Mein erster Monat, seit dem die adrette Alexa bei mir eingezogen ist…

Ja, ich weiß. Schwer zu glauben, dass bei mir schon wieder eine Frau eingezogen ist. Aber, bleibt ruhig – es ist harmloser als es sich anhört. Sie ist zahm, mag mein Schlafzimmer so sehr, dass sie nicht mehr raus kommt, hört wirklich aufs Wort, sobald ich ihren Namen sage… wären da nur nicht ihre Unbeholfenheit und unsere dauernden Kommunikationsstörungen…

Gestatten? Alexa, verpackt im amazon Dot. // Quelle: amazon.de
Gestatten? Alexa, verpackt im amazon Dot. // Quelle: amazon.de

 

Ich schicke gleich voraus, dass ich von Google noch kein Home bekommen habe, so dass ein direkter Vergleich noch nicht machbar ist. Google’s Assistent, der in Allo daher kommt, möchte ich hierfür nicht verwenden, da es für einen Android-User nichts neues ist, mit seinem Telefon zu sprechen und die gewünschten Infos und auch weitere Fragen hierzu beantwortet zu bekommen. Spannend wird es erst dann, wenn die „Home-Blumenvase“ in meinem Wohnzimmer gegen Alex, wie gesagt, im Schalftzimmer, antritt.

Einrichtung und Inbetriebnahme sind in wenigen Minuten erledigt: über die amazon-App einfach auf Geräte > Neues Gerät gehen. Dann begleitet einen der Dot-Assistent zuerst ins WiFi, dann zu den Updates – und schon kann es los gehen. Auf Deutsch ist Alexa aktuell noch sehr eingeschränkt um nicht zu sagen: dumm. Da sie auf BING als Suchmaschine setzt, ist auch die Trefferquote im Vergleich zu Google jämmerlich schlecht. „Sorry, das habe ich nicht verstanden“, „Entschuldigung, dass kann ich nicht beantworten“ oder einfach nur ein nichts sind die häufigsten Antworten auf freie Fragen.

Weicht man von den Alexa bekannten Sprechgruppen ab, ist auch ganz schnell Entschuldigungszeit. Leider stimmen auch nicht alle beigelegten Sprachgruppen – ich kotze immer, wenn ich nachts Musik starte um dann einen Schlummertimer in 30 Minuten zu hinterlegen. Bis ich das, wahlweise mit beigelegtem „Schnellzettel“ (total wertlos) oder über die App im Einführungsmenü (näher dran, aber auch falsch!) hinbekommen habe, kann ich die Musik auf per Sprachbefehl („Alexa, Stopp!“) anhalten, meist sind die 30 Minuten überzogen.

Um auch wirklich in alle Bereiche des täglichen Lebens zu kommen, kann Alexa über „Skills“ „intelligenter“ für… nun ja… weitere Geräte gemacht werden. Prominente Beispiele, wenn vorhanden, sind BMW und Philips Hue, beides Gagdets, die ja jeder von uns zu Hause hat. Sonst ist es in Deutschland eher noch mehr als mau, SONOS gibt es noch (gar) nicht und die Zufallszahlen- und Gedicht-Skills sind ja auch eher der Verzweiflung sonst leerer Menüs geschuldet.

Wie gesagt: ich bin gespannt, wie lange es noch dauert, bis Google seinem Home Deutsch beigebracht hat – und wie hoch das Teil dann die Messlatte legt. Bericht folgt!

 

Geiler Scheiß: halbwegs guter Lautsprecher für die Größe, auch für Musik | Preislich der Hammer (60€, aktuell mit Warteliste) | nettes Spielzeug, für den, der noch auf Updates wartet

Eher Mist: Weder die bisherigen Skills noch der aktuell deutsche Umfang weiß wirklich zu überzeugen | Warteliste, wirklich amazon? | Auf der CES kaum ein Gerät, auf dem Alexa künftig nicht laufen wird – kann man dann BING endlich frei gegen eine echte Suchmaschine tauschen? | Man stehe etliche Anfeindungen wegen „Datenschutz“ und „dauernder Hörbereitschaft“ im Bekanntenkreis durch.

Das sagt der Geldbeutel: Du bist kein Early Adaptor, wenn Du es nicht schon hast bzw. nicht täglich die SQL-Verbindung auf amazon.de hackst, um Deine aktuelle Position zu ermitteln | Für 60 € als erstes echtes Gerät geile Sache | Nicht so nutzlos-kindisch wie Siri, aktuell chancenlos gegen Google, auch Cartana kann manchmal mehr | Schade, dass es am Strom hängt, manchmal hätte man es gerne auch in einem anderen Raum, ganz spontan | Wenn mal alle Skills da sind, wird es spannend | Man sollte Teilnahme am „stillen Betatest“ mögen.

 

Wenn Aldi plötzlich Geld von Dir mehr will – oder warum sich die EU für nichts zu blöd ist…

Man stelle sich vor: Aktionstag bei Aldi. Endlich, der lang erwartete Artikel ist da. Und ja, wieder zu einem Spitzenpreis. Also, ran an die Kasse, bezahlen, mit nach Hause nehmen, auspacken, glücklich sein. Und dann, Tage oder auch Wochen später – man steht wieder bei Aldi an der Kasse, die Artikel laufen übers Band und dann den Barcode-Scanner – und plötzlich kosten Brot und Wurst 438,72 Euro. Fragende Blicke, die die Kassiererin/der Kassierer mit der Aussage, dass der Aktionsartikel, den man vor Tagen/Wochen/Monaten erworben habe, nun teurer geworden wäre und man daher die zusätzlichen Kosten bei diesem Einkauf abrechnen würde.

