Warum ich niemandem zum Kauf von Fitness-Armbändern animieren möchte!

So schön und teuer nerdige Sachen auch sein mögen und so viel Spaß man auch mit ihnen haben kann – nicht alle sind in Gänze ausgereift und laden zum täglichen Gebrauch ein.

Leider sagt der Preis eines Produktes wenig über die Haltbarkeit und noch weniger über das Durchhaltevermögen im täglichen Dauereinsatz aus. Daher möchte ich Euch heute alle ermahnen: Kauft keine Fitness-Tracker, die am Handgelenk getragen werden müssen!

Warum? Hier die Story:

Ich wollte es ja unbedingt haben. Und so habe ich es mir im April letzten Jahres dann auch endlich gegönnt: Eines der erstes Fitness-Gadgets, die mit viel Tram-Tram auf dem Markt eingeführt wurden sind. Das Armband Fuel+ von Nike.

An sich ne echt nette Geschichte, die Details, auch im Vergleich mit dem Clip-Tracker von fitbit hatte ich ja schon mal aufgearbeitet.
Allerdings hat sich in den letzten Wochen, neben negativen Berichten allen Ortes über den Funktionsumfang des JAW! und dem schlechten Verschlusseigenschaften des FLEX, bei meinem Nike so das eine oder andere gezeigt, was ich lieber nicht hätte sehen wollen: die Platine!


Man kann es deutlich erkennen: Das tägliche Tragen in allen Situationen hat dazu geführt, dass auf einer Seite, wohl durch das dauernde Reiben an Tischen, Stühlen und sonstigen Gegenständen, mittlerweile die Platine durch kuckt. Damit ist die Zeit des Fuel wohl bald abgelaufen, da jedes Hände waschen das Risiko steigert, dass Wasser doch mal da hin kommt, wo es nun mal nicht hin soll.

Auch auf der anderen Seite des Verschlusses sind erste deutliche Spuren zu erkennen. Da hierunter allerdings nicht die „komplexe“ Technik des Armbandes liegt, sondern nur die Platine, die den USB-Anschluss befeuert, ist hier der Abrieb noch nicht bis nach unten durchgedrungen.

Klar, wer das Band nur für den Sport trägt, hat sicherlich lange und viel Spaß daran (es sei denn, es geht leicht auf und verliert sich schnell, hierzu häufen sich ja die Meldungen und Tweets zu einem anderen Hersteller). Wer es allerdings als Band für den Tracken jeder Lebenslage verkauft, sollte schon ein bisschen mehr Haltbarkeit als 1,5 Jahre mitgeben.

Daher mein Rat: Finger weg von Fitness-Trackern, die als Armband kommen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.