So praktisch „schnell laden“ auch sein mag – aktuell macht es die Akkus einfach nur kaputt

Ich war ziemlich begeistert, dass Motorola dem NEXUS6, welches es dank dem Qualcomm-Prozessor auch erstmalig unterstützt, ein Schnell-Ladekabel beigelegt hat. Damit war ich in der Lage, den Akku des Gerätes ab unter 50% Restakku binnen 35-40 Minuten um mindestens 50% wieder aufzuladen. Und, was soll ich sagen: das hat wunderbar geklappt!

NEXUS6 // Quelle: Google/Motorola
NEXUS6 // Quelle: Google/Motorola

Meist nutze ich abends die Gunst der Stunde, wenn der Akku gerade unter 30% fiel, um das Gerät schnell einzustecken, um Power zu haben, bis es dann ins Bett ging. Und, ja: die Technik klappt. Die Zeitdauer ist korrekt, der Akku pumpt sich um weitere bis zu 50% voll – und das Gerät hält wieder tadellos durch… Man muss einfach nur ein bisschen über die unglaubliche Hitzeentwicklung an dem Handyrücken hinwegsehen, schließlich kommt Gerät und Ladegerät vom gleichen Hersteller und Qualcomm macht riesig Werbung mit dieser technischen Errungenschaft.

Also: was liegt näher, als einen Schnellladezyklus regelmäßig und bei Bedarf anzuwenden. Wieso denn auch nicht, dafür ist das Laden ja gedacht… allerdings… merkte ich nach einigen Wochen die Kehrseite des schnellen wieder-Saft-habens: der Akku.

Während mein Gerät von morgens sechs Uhr und viel Büronutzung frühestens zwischen 15 und 17 Uhr unter 20% Restakku rutschte, war es nun teilweise schon Mittags soweit. Und eine Schnellladung brachte das Gerät irgendwann soweit in die Knie, dass ich am späten Vormittag und dann am späteren Nachmittag erneut auf das Ladekabel zurück greifen musste.

Das ist natürlich nur subjektiv – aber innerhalb von knapp vier Monaten so ein dramatischer Leistungsabfall des Akkus… da liegt es Nahe, einen Zusammenhang zwischen Schnellladung und Akku“defekt“ zu ziehen. Allerdings: ich kann aus dem subjektiven Eindruck, dank meines Händchens für Montagsgeräte, eine objektive Beobachtung ziehen!

Zeitgleich zu den Mucken mit dem Akku ging die (beim NEXUS6 leider sowieso viel zu lahme) Kamera in die Grätsche. Also: Tausch gegen Neugerät.
Somit ergriff ich die Chance und habe das getauschte NEXUS ab der ersten Ladung nur mit meinem Anker geladen… und… was soll ich sagen: Gerät morgens um acht vom Strom und, auch bei, wie bei mir üblich, viel Einsatz: es schreit erst gegen Abend um Ladung. Also: Durchhaltevermögen, ein Tag.

Ich muss wohl nicht erwähnen, trotz der neuerlichen Meinung, dass Lithium-Ionen-Akkus sowieso auf Grund der „lebensverlängernden“ Maßnahme, ab 50 % wieder geladen gehören (und, Maßnahme zwei: bitte NIE, NIE, NIE!!! über 80% laden, VOLLLADEN ist der TOT des Akkus!!!), dass der Akku auch jetzt, weitere vier Monate später, immer noch meinen Tagesablauf durchsteht, ganz ohne zweite und dritte Nachladung.

Ich habe daher meinen Anker wieder nach vorne auf den Tisch installiert und das Schnellladekabel aus dem Lieferumfang…ich weiß schon gar nicht mehr, WO genau ich es hin geräumt habe, aber es ist weg. Klar, dreißig Minuten für 50% Power sind geil – aber nicht, wenn ich die Dosis von ein Mal am Tag auf quasi stündlich herab setzten muss… schade um den Akku und die Freude an der Nutzung des Gerätes geht auch zurück. Also: für mich sind Schnellladungen hiermit erledigt. Bye bye!

 

Und bei Euch? Mittlerweile haben auch Samsung und einige andere Anbieter Schnelllade-Systeme installiert. Wie sieht es bei Euch so aus? Was macht Euer Handy, was macht Euer Akku? Ähnliche Beobachtungen – oder hoch zufrieden? Lass es mich in den Kommentaren bitte wissen!

Anker Solar: der All-Jahres-Ladestrom-Solar-Test in Deutschland

Im Mai gekauft, in Abu Dhabi aus dem Hotelfenster getestet, im Deutschland im Juni, Juli und August viel geladen – aber wie schlägt sich das Anker Solar Ladegerät denn so im Herbst, im Winter und im Frühjahr. Also, in Deutschland. Mitten drin. Reicht die Sonne für die Power, um Geräte zu laden – oder ist es eher ein „Ladenhüter“, der seinen Einsatz nur im (Hoch)Sommer findet? Ein „Wintermärchen“…

Im Sommer bekommt das Anker Solar eine uneingeschränkte Empfehlung von mir: ich habe es geschafft, mein Strom-hungriges Samsung Galaxy Note 10.1-Tablet im laufenden Betrieb innerhalb von 50 Minuten um 30% zu laden, völlig problemlos.

Anker Solar - 14 Watt Power..., Quelle: Anker
Anker Solar – 14 Watt Power…, Quelle: Anker

Selbst in den Arabischen Emiraten durch die spezialgetönte Scheibe hindurch brummt ein Handy und ein Tablet (ja, das Anker bietet zwei USB-Anschlüsse, die gleichzeitig zu nutzen sind!) lautlos vor sich hin und lädt sich problemlos auf.

Und jetzt: Nach Herbst kommt Winter, die Tage werden radikal kürzer (wenn aktuell auch jeden Tag fast schon wieder zwei Minuten länger!) und die Sonne ist ein seltener und daher mehr als gern gesehener Gast. Wie ist es denn nun, in der aktuellen Jahreszeit, per Solar ein Handy zu laden. Oder, noch einfacher: einen Fotoakku?

Ihr könnt es Euch nicht vorstellen, aber selbst bei „normalem“ grau in grau, wie wir es aktuell häufig tagsüber haben, schafft das Teil entspannt und kontinuierlich über 5 Volt, somit eine Spannung, die locker reicht, um moderne Geräte zu laden. Aber die Spannung ist eben nur die halbe Miete, es geht auch noch um die Amperezahl… und die… liegt… eher bei Null und darunter…

Dank dem Messgerät kenne ich die Werte und kann somit sofort heraus finden, ob es sinnvoll ist, mit Solar zu arbeiten oder doch mal wieder die heimische Steckdose zu bemühen – was im Winter selbst bei blauem Himmel und Sonne pur eher zu bevorzugen ist – da die Zeit, die die Sonne „zu haben“ ist, definitiv nicht ausreicht, um einen echten Ladeerfolg zu erzielen.