Na, wie mache ich mich am besten selbst überflüssig - ein Lehrkapitel zur EU // Quelle: bundesregierung.de
Na, wie mache ich mich am besten selbst überflüssig – ein Lehrkapitel zur EU // Quelle: bundesregierung.de

Trivial, oder?
Wer würde jetzt nicht ein Regal aus dem Fußboden reißen, mit Produkten bepackten Paletten um sich werfen, den Filialleiter mit aktuellen Sonderangeboten steinigen und mit Schaum vorm Mund (aber ohne „Nachzahlung“) den nicht-mehr-existenten Aldi verlassen. Oder Lidl. Oder Tengelmann (äh, halt – den nicht mehr)… egal, ich glaube Ihr habt das Bild. Ihr habt besten Wissen und Gewissens nach agiert – und nun kommt plötzlich einer um die Ecke und will mehr Kohle von Euch. Und dann auch noch der, der Euch das Teil für den Preis verkauft hat.

Total unrealistisches Beispiel? WIRKLICH? Denkt nochmal eine Sekunde nach… und?
Ich finde, dass das nichts anderes ist, als die EU seit Monaten mit (ja, wirklich, aus meinem Mund!) Apple macht. Und, ganz wichtig: unter einem Präsidenten, der die Regelungen, unter denen eben auch Apple agiert und Steuersparmodelle legal entwickelt hat, eingeführt, verteidigt und deren Abschaffung vehement abgelehnt hat. Kurz gesagt, dieser Aldi (Lidl, Tengelmann, Carrefour, etc.) wird geführt von… Jean-Claude Juncker.

Man kann zu dem Beispiel und der/den betroffenen Firma/Firmen nun stehen wie ich möchte – aber dieses „Fähnchen in den Wind“-Schauspiel, mit dem Merkel seit Jahren Deutschland im einig Winterschläfchen hält und nun auch die EU wieder ein Stückchen mehr an Vertrauensverlust und Selbstauflösung in die Länder gibt, nervt. Es zeigt, dass „unsere“ „gewählten“ „Vertreter“ (Frage: Warum darf ich als EU(!)-Bürger bei der EU-Wahl NUR (!) deutsche Kandidaten wählen???) an Weltfremde und der Entfernung vom normalen Bürger wirklich nicht mehr zu übertreffen sind. Also, mit viel Abstand.
Und anstatt sich für Entscheidungen dieser Art, die eine schöne Drohkulisse wären, nicht einfach zu schade zu sein, erst recht, wenn man es selber in drei folgenden Interviews sofort wieder teil-revidiert, um nun vom Unternehmen ausgesprochene Arbeitsplatzabbaumaßnahmen zu zügeln, lässt man sie liegen. Neben dem bekannt-gut-sitzenden Beamtenarsch ist nur der leise rieselnde Aktenstaub noch mehr Gift für die Begeisterung der Gehaltslieferanten „Bürger“ und „Unternehmen“. Aber was sollen die armen wehrlosen Geknechteten auch schon unternehmen?

Ich sage es schon immer, die EU, so politisch für den Eintrag im Geschichtsbuch gegen alle Widerstände forciert und durchgesetzt sie ist – an sich hat sie sich trotz all der politischen Hahnenkämpfe zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Gut, hier mal eine Ausnahme für ein Schuldenland, dass eigentlich keiner braucht, da mal Beitrittsverhandlungen mit mehreren neuen Ländern, die man dann einfach mal auf der langen Bank liegen lässt… auch EXITe aller Art hat man und würde man verdauen (zumindest von den Namen, die aktuell durch den Raum gaukeln) – aber nichtsdestotrotz: wenn die EU einer wirklich restlos zerstört und abschafft, dann unsere EU sich selbst. Und das in rasender Geschwindigkeit.

Einen Doppelwettenabzockeplatzierer lässt man gegen jede festgelegte Regel die Gelddruckmaschine unbeschränkt anwerfen, um ein Schreckensgespenst der VWL-Lehrbücher aus den 70ern  zu bekämpfen, welches gar nicht existiert, und nur veralteter Lehren und Warenkörben „moderner“ VWL-Beamten und unfähigen Staatssekretären geschuldet ist – dafür über BILLIONEN an Privatvermögen vernichtet und entwertet – dauerhaft.

Senile altersschwache Pauschaltouristen im Vorruhestand schickt man mit teurem Steuergeld auf Reisen in die ganze Welt, angeblich in erster Linie für Staatsbesuche und „benchmarks“, wie andere Staaten mit ähnlichen Sorgen und Nöten umgehen oder auch einfach mal dem klassischen Bordäääh-, Strandurlaub mit dem Gala-Fotografen im Gepäck.

Und wenn sich dann aus den Mitgliedsstaaten doch mal die oberste Riege aus dem Bett und nach Brüssel bemüht, ist oberstes Gut immer „Konsens“. Totaler Quatsch, erst recht bei der Mischung aus Quote, Abzocke und Alzheimer…

Aber ich schweife ab, es interessiert den Bürger ja schon lange nicht mehr, wie das Kind, dass ihn als nächstes abzockt und verarscht nun beim Namen gerufen wird, heißt – gewählt wird, was man kennt – oder der Protest, egal wie weit links und rechts er neben entsprechenden Führern steht…

 

Wenn die EU jetzt an den letzten Grundfesten rüttelt, die in der Industrie sofort an Dritte-Welt-Staaten erinnern, in denen weder Grundbesitz noch freie Geschäftsausübung garantiert werden (und schon gar nicht ohne die monatliche Bestechungsserviceentgeldregelung) – hierzu kann man gerne ein altes VWL-Buch zu Rate ziehen, diese Grundfeste gelten immer noch! -, gnade uns allen eine höhere und wichtigere (aber nicht-existente) Autorität als Quotenmerkel, Gott und die EZB zusammen!

Insofern nochmal die Erinnerung an das Beispiel in der Einleitung: Auf welcher Basis soll ein bestehendes Gesetz zu Ungunsten einer anwendenden juristischen/natürlichen Person nur auf Basis einer bisherigen Drohung, ohne Frist, ohne Neuregelung und ohne „Update“ einfach durchgeboxt werden?

