Projekt #Wochenschlaf beendet… Das kam dabei raus

Ich hatte es als Selbsttest mit einem Blogpost am 28.06. ins Leben gerufen, heute ist es zwei Wochen später – wird mal Zeit für ein Blick auf die Ergebnisse: Was ist dran, an acht Stunden Schlaf, auch unter der Woche?
Tja, was soll ich sagen… einerseits lief es, mit bewusstem auf-die-Uhr-kucken besser als gedacht, andererseits haben die Zeiten schwer nachgelassen, gegen Ende des Selbstversuchs.

Freitag auf Samstag, ja, ich weiß, kein Kunststück:

My sleep graph for Samstag 29 Jun. Analysis by Sleep Cycle alarm clock for iPhone. #Wochenschlaf pic.twitter.com/fuyLjCZq1c— Steve Schutzbier (@aviationsteve) June 29, 2013

Aber auch der Start in die Woche wirkte noch vertrauenserweckend. Bewusst Sonntags früh ins Bett, da Montags meine Nacht immer früh vorbei ist.
Auch die folgenden Tage war ich um zehn im Bett und habe im Schnitt etwas über acht Stunden geschlafen. Auch am Wochenende wieder bewusst mit der Uhr im Blick am ins Bett.

Aber:
Ab Woche zwei wollte mein Körper nicht mehr. Also, nicht mehr so richtig…

My sleep graph for Mittwoch 10 Jul. Analysis by Sleep Cycle alarm clock for iPhone. #Wochenschlaf pic.twitter.com/38A9gYz0Wo— Steve Schutzbier (@aviationsteve) July 11, 2013

Mit Disziplin ins Bett. Aber… an einschlafen nicht zu denken. Ab fünf Uhr morgens wach…

Tja… was soll ich sagen?
Sind acht Stunden dann doch zu viel für mich?

Da die äußeren Umstände des Wetters die zwei Wochen nicht konstant waren, und es von kühl und regnerisch in eine wunderbare Sommerwoche umschlug, die aber auch meine Wohnung, selbst nachts, eher in eine „Minisauna“ verwandelten, ich die zweite Woche auch immer mit durchgehend offenen Fenster schlief und somit für Nebengeräusche aller Art sehr empfänglich war, bin ich mit einem Ergebnis unsicher.

Das spiegelt sich auch in den Graphen wieder: die erste Woche, Fenster gekippt, nachts kühl, draussen auch eher ruhig, weil keiner länger im Regen stehen will, als nötig: da hat die Sache gut geklappt.
Aber kaum ist das feuchte grau-in-grau morgens einem tollen Sonnenaufgang mit Wärme gewichen, dringen durch mein weit geöffnetes Fenster viele Geräusche zu mir, die das bewusste Ausschlafen unterbinden. Meine Theorie, dass der meiste Lärm, der mich wach macht, aber aus dem eigenen Haus kommt, hat sich durch den unfreiwilligen Wake-Up jeden Tag zwischen fünf und halb sechs auch bestätigt. Da geht es nämlich schon mal rund, im Treppenhaus und darüber…

Ja, ein Trend ist zu erkennen – aber: das bewusste „Selbsttest“ geht weiter! Auch, wenn ich den Hashtag nicht mehr mit führen werden.
Mal kucken, wie es mir so weiter ergeht, wenn man das Leben doch ein bisschen „mit Augenmaß“ und mit der Komfortzone betreibt…
Vielleicht werde ich wieder berichten… Ach was, Ihr kennt mich: ich werde…

Feedback an Panasonic zur Kundenhotline

Da will man neben der Digitalfotografie auch mal Bewegtbild entdecken – und kauft auf Empfehlung ein Gerät von Panasonic, welches fast genau zwei Monate nach dem Kauf, trotz Pflege und Originalzubehör, kommentarlos über Nacht den Geist aufgibt.

Also, Hotline, kann so schwer ja nicht sein… Tja, bei Panasonic schon, die wollen einen nämlich nicht als Kunden!
Meine Beschwerdemail hier zum Nachlesen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf Empfehlung eines Freundes besorgte ich mir zum Einstieg in die handliche HD-Filmerei die neue HCV-110EG-K über Amazon.
Knapp zwei Monate auf den Tag des Kaufes, nachdem ich am Vorabend etliche Aufnahmen gemacht hatte, verweigert die Cam unter 7x blinkender roter LED sämtliche Dienste.

Eine Google-Suche ergab, dass dieses 7-fache Blinken ein wohl typischer Panasonic-Fehler ist, der durch alle möglichen Produktgruppen und Geräte hindurch existiert und auf einen erheblichen Defekt eines Boards hinweist.

Als ich mich mit dieser Erkenntnis an Amazon wandte, wurde mir mitgeteilt, Rücksendung nur für Umtausch, keine Reparatur oder sonstiges.

