mal poetisch oder so ein Dings davon sein!)! Ich habe alle drei mal bei Ihrer Arbeit gefilmt, damit Ihr sehen könnt, wie die Modelle sich so verhalten… also, nehmt Euch „schnell“ die Zeit (22 Minuten) – FILM AB! (sorry, irgendetwas defektes in der Kamera hat den Ton komplett verzerrt, bitte durchhalten!):

Hier nochmals der Vergleich in der Kurzzusammenfassung:

Hersteller

iRobot
Roomba 780
Neato
D85

Moneual
ME770

NavigationZufall/“Chaos“Laser-Abtastung RaumLaserauge Decke
Preisca. 500 €480-530 €500-550€
BesonderheitenNavigationshilfe „Lighthouse“ für Raumbegrenzung,
altes Bürstenset mit Borstenbürste,
Topmodell mittlerweile 800-Serie
Kombibürste für Boden und Teppich, für Tier- und Langhaar optimal, Bürste nutzt fast komplette Breite des Roboters, dank D-Form beste EckenreinigungKombibürste für Boden und Teppich, für Tier- und Langhaar optimal, kann Saugen und/oder wischen
LautstärkeLautSehr lautUnglaublich leise, schon im Saugmodus
ReinigungsleistungSo lange die Bürste nicht durch Haare oder Flusen verunreinigt wird, gutSehr gut. Leichte Verunreinigung schränken Leistung nicht einÜberraschend gut im Saugmodus, Microfasertuch für Wischleistung gut
LieferumfangRoboter, 2x Lighthouse, Fernbedienung, LadestationRoboter, Ersatzfilter, Bodenbürste, LadestationRoboter, Fernbedienung, Ladestation, Wischeinheit, 2x Microfasertücher
ProgrammeSpot-Reinigung, ReinigungSpot-Reinigung, ReinigungSaugen, Wischen, Hybrid (Saugen&Wischen), unter Möbel, Doppelt, Ecken
Roboter-ReinigungZeitaufwendigSchnellSchnell
RaumreinigungGefühlt: ewigUnglaublich schnellSaugen: schnell, wischen: bis Akku leer (1-2h)
TesturteilPlatz dreiPlatz 1: SaugenPlatz 1:
Saugen und Wischen

Es ist mir wirklich nicht leicht gefallen… Klar war nur: dadurch, dass der Roomba keine Plastik-Lamellenbürste sondern eine „alte“ Borstenbürste hat, per Zufall durch den Raum navigiert und eben auch heute noch schweineteuer ist: ist er Verlierer des Tests. Aber: er ist auch 1,5 Jahre alt. Aber: das Modell hat Power. Kaum ein Hindernis, welches er nicht bezwingt. Und wer keine „Flauscheteppiche“ oder Haustiere hat, wird an dem Gerät seine Freude haben.

Andererseits kann man mit den 500 Euro für dieses Gerät bereits einen der beiden anderen Roboter erwerben. Und hier ist mein Gewinner… BEIDE!
So leid es mir tut, es gibt keinen Platz zwei!

Bei dem Neato schlägt mein Nerd-Herz höher, wenn man ihm, trotz der unglaublichen Lautstärke, die sich dann aber eben auch in wahnsinniger Saugleistung wiederspiegelt, bei der Arbeit zu sieht: er tastet den Raum ab, fährt die Konturen ab, dann dreht er eine Roboterbreite nach innen und fährt in perfekten, immer kleiner werdenden Bahnen, den Raum ab, bis er fertig ist – dann ab in den nächsten. Und zum Schluss findet er seine Ladestation wieder bzw. den Punkt, an dem man ihn hat starten lassen. Gigantisch gut, für mich technisch das modernste Gerät und subjektiv gesprochen, dank der breiten Bürste, die beste Saugleistung!
Und ja, er lasert sich wirklich ständig durch den Raum:

Bei dem Moneual, eine Empfehlung für ein anderes Modell, welches ich zurück geschickt hatte, war ich erst misstrauisch. Man hört immer, dass Kombi-Roboter weder richtig saugen und noch weniger gut putzen. Aber: totale Überraschung: super Preis-Leistung, super Design, super Technik. Das Gerät ist der leiseste Saugroboter, den ich kenne! Und das nicht zu Lasten der Saugleistung! Allerdings hat er, um das zu realisieren, auch den kleinsten Staubfangbehälter aller Modelle. Und auch die Wischleistung: Modul schnell installiert, sowohl im Kombimodus als auch im Wischmodus super Ergebnisse. Mich stört nur, dass er trotz des Laserauges, mit dem er sich an der Decke oder laut Hersteller auch an „markanten Punkten im Raum“ (also an der Wand) orientieren kann, nicht an die Orientierung des Neato ran kommt…

Daher versteht Ihr vielleicht, wieso es mir so schwer gefallen ist, wirklich einen ersten, zweiten und dritten Platz zu vergeben: Eigentlich ist der Neato meine Nummer eins. Technik top, super Leistung, fairer Preis – aber sehr laut. Aber der Moneual kann neben saugen auch ordentlich wischen und ist unfassbar leise und technisch auch auf dem neuesten Stand… und der Roomba braucht zwar lange, ist immer noch unverschämt teuer aber macht den Raum (nur leider nicht die Ecken) auch zuverlässig (wenn eben auch „langwierig“) sauber… wenn auch mit einem völlig veralteten und laut Kundendienst nicht auf das neue Lamellensystem upgrade-bare Borstenbürsten-System.
Müsste ich die neuen Roboter der 800-Serie, die mit einem modernen und leicht(er) zu reinigendem Doppel-Lamellen-System als Bürste kommen, bewerten, würden sie trotzdem von mir für die Unverschämtheit von Preispolitik nur den dritten Platz erhalten.

