Schnell-Update: mein Umstieg auf’s S4

Es hat mir ja nie jemand geglaubt – aber letzten Samstag bin ich, wutentbrannt wegen dem Elektroschrott, den Apple iPhone 5 nennt, auf das Samsung S4 und Android umgestiegen.

Hier in ein paar Zeilen meine erste Impression:

Ich habe es dann doch wieder in schwarz genommen. Nur so kommt die edle Rückseite besser zur Geltung.
16 GB als SD-Card habe ich auch gleich noch mitgenommen…
Und, was ich in Washington im Bus gesehen habe: die S-View-Hülle. DAS ist mal eine geile Idee. Ein Magnet, der die Sperre aufhebt (so lange keine Sicherheit hinterlegt ist, sonst aktiviert er nur den Bildschirm), mit einem Sichtfenster. Das Handy erkennt die Hülle und passt das Display entsprechend an. So kann man in dem Fenster jederzeit Nachrichten, Anrufe und Statusmeldung sehen, ohne viel Aufwand.

Das Gerät selber ist der HAMMER!!!!!
Apple, FUCK YOU! Deine Technik ist echt am Arsch! Da reichen keine fünf Jahre, die du hinter dem Rest des Marktes bist (siehe auch das ONE von HTC!).
Es ist ein vierfach Prozessor drin mit einem hintergrundbeleuchtetem LED-Display. So sehen echte Farben auf einem gestochen scharfen Display aus, OHNE das ein ganzer Prozessor nur mit Interpolieren von nicht existenten Bildpunkten, die dann Farbe und Helligkeit verfälschen, beschäftigt ist – auch wenn „Retina“ ja schwungvoller klingt, als LED. So what… die Technik ist entscheidend, damit ist Apple auch hier raus.

Das oft kritisierte Plastik ist so edel und „handzahm“ verarbeitet, und einfach nur klasse. Mal kucken, was die ganzen Apple-Jünger ab der zweiten September-Woche sagen, wenn das iPhone5C (cheap oder auch polyCarbonate) auf dem Markt ist… wenn… sollte Apple die Geräte überhaupt fertig bekommen…

Aber die Größe des Gerätes ist der Hammer. Endlich ein Display, mit dem man arbeiten kann!

Und Android 4, na ja… es zeigt, wo die Richtung hin geht.
Die geklauten Funktionen gehen endlich einwandfrei… (danke Apple für das anfixen!).
Und: es ist offen: Widgets auf den Startbildschirm (ich liebe es!), Icons in beliebiger Reihenfolge… da geht mir die Hose auf!
Als erstes habe ich mir links an Rand, „ein“ Icon breit das Wetter hingepackt, daneben über drei Icons breit auf zwei Icons tief den täglichen Kalender. Auch habe ich mir Nachrichten und Programm-Icons auf den Sperrbildschirm gepackt. So Apple, friss das!

Am meisten freut mich, dass mein Samsung-Kauf Apple so richtig weh tut… als nächstes kommt dann noch ein SmartTV von Samsung…

So, für’s Erste muss Euch das reichen – weitere Details folgen! Versprochen!

UPDATE1: zwei Bilder ergänzt…: Bild 1 der „Kauf“, Bild zwei, Firmware-Update nach dem Auspacken und online gehen… geiles Display!

Meine 10-Top-Apps auf dem Handy

Ok, ok – ich werde oft gefragt, wie ich neben dem vielen pendeln (diktieren!) und der Arbeit (da twittere ich gefühlt echt wenig) so viel twittere… ich starte mal einen Versuch, Euch meine Top-Apps auf dem Handy vorzustellen – und wie ich diese verwende. Vielleicht klärt das mein Getwittere gleich so ein bisschen mit auf….

Jeder, der gerne auch seine Top-Apps zeigen möchte, bitte Mail an mich, dann machen wir da ne Serie außerhalb des Blogs draus!

