Ich bin doch nicht blöd, werde halt im Gewährleistungsfall nur so verkauft! „Umtausch“ bei MediaMarkt

Da ändert all die Werbung und all die „Service-Offensiven“ nichts daran: Die MediaSaturn-Holding ist ein Schnelldreher, deren eigentliches Interesse nur „die schnelle Mark“ ist. Kundenservice? Nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Und selbst eine Diskussion mit einem Filialleiter lässt sehr schnell sehr tief blicken, wie weit es mit dem Kundenservice (der dann nur mit viel Nachdruck von mir durchgesetzt werden konnte) und dem „Kennen“ der aktuellen Gesetzeslage (Stichwort: Kaufvertrag) her ist.

Gut, worum geht es: Ich habe im Dezember mein NEXUS7 gekauft und der wohl erste Fehler war, es im MediaMarkt statt bei amazon zu kaufen, wie ich jetzt weiß. Auf jeden Fall hat das Gerät – Ihr kennt ja alle mein magisches Händchen, mit dem ich ZIELSTREBIG JEDES Montagsgerät anziehe! – seit letzten Dienstag plötzlich eine schwarze feine Linie genau in der Displaymitte entwickelt. Da dies mehr als ein „Pixelfehler“ ist und ich das Tablet auch erst seit knapp über drei Monaten habe, greift hier folgende gesetzliche Regelung der „Sachmängelhaftung“ (der Einfachheit halber habe ich dies von wikipedia übernommen):

„Welche Art der Nacherfüllung zu erbringen ist, bestimmt grundsätzlich der Käufer und nicht der Verkäufer; eine vertragliche Verlagerung des Wahlrechts ist zwar prinzipiell, nicht aber beim Verbrauchsgüterkauf möglich. Daher ist die Praxis des Einschickens an den Hersteller, welche gerade im Bereich Vertrieb von elektrischen Geräten sehr beliebt ist, an sich nicht statthaft, soweit der Käufer eine Ersatzlieferung verlangt. Solange der Verkäufer die Sache ohne Umstände austauschen kann, ist diesem Wunsch des Käufers zu entsprechen. Geht der Verkäufer hierauf nicht ein und beharrt auf der Einsendung, so verletzt er seine Pflicht zur Nacherfüllung und macht sich schadensersatzpflichtig (Schaden wären hier die Kosten eines Ersatzkaufs der Sache bei einem anderen Verkäufer). Etwas anderes kann sich lediglich ergeben, wenn der Austausch nicht möglich oder nur mit erheblichen Aufwand verbunden ist (§ 439 Abs. 3 Satz 1 BGB).
Der Anspruch auf Nacherfüllung kann aber auch ganz ausgeschlossen sein, etwa wenn die Reparatur nicht möglich ist und die Sache auch nicht ausgetauscht werden kann. Dann bleibt dem Käufer nur das Recht auf Rücktritt, Kaufpreisminderung oder Schadensersatz.
Dagegen liegt im Werkvertragsrecht im Falle des Nacherfüllungsverlangens des Bestellers (‚Kunden‘) das Wahlrecht beim Werkunternehmer: Der Unternehmer kann entscheiden, ob er den Mangel beseitigt oder ein neues Werk erstellt (vgl. § 635 Abs. 1 BGB).“

Zwei Dinge sind absolut unstrittig: a. Der Kauf eines NEXUS7 beim MediaMarkt ist kein Werkvertrag. Und b. Gekauft im Dezember, wir haben März, ich liege voll in den erstes sechs Monaten der Gewährleistung. Somit gilt, was ebenfalls von wikipedia kommt:

„Mindeststandards für die Gewährleistung beim gewerblichen Verkauf an private Endverbraucher. Insbesondere darf die Verjährungsfrist zwei Jahre ab Lieferung nicht unterschreiten und innerhalb der ersten sechs Monate muss die Beweislast in der Regel beim Verkäufer liegen. Die Gewährleistungsansprüche bestehen gegenüber dem Verkäufer, nicht dem Hersteller der Ware.“

Wem das alles zu „ungesetzestextisch“ ist, der kann sich ja über „juris“ und „BGB“ auf Google die Langtexte der jeweiligen Paragraphen suchen, um zu selbigem Ergebnis zu kommen.

Nun wurde mir, hätte ich nicht diese unwiderstehlich-unangressiv-nette Ader an mir, schon mal der Einlass in den Markt mit dem Gerät verweigert, da der „Service“ (so was hat MediaMarkt also? Aber nur in der Werbung, wie ich seit gestern weiß!) dafür zuständig sei. Als ich „Einlass“ fand und erneut auf Sachmängel, drei Monate und meinen Wunsch des Umtausches hier vor Ort bestand, wurde ich wieder auf die alleinige Zuständigkeit des Services verwiesen.