Versuchen wir es mal anders:
Subjektive Nerd-Top 3: 1. Neato, 2. Moneual, 3. iRobot
Saugleistung Top 3: 1. Neato und iRobot und Moneual (Abzug wegen dem kleinen Auffangbehälter)
Preis-Leistung Top 3: 1. Moneual, 2. Neato, 3. iRobot

Oder anders gesagt:
Ihr wollt einen Saugroboter, der von alleine in der Lage ist, mehrere Räume zu reinigen und Hindernisse zu umfahren: Neato.
Ihr wollt einen Roboter, der Saugen, Wischen oder beides gleichzeitig kann – auch in mehreren Räumen: Moneual.
Ihr wollt einen Hersteller, der zu den Pionieren gehört, sich das aber auch entsprechend bezahlen lässt: iRobot.
Noch genauer kann ich Euch die Hersteller nicht ans Herz legen. Damit viel Spaß bei den Einkaufsplanungen für das bevorstehende Fest.

Und wer noch mehr Übersicht und weitere Hersteller – oder einen Fensterputzsauger oder Dachrinnenreiniger suchen sollte – : hier klicken.

CyberMonday macht es möglich: 10 Tage Dauertest NVidia Shield Spielekonsole

Ja, doch, der Black Friday und der CyberMonday, wenn auch in letzter Zeit eher in Verruf geraten, schafft es noch, die kleinen Schnäppchen-Perlen zu produzieren. Wie in meinem Fall, die von NVidia aus der Shield-Serie. Und zwar nicht das Tablet (oder das neue Konzept-Handy) – nein, die Spielekonsole Shield. Preisreduziert – und dann noch mit der kostenlos drauf gelegten Fernbedienung. Da musste ich zuschlagen – auch wenn ich mit Geduld auf die zweite Tranche nachmittags warten musste, da ich morgens zu langsam war… dafür war die Lieferung schneller als angekündigt, das ist doch schon mal was!

159,99 €. Shield. Spielecontroller. Fernbedienung. Versandkostenfrei. 16GB Speicher, AndroidTV als Betriebssystem. Sämtliche Kabel inklusive (ja, auch HDMI!).
Kompletter Zugriff auf GooglePlay, Music, Video.

Was den Vorteil hat, dass man jedes (allerdings muss es zu Fernbedienung und/oder Controller kompatibel sein!) Spiel, dass man jemals gekauft hat, eben auch auf der Shield zocken kann (wie gesagt, wenn es kompatibel ist!). Genauso mit Filmen, Musik und Serien. Klick – und ab geht es. Zusätzlich bringt die Shield noch einen „Chromecast“ mit, kann also Musik und Videos von Handy, Tablet und PC (aus dem Chrome-Browser heraus) abspielen.

Das sind also die Rahmendaten. Zocken. Kucken. Streamen. Und, ja: Netflix ist als App bereits vorinstalliert.

Nach dem Auspacken geht es nach dem Anmelden bei Google sofort mit den Updates los: 750MB für Android, dann noch ein paar vorinstallierte NVidia-Apps. Und schon geht der Spaß los.

Klar liegt der Vergleich nun mit Amazons fireTV nahe (den ich auch nicht hergeben möchte!). Auch hier, eine Box, Streaming (Netflix als App, sonst nur von den eigenen fire-Tablets aus), eine Fernbedienung mit Spracheingabe und ein optionaler Controller. Allerdings hat die Shield, neben dem kleinen Detail, dass auch der Controller Spracheingabe beherrscht, einen klaren Vorteil: die wesentlich knackigere Hardware!

Es ist eine Konsole, die auf Grafik ausgelegt ist. NVidia bringt eine eigene App mit, die sich für knapp 10 Euro im Monat zubuchen lässt, damit kann man als „Flat“ einen Teil bekannter PC-Spiele auch auf der Box zocken (nagelt mich mit den Details nicht fest, ich habe die App bisher nicht weiter ausprobiert – Details folgen also noch!). Und dafür braucht die kleine Kiste, mit dem futuristischem Design und der „grünen Kante“ an der Oberseite – Power. Richtig Power. Und damit geht sie eben deutlich in eine andere Richtung als amazon, die auf dem Gerät ohne „fachlichen Eingriff“ nur ihr eigenes aber auf seine Weise passendes Ökosystem anwenden.

Also: nicht mit amazon vergleichen. Die Shield ist so viel mehr – auch wenn ich diesen Komplex dank fehlender Zocker-Gene (Asphalt 8 ist schon für Schweißausbrüche gut bei mir, im Level 1!) eben noch (!) nicht getestet habe.