 

So – nun zu der abschließenden Wertung:
Im Sommer ist der Solar-Anker eine wirklich tolle Erfindung – sei es unterwegs im Park oder zu Hause auf dem Balkon oder bei einem Süd-irgendwas Fenster. Auch im Herbst und spätem Frühjahr Power frei Haus, keine Frage. In den Wintermonaten ist das Teil, zumindest in unseren Breitengraden, zu 99,x% ein Teil, dass (danke, dass man es so klein falten kann) im Schrank rum liegt und auf den nächsten Sommer wartet…

Aber: wenn die Sonne da ist und Power hat, ist es unfassbar, was man mit ein bisschen Solar so alles problemlos und vor allem kostenfrei geladen bekommt…  und ja, die Anschaffungskosten kann man vor Begeisterung ruhig mal ignorieren…

Also, macht was draus – kaufen oder nicht überlasse ich Euch. Schließlich habt Ihr ja noch Bedenkzeit, der Sommer braucht leider noch ein wenig…

Wie es denn nun mit Twitter weiter gehen könnte… mit mehr als 140 Zeichen? GAR NICHT!!!!!

Es wird also in reiner Verzweiflung Wahrheit werden: die 140 Zeichen Beschränkung bei Twitter wird demnächst wohl fallen. Statt sich als weltweiter Microblog-Dienst mit Echtzeitwirkung vertiefend zu positionieren, will man den Werbetreibenden, die heute schon keinen interessieren, eine noch größere Plattform bieten – um auch die letzten treuen User in Facebooks Arme zu treiben. Der Vorwand, die lieben Nutzer würden den Wegfall der Zeichenbeschränkung fordern, kann man getrost übergehen – ungefähr genau so wie die Einschätzung, dass die Herzen besser ankommen als die bisherigen Sterne (Favs).

Selbst wenn wir alle künftig 10.000 Zeichen mit Bild, Video, Ton, Brailleschrift, Telefaxfunktion und instant chat haben können – es ist nicht das, was Bestandskunden (nicht mit den Werbetreibenden zu verwechseln!) wollen.

Auch mit 10.000 Zeichen je Post, abgesehen davon, dass die bisherige Timeline dann an Unübersichtlichkeit nicht mehr zu überbieten sein wird, wird Twitter Facebook nicht einen Nutzer abjagen. Warum? Weil das Modell Twitter (Echtzeit) nun mal nicht annähernd kompatibel zu dem Modell Facebook (Bullshit, Witze, Bilder, Quatsch) ist. Die eine Seite ist Leben ist Echtzeit – die andere Seite ist Leben als Inszenierung.

Auch werden 10.000-Zeichen-lange Tweets keinen „Anfänger“ das Gefühl von zu Hause geben. Es heißt immer, Twitter wäre ein zu erklärungsbedürftiges Produkt… haben Leute, die das sagen, mal die Einstellungen bei Facebook zum Thema „Privatsphäre“ versucht, ohne Hilfe von Google oder einer Anleitung aus einer Fachzeitschrift, zu verstehen?

Der Unterschied ist einem Anfänger doch so einfach zu erklären: Bei Facebook folgt man seinen Freunden um deren Inszenierung des tagtäglichen Wahnsinns mitzulesen – bei Twitter folgt man Leuten, deren Aussagen man mag – also Interessen.

Allerdings hat das so vor mir wohl noch kaum einer jemals so klar formuliert, was?

Daher verlassen die meisten Neuzugänge Twitter sehr schnell wieder, da sie einfach keine Freunde finden (also, alles wie im wahren Leben, was Leute? Hahaha, Spaß beiseite!) – anstatt mitzulesen, Leuten zu folgen, die sie interessieren könnten (meistens Promis) und sich nach Themengebieten in der Timeline, die nun mal alles und jeden im zeitlichen Ablauf (in ECHTZEIT! DAS MUSS dazu gesagt werden!) präsentiert, umsehen und dort mit folgen und/oder Interaktion beginnen. Dieser banale Guide scheint echt zu fehlen, beim Eintritt bei Twitter…

Und auch 10.000 Zeichen können die systematischen Unterschiede der beiden Plattformen, die sich nicht ähneln und doch immer wieder gegenüber gestellt werden, nicht „harmonisieren“. Man wird auf Twitter auch mit längeren Posts und der dann größeren Unübersichtlichkeit (sorry, ich wiederhole mich!) trotzdem nicht einen Freund mehr finden, als bisher. Twitter bleibt Echtzeit, ungeschminkt und eben so, wie sie passiert. In Text, Bild (gif oder Video) oder per Periscope sogar im Live-Stream-Video.
Und Facebook? Facebook ist Show, der Wunsch, zu sein, was man nicht ist, aber man sich eben hinretuschieren kann. Happy-Peppy, always-sunshine, pickelfreie perfekte Haut, geiler Busen, etc. und immer an den schönsten Orten der Welt – oder zumindest der erste (nein, bist DU NICHT!), der einmalig (nein, auch das nicht) den hammergeilsten Witz/Bild/Spruch/Video/sonstwas (auch nicht mal annähernd!) teilt und so seine ganzen achthundertzwölf Kumpels zu ähnlichem Rudelverhalten zwingt…

Statt dessen sollte Twitter lieber bei den Punkten bleiben, die es aktuell einmalig machen: weltweite Verfügbarkeit, keinerlei Eintrittsbarrieren, Ton, Text, Bild und Video in Echtzeit mit Tools, die so einfach zu bedienen sind, wie ein Buch aufzuschlagen. Keine Zensur (sofern nicht staatlich verordnet oder gleich noch durchgesetzt). Gebt von mir aus den Werbetreibern und promoted tweets eine Kachel, die mehr als 140 Zeichen kann – sofern nicht alle eingeblendet werden. Oder, und der Vorschlag war der Hammer:

https://twitter.com/blattella/status/685107236570554368

blattella Tweet Zukunft Twitter
blattella Tweet Zukunft Twitter

 

Wie auch immer: der aktuelle Aktienkurs, der nicht unbedingt zu meiner Freude, einen absoluten Tiefststand aufweist, belegt, dass die Börse Twitter mittlerweile langsam aber sicher abschreibt – war für ein börsennotiertes Unternehmen (als hätte es sein müssen!) unweigerlich zum Tod durch Liquidierung führen wird. Und wenn Dorsey nicht bald ein „besseres“ Geschäftsmodell einfällt (oder er endlich jemand ran lässt, der 24/7 für Twitter da ist und das Unternehmen zur Abwechslung auch mal versteht!) werden wir alle den Untergang von Twitter noch in diesem Jahr miterleben… die spannende und traurige Frage wird dann nur sein: Google oder Microsoft, wer wird die Reste filetieren und zu Grabe tragen?

Lego Mindstorms – endlich wirklich mal was für den erwachsenen Legobastler!