Da ich wohl morgen den ersten Kontakt mit meinem neuen Androiden haben werde, mal zu meiner iOS-Top-Ten:

  1. Twitter
  2. Sleep Cycle
  3. Vine
  4. Withings
  5. Foursquare
  6. Rdio
  7. Mail und Safari
  8. AR.Drone-Apps
  9. Polar Beat
  10. wywy, Couchfunk
  11. tbd…

Projekt #Wochenschlaf beendet… Das kam dabei raus

Ich hatte es als Selbsttest mit einem Blogpost am 28.06. ins Leben gerufen, heute ist es zwei Wochen später – wird mal Zeit für ein Blick auf die Ergebnisse: Was ist dran, an acht Stunden Schlaf, auch unter der Woche?
Tja, was soll ich sagen… einerseits lief es, mit bewusstem auf-die-Uhr-kucken besser als gedacht, andererseits haben die Zeiten schwer nachgelassen, gegen Ende des Selbstversuchs.

Freitag auf Samstag, ja, ich weiß, kein Kunststück:

My sleep graph for Samstag 29 Jun. Analysis by Sleep Cycle alarm clock for iPhone. #Wochenschlaf pic.twitter.com/fuyLjCZq1c— Steve Schutzbier (@aviationsteve) June 29, 2013

Aber auch der Start in die Woche wirkte noch vertrauenserweckend. Bewusst Sonntags früh ins Bett, da Montags meine Nacht immer früh vorbei ist.
Auch die folgenden Tage war ich um zehn im Bett und habe im Schnitt etwas über acht Stunden geschlafen. Auch am Wochenende wieder bewusst mit der Uhr im Blick am ins Bett.

Aber:
Ab Woche zwei wollte mein Körper nicht mehr. Also, nicht mehr so richtig…

My sleep graph for Mittwoch 10 Jul. Analysis by Sleep Cycle alarm clock for iPhone. #Wochenschlaf pic.twitter.com/38A9gYz0Wo— Steve Schutzbier (@aviationsteve) July 11, 2013

Mit Disziplin ins Bett. Aber… an einschlafen nicht zu denken. Ab fünf Uhr morgens wach…

Tja… was soll ich sagen?
Sind acht Stunden dann doch zu viel für mich?

Da die äußeren Umstände des Wetters die zwei Wochen nicht konstant waren, und es von kühl und regnerisch in eine wunderbare Sommerwoche umschlug, die aber auch meine Wohnung, selbst nachts, eher in eine „Minisauna“ verwandelten, ich die zweite Woche auch immer mit durchgehend offenen Fenster schlief und somit für Nebengeräusche aller Art sehr empfänglich war, bin ich mit einem Ergebnis unsicher.

Das spiegelt sich auch in den Graphen wieder: die erste Woche, Fenster gekippt, nachts kühl, draussen auch eher ruhig, weil keiner länger im Regen stehen will, als nötig: da hat die Sache gut geklappt.
Aber kaum ist das feuchte grau-in-grau morgens einem tollen Sonnenaufgang mit Wärme gewichen, dringen durch mein weit geöffnetes Fenster viele Geräusche zu mir, die das bewusste Ausschlafen unterbinden. Meine Theorie, dass der meiste Lärm, der mich wach macht, aber aus dem eigenen Haus kommt, hat sich durch den unfreiwilligen Wake-Up jeden Tag zwischen fünf und halb sechs auch bestätigt. Da geht es nämlich schon mal rund, im Treppenhaus und darüber…

Ja, ein Trend ist zu erkennen – aber: das bewusste „Selbsttest“ geht weiter! Auch, wenn ich den Hashtag nicht mehr mit führen werden.
Mal kucken, wie es mir so weiter ergeht, wenn man das Leben doch ein bisschen „mit Augenmaß“ und mit der Komfortzone betreibt…
Vielleicht werde ich wieder berichten… Ach was, Ihr kennt mich: ich werde…

Und tschüss: Blogpause…

Es ist Sommer, egal ob es stürmt oder schneit…

…sangen mal die Wise Guys, als sie noch wirklich gut waren – und genauso ist es hier… Kurze Sommerpause, aber ich bin in meiner gewohnten Art und Weise bald wieder da, mit reichlich Themen und Meinungen…

Sonnige Zeit Euch!