Leider gibt der Klügere auch mal nach, geht zu Service, um sich nach dritter Erzählung der Rechtslage erneut sagen zu lassen, dass NUR EINSENDEN dieses Problem „lösen“ wird.
Ja, auch ich unterstelle, dass der MediaMarkt es wirtschaftlich NICHT vertreten kann, mir ein NEXUS7, für welches er alleinig haftet, gegen ein neues zu tauschen, ohne wirtschaftlichen Schiffbruch zu erleiden…

Also lies ich mir, um den Sachstand des Schadenersatzes fordern zu können, geduldig den Einsende-Service-Antrag ausfüllen. Ab nach Hause, Paragraphen gedruckt, mit allem wieder hin.

Und nun das kam für mich lehrreicheste Gespräch mit einem Filialleiter seit langem:
Ich weiß seit gestern:

  1. Geräte müssen eingesendet werden, das sagt auch das Gesetz. (Falsch)
  2. MediaMarkt hat mir gegenüber keinerlei Haftung zu erbringen, da muss erst der Hersteller beweisen, dass das Gerät von mir nicht beschädigt wurde (falsch und außerdem abweichend von der gesetzlichen Regelung)
  3. Beweislastumkehr heißt nicht, was der Gesetzgeber fordert, nämlich die Unterstellung, dass der Defekt seit Auslieferung dem Gut anhaftete. (wieder falsch und ein glatter Verstoß gegen das BGB)
  4. Abgesehen davon wies mit der Filialleiter mehrfach darauf hin, ich kann bzw. ich solle „damit dann halt zum Anwalt gehen“. (erste völlig korrekte Aussage! Bester Rat an jedermann!)
  5. Und sehr witzig: Schadenersatz gibt es nur für Geschäftsleute, nicht Privatleute. (Danke, ich demoliere Dir daher gerne Dein Auto, Filialleiter – und dann? Ich bin ja Privatperson!)

Nachdem wir uns also 15 Minuten sehr zum Amüsement der umstehenden wartenden Kunden angeschrieen haben und er meine, ich sollte zum Anwalt gehen, wenn ich ihm nicht glaube (zu Recht tat und tue ich das nicht!) – und er mit jeglichen schriftlichen Nachweis seiner Ablehnung verweigerte, auch keine Visitenkarte dabei hatte und erst nach dem zehnten Mal einsah, dass ER mir seinen Namen aufzuschreiben hat, verstand er, wer ihm gegenüberstand.

Ich hätte nämlich in einer Minuten den Laden verlassen und noch im raus gehen bei amazon zu Lasten des Filialleiters mein neues NEXUS7 bestellt, ausgerechnet, was mich die zwei Fahrten und die Zeit gekostet hätten und meinen Anwalt des Vertrauens angerufen – um ihm Montag morgen per Einschreiben mit Hinweis auf Kostenüberahme der anwaltschaftlichen Dienste schriftlich mitteilen zu lassen, was ich ihm quasi gestern mit Nachdruck drei Mal erklärt hatte. (Ich muss IMMER WIEDER SCHALLEND lachen, wenn ich an die Aussage denke, dass es Schadenersatz nicht für Privatleute gibt!!!!)

Aber, mein Gesicht spricht eben leider immer auch Bände, er lenkte kurzentschlossen und nur sehr schweren Herzens mit beiderseitig vertraglicher Regelung in ein „Leihgerät“ in Form eines nagelneuen NEXUS7 ein, unter der Bedingung, dass der in 14 Tagen zu erwartende Untersuchungsbericht meines defekten NEXUS nicht ergibt, dass es doch von mir beschädigt wurde. Dann nämlich, muss ich das „Leihgerät“ zurück bringen – und mit meinem defekten leben.

Da ich aber weiß, dass dies nicht passieren wird (und wenn doch, ein Anwalt und ein Gutachter meinerseits zu Lasten des MediaMarktes die Sache sehr schnell regeln werden) ist mir das atuell egal, und ich sitze nun hier, lache erneut schallend (Stichwort: Privatperson und Schadenersatz) und personalisiere mein neues NEXUS.