Wie hört sich das an? Eine Box Lego, mit der Mann auch was anfangen kann. Sechs Figuren, viele Anleitungen für weitere Spielereien im Internet – und, oh Technikherz, halte Dich im Zaum: mit einem Kernstück, welches sich per USB oder Bluetooth problemlos per Software vom PC aus programmieren lässt? Ja? ist was, oder? Schade nur, dass die Mindstroms-Box nach wie vor mit 330€ unglaublich teuer ist!

erstes Modell, gemäß beiliegender Anleitung: TRACK3R
erstes Modell, gemäß beiliegender Anleitung: TRACK3R

Der Reihe nach: Mindstorms liegt nun in der dritten Variante vor. EV3 heißt die programmierbare Box, die jeweils vier Anschlüsse oben und unten mitbringt, und so die sich in der Mindstorms-Box beinhalteten Sensoren und Motoren per Befehl(kette) steuern kann. Davor kommt aber der typische Lego-Spaß: das basteln der jeweiligen Figur.
Standardmäßig lassen sich sechs „Roboter“ aus der Box bauen, ohne weitere Zukäufe. Aber, da es weitere Sensoren und tolle Anleitungen aus dem Netz oder auch auf YouTube gibt, ist der nächste Kauf nur eine Frage der Zeit. Leider lässt sich Lego die Box richtig teuer bezahlen, rechnet mal mindestens 330 Euro ein. Aber immerhin: ich schleiche seit mindestens zwei Jahren immer im Kaufhaus oder eben auch bei Lego selbst um die Box, da waren die Preise noch jenseits der 350 Euro…

Das schöne ist, dass der EV3-Stein bei jeder Figur „formschön“ eingebaut und mit Motoren und Sensoren verkabelt wird. Dann gilt es, die Lego-EV3-eigene Programmiersprache zu erlernen. Legos Dokumentation hierzu ist erschöpfend gering, um wirklich professionellen Unsinn mit den Modellen zu machen. Auch im Web wurde ich, bis auf eine Buchempfehlung bei amazon, nicht wirklich fündig (bisher) – das Buche werde ich mir hierzu mal im Detail ansehen.

Was sich jetzt so leihenhaft anhört, hat aber einen sehr ernsten Hintergrund. Spielerisch Kinder zum basteln und programmieren anregen. Eine wirklich gute Idee!

Allerdings, gleich zur Vorwarnung: „quick wins“ sind nicht zu erwarten. Das erste Modell, welches noch mit der mitgelieferten Anleitung zu bauen ist, hat mich gute 2,5 Stunden Zeit gekostet, bis es fertig war (und ich dann feststellen musste, dass ich das Teil gar nicht bauen wollte!). Alle weiteren Modelle werden nach PC-/Mac-App-Anleitung gebaut, was ich unglaublich unpraktisch finde, immer mit einem Laptop nebendran. Vor allem, wenn das Display zu klein ist, lässt die Anwendung einen (trotz vorhandenen Zoom-Möglichkeiten) nicht alles Notwendige auf dem Monitor sehen.
Alternative 2: Ausdruck der Anleitungen. Bevorzugt vierfarbig, zwischen 60 und 120 Seiten. JE FIGUR! Ich habe hier also gute 500 Seiten aus dem Drucker gejagt – und habe mittlerweile Figur frei fertig…

Modell 3: R3PTAR, die Schlange
Modell 3: R3PTAR, die Schlange

Die Programmiersprache stellt Euch so wie VirtualBasic vor: eine Aneinanderreihung von Blöcken, die Befehle (mit individuell einstellbaren Parametern) und Schleifen sowie weiteren Befehlsketten per Drag’n’Drop mit der Maus zusammenfassen und verknüpfen lassen. Raus kommt dabei, ganz primitiv: Wenn der IR-Sensor eine Annäherung unter 10 cm registriert, den Motor mit 100% Leistung drei Umdrehungen rückwärts fahren lassen.
Und dank Schleifen und Abhängigkeiten lässt sich da ganz schön was „drehen“…

Screenshot PC-Anwendung, Programmierung
Screenshot PC-Anwendung, Programmierung

 

Ich fasse zusammen:
CONS: mangelhafte und fehlende Dokumentation über den ersten Roboter hinaus, keine Doku zu Programmier“sprache“, bei mir fehlen in Summe sechs Teile, zwei davon verhinderten Fertigstellung eines Roboters. Erwachsene Finger müssen sich ab und an an die enge und filigrane Bauerei anpassen.
Achtung: Spielspaß lässt einen die Zeit vergessen! Und, größtes Con: der HAMMERPREIS!

Pros: ab zehn Jahre geeigneter Bastelspaß mit Anreiz, durch Programmierung den Roboter individuell zu gestalten. Spaß auf für Erwachsene, die sich dafür begeistern können! Aus der Box raus, sechs unterschiedliche Modelle baubar. Viele Anleitungen für weitere Modelle und spannende Projekte im Netz – und auch auf YouTube.

Steve: Nerdiger Legospaß für lange Stunden. Lange Stunden auch, wenn man auf den Drucker und die nächste Anleitung wartet. Für den Preis hätte ich von Lego die kompletten Anleitungen auf Papier erwartet. Und auch eine umfassende Dokumentation zur Programmiersprache. Aber der Spaß am Basteln überwiegt. Wirklich rafiniert, was aus den Einzelteilen in knapp vier Stunden Arbeit werden kann – und was Motor und Sensor dann so anstellen können. Empfehlung für den großen Geldbeutel!

Mal wieder BETRUGSWARNUNG!: kaddz.com/attrackting AG (Schweiz) ist nicht seriös!

UPDATE OKTOBER 2019: DIE attrackting AG ist mittlerweile pleite und kaddz.com wird nun von der Suchmich GmbH weiter geführt. Hierzu gibt es einen neuen Blogartikel nebst PodCast, der die Details dazu erklärt. Also: Betrugswarnung aufgehoben, mit der Suchmich GmbH ist kaddz.com nun unter neuem Management!

ALTER ARTIKEL, ZU DER ZEIT VOR ÜBERNAHME DURCH DIE SUCHMICH, WAS VIELLEICHT AUCH DIE PLEITE DER ATTRACKTING AG ERKLÄREN KÖNNTE…:

Auf der Suche nach einem GPS-Tracker für Katzen landet man ganz schnell bei der Bieler (Schweiz) Firma kaddz, bzw. bei der dahinter stehenden attrackting AG. Die Bestellung des Halsbandes, wenn zu meiner Zeit (07.11.2015) auch noch mit Wartezeit bis mindestens Mitte Dezember 2015 verbunden, lief noch relativ unproblematisch. Auch war mit zwei Klicks über PayPal bezahlt (Gott sei dank). Als ich aber zwei Tage später per email die Stornierung der Bestellung bekannt gab, ging das (vorsichtig gesprochene) „Chaos“ los…

Am Tag darauf, nun der 10.11.2015, bestätigte mir Frau Beatrice Däubner per email, dass meine Bestellung storniert wurde. Meine Bitte, den Betrag an mein PayPal-Konto zurück zu überweisen, wurde mit keiner Silbe erwähnt. Ich hätte es wissen müssen…
Am 12.11. hakte ich nochmals konkret bei Frau Däubner nach, wann PayPal denn den Betrag wieder bei mir anzeigen würde. Da hieß es noch, dass der Vorgesetzte, Herrn Salvato, am nächsten Tag die Stornierung von ihr übergeben bekommen wird – und, dank Durchlauf der Buchhaltung mit einer bis eineinhalb Wochen zu rechnen ist… Noch vertraute ich auf die Pünktlichkeit des „Schweizer Uhrwerkes“…

Am 02.12.2015 fragte ich erneut, freundlich und höflich, nach dem Stand der Rückbuchung. Frau Däubner schrieb später zurück:

(…)haben Sie vielen Dank für die Rückmeldung. Ich habe es nachkontrolliert. Die Rücküberweisung wurde vorgenommen und sollte spätestens Anfang nächster Woche auf Ihrem PayPal-Konto sein.

Am 08.12. war es dann vorbei mit meiner Geduld. Frist gesetzt bist Freitag und gleich mit PayPal Käuferschutz gedroht. Darauf schrieb Frau Däubner am selben Tag:

Es liegt leider an unserem PayPal Zugang.
Bitte geben Sie mir Ihre IBAN-Nummer an, dann werden wir dies auf Ihr Bankkonto rücküberweisen.

Nach Austausch der BIC und IBAN und der Rückantwort von Frau Däubner, es heute noch (ja, immer noch der 08.12.2015) an ihren Vorgesetzten weiter zu geben, platze mir am 17.12. der Kragen und ich bemühte den Käuferschutz. Unnötig zu erwähnen, dass keiner von kaddz es für nötig empfand, auf meinen eingereichten Fall auch nur zu reagieren. Immerhin: seit dem 29.12. ist der komplette Betrag in Sicherheit, nämlich wieder bei mir.

 

Da ich niemanden kenne (auch wenn wir auf Twitter schon über die Zufriedenheit von kaddz diskutiert hatten, wobei ich als unzufriedener Besteller da nicht weiter helfen konnte), der kaddz bestellt UND auch erhalten hat – ich für meinen Teil möchte hier im Internet ganz offiziell warnen vor der kaddz.com-Seite und der attrackting AG aus Biel (Schweiz). Die Geschäftsgebaren des/der Unternehmen(s) ist/sind meiner Meinung nach einem eher sehr instabilen und absolut unseriösem Unternehmen  zuzurechnen, welches sich an jeden Franken klammern muss – wer weiß, wie die Finanzlage aussieht (könnte Google wohl beantworten, war es mir aber nicht wert).

Auch wenn es Auslieferungen des Produktes kaddz gegeben haben sollte – ich glaube nicht, dass man im Gewährleistungs- und/oder Garantiefall mit viel „Nächstenliebe“ aus Biel rechnen sollte – so wie sich das Unternehmen mir gegenüber bei einer Stornierung verhalten hat!

Daher, nicht vergessen: wer über PayPal bezahlt, kann DREI MONATE nach Start der Zahlung per Käuferschutz sein Geld zurück verlangen, sollte das „Unternehmen“, dass meiner Meinung nach nur aus Frau Däubner und netten Geschichten über Buchhaltung und Vorgesetzten besteht, sich auf „taub“ oder die „dauert noch ein paar Wochen“ stellt. Nicht fackelt, sofort Fakten schaffen. Klare Frist setzen, dann sofort über PayPal oder Kreditkarte den Betrag zurück buchen lassen!

Also: Vorsicht, Ihr Katzen-GPS-Halsband-Besteller! NICHT BEI KADDZ.COM!
Oder: gibt es jemand, der ähnliche oder sogar positive Erfahrungen gemacht hat (und bitte keine Fake-Replies aus der Firmenkantine, ja?), ein kaddz besitzt und sagen kann, wie und ob es läuft – oder sogar schon eine Produkt-Reklamation erfolgreich umgesetzt hat? Man lernt ja gerne dazu, daher bitte einen Kommentar hinterlassen! Danke!

2015 im Rückblick

Danke an Euch alle, die die Steigerung, die Besuche und das Interesse mitgemacht/mitgebracht haben!!! Das war 2015 im Schnellüberblick:

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Ein New York City U-Bahnzug fasst 1.200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 7.800 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 7 Fahrten nötig.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Im Kino gesehen? Im TV erhascht? Entourage als Serien-DVD-Box und der Film auf DVD…

Acht Staffeln, die sich um das Leben des aufstrebenden und ein wenig eigenwilligen Schauspieler Vince Chase und seine Freunde, die dauerhafte Entourage drehen. Ein bissiger Manager, eine Maschinerie Namens Hollywood: Fertig ist der Plot. Mit allen Widrigkeiten – und Freunden, die mal mehr, mal weniger hilfreich ihrem Sponsoren zur Seite oder auch mal im Weg stehen. Und eine toller Darstellerliste mit bissigem und zynischem Humor…

Worum geht es genau? Vince hat seine besten Freunde aus seiner New Yorker Zeit um sich gescharrt auf dem Weg zum Erfolg und ist nun in Hollywood. Da er als neue gefeierte Größe überall erkannt wird, steht im Tür und Tor (und Groupies) jederzeit offen. Sein Agent tut das Nötigste um ihn weiter zu pushen und die Welle des Erfolges nicht abebben zu lassen, während sein bester Freund E und zugleich sein Agent die eigenwilligen Launen und Marotten des Stars mit seinem Agent „ausdiskutieren“ darf…
Dann kommt noch sein (Halb-)Bruder, ein ehemaliger bekannter erfolgreicher und mittlerweile vollkommen abgestürzter Schauspieler (Stichwort: Melrose Place) hinzu, der definitiv in die Kategorie „tue immer das Gegenteil dessen, was er Dir rät!“ fällt hinzu – auf den Vinnie aber leider auch viel zu oft hört.

Damit ist klar: die Wirrungen in und um den Star sind weitläufig und halten acht Staffeln bei Laune. Nebenbei brilliert sein wirklicher Agent, Ari Gold, mit seinen Hochs und Tiefs, quer durch die Serie. Die, kleiner Spoiler, am Ende der achten Staffel an sich mit einem obligatorischem Happy End endet… aber eben einfach zu offen oder zu abrupt oder zu früh endet – auf jeden Fall hat ein Film dieses Jahr, den Serie an sich nun endlich beendet.

In Deutschland erntete der Film in erster Linie massig Kritik: die meisten der Hauptdarsteller wurden bei den Synchronstimmen absolut fehlbesetzt, was viele Fans der Serie den Weg ins Kino vermeiden ließ. Entsprechend schlecht waren binnen kürzester Zeit die Besuchszahlen – und schwupps, so schnell er da war, so schnell war er wieder weg. Aber ein Fan (oder einer, der es werden möchte!) lässt sich nicht vergraulen: gibt es doch im Onlinehandel mittlerweile zu einem Spotpreis die Komplettbox aller Staffeln – und mittlerweile auch den Film. Vorteil an beiden: die englische Tonspur um der absolut unfähigen deutschen Produktion mehr als nur den ausgestreckten Mittelfinger entgegen zu halten – auch wenn die durch den Kauf leider trotzdem (aber eben nur ein Mal) mit verdient. Dilettanten sterben leider immer zu langsam…

Wer also noch ein Serienhighlight (inkl. Film bitte, Ende muss sein!) für die Feiertage sucht, Prime-Mitglied ist, um die Lieferung noch vor Weihnachten zu bekommen (oder sie eben klassisch vor Ort kaufen möchte): legt los! Die Starliste ist gigantisch! Die Story witzig und durchgehend eine Mischung aus jugendlichem Wahnsinn und Witz pur. Ein bisschen Ironie auf Hollywood ist auch immer mit dabei!

Und der Vorteil: während man, zwar mit Happy End aber eben auch ausreichend Fragezeichen, am Ende der Serie in den Abspann schaut, kann man direkt zum Film übergehen und (vielleicht auch nur vorübergehend) das Ende der Serie im Spielfilmformat erleben… ich finde ja, dass das Ende davon auch noch ein paar Fragezeichen und vielleicht eine Staffel 9 und 10 ermöglicht – aber realistisch gesehen, war es das dann wohl… wirklich…

Wir werden sehen… 😉

 

UPDATE, neues Video: Der ultimative Vergleich: Saugroboter vs. Saugroboter vs. Kombiroboter… and the Winner is…!

ACHTUNG: UPDATE!
Ich habe es für Euch möglich gemacht, die Sensorleiste des Moneual sichtbar zu machen. Hierzu gibt es in dieser aktualisierten Blogpost-Variante nun ein neu eingebettetes Video! Damit sind nun sowohl vom Neato die Laser- als auch vom Moneual die Sensorenabtastung für Euch sichtbar! Viel Spaß beim zu sehen!

Was passiert, wenn man einen iRobot Roomba 780 (heute immer noch genau so teuer, wie vor 1,5 Jahren, als ich ihn als Topmodell gekauft habe) gegen einen Moneual ME770 (aufstrebender chinesischer Hersteller, den man kennen sollte!)  Saug-Wischroboter und diesen gegen einen Neato D85 (endlich als Eigenmarke, ohne den Vorwerk-Preisaufschlag on top!) antreten lässt? Ganz klar, es gibt Verlierer. Es gibt Gewinner. Und es gibt eine… nicht ganz klare Ernennung eines Siegers. Aber, seht und hört selbst.

Ja, wirklich! Sehet und höret (lass mich so kurz vor dem Fest doch auch mal poetisch oder so ein Dings davon sein!)! Ich habe alle drei mal bei Ihrer Arbeit gefilmt, damit Ihr sehen könnt, wie die Modelle sich so verhalten… also, nehmt Euch „schnell“ die Zeit (22 Minuten) – FILM AB! (sorry, irgendetwas defektes in der Kamera hat den Ton komplett verzerrt, bitte durchhalten!):

Hier nochmals der Vergleich in der Kurzzusammenfassung:

Hersteller

iRobot
Roomba 780
Neato
D85

Moneual
ME770

NavigationZufall/“Chaos“Laser-Abtastung RaumLaserauge Decke
Preisca. 500 €480-530 €500-550€
BesonderheitenNavigationshilfe „Lighthouse“ für Raumbegrenzung,
altes Bürstenset mit Borstenbürste,
Topmodell mittlerweile 800-Serie
Kombibürste für Boden und Teppich, für Tier- und Langhaar optimal, Bürste nutzt fast komplette Breite des Roboters, dank D-Form beste EckenreinigungKombibürste für Boden und Teppich, für Tier- und Langhaar optimal, kann Saugen und/oder wischen
LautstärkeLautSehr lautUnglaublich leise, schon im Saugmodus
ReinigungsleistungSo lange die Bürste nicht durch Haare oder Flusen verunreinigt wird, gutSehr gut. Leichte Verunreinigung schränken Leistung nicht einÜberraschend gut im Saugmodus, Microfasertuch für Wischleistung gut
LieferumfangRoboter, 2x Lighthouse, Fernbedienung, LadestationRoboter, Ersatzfilter, Bodenbürste, LadestationRoboter, Fernbedienung, Ladestation, Wischeinheit, 2x Microfasertücher
ProgrammeSpot-Reinigung, ReinigungSpot-Reinigung, ReinigungSaugen, Wischen, Hybrid (Saugen&Wischen), unter Möbel, Doppelt, Ecken
Roboter-ReinigungZeitaufwendigSchnellSchnell
RaumreinigungGefühlt: ewigUnglaublich schnellSaugen: schnell, wischen: bis Akku leer (1-2h)
TesturteilPlatz dreiPlatz 1: SaugenPlatz 1:
Saugen und Wischen

Es ist mir wirklich nicht leicht gefallen… Klar war nur: dadurch, dass der Roomba keine Plastik-Lamellenbürste sondern eine „alte“ Borstenbürste hat, per Zufall durch den Raum navigiert und eben auch heute noch schweineteuer ist: ist er Verlierer des Tests. Aber: er ist auch 1,5 Jahre alt. Aber: das Modell hat Power. Kaum ein Hindernis, welches er nicht bezwingt. Und wer keine „Flauscheteppiche“ oder Haustiere hat, wird an dem Gerät seine Freude haben.

Andererseits kann man mit den 500 Euro für dieses Gerät bereits einen der beiden anderen Roboter erwerben. Und hier ist mein Gewinner… BEIDE!
So leid es mir tut, es gibt keinen Platz zwei!

Bei dem Neato schlägt mein Nerd-Herz höher, wenn man ihm, trotz der unglaublichen Lautstärke, die sich dann aber eben auch in wahnsinniger Saugleistung wiederspiegelt, bei der Arbeit zu sieht: er tastet den Raum ab, fährt die Konturen ab, dann dreht er eine Roboterbreite nach innen und fährt in perfekten, immer kleiner werdenden Bahnen, den Raum ab, bis er fertig ist – dann ab in den nächsten. Und zum Schluss findet er seine Ladestation wieder bzw. den Punkt, an dem man ihn hat starten lassen. Gigantisch gut, für mich technisch das modernste Gerät und subjektiv gesprochen, dank der breiten Bürste, die beste Saugleistung!
Und ja, er lasert sich wirklich ständig durch den Raum:

Bei dem Moneual, eine Empfehlung für ein anderes Modell, welches ich zurück geschickt hatte, war ich erst misstrauisch. Man hört immer, dass Kombi-Roboter weder richtig saugen und noch weniger gut putzen. Aber: totale Überraschung: super Preis-Leistung, super Design, super Technik. Das Gerät ist der leiseste Saugroboter, den ich kenne! Und das nicht zu Lasten der Saugleistung! Allerdings hat er, um das zu realisieren, auch den kleinsten Staubfangbehälter aller Modelle. Und auch die Wischleistung: Modul schnell installiert, sowohl im Kombimodus als auch im Wischmodus super Ergebnisse. Mich stört nur, dass er trotz des Laserauges, mit dem er sich an der Decke oder laut Hersteller auch an „markanten Punkten im Raum“ (also an der Wand) orientieren kann, nicht an die Orientierung des Neato ran kommt…

UPDATE: Hier das neue Moneual-Video mit den sichtbaren Sensoren:

Daher versteht Ihr vielleicht, wieso es mir so schwer gefallen ist, wirklich einen ersten, zweiten und dritten Platz zu vergeben: Eigentlich ist der Neato meine Nummer eins. Technik top, super Leistung, fairer Preis – aber sehr laut. Aber der Moneual kann neben saugen auch ordentlich wischen und ist unfassbar leise und technisch auch auf dem neuesten Stand… und der Roomba braucht zwar lange, ist immer noch unverschämt teuer aber macht den Raum (nur leider nicht die Ecken) auch zuverlässig (wenn eben auch „langwierig“) sauber… wenn auch mit einem völlig veralteten und laut Kundendienst nicht auf das neue Lamellensystem upgrade-bare Borstenbürsten-System.
Müsste ich die neuen Roboter der 800-Serie, die mit einem modernen und leicht(er) zu reinigendem Doppel-Lamellen-System als Bürste kommen, bewerten, würden sie trotzdem von mir für die Unverschämtheit von Preispolitik nur den dritten Platz erhalten.

Versuchen wir es mal anders:
Subjektive Nerd-Top 3: 1. Neato, 2. Moneual, 3. iRobot
Saugleistung Top 3: 1. Neato und iRobot und Moneual (Abzug wegen dem kleinen Auffangbehälter)
Preis-Leistung Top 3: 1. Moneual, 2. Neato, 3. iRobot

Oder anders gesagt:
Ihr wollt einen Saugroboter, der von alleine in der Lage ist, mehrere Räume zu reinigen und Hindernisse zu umfahren: Neato.
Ihr wollt einen Roboter, der Saugen, Wischen oder beides gleichzeitig kann – auch in mehreren Räumen: Moneual.
Ihr wollt einen Hersteller, der zu den Pionieren gehört, sich das aber auch entsprechend bezahlen lässt: iRobot.
Noch genauer kann ich Euch die Hersteller nicht ans Herz legen. Damit viel Spaß bei den Einkaufsplanungen für das bevorstehende Fest.

Und wer noch mehr Übersicht und weitere Hersteller – oder einen Fensterputzsauger oder Dachrinnenreiniger suchen sollte – : hier klicken.

Der ultimative Vergleich: Saugroboter vs. Saugroboter vs. Kombiroboter… and the Winner is…!

Was passiert, wenn man einen iRobot Roomba 780 (heute immer noch genau so teuer, wie vor 1,5 Jahren, als ich ihn als Topmodell gekauft habe) gegen einen Moneual ME770 (aufstrebender chinesischer Hersteller, den man kennen sollte!)  Saug-Wischroboter und diesen gegen einen Neato D85 (endlich als Eigenmarke, ohne den Vorwerk-Preisaufschlag on top!) antreten lässt? Ganz klar, es gibt Verlierer. Es gibt Gewinner. Und es gibt eine… nicht ganz klare Ernennung eines Siegers. Aber, seht und hört selbst.

Ja, wirklich! Sehet und höret (lass mich so kurz vor dem Fest doch auch mal poetisch oder so ein Dings davon sein!)! Ich habe alle drei mal bei Ihrer Arbeit gefilmt, damit Ihr sehen könnt, wie die Modelle sich so verhalten… also, nehmt Euch „schnell“ die Zeit (22 Minuten) – FILM AB! (sorry, irgendetwas defektes in der Kamera hat den Ton komplett verzerrt, bitte durchhalten!):

Hier nochmals der Vergleich in der Kurzzusammenfassung:

Hersteller

iRobot
Roomba 780
Neato
D85

Moneual
ME770

NavigationZufall/“Chaos“Laser-Abtastung RaumLaserauge Decke
Preisca. 500 €480-530 €500-550€
BesonderheitenNavigationshilfe „Lighthouse“ für Raumbegrenzung,
altes Bürstenset mit Borstenbürste,
Topmodell mittlerweile 800-Serie
Kombibürste für Boden und Teppich, für Tier- und Langhaar optimal, Bürste nutzt fast komplette Breite des Roboters, dank D-Form beste EckenreinigungKombibürste für Boden und Teppich, für Tier- und Langhaar optimal, kann Saugen und/oder wischen
LautstärkeLautSehr lautUnglaublich leise, schon im Saugmodus
ReinigungsleistungSo lange die Bürste nicht durch Haare oder Flusen verunreinigt wird, gutSehr gut. Leichte Verunreinigung schränken Leistung nicht einÜberraschend gut im Saugmodus, Microfasertuch für Wischleistung gut
LieferumfangRoboter, 2x Lighthouse, Fernbedienung, LadestationRoboter, Ersatzfilter, Bodenbürste, LadestationRoboter, Fernbedienung, Ladestation, Wischeinheit, 2x Microfasertücher
ProgrammeSpot-Reinigung, ReinigungSpot-Reinigung, ReinigungSaugen, Wischen, Hybrid (Saugen&Wischen), unter Möbel, Doppelt, Ecken
Roboter-ReinigungZeitaufwendigSchnellSchnell
RaumreinigungGefühlt: ewigUnglaublich schnellSaugen: schnell, wischen: bis Akku leer (1-2h)
TesturteilPlatz dreiPlatz 1: SaugenPlatz 1:
Saugen und Wischen

Es ist mir wirklich nicht leicht gefallen… Klar war nur: dadurch, dass der Roomba keine Plastik-Lamellenbürste sondern eine „alte“ Borstenbürste hat, per Zufall durch den Raum navigiert und eben auch heute noch schweineteuer ist: ist er Verlierer des Tests. Aber: er ist auch 1,5 Jahre alt. Aber: das Modell hat Power. Kaum ein Hindernis, welches er nicht bezwingt. Und wer keine „Flauscheteppiche“ oder Haustiere hat, wird an dem Gerät seine Freude haben.

Andererseits kann man mit den 500 Euro für dieses Gerät bereits einen der beiden anderen Roboter erwerben. Und hier ist mein Gewinner… BEIDE!
So leid es mir tut, es gibt keinen Platz zwei!