Also wandte ich mich an Ihre Hotline.

So wurde mir eine DHL-Rücksende-Etikette zugesagt.

Allerdings wollte mir partout nicht aus dem Kopf gehen, wie sehr DER Kollege, der meinen Anruf entgegennahm, mit völliger Langeweile und totalem Desinteresse mit mir sprach, bevor er mich mit der Kollegin(!) weiterverband, die letzten Endes meine Daten aufnahm und die Etikette für mich beauftragte.

Dieses kurze Gespräch mit DEM Kollegen war eine UNVERSCHÄHMTHEIT!
Je mehr ich über diese arschige Art mir gegenüber nachdachte und dem klaren Desinteresse, mich als Kunden der Firma Panasonic zu haben geschweige denn zu halten, schrieb ich Amazon an und ging auf das Rücksendeangebot ein.

Ich habe hier mittlerweile eine Gutschrift erhalten und diese, dank Ihrem tollen Call-Center-Agent, in ein Konkurrenzprodukt der Firma Canon investiert, welches nur nennenswert aufpreisiger war, Ihr Einsteigermodell aber in den Schatten stellt. Hierfür vielen Dank! Hätte ich sonst nie bemerkt!

Auch bei einem anstehenden Flatscreen- und Digitalkamerakauf in den nächsten Wochen werde ich dank Ihrem zuvorkommenden telefonischem Servicepersonal die Marke Panasonic mehr als nur ignorieren und von jeglicher Kaufentscheidung ausklammern! Ganz zu schweigen, von den Empfehlungen, die ich von mir geben werde, sollte Ihre Marke in Gesprächen genannt werden.

Ich wiederhole es nochmals: Die Dame, die meine Daten aufnahm, machte einen perfekten Job. Aber der Kollege, der ALS ERSTES mein Gespräch annahm, und mich nach Schilderung meiner Probleme gelangweilt, arschig und aggressiv fragte, was er da jetzt tun solle und sich auch nur widerwillig davon überzeugen ließ, dass ich ihn am Telefon habe und daher NICHT über die Webseite – wozu er mir noch nicht mal klar sagen konnte, WO – selbstständig eine Rücksendung beauftragen werde, zeigte mir eindeutig, was ich als Kunde der Firma Panasonic wert bin.

Danke für diese Erkenntnis. Dieses Telefonat und der Umgang mit den gegoogleten Fehlerberichten und Ihrem Verhalten gegenüber Garantiefällen hat meine Entscheidung zu Gunsten Ihrer Konkurrenz mehr als nur bestärkt.

Lange Rede gar kein Sinn:
Trotz Anrufs und erneuter unfreundlicher Behandlung, obwohl ich nur Kund tun wollte, dass die Rücksendeetikette nicht benötigt wird, ist diese heute angekommen und sofort ins Altpapier gewandert. Mehr wollte ich eigentlich – erneut – nicht los werden.

Steve Schutzbier


Na, auf die Antwort bin ich gespannt – zumindest ist meine Nachricht in voller Länge eingegangen.

Kränkelndes „second screen“ Konzept

Ich bin ja Fan von wywy und Couchfunk.
Bevorzugt nutze ich wywy, wegen dem „Login durch Zuhören“. Couchfunk im Gegensatz bietet mir auch noch ein komplettes TV-Programm an und gibt mir detaillierte Hintergrundinfos zu den Programmen.

Aber egal, welche App (und überhaupt) man überhaupt hernimmt – das Konzept „second screen“ hat ein schwerwiegendes Problem…

…und das wäre???

Die Antwort ist so banal wie einfach:

Zum Einen ist die Verbreitung von Apps und die rege Nutzung durch den Zuschauer das eine Problem der Medaille. Hier ist eindeutig ein bisschen mehr an Werbetrommel nötig. Auch sollte „nochmals“ erklärt werden, mit welchem Trend und mit welcher „Power“ z.B. in den USA second screen schon Serienenden beeinflusst.
Gut, bis das in Deutschland greift, wird es noch ein paar Jahre dauern – aber wer will sich davon schon entmutigen lassen?

Grund zwei, aus meiner Sicht der schwerwiegendste:
Das deutsche TV-Programm besteht zu 90% aus zugekauften Folgen, die (ein echter Fan sowieso bereits im Original gesehen hat) mit solch einer Verspätung durch ein schlechtes und glattgeschliffenes Syncronisations-Studio laufen, dass die Luft raus ist… wer will hier schon groß twittern? Und welchen Einfluss soll das haben? Dass Pro7 eine Serie killt? Und womit den restlos kommerzialisieren und von Wiederholungen zugebombten Sendeplatz füllen? Da ist nicht viel Spielraum und noch weniger Luft für Zukäufe…

Kurz gesagt: das größte deutsche Problem, dass den second screen verhindert, ist das teilweise grottenschlechte TV-Programm! Funktionieren will der second screen, und das kenne ich Gott-sei-dank nur vom ignorierenden Überlesen, bei Got to dance oder dem Topfmoppel… Na ja, kleine Schritte eben… man muss sich den Begebenheiten eben entsprechend anpassen…

…einfach mal wieder ausschlafen!