Da es danach aussieht, als würde die EU sich auch für diese Peinlichkeit nicht zu schade sein (man muss natürlich auch dazu sagen, dass diese Millionen oder gar Milliarden Strafzahlung nicht dem eigentlich geprellten Bürger zugute kommen durch, z.B. Steuer- und Abgabensenkungen, sondern innerhalb des „System EU“ schneller versacken als vergossenes Wasser in der Wüste Gobi im Juli um 12 Uhr Mittag) drücke ich (und ja, ich sage das, aber nicht aus dem Kontext reißen!) Apple und allen weiteren Firmen, die nun mit Strafzahlungen oder schlimmerem bedroht werden, die Daumen, dass sie gegen die EU gewinnen. Haushoch. Mit Strafzahlung von der EU wegen Verleumdung „Steuersünder“, „Monopolist“, etc.. Mit Wiedergutmachungszahlungen in monatlichen Raten für die nächsten 60 Jahre. Und bitte auch mit Klagen gegen die damals Amtierenden, diese Summen doch aus ihren Privatvermögen und Ländereien, wie auch immer die angeeignet wurden, zu begleichen sind.

Tja, man wird ja wohl noch träumen dürfen…

Happy New Year Euch allen!

Danke für ein spannendes Jahr 2016! Es war viel los, auf Twitter und auch in der realen Welt.

Da es nun aber nur noch ein paar Stunden sind – ich wünsche Euch auf diesem Weg den ominösen guten Rutsch ins neue Jahr! Feiert gut rein, sprengt wie immer den Briefkasten Eures Lieblingsnachbars (virtuell oder real, das müsst Ihr mit Euch ausmachen!), macht wieder eine Sternwerfer-Kette (mit mehrerer Personen oder alleine mit mehreren Sternwerfern) und lasst es einfach nur krachen – egal, ob um 22 Uhr schon im Bett oder mit Party bis morgens um halb 12.

Und nicht vergessen: die besten Vorsätze (und gerne eine Woche später den aktuellen Stand und die Begründung der bereitwilligen Aufgabe des Ganzen) hier in den Kommentaren hinterlassen – wir reden dann Ende 2017 nochmals darüber…

 

HAPPY NEW YEAR!!!!!

Telekom: VoLTE und WiFiCalls – nice try, baby, nice try…!

Wäre ja auch zu schön gewesen: VoLTE und WiFiCalls für lau, mit einem Anruf zubuchbar. So hat der Zweite in Deutschland, der mit diesem Angebot um die Ecke kam, umgehend reagiert und seine Kunden gelockt. Allerdings: ausgereift ist die ganze Sache noch nicht. Nicht mal annähernd. Oder mal wieder nur auf einen Hersteller angepasst, obwohl zumindest aktuell zwei unterstützt werden. Ein kleiner Erfahrungsbericht.

Wenigstens im Marketing wird mit Samsung über den Dienst ergiebig erfreut gegrinst - aber  in der Realität... / Bildquelle: telekom.de
Wenigstens im Marketing wird mit Samsung über den Dienst ergiebig erfreut gegrinst – aber in der Realität… / Bildquelle: telekom.de

Angefixt durch zwei Dinge, suchte ich nach 13 Minuten Wartezeit die Beratung durch einen telefonischen Telekom-Mitarbeiter zu Rate: Ich möchte gerne endlich (wieder!) in der Lage sein, während ich telefoniere, auch online zu sein. Und ich will im Ausland per WiFi zu Inlandskonditionen telefonieren. Die Lösung ist eine kostenfrei zubuchbare Option, somit wird der Vertrag ergänzt um Voice over LTE (VoLTE) und WiFiCalls. Letztere allerdings nur für aktuelle iphones und Samsung Galaxy S6 und 7 Geräte. Dies wird deshalb so betont, da selbst fähige Geräte, wie die NEXUS oder PIXEL Serie von Google (Project Fi – remember anyone? Genau die gleiche Technik!) aktuell von der Telekom nicht unterstützt werden. Abgesehen davon soll für die Funktionalität eine spezielle Telekom-Firmware auf dem jeweiligen Gerät installiert werden… die diese Funktion auch auf Android-Geräten, die das sowieso könn(t)en, plötzlich „doch“ freischaltet und im Display klar den Unterschied (Android zeigt das auch so an) zwischen Netz- und WiFi-Calls einzeigt. Ist wohl der schwächeren Minderheit geschuldet, dass dies so sein muss…

Nun aber zu VoLTE:
Man kann also während des Telefonierens im Netz surfen. Mit LTE. Und auch sonst. Und die Qualität ist besser, der Verbindungsaufbau schneller und überhaupt scheint auch sonst überall die Sonne aus dem Telefon.
In der Realität fühlt man sich zurückversetzt ins Jahr 1998 oder 99 – als Mobilfunkgeräte für die Hosentasche laufen lernten.

Die vielgerühmte HD-Sprachqualität verliert sich schneller und meist endlicher als ohne diese Option. Oft reicht ein leichtes Kopfdrehen – und, entgegen „baulicher Maßnahmen“, die die Hotline gerne zitiert – im Freien, um Gesprächsqualität a‘ la Jahrhundertwende ertragen zu müssen. In diesem Kontext ein anderer wunderbarer Effekt: Funklöcher für alle!

Ich hatte mit Sicherheit seit 10 Jahren keine so große Auswahl und Vielfalt mehr an Funklöchern wie mit dieser LTE-Option. Und dauerhaft diese abgehakten Silben-Telefonate, wo man aktives Zuhören üben musste um überhaupt ein bisschen Kontext mitzubekommen.

Aber, hier die größte Enttäuschung:
Natürlich lief das Hauptargument, surfen mit LTE und Telefonieren… nicht. Zwar schien ich, der schlechten Funklochqualität nach zu urteilen, mit LTE bzw. über LTE kostenneutral zu telefonieren – jedoch hatte ich bestenfalls Edge (es spricht sich übrigens: „ÄTSCH!“ aus!) oder ein „H“ im Display, was aber definitiv NICHT HSDPA oder dem schnelleren Nachfolger-Standard HSPA entsprechen konnte.