Losgelöst von meinem sowieso schon unglaublichem Bestellvolumen bei amazon wird dies künftig auch weiter zunehmen! Ich habe so ein Verhalten mir als Kunde gegenüber alles andere als nötig. Auch versucht der MediaMarkt weiterhin mit Falsch- und gefährlichem Halbwissen Kunden zu prellen, die eben kein BGB besitzen oder dies nicht zu lesen wissen! Welch Dreistigkeit der gültigen Rechtsauslegung! Da verblasst auch ganz schnell „die Freundlichkeit des Kompromisses“ hin zum „Leihgerät“ – welches meinem (ich: Käufer, keine Beweislast) erneutem Wunsch auf unmittelbaren Umtausch (keine wirtschaftlich unzumutbare Belastung, Verletzung der bestehenden Sachmängelhaftung) erneut nicht erhört wurde (und mit unterschiebenem Service-Auftrag zur Einsendung ist der MediaMarkt mir gegenüber wegen Rechtsverstoßes trotzdem Schadenersatzpflichtig!).

Da freue ich mich künftig auf die ebenso klar geregelten Bedingungen zum Online-Kauf, einem Händler, der mich gerne als Kunde hat und halten möchte und sich eben an bestehende Rechtslagen hält – ganz im Gegensatz zur MediaSaturn Holding. Tschüss, Ingolstadt, ICH BIN DOCH NICHT BLÖD!!!!!!!

Warum mytaxi mir 5€ schuldet und ich nun UBER auf dem Handy habe… Ein Kunden“service“drama in mehreren Tweets und Mails!

Es gibt Startups, die eine neue Messlatte für Kundendienst und -service legen. Da ist der Chef selbst auf Twitter/G+/younameit, und reagiert binnen Minuten auf Anfragen. Da gibt es eine email-Adresse, wo sich an Höflichkeit förmlich überschlagen wird, danach kommen Links zur Zufriedenheit, zur Problemlösung, etc.
Dann gibt es Startups, die sich redlich bemühen, den Kunden zeitnah zu erreichen und mögliche Probleme schnellstmöglich zu lösen. Und dann gibt es mytaxi. Gut, für mich und auf meinen Geräten nicht mehr – dafür habe ich umgehend ALLE möglichen Konkurrenzangebote installiert – allen voran UBER. 

Aber schön der Reihe nach:
Nerd der ich bin, hatte ich die App bereits installiert, als sie das Licht der Welt erblickte. Da ich aber nun mal kein Taxifahrer bin, wurde sie nach zehn Sekunden bereits das erste Mal wieder gelöscht.
Da ich aber einen Account angelegt hatte, wurde meine email regelmäßig mit Newslettern versorgt, so auch am 28.02.2014. Da war das Teil für ne Sekunde interessant, da wir in Hamburg mit zwei Taxifahrten geplant hatten.

mytaxi Gutschein wertlos
mytaxi – never again! Gutschein einlösen? Nicht machbar!

Also, App laden, einloggen, Code hinterlegen. Die App teilt einem mit grünem Haken und nennen des Betrages KLAR mit, dass der Code hinterlegt ist. Dies ist auch im eigenen Profil einzusehen. Soweit ist ja mal alles gut, könnte man meinen. Auch ein Schließen und erneutes Öffnen der App ließ den Gutschein und den zugeordneten Wert in den Einstellungen nicht verschwinden.

Die Bestellung des Taxis über die App war dann schon so ein Abenteuer. Das Taxi, das für uns ausgewählt wurde, stand laut der Karte genau um die Ecke. Anfahrtszeit: 5 Minuten. In den kommenden zehn Minuten sprang es von seiner Position wirr durch ganz Hamburg… Bis es dann doch plötzlich (in echt, aber nicht auf der Karte) vor der Tür stand. Und ab zum Airport. Und dort Zahlen per App. Gutschein wurde im Bezahlvorgang immer noch als Vorhanden, 5€, angezeigt – doch dann die Ernüchterung mit der PayPal-Abbuchung: Nix von wegen Gutscheineinlösung.

Und nun fängt es an wirr zu werden: mytaxi per Twitter kontaktiert. Auf Wunsch von mytaxi von Timeline auf DM gewechselt. Nix mehr gehört. Wieder nachgebohrt. Und siehe da – die Rückantwort:

mytaxi tweets
Gutscheincode falsch? Nein, Österreich!

Antwort 1: Der Gutscheincode wurde falsch eingegeben. Danke, 140 Zeichen für eine Nicht-Info. Tolle Leistung. Nachgehakt. Und dann? Ja, der Code ist für Österreich. Verrechnung nicht möglich. Genau so sieht Kundenservice in 140 Zeichen aus! FUCK YOU MYTAXI!!!!!! (Randargument: eine durch und durch geo-referenzierte App lässt mich einen in Deutschland nicht gültigen Code als gültig eingeben und im Profil verbuchen??? WIRKLICH, mytaxi?)

