Watchever – großes Update zu meinem erste Blogeintrag

Ich habe ja kurz nachdem es in Deutschland live gegangen ist, über Watchever geschrieben.
Nun, knapp ein (gefühltes) Jahr später, wird es Zeit, nochmals drauf zu kucken, wie es sich so gemausert hat…
Also, Popcorn in die Hand, es schnell vorüber!

…und, im Unterschied zu meinem ersten Test, hat es sich wirklich gut entwickelt. Auch für die zahlenden Kunden! Wirklich gut!

Abbrüche während des Kuckens habe ich nur noch, wenn ich nebenbei die Leitung mit Downloads schwer belaste. Wenn alles „gut“ ist, läuft Watchever hervorragend. Einzig, dass einige Serien, die wohl über Nacht schnell noch auf den Server geladen werden mussten, in einigen Sequenzen ein fehlerhaftes Bild für zwei oder drei Sekunden zeigen – daran muss Watchever noch arbeiten.

Auf allen Plattformen existiert mittlerweile eine vernünftige App, mit der man auch mobil kucken kann. Das ist auch gut so, da jeder Watchever-Account nach wie vor fünf Geräte zulässt, die gleichzeitig unterschiedlichste Inhalte sehen können. Sehr löblich!

Die Serien und Filme wachsen und werden dabei auch aktueller. Schade nur, dass es, wie z.B. bei 30 Rock, immer noch Karteileichen gibt, die mit Season zwei oder drei einfach nicht weiter fortgeführt werden – obwohl teilweise schon das Staffelfinale lief…

Auch gibt es einige Serien, die auf Grund „Verbrüderungen“ mit befeindeten Diensten („maxdome“) noch nicht den Weg zur Vivendi-Gruppe, die hinter Watchever steht, gefunden hat: mir fehlen zum Beispiel die Simpsons, Futurama oder weitere Hits.

Aber: HBO und ABC sowie andere namhafte US-Sender haben ihre Serien nun auf Watchever abgestellt… das verdient großes Lob!

Ich glaube, die Aussage, dass ich seit meinem ersten Test durchgehend dabei geblieben bin, ist Urteil genug.
Trotzdem hoffe ich, dass Netflix irgendwann den Sprung auch nach Deutschland schafft – schließlich belebt Konkurrenz das Geschäft.

Was itunes, Maxdome und die Telekom angeht, sind die sich ja Preisabsprachen-ähnlich einig, was Bezahl-Inhalte (Filme/Serien) zu kaufen oder eben leihen angeht. Das nervt echt. Da muss noch ein großer her, der denen zeigt, wie es geht.

Aber für 9 Euro im Monat ist Watchever ein toller Dienst geworden. Ich hoffe nur, er macht so weiter und ruht sich nicht plötzlich irgendwann mal aus…

Update: Dokumentenscanner und digitale Ablage

Alle sprechen vom papierlosen Büro – aber keiner vom papierlosen zu Hause.
Also habe ich das mal in Angriff genommen und mit Kauf eines professionellen Dokumentenscanners mit automatisierter Texterkennung mein zu Hause, auch mit Hilfe von evernote, auf papierlos umgestellt.

Es war eigentlich ganz einfach. Ich habe kurzerhand meine ganze Ablage auf den Scanner geschmissen und bei evernote als durchsuchbares PDF abgelegt. Fertig. Klappt recht gut, auch wenn ich gerade bei den wirklich alten Dokumenten manchmal nach anderen Begriffen suchen würde, als die Texterkennung und evernote dafür vorgesehen haben. Aber: gefunden habe ich bisher immer noch alles, wenn auch teilweise in genau der Geschwindigkeit, wie ich früher in den Aktendeckeln danach gesucht hätte…

Es benötigt ein bisschen Disziplin, zeitnah alles, was die Post und so nach Hause bringt, auch zu Scannen und abzulegen.
Aktuell hänge ich etwas hinterher – vor allem mit dem „Aufräumen“ der PDF-Dateien.

Aber: wenn man sich mal dran gewöhnt hat, will man es nicht mehr missen. Auch (oder trotz) der sinnlosen Diskussionen bei Rückgaben oder Garantiefällen, wo jeder immer glaubt, nur mit dem Original tätig werden zu müssen (was übrigens falsch ist!).

Blöd nur, dass ich es mittlerweile sehr schnell geschafft habe, den freien Platz in meinen Schränken mit neuen Sachen zuzustellen – mal kucken, wann ich die digitalisiert bekomme…

Worauf Ihr Euch einstellen sollten:
Guter Scanner ab 400 Euro, Vollversion von Adobe Acrobat nötig, wer mit evernote arbeiten will, braucht einen Vollaccount – und viel Zeit und Geduld, da es am Anfang stundenlange Scan-Vorgänge bedeutet und die Altpapiertonne (ein Dokumenten-Häcksler wird empfohlen!) erst mal überquillen wird.
Der Dank ist eine Stichwort-basierte Echtzeitsuche über alle Dokumente, die bei Bedarf auf Handy, Tablet oder Rechner angezeigt wird und wenn es sein muss, auch ausgedruckt werden könnte.

Nur Toilettenpapier wird vorerst noch „in echt“ vorhanden bleiben…

Twitter-Schnitzel-Treffen in Wien: #auswaertsschnitzelVIE

Einfach mal schnell ein Wochenende nach Wien jetten (ok, wir sind gefahren, da Parndorf noch anstand) um in absolut netter Gesellschaft ein echtes Wiener Schnitzel zu genießen?
Logisch, wir sind dabei!

Damit ist eigentlich fast schon alles gesagt…. fast…

Der Tipp ist, den Figlmüller einfach als Touri-Bude abzutun (wenn wer unbedingt hin möchte vorher unbedingt telefonisch reservieren, um der Schlange von Touris vor der Tür entgehen zu können!) und da nicht hinzugehen.
Er macht zwar Werbung mit dem „original Wiener Schnitzel“, ist dafür aber zu teuer.

Wer doch hingeht: das Figlmüller Spezial ist vom Schwein (ja, ja, kein original, aber das behauptet auch keiner) und hat einen gigantischen Salat mit Kernöl – unbedingt probieren.


Für das wirklich echte Wiener Schnitzel geht es (auch mit vorheriger Reservierung!) dann aber zum Plachuttas. Dort, und ich meine wirklich nur dort, schmeckt das Wiener wie der Hammer! Passend paniert, passende Größe – und, am wichtigsten – fairer Preis!


Und wer schon extra nur für ein echtes Schnitzel nach Wien fährt/fliegt, beginnt den nächsten Tag auch klassisch bei Sacher mit einem Frühstück, logisch!
Und so ein Frühstück ist nur perfekt, wenn am Schluss ein Stück Sacher Torte folgt, ein bisschen Kalorie darf sein…


Was mich am meisten freut: nette Leute beim #auswartsschnitzelVIE mit Planungen für Prag und München. Kein Weg war zu weit und alle sind Feuer und Flamme für das nächste Mal… ich freue mich schon drauf!!!

SimCity 2013

Zwar erst auf Windows erhältlich, aber ich musste es haben… so kam mir das Angebot, es für PC jetzt zu kaufen und mit Erscheinung die Mac-Version geschenkt zu bekommen, gerade recht.

Schade nur, dass EA, nicht zuletzt durch die erneute Verschiebung der Mac-Version, des Öfteren die zum Kauf angegebenen System-Mindestanforderungen verändert hat……oder anders gesagt: Gut, dass ich das Spiel mittlerweile (gekauft: Juli, Mac angekündigt: Juli, verschoben auf August 2013) nur noch auf dem PC spiele – und auch in dieser „Doppelpackung“ erworben habe.

Auf dem Mac hieß es ursprünglich, dass der on-board-Intel-Chipsatz meines MacBooks unterstützt wird. Ohne diese Angabe hätte ich nie gekauft!
Aber… dann wurde es verschoben und verschoben und verschoben. Und mit jeder Verschiebung änderten sich die Mindestanforderungen.
Aber nicht nur minimal, nein… DRAMATISCH!

Bis das Spiel denn dann auf dem Markt war, war es für mich auf dem Mac nicht mehr spielbar.
Da lief es in der Fusion-Emulation besser als unter OS X.

Gut nur, dass ich mittlerweile auf einen aktuellen PC umgestiegen bin – ich würde mich sonst echt was ärgern.

Und zu dem Spiel selber: mit Intel-Chipsatz (onboard) ist es nur ein hässlicher Pixelhaufen, der zudem jeden Prozessor binnen Sekunden heiß laufen lässt. Ich sage dazu nur: FINGER WEG, schade ums Geld.

Wer aber die „Mindestanforderungen“ (über-)erfüllt, bekommt eine grafisch anspruchsvolle Simulation – die allerdings in erster Linie darauf Ziel, Euch mehr und mehr Kohle für hier und da noch ein Add-on aus der Tasche zu ziehen. Und wer keine Freunde für ein dauerhaftes Online-Zocken begeistern kann, wird auch schnell des Spaß verlieren.

Na ja, mal kucken, wie EA so weiter macht. SimCity ist aus meiner Sicht jedenfalls voll verkackt!

Facebook ist jetzt endgültig Geschichte!

Ich war ja noch nie ein Fan von Facebook – und leider hat, entgegen meiner Prognose, sich Facebook (aber ich gebe die Hoffnung nicht auf!) durch den Börsengang noch nicht selber für überflüssig erklärt und die Schotten dicht gemacht (oder sich für einen Euro an mich verkauft, damit ich es bei Google teuer ablegen kann).
Nun ist aber die neue (Android-) App raus – und Facebook hat den Bogen einfach überspannt!

Auf Android will die neue Version vier Zugriff auf WiFi (zum Aktivieren und Deaktivieren), will SMS und MMS auslesen, den Kalender kontrollieren – und wohl auch emails.

Damit kontrolliert die Version 4 von Facebook das komplette Handy – Zuckerberg sitzt sicherlich onanierend in seinem Büro und lacht sich ins Fäustchen – und auf meinem Gerät wurde die App und der schrottige Messanger umgehend gelöscht, ohne die Version 4 überhaupt installiert zu haben.

Irgendwann ist Schluss – und dieser Punkt ist JETZT!
Facebook ist mittlerweile so wie email-Verteiler früher: einer schickt einen genialen Witz an 50 Leute, und von 49 im Verteilen konvertieren 40 ihn in eine eigene Mail und schicken ihn weiter. So sieht auch meine Timeline aus – obwohl ich bis auf ganz wenige mir wirklich wichtige Leute sowieso alle rausgeblockt habe. Aber Witze, die ich im Kindergarten schon scheiße unlustig fand, kommen als Bildwitz zurück – und spammen mir die TL voll. DANKE, NEIN! ICH BIN RAUS!

Und, klar trifft das jetzt Android voll, aber, liebe ios’ler: Auch bei Euch zieht sich Facebook alle Rechte, die Apple frei gibt. Der Kalender wird also an Facebook wandern, bei den MMS glaube ich eher nicht daran, bei den SMS kann es sein, dass Apple dank imessage einen riegel vorschiebt -aber auch auf iphone & Co wird Facebook absaugen, was an Daten nur so geht, Stichwort: Adressbuch.

Wer Facebook nicht gleich verlassen will, sollte zumindest die App(s) killen – und den Browser nutzen, da der Facebook einen Scheiß an Rechte zugesteht – und so muss es auch sein!
Wer Facebook schon immer den Mittelfinger zeigen wollte: JETZT ist die ideale Zeit dafür, die Kindergarten-Werbespam-Plattform endgültig zu verlassen.

Blade 350 QX: meine neue Drone

Die AR.Drone2 war schon lustig: Steuerung über das iphone, das Bild der Kamera immer im Display.
Aber die Nachteile einer WiFi-Verbindung (inkl. einer unfreiwilligen Landung im Gardasee) überwogen.

Und da ich ein wenig den Markt beobachten („getrödelt“) habe, wurde es nun keine DJI – sondern die brand-neue Blade 350 QX. Und was soll ich sagen? GEIL, DAS TEIL!!!!

Unglaublich aber wahr – ich habe mich, nach dem Abschied von ios (ipad und iphone sind bereits Geschichte) nun, obwohl es die App für die AR.Drone (wenn auch immer noch nicht in aktueller Version) auch für Android gibt, nun auch von meiner Drone verabschiedet.

Der Abschied fiel mir noch nicht einmal schwer, da eine Nachfolgerin sofort gefunden, bestellt und binnen vier Tagen geliefert war.

Eigentlich habe ich ja immer mit der DJI Phantom geliebäugelt – aber diese ist mittlerweile fast ein Jahr alt und die Blade nagelneu ist – Anfängermodus, “Bildermodus” und “Selbstmordmodus” inklusive – mit Halterung für die GoPro, die ich auch gleich in neuester Version mit gekauft habe.

Bisher hat die Drone (ich fliege aber nur den Anfängermodus!!!) alle meine Erwartungen übererfüllt… Geile Performance, hält sich super in der Luft und der Akku macht locker 12 Minuten mit.

Da die Drone mit einer “normalen” Fernsteuerung geflogen wird, ist im Unterschied zur AR.Drone nicht nach “ein paar” Metern Schluss. Und im Unterschied zur Phantom kann die GoPro durchgehend fernbedient werden, da sie nicht die Frequenz der Fernsteuerung stört…

Mehr möchte ich nicht verraten, ich habe einige Videos bereits in Bearbeitung und sobald ich mein Papierchaos (manche nennen es Steuer) im Griff habe, gibt es hier ein paar Beispiele – stay tuned!

OK, PS: Ich habe es mit den Videos (wenn auch komplett ungeschnitten) nicht durchgehalten: Drei findet Ihr schon mal hier…

Tier-Krematorium

Tier-Krematorium.

Bevor Jerry in 10 Tagen wieder bei uns zu Hause ist.

Ein harter Weg und ein letztes Tschüss für unseren Mäusezahn.

Nachdem Jerry ihren Kampf am Donnerstag aufgegeben hat und wir sie aber gerne wieder bei uns zu Hause haben möchten, lag es nahe, da wir keinen Garten haben und uns auch gegen ein Vergraben ausgesprochen hatten, sie in einer schönen Urne wieder zu uns zu holen.

Wir hatten die Auswahl vorher im Netz angesehen und uns auf einen Engel geeinigt. Allerdings, als wir da waren, hatten wir unsere Urne sofort gefunden:


Die Ähnlichkeit(en) waren einfach zu eindeutig…


Auch nutzen wir die Chance, uns nochmals von ihr zu verabschieden.

Für mich war dieser Moment, so traurig er war, besonders wichtig, da ich nicht die Chance hatte, mich Donnerstags von ihr zu verabschieden, als sie uns (zumindest Videotelefonie machte den Abschied möglich!) klar machte, dass ihre Zeit gekommen war.

Prinzessin hatte sie für Ihren letzten Weg in eine der besten Ausgangspositionen gebracht, die unser Mäusezahn nur haben konnte.


Wie oft hatten wir sie so zu Hause erlebt, wenn sie kurz danach das Köpfchen hob und uns beiden mit einem lauten „MAU!“ klar machte, dass jetzt Streicheln, Füttern oder Bespaßen an der Reihe ist.

Leider war Jerry diesmal nicht in der Lage, das Kopfi nach oben zu reißen, die Augen auf zu machen, Mau zu sagen und aus dem Körbchen zu steigen, wo sie sich streckte und dann mit uns die Wohnung und vor allem ihren Fressnapf erkundete.

Die Hoffnung starb gestern irgendwie zuletzt.

Mach’s gut, Jerry…

Mach’s gut, Jerry… ;-(((

R.I.P.

;-((((

Die liebe Jerry ist heute von uns gegangen.

Dabei konnten die Ärzte, die sie montags schon aufgeben wollten, nach der OP und auch dienstags ihre Agilität und ihren Kampfeswillen kaum fassen.

Leider hat dieser nicht, wie von uns so sehr erhofft, ausgereicht, um sie wieder gesund zu machen. Sie hat ihren Kampf heute Mittag aufgegeben und sich auf ihre nächste große Reise gemacht (mit viel Schoki und all dem anderen Zeug, dass wir ihr nie oder nur heimlich gegeben haben – davon bin ich überzeugt!).

Wir haben in einem Augenblick verloren, was wir jahrelang gehabt haben…

Mach’s gut, Mäusezahn!

Du bist auf Twitter und auch zur Erinnerung auf unserer Webseite zu finden.

<3

Warum ich niemandem zum Kauf von Fitness-Armbändern animieren möchte!

So schön und teuer nerdige Sachen auch sein mögen und so viel Spaß man auch mit ihnen haben kann – nicht alle sind in Gänze ausgereift und laden zum täglichen Gebrauch ein.

Leider sagt der Preis eines Produktes wenig über die Haltbarkeit und noch weniger über das Durchhaltevermögen im täglichen Dauereinsatz aus. Daher möchte ich Euch heute alle ermahnen: Kauft keine Fitness-Tracker, die am Handgelenk getragen werden müssen!

Warum? Hier die Story:

Ich wollte es ja unbedingt haben. Und so habe ich es mir im April letzten Jahres dann auch endlich gegönnt: Eines der erstes Fitness-Gadgets, die mit viel Tram-Tram auf dem Markt eingeführt wurden sind. Das Armband Fuel+ von Nike.

An sich ne echt nette Geschichte, die Details, auch im Vergleich mit dem Clip-Tracker von fitbit hatte ich ja schon mal aufgearbeitet.
Allerdings hat sich in den letzten Wochen, neben negativen Berichten allen Ortes über den Funktionsumfang des JAW! und dem schlechten Verschlusseigenschaften des FLEX, bei meinem Nike so das eine oder andere gezeigt, was ich lieber nicht hätte sehen wollen: die Platine!


Man kann es deutlich erkennen: Das tägliche Tragen in allen Situationen hat dazu geführt, dass auf einer Seite, wohl durch das dauernde Reiben an Tischen, Stühlen und sonstigen Gegenständen, mittlerweile die Platine durch kuckt. Damit ist die Zeit des Fuel wohl bald abgelaufen, da jedes Hände waschen das Risiko steigert, dass Wasser doch mal da hin kommt, wo es nun mal nicht hin soll.

Auch auf der anderen Seite des Verschlusses sind erste deutliche Spuren zu erkennen. Da hierunter allerdings nicht die „komplexe“ Technik des Armbandes liegt, sondern nur die Platine, die den USB-Anschluss befeuert, ist hier der Abrieb noch nicht bis nach unten durchgedrungen.

Klar, wer das Band nur für den Sport trägt, hat sicherlich lange und viel Spaß daran (es sei denn, es geht leicht auf und verliert sich schnell, hierzu häufen sich ja die Meldungen und Tweets zu einem anderen Hersteller). Wer es allerdings als Band für den Tracken jeder Lebenslage verkauft, sollte schon ein bisschen mehr Haltbarkeit als 1,5 Jahre mitgeben.

Daher mein Rat: Finger weg von Fitness-Trackern, die als Armband kommen!

RapidWeaver – Webseiten im „Baukasten“, geht das?

Ich habe ja html noch wirklich so richtig und per Eigenstudium gelernt, als alle dachten, das wäre eine Krankheit. (Gut, dank dem Internet Exploder ist dem ja auch heute noch so).

Um dann irgendwann, nach vielen Tests, auf einen verpönten Editor umzusteigen… der nur Mistcode produziert, die Produktivität aber trotzdem um 200% steigert, selbst trotz und mit manueller Fehlersuche.

Jetzt hat der Hersteller aber leider beschlossen, diesen Editor zu killen und mit dem verbleibenden DreamWeaver habe ich echt keinen Bock, Seiten zu basteln. Also… was bleibt?

RapidWeaver, ein Editor, der vorgegebene Templates befüllen lässt… Aha… aber… taugt das was?!?!

Ich war lange Zeit sehr misstrauisch. Habe das Teil in einer Version 3 und Wochen später in einer Version 4 bei einer Promo von MacUpdates mitgekauft. Nie geladen, nie installiert. Zu primitiv und eingeschränkt waren die Möglichkeiten…

Dann aber kam ein RapidWeaver 5 MegaBundle.
Mit Stacks (BITTE?). Mit Themens (will ich das so?). Mit AddOns und allem möglichen. 999US-$ wert an Software, für 49,99 US-$.

Also: Webrecherche. Was neben DreamWeaver würde mich HTML-Design-Technisch glücklich machen.
RapidWeaver 5. Aha… und weiter… Flux… interessante Alternative… aber auch mit Themen und PlugIns für alles mögliche… und weit teuerer als das Bundle hier…

Also, ich habe RapidWeaver 5 gekauft und mich detailliert eingearbeitet.
Und, was soll ich sagen? JA! Der Umstieg von „ich mache es selber“ zu „ich befülle es nach meinen Wünschen“ klappt! Hervorragend sogar!

Klar ist der größte Abstrich, dass ich nicht mehr jedes Detail so entwerfen und programmieren kann, ich will das will. Aber die hochqualitativen Themen, die es für RapidWeaver gibt, sind wirklich hitverdächtig. Auch der Funktionsumfang und die offenen Standards: diese und weitere meiner Webseiten sind nun dank dem Bundle entstanden. Auch der Blog, mit mittlerweile eingeführter Kommentar-Funktion.

Soeben habe ich wieder ein neues PlugIn gekauft. War nicht billig. Habe auch gerade keine Zeit zur Einarbeitung.
Aber damit stricke ich noch was – und das wird GROSS! Geil! Davon bin ich überzeugt.
Und wenn die Einarbeitung rum ist, geht der Rest, dank immer gleichem Vorgehen, schnell und flüssig von der Hand.

Irgendwie stehe ich da mittlerweile voll drauf und will von selbststrickendem HTML, PHP und lästigem SQL nix mehr wissen.
Aber hey – ist ja auch nicht mehr mein Beruf, da kann ich mir das erlauben!

Wer also in der Freizeit schnell geile und wirklich gut gestylte Resultate erzielen will, einen Mac hat und ein paar Euros übrig – der Blick auf RapidWeaver lohnt. Erst recht, wenn ein preiswertes Bundle (irgendwann mal wieder) ansteht…

Dronen-App-Update, neuer Modus und kommendes Zubehör

Parrot hatte ja quasi über Nacht drei neue Apps für die Drone.2 in den App-Store gepumpt, ein mäßiger Blog-Post auf deren Website ließ einen auch nur erraten, was Sache war.

Dank eines – mittlerweile beigelegtem – Patentstreites konnte der bisherige Absolute Control Mode nicht weiter gehalten werden, schnell mussten neue Apps her.

Wie gesagt, das ist nun mittlerweile vorbei – und wir freuen uns über den (überall erneut) kostenpflichtigen Director Mode und vielleicht bald auch über die überall erhältlichen Flight Recorder Module…

Erfahrungsbericht und Erwartungshaltung…:
Der Director’s Mode hört sich nicht schlecht an. Die Videos auf der Parrot-Seite sind auch sehr vielversprechend.
Nachteil: egal wo und in welcher App: Das Modul MUSS IMMER für 3,59 Euro separat erworben werden.
Also, nix mit 1x auf iPhone gekauft, in jeder App freischaltbar… nein! AR.Freeflight (3,59&euro, AR.Drone (3,59&euro und dann ggfs. auf dem iPad das gleiche Spielchen (3,59&euro nochmals…

Urteil zum Nachkauf der Funktion: ENTTÄUSCHEND!
Vor allem, da man für eine InApp-Wiederherstellung genauso den Kauf mit Passwort initiiert wie den Kauf eben selbst. Da gibt es dann kein zurück mehr, außer den teueren Lerneffekt.

Zu der App selbst:
Wundert Euch nicht, wenn erst mal GAR NIX geht!
Ohne das in der App zu installierende neue FirmWare-Update geht KEINE der neuen Funktionen oder Zusatzmodule.
Aber wenigstens läuft das Update kostenfrei und problemlos.

Allerdings, und das sagen auch meine Mitflieger im Sportverein:
NACH dem Update ist die Drone im „Selbstflugmodus“ ziemlich ruppig, instabil und fällt gerne mal runter. Parrot, hier ist UNBEDINGT KORREKTURBEDARF!!!!
Der Director Mode selbst läuft rund – hat aber das gleiche Problem wie der „ich fliege selbst“-Modus:
die WiFi-Verbindung ist „wackelig“, meist eher schlecht – und die Drone fliegt gerne mal eigenmächtig weiter oder wechselt die Richtung, obwohl man diesen Befehl gar nicht gegeben hat. Vor allem im Director Modus ACHTUNG hiervor, da man nicht nur den aktuellen Modus-Knopf deaktivieren muss – nein, mann muss auch noch händisch schnell reagieren und gegensteuern.

Kurz gesagt: Mein Fazit Director Mode:
Neben dem teueren Spass, das Teil auf alle Flugsteuerungen (iPad, iPhone und dort auch auf alle benutzten Apps) zu bekommen, interessante Funktionen, die aber mit der aktuellen Firmware die Drone eher dem Ersatzteilnachbestell-Lieferanten freigeben.
Ausprobieren ja, aber bitte mit der notwendigen Vorsicht!

Aber – das war ja noch nicht alles. Es soll ja auch noch das in den vorhandenen USB-Slot passende Flight Recorder Modul (im schicken Black-Box-Rot der Luftfahrt) kommen:
Ein SSD-Laufwerk, welchen Videos aufzeichnet UND zugleich das GPS-Signal direkt in die Drone und nicht mehr nur in das Handy/iPad als Fernsteuerung bringt.

Die neue App ist durch Icons, die aktuell noch ausgegraut sind, darauf bereits vorbereitet. Aber: die Lieferzeiten scheinen wohl eher auf September hinzudeuten, auch wenn Parrot über den eigenen Shop das Teil schon zum Kauf anbietet…

Was erwarte ich von diesem 100 Euro teueren Teil?
Ich verstehe ja, dass das Modul nur im Freien funktioniert. Soweit klar.
Aber ich erwarte: dass die Drone gewichts- und Balance-technisch NICHT verändert wird. Auch in keiner Flugphase.
Ich erwarte, dass das Modul binnen Sekunden „startklar“ ist und man aus dem freien Flug jederzeit in den „GPS-Modus“ und wieder zurück wechseln kann.
Ich erwarte, dass ich auf einer Umkreiskarte Punkte markieren kann, die die Drone dann ruhig und verwackelungsarm anfliegt. Idealerweise unter Vorgabe einer Höhe, die ich dem Punkt zuweisen kann.
Und, gegen weitere Gardasee-Unfälle: ich erwarte, dass eine Drone, die den Kontakt verliert, nicht nur in den Landevorgang übergeht, sondern zuvor zu ihrem Startpunkt zurück kehrt. Und DANN erst landet.

Hohe Erwartungen – ich werde berichten, wenn ich das Teil endlich habe.
Vielleicht könnte mich ja Parrot mal auf ihren Verteiler aufnehmen, damit ich solche Sachen im Vorfeld schon probieren kann, dann hättet Ihr hier schon mal ne Kaufempfehlung von mir bekommen.
Warum? Weil die mir bekannte billigste Drone mit integriertem GPS von DJI bei knapp 650 Euro anfängt. Die Parrot bei 300 + 100 für den Recorder und gerundeten 5 Euro für die App – das ist immer noch unschlagbar, vor allem, weil die Parrot die HD-Cam schon drin hat und die DJI nur eine GoProHero-Halterung mitbringt…

Damit gewinnt die Parrot-Drone als Einsteiger-Gerät immer noch locker gegenüber der bestehenden Konkurrenz…

More to follow, please stand by!

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