Und, wer jetzt denkt, die Geschichte findet ein Ende, mit einen Anruf bei der Telekom und dem Storno des Add-Ons, hat sich geschnitten:
Klar, der Anruf war einfach, die Option sofort entfernt und nach ca. 15 Minuten mit einem Telefon-Neustart aus meiner Leitung entfernt… IN DER THEORIE!
Seit der Rückbuchung der Option habe ich zwar ein paar der Funklöcher los – aber plötzlich des Öfteren ein „H“ im Display während meinen Telefonaten, vor allem den „low-quality-calls“. Seltsam. Eine erneute Rückfrage an der Hotline ergab, dass die Option weggebucht ist. Wahrscheinlich wird es auf einen Kartentausch hinaus laufen – ich werde bei den nächsten längeren Autostrecken hier mal ein bisschen weiter auf Funklöcher und Gesprächsqualität achten und Euch berichten.

 

Zu der gerade im Ausland interessanten VoWiFi (WiFi=WLAN in Deutschland!)-Funktion kann ich leider nichts sagen, da war jedes meiner aktuellen Mobilfunktelefone mit neuestem Android 7.1.1 das standardmäßig unterstützen würde, die Telekom aber kundenorientiert eine eigene Firmware einspielen will, die ein „eindeutiges Logo“ für den WiFi-Call im Display anzeigen möchte. Da diese Firmware aktuell nur für neuere iphones und (bald) auch für die beiden aktuellen Samsungs Galaxies da sein wird, war ich hier komplett außen vor. Es geht eben nichts über offene Standards.

 

Bisheriges Qualitätsurteil:
Buchung und Löschung binnen Sekunden mit nur einem Call. Keine versteckten Kosten. In der Theorie die gebundelte Option VoLTE und VoWiFi eine geniale Sache.
In der Praxis totaler Reinfall. VoWiFi wird nur per Firmwire-Update technisch unversierten Kunden und zwei Samsung Modellen angeboten: schwache Umsetzung für einen definierten und sogar in den USA u.a. durch Google und weiteren Anbietern bereits seit im Schnitt über einen Jahr umgesetzten Standard.
Sprachqualität für VoLTE eine Zumutung im heutigen Jahrtausend – die neuen Funklöcher verhindern aber ein „zu viel“ an stressbedingtem Aufregen, da selbst auf Transitstrecken und Autobahnen kaum noch durchgehende Gespräche möglich sind – und die Gespräche die klappen so abgehakt kommen, dass man sich Mannesmann D2 zurück wünscht.

Kurz gesagt: viel Spaß damit, wem die bisherige Beta-Qualität reicht. Der Rest möge, zumindest im Netz der Telekom, warten, bis hier eine „echte“ Version 1.0 der beiden Dienste freigeschaltet wird.

 

Bamboo Spark von Wacom: ein günstiger schneller Weg zum digitalen Notizblock…

In meinem letzten BlogPost habe ich Euch mit PrioMemo ein digitales NFC-programmierbares PostIt vorgestellt. Heute soll es einen Schritt größer weiter gehen – wie bekomme ich meine Notizzettel, meine Gesprächsnotizen und/oder meine Gedankengekritzel während Meetings in digitaler Form. Ideen und Möglichkeiten gibt es viele – aber der „digitale Stift“ an sich kann schon mal ein paar hundert Euro kosten – und benötigt teures Spezialpapier. Dem macht Wacom für knapp 80 (bis 130 Euro, je nach Ausstattung) ein Ende…

Wacom Spark: Digitaler Notizblock (für fast jedes Papier) / Quelle: amazon.de
Wacom Spark: Digitaler Notizblock (für fast jedes Papier) / Quelle: amazon.de

 

Zwei Haken hat das Wacom-Teil: Das Papier kann beliebig aber nicht zu dick sein – und es muss der ausgelieferten Größe (A5) entsprechen und innerhalb der formschönen Hülle beschrieben werden, da hier die „Verbindung“ analog (Stift – Papier) mit dem digitalen deutschen #Neuland hergestellt wird. Und: das ganze braucht eine Bluetooth-Verbindung zu einem Telefon oder Tablet – sonst ist es Essig mit der Digitalisierung.
Und wenn wir schon dabei sind: GRÖßTES MANKO: Die zu digitalisierende Seite muss „komplett“ sein. Wer synct, muss danach eine neue Seite beginnen. Sonst gibt es Seiten, mit leeren Bereichen… bis die neue Notiz beginnt…

Aber: was Preis und Leistung angeht, ist das Spark der Hammer!
Normaler Papier, normaler Stift – wie immer mit nicht Dokumenten-echter Tinte -, schicke Schutzhülle… und, je nach Fachgröße auf der linken Seite, ab knapp 85 Euro machbar. Wer ein Handy- oder sogar „Mini“-Tablet-Fach haben will, muss ein bisschen mehr in den Geldbeutel greifen… (hier, bei amazon alle Preise finden!)

Das Geheimnis ist schnell gelüftet: Die „Matte“ auf der rechten Seite, die den Block (oder ein Blatt Papier fixiert) wandelt die Stiftbewegungen um und digitalisiert sie. Angeblich gibt es und/oder entwickelt Wacom noch eine App, die Handschrift erkennen soll/kann – aber wohl mal wieder nicht oder nur mit Verzögerung für Android. Eine zweite App, Inkspace, erlaubt eine nachträgliche Bearbeitung und Colorierung…

Wer nun gerne den langen Tag quer durch diverse Meetings läuft und hier und da mal eine Notiz oder Mitschrift mitnimmt, kann diese klassisch analog anfertigen und beim Verlassen durch Druck einer Taste per Bluetooth auf das Handy beamen und damit auch in die Wacom-Cloud, womit auch von jedem PC auf diese Mitschriften zugegriffen werden kann.

 

Gut: Geiler Preis, spannende Technik, kein Spezialpapier.
GÄHN: Für wenn überhaupt noch 20% Marktanteil wieder mal alle Apps und Funktionen da, für den Rest nein. Setzt auf Bluetooth. Wer eine Seite per Tastendruck als „abgeschlossen“ erklärt und danach doch auf dieser Seite weiter schreibt, generiert eine zweite Seite, die bis auf die neueste Notiz in der digitalen Version leer ist.

TIPP: Zeichnen, scribbeln, schreien und ohne hohe Investition digitalisieren: kaufen! Handschriftenerkennen, ToDo- und Datum-in-Outlook-Automatismus: Finger weg!

