Der FitBit Charge HR hat endlich den Weg nach Deutschland gefunden – ein erster Test

Er ist endlich da. Nachdem Microsoft das Band zumindest schon mal in Großbritannien auf den Verkaufsstart vorbereitet, fehlt im restlichen Europa – vor allem bei amazon Deutschland, noch jede Spur davon. Leider. Aber: FitBit hat endlich das kleine neue Topgerät auf den Markt gebracht. Der FitBit Charge HR ist da.

In erster Linie ist es das, was man von FitBit kennt. Ein Tracker, der Schritte, Distanz, Treppen und Kalorien misst. Zusätzlich ist wie immer eine Uhr mit an Bord. Und der HR hat eine Besonderheit: er misst regelmäßig den Pulsschlag. Und bringt die Werte auch mit der manuell zu startenden „Sportübung“ in Verbindung. Aber auch ohne misst er regelmäßig den Puls um über den Tag verteilt einen Graphen aufzuarbeiten.

Fitbit selber gibt, trotz dauerhafter Pulsmessung, die Akkulaufzeit mit fünf Tagen an. Dazu kann ich noch nichts sagen, ich habe das Gerät erst seit Freitag.

Also, erste Erfahrung auf Basis der ersten drei Tage:
Auspacken, laden, tragen. Ganz einfach. Der Sync dank mitgeliefertem USB-Dongle und der PC-Software: völlig problemlos. Die Genauigkeit: Passt, allerdings kann auch dieser Tracker durch heftiges Armschwingen (was, gelinde gesagt, ziemlich doof wirkt, vor allem, in der Öffentlichkeit) mal schnell drei, vier Schritte mehr anzeigen, als man wirklich gegangen ist.

Störend für mich ist nur, dass der Handy-Sync mal klappt, mal nicht klappt, mal wieder nicht klappt, dann mal klappt – und meistens eben nicht klappt. Die größte Chance, dass das Gerät synct, ist: automatisch im Hintergrund. Aber… da der Sync meist startet, wenn man die App öffnen – muss man mit der Fehlermeldung zu leben lernen.

Ein Reset hat nicht wirklich geholfen, ich schiebe dieses Problem aktuell auf ein Problem mit dem Android 5.1-Update, es ist nicht die einzige App, bei der Bluetooth nicht mehr fehlerfrei funktioniert. Aber: über den PC läuft es ja problemlos…

Entgegen sämtlicher Gerüchte und Tatsachenberichte vorvergangener FitBit-Tracker habe ich bisher das Band auf der Haut gut vertragen. Das ist nämlich jetzt die Neuerung in der Serie: der eigentliche Tracker kann nicht mehr „aus“ dem Band genommen und auf Wunsch auch einfach so in der Hose getragen werden. Macht mir aber nichts, das Band liegt gut an und ist in L nicht so klein. Wenig hilfreich ist, dass auf der Lieferverpackung steht, dass XL auch online erhältlich ist (bisher nicht).

Kurz gesagt: wenn die App endlich rund läuft – zufrieden.

Ich starte das Teil jetzt mal im Langzeittest. Auf Twitter könnt Ihr von meinen Schritten- und Schlaferfolgen gerne mitlesen…

Was gestern so los war… Fitbit, Android und das NEXUS9-Folio…

Gestern ging es mal wieder rund. Nicht nur mit Geburtstag, Büro und Straßenverkehr, nein, auch die Post war (fast) gnädig in ihrer Zustellung. Somit kommen demnächst drei neue Posts auf Euch zu.

Zum einen ereilte mich das neue Fitbit Charge HR, dann kam noch das OTA (over the air) Update von Android 5.0.1 auf 5.1 für mein NEXUS6 und zum guten Schluss könnte heute das Paket mit dem Tastatur-Folio für das NEXUS9 kommen…

Ich bin gespannt – und die Posts dazu kommen auch bald…!

 

Da war also Mobilfunkmesse in Barcelona… und nun?

Anfang März. Barcelona. MWC 2015. Schon im Vorfeld war klar, dass sowohl Samsung als auch HTC das neue(este) Flaggschiff präsentieren wird. Auch waren wir gespannt, auf das, was „sonst“ noch so kommen wird/kam. Aber… was ist denn jetzt eigentlich passiert?

Klarer Fall: Vom Samsung kam das neue Topmodell, das Samsung Galaxy S6. Und, halbwegs als Überraschung noch das Galaxy Edge 6. TouchWiz soll ja angeblich auf ein Minimum zurück gefahren worden sein, was die ersten Screenshots so zeigen. Auch das Edge, welches zwar nur als „Gerücht“ im Vorfeld auftauchte, ist eine wirklich echte Innovation für den Massenmarkt. Neue Gesten, beidseitig geschwungenes Display.
Aber neben der Freude über ein „endlich Metall-Gehäuse“ darf der Apple-Nachteil nicht übersehen werden: kein SD-Kartenslot, kein wechselbarer Akku mehr. Ich bin gespannt, wie Android-User darauf reagieren werden.

Keine Überraschung hingegen von HTC: Es war klar, das neue ONE wird kommen. Als dann tauchte ja „als dummer Fehler“ im Vorfeld schon ein Werbevideo auf, welches das Gerät von allen Seiten zeigte. Es sieht aus wie der Vorgänger, nur mit kleinen Verbesserungen am Gehäuse. Auch erledigt.

Sony war noch präsent und hat ein neues Tablet vorgestellt – und einen Ausblick auf die Geräte, welche Lollipop bekommen werden, gegeben.

Auch wurden Wearables gesichtet – das spannendste allerdings kam von… Ta-Daaah!: Huawei. Und so wie es aussieht, wird es auch das teuerste werden. Schicken Design, wirklich „eine echte Uhr“ – aber eben voll digital…

Die neuen Samsung-Geräte werden wohl die Tage mit einem Preisschild versehen in den Elektromärkten auftauchen und auch HTC wird demnächst zu kaufen sein – mal kucken, wie die ersten Berichte dann hierzu ausfallen werden…

 

Aber ein völlig unerwarteter Trend ist schon mal klar ersichtlich:
Die Gigatomie bei den Handy-Displays hat wohl, bevor sie richtig angefangen hat, ein erstes Ende gefunden. Samsung bleibt bei rund fünf Zoll hängen, HTC bleibt mit dem ONE der Linie all der Vorgänger exakt treu. Sony… auch Fehlanzeige. Damit werden wir uns wohl von einer neuen Flut Phablets oder eben Handys mit knapp sechs Zoll Displays, wie eben das Galaxy Note oder das NEXUS6, verabschieden müssen… schade, schade…

 

Gehirntraining – klar, auch da gibt es ne App für…

Klar, Meditation hat ne App. Einchecken hat ne App. Twitter hat auch ne App. Und Gehirntraining? Da gibt es viele. Kostenfreie wie auch im Abo-Modell. Und nachdem ich einige getestet habe, habe ich mich für Abo-Modell entschieden – aus guten Grund!

Ich war auf der Suche nach einer App, die ein kontinuierliches Training ermöglicht, aber auch eine spezielle Trainingsmethode für „Spezialgebiete“ (Konzentration, Gedächtnis, etc.) bietet. Ein tägliches Training, dass wahlweise „alle“ Bereiche abgreift – oder eben ein eigenes Programm hat, mit Konzentration auf einen Bereich.

Ich habe etliche ausprobiert. Kostenlose. In-App-Käufe. Und Testversionen, die dann in ein Abo-Modell übergehen. Und obwohl ich kein Freund von Abos bin, habe ich mich nach einiger Testphase dann doch für ein Jahres-Abo entschieden: Ich trainiere jetzt täglich mit NeuroNation.

Neben einzelnen Programmen für Gedächtnis (bin ich gerade voll dabei), Konzentration und Intelligenz gibt es eine tägliche Übungssitzung als Sammlung verschiedener Sammlungen. Oder, wenn es ganz schnell gehen soll, kann eine der 23 Übungen einzeln ausgewählt werden.

Wer in die kostenfreie Testversion einsteigt und erst mal „still halten“ kann, wird schnell mit interessanten Angeboten überhäuft. Somit ist der Start in der erste Jahresabo schon mal bis zu 45 Prozent günstiger zu haben. Und dann kann das Training sowohl im Web als auch in der App los gehen.

Und wer sein Ergebnis twittern oder auf Facebook posten will: auch das geht mit einem Fingerzeig aus der Auswertungs-Übersicht heraus!

 

Mein Training zahlt sich aus! Ich bin Begabter Lehrling bei @neuronation

— Steve Schutzbier (@aviationsteve) March 7, 2015

…und schon wieder geht es schlechter! Danke, withings!

Es nimmt einfach kein Ende. Schon wieder withings. Schon wieder eine Verschlechterung… wobei, halt! Nicht ganz – aber in Summe eben doch wieder Thema verfehlt.

Hä? Was ist denn jetzt schon wieder?
Ja, ich habe schon diverse Male von meiner wachsenden Abneigung gegen teurer Beta-Produkte von withings geschrieben (hier und hier und hier).
Ich kann ja damit leben, dass sie Produkte bevorzugt für eine Plattform bringen, die sie für die führende auf der Welt halten – und weitere Plattformen erst nach dem Verkaufsstart langsam und sehr schleppend integrieren.

Was ich aber nicht mehr bereit bin, wie ich eben schon mal schrieb, ist die teuere Beta-Test-Reihe weiterhin zu unterstützten. Sei es Waage oder eben das Blutdruckmessgerät.
Hier hat withings es ja geschafft, die App so schlecht hin zu bekommen, dass mein freiwillig wechselt. Nicht nur, dass diese keine Aktualisierung kennt und ausführen kann (was withings weiß und in Supportmails offen zu gibt) ohne manuelle Aufforderung (und dann in einem Zeitrahmen, als wäre deren Server mit nem 48.8-er Modem verbunden), nein – mittlerweile ist Blutdruckmessen eher zum Glücksspiel geworden. „Geht es heute oder mal wieder nicht?“ ist die tägliche Frage, die ich mir morgens stelle. Gerät per Bluetooth verbunden: check. Gerät geht: check. App ist dann auch mal offen: na ja. App soll Blutdruckmesser erkennen: geht eventuell. App soll Messung starten: in den meisten Fällen eher nicht.

Dabei hat withings es gestern tatsächlich geschafft und ein App-Update gebracht. Wie immer ohne Angabe von möglichen „Neuerungen“. Ich wage ja schon gar nicht mehr, bei withings von Verbesserungen zu reden. Und? Der Effekt? Keiner. Immer noch Glückspielbingo, ob Funktionalität. Oder, wie eben heute morgen mal wieder: nicht.

Ich starte jetzt noch einen letzten Versuch heute abend, in dem ich das Pairing neu erstelle. Sollte das Ding dann weiter streiken – tschüss und mach es gut auf ebay. Aber eins ist garantiert: ich werde sehr schnell wieder ein „digitales“ Blutdruckmessgerät haben – aber NIE WIEDER von diesem unfähigen inkompetenten „kundenorientierten“ withings-Laden… und auch die nächste Waage kommt DEFINITIV nicht mehr von denen…

Und jetzt entschuldigt mich, ich muss die neue App im PlayStore bewerten… geht weniger als ein Stern?

IP-Kameras: dieses Jahr kommen noch spannende, hier ein Tipp für eine günstige…

Internet of things. Tracker. Big Data. All das sind Trends, die wahlweise seit Jahren laufen oder dieses Jahr so richtig durchstarten werden. Was aber auch mehr und mehr wird und daher langsam die Wohnzimmer erobert, sind IP-Kameras. Withings hat eine, die aktuell mal wieder nur für ios und wohl noch nicht ganz ausgereift auch die Luftqualität überprüft. Spannender, wenn sie denn kommt, wird die von Netatmo. Wer aber jetzt auf der Suche nach einer ist, hier ein Spartipp.

Anforderungen stellen kann man viele an diese Überwachungs-Cams: HD, schwenkbar, Internet-streaming. Je nachdem kann man bis zu mehrere hundert Euro dafür ausgeben. Night-Vision haben mittlerweile sowieso fast alle. Und je nach Funktionsumfang kann man sich mit den Teilen auch teilweise echt stundenlang tot konfigurieren.

Wer jetzt sofort noch einem 720p-Modell sucht, das gut und günstig ist, möge bei Amazon einen Blick auf die DbPower HD023P werfen. Ab und an auch auf als Tagesangebot für unter 40 Euro zu bekommen, ist die Cam mit einem Mini-SD-Slot ausgestattet, Nightvision und einer einfachen Installation. Sie ist sowohl von zu Hause über den Browser anzusprechen als auch per kostenfreier App von unterwegs.

Nachteil ist, dass die Cam für den Preis fixiert auf einem Standfuß steht und sich, obwohl sowohl im Browser als auch in der App theoretisch vorhanden, nicht schwenken lässt. Auch hat mich ein sehr lauten Klacken gestört, immer wenn die Cam zwischen Nacht- und Tagmodus gewechselt hat.

Aber was Preis-Leistung angeht – ein absolutes Schnäppchen!

 

Motorola Bluetooth-Headset Hint – eine gute Idee, mit großen ABER…

Schon bevor das NEXUS6 offiziell bestätigt wurde, trieb ich mich gerne auf der Webseite von Motorola rum. Zum einen wartete ich auf die Moto 360, zum anderen liebäugelte ich, falls das NEXUS6 nix werden würde, mit dem Moto X. Und dann entdeckte ich auf der US-Seite das Moto Hint. Ein Bluetooth-Headset. Als einfacher aber stylischer „Knopf im Ohr“.

Was und wie es genau aussieht, gibt es nun auch auf der deutschen Webseite von Motorola zu sehen. Eigentlich ne wirklich geile Idee. Stylische Transportverpackung mit integriertem Akku, der das Headset bis zu zwei Mal komplett laden kann. Das Headset selber ist „nur“ ein Knopf im Ohr, das leicht übersteht. Verbindung per Bluetooth – mit jedem Gerät. Empfohlener Preis: über 120 Euro.

Und die beiden letzten Punkte sind die kritischen. Klar, kann ich ein Bluetooth-Headset mit (fast) jedem (aktuellen) Telefon verbinden – aber, die Besonderheit des Hint sind gerade die Sprachfunktionen, mit welchen man das jeweilige Handy (und hier liegt der Schwerpunkt eindeutig auf Android) mehr oder minder komplett Sprach-Bedienen kann. Das klappt laut der US-Seite von Motorola auch ganz einfach.

Aber der Reihe nach: Auspacken, laden, Koppeln. Alles ganz einfach. Knopf ins Ohr, und es kann sofort los gehen. Mit dem Motorola NEXUS6 ist mir allerdings, auch in dem HD-Audio-Modus aufgefallen, dass ich viel Rauschen im Ohr habe und die Lautstärke teilweise auf Maximum stehen muss, um überhaupt was zu verstehen. Und ja: es liegt nicht an dem Modus, den man zusätzlich aktivieren muss, um die Umgebungsgeräusche zusätzlich als Sicherheitsgewinn (Fußgänger im Stadtverkehr…!) überblendet bekommt.

Auch, und da war ich wirklich misstrauisch, kann man im Auto (ich habe es nur um Stadtverkehr getestet) telefonieren – und wird verstanden. Soweit also alles kein Problem. Und eben nur mit einem stylischen Knopf im Ohr.

Nun kommt für mich aber das, was den hohen Preis wirklich rechtfertig: die Sprachsteuerung. Und hier beginnt die Crux: Theoretisch lässt sich die zugehörige und benötigte App problemlos googlen und im GooglePlay-Store finden. Praktisch gibt es aber, bis auf „echte“ Motorola-Handys der aktuellen Produktion keine, die die App installieren lassen.

Und da hilft es jetzt auch nicht, dass das Headset das Einstellungsmenü auch ohne die App zur Verfügung stellt – schließlich bleibt so ein antrainieren auf Sprachsteuerung verwehrt. Also, was solls. Somit die Dritte Rücksendung des Wochenendes fertig gemacht und zu Hermes gebracht. Für so viel Kohle nur eine banale, wenn auch stylische Freisprecheinrichtung: nein, Motorola – das nun wirklich nicht!

 

Withings – schon wieder ein Defekt…

Ich habe ja schon mal darüber geschrieben, dass withings mittlerweile für teuer Geld nur noch Beta auf den Markt bringt – und nicht nur Early Adaptors sondern alle Kunden in den ersten Monaten unfreiwillig zu zahlenden Testern macht (hier die Details). Nun hat es wieder mal mein Blutdruckmessgerät erwischt – jetzt reicht es einfach!

Nicht nur, dass das kabelgebundene Gerät unter ios knapp 1,5 Jahre alt wurde, bis es ersetzt werden musste – auch mit ähnlichen Problemen passt jetzt mein Bluetooth-Messgerät, knapp ein paar Tage über dem Kauf vor einem Jahr.
Es beginnt ganz harmlos: die Fehlermeldungen über inkorrekte und/oder nicht durchgeführte Messungen häufen sich. Dann brechen häufig Messungen einfach ab. Dann pumpt das Gerät nicht mehr bzw. nur sehr langsam. Und irgendwann nehmen die „Zischgeräusche“ schon zu, bevor überhaupt das Aufpumpen vorbei ist.

Wie gesagt, komisch: das Kabel-Teil, nur ios kompatibel, hatte die gleichen Probleme wie auch jetzt das Bluetooth-Teil. Ich kann mir so gar nicht vorstellen, dass das nur ein „seltsamer“ Zufall ist…

Was aber in Summe wieder meine Meinung des letzten Blogposts widerspiegelt: Ich bin für teuer Geld Betatester, wichtige und versprochene Features kommen Monate später erst on top – und die Ausfallrate ist, zumindest meiner Erfahrung nach, einfach nur GIGANTISCH hoch.

Also, Elektroschrott nun ab Hersteller auch aus Frankreich? Ich neige dazu, dies ganz deutlich zu bejahen!!!
Aber egal, das Teil geht Samstag zurück, schließlich ist noch Garantie drauf… Ich bin gespannt, wie lange der Ersatz dann hält…

 

Apropos withings: jetzt geht nicht mal mehr die App richtig…

Dass meine Waage lange Zeit, obwohl die zugehörige Webseite sagte, dass die Waage gar nicht mehr twittert, immer den selben Tweet geschickt hat (gut, das Gewicht hat sie wenigstens noch aktualisiert), konnte ich dank einem freundschaftlichen Rat mit der neuen Version von ifttt dieses Manko aus der Welt schaffen. Mit dem neuesten App-Update hat withings aber noch mehr aus der Welt geschafft – auch online im Web!

Kurz gesagt: die neue App, die leider von der Struktur und Datenaufbereitung wirklich geil aussieht, hat es jetzt geschafft, dass meine Waage mich täglich wiegt – der Tweet auch abgesetzt wird, aber: in der App seit fünf Tagen keine neuen Werte mehr auftauchen!
Witziger weise auch nicht im Web – also, im NEUEN Interface. Wer auf das klassische wechselt, sieht alle Werte…

Sehr seltsam, wo ich doch withings bereits seit Monaten versuche zu erklären, dass die neue Version nicht korrekt läuft. Angefangen bei der Tatsache, dass die Sharing-Funktion seitdem die neue Version online ging mit „Kommt demnächst“ beschriftet ist – und jetzt eben aufgehört damit, dass die neue Seite sich weigert, Daten zu aktualisieren…

Dies wirkt sich auch nicht unbedingt positiv auf weitere Käufe von withings aus. Ich bin froh, dass netatmo demnächst mit einer Kamera kommt, ich war schon am Überlegen, ob ich die von withings besorge – hat sich nun erledigt…

So schnell kann das gehen: Bug + mangelhafter Kundenservice + neue Produkte nur als Beta für teuer Geld = Kauf bei Konkurrenz. Aus und Ende. Danke.

 

Mein nächstes Fitness-Band wird – keines mehr von Jawbone!

So sehr ich die App und das ganze drum herum leiden mag – aber mein nächstes Fitness-Armband wird definitiv weder das UP24 mit Bluetooth noch das Up3. So toll sowohl der Kundenservice ist als auch die, dank nicht-Bluetooth-Technik des UP… ich bin mittlerweile innerhalb von 12 Monaten beim zweiten Austausch…

Beide Bänder, die ich bisher zurück geschickt habe, leiden unter dem gleichen Problem: ein einem Ende ist ein Druckknopf angebracht, der den Schlafmodus startet oder das Tracking für sportliche Aktivitäten aktiviert. Und jedes Mal fing dieser einzelne Knopf an, erst nicht mehr immer und dann irgendwann gar nicht mehr zu gehen. Das erste Band brauchte noch gute sechs Monate. Das zweite nun nur noch gute vier… Und so nett und unproblematisch der Austausch mit dem deutschen Kundendienst jeweils ist – kein lästiges Klären des Kaufbeleges, nein: email nennen, der Computer sagt, wann das Band erstmalig aktiviert wurde, innerhalb 12 Monaten kostenfreier Austausch! -, ich hätte jetzt gerne einen Tracker, bei dem ich mir nicht dauernd die Frage stelle, wie lange der Button noch geht – und eben nicht…

Und jetzt die Frage an Euch da draußen!!
Was soll ich kaufen? Eigentlich finde ich das Band von Microsoft genial – aber „offiziell“ hat man es in Deutschland noch nicht gesehen. Funktionell finde ich das kommende FitBit Charge HR toll, auch wenn noch unklar ist, wann es in Deutschland auf den Markt kommt (und man auf Twitter schon lesen konnte, dass die Plastikbänder wieder einige allergische Reaktionen auslösen sollen…).
Nach viel Überlegen habe ich mich, auch wenn die App mittlerweile geil ist, gegen ein withings Pulse Ox entschieden – lose in der Tasche tragen, ok – aber das Band für den Schlaf will mir einfach nicht gefallen…
Das runtastic ist einfach nur hässlich, das von Polar mittlerweile zu alt und das Shine zu ungenau… So… und nun?

Ich freue mich auf Eurer Tipps – Tweet oder Kommentar bitte! Danke! 😉

2015 – was an Technik kommen sollte/wird…

Jetzt ist es also endlich da. 2015! Hallo! Aber… was bringt es uns denn jetzt? Der technische Ausblick einer vagen Vermutung…

Der einfache Teil zuerst: Apple wird, wenn es denn endlich klappen wird, die iWatch, die nicht iWatch heißen darf, auf den Markt bringen. Oder auch nicht… aber bis Ende Februar ist ja noch Zeit. Auch wird es mit Sicherheit ein iphone 6s geben, das „technisch“ ein wenig „aktualisiert“ wird und sonst noch kosmetische Feinheiten bietet. Spannend wird es, ob Apple den Tablet-Markt ganz aufgeben oder auch nur mit einem Facelift erfreuen wird… Spannender, wirklich wesentlich spannender, wird Apples Anlauf, eine gemeinsame Sprachbasis für die verschiedenen existenten Standards rund um die Hausautomation zu schaffen. Den Dauerwitz des iTV erwähne ich mal nicht, hat Apple doch genug Sorgen, ein von den Fans gefordertes AppleTV4 endlich in die Startlöcher zu bringen… Neben ein bisschen Spielerei mit den MacBooks würde ich von Apple sonst nichts erwarten, schließlich gilt es immer noch, eine Industrie von ApplePay (wieder) zu überzeugen.

Spannender wird es bei Microsoft: Windows 10 wird kommen – und wenn es nur halb so gut läuft, wie die ersten Beta-Tests versprechen, Apple einiges an Marktanteilen abnehmen. Da das Mac OS X immer schlechter und unvollständiger wird und Microsoft mit Windows 7 schon bewiesen hat, dass es rein OS-technisch keinen Grund mehr gibt, zu Apple zu gehen, werden in Windows 10 erst recht viele Anstrengungen stecken, Apple zu zeigen, wie ein modernes offenes Betriebssystem aussieht. Auch die Surface-Tablets graben bei Apple Marktanteile ab: komplettes Windows mit von den Benutzern gewünschten Schnittstellen (USB, HDMI, nicht nur der lächerliche Lightning-Pin) und einer geilen Tastaturmatte… nur preislich muss sich hier was tun. Aber dafür wird Windows 10 sicherlich sorgen, dass hier erneut Bewegung kommt.
Zeit wird es auch, dass Microsoft sein Fitness-Gadget, das Band, nach Deutschland bringt. Interessantes Konzept, was die verbauten Sensoren angeht (inkl. UV-Messer), noch geiler, dass es nicht nur Windows (Phone), sondern auch Android und eben die Reste von Apple unterstützt. In den USA ein heimlicher Star, warum sollte es in Deutschland (wenn es nicht zu lange dauert) nicht auch klappen.
Und dann ist da ja noch die XBox: Den Wettlauf gegen die PlayStation verloren, preislich immer noch zu hoch für das, was man (alles nicht) bekommt – und als „Billigableger“ ohne Kinect einfach nur wertlos. Ebenso ohne den sündhaft-teueren On-Line-Pass… aber grafisch mit neuen Maßstäben, ganz klar.
Was das ganze andere DrumHerum so machen wird, werden wir sehen: Skype kann aktuell schon zwei, drei Sprachen simultan im Gespräch übersetzten, da wird Google mit Sicherheit nachziehen, wie auch immer. Da Bing sich auf dem Markt nicht durchsetzten konnte, wird die Entwicklung hier sicherlich spannend werden. Noch netter das Weihnachts-2014-Gerücht: Windows 10 wird den Internet Exploder… äh… Explorer wohl in Rente schicken und mit einem neuen Browser starten. Bleibt zu hoffen, dass sich nicht nur der Name ändert…

Apropos Bing, Sprachübersetzung und Google: Was will uns denn Google 2015 so alles bringen?
In erster Linie wird, neben dem ständigen Updates der hauseigenen Suchmaschine, Android noch im Mittelpunkt stehen. Mit Android 5 (jetzt 5.0.1 und 5.1 in Ankündigung) hat Google ein riesen UpGrade ausgerollt, dass sich nun langsam auf den Geräten durchsetzten muss. Nachteilig für die Performance, vor allem älterer Geräte, wirkt sich aus, dass Lollipop standardmäßig die Verschlüsselung der Handys aktiviert – was auch auf dem NEXUS6 gerne mal eine kleine „Denkpause“ verursacht.
Und ja, NEXUS: Die Gemeinde wartet auf eine Aussage: geht es weiter? War das NEXUS 9 und 6 das Ende? Und wenn ja, wie geht es weiter? Kommt doch noch mal Android SILVER? Oder wird man die PLAY EDITION mit purem Android von aktuellen Topgeräten auch endlich in Deutschland erleben?
Auch steht noch aus, ob der NEXUS Player nach Deutschland kommt – und was der ChromeCast 2 denn nun wirklich noch alles kann, was das aktuelle Modell dann künftig nicht mehr können wird. Mit dem ChromeCast hat Google auf jeden Fall ein Killer-Streaming-Gerät auf den Markt gebracht – und es per Software kontinuierlich weiter entwickelt, zuletzt um den Gastmodus. Da geht noch mehr, wetten?
Aber, viel spannender wird: GoogleGlass! Geht es weiter – und wenn ja, was wird Google daraus machen? VR ist ja auch in aller Munde, das würde doch passen? Oder bleibt es bei dem Dezember-Update von Cardboard (20 € in Pappe mit einer neuen umfangreichen App!)? Und wie geht es mit Project Ara weiter? Fragen über Fragen die den deutschen Markt bisher komplett ignoriert haben…
Spannender wird das Wettrennen mit Apple zum Thema „Auto“. Hier geht es nicht um „besser“, aktuell noch um schneller. Und, ganz wichtig: wer die bessere Umsetzung hat. Die aktuellen Bilder, die auf einem „Navi“-Bildschirm ein paar Apps zeigen, die auf dem Handy laufen: großes Kino. Aber: meine Erwartungen sind da mehr! Eher in die Richtung, wie Skoda mit dem Modell C gezeigt hat: volldigitales Cockpit, das variabel zwischen Tacho und GoogleMaps wechseln kann. Spracheingabe statt lästiger App-Tipperei vom Smartphone nun auf dem Navi. Und bitte eine echte(!) Integration in das Auto, nicht nur das bisherige Konzept der „Spiegelung“. Wie gesagt, das wird noch spannend dieses Jahr!
Auch spannend wird, wie Google mit AndroidWear und den (bisherigen) Herstellern weiter machen wird. Was kommt als nächstes? Längere Akku-Laufzeiten bitte. Bessere Usability auf den Geräten. Klar ist die Möglichkeit, auf WhatsApp oder emails per Spracheingabe über die Uhr schnell eine Antwort zu schicken, geil. Aberaberaber… ich will da mehr! 😉 Ohne einen hässlichen Drehregler am Rand, also – muss da wohl auch mehr gehen! Spannend wird auch, was die Hersteller noch „schaffen“ – bei rund sind wir mit LG und Motorola schon (auch wenn sich mittlerweile zeigt, dass LG die bessere Wahl ist) – und viereckig haben sowohl LG als auch Samsung (hierbei ist Samsung LG weit voraus, auch mit dem Design!).
Nun gut – aber es gibt noch weitere spannende Projekte, die Google dieses Jahr weiter voran treiben wird: Loon, mit Ballons die Welt mit Internet zu versorgen. Oder auch die Kontaktlinse, die Körperwerte (und/oder Krebs) ermitteln und weiter leiten kann…

Aber mal neutral auf den Markt gekuckt: 2015 wird die Entscheidung nicht nur bei den Wearables (also, nicht nur den Uhren), sondern auch den Fitness-Bändern und wasauchimmersienochalleskönnen. Nein, auch bei der Heimautomatisierung. Von NEST über DropCam – da ist Potential drin! Heizungssteuerung, weltweit für zu Hause. Eine Kamera, die mir per Stream zeigt, was alles so los ist. Thermostatsteuerung (wenn zutreffend). Und, ganz heiß: Schlüsselsteuerung. Nicht mehr die Haustür aufsperren, das Handy macht das im näher kommen. Hände-frei. Mit Gastzutritt. Und individueller Beschränkung. Und weil neben dem Haus meist ein Auto steht, geht es da gleich weiter. Ran an den Port, den sonst nur die Werkstatt nutzt und Daten sammeln. Fahrverhalten – und damit den Spritverbrauch optimieren (klar, Diesel bei 1109 – aber wenn der wieder teurer wird, macht der einen riesen Sprung!). Potential ist also vorhanden – und es werden mit Sicherheit noch weitere Bereiche im Laufe des Jahres dazu kommen… sollte das Bluetooth-Fahrradschloss es als fertiges Kickstarter-Projekt nun auch nach Deutschland bringen.

Wie auch immer, der Trend ist eindeutig: Messen, tracken, auswerten. 24 Stunden, rund um die Uhr. Egal in welchem Bereich – und nebenbei noch das Leben vereinfachen. Gerne auch über Massenspenden. Na dann, 2015: Du kannst endlich los legen!