Ich habe aber nicht locker gelassen. Beide Chefs auf G+ und Twitter angeschrieben. Nix. email an mytaxi, gleiche sinnlose Diskussion wieder. Daher bei PayPal gleich mal einen Konflikt gemeldet, schade nur, dass PayPal mittlerweile nur noch auf ebay-Vorgänge ausgelegt ist. Bin trotzdem gespannt, was hier noch raus kommt.

Was mich am meisten ankotzt, ist diese Verarsche, dass eine Rückzahlung nicht möglich sei. Nicht nur, dass ich durch Screenshots beweisen kann (wie affig, aber was muss, das muss), dass ich den „richtigen“ Code habe – nein, die PayPal-Zahlung geht nicht mal an den Taxifahrer direkt (der ja wirklich nix dafür kann), sondern an mytaxi – und nun ist eine Rückzahlung nicht möglich?
Da weiß ich als „potentieller“ Kunde wirklich, was mytaxi interessiert: Meine Kohle und dann bitte Maul halten.

Ok, Du Drecksladen – kannst Du haben! Scheiß auf die 5 Euro und Eueren Gutschein – und erst recht auf die Dreistigkeit, mir nach Pleiten, Pech und Pannen und nicht-locker-lassen per email, ERNEUT einen Gutschein anzubieten (statt der mir zustehenden Gutschrift).
Wer testen will, ob das Unternehmen bei jedem Gutschein betrügt, hier bitte! Ich gehe lieber zu Fuss, als dem Laden noch einen Cent zu schenken:
„(…)Damit Sie aber dennoch in den Genuss kommen, einen Gutschein einzulösen, erhalten Sie hiermit einen weiteren Gutscheincode.
Dieser ist ausschließlich in Deutschland und bis zum 31.05.2014 gültig.
Ihr Gutscheincode lautet: 5mbc47m1o (…)“. Auf diesem Weg „Grüße“ ans „Svenja“, die Kunstfigur vom Kunden“service“.

Also: First Come, first serve – viel Glück mit dem Gutschein – und danach nicht vergessen, die App umgehend wieder zu löschen, Mail an Kundendienst zu schreiben – und wieder nur einen nutzlosen Gutschein zu bekommen…!

Wie gesagt, es gibt Startups, die können Kundenservice. Und welche die es zumindest versuchen. Und dann gibt es welche, die zumindest wissen, dass es Konkurrenz gibt. Und irgendwo zum Schluss im Bodensatz gibt es dann noch mytaxi. Hoffentlich nicht mehr allzu lange.

 

Dusche gewinnt gegen Badewanne!

Es ist die ewige Diskussion, die die Welt am Laufen hält: Dusche oder Badewanne?!? Ich habe den Streit mal für Euch entschieden, es kann so einfach sein…

Kurz gesagt: Eine Badewanne hat ein Leben lang die Größe, in der sie gekauft wurde (so sollte es zumindest sein, alles andere würde mich jetzt eher ein bisschen verwundern).
Aber Duschen… ich mache es kurz: in der richtigen Größe, einfach nur unschlagbar!!!

Beweisführung abgeschlossen:

Entscheidung gefallen!
Ein Bad mit großzügiger Dusche gewinnt gegen JEDE Badewanne! pic.twitter.com/EvXRJDHDg8

— Steve Schutzbier (@aviationsteve) March 1, 2014

Und, dann den Oscars, das beste Dusch-Selfie seit langer Zeit:

Das #Selfie, dass den Streit ob Dusche oder Badewanne endgültig besiegelt… Und die Dusche gewinnt! pic.twitter.com/Qd6Tpm1eXZ

— Steve Schutzbier (@aviationsteve) March 3, 2014

Die Evolution der Trockenrasiererwelt…

Wer mit Nassrasieren seiner Haut irgendwann trotz tatkräftiger Unterstützung der Kosmetikindustrie einfach nichts gutes mehr tut, wechselt schnell auf einen Trockenrasierer. So, Ihr ahnt es schon, auch ich. Seit einigen Jahren mache ich somit die Evolution von Scherkopf bis Querrillenquadroschnitteinheit mit – aber was hat es denn wirklich gebracht?

Schön an der Sache ist, dass ich zwischen den Geräten, die ich meine, einen „Live“-Vergleich anstellen kann, da ich, je nach Aufenthaltsort, dort jeweils einen Rasierer hinterlegt habe. In Regensburg liegt der älteste, aber nicht mein allererster Braun-Rasierer mit Reinigungsstation, das Modell 360° Complete.
Bei Prinzessin habe ich die erste Ausgabe der Series 7 und bei mir zu Hause habe ich die aktuelle Version des Series 7.