Also – wer den Einstieg sucht und nur ein 1:1 Bild seiner Mitschrift will: KAUFEN. Sonst: lieber digitalen Stift in Betracht ziehen….

PrioMemo: Das eine ToDo mit App, Stift und Anzeige…

Wenn es um entscheidende Terminerinnerungen in der digitalen Welt geht, gibt es einen entscheidenden Haken: Popup-Fenster oder eben Nachrichtenzentralen-Fenster… immer von temporärer Dauer, viel zu schnell weggeklickt oder von anderen Pushmeldungen ins Daten-Nirwana verabschiedet. Und wie wäre das nun, das klassische PostIt mit einer App zu kombinieren? Ja, da kommt PrioMemo ins Spiel!

Neben der App ein Stift und ein NFC-programmierbares LED-System / Quelle: priomemo.com
Neben der App ein Stift und ein NFC-programmierbares LED-System / Quelle: priomemo.com

 

Also, der Reihe nach:
In der eigenen App lassen sich ToDos ablegen. Für diese ToDos lassen sich verschiedene Zeitzonen programmieren.
Machen wir ein Beispiel: Weihnachtsgeschenke kaufen. Im ganzen November (01.11-30.11.) ist die „grüne“ Phase. Alles gut, massig Zeit!
Dafür wird es gelb, wenn ich zwischen dem 01.12. und 12.12. noch nicht tätig wurde. Danach wird das ToDo rot – schließlich rückt Weihnachten nun unaufhaltsam näher. Und am 25.12. soll das ToDo „grau“ werden – egal, ob erledigt oder nicht – die Frist ist rum.

So – und nun bilde man das mit PostIts ab. Und denke täglich an den „aktuellen“ Status. Egal, ob Urlaub oder Wochenende, Feiertag oder Krankheit.

Und genau das kann die App: ToDo hinterlegen, Zeiträume und Farbe definieren – fertig.

Gut, nun hat die PrioMemo-App an sich das gleiche Problem, wie alle anderen auch: Pushmeldung in die Nachrichtenzentrale – und irgendwann ist die verschwunden und somit auch der eigentliche Reminder an ein wichtiges ToDo, das gerade dabei ist, sich zu entwickeln…

Und da kommt, für jeden, der NFC im Telefon hat, die Hardware von PrioMemo an die Reihe:
Mit dem Stift schnell das ToDo auf die wiederabwischbare Oberfläche geschrieben (dafür ist nicht unbedingt einer der teuren PrioMemo-Stifte nötig, ein handelsüblich-wasserlöslicher tut es auch!), in der App die Programmierung auslösen, Telefon an das PrioMemo-Board halten – fertig.

 

Das (beschriftet oder nicht) Board hat nun drei farbige LEDs verbaut – rot, gelb, grün (grau = aus) -, die je nach Zeitraum und Programmierung durch die App, anfangen, zu blinken. Und somit einen täglichen dauerhaften Reminder „ausgeben“, in welcher vordefinierten Phase man sich aktuell befindet und ob man vielleicht langsam mal tätig werden sollte….

Klar, Ihr habt es Euch schon alle gedacht – auch das ist wieder ein kleines Spielzeug für Nerds. Aber in dauerhafter und konsequenter Anwendung eine wirklich große Hilfe. Dank Klebe- oder Klett-Streifen lässt sich das Leichtgewicht fast beliebt platzieren (Monitor, Wand, Kalender, etc.) und sich somit ins Sichtfeld rücken.

Kaufen könnt Ihr das Teil wahlweise über amazon oder direkt bei PrioMemo, bei letzterem gibt es auch Business-Bundles, bei amazon nur das einzelne Teil (für den Privatgebrauch).

 

 

Guckt Euch die Details noch mal im Web an – die Idee ist so einfach wie genial, wenn man mit vielen zeitkritischen ToDos zu tun hat!

Twitter: der Niedergang geht weiter… in riesen Schritten! #NoMoreDorsey

Fassen wir es kurz zusammen: Seit Steve Jobs Rückkehr zu Apple und unter Aufgabe aller bisherigen Prinzipien, für die Apple stand, wurde aus dem Laden ein tatsächlich, wenn auch aktuell wie seit geraumer Zeit abzusehen, rückläufiger Konzern, der alle seine Märkte verspielt, verschenkt oder sich selbst verdorben hat. Nichtsdestotrotz: seit Jobs gilt die Rückkehr des Gründers nach Erreichen einer „gewissen Reife“ als Masterplan für wankende und vom Untergang bedrohte Konzerne – also auch Twitter.

Und hier kam Jack Dorsey ins Spiel – der ja mit Square, zumindest Zeitweise, den hippsten Bezahlservice der USA im Angebot hatte – aber auf Grund fehlender Marktdurchdringung kurz nach dem Börsengang auch hier eher eine Bauchlandung als eine Cashcow in den Markt geschmissen hat.

Also, warum Dorsey nicht zu Twitter holen – und erst mal alles umstellen lassen. Stellenstreichungen, erste Entlassungen… und dann erst all die super Ideen, die Twitter von einem „schwer zu erklärenden Produkt“ in den „Mainstream“ spülen sollte:

  • Werbung, immer und überall
  • Accountempfehlungen fürn Arsch
  • App-Releases „every day“ – der Nutzer als Alpha-Tester fehlerhafter Müllsoftware
  • Eine Web-Timeline, die nach Zeit, Werbung und einem schrottigen Algorithmus „sortiert“
  • Funktionen die keine Sau will oder braucht: „Was Du verpasst hast“ oder „was Dich auch interessieren könnte“: ZWEI MAL NEIN!
  • Neue Vorbilder: Abkehr vom „Feindbild“ Facebook (unterschiedlicher können social media Netzwerke nicht sein, erste gute Entscheidung) und billiges Nachäffen von Snapchat, um „hippste Kids“ auf Twitter zu holen: NICHT EINER DAVON KAM!
  • Vergraulen der Poweruser durch immer wieder Androhnung der Abschaffung der 140 Zeichen-Beschränkung
  • Völlig gescheiterte Verkaufspläne an Microsoft, Google oder Salesforce (Ich gratuliere diesen Unternehmen zu ihrer Entscheidung!)
  • Und die Krönung: Nicht nur, dass Dorsey den Karren für viel Geld noch tiefer in den Dreck geritten hat, keiner den Laden haben will (mein Angebot ist nun bei FÜNF DOLLAR, KEIN CENT MEHR!!!!), die Nutzer weglaufen und erst recht keine neuen kommen, wir Poweruser nach einem neuen Netzwerk suchen und mit Finden oder bald unter der Qual SOFORT gehen werden – jetzt darf der Versager auch noch bleiben und weiter umbauen! UNFASSBAR!
Aufheben, wer weiß, wie lange es Twitter noch gibt... / Quelle: twitter.com
Aufheben, wer weiß, wie lange es Twitter noch gibt… / Quelle: twitter.com