Ausschlafen?
Liegen bleiben?
Mal nicht vom Wecker regiert werden?
DAS ist wahrer Luxus…

Es ist bekannt, dass Schlaf Wunder vollbringen kann.
Wer krank ist, kann sich gesund schlafen.
Wer seine benötigte „Mütze Schlaf“ kennt, sollte sie jede Nacht „tanken“ – um fit uns ausgeruht in den Tag zu starten.

Aber Schlaf kann noch mehr: Gedächtnisleistung, Fremdsprachenzentrum (in meinem Fall) und auch Kreativität… das alles blüht auf und bleibt fit.

Ich weiß, getrieben von email überall, Web und 24h-Job ist es schwer, abends abzuschalten und im Schnitt überhaupt auf sieben Stunden Schlaf zu kommen (einer meiner Schlafgrafen unter der Woche)… Aber: warum nicht auch unter der Woche mal um halb zehn im Bett liegen? Warum nicht mit acht Stunden Schlaf in den Bürotag starten – und fit in den Feierabend kommen?

Und wenn wir schon dabei sind, es an einem Abend zu schaffen – warum nicht an zwei? Damit ist fast die halbe Bürowoche schon ausgeschlafen…

So blöd sich „effektives Zeitmanagement“ auch noch in der Freizeit anhört – ich werde es ab Juli mal versuchen. Trotz zeitintensivem Hobby (fliegen) und der wöchentlichen Pendelei… sowie dem Notfall-Gewichtsabnahme-Sport-Programm (siehe hier…)…

Wer wissen möchte, wie es mir gelingt: Auf Twitter nachlesen, ich poste unter dem Hashtag (für Facebook-User: #) #Wochenschlaf

Vielleicht kann ich ja noch jemanden begeistert, mitzumachen und auch mit zu posten – vielleicht schreibe ich ja noch ein weiteres BlogPost hierzu… Na dann: ab ins Wochenende!

Nach-Wochenend-Filmographie-Update: Flight

…und auch hier mache ich es einfach nur erdrückend kurz:
Am Wochenende den Film „Flight“ mit Denzel Washington ausgeliehen – und gestaunt….

… und zwar so richtig große Bauklötze…

Kaum ein Vorurteil, dass der Film nicht auslässt… kurz gesagt: Wer fliegt und nicht zu Hause ist, gibt sein Geld für „Nutten und Fußball“ aus. Oder Koks. Oder Alkohol. Oder einfach alles zusammen, bevorzugt, bevor er Sekunden später ins Cockpit steigt. Oder sogar noch, wenn er schon drin sitzt.

Heroisches Ende, ich empfehle, die wahre Flugkunst anzusehen und nach dem Crash auszuschalten, es wird einfach nur langweiliger und langweiliger….

Wochenendupdate der Filmographie: Life of Pi

Schnellupdate: Ein Wochenende, ein Film.
Diese Woche: Life of Pi. Im Kino, nicht zuletzt wegen der immer gleichen Vorschau, hätte ich ihn nicht angekuckt.
Aber der Internet-Verleih hat einen tollen Preis gemacht, der Download war schnell geschehen (letzter Film, den ich in HD leihe!) – und schon liefen zwei Stunden der tollsten Bilder…

Ich will von der Story, die jeder kennt, gar nicht zu viel verraten: Indischer Junge im Selbstfindungsmodus, Eltern ziehen mit Zoo ins Ausland, Schiffsunglück – Junge treibt „einige“ Tage mit dem Tiger auf den Rettungsboot durchs offene mehr… und irgendwann Ende.

Meine Meinung:
Ob der Film und die Handlung nun der Brüller sind, lasse ich offen. Aber selbst wenn die Handlung bei Euch einfach nur durchfällt: rein für das Spektakel der geilen Bilder, die wirklich liebevoll in den Film eingeflossen sind: SEHENSWERT.

Schönes Wochenende noch! 

iOS 7 – die erwartete herbe Enttäuschung

Sooooo… jetzt haben wir also alle einen ersten Blick auf den Hoffnungsträger iOS7 werfen können… und es war einfach nur enttäuschend!

Eigentlich wollte ich ja schreiben, dass jedes Kindergartenkind schönere (und wohl auch selbsterklärende) Icons durch ein Sieb in der Mittagspause kacken kann… aber ich möchte den Post nun weg von Apple’s technischem Versagen, weg von der Benutzerfremde und dem arroganten Ignorieren von KUNDEN- und Useranforderungen auf einen ganz anderen Blickwinkel werfen, der weder in der Presse noch in den vermeintlichen „Fachmedien“ bisher diskutiert wurde…

PS UPDATE: Über Twitter wurde mir mitgeteilt, ich bin doch nicht der ERSTE, dem dies aufgefallen ist. Egal, kann ja nix dafür, dass alle immer bei mir abschreiben… 

In einem Blogpost vor geraumer Zeit, der im Netz und auch bei Twitter viel Wirbel ausgelöst hat und somit die eine oder andere Erweiterung durch Euere Vorschläge (danke nochmals dafür!) gefunden hat (siehe hier), habe ich eine deutliche Wunschliste an Apple ausgesprochen – und meine Einschätzung, warum eigentlich nichts davon kommen wird.

Auch hat Apple für iOS7 bereits viel Kritik und, nicht ganz so viel, wie sie es wohl erwartet haben, auch Lob erhalten.
Super! Was haben wir gesehen?
Icons. Neu. Bunt. Schwarz-Weiß. Vor allem nicht immer selbsterklärend. Aber… mal ganz ehrlich: alles beim Alten!

iOS 7 hat eine oberflächliche Neuerung erfahren – im Design.
Und in der Technik?

Ja, liebe Apple-Jünger: das geilste Betriebssystem für ein Handy aller Zeiten. Danke, dass ihr das jetzt sagt, weil jetzt kommt die schlechte und in der Fachwelt NULL berücksichtige Gegenargumentation:
iOS7 ist der Beweis, dass Apple die Markt- und Ideenführerschaft im Mobilsegment an Android und sogar Microsoft und Blackberry verloren hat!
So sieht es nämlich aus!

KEINE der „Neuerungen“, die Apple gebracht hat, sind in Cupertino erdacht oder aus Kundenfeedback (GAR NICHTS DAVON!!!) generiert worden.

Android-User kennen die neue Art der iOS7-Icons seit dem Wechsel auf Android 4 (auch schon über einem Jahr auf dem Markt) recht gut, auch Blackberry10 kann da mitspielen – hat allerdings Text unter den Icons beibehalten, was Apple opfern wird. Sogar auf meinem alten Windows-HTC-HD2 sind Funktionen (die im Unterschied zu dem, was Apple „this fall“ (oder wie ich sage: this fail) auf den Markt bringen wird) dabei, die iOS7 als Weltneuheit (aber eben nur für den gemeinen Apple Jünger) auf den Markt bringen wird, die es seit einem halben Jahrzehnt in einem mobilen Betriebssystem, das mit unter 5% Anteil kaum (noch) eine Rolle spiel(t)e, bereits – funktionabel – integriert…

Ganz ehrlich:
Führt Euere Diskussionen zu „bigger, better, louder“ irgendwo anders – der Fakt, dass Apple auf dem Betriebssystem-Markt für Mobile Geräte nichts mehr zu melden hat und auch keine Ideen (oder eben KUNDENFEEDBACK) beizutragen hat, ist mit iOS 7 mehr als offensichtlich weltweit gestreamt zur Schau gestellt worden. DAS macht mir aber keine Sorgen, denn ICH spare bereits auf den Innovationsführer – und werde mit Sicherheit dieses Jahr noch die technisch veraltete und im Markt bald nutzlos werdende Eigenentwicklung von Apple’s mobilem Prozessor gegen ein modernes Mehrkernsystem des härtesten Konkurrenten in Form des Samsung S4 eintauschen.

Weil: kostet gleich viel wie ein iPhone und ist „state of the art“: MIT der Technik, dem Display und dem Gerät an sich – und eben AUCH und erst recht mit einem modernen aktuellen und immer noch innovativem mobilen OS auf dem Gerät.

Aber schenkt Eurer Kohle ruhig weiterhin einem absteigendem Konzern, der mehr und mehr zeigt, dass er sich einen Scheiß um/für Euere Meinung interessiert… Nokia hatte auch lange Jahre für geiles Design viel Kohle verlangt, wir wissen also, wo Apple in ein paar Jahren landen wird… aber Google wollte den Laden ja auch schon mehr als einmal kaufen, dann halt später…

Denkt an meine Worte: iOS 7 ist ein verzweifelter Schrei, um zu sagen: „Ich bin noch da!“. Es ist kein Brust-raus-Konkurrenten-schlagendes: „Ich bin immer noch der Beste!“. DIE Zeiten sind für Apple lange vorbei!

Hochzeitspläne und Organisationschaos – muss nicht sein!

Es wurde ziemlich still, die letzten Wochen um mich.
Aber ich glaube, jede(r), die/der mir auf Twitter folgt oder mich auf Facebook noch nicht ausgeblendet hat, hat mitbekommen, dass ich mich Ende April verheiratet habe.
Um es nicht ganz so einfach zu machen, haben wir beide beschlossen, die Feier nicht in der Nähe und auch nicht in Deutschland zu verbringen… Das erfordert, auch was die Planung angeht, viel Aufwand, echte Disziplin – und, wie wie gelernt haben, einen kompetenten Ansprechpartner vor Ort… Damit die Feier am Gardasee einfach perfekt wird!

Wo kann man Ende April schon bei 20 Grad und mehr mit Sonne pur Heiraten? Jaaaa – Moment! Noch eine Bedingung, die es nicht mehr ganz so einfach macht: es muss von Deutschland aus halbwegs mit dem Auto in sinnvoller Zeit zu fahren sein… Na? NA?
Klar, am Gardasee!

Ich gehe davon aus, dass jede(r), die/der schon mal geheiratet hat und beschlossen hat, die Vorbereitung und Planung hierfür selbst in die Hand zu nehmen, jetzt die Hände vors Gesicht geklatscht hat und laut „NEIN! WIE KÖNNT‘ IHR NUR?!?“ geschrieen hat.
Wohl zurecht… ich bewundere seit diesem „Projekt“, welches mit stringentem Zeitplan, ToDo-List und diversen Vorbereitungen vor Ort und auch schon zu Hause, umfangreich betreut werden will, neben dem alltäglichem Wahnsinn, jede(n), der/die komplett alleine plant – und dann noch Spass bei der eigentlichen Feier hat. So ne Vorbereitung ist wirklich Stress pur, man vergisst tausend Sachen, alles ist zeitkritisch, es gibt immer Überraschungen, die dann doch nicht klappen… usw…

Aber: So ist es bei einer Feier, die in der näheren Umgebung statt findet. Wir hatten 650 Kilometer zwischen Standesamt und Hochzeitsfeier (ja ja, ich weiß, selbst schuld…).

Unser großer Vorteil:
Wir hatten vor Ort eine Ansprechpartnerin, die sich um alles gekümmert hat. Wir standen permanent per email in Kontakt. Das Hotel, das älteste und erste am Gardesee, schön mittig im Westen des Sees gelegen, verfügt über alles, was man braucht: Know-how, Räumlichkeiten, gute Küche, gutes Personal und jede Menge Erfahrung.
Begonnen hat alles mit der Anzahl der Gäste und unserer Startzeit. Sofortige Rückmeldung des Hotels: Sektempfang am See, Planung für den Verlauf des Abends. Band vorhanden? Fotograf erwünscht? Vorschlag Speiseplan. Anfrage, welche Torte wir möchten. Später kam noch die Frage nach dem Bestuhlungspan. Ergänzende Frage, ob Prinzessin vor Ort noch zum Frisör möchte. Wie wir uns die Tischdeko vorstellen… etc. So ging das hin und her, auf jede email eine prompte freundliche Antwort, die uns der Feier Stück für Stück näher brachte.

Und dann eine Woche vorher: der Supergau! Wetterprognose für unseren Tag: REGEN. Morgens bis Abends (kennt man mittlerweile ja auch in Deutschland). Wir setzten auf das Prinzip Hoffnung, auf gespeist von einer Anreise bei 22 Grad, Sonne pur und wolkenlosem Himmel.

Bei der Vorbesprechung im Hotel die nächste Überraschung: dicke Papierstapel, klarer Zeitplan, Regen schon einkalkuliert und weitere Räumlichkeiten im Hotel dafür vorgesehen. Die Feier konnte kommen.
Auch die Änderungswünsche und sonstigen Kleinigkeiten, die uns noch einfielen und die wir noch haben wollten: zack, notiert – umgesetzt – erledigt.

Die Feier war bombastisch. Von dem Dauerregen und grau-in-grau haben wir nichts aber auch gar nichts mitbekommen!

Essen war der Hammer, da war einfach alles lecker – und in Mengen… ich kann es Euch nicht sagen!


Wir hatten einen super Abend und eine tolle Feier in einem klasse Ambiente, umringt von netten Leuten. Service klasse, Essen klasse und die Organisation war ebenfalls super. Dafür eine eins plus an das Hotel!
Und eine klare Empfehlung unsererseits… Wer also am Gardasee heiraten möchte, sollte mal einen Blick auf das Grand Hotel Gardone werfen!


Und nun ratet mal, wo wir unser Einjähriges feiern werden…!

Film“empfehlung“en des Wochenendes aus iTunes

Das Wochenende war regnerisch, trüb, grau und grau – und wenn es mal nicht regnete, dann hat es gestürmt, dass sich die Bäume bogen.

Wer da, außer zum Einkaufen, vor die Tür geht, golt schnell als Selbstmörder.

Also, mal die Leihfilmfunktion von iTunes nutzen… hier die Tops und Flops des Wochenendes…

Ich mache es kurz! Ganz kurz! Um Euch vor Schaden zu bewahren:

  1. Killing them softly, mit Brad Pitt

Ja, ich weiß – wir hätten es schon auf Grund von Brad Pitt wissen sollen, aber der Trailer war eigentlich recht nett.
Fazit: Der Film ist so selten dämlich, so was von ohne Handlung, so schlecht gemacht und einfach nur so irre langweilig und der Pitt spielt einfach nur so beschissene möchtegern-Arschleck-Ficken-Dialoge, dass JEDER – und ich meine WIRKLICH JEDER -, der den Film schwarz geladen hat, seine gebrannte DVD an das Filmstudio mit Beschwerde zurück geschickt hat!!! Selten so einen langweiligen und grottenschlechten Film gesehen wie diesen. Finger weg davon, ist schade um Zeit und Geld!

Inside Man, mit Denzel Washington
Komme was wolle, aber nach Killing them softly konnte es ja nicht mehr schlechter werden. Und, was soll ich sagen? Der Film rettete den Abend! Hat ne spannende Komponente, wenn die wie wild und brutal in die Bank einfallen und sich da erst mal breit machen. Dann das übliche, Tresorraum, Schließfächer, etc. Aber dann – hallo? Die haben die Ruhe weg? Kein Kontakt nach draußen? Zynische Szenen, wenn der „Hauptgangster“ sich zum Essen auf einen abgepackten Stapel Scheine als Stuhl setzt… und Washington in netter Rolle als belasteter Cop mit Coolness. Nix, was in meine Charts auf die Top 3 springen würde, aber nette zwei Stunden Unterhaltung.

Wir haben noch mehr geliehen aber noch nicht gekuckt – ich schreibe Euch später ein Update! Winking

UPDATE 1, 14:00 Uhr:
The Last Stand (uncut), mit Arnold Schwarzenegger
Klassischer Hau-drauf mit Hero-Effekt am Ende. Aber bis dahin viel Action, Action, Action und noch mehr Schießerei, Story ist schnell erzählt: Ex-CIA-Mann im Kuhkaff als Sheriff mit Ehre bis zum Ende, umringt von mutigen Mitstreitern stellen sich einer Miniarmee gegenüber, die einem mexikanischen Kartell-Boss frei kriegen wollen. Von allen unterschätzt zeigt Arni auch dem FBI zum Schluss, was er im Alter wirklich noch drauf hat. Nicht zu viel erwarten, aber kurzweilige „Action“, die einem den regnerischen Tag für kurze Zeit vergessen lassen kann.

Update 03.06.2013, 20:45 Uhr:
Jack Reacher, mit Tom Cruise
Tja… der Tom. Klein, aber fein? Egal, Hauptrolle, Produzent… so oder so, er ist der Gewinner.
Wer hätte gedacht, dass unser bekennender Scientologe immer wieder Haupt- und Nebendarsteller findet, die sich tatsächlich kleiner machen können oder sogar sind, als unser laufender Meter fünfzig?
Er hat es wieder geschafft. Neben einem naiven Blondchen, dass als Tochter des Staatsanwalts in einer Rechtsanwaltskanzlei versucht einen Hauptverdächtigen zu verteidigen und Cruise, der Unbekannte, der kommt und geht, wie er will und auch mit seinen „hellseherischen“ Fähigkeiten den Film hindurch einfach nur nervt…
Die Kohle nicht wert, wer aber ein „Backup“ findet, der möge sich, wenn er wirklich nichts anderes zu tun hat (Wurzelbehandlung ohne Narkose?), doch die Zeit gönnen und die selbige so tot schlagen…

Gangster Squad, mit Nick Nolte
Tja, nur die Warner Bros. kriegen ein Mafia-Polizei-Epos Mitte der Neunziger so hin, wie eben die Warner Bros.
Alternde Stars zeigen nochmals, was sie können – und lassen den Jungen genug Raum, mitzuspielen.
Ist eine nette brutale Geschichte mit den Ausgang, den jeder erwarten konnte – das was man eben für die Leih-/Kaufgebühr haben kann…
Von all den Filmen bisher auf einer Ebene mit Arni – gute alte brutale Filmkunst…

Cloud Atlas, mit Tom Hanks
So… jetzt wird es hart… Mein erster Gedanke war: na klar, wie immer. Die besten Szenen (zwischen 30 Sekunden und 1:30 Minuten) kenne ich schon aus der Werbung, mehr hat der Film bei Leibe nicht zu bieten. Die Handlung: egal, ob „Mittelalter“ oder ferne Zukunft, schon ein bisschen arg konstruiert, um sich „wie zufällig“ zu verweben. Aufmerksam wurde ich, als Tom Hanks mit einer mit sehr ähnlichen Frisur einem Kunstkritiker auf seine Weise die Meinung sagte… allerdings ebbte meine Begeisterung ähnlich schnell wieder ab, wie sie gekommen war…
Tja, und der Rest des Films… für mich plätscherte er nur so dahin… ohne irgendwas, ohne Begeisterung… DA! TOM HANKS! Schon wieder… und da… Ja… SCHON WIEDER… und, um es mit Prinzessin’s Worten zu sagen: „…irgendwann ist er dann einfach aus“.
Treffend, perfekt. Sehe ich auch so. Aber wer „Book of Eli“ gut fand, wird hier seinen Spaß finden. Alle anderen: Warten, bis RTL ihn dank Werbung auf fünf Stunden und 43 Minuten Sendezeit Sonntag Abend aufbläht.

So, das war es jetzt: alle „Leihwerke“ des Wochenendes, die uns vergessen lassen sollten, dass es in der Nacht auf Donnerstag zu regnen begann und bis zu meiner Abreise montagmorgens nicht aufgehört hat – die Ausbeute war ja auch eher so gegen das moderne Bezahlkino…

Mein neues MacBook – und warum ich DAS gerne von Apple kaufe…

Wer mir auf Twitter tatsächlich noch folgt und auch noch regelmäßig meine Schimpf- und Wutausbrüche über Apple mitbekommt, könnte sich wundern, wie es denn dann sein kann, dass ich tatsächlich noch ein paar tausend Euro aus dem Sparstrumpf kratze, um mit weitere neue Hardware zu kaufen… Nun gut, Apple 100, ich will lösen…

Aber, kurz gesagt: Wenn Apple sich jetzt Prozessor-Technisch wieder vom Markt abwendet und beginnt, ihr eigenes Süppchen zu kochen, bin ich schneller weg, als Ihr „Internet Explorer“ sagen könnt..

Doch, es ist wahr.
Die, teilweise (und aus meiner Sicht zurecht barschen) Tweets, wenn ich von Apple-Neuanschaffungen twittere. Ihr habt ja recht: auf der einen Seite kotze ich am Meisten über den Mistladen ab, auf der anderen Seite können die fast nichts auf den Markt bringen, ohne das ich es dann doch mal habe (na ja, nicht wirklich – aber so ähnlich).

Nur: warum ist das so?
Ich will es Euch verraten!

Die Story beginnt 1993, als ich ein Wochenende lang versuchte, einen SoundBlaster und ein 1-fach-CD-Laufwerk in einen nagelneuen 386er mit Windows 3.11 zu installieren. Ich habe an den drei Tagen wenig geschlafen und in Summe keinerlei Erfolg gehabt. Ohne Internet, Twitter und Foren musste ich, als Montags in dem Laden, der mir das damals alles bereitwillig zusammen (!!!) verkauft hatte, bei Beschwerde erfahren, dass das neue Laufwerk mit dem alten SoundBlaster (oder war es anders rum? Für den Ausgang der Story egal!) gar nicht gehen kann.
Danke dafür, der Beginn der Servicewüste Deutschland war also mein Fehler…

Egal, bin stocksauer nach Hause und habe den PC aus dem Fester geworfen. Tolles Gefühl. HEUTE NOCH! (Wurde während meines Studiums nochmals mit einem Epson-Tintenpisser wiederholt, das war auch nicht schlecht!)

Dann die Recherche nach Alternativen.
Laufen sollten die. Und kompatibel sein. Und einfach zu bedienen. Leicht aufzurüsten. Und laufen. Und wenig Wartungsintensiv. Und eben einfach nur laufen.

Ja, Ihr ahnt es: danach wurde mein Sparschwein geschlachtet und ich kam mit einer damals typischen „Pizzaschachtel“ mit Apfellogo nach Hause. Ich habe diese Entscheidung niemals bereut. Zumindest nicht bis 2009.

Damals aber meinte mein guter email-Kumpel Steve Jobs, dessen Visionen endlich keine Krankheiten sondern tatsächlich marktfähige Anfälle waren, er könne mal wieder total durchdrehen. Und Apple dem Massenmarkt Preis geben.
Klar, das iPhone verkauft sich wie geschnitten Brot und auch sonst wird jede Kacke zu Gold, die Jobs auf sämtlichen Keynotes ins Publikum fallen lässt. Und, genial wie immer: Die neuen Jünger suchen nicht nach Fehlern in den Produkten – sondern nach IHREN Fehlern bei der BEDIENUNG! Und so ging der Ärger richtig los, da Apple als qualitativ und innovative Firma in neue Sphären aufstieg… und aufstieg und, bis vor Kurzem, aufstieg…

Aber der Fall lies nicht lange auf sich warten (wer nicht weiß, was ich meine, möge meinen Wunschblog an Apple lesen, um zu verstehen). Und er wird weiter gehen. Denkt an meine Worte!
MacPro, iMac, Qualitätsprobleme mit iPad, iPhone und (i)OS… wer für die schnell-lebige Masse und deren Mitbewerber (GO, SAMSUNG, GO!) fertigt, muss richtig gut sein. Nicht besseres Mittelmaß oder einfach nur gut – nein, richtig gut.

Und das Letzte, wo Apple das noch kann, sind Laptops.
(Der neue iMac und das Markteinführungs-Desaster haben auch mich eines Besseren belehrt und MacPos gibt es bis heute nur von 2010, aber dank Verkaufsverbot in der EU nur noch bei ebay…)
Schade nur, dass sie mit Wegfall von DVD-Laufwerken und der verfrühten Serienverbauung von SSD-Platten auch hier die eigene Marke mehr und mehr demolieren als zu nützen.

Aber, neben dem Grund, dass ein MacBook zumeist (hatte auch schon defekte ab Werk, bei denen Apple ALLE Garantieleistungen verweigert hat und trotzdem öffentlich einen „Fehler“ auf der Platine, deren Herkunft selbst Apple nicht kannte, eingeräumt hat) solide und zumindest länger als Apple’s außergesetzliche deutsche Garantieleistungen von maximal 12 Monaten (siehe BGB, es sind für ALLE 24 Monate Gewährleistung OHNE teueres nutzloses AppleCare!) durchhalten, ist es bei mir vor allem eines:

Ich habe seit 1993 sämtliche Software, Hardware und den Schnickschnack auf Apple oder kompatibel dazu umgestellt.
Ich weiß, wenn mich Apple weiter so nervt, ist das auch kein Haltegrund mehr, aber aktuell macht der BWLer in mir die Rechnung dazu auf, und stellt fest: Laptop aus dem MediaMarkt, der nach ein bisschen was aussieht (also, Samsung), PLUS OfficePaket mit Outlook PLUS ein bisschen Hardware: Oh, und schon habe ich ein neues MacBook, wo ich sonst nichts Zusätzliches kaufen muss.

Es ist ernüchternd – und das weiß ich auch losgelöst von diesem Post, wenn das mittlerweile die letzten Gründe für einen langjährigen Kunden sind, dass die „Nebenkosten“ das Hauptprodukt rechtfertigen… aber AKTUELL ist es noch so… aber, wenn Apple so weiter macht, bestimmt nicht mehr lange… oder habe ich Euch noch nicht von meinem kurzen Intermezzo mit einem Samsung S2 für mein Auto als Autotelefon erzählt? NEIN? Ihr würdet nicht glauben, dass ein Mac-User binnen Sekunden nach dem Einschalten so begeistert von einem Nicht-Apple-Produkt sein kann… aber das ist eine andere Story, zu einer anderen Zeit…

A long story short: Zubehör, Software und UpGrade-Pläne halten mich… die Frage ist nur, wie lange! Bei dem, was Apple an Kohle will für das teilweise schon so veraltete Zeug… wenn Sie jetzt noch von Intel weggehen auf ihren A6 ist meine Geduld echt vorbei! Koste es, was es wolle!

So. Fertig.

Katzenbilder

Jeder weiß es, jeden nervt es – und trotzdem machen wir alle mit… Katzenbilder fluten das Internet und sind wohl beliebter als Facebook… äh… sorry, ich meinte: meistbesuchter als Facebook.

Und ja, selbst ich mache mit… wenn ich also vorstellen darf…:

Was soll ich denn schon groß dazu sagen? NIX!

Daher die unverblümte Vorstellung:

JERRY:
15 Jahre alt, eine Kuschelmaus vor dem Herrn, sehr launisch und vor allem sehr Futter-wählerisch. Seit neuestem auch auf Twitter!

OSKAR:
8 Jahre, der Flauschekater. Wo das Fell aufhört und der Kater wirklich anfängt, ist völlig unerforscht. Kommt beim Kuscheln immer als Zweiter, hat aber gelernt, sich den Weg freizumaunzen. Testet immer mal wieder (im wahren Wortsinn), was er mit seinem Dickkopf alles weg bekommt.

MIKA:
6 Jahre, eher selten sichtbar. Lebt gerne für sich alleine, ist aber der Erfinder von Raketensprints. Egal, wo Wasser ist, er wird es entdecken – und beim Versuch des Leerschlabbern mit Sicherheit umwerfen. Da er sich dabei am Meisten selbst erschreckt, ist er weg, bevor Lärm entsteht. Bevorzugter Schlafplatz: Im (fertigen) Wäschekorb, wenn der weit oben steht und tief fallen kann…

So, noch Fragen, warum das Web bald von Katzen regiert wird???