Zwischen den Rasieren hat sich besonders viel getan, was die Größe und den Funktionsumfang des Scherkopfes angeht. Klar, Braun sagt noch was von Schwingungen und Haaraufstellautomatismen – aber hey, ganz ehrlich… merkt jemand von uns das wirklich? Ich alter Techniknerv und Banause sage dazu klipp und klar: NEIN!

Aber, dass der Scherkopf jetzt nicht mehr nur schneidet, merkt man schnell, wenn man einen Ersatz sucht. Während erste Modelle Scherkopf und Klinge noch separat verkauften, haben die mittlerweile gefühlt doppelt so breiten aktuellen Modelle das als „all in one“ verbaut – und nicht nur das, sondern auch noch toll verpackt, da man die Klinge an sich gar nicht mehr so direkt erkennen kann.

Was das Rasierergebnis angeht, gewinnt das aktuellste Modell natürlich immer vor allen Vorgängermodellen. Klar, wer mittlerweile bis zu 400 Euro für einen Rasierer ausgeben kann, erwartet das auch irgendwie.
Ich muss allerdings ganz ehrlich gestehen, dass bei all den Neuerungen der Komfort für die Haut auf der Strecke geblieben ist: Während der 360° die für mich hautschonendste Rasur zu Stande bringt (auch wenn man manche Stellen eben drei mal abmähen muss), ist der aktuelle Series 7 sicherlich mit einem Zug fertig – aber eben auch mal gerne mit einem Stückchen Backe…

Aber wenn ich mir dies so ankucke und auf die Nassrasierer schiele, frage ich mich: Was kommt als nächstes? Der Philips mit fünf bis sieben rotierenden Scherblättern? Der Series 9, ein Rasierkopf so breit wie die komplette Backe einer Gesichtshälfte? Laserrasur oder doch gleich -enthaarung?

Ideen hätte ich viele, ich kann Euch aber sagen: Egal was kommt, das neueste Modelle wird besser, hoffentlich leiser, hautschonender, wahlweise Nass- und Trockenrasierer in einem, mit Reinigungsstation und neuer sanfter Haarkill-Technologie. Während der erste Series 7 noch von der Lautstärke her drei Stockwerke auf den Vorgang des Rasierens seines Inhabers aufmerksam machte, verleitet der aktuelle nur noch einige renitente Anhänger der Bill und Melinda Gates Stiftung zur Ausrottung der letzten Moskitos auf diesem Planeten zu allmorgendlichen Badbesuchen… es wird also von Modell zu Modell gründlicher (wenn auch mit Nebenwirkungen) und leiser…

Da Weihnachten 2013 zu keinem Ansturm von Philips- und Braun-Werbeattacken geführt hat, können wir mal gespannt sein, was die Topmodelle des Jahres 2014 werden – und was sie dann wirklich (neues) können!

Mein letzter BlogPost… NEIN, mein letzter Blogpost HIER!!!!

Das Jahr ist fast rum – die die Tage meines Blogs hier auf schutzbier.de sind auch erst mal gezählt…

Aber freut Euch nicht zu früh, ich höre nicht auf zu bloggen, ich bin „nur“ auf eine neue Domain und ein neues System umgezogen…

Ich mache es kurz.
Es war toll. Schön. Und einfach durch mich zu konfigurieren.
Aber ohne meinen Rechner kein Blog, da ich die Software eben nur auf dem Rechner läuft.

Ich hätte gerne auch mal von Handy gebloggt.
Oder eben aus dem Urlaub von einem Hotel-PC (Ihr wisst schon)…

Daher habe ich mich entschieden, auf WordPress umzusatteln und dort weiter zu schreiben.
Ab sofort (also, morgen… dem 01.01.2014) passiert hier, außer dass die alten Posts quasi „archiviert“ werden und zum Nachlesen online bleiben, erst mal nix mehr.
Aber wie bisher werde ich per Twitter, Google Plus und dem unnützen Facebook über Aktuelles, Updates und neue BlogPosts informieren.

War schön mit Euch – bleibt schön mit Euch!

Und damit einen guten Rutsch ins neue Jahr!!!!!!!!!!!!!

>> neuer Link: www.ichbindochnichthierumbeliebtzusein.com <<

Samsung S4: „Quartals“-Update, nach drei Monaten im Einsatz

Anfang August auf Android mit dem Samsung Galaxy S4 gewechselt – nun wird es also Zeit, nach „etwas“ über …drei… Monaten einen Strich zu ziehen und meine Erfahrungen zu teilen… wie war es denn nun, das erste Quartal?