Feedback an Panasonic zur Kundenhotline

Da will man neben der Digitalfotografie auch mal Bewegtbild entdecken – und kauft auf Empfehlung ein Gerät von Panasonic, welches fast genau zwei Monate nach dem Kauf, trotz Pflege und Originalzubehör, kommentarlos über Nacht den Geist aufgibt.

Also, Hotline, kann so schwer ja nicht sein… Tja, bei Panasonic schon, die wollen einen nämlich nicht als Kunden!
Meine Beschwerdemail hier zum Nachlesen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf Empfehlung eines Freundes besorgte ich mir zum Einstieg in die handliche HD-Filmerei die neue HCV-110EG-K über Amazon.
Knapp zwei Monate auf den Tag des Kaufes, nachdem ich am Vorabend etliche Aufnahmen gemacht hatte, verweigert die Cam unter 7x blinkender roter LED sämtliche Dienste.

Eine Google-Suche ergab, dass dieses 7-fache Blinken ein wohl typischer Panasonic-Fehler ist, der durch alle möglichen Produktgruppen und Geräte hindurch existiert und auf einen erheblichen Defekt eines Boards hinweist.

Als ich mich mit dieser Erkenntnis an Amazon wandte, wurde mir mitgeteilt, Rücksendung nur für Umtausch, keine Reparatur oder sonstiges.

Also wandte ich mich an Ihre Hotline.

So wurde mir eine DHL-Rücksende-Etikette zugesagt.

Allerdings wollte mir partout nicht aus dem Kopf gehen, wie sehr DER Kollege, der meinen Anruf entgegennahm, mit völliger Langeweile und totalem Desinteresse mit mir sprach, bevor er mich mit der Kollegin(!) weiterverband, die letzten Endes meine Daten aufnahm und die Etikette für mich beauftragte.

Dieses kurze Gespräch mit DEM Kollegen war eine UNVERSCHÄHMTHEIT!
Je mehr ich über diese arschige Art mir gegenüber nachdachte und dem klaren Desinteresse, mich als Kunden der Firma Panasonic zu haben geschweige denn zu halten, schrieb ich Amazon an und ging auf das Rücksendeangebot ein.

Ich habe hier mittlerweile eine Gutschrift erhalten und diese, dank Ihrem tollen Call-Center-Agent, in ein Konkurrenzprodukt der Firma Canon investiert, welches nur nennenswert aufpreisiger war, Ihr Einsteigermodell aber in den Schatten stellt. Hierfür vielen Dank! Hätte ich sonst nie bemerkt!

Auch bei einem anstehenden Flatscreen- und Digitalkamerakauf in den nächsten Wochen werde ich dank Ihrem zuvorkommenden telefonischem Servicepersonal die Marke Panasonic mehr als nur ignorieren und von jeglicher Kaufentscheidung ausklammern! Ganz zu schweigen, von den Empfehlungen, die ich von mir geben werde, sollte Ihre Marke in Gesprächen genannt werden.

Ich wiederhole es nochmals: Die Dame, die meine Daten aufnahm, machte einen perfekten Job. Aber der Kollege, der ALS ERSTES mein Gespräch annahm, und mich nach Schilderung meiner Probleme gelangweilt, arschig und aggressiv fragte, was er da jetzt tun solle und sich auch nur widerwillig davon überzeugen ließ, dass ich ihn am Telefon habe und daher NICHT über die Webseite – wozu er mir noch nicht mal klar sagen konnte, WO – selbstständig eine Rücksendung beauftragen werde, zeigte mir eindeutig, was ich als Kunde der Firma Panasonic wert bin.

Danke für diese Erkenntnis. Dieses Telefonat und der Umgang mit den gegoogleten Fehlerberichten und Ihrem Verhalten gegenüber Garantiefällen hat meine Entscheidung zu Gunsten Ihrer Konkurrenz mehr als nur bestärkt.