Nun gut, AirBerlin ist wohl die Airline in Deutschland, die das Jahresende nicht mehr erleben wird – also, Jack, halte Dich ran, warum Twitter auch nur eine Chance geben, den eigentlichen Kern beizubehalten, der Twitter ausmacht? Packen wir doch noch ein paar kleine Kinder-Scheißdreck-Ideen mit rein, die keiner will und bei Twitter auch keiner braucht… oder noch ein paar beliebte Services einstellen, weil Entlassungen dieses Geld verschlucken werden… Oder noch ein paar Netzwerke kopieren und in Twitter integrieren, deren User keinerlei Interesse und Verständnis für Twitter haben und daher wegen dem Kinderpippifax niemals einen Wechsel in Betracht ziehen würden… aber egal, Jack wird das schon machen – und wenn es den letzten Nutzer kosten wird – dann ist in der Timeline wenigstens Platz für noch mehr Werbung – vielleicht spielt das ja Geld rein, auch wenn keiner mehr rein guckt…

#NoMoreDorsey

Epson Drucker Resumee… – und warum der nächste NICHT von Epson kommen wird…

Ich weiß genau, dass jetzt östlich von mir jemand die Hände hoch reißt und brüllt: „ICH HABE ES DIR GLEICH GESAGT!“. Und ja, ich meine Dich, @blattella! Nun, mal sehen, ob unsere Gründe tatsächlich die Gleichen sind…:

 

Ich finde die Idee aus vielen Gesichtspunkten sinnvoll: Die Preise für Drucker endlich mal wieder hoch, dafür die Preise für Verbrauchsmaterial wieder runter. Wenn auf einen Liter gerechnet Tinte plötzlich der wertvollste Gegenstand der Welt wird (nicht wahr, HP?), geht eindeutig was schief… erst recht, wenn ein Druckerneukauf nach Leerdruck einer Patrone um längen günstiger ist, als reiner Patronennachkauf…

Und somit war ich schnell ein Freund von Epson’s EcoTank-Linie: Drucker ab 200€, dafür die vier Farben als 70ml-Nachfülldose für je 10 € – mit einer rechnerischen Druckleistung von 4.000 Seiten (nein, es sind nur knapp 2.700!).

Und somit, um den Einstieg nicht ganz so hart zu gestalten, da ich NUR einen Drucker will, aber Epson nur Multifunktionsgeräte anbietet, habe ich das Einsteigergerät L355 ausgesucht.
Auch wenn die Werte was Aufösung des Kopierers/Scanners angehen und auch die Daten des Druckwerks mit allen „größeren“ Modellen darüber identisch sind – Finger weg von dem Kasten! Zwar können auch die aktuelleren/größeren Modelle auch nicht zuverlässig den Tintenstand „ermitteln“ sondern „schätzen“ ihn nur – aber der L355 kann nichts davon – und fängt irgenwann an, einen Leerstand anzukündigen, der einfach weit von der Realität entfernt ist.

Noch schockierender ist allerdings, dass der Reset nach „Farbe leer“ per Handbuch abweichend von der Realität durchgeführt werden muss… und selbst die Epson-Hotline KEINE Ahnung hat, wie der Reset WIRKLICH gemacht werden soll.

Epson Eco Tank l355 - ACHTUNG: altes Modell! Bild: amazon.de
Epson Eco Tank l355 – ACHTUNG: altes Modell! Bild: amazon.de

 

Aber:

Trotz ausschließlich original Epson-Tinte fängt der Druckkopf nach einiger Zeit an, nur noch in Schlieren und fehlerhaft zu drucken. Nun muss der Kopf gereinigt werden – und das nicht nur ein mal. Auch ein Druck mit viel Tintendurchsatz beschleunigt und hilft nicht, diesen Fehler vorzubeugen. Und nun wird es Support: Wer nun den Druckkopf ständig mehrmals reinigen muss, erhält plötzlich unter absolutem Stillstand des Druckers die Meldung, dass die Reinigungsschwämchen im Inneren des Druckers durch Servicepersonal getauscht werden müssen. Kosten: 80€. Und evtl. Porto.
Bei mir war es bereits nach vier Monaten soweit… was den Drucker auf Garantie zurück bracht und ein Tausch gegen das nächst größere Modell ermöglichte, den ET-2550.

 

Epson Eco Tank ET-2550 - besser als mein Vorgänger? Bild: amazon.de
Epson Eco Tank ET-2550 – besser als mein Vorgänger? Bild: amazon.de

Aber auch hier war die telefonische Aussage des Epson-Supports falsch: Auch dieser Drucker „misst“ nicht den Stand der Tinte in den Behältern auf der rechten Seite im Bild oben, sondern „schätzt“ sie – womit eine Mischung aus Warnungsfenster („Länger drucken mit wenig Tintenstand schädigt den Druckkopf“) und konkretem Refill-Hinweis ab ca. Hälfte des Tanks einem das Drucken durch ständiges Weg-klicken/Ignorieren schon ein wenig verleiden können. Also: auch dieses Modell benötigt konkrete vom Nutzer durchgeführte Sichtkontrolle.

Der Drucker läuft ebenfalls wieder nur auf originaler Tinte von Epson. Neben dem ersten kompletten Satz, der im Lieferungumfang dabei ist, hatte ich ja von dem L-355 noch genug Ersatzrefills im Regal stehen.