Technisch gesprochen die Hölle – bis Mitte Oktober… ich und mein Händchen für Montagsgeräte… Argh…

Aber schön der Reihe nach:

Meine Erwartungen an das Samsung Galaxy S4 wurden voll erfüllt. Für den Preis von 499 Euro habe ich wirklich das technisch beste Gerät, welches damals auf dem Markt war, gekauft.
Prozessor, wechselbarer Akku, Displaygröße, Verarbeitung, AMOLED – einfach der Hammer.

Auch habe ich eine gewisse Zeit gebraucht, um mich mit Android anzufreunden. Aber wer das will, schafft auch das binnen einer Woche ganz entspannt.

Aber leider, leider ging es technisch schnell bergab: Von Anfang an stellte ich mir die Frage, ob ich für die Kamera einfach zu… fortschrittlich bin, oder was auch immer. Dies verschlechterte sich in den folgenden Wochen so weit, dass fotografieren gar nicht mehr möglich war.
Es stellte sich heraus, dass der Auto-Fokus den Geist aufgegeben hatte und ein Tausch nötig wurde (Achtung: Wer Backups von Daten von Apps macht, sollte diese nicht in den Gerätespeicher legen, wenn er das Gerät tauscht…!).

Auch hatte ich so mit dem alten Gerät (also dem, vor dem Tausch) und der nicht ganz korrekt aufgespielten Firmware so meine Sorgen. Ich war gute 14 Stunden telefonisch nicht zu erreichen, da jeder sofort ein Besetz-Zeichen bekam. Sehr ärgerlich. Wirklich SEHR ÄRGERLICH!

Dazwischen hatte das Gerät eine Phase, wo es alle 30 Minuten neu startete, einfach von sich aus – und erst nach PIN-Eingabe wieder weiter machen wollte…

Aber: kaum das neue Gerät da, Daten wieder (größtenteils manuell, danke, ich Held!) hergestellt… und so schön kann es sein, wenn alles läuft.

Muss allerdings gestehen: das nächste Gerät kommt dann wohl von Google selbst… es sei denn, LG, Asus oder Samsung legen wieder einen Brüller vor… ich bin gespannt! Also, so war der Plan, mittlerweile liegt ja das NEXUS5 und NEXUS7 vor mir… Winking

Kurz gesagt: Mit Samsung und dem kompromisslosem Sofort-Tausch auf Grund meiner Reklamation bin ich voll zufrieden! Das Gerät ist für den Preis echt der Hammer und Android 4.3 kommt sogar mit meinen Anforderungen an Akku, Multitasking und „Power-Using“ klar. SO mag ich das! Winking Und dank dem neuen Gerät, und da kann sich jetzt jeder von Euch selber zusammenreimen, was das bedeutet, geht alles so wie es soll. Und keine weiteren Probleme mehr – YEAH!

Brückentage und anderer Wahnsinn!

Brückentag im Büro?
Na klar, die Ruhe genießen und dabei den Schreibtisch leer bekommen! SUPER!
Aber das Pendeln sollte berücksichtig werden…

Die Idee, gestern von Franken nach Hessen ins Büro zu fahren, um in aller Ruhe die Mails und die Post zu erledigen, war klasse.
Auch war der Gedanke, dass es ja nicht gleich wieder morgens um vier los gehen muss, da kaum Verkehr auf der Straße sein wird, eine gute. Weniger gut war der Gedanke, stressfrei am Nachmittag zurück zu fahren.
Als ich gegen halb vier startete, sagte mein Navi gleich die magischen Worte, die man im Verkehrsgetümmel einfach nicht hören will: „Ihre Route wurde auf Grund der aktuellen Verkehrssituation neu berechnet!“. Das bedeutet für Normalsterbliche: „Stau voraus, aber Du kannst gerne drum rum fahren“.
Der Stau war auch nur, zumindest laut Navi und diversen Verkehrsfunken, 10 Kilometer lang, nix dramatisches also… (bitte die Ironie in dem Satz erkennen!)
Umfahren, wirklich? Bei Aschaffenburg runter und durch den Spessart Richtung Würzburg? Da kann ich auch 10 Kilometer im Stau stehen, die der Rundfunk gerade auf „zähfließenden Verkehr“ relativiert hatte.
Na ja – die 10 Kilometer entpuppten sich dann als Stau quasi von Frankfurt bis kurz vor Würzburg, wo gute 20 Kilometer dreispurige Autobahn für ein bisschen Entspannung der Situation sorgten (wofür, nochmal, wird die LKW-Maut verwendet? Und die künftige PKW-Maut so auch wofür sinnlos verprasst werden, wenn schon nicht im Straßenbauwesen???). Aber für eine Strecke, die man normalerweise und verkehrskonform in knapp 60 Minuten schafft schon mal fast zwei Stunden unterwegs zu sein, sagt schon viel aus…
Auf jeden Fall dämmerte mir im Stau steckend dann plötzlich der grandiose Fehler meiner Brückentag-Büro-Idee: Ja, es war Brückentag. Aber ja: es war auch der Start in die zweite Schneewoche im Süden Europas für alles was aus Niedersachen, NRW und den Niederlanden im Urlaub sein konnte… VERDAMMT!

Immerhin war ich dann auch mal nach gut viereinhalb Stunden Auto“fahrt“ in der Frankenmetropole angekommen und konnte mich mit den Umtauschhelden der Kassenzettelverschenkernation noch bei einem bekloppten Elektrogroßhandel amüsieren… der Spass, der einfach kein Ende nehmen wollte… 
Ich freue mich ja schon so richtig auf den nächsten Brückentag, der da kommt… oh ja…!

Brückentagsverkehrswahnsinn und weitere dumme Ideen…

Die Idee, gestern von Franken nach Hessen ins Büro zu fahren, um in aller Ruhe die Mails und die Post zu erledigen, war klasse.

Auch war der Gedanke, dass es ja nicht gleich wieder morgens um vier los gehen muss, da kaum Verkehr auf der Straße sein wird, eine gute. Weniger gut war der Gedanke, stressfrei am Nachmittag zurück zu fahren.

Als ich gegen halb vier startete, sagte mein Navi gleich die magischen Worte, die man im Verkehrsgetümmel einfach nicht hören will: „Ihre Route wurde auf Grund der aktuellen Verkehrssituation neu berechnet!“. Das bedeutet für Normalsterbliche: „Stau voraus, aber Du kannst gerne drum rum fahren“.

Der Stau war auch nur, zumindest laut Navi und diversen Verkehrsfunken, 10 Kilometer lang, nix dramatisches also… (bitte die Ironie in dem Satz erkennen!)

Umfahren, wirklich? Bei Aschaffenburg runter und durch den Spessart Richtung Würzburg? Da kann ich auch 10 Kilometer im Stau stehen, die der Rundfunk gerade auf „zähfließenden Verkehr“ relativiert hatte.

Na ja – die 10 Kilometer entpuppten sich dann als Stau quasi von Frankfurt bis kurz vor Würzburg, wo gute 20 Kilometer dreispurige Autobahn für ein bisschen Entspannung der Situation sorgten (wofür, nochmal, wird die LKW-Maut verwendet? Und die künftige PKW-Maut so auch wofür sinnlos verprasst werden, wenn schon nicht im Straßenbauwesen???). Aber für eine Strecke, die man normalerweise und verkehrskonform in knapp 60 Minuten schafft schon mal fast zwei Stunden unterwegs zu sein, sagt schon viel aus…

Auf jeden Fall dämmerte mir im Stau steckend dann plötzlich der grandiose Fehler meiner Brückentag-Büro-Idee:
Ja, es war Brückentag. Aber ja: es war auch der Start in die zweite Schneewoche im Süden Europas für alles was aus Niedersachen, NRW und den Niederlanden im Urlaub sein konnte… VERDAMMT!

Immerhin war ich dann auch mal nach gut viereinhalb Stunden Auto“fahrt“ in der Frankenmetropole angekommen und konnte mich mit den Umtauschhelden der Kassenzettelverschenkernation noch bei einem bekloppten Elektrogroßhandel amüsieren… der Spass, der einfach kein Ende nehmen wollte…

Ich freue mich ja schon so richtig auf den nächsten Brückentag, der da kommt… oh ja…!

Virtual Reality Games… nein… Ingress, eine Welt für sich!!!

Ein weiterer Vorteil meines Wechsels auf Android ist, dass ich sofort mit dem Virtual Reality Game Ingress los legen konnte. Und was soll ich sagen: Suchtfaktor hoch, und parallel dazu auch Bewegungszwang…

Also, mitmachen (bei den blauen (=“Resistance“)!)…

Ingress ist in den Staaten mal wieder Hype, der mittlerweile auch Europa erreicht.
Worum geht es: Portale, natürlich außerirdische, tauchen auf der Erde auf (bevorzugt an Kunstwerken und Denkmälern) und durch diese dringt „Energie“ in die Welt. Nun bilden sich zwei Parteien: Die, die behaupten, die Energie ist schlecht für die Welt und… klar… die anderen…

Grün gegen blau, könnte man auch vereinfacht sagen.

Mit der App lernt man seine Umgebung und die Kunstwerke/Denkmäler/etc. wirklich kennen. Und, sollte etwas fehlen, einfach aus der App raus geogetagged Bild machen und als neues Portal einreichen.

Ziel ist, möglichst viele Portale zu besitzen (oder zu „erbeuten“), zu bestücken und zu sichern – und untereinander zu verbinden. Drei Portale zu verbinden gibt eine Region, die entweder die Menschen vor der Materie schützt – oder sie eben den positiven Effekten aussetzt (je nach Mannschaftswahl zu Beginn).

Ihr werdet verblüfft sein, wo überall Kunst in den Städten, abseits der Denkmäler und Statuen, an Häusern und Fassaden, an Ecken und in Vorgärten oder Parks „versteckt“ ist. Da die App außer zu Fuss gehen alles weitere als Regelverstoß abtut, ist man gut unterwegs… auch in seiner Heimatstadt…

Mehr möchte ich nicht verraten, ich sage nur so viel. Ich bin an den Wochenenden meist gut eine Stunde abends unterwegs und jage alte und neue Portale. Erst heute habe ich mir ein befeindetes geschnappt – was für ein Hochgefühl.
Auch beim auswaertsschnitzelVIE war ich bei Schloss Schönbruck sehr fleißig… Und auf unserem Campus schnappe ich mir die durchgehend befeindeten Portale auch noch – ich habe ja Zeit…

Wer mehr wissen möchte, möge auf YouTube einfach nur nach Ingress suchen – Ingress selber kommt immer Donnerstags mit der neuesten Videobotschaft – aber auch genug Fans haben Tutorials oder Erfahrungen gepostet – das spricht dann echt für sich!

Viel Spaß dabei!

Galaxy S4 Review: Samsung Apps

Es ist nun schon knapp drei Monate her, dass ich Anfang August auf Samsung wechselte… nun wird es mal Zeit, die Samsung eigenen Apps zu begutachten… und los gehts…

Ich mache es mal schlank und nüchtern in einer kleinen Liste:

  • S-Voice: Nutze ich nicht, da ich Google’s Original bevorzuge, aber auch das zur Akkuschonung deaktiviert habe.
  • S-Health: Schrittzähler-Gesundheits-App mit Kalorien-Mahlzeiten-Verwaltungs-Liste. Finde ich geil, nehme aber nur den Schrittzähler her. Interface nett und intuitiv, auch die Kalorienerfassung mit Verstand gemacht. Kann ich empfehlen!
  • S-Memo: Auf dem S4 fehlt mit der Sinn, auf dem Note mit Stift finde ich es gut. Muss also jeder selber entscheiden, für reine „Tastaturmemos“ bevorzuge ich Evernote. Für die mit Stift im Gänze aber auch…
  • S-Planner: Hölle, was für ein mieser Kalender. Keine Möglichkeit, zu Terminen jemanden einzuladen. Dickes Manko! Aber: schön einfach und übersichtlich gehalten – wem es reicht, der bekommt einen guten Kalender.
  • S-Translator: Auch hier: ich nutze das Original von Google, ist weiter fortgeschritten.
  • Samsung Apps: Auch hier bin ich eher Fan von Google’s Play Store. Manchmal geile Sonderangebote, da greife ich dann zu. Aber ob das Teil sonst einen Vorteil hat, hat sich mir noch nicht erschlossen.
  • Samsung Hub und Samsung Link: Hub ist quasi der itunes-store von Samsung. Kann man mit arbeiten, aber Bücher macht bei mir der Kindle und Amazon, Videos watchever und Musik spotify. Aber, klar, mal getestet. Nervig ist: egal, was man lädt, es rutscht alles in den internen Handy-Speicher, auf die SD-Karte geht leider nix! Vor allem bei Filmen sehr nervig! Die Link-App sorgt dafür, dass alle (bis auf entsprechend geschützte Inhalte) jederzeit vom Handy z.B. auf einen LCD rutschen. Das eine Video, welches ich gekauft habe, ist Handy-only, daher kann ich mehr dazu nicht sagen… (da es bei mir wegen (c) nicht klappt)
  • Samsung Wallet: Hochtrabender Name, aber leider nur eine App zur Kundenkartenverwaltung (aktuell, wohl auch nur, neben Deutschland, in einigen Ländern beschränkt). Soll wohl eine runde App inkl. Bezahlfunktion sein – aber eben noch nicht bei uns… daher: keine Nutzung meinerseits.

Out of the box bringt Samsung eine Menge Apps mit, die einem das Leben leichter machen und einen reibungslosen Start ermöglichen. Wer nun was warum nutzen möchte, müsst Ihr selber testen und mit Euch ausmachen! Bin aber gespannt, wie Ihr die Apps so seht, bitte kommentieren! Danke!

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