Aber was ich ausprobiert habe, zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht: Kinderleichte Bedienung (Android eben), super schnell, super gute Grafik bei den Android Apps, Spracheingabe, Zugriff auf die GooglePlay-Apps. Sehr gelungen und übersichtlich. Die „Empfehlungen“-Leiste, erst ein „HÄ?“-Moment, mittlerweile eher die Komando-Zentrale für Unterhaltung, Spiel, Spaß und neuen YouTube-Angeboten geworden.

Einzig nervig, wobei ich nicht weiß, ob es an mir und den fehlenden Zocker-Genen liegt oder eben an einem teil-defekten Controller: er mag manchmal nicht, wenn man (notwendiger Weise!) zwei Tasten gleichzeitig drücken muss: Asphalt braucht Bremse und links-rechts-Steuerungseingabe für Schlittern… ab und an geht es gerade aus in die Wand, weil wieder beide Tasten gleichzeitig nicht „erkannt“ wurden…

Das sind meine ersten Eindrücke, die man abends mit ein „bisschen probieren“ nach zehn Tagen so gewinnen kann. Ich werde mir mal die 10-Euro-PC-Spiele-App noch genauer ansehen und kann Euch dann sicherlich noch einen Nachtrag zu diesem Blogpost schreiben. Also… schreibt mir in den Kommentaren, was Ihr noch wissen wollt…!

Stay tuned!

Neuer Saugrobotor gefällig? Es muss nicht Roomba oder Dyson sein…

Klar – man hört Saugrobotor und denkt zuerst an iRobot und Roomba. Oder den neuen Dyson, der gerade dabei ist, endlich auf den Markt zu kommen. Und klar, was liegt kurz vor Weihnachten näher, als über ein bisschen Hausautomatisierung nach zu denken, so ein kleines bisschen Luxus im Privatleben für mehr Komfort und auch mehr Zeit. Und da mittlerweile fast jeder Hersteller sein eigenes Modell auf den Markt gebracht hat (Vileda, Vorwerk, etc.) ist die Auswahl groß und schwer. Noch dazu ist für alle Preisklassen was dabei – und es ist gar nicht so leicht, ein passendes Modell zu finden…

Dann geht auch jeder noch seine eigene technische Schiene: Dysons erster wird per Kamera den Raum und die Hindernisse wirklich sehen können (so zumindest die bisherigen Aussagen). Roomba hat ein neues Topmodell bei dem, wenn auch der „Umrechnungskurs“ eher einer zusätzlichen Gewinnspanne ähnelt, auch eine Kamera und, wie bei Dyson, WiFi Einzug in den Saugroboter halten. Bisher hat Roomba mit dem „zufälligen Chaosmodell“, auch nach Stiftung Warentest (Themenseite 11/2015, Test 02/2015), die besten Ergebnisse erzielt – aber man muss es mögen, dass die Reinigung eines Raumes auch mal gut 90 Minuten dauern darf und kann…

Ich bin mit meinem Roomba 780 bisher sehr zufrieden – auch wenn die „Standardbürste“ mit der neuen Herausforderung „Tierhaar“ eher so gar nicht zurecht kommt. Aber er schiebt sich mit viel Power auch auf „höhere Teppichböden“ und reinigt, wenn auch mit Hilfe der nachzukaufenden „Lighthouses“, also zusätzlichen „Führungslichtern“, zuverlässig in mehreren Räumen. Schade, dass iRobot hier nicht flexibel den Zubehörmarkt erkannt hat, um eine „Bürstenumrüstung“ oder eben einfach eine passende „neue“ Bürste im Laschendesign und nicht mehr im klassischen Borsten-Bürsten-Look anzubieten.

Da hier nun drei Etagen um Reinigung bitten, war es also nahe liegend, sich um ein weiteres Modell zu kümmern. Der Dyson war, obwohl er wohl das beste Gerät auf absehbare Zeit sein dürfte, mit wohl 1.500 Euro außen vor. Der neue Roomba auch, auf Dauer gibt es einfach zu viele Punkte, die die Konkurrenz mittlerweile kann, und iRobot nicht oder nur im neuesten Topmodell zu 1.200 Euro (oder 990 Dollar!) abbildet.

wired.com hat mich mit der Leserwahl 2015 auf einen Hersteller gebracht, der mir so gar nicht bekannt war: Neato. Mir gänzlich unbekannt baut das Unternehmen seit Jahren bereits verschiedene Modellserien. Für jeden Geldbeutel und für fast jede Anwendung das passende dabei. Auch ein WiFi-Modell haben sie im Angebot, wobei ich nicht verstehe, wieso ich, wenn ich nicht zu Hause bin, mit der App den Saugi vorwärts, rechts und links steuern möchte. Und Reinigung starten? Dafür gibt es täglich individuell einstellbare Programme. Also… auch wenn das Modell mit um die 700 Euro – erst recht wegen der Laserabtastung(!) realistischer bepreist ist, nichts für mich.

Ich bin bei der neuen Botvac D-Serie bzw. den kleinen Bruder der Botvac-Serie hängen geblieben. Beide haben eine Tierhaarbürste, Laserabtastung – und ein bis auf die Saugleistung (minimaler Unterschied) gleiches Profil. Also entschied ich mich für den wesentlich günstigeren „kleinen“ Bruder, den Botvac 85.
Auch sprach mich die in der Theorie vorhandene „Lokalisierung“ durch Laserabtastung an, was den Roboter nicht nach dem Zufall durch den Raum putzen lässt, sondern koordiniert in Bahnen.

Testergebnis nach zwei Tagen:
Der Roboter ist seine Kohle echt wert. Die Kombibürste ist ebenfalls sein Geld wert, top putz-saug-Leistung und mit drei Handgriffen wieder gereinigt. Das mit dem Laser klappt super – außer, man muss den Roboter „retten“, weil er sich unter dem Sofa oder auf Stuhlbeinen (Hängestühle mag er nicht so) verfangen hat. Dann wird es, vor allem, wenn man ihn weit bewegt, schwierig für ihn, wieder zu seiner Ladestation zu finden.
Aber: wenn er die Orientierung hat, düst er in sauberen nebeneinander liegenden Bahnen durch den Raum und ist in einer Rekordzeit fertig! Gereinigt, im Unterschied zu dem Roomba, der das Dachgeschoss reinigt, ist er in zwei Handgriffen: Staubbeutel leeren und Filter abklopfen – dann noch die Bürste abzupfen – fertig. Da ist der Roomba dank einer „normalen“ Bürste und dem Zick-Zack-Gefahre komplexer: Sensoren putzen, vorderes Reinigungsrad und Sensor reinigen und dann die Bürste enthaaren – das kann schon mal zwanzig Minuten dauern…

Klar, der BotVac ist ein neueres Modell – aber aus meiner Sicht, gerade was den Laser und die Orientierung angeht, ein wenig mehr durchdacht, als das iRobot-Modell. Da ich beide parallel im Einsatz habe und die Roomba nun ja schon zwei Jahre kenne, bin ich echt gespannt, wie sich der Neato so schlägt, im EG-Einsatz…

Bleibt somit nur noch die Frage, welcher Hersteller sich künftig um das erste OG kümmern darf… Stay tuned!

withings Pulse Dauertest – Gerät top, AndroidApp Schrott und schwupps verloren!

Ich habe über withings und das Pulse hier schon viel gebloggt. Da mich letzte Woche endlich das Update der App mit wohl stabiler Bluetooth-Verbindung erreicht hat, welches der Support mir für Mitte August angekündigt hat, wird es nun – und auch, da ich das Gerät vor zwei Wochen auf mysteriöse Weise verloren habe – Zeit, Resümee zu ziehen…

Die Gesamtwertung setzt sich für mich aus drei Punkten zusammen:

  1. Pulse, das Gerät, die Hardware:
    Unfassbar, dass das kleine Stück Plastik in der Hosentasche länger als drei Sekunden Bestand hat. Aber: es ist stabiler als es aussieht. Auch wenn sich die Unterkante des Gehäuses immer so anfühlt, als ob man direkt mit dem Fingernagel alles „aufbrechen“ kann – ohne Gewalt ist da nichts zu machen. Auch das frickelig ausgesägte Steckeranschluss – stabiler als er aussieht. Das Display bringt eine grobmotorische Touch-Funktion mit, die im Großen und Ganzen gut in der täglichen Praxis mitspielt.
    Der Preis, rund 99 Euro – ist fair für das Gerät. Aus meiner Sicht ist die Hardware und die Qualität sehr gut. Auch werde ich nicht müde zu erwähnen, dass es einer der Schrittzähler ist, der sich durch schütteln und so nicht betrügen oder beeinträchtigen lässt, eher im Gegenteil: mir ist die Messung des Gerätes immer sehr „streng“ vorgekommen – was ich aber positiv(!) bewerte!
  2. Zubehör
    Mit in der Verpackung liegt das typisch-chineische-Weichmacher-Plastikarmband, welches man schleunigst gegen das 40 Euro Rinderlederarmbad ersetzten sollte, da mit teils sehr heftigen allergischen Reaktionen zu rechnen ist. Ein echtes Manko, dass hier wegen ein paar Euro so gespart wird. Das mitgelieferte Band bekommt von mir die Note Sondermüll.
  3. App, Android
    Laut Anleitung synct die App, zur Vermeidung von Datenverlusten, automatisch. Alle 1.000 Schritte. Oder alle drei Stunden. Je nachdem. Auch nach dem Beenden jedes Schlaftrackens ein Sync. Oder eben manuell angestoßen.
    Die App, die für Android bis vor gut zehn Tagen da war: SCHROTT! Eine Zumutung!!! EIN WITZ!!!! Sync? Ja, aber nur ohne Daten. Und wenn mal Daten mitkommen, nie alle. Tracker zeigt 4.578 Schritte, die App hat nur 3.142. Alles andere ist verloren, kein weiterer Sync holt das zurück! Neue Schritte werden mit gleichem Fehler proportional on Top gesynct… oder eben auch nicht. Wer sich blind auf die angebliche Sync-Automatik verlässt, hat gar nichts mehr, was gesynct wurde in der App.
    Ein echter automatischer Sync findet nur nachts statt, bevorzugt mitten in der Schlafphase. Und wenn man gelernt hat, die zwei Mal gesyncten Stunden und Minuten im Kopf aufzurechnen, wird gleich zwei Mal gesynct und der Schlaf somit in drei Stücke geteilt. Tolle Leistung, ihr Programmiergenies in Paris!
    Apropos Schlafen: sofort die Funktion des automatischen Schlafendes deaktivieren. Sonst geht beim ersten Umdrehen die Messung aus… auch toll gemacht…
    Ja, was war sonst noch… die Liste ist lang, ich ende hier, da die App eine echte Peinlichkeit ist. Eine Schande, dass man sich traut, so was wirklich freizugeben. Aber das Interesse von withings sind eben nur die bestenfalls 25% ios User, die suchen ja alle Fehler erst mal bei sich selbst… aber auch damit wird es eng, wenn man mal die (mitterweile etwas älteren) Bewertungen des Aura bei amazon liest.

Gesamtwertung:
Das Pulse selber kriegt von mir eine eins mit Stern und einen Zusatzstern. Geiles Gerät. Wirklich geil! Gute Akkulaufzeit, überall-findbarer USB-mini-Stecker. Dafür ziehe ich aber zwei Notenstufen für das China-Armbad ab. Damit sind wir bei einer drei mit zwei Zusatzsternen… nichts davon hält aber der Blamage für withings stand, was die Android-App angeht: dafür gibt es quasi eine dreifach sechs, da die App NICHTS erfüllt, was sie können soll – und was bei Fitness-Trackern einfach als Standard gelten M U S S! Da war die FitBit-App, die noch nicht auf Android 5.x optimiert war eine echte Freude gegen die Tatsache, was withings hier auf dem Markt hat(te).

Da ich leider vor zwei Wochen spurlos (NSA, Ihr habt die Daten doch bei mir immer auf Twitter gehabt, warum dieser brutale Eingriff? Ihr hättet auch fragen können, ich hätte es auch 24 Stunden geliehen!) das withings verloren habe, konnte ich die neueste Grausamkeit eines App-Updates nicht mehr testen – aber so wie ich withings das letzte Jahr erlebt habe, mache ich mir keinerlei Hoffnungen auf Besserung; selbst WENN sie nun endlich Android 5.x richtig umsetzen, seit ein paar Wochen ist Android 6 da und eine Anpassung an das neue Permission-Rights-System erwarte ich nicht annähernd…

 

Da ich auch ios-User kenne, die sich über Sync-Probleme (ja, wie immer nicht alle und vor allem NICHT DU!) sowie über „verfrühte“ Schlaftracking-Abbrüche bzw. mehrere Neustarts, die das Gerät einfach so hinlegt, ärgern, scheint withings hier auf Android zwar völlig versagt zu haben, aber auch auf ios nur noch frühe Beta-Versionen abzuliefern. Gut, das entspricht auch zahlreichen amazon-Beurteilungen diverser Geräte dieser Firma…
Schade, Hardware-seitig haben sie den besten Tracker auf dem Markt – aber, ohne App… einfach wertlos!

Epsons neue EcoTank-Drucker… das L355 Einstiegsmodell im Realitätscheck!

Mein alter Brother hat in den letzten Jahren auch mehr Seiten gedruckt, als so mancher Großraumkopierer im Büro, war also abzusehen, dass er weder in Druckqualität noch Geschwindigkeit an meine aktuellen Anforderungen erfüllen kann. Aber wieder einen PIXMA? An sich ja, der kann Duplex – aber die Patronen, da hat Canon schon leicht daneben gegriffen… oder doch einen HP… auch hier das Problem mit den teuren Patronen… was bleibt… Ach Moment, EcoTank… wie, neue Serie?

Ja, zur IFA hat Epson eine neue Serie Drucker vorgestellt. Die EcoTank-Serie besticht, wie man dem Namen nach vermuten kann, nicht durch den Bedarf an Tintenpatronen sondern an Tanks (wie zum Teufel heißen die Dinger nur in den USA, wo Tank nun mal… na ja, nicht mein Problem!) bzw. 70 ml-Tintenfläschchen zu je 10 Euro. Und das schönste an der Sache: Epson liefert jeweils einen „Tank“ gleich ab Werk mit den Druckern mit. Somit heißt es ein wenig Geduld mitbringen, bis vier Fläschchen in den Drucker gelaufen sind – und diese dann nochmals gute 20 Minuten brauchen, bis sie zum ersten Mal bis zum Druckkopf „angesaugt“ worden sind.

Dann geht der Spaß aber auch gleich los! Der Drucker ist flott, auch wenn ich die Druckzeiten mit den Standardeinstellungen (ja, es gibt eine „Schnelldruck“-Einstellung, die aber standardmäßig deaktiviert ist) nicht wirklich an die Werte ran kommen, die Epson auf der Seite stehen hat. Aber: für einen Tintenpisser echt gut! Und das beste ist, dass das Druckwerk vom kleinsten bis zum größten Modell absolut identisch ist. Man spart also nicht an der Druckqualität, wenn mal klein einsteigt.

Mich persönlich stört, dass Epson, wenn man nicht auf A3 drucken will, nur Multifunktionsgeräte gebaut hat. Auch mein kleiner L355 ist Kopierer, Scanner und Drucker in einem. Scanner und Kopierer brauche ich nicht, die 50 Euro hätte ich gerne gespart. Aber klar, dadurch dass die Tinte so günstig und langanhaltend ist, kostet der Drucker natürlich mehr als der Standard-Tintenstrahl für 40 Euro. Der Kauf über Amazon schlug mit 199 Euro zu Buche – das muss, neben der Tinte eben verargumentiert werden – da hilft so ein Scanner-Kopierer-Ding eben gewaltig.

Was mir am meisten fehlt(e), war die Duplex-Einheit. Die gibt es nur im Topmodell, das mit 429 Euro im Regal steht. Und, wie gesagt: es druckt weder schneller noch besser als mein kleiner – aber der Scanner und Kopierer sind noch um ein Fax ergänzt. Und ratet mal, wie dringend ich ein Fax brauche… richtig! Ebenso gar nicht wie Scanner und Kopierer…

Aber, eins muss man Epson lassen: die manuelle treibergesteuerte Duplex-Funktion reicht überall hin! Und die ist wirklich gut gelöst und sauber umgesetzt… nur zwischengeschaltete „Sonderdruckfenster“ (Photoshop, Chrome, etc.) verhindern die von mir standardmäßig aktivierte Duplexfunktion. Da sollte man eben einfach dran denken…

Aber was soll ich sagen? Seit zwei Wochen steht das Teil hier und hat bereits gute 2.000 Seiten durch. Auch wenn das interne Zählwerk der Meinung ist, dass ich davon 1.800 Seiten in Farbe gedruckt habe (graue Fußzeilen sind nun mal Farbe…), sieht man den drei Farbkammern nur wenig Verlust vom ursprünglich voll befüllten Zustand an. Nur schwarz habe ich wohl schon so irgendwie auf die Hälfte runter, würde ich mal schätzen… Sicherheitshalber mal die 10 Euro investiert, damit man hier nicht irgendwann druckertechnisch auf dem Trockenen sitzt…

Ach ja, genau: Der L355 ist aus der Erstserie. Hierbei ist der Tintentankbehälter an den Rand des Gerätes „gehakt“ und nicht so schön, wenn doch auch immer noch am Rand des Gerätes befindlich, verbaut. Und: der Tintenstand ist eben selbst manuell per Kontrollblick abzulesen. Fragt mich jetzt nicht, ob es bei den neueren Modellen mit dem schönen Tintentankbehälterverbaumechanismus auch händisch abgelesen (händisch? ablesen? Ihr wisst schon…!) werden muss oder ob es da dann die Software kann… mein Drucker kann es nur (ja, Ihr wisst schon) händisch… was mich nicht stört!

Für ein Druckaufkommen von 2.000 Seiten gerade mal 5 Euro verdruckt zu haben – damit kann ich echt leben. Bisher hat der L355 alle Erwartugen erfüllt, die ich so an ihn gestellt habe. Er druckt klasse in der Standardauflösung, ist flott, das manuelle Duplex läuft (Ach ja, dringend sicherstellen, dass A4 eingestellt ist, sonst läuft es eher nicht!) und die Nachfüllpatronen kosten wirklich nur 10 Euro das Stück.

Auch ist das Nachfüllen bei Leibe nicht das Handschuh-Spritze-Tinte-HP-Patrone nachfüllen von vor 20 Jahren (Nerds wissen, was ich meine, der Rest sollte mal bei YouTube nach Anleitungsvideos zum Nachfüllen googlen!). Wer fein-motorisch auf dem Stand der Dinge ist, kriegt das im Gegensatz zu mir sicherlich „Fingerrestfarben-frei“ hin… ich war danach eben zwei Mal Hände waschen und fertig.

Kleiner Tipp noch: allem werben zu, Trotz, kauft die Drucker nicht bei Epson im WebStore. Da sind bis zu 80 Euro Mehrpreis drauf, selbst wenn das Gerät nicht online sondern vom Discounter-Palettenschieber um die Ecke zum „Abholpreis“ mitgenommen wird.

 

Pro:
Kauftipp für Vieldrucker, die keinen Laser haben/wollen.
Egal ob klein oder groß: das Druckwerk ist überall gleich.

Con:
Duplex nur per Treiber, klappt nur in 95% der Fälle.
Feingefühl für den Refill nötig, sonst ist das wie Fingerfarbe im Kindergarten – nur schwerer abwaschbar.
Hat und kann WiFi, dann aber immer die Warnung, dass er nicht alle Funktionen über WiFi ausführen kann – WTF?!?!?!!? Und dank WiFi ist er bei mir auch einfach nur schweinelangsam… WTF!

Steve:
Klar, der Preis des Druckers gleich die günstige Tinte aus, aber wer einen sparsamen Tintenpisser sucht, bei Epson nach EcoTank kucken. Dann kaufen. Dann freuen. Und, um das Grinsen aufrecht zu erhalten: mindestens eine Nachfüllkartusche kaufen, es sind wirklich nur 10 Euro (schwarz oder Lieblingsfarbe empfohlen).

PS:
Bei amazon schon wieder fünf Euro günstiger geworden, jetzt bei 195 Euro!

Anker Solar: ein Handy mit der Kraft der Sonne nachfüllen? Wirklich?

Ich bin ein großer Fan der Anker-Produkte. PowerBanks: einfach klasse. Der „Anker“ als Mehrfachladegerät: unverzichtbar. Aber, ich war auf der Suche nach etwas, dass jederzeit Strom bringt und trotzdem immer dabei sein kann. Und siehe da, schon gab es plötzlich das Outdoor-Solar-Ladegerät, mit der bekannten IQ-Technologie, um Schaden von Geräten abzuhalten – und zwei USB-Ports.

Gott sei dank habe ich das Gerät erworben, als in Deutschland der Hochsommer mitten im Frühjahr einzog. Im Mai, um genau zu sein. Ausgepackt. Und festgestellt: immer dabei haben geht nicht, da die vier klappbaren Solarpanele doch eine stattliche Größe mitbringen – und auch Gewicht.
Aber wer mit Tasche oder Rucksack unterwegs ist, kann das Teil, zusammengefalltet in praktischer „Größe“ sofort einstecken und mitnehmen.

Wenn denn dann mal alle Panele in der Sonne liegen, bringen sie über fünf Volt Spannung – genau das, was auch unsere Ladekabel an der Steckdose so schaffen. Bei der Ampere-Zahl gibt es die schnellsten Wechsel nach oben und unten, wenn mal kurzfristig ein Blatt die Sonne auf einem Panel etwas einengt – aber gängige Geräte sind kein Problem. Unter der Bedingung, dass die Sonne wirklich frei sichtbar auf das Solaranker fällt.

Ich habe diverse Geräte, mittlerweile schon mehrfach, geladen: meine Sony alpha DigiCam, mein NEXUS 6 (im laufenden Betrieb, was allerdings dann lange dauert), mein Samsung 10 Zoll Tablet, mein NEXUS Tablet… alles machbar. Auch beide USB-Anschlüsse parallel zu nutzen geht – ist aber nur ratsam, wenn die Solarzellen maximale Leistung „pumpen“.

Kurzer Uhr-Check: Samsung Galaxy Note 10.1-Tablet, Akku bei 66% um 12:50 Uhr. Als einziges Gerät angeschlossen, das Gerät war nicht ausgeschaltet.
Nach 35 Minuten hatte ich bereits 77% Akkuladung, nach noch einer Stunde war der Akku bei 95% – dann war leider die Sonne weg.
In Abu Dhabi habe ich das Teil leider nie am Pool mittags direkt in die Sonne gelegt, aber durch die Glasfenster hatte ich von morgens bis nachmittags auch immer die volle Leistung für zwei Geräte verfügbar.

Also: ein Alltagsgerät ist es, erst recht in Deutschland, eher nicht. Auch das „immer dabei haben“ klappt auf Grund der Größe nicht. Verlassen darauf kann man sich nur im Sommer auf die „Kraft der Sonne“, Herbst, Winter und Frühjahr bringen eher nicht die Leistung, die Handy und Tablet brauchen… aber, mein Dauertest läuft noch, ich werde dann aus den bevorstehenden Monaten nächstes Jahr berichten.

Begeisterung: ja. Ich finde es total faszinieren, was die Kraft der Sonne „einfach mal so nebenbei“ gebacken bekommen.
Preis: teuer. Aber die Solarzellen sind klasse und hochwertig, die Verarbeitung Anker-typisch hochwertig.
Manko: Das Spielzeug klappt nur bei Sonne – in Deutschland eben nur im Sommer…
Zukunft: Anker war nicht der Erste und nicht der letzte, mit Solar werden wir noch viel für unsere Geräte bekommen, in den nächsten Wochen und Monaten…!

Periscope ist seit knapp zwei Monaten da. Sind wir Deutschen trotzdem zu… „inaktiv“?

Periscope hat sich ganz schön Zeit gelassen, bis es dann auch mal auf Android gelandet war. Aber mittlerweile, wenn auch nicht mit dem vollen Funktionsumfang, ist es da. Damit sind die beiden größten mobilen Plattformen in Deutschland bestens ausgestattet, jederzeit (wenn Datennetz und -volumen da ist) alles, was so um einen rum passiert, direkt und live und in Farbe (wenn auch ausschließlich nur hochkant!) ins Twitterverse zu streamen… Wäre da nicht die deutsche Zurückhaltung… oder…?!?

Ich bin ein riesen Fan davon. Live, mit einem Tippen bei allen möglichen Events dabei zu sein. Habe seitdem Periscope Meercat auf meinem NEXUS6 angelöst hat, schon in etlichen Kühlschränken zu Besuch, habe US-Kabel-TV gesehen (ohne die Verschlüsselung oder die Gebühr dafür zu löhnen) und habe auch schon viele Cats vorbei kuscheln sehen.
Auch habe ich mit Kai Diekmann schon die eine oder andere (Ab-)Reise live erlebt, auf dem einen oder anderen Kontinent. Ich bin mit einem Twitter-Follower seine morgendliche Down-Town-San-Francisco-Route abgelaufen und habe aktiv Fragen gestellt, die dann per Video und Live-Antwort quittiert wurden.

Somit war schon ganz schön was los. Und täglich kommen weitere Einladungen, da auch die Medien mittlerweile wach geworden sind. Also, sehe ich von unterwegs News, die erst im Anschluss das erste Mal über NTV und die gebührenverschwenderischen „Öffentlichen“ laufen, sofern Thommy Gottschalk seine „Show“ unterbrechen lässt.

Aber eins ist bei der ganzen Sache auch mal wieder typisch deutsch – und diesmal finde ich es wirklich gut!!! Uns allen fehlt das Sensationsgen! Ich habe bisher bei Periscope noch kein öffentliches Anprangern der lautstark feiernden Nachbarn um halb eins auf dem Balkon gesehen. Oder Schlägereien im Park oder der U-Bahn. Auch keinen Alkohol-Langeweile-Strip aus dem häuslichen… Keller.

Bei all den Möglichkeiten, die Live-Streaming mit sich bringt, ist das für mich eine positive Entwicklung. Schließlich will ich in meinem Leben noch viel sehen… aber eben doch nicht alles…! Da ist es beruhigend, ein paar spielende Katzen live zu sehen und mal kurz seine Ruhe zu haben, statt aufgebrachtes Gebrabbel einer Personenbeschreibung, weil statt Polizei und Hilfeleistung erst mal alles in Netz muss.

Mal sehen, wie das hier so weiter geht… ich glaube einfach, dass der Durchbruch noch nicht endgültig angekommen ist – und ich bin gespannt, wie wir dann alle so damit umgehen werden. Auf jeden Fall bin ich gespannt, womit ich als Start in die neue Woche überrascht werde, live und in Farbe…

Die Netatmo Welcome Cam ist endlich da… ein wirklich heißes Gerät… WIRKLICH HEISS!

Klar, hätte ich auch die von withings nehmen können, die auch noch die Luftwerte misst. Aber withings kriegt, was Android angeht, einfach so gar nichts auf die Kette – und von dem bisschen einfach nichts richtig. Also: withings fällt durch. Leider war die Netatmo nicht Bestandteil des #PrimeDay, so musste ich doch mal gant tief ins Sparschwein greifen.

200 Euro für eine IP-WiFi-Internet-Cam? Abwarten, weiterlesen!
Das Teil selber sieht, bis auf die Tatsache, dass das Gehäuse gold-rötlich gefärbt ist, genau so aus, wie die bekannten Wetterstationen. Allerdings benötigt man die gleichnamige „Welcome“-App… nur im Webinterface findet sich die Cam im „normalen“ Netatmo-Bereich.

Nachdem die App bei der Installation die Welcome auf den Kopf gestellt haben will, wird erst mal per Bluetooth ein Verbindung hergestellt. Dann gilt es, das WiFi zu konnektieren – einfach die Daten eingeben – und schon kann man die Cam wieder umdrehen und sie ist fast einsatzbereit. Fast? Ja, fast, da nun das Firmware-Update geladen wird. Und schon geht es los!

Die Welcome ist keine „typische“ Überwachungs-IP-Cam. Zum einen: sie kommt mit einer SD-Card, auf der die Sachen zwischengespeichert werden. Damit spiel sie, auch was ihre Kosten angeht, in der „upper class“. Zum anderen: ihr Schwerpunkt ist die „Gesichtserkennung“. Klar, das Teil kann Tag- und Nachtaufnahmen. Sie kann live und Wiedergabe. Aber: der Schwerpunkt ist: Gesichtserkennung. Dafür kann man Profile anlegen, jedem Profil ist ein Gesicht zugeordnet. Nun muss die Cam bei Tag und Nacht, mit hell und dunkel auf das jeweilige Gesicht „programmiert“ werden… und ab sofort erkennt die Kamera, wenn man den Raum betritt. Hintergrund ist: die Cam kennt einen „zu Hause“ und einen wesentlich empfindlicheren „keiner da“-Modus.

Über die Einstellungen lassen sich zwei Alarm-Modi einstellen: Bewegung und (unbekannte) Gesichter. Auch damit ist die Welcome einzigartig, da sie nicht generell Alarm bei Bewegung auslöst, sondern eben auch bei Gesichtern. Aber das funktioniert echt, nach dem notwendigen Training, hervorragend! Daher Achtung: wenn die Cam ein TV-Bild oder sonst irgendwie Bewegtbild ins Spiel kommt, die Kamera ist gleich direkt mit dabei – und will trainiert werden…

Neben dem doch enorm hohen Preis hat die Cam, so wie auch mehrfach im Internet zu lesen, noch ein echtes Hitzeproblem: nach geringer Laufzeit wird das komplette Gehäuse einfach nur… HEISS! Also, WIRKLICH HEISS! Also, ich empfehle einen „Untersetzter“, der auch Hitzebeständig ist. Abgesehen davon, sollte genug „Raum“ um das Gerät sein, um Wärmeablass gewährleisten zu können – wer weiß, was dann sonst passiert… Ich bin gespannt, ob Netatmo das nun noch per Firmware oder doch echtem Hardwaretausch bewerkstelligt bekommt…

 

PRO:
– Mit SD-Card-Slot UND SD-Card im Lieferumfang
– Neben WiFi auch Ethernet-Anschluss
– Tag-Nacht-Modus mit Gesichtserkennung
– Live-Modus und Replay (abhängig von SD-Größe)
– eigene App für Android und ios
– 1080 Auflösung, im Stream weniger, im Download immer
– Ach ja: Download von Videoschnippseln
– übers Internet per App streambar, live oder Aufnahme

CONS:
– Schweineteuer, 199 Euro
– Eine Stehsauna, Untersetzer und „Platz“ empfohlen
– Aufgrund HD hoher Datendurchsatz
– Downloads rutschen mal in die Bilder App, mal nicht

 

GDPR Cookie Consent mit Real Cookie Banner