Aber auch hier: die mitgelieferten Tintenfässchen sind noch nicht halb verdruckt, schon fängt der Druckkopf wieder an zu schmieren und Schlieren und „Druckfehler“ (also, fehlende Farben) zu produzieren. Es läuft also wieder auf Druckkopfreinigungen hinaus. Ich sehe schon wieder die Schwämchenmeldung kommen – was augenblicklich das Ende der Generation Epson einläuten wird (und mir einen reinen Canon Pixma mit „echtem“ Duplex auf den Schreibtisch zaubern wird).

Aber, jetzt mal im Ernst, so sieht es aus:

Positiv: Umweltfreundlich, dank einzelnem Refill ohne Patrone, ca. 3.000 Seiten für 70ml Tinte, Preisgünstiger Nachkauf von Tinte (10€).

Negativ: Tintenstände müssen vom Nutzer abgelesen werden, lästige „Schätzfehlermeldungen“ des Druckertreibers in Bezug auf Tintenstand, von Epson vorgegebene Geschwindigkeit für Seitenzahlen nicht annähernd zu erreichen, grottenschlechtes Druckwerk, nachträgliche Abzocke per Service für Drucker, der nicht mehr druckt.

Empfehlung: Du willst Geld sparen an Tinte, druckst nicht viel aber doch regelmäßig und 200€ für den Drucker schocken Dich nicht: zuschlagen. Du willst ein zuverlässiges Gerät mit einem guten Druckwerk… egal, was danach noch kommt, kaufe KEINEN Epson.

#auswärtsschnitzelAMS – so war es!

Es war endlich mal wieder so weit, das zweite Halbjahr ist ja nun schon fast rum, also: Ab zum #auswärtsschnitzel, diesmal nach Amsterdam. Im Unterschied zu Riga war die Vorbereitung für eine Schnitzelkneipe (wir hatten zwei zur engeren Auswahl) schnell erledigt. Also: rein in den Flieger, ab nach Schiphol und ab in unser Sechs-Mann-Zelt… also, fast so was in der Art…

Twitterschnitzel-Selfie, diesmal: am der Nordsee...
Twitterschnitzel-Selfie, diesmal: am der Nordsee… Auf dem Bild fehlt: der @Offenbeller, Juliane und Alex sowie Holgi!

 

Doch vorher galt es, Freitag Abend, knapp 21 Uhr, die letzten drei Mann von EHAM (Amsterdam Schiphol) zum Center Parcs Zandvoord zu schaffen (was auch für drei mal entspannt knapp 80€ kostet, der Zug hingegen 12 und auch nicht länger unterwegs ist!). Der Center Parc besticht… nun… durch seine Tierfreundlichkeit (viele Hunde) und wohl dem Erholungswert für Familien (halb NRW scheint hier Dauergast zu sein). Für eine irre Online-Clique war das dezent abgewohnte und doch länger überfällig renovierungsbedürftige Häuschen eher… ein bisschen zu abgewoht, eng und auch ein wenig überfällig, was eine Renovierung angeht. Erst recht, wenn man weiß, was wir hier für ein verlängertes Wochenende bezahlt haben…

Allerdings: ein mal quer durchs Gelände – und schon steht man am Strand… was auch nötig war, um zum Frühstück zu kommen!
Und so erschließt sich einer der Vorteile der Anlage, auch wenn man „nur“ mit seiner Twitter-Schnitzel-Familie angereist kam – toller und direkter Strandzugang.

Um die Ecke findet sich die Endstation der Bahn, mit der man in knapp 30 Minuten bis an die Amsterdam Centraal kommt (ich bilde mir ein, OHNE Umsteigen) und in ein bisschen mehr und einer Zwischenstation direkt zurück an den Schiphol. Zahlbar in Bar oder Karte (Kredit, maestro) – praktisch und schnell. Kleiner Hinweis für „Erstnutzer“: Die „Pappkarten“ sprechen RDIF und müssen an den Säulen beim Zu- und Entsteigen ein- bzw. ausgestochen werden.

Und wenn man schon man am Bahnhof ist, sollte man Amsterdam aus der einzigen Perspektive betrachten, die einem die Stadt zu Füße legt: vom Wasser aus. Tipp: ab in ein kleines Boot, damit sind auch die kleinen Zu- und Ausfahrten locker zu passieren!

Boottour - die einzig wahre Tour...
Boottour – die einzig wahre Tour…


Und danach: der klassische Fußmarsch durch die Stadt – und mit jedem Schritt näher ran an das eigentliche Ding des Kommens: das #auswärtsschnitzelAMS. Die Kneipe war nach einem Gewaltmarsch von ein paar Kilometern und einigen Boxenstopps dann doch erreicht und wir alle schon erwartet… die Schnitzel waren schnell bestellt und inklusive Nachtisch schnell gekillt, lang dem ganzen auch ein bisschen der Zeitdruck der „letzten Bahn um 22 Uhr“ zurück in unsere Behausung zu Grunde…

Die Vorspeise, die durch den Fußmarsch verdaut werden musste... #Burger
Die Vorspeise, die durch den Fußmarsch verdaut werden musste… #Burger

Dank dem Feiertag war da auch noch ein ruhiger Tag im Parc fällig. Klar, was macht man schöneres, als den Kiddies zu zeigen, wie genau die Rutschen vor Ort benutzt werden sollen. Somit haben wir den Bademeistern auch einen spannenden Tag beschert, wenn auch das Wasser nachfüllen wohl eine etwas längere Aktion am Abend bedeutet hat… aber hey, so ist das Leben.

Twitterschnitzel in Amsterdam - hier die Schweine-Variante...
Twitterschnitzel in Amsterdam – hier die Schweine-Variante…

Die Wahl für 2017 ist mitterweile auch abgeschlossen: Im ersten Halbjahr geht es nach Stuttgart, wo wir dem #SchnitzelS mal zeigen werden, wie das mit dem #auswärtsschnitzelSTR so läuft – und im zweiten Halbjahr werden wir einen deutsch-französischem Agentenaustausch bemühen müssen, wenn es nach vollbrachter Tat in Straßburg wieder an den nach Hause Weg geht… also: wer noch will, die Details gibt es im Netz, einfach mal durch die Timeline blättern!!! Wir sehen uns!