Lange Rede gar kein Sinn:
Trotz Anrufs und erneuter unfreundlicher Behandlung, obwohl ich nur Kund tun wollte, dass die Rücksendeetikette nicht benötigt wird, ist diese heute angekommen und sofort ins Altpapier gewandert. Mehr wollte ich eigentlich – erneut – nicht los werden.

Steve Schutzbier


Na, auf die Antwort bin ich gespannt – zumindest ist meine Nachricht in voller Länge eingegangen.

Kränkelndes „second screen“ Konzept

Ich bin ja Fan von wywy und Couchfunk.
Bevorzugt nutze ich wywy, wegen dem „Login durch Zuhören“. Couchfunk im Gegensatz bietet mir auch noch ein komplettes TV-Programm an und gibt mir detaillierte Hintergrundinfos zu den Programmen.

Aber egal, welche App (und überhaupt) man überhaupt hernimmt – das Konzept „second screen“ hat ein schwerwiegendes Problem…

…und das wäre???

Die Antwort ist so banal wie einfach:

Zum Einen ist die Verbreitung von Apps und die rege Nutzung durch den Zuschauer das eine Problem der Medaille. Hier ist eindeutig ein bisschen mehr an Werbetrommel nötig. Auch sollte „nochmals“ erklärt werden, mit welchem Trend und mit welcher „Power“ z.B. in den USA second screen schon Serienenden beeinflusst.
Gut, bis das in Deutschland greift, wird es noch ein paar Jahre dauern – aber wer will sich davon schon entmutigen lassen?

Grund zwei, aus meiner Sicht der schwerwiegendste:
Das deutsche TV-Programm besteht zu 90% aus zugekauften Folgen, die (ein echter Fan sowieso bereits im Original gesehen hat) mit solch einer Verspätung durch ein schlechtes und glattgeschliffenes Syncronisations-Studio laufen, dass die Luft raus ist… wer will hier schon groß twittern? Und welchen Einfluss soll das haben? Dass Pro7 eine Serie killt? Und womit den restlos kommerzialisieren und von Wiederholungen zugebombten Sendeplatz füllen? Da ist nicht viel Spielraum und noch weniger Luft für Zukäufe…

Kurz gesagt: das größte deutsche Problem, dass den second screen verhindert, ist das teilweise grottenschlechte TV-Programm! Funktionieren will der second screen, und das kenne ich Gott-sei-dank nur vom ignorierenden Überlesen, bei Got to dance oder dem Topfmoppel… Na ja, kleine Schritte eben… man muss sich den Begebenheiten eben entsprechend anpassen…

…einfach mal wieder ausschlafen!

Ausschlafen?
Liegen bleiben?
Mal nicht vom Wecker regiert werden?
DAS ist wahrer Luxus…

Es ist bekannt, dass Schlaf Wunder vollbringen kann.
Wer krank ist, kann sich gesund schlafen.
Wer seine benötigte „Mütze Schlaf“ kennt, sollte sie jede Nacht „tanken“ – um fit uns ausgeruht in den Tag zu starten.

Aber Schlaf kann noch mehr: Gedächtnisleistung, Fremdsprachenzentrum (in meinem Fall) und auch Kreativität… das alles blüht auf und bleibt fit.

Ich weiß, getrieben von email überall, Web und 24h-Job ist es schwer, abends abzuschalten und im Schnitt überhaupt auf sieben Stunden Schlaf zu kommen (einer meiner Schlafgrafen unter der Woche)… Aber: warum nicht auch unter der Woche mal um halb zehn im Bett liegen? Warum nicht mit acht Stunden Schlaf in den Bürotag starten – und fit in den Feierabend kommen?

Und wenn wir schon dabei sind, es an einem Abend zu schaffen – warum nicht an zwei? Damit ist fast die halbe Bürowoche schon ausgeschlafen…

So blöd sich „effektives Zeitmanagement“ auch noch in der Freizeit anhört – ich werde es ab Juli mal versuchen. Trotz zeitintensivem Hobby (fliegen) und der wöchentlichen Pendelei… sowie dem Notfall-Gewichtsabnahme-Sport-Programm (siehe hier…)…

Wer wissen möchte, wie es mir gelingt: Auf Twitter nachlesen, ich poste unter dem Hashtag (für Facebook-User: #) #Wochenschlaf

Vielleicht kann ich ja noch jemanden begeistert, mitzumachen und auch mit zu posten – vielleicht schreibe ich ja noch ein weiteres BlogPost hierzu… Na dann: ab ins Wochenende!

Nach-Wochenend-Filmographie-Update: Flight

…und auch hier mache ich es einfach nur erdrückend kurz:
Am Wochenende den Film „Flight“ mit Denzel Washington ausgeliehen – und gestaunt….

… und zwar so richtig große Bauklötze…

Kaum ein Vorurteil, dass der Film nicht auslässt… kurz gesagt: Wer fliegt und nicht zu Hause ist, gibt sein Geld für „Nutten und Fußball“ aus. Oder Koks. Oder Alkohol. Oder einfach alles zusammen, bevorzugt, bevor er Sekunden später ins Cockpit steigt. Oder sogar noch, wenn er schon drin sitzt.

Heroisches Ende, ich empfehle, die wahre Flugkunst anzusehen und nach dem Crash auszuschalten, es wird einfach nur langweiliger und langweiliger….

Wochenendupdate der Filmographie: Life of Pi

Schnellupdate: Ein Wochenende, ein Film.
Diese Woche: Life of Pi. Im Kino, nicht zuletzt wegen der immer gleichen Vorschau, hätte ich ihn nicht angekuckt.
Aber der Internet-Verleih hat einen tollen Preis gemacht, der Download war schnell geschehen (letzter Film, den ich in HD leihe!) – und schon liefen zwei Stunden der tollsten Bilder…

Ich will von der Story, die jeder kennt, gar nicht zu viel verraten: Indischer Junge im Selbstfindungsmodus, Eltern ziehen mit Zoo ins Ausland, Schiffsunglück – Junge treibt „einige“ Tage mit dem Tiger auf den Rettungsboot durchs offene mehr… und irgendwann Ende.

Meine Meinung:
Ob der Film und die Handlung nun der Brüller sind, lasse ich offen. Aber selbst wenn die Handlung bei Euch einfach nur durchfällt: rein für das Spektakel der geilen Bilder, die wirklich liebevoll in den Film eingeflossen sind: SEHENSWERT.

Schönes Wochenende noch! 

iOS 7 – die erwartete herbe Enttäuschung

Sooooo… jetzt haben wir also alle einen ersten Blick auf den Hoffnungsträger iOS7 werfen können… und es war einfach nur enttäuschend!

Eigentlich wollte ich ja schreiben, dass jedes Kindergartenkind schönere (und wohl auch selbsterklärende) Icons durch ein Sieb in der Mittagspause kacken kann… aber ich möchte den Post nun weg von Apple’s technischem Versagen, weg von der Benutzerfremde und dem arroganten Ignorieren von KUNDEN- und Useranforderungen auf einen ganz anderen Blickwinkel werfen, der weder in der Presse noch in den vermeintlichen „Fachmedien“ bisher diskutiert wurde…

PS UPDATE: Über Twitter wurde mir mitgeteilt, ich bin doch nicht der ERSTE, dem dies aufgefallen ist. Egal, kann ja nix dafür, dass alle immer bei mir abschreiben… 

In einem Blogpost vor geraumer Zeit, der im Netz und auch bei Twitter viel Wirbel ausgelöst hat und somit die eine oder andere Erweiterung durch Euere Vorschläge (danke nochmals dafür!) gefunden hat (siehe hier), habe ich eine deutliche Wunschliste an Apple ausgesprochen – und meine Einschätzung, warum eigentlich nichts davon kommen wird.

Auch hat Apple für iOS7 bereits viel Kritik und, nicht ganz so viel, wie sie es wohl erwartet haben, auch Lob erhalten.
Super! Was haben wir gesehen?
Icons. Neu. Bunt. Schwarz-Weiß. Vor allem nicht immer selbsterklärend. Aber… mal ganz ehrlich: alles beim Alten!

iOS 7 hat eine oberflächliche Neuerung erfahren – im Design.
Und in der Technik?

Ja, liebe Apple-Jünger: das geilste Betriebssystem für ein Handy aller Zeiten. Danke, dass ihr das jetzt sagt, weil jetzt kommt die schlechte und in der Fachwelt NULL berücksichtige Gegenargumentation:
iOS7 ist der Beweis, dass Apple die Markt- und Ideenführerschaft im Mobilsegment an Android und sogar Microsoft und Blackberry verloren hat!
So sieht es nämlich aus!

KEINE der „Neuerungen“, die Apple gebracht hat, sind in Cupertino erdacht oder aus Kundenfeedback (GAR NICHTS DAVON!!!) generiert worden.

Android-User kennen die neue Art der iOS7-Icons seit dem Wechsel auf Android 4 (auch schon über einem Jahr auf dem Markt) recht gut, auch Blackberry10 kann da mitspielen – hat allerdings Text unter den Icons beibehalten, was Apple opfern wird. Sogar auf meinem alten Windows-HTC-HD2 sind Funktionen (die im Unterschied zu dem, was Apple „this fall“ (oder wie ich sage: this fail) auf den Markt bringen wird) dabei, die iOS7 als Weltneuheit (aber eben nur für den gemeinen Apple Jünger) auf den Markt bringen wird, die es seit einem halben Jahrzehnt in einem mobilen Betriebssystem, das mit unter 5% Anteil kaum (noch) eine Rolle spiel(t)e, bereits – funktionabel – integriert…

Ganz ehrlich:
Führt Euere Diskussionen zu „bigger, better, louder“ irgendwo anders – der Fakt, dass Apple auf dem Betriebssystem-Markt für Mobile Geräte nichts mehr zu melden hat und auch keine Ideen (oder eben KUNDENFEEDBACK) beizutragen hat, ist mit iOS 7 mehr als offensichtlich weltweit gestreamt zur Schau gestellt worden. DAS macht mir aber keine Sorgen, denn ICH spare bereits auf den Innovationsführer – und werde mit Sicherheit dieses Jahr noch die technisch veraltete und im Markt bald nutzlos werdende Eigenentwicklung von Apple’s mobilem Prozessor gegen ein modernes Mehrkernsystem des härtesten Konkurrenten in Form des Samsung S4 eintauschen.

Weil: kostet gleich viel wie ein iPhone und ist „state of the art“: MIT der Technik, dem Display und dem Gerät an sich – und eben AUCH und erst recht mit einem modernen aktuellen und immer noch innovativem mobilen OS auf dem Gerät.

Aber schenkt Eurer Kohle ruhig weiterhin einem absteigendem Konzern, der mehr und mehr zeigt, dass er sich einen Scheiß um/für Euere Meinung interessiert… Nokia hatte auch lange Jahre für geiles Design viel Kohle verlangt, wir wissen also, wo Apple in ein paar Jahren landen wird… aber Google wollte den Laden ja auch schon mehr als einmal kaufen, dann halt später…

Denkt an meine Worte: iOS 7 ist ein verzweifelter Schrei, um zu sagen: „Ich bin noch da!“. Es ist kein Brust-raus-Konkurrenten-schlagendes: „Ich bin immer noch der Beste!“. DIE Zeiten sind für Apple lange vorbei!

Hochzeitspläne und Organisationschaos – muss nicht sein!

Es wurde ziemlich still, die letzten Wochen um mich.
Aber ich glaube, jede(r), die/der mir auf Twitter folgt oder mich auf Facebook noch nicht ausgeblendet hat, hat mitbekommen, dass ich mich Ende April verheiratet habe.
Um es nicht ganz so einfach zu machen, haben wir beide beschlossen, die Feier nicht in der Nähe und auch nicht in Deutschland zu verbringen… Das erfordert, auch was die Planung angeht, viel Aufwand, echte Disziplin – und, wie wie gelernt haben, einen kompetenten Ansprechpartner vor Ort… Damit die Feier am Gardasee einfach perfekt wird!

Wo kann man Ende April schon bei 20 Grad und mehr mit Sonne pur Heiraten? Jaaaa – Moment! Noch eine Bedingung, die es nicht mehr ganz so einfach macht: es muss von Deutschland aus halbwegs mit dem Auto in sinnvoller Zeit zu fahren sein… Na? NA?
Klar, am Gardasee!

Ich gehe davon aus, dass jede(r), die/der schon mal geheiratet hat und beschlossen hat, die Vorbereitung und Planung hierfür selbst in die Hand zu nehmen, jetzt die Hände vors Gesicht geklatscht hat und laut „NEIN! WIE KÖNNT‘ IHR NUR?!?“ geschrieen hat.
Wohl zurecht… ich bewundere seit diesem „Projekt“, welches mit stringentem Zeitplan, ToDo-List und diversen Vorbereitungen vor Ort und auch schon zu Hause, umfangreich betreut werden will, neben dem alltäglichem Wahnsinn, jede(n), der/die komplett alleine plant – und dann noch Spass bei der eigentlichen Feier hat. So ne Vorbereitung ist wirklich Stress pur, man vergisst tausend Sachen, alles ist zeitkritisch, es gibt immer Überraschungen, die dann doch nicht klappen… usw…

Aber: So ist es bei einer Feier, die in der näheren Umgebung statt findet. Wir hatten 650 Kilometer zwischen Standesamt und Hochzeitsfeier (ja ja, ich weiß, selbst schuld…).

Unser großer Vorteil:
Wir hatten vor Ort eine Ansprechpartnerin, die sich um alles gekümmert hat. Wir standen permanent per email in Kontakt. Das Hotel, das älteste und erste am Gardesee, schön mittig im Westen des Sees gelegen, verfügt über alles, was man braucht: Know-how, Räumlichkeiten, gute Küche, gutes Personal und jede Menge Erfahrung.
Begonnen hat alles mit der Anzahl der Gäste und unserer Startzeit. Sofortige Rückmeldung des Hotels: Sektempfang am See, Planung für den Verlauf des Abends. Band vorhanden? Fotograf erwünscht? Vorschlag Speiseplan. Anfrage, welche Torte wir möchten. Später kam noch die Frage nach dem Bestuhlungspan. Ergänzende Frage, ob Prinzessin vor Ort noch zum Frisör möchte. Wie wir uns die Tischdeko vorstellen… etc. So ging das hin und her, auf jede email eine prompte freundliche Antwort, die uns der Feier Stück für Stück näher brachte.

Und dann eine Woche vorher: der Supergau! Wetterprognose für unseren Tag: REGEN. Morgens bis Abends (kennt man mittlerweile ja auch in Deutschland). Wir setzten auf das Prinzip Hoffnung, auf gespeist von einer Anreise bei 22 Grad, Sonne pur und wolkenlosem Himmel.

Bei der Vorbesprechung im Hotel die nächste Überraschung: dicke Papierstapel, klarer Zeitplan, Regen schon einkalkuliert und weitere Räumlichkeiten im Hotel dafür vorgesehen. Die Feier konnte kommen.
Auch die Änderungswünsche und sonstigen Kleinigkeiten, die uns noch einfielen und die wir noch haben wollten: zack, notiert – umgesetzt – erledigt.

Die Feier war bombastisch. Von dem Dauerregen und grau-in-grau haben wir nichts aber auch gar nichts mitbekommen!

Essen war der Hammer, da war einfach alles lecker – und in Mengen… ich kann es Euch nicht sagen!


Wir hatten einen super Abend und eine tolle Feier in einem klasse Ambiente, umringt von netten Leuten. Service klasse, Essen klasse und die Organisation war ebenfalls super. Dafür eine eins plus an das Hotel!
Und eine klare Empfehlung unsererseits… Wer also am Gardasee heiraten möchte, sollte mal einen Blick auf das Grand Hotel Gardone werfen!


Und nun ratet mal, wo wir unser Einjähriges feiern werden…!

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