Bei dem Neato schlägt mein Nerd-Herz höher, wenn man ihm, trotz der unglaublichen Lautstärke, die sich dann aber eben auch in wahnsinniger Saugleistung wiederspiegelt, bei der Arbeit zu sieht: er tastet den Raum ab, fährt die Konturen ab, dann dreht er eine Roboterbreite nach innen und fährt in perfekten, immer kleiner werdenden Bahnen, den Raum ab, bis er fertig ist – dann ab in den nächsten. Und zum Schluss findet er seine Ladestation wieder bzw. den Punkt, an dem man ihn hat starten lassen. Gigantisch gut, für mich technisch das modernste Gerät und subjektiv gesprochen, dank der breiten Bürste, die beste Saugleistung!
Und ja, er lasert sich wirklich ständig durch den Raum:

Bei dem Moneual, eine Empfehlung für ein anderes Modell, welches ich zurück geschickt hatte, war ich erst misstrauisch. Man hört immer, dass Kombi-Roboter weder richtig saugen und noch weniger gut putzen. Aber: totale Überraschung: super Preis-Leistung, super Design, super Technik. Das Gerät ist der leiseste Saugroboter, den ich kenne! Und das nicht zu Lasten der Saugleistung! Allerdings hat er, um das zu realisieren, auch den kleinsten Staubfangbehälter aller Modelle. Und auch die Wischleistung: Modul schnell installiert, sowohl im Kombimodus als auch im Wischmodus super Ergebnisse. Mich stört nur, dass er trotz des Laserauges, mit dem er sich an der Decke oder laut Hersteller auch an „markanten Punkten im Raum“ (also an der Wand) orientieren kann, nicht an die Orientierung des Neato ran kommt…

Daher versteht Ihr vielleicht, wieso es mir so schwer gefallen ist, wirklich einen ersten, zweiten und dritten Platz zu vergeben: Eigentlich ist der Neato meine Nummer eins. Technik top, super Leistung, fairer Preis – aber sehr laut. Aber der Moneual kann neben saugen auch ordentlich wischen und ist unfassbar leise und technisch auch auf dem neuesten Stand… und der Roomba braucht zwar lange, ist immer noch unverschämt teuer aber macht den Raum (nur leider nicht die Ecken) auch zuverlässig (wenn eben auch „langwierig“) sauber… wenn auch mit einem völlig veralteten und laut Kundendienst nicht auf das neue Lamellensystem upgrade-bare Borstenbürsten-System.
Müsste ich die neuen Roboter der 800-Serie, die mit einem modernen und leicht(er) zu reinigendem Doppel-Lamellen-System als Bürste kommen, bewerten, würden sie trotzdem von mir für die Unverschämtheit von Preispolitik nur den dritten Platz erhalten.

Versuchen wir es mal anders:
Subjektive Nerd-Top 3: 1. Neato, 2. Moneual, 3. iRobot
Saugleistung Top 3: 1. Neato und iRobot und Moneual (Abzug wegen dem kleinen Auffangbehälter)
Preis-Leistung Top 3: 1. Moneual, 2. Neato, 3. iRobot

Oder anders gesagt:
Ihr wollt einen Saugroboter, der von alleine in der Lage ist, mehrere Räume zu reinigen und Hindernisse zu umfahren: Neato.
Ihr wollt einen Roboter, der Saugen, Wischen oder beides gleichzeitig kann – auch in mehreren Räumen: Moneual.
Ihr wollt einen Hersteller, der zu den Pionieren gehört, sich das aber auch entsprechend bezahlen lässt: iRobot.
Noch genauer kann ich Euch die Hersteller nicht ans Herz legen. Damit viel Spaß bei den Einkaufsplanungen für das bevorstehende Fest.

Und wer noch mehr Übersicht und weitere Hersteller – oder einen Fensterputzsauger oder Dachrinnenreiniger suchen sollte – : hier klicken.

CyberMonday macht es möglich: 10 Tage Dauertest NVidia Shield Spielekonsole

Ja, doch, der Black Friday und der CyberMonday, wenn auch in letzter Zeit eher in Verruf geraten, schafft es noch, die kleinen Schnäppchen-Perlen zu produzieren. Wie in meinem Fall, die von NVidia aus der Shield-Serie. Und zwar nicht das Tablet (oder das neue Konzept-Handy) – nein, die Spielekonsole Shield. Preisreduziert – und dann noch mit der kostenlos drauf gelegten Fernbedienung. Da musste ich zuschlagen – auch wenn ich mit Geduld auf die zweite Tranche nachmittags warten musste, da ich morgens zu langsam war… dafür war die Lieferung schneller als angekündigt, das ist doch schon mal was!

159,99 €. Shield. Spielecontroller. Fernbedienung. Versandkostenfrei. 16GB Speicher, AndroidTV als Betriebssystem. Sämtliche Kabel inklusive (ja, auch HDMI!).
Kompletter Zugriff auf GooglePlay, Music, Video.

Was den Vorteil hat, dass man jedes (allerdings muss es zu Fernbedienung und/oder Controller kompatibel sein!) Spiel, dass man jemals gekauft hat, eben auch auf der Shield zocken kann (wie gesagt, wenn es kompatibel ist!). Genauso mit Filmen, Musik und Serien. Klick – und ab geht es. Zusätzlich bringt die Shield noch einen „Chromecast“ mit, kann also Musik und Videos von Handy, Tablet und PC (aus dem Chrome-Browser heraus) abspielen.

Das sind also die Rahmendaten. Zocken. Kucken. Streamen. Und, ja: Netflix ist als App bereits vorinstalliert.

Nach dem Auspacken geht es nach dem Anmelden bei Google sofort mit den Updates los: 750MB für Android, dann noch ein paar vorinstallierte NVidia-Apps. Und schon geht der Spaß los.

Klar liegt der Vergleich nun mit Amazons fireTV nahe (den ich auch nicht hergeben möchte!). Auch hier, eine Box, Streaming (Netflix als App, sonst nur von den eigenen fire-Tablets aus), eine Fernbedienung mit Spracheingabe und ein optionaler Controller. Allerdings hat die Shield, neben dem kleinen Detail, dass auch der Controller Spracheingabe beherrscht, einen klaren Vorteil: die wesentlich knackigere Hardware!

Es ist eine Konsole, die auf Grafik ausgelegt ist. NVidia bringt eine eigene App mit, die sich für knapp 10 Euro im Monat zubuchen lässt, damit kann man als „Flat“ einen Teil bekannter PC-Spiele auch auf der Box zocken (nagelt mich mit den Details nicht fest, ich habe die App bisher nicht weiter ausprobiert – Details folgen also noch!). Und dafür braucht die kleine Kiste, mit dem futuristischem Design und der „grünen Kante“ an der Oberseite – Power. Richtig Power. Und damit geht sie eben deutlich in eine andere Richtung als amazon, die auf dem Gerät ohne „fachlichen Eingriff“ nur ihr eigenes aber auf seine Weise passendes Ökosystem anwenden.

Also: nicht mit amazon vergleichen. Die Shield ist so viel mehr – auch wenn ich diesen Komplex dank fehlender Zocker-Gene (Asphalt 8 ist schon für Schweißausbrüche gut bei mir, im Level 1!) eben noch (!) nicht getestet habe.

Aber was ich ausprobiert habe, zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht: Kinderleichte Bedienung (Android eben), super schnell, super gute Grafik bei den Android Apps, Spracheingabe, Zugriff auf die GooglePlay-Apps. Sehr gelungen und übersichtlich. Die „Empfehlungen“-Leiste, erst ein „HÄ?“-Moment, mittlerweile eher die Komando-Zentrale für Unterhaltung, Spiel, Spaß und neuen YouTube-Angeboten geworden.

Einzig nervig, wobei ich nicht weiß, ob es an mir und den fehlenden Zocker-Genen liegt oder eben an einem teil-defekten Controller: er mag manchmal nicht, wenn man (notwendiger Weise!) zwei Tasten gleichzeitig drücken muss: Asphalt braucht Bremse und links-rechts-Steuerungseingabe für Schlittern… ab und an geht es gerade aus in die Wand, weil wieder beide Tasten gleichzeitig nicht „erkannt“ wurden…

Das sind meine ersten Eindrücke, die man abends mit ein „bisschen probieren“ nach zehn Tagen so gewinnen kann. Ich werde mir mal die 10-Euro-PC-Spiele-App noch genauer ansehen und kann Euch dann sicherlich noch einen Nachtrag zu diesem Blogpost schreiben. Also… schreibt mir in den Kommentaren, was Ihr noch wissen wollt…!

Stay tuned!

Neuer Saugrobotor gefällig? Es muss nicht Roomba oder Dyson sein…

Klar – man hört Saugrobotor und denkt zuerst an iRobot und Roomba. Oder den neuen Dyson, der gerade dabei ist, endlich auf den Markt zu kommen. Und klar, was liegt kurz vor Weihnachten näher, als über ein bisschen Hausautomatisierung nach zu denken, so ein kleines bisschen Luxus im Privatleben für mehr Komfort und auch mehr Zeit. Und da mittlerweile fast jeder Hersteller sein eigenes Modell auf den Markt gebracht hat (Vileda, Vorwerk, etc.) ist die Auswahl groß und schwer. Noch dazu ist für alle Preisklassen was dabei – und es ist gar nicht so leicht, ein passendes Modell zu finden…

Dann geht auch jeder noch seine eigene technische Schiene: Dysons erster wird per Kamera den Raum und die Hindernisse wirklich sehen können (so zumindest die bisherigen Aussagen). Roomba hat ein neues Topmodell bei dem, wenn auch der „Umrechnungskurs“ eher einer zusätzlichen Gewinnspanne ähnelt, auch eine Kamera und, wie bei Dyson, WiFi Einzug in den Saugroboter halten. Bisher hat Roomba mit dem „zufälligen Chaosmodell“, auch nach Stiftung Warentest (Themenseite 11/2015, Test 02/2015), die besten Ergebnisse erzielt – aber man muss es mögen, dass die Reinigung eines Raumes auch mal gut 90 Minuten dauern darf und kann…

Ich bin mit meinem Roomba 780 bisher sehr zufrieden – auch wenn die „Standardbürste“ mit der neuen Herausforderung „Tierhaar“ eher so gar nicht zurecht kommt. Aber er schiebt sich mit viel Power auch auf „höhere Teppichböden“ und reinigt, wenn auch mit Hilfe der nachzukaufenden „Lighthouses“, also zusätzlichen „Führungslichtern“, zuverlässig in mehreren Räumen. Schade, dass iRobot hier nicht flexibel den Zubehörmarkt erkannt hat, um eine „Bürstenumrüstung“ oder eben einfach eine passende „neue“ Bürste im Laschendesign und nicht mehr im klassischen Borsten-Bürsten-Look anzubieten.

Da hier nun drei Etagen um Reinigung bitten, war es also nahe liegend, sich um ein weiteres Modell zu kümmern. Der Dyson war, obwohl er wohl das beste Gerät auf absehbare Zeit sein dürfte, mit wohl 1.500 Euro außen vor. Der neue Roomba auch, auf Dauer gibt es einfach zu viele Punkte, die die Konkurrenz mittlerweile kann, und iRobot nicht oder nur im neuesten Topmodell zu 1.200 Euro (oder 990 Dollar!) abbildet.

wired.com hat mich mit der Leserwahl 2015 auf einen Hersteller gebracht, der mir so gar nicht bekannt war: Neato. Mir gänzlich unbekannt baut das Unternehmen seit Jahren bereits verschiedene Modellserien. Für jeden Geldbeutel und für fast jede Anwendung das passende dabei. Auch ein WiFi-Modell haben sie im Angebot, wobei ich nicht verstehe, wieso ich, wenn ich nicht zu Hause bin, mit der App den Saugi vorwärts, rechts und links steuern möchte. Und Reinigung starten? Dafür gibt es täglich individuell einstellbare Programme. Also… auch wenn das Modell mit um die 700 Euro – erst recht wegen der Laserabtastung(!) realistischer bepreist ist, nichts für mich.

Ich bin bei der neuen Botvac D-Serie bzw. den kleinen Bruder der Botvac-Serie hängen geblieben. Beide haben eine Tierhaarbürste, Laserabtastung – und ein bis auf die Saugleistung (minimaler Unterschied) gleiches Profil. Also entschied ich mich für den wesentlich günstigeren „kleinen“ Bruder, den Botvac 85.
Auch sprach mich die in der Theorie vorhandene „Lokalisierung“ durch Laserabtastung an, was den Roboter nicht nach dem Zufall durch den Raum putzen lässt, sondern koordiniert in Bahnen.

Testergebnis nach zwei Tagen:
Der Roboter ist seine Kohle echt wert. Die Kombibürste ist ebenfalls sein Geld wert, top putz-saug-Leistung und mit drei Handgriffen wieder gereinigt. Das mit dem Laser klappt super – außer, man muss den Roboter „retten“, weil er sich unter dem Sofa oder auf Stuhlbeinen (Hängestühle mag er nicht so) verfangen hat. Dann wird es, vor allem, wenn man ihn weit bewegt, schwierig für ihn, wieder zu seiner Ladestation zu finden.
Aber: wenn er die Orientierung hat, düst er in sauberen nebeneinander liegenden Bahnen durch den Raum und ist in einer Rekordzeit fertig! Gereinigt, im Unterschied zu dem Roomba, der das Dachgeschoss reinigt, ist er in zwei Handgriffen: Staubbeutel leeren und Filter abklopfen – dann noch die Bürste abzupfen – fertig. Da ist der Roomba dank einer „normalen“ Bürste und dem Zick-Zack-Gefahre komplexer: Sensoren putzen, vorderes Reinigungsrad und Sensor reinigen und dann die Bürste enthaaren – das kann schon mal zwanzig Minuten dauern…

Klar, der BotVac ist ein neueres Modell – aber aus meiner Sicht, gerade was den Laser und die Orientierung angeht, ein wenig mehr durchdacht, als das iRobot-Modell. Da ich beide parallel im Einsatz habe und die Roomba nun ja schon zwei Jahre kenne, bin ich echt gespannt, wie sich der Neato so schlägt, im EG-Einsatz…

Bleibt somit nur noch die Frage, welcher Hersteller sich künftig um das erste OG kümmern darf… Stay tuned!