Das komplette Team vom #auswärtsschnitzel - danke Euch, schön war's (wie immer!) und auf bald!!!
Das komplette Team vom #auswärtsschnitzel – danke Euch, schön war’s (wie immer!) und auf bald!!!

 

 

[wpvideo phioivMf]

Ab ins Kino: #Snowden ist da – und er wird keinen Oscar gewinnen…

Oliver Stone hat ja schon so manche „Kontroverse“ verfilmt… Ob das Kennedy-Attentat (nein, es waren keine Wichtel), Geboren am 04. Juli oder eben auch Platoon – aber nun hat er sich mit Snowden ein Thema der Neuzeit ausgesucht. Und was soll ich sagen? (tl;dr:) Unbedingt ansehen!

Filmplakat, Quelle: snowdenfilm.com
Filmplakat, Quelle: snowdenfilm.com

Kaum Ephos (also, nicht mehr als wohl für die CIA-Aufnahme-Prüfung nötig ist), ein bisschen Romantik unten drunter und Etappen-weise eine Erklärung, wie es kommen konnte, was wir mehr oder weniger mittlerweile alles wissen: Snowden hat für die CIA gearbeitet, gekündigt, ist dann zur NSA gekommen – als Berater für eine Regierungs-nahe Beratungsgesellschaft… und hat dann plötzlich beschlossen, das ganze System öffentlich zu machen?

Nun, ganz so einfach ist es nicht, wie dem Zuschauer auch in knapp über zwei Stunden in nahe gebracht wird. Am Ende bleibt jedem dann die persönliche Meinung, mit dem Thema und Snowden seiner Person umzugehen und sich eine (neue?) Meinung zu bilden – beeindruckt durch die Ansprache, die er halten darf, bevor Peter Gabriel Sagen-umworben und Text-stark mit The Veit den Abspann einläutet… und man noch ein bisschen im Dunkeln sitzen bleiben möchte, bevor man sein Handy zückt und die sozialen Medien checkt…

 

Klar ist: der Film ist sehenswert. Klar ist auch, Preise gewinnen, noch dazu auf amerikanischen Boden, wird er wohl eher nicht. Angucken sollte man ihn, wenn man nur einen Funken Interesse an der ganzen Geschichte hat, auf jeden Fall.

Und wer ihn schon gesehen hat bzw. noch in oder bereits fertig mit der Meinungsbildung ist – lass es mich unten in den Kommentaren wissen… ich bin über Eure Eindrücke sehr gespannt!!!

Kickstarter & Co: für mich definitiv nicht mehr! Ich bin da echt raus!

Ich hatte ja schon mal Gründe aufgezählt, warum ich bei Kickstarter und Co keine Projekte mehr unterstütze. In kurz, bei Twitter. Auch wenn ich tatsächlich schon das eine oder andere „erfolgreich“ bis zum Ende begleitet habe und tatsächlich auch schon mal den einen oder anderen Artikel wirklich in echt und funktionabel erhalten habe. Trotzdem: ab heute bin ich bei diesen allen Plattformen nur noch eins, nämlich RAUS!

Heute war wieder einer dieser Momente, wo der Zoll vor der Tür stand. „Da is ne Überwachungskamera für Sie bei uns!“.
Aha. Darf es ein bisschen mehr sein? „Ohne Rechnung“. Auch das, umfassend hilfreich. Also, was könnte es sein? Ich hatte es schon völlig vergessen, da ich dieses Projekt 2014(!!!!) auf Kickstarter unterstützt hatte. Jetzt, zwei Jahre später, da ist es endlich.

Aber es geht schlimmer!
Glaubt Ihr nicht? Ich gehe mal schnell durch:

Auf Kickstarter:

  • Kittyo: 2014 – 2016 geliefert. Die ominöse (Tier-)Überwachungskamera. Mittlerweile nutzlos.
    Besonders geil: +25US-$ für weltweite Lieferung, Stromkabel fix nur US-Stecker. Keine Ahnung von Zollabfertigung.
  • RaspIO Pro Hat, 02/2016 – im Mai bekommen. Bisher einzig positives Projekt!
  • Game „Data Dealer“. Unterstützung 2013. Ende 2013 Zugang „Beta Account“.
    Seit dem: immer noch Beta, sollte das Game überhaupt noch im Netz vorhanden sein.

Einzelfälle? Schauen wir auf Indigogo:

  • Predp Box: Anfang 2016 unterstützt, Lieferung aktuell von Juli auf Oktober verschoben, wegen Designverbesserungen.
  • Bleep Smart charging cable: September 2014 unterstützt, ein USB auf Mini-USB Kabel, das nachts das Android-Telefon backuped und in die Cloud lädt. Blöd nur, in 2016 ist der Durchbruch von USB-C, Android kann das auch seit Version 5 vom letzten Jahr bereits alles Serienmäßig. Kontakt zum (potentiellen) Hersteller, ob Geld zurück oder USB-C (wenn auch sinnlos) geht: ohne Antwort.

Und, es geht auch ohne Plattform:

  • MyVessyl: Ein intelligenter Trinkbecher, der den Inhalt erkennt und per App die Tages-Kalorien mittrackt.
    Bestellt Juni 2014, in 11/2015 informiert worden, dass man nun die auf die schnelle entwickelte „light“-Version des Bechers vorab kostenlos bekommt – bis heute keine weitere Reaktion.

 

Ich für meinen Teil habe die Scheiße auf diesen Plattformen echt satt. Sechs Backs, und genau eines ist in Time und wie versprochen da. Das zweite kostete mehr Porto als nötig und nun bin ich hier, mit einem US-Stecker und kann mir noch einen Adapter kaufen oder es gleich komplett in den Elektroschrott schmeißen…

 

Ab sofort gibt es gerne wieder „early adaptor“ von Neuigkeiten, die den Markt schon erreicht haben – fördern werde ich von all dem möglichen neuen Schrott original GAR NICHTS MEHR. Und aus!

 

Und bei Euch so?

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner