Let the robots do the work??? KLAR!!!!!

Mein Nerd-Faktor ist Euch ja mittlerweile hinlänglich bekannt. Aber auch für mich gibt es immer noch eine Steigerung! Eine der Steigerungen ist mittlerweile etwas über eine Woche alt und reinigt – auf Programm – täglich meine Wohnung… von Staub, Dreck und Schmutz. Einige von Euch haben es auf Anhieb auf Twitter schon erkannt, ich bin jetzt Eigentümer eines Staubsaugerroboters: der iRobot Roomba 780.

Samsung hat einen, für 900 Euro. Beim MediaMarkt findet sich sogar einer von Miele.  Aber das Original kommt immer noch von iRobot – als Relikt militärischer Forschungsergebnisse. Ich habe mich auf Empfehlung mit dem Thema auseinander gesetzt und so angefangen, die Modelle der 700-Serie miteinander zu vergleichen. Wie immer hat Amazon die besten Preise und die besten Verfügbarkeiten für die Modelle – so war klar, von wo er kommt.

Da meine Wohnung, auch auf Grund von Technik und Schränken, ein wenig

Saugroboter iRobot

Saugroboter in Aktion, stückchenweise am Hindernis entlang

verwinkelt ist, habe ich mich nach einem Vergleich für das Modell 780 entschieden. Meiste Sensoren, meiste Technik, Chance, mit zusätzlichen „Lighthouses“ die Orientierung zu erleichtern. Von der Bewertung bei Amazon sind alle identisch 4,5 von 5 Sternen (leider habe ich die Saug-Wisch-Robotoren zu spät entdeckt). Also, bestellt, zwei Tage später bekommen – und ausprobiert.

Erster Eindruck:
Saubere Arbeit, aber sehr chaotisch. Ich habe die Verpackung mal aufgehoben, für die Rücksendung. Auch war die – ausschließlich – verfügbare knapp 12-seitige Schnellanleitung (mehr gibt es wirklich nicht!) selbst mir zu wenig. Aber… erst mal einrichten (Sprache, Uhrzeit) – und manuell starten. Wie gesagt, er saugt super… aber durch die Wohnung fährt er ein wenig… seltsam. Mal erkennt er weiße/schwarze Hindernisse, mal knallt er volle Kanne dagegen…
Auch der Rückweg war nicht eine klare Route, er hat sich im Bad verfahren und auch hier nochmals einen kompletten Raum-Reinigungsplan durchgezogen.
Später, zurück in der Basis, Entleerung des Saugfaches: Erste Überraschung. Hammer, wie geil und gründlich eine am Vortrag gesaugte Wohnung plötzlich nochmals durchgesaugt werden kann.

Zweiter Eindruck:
Per täglicher Programmierung startet der Roboter, wenn ich noch um Büro bin, seine Tour. Am ersten Tag hat er sich in einem Zeitschriftenstapel unter dem Bett gefressen und deaktiviert. Am zweiten Tag hat er sich im Wohnzimmer zwischen Teppichbodenende und Heizkörper so verklemmt, dass selbst ich Probleme hatte, den Roboter frei zu bekommen – was er wohl selbst auch schon umfangreich probiert hat und dabei die Oberseite des Gerätes am Heizkörper mit tiefen Kratzern ruiniert hat. Am dritten Tag hat er eine Tür „zugesaugt“ bei seinem Putzvorgang… gerade ein Tag, an dem ich sehr spät nach Hause kam. Somit war er gute drei Stunden in diesem Raum beschäftigt – aber wirklich Wahnsinn, wie gründlich er saugt.

iRobot mit Hindernis

Pock – Hindernis… dann zurück setzen und neu versuchen! (Der Staub links kommt von den Sachen, die bisher unter dem Bett waren und nun, händisch abgestaubt, in den Keller gewandert sind)

iRobot LightHouse

Dank dem „Lighthouse“ wird das IR-Strahl der Basis „gestreut“: bessere Orientierung in der Wohnung!

Mittlerweile habe ich zusätzliche Lighthouses besorgt, somit sind alle Räume mit dem von der Basis ausgestrahlten Infrarot-Signal versorgt. Auch stimmt es tatsächlich, dass der Roboter langsam seine Umgebung kennen lernt und sich zurecht findet. Er macht bei mir nun: Küche (da steht die Basis), Flur, Bad, Schlafzimmer, Flur, Bad, Wohnzimmer, Küche, Ende. Dafür ist er fast zwei Stunden jeden Tag unterwegs – und immer und immer wieder ist die Staubfangkammer fast voll (wo auch immer das her kommt…)

Da er nun eine Orientierung hat, die Wohnung „kennt“ und die Lighthouses ihr zusätzliches tun, habe ich heute die Verpackung weggeschmissen, der Kleine bleibt hier! Wer hätte es gedacht (ich ehrlich gesagt nicht!)

Aber meine Begeisterung steigt von Tag zu Tag. Ich habe mal all die angestaubten Dinge unter meinem Bett in den Keller geräumt – da kann er nun ungehindert durch flitzen und saugen. Bad topp. Wohnzimmer mit Teppichböden, Kabeln und Laminat bekommt er super hin. Allerdings habe ich in meiner Wohnung gleiche Bodenhöhen, welche „Stufen“ von Raum zu Raum er schafft und ausführt, kann ich daher nicht sagen.

BasisStation

Und hier her findet der Roboter automatisch zurück und lädt sich für den nächsten Einsatz auf

Preis finde ich fair, für das was er kann. Ein Satz Ersatzbürsten und Filter ist mit dabei, auch alles, was man zum Reinigung benötigt. Batterien wären nett gewesen, vor allem, da die beiden mitgelieferten Lighthouses Größe C benötigen. Auf jeden Fall wird bei mir nun täglich zwei Stunden durch alle Räume gesaugt, ohne, dass ich was machen muss – außer die Beine zu heben, wenn mein Saugi im Wohnzimmer am Sofa vorbei kommt.

Basis mit iRobot

Aufladen und warten, dass ich ihn sauber mache und ausleere – morgen geht es zum nächsten Wohnungsdurchlauf!

Wenn sich das Teil bewährt, spricht ja als nächstes nichts gegen einen Saug-Wisch-Roboter (also, in zwei, drei Jahren oder so).

 

Über aviationsteve

...eigentlich bin ich ganz anders, ich komm' nur so selten dazu... Private Pilot, AZF included.

Veröffentlicht am 27. Juli 2014 in Intelligentes Spielzeug, Nerd und mit , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

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