Lego Mindstorms – endlich wirklich mal was für den erwachsenen Legobastler!

Wie hört sich das an? Eine Box Lego, mit der Mann auch was anfangen kann. Sechs Figuren, viele Anleitungen für weitere Spielereien im Internet – und, oh Technikherz, halte Dich im Zaum: mit einem Kernstück, welches sich per USB oder Bluetooth problemlos per Software vom PC aus programmieren lässt? Ja? ist was, oder? Schade nur, dass die Mindstroms-Box nach wie vor mit 330€ unglaublich teuer ist!

erstes Modell, gemäß beiliegender Anleitung: TRACK3R
erstes Modell, gemäß beiliegender Anleitung: TRACK3R

Der Reihe nach: Mindstorms liegt nun in der dritten Variante vor. EV3 heißt die programmierbare Box, die jeweils vier Anschlüsse oben und unten mitbringt, und so die sich in der Mindstorms-Box beinhalteten Sensoren und Motoren per Befehl(kette) steuern kann. Davor kommt aber der typische Lego-Spaß: das basteln der jeweiligen Figur.
Standardmäßig lassen sich sechs „Roboter“ aus der Box bauen, ohne weitere Zukäufe. Aber, da es weitere Sensoren und tolle Anleitungen aus dem Netz oder auch auf YouTube gibt, ist der nächste Kauf nur eine Frage der Zeit. Leider lässt sich Lego die Box richtig teuer bezahlen, rechnet mal mindestens 330 Euro ein. Aber immerhin: ich schleiche seit mindestens zwei Jahren immer im Kaufhaus oder eben auch bei Lego selbst um die Box, da waren die Preise noch jenseits der 350 Euro…

Das schöne ist, dass der EV3-Stein bei jeder Figur „formschön“ eingebaut und mit Motoren und Sensoren verkabelt wird. Dann gilt es, die Lego-EV3-eigene Programmiersprache zu erlernen. Legos Dokumentation hierzu ist erschöpfend gering, um wirklich professionellen Unsinn mit den Modellen zu machen. Auch im Web wurde ich, bis auf eine Buchempfehlung bei amazon, nicht wirklich fündig (bisher) – das Buche werde ich mir hierzu mal im Detail ansehen.

Was sich jetzt so leihenhaft anhört, hat aber einen sehr ernsten Hintergrund. Spielerisch Kinder zum basteln und programmieren anregen. Eine wirklich gute Idee!

Allerdings, gleich zur Vorwarnung: „quick wins“ sind nicht zu erwarten. Das erste Modell, welches noch mit der mitgelieferten Anleitung zu bauen ist, hat mich gute 2,5 Stunden Zeit gekostet, bis es fertig war (und ich dann feststellen musste, dass ich das Teil gar nicht bauen wollte!). Alle weiteren Modelle werden nach PC-/Mac-App-Anleitung gebaut, was ich unglaublich unpraktisch finde, immer mit einem Laptop nebendran. Vor allem, wenn das Display zu klein ist, lässt die Anwendung einen (trotz vorhandenen Zoom-Möglichkeiten) nicht alles Notwendige auf dem Monitor sehen.
Alternative 2: Ausdruck der Anleitungen. Bevorzugt vierfarbig, zwischen 60 und 120 Seiten. JE FIGUR! Ich habe hier also gute 500 Seiten aus dem Drucker gejagt – und habe mittlerweile Figur frei fertig…

Modell 3: R3PTAR, die Schlange
Modell 3: R3PTAR, die Schlange

Die Programmiersprache stellt Euch so wie VirtualBasic vor: eine Aneinanderreihung von Blöcken, die Befehle (mit individuell einstellbaren Parametern) und Schleifen sowie weiteren Befehlsketten per Drag’n’Drop mit der Maus zusammenfassen und verknüpfen lassen. Raus kommt dabei, ganz primitiv: Wenn der IR-Sensor eine Annäherung unter 10 cm registriert, den Motor mit 100% Leistung drei Umdrehungen rückwärts fahren lassen.
Und dank Schleifen und Abhängigkeiten lässt sich da ganz schön was „drehen“…

Screenshot PC-Anwendung, Programmierung
Screenshot PC-Anwendung, Programmierung

 

Ich fasse zusammen:
CONS: mangelhafte und fehlende Dokumentation über den ersten Roboter hinaus, keine Doku zu Programmier“sprache“, bei mir fehlen in Summe sechs Teile, zwei davon verhinderten Fertigstellung eines Roboters. Erwachsene Finger müssen sich ab und an an die enge und filigrane Bauerei anpassen.
Achtung: Spielspaß lässt einen die Zeit vergessen! Und, größtes Con: der HAMMERPREIS!

Pros: ab zehn Jahre geeigneter Bastelspaß mit Anreiz, durch Programmierung den Roboter individuell zu gestalten. Spaß auf für Erwachsene, die sich dafür begeistern können! Aus der Box raus, sechs unterschiedliche Modelle baubar. Viele Anleitungen für weitere Modelle und spannende Projekte im Netz – und auch auf YouTube.

Steve: Nerdiger Legospaß für lange Stunden. Lange Stunden auch, wenn man auf den Drucker und die nächste Anleitung wartet. Für den Preis hätte ich von Lego die kompletten Anleitungen auf Papier erwartet. Und auch eine umfassende Dokumentation zur Programmiersprache. Aber der Spaß am Basteln überwiegt. Wirklich rafiniert, was aus den Einzelteilen in knapp vier Stunden Arbeit werden kann – und was Motor und Sensor dann so anstellen können. Empfehlung für den großen Geldbeutel!

Mal wieder BETRUGSWARNUNG!: kaddz.com/attrackting AG (Schweiz) ist nicht seriös!

UPDATE OKTOBER 2019: DIE attrackting AG ist mittlerweile pleite und kaddz.com wird nun von der Suchmich GmbH weiter geführt. Hierzu gibt es einen neuen Blogartikel nebst PodCast, der die Details dazu erklärt. Also: Betrugswarnung aufgehoben, mit der Suchmich GmbH ist kaddz.com nun unter neuem Management!

ALTER ARTIKEL, ZU DER ZEIT VOR ÜBERNAHME DURCH DIE SUCHMICH, WAS VIELLEICHT AUCH DIE PLEITE DER ATTRACKTING AG ERKLÄREN KÖNNTE…:

Auf der Suche nach einem GPS-Tracker für Katzen landet man ganz schnell bei der Bieler (Schweiz) Firma kaddz, bzw. bei der dahinter stehenden attrackting AG. Die Bestellung des Halsbandes, wenn zu meiner Zeit (07.11.2015) auch noch mit Wartezeit bis mindestens Mitte Dezember 2015 verbunden, lief noch relativ unproblematisch. Auch war mit zwei Klicks über PayPal bezahlt (Gott sei dank). Als ich aber zwei Tage später per email die Stornierung der Bestellung bekannt gab, ging das (vorsichtig gesprochene) „Chaos“ los…

Am Tag darauf, nun der 10.11.2015, bestätigte mir Frau Beatrice Däubner per email, dass meine Bestellung storniert wurde. Meine Bitte, den Betrag an mein PayPal-Konto zurück zu überweisen, wurde mit keiner Silbe erwähnt. Ich hätte es wissen müssen…
Am 12.11. hakte ich nochmals konkret bei Frau Däubner nach, wann PayPal denn den Betrag wieder bei mir anzeigen würde. Da hieß es noch, dass der Vorgesetzte, Herrn Salvato, am nächsten Tag die Stornierung von ihr übergeben bekommen wird – und, dank Durchlauf der Buchhaltung mit einer bis eineinhalb Wochen zu rechnen ist… Noch vertraute ich auf die Pünktlichkeit des „Schweizer Uhrwerkes“…

Am 02.12.2015 fragte ich erneut, freundlich und höflich, nach dem Stand der Rückbuchung. Frau Däubner schrieb später zurück:

(…)haben Sie vielen Dank für die Rückmeldung. Ich habe es nachkontrolliert. Die Rücküberweisung wurde vorgenommen und sollte spätestens Anfang nächster Woche auf Ihrem PayPal-Konto sein.

Am 08.12. war es dann vorbei mit meiner Geduld. Frist gesetzt bist Freitag und gleich mit PayPal Käuferschutz gedroht. Darauf schrieb Frau Däubner am selben Tag:

Es liegt leider an unserem PayPal Zugang.
Bitte geben Sie mir Ihre IBAN-Nummer an, dann werden wir dies auf Ihr Bankkonto rücküberweisen.

Nach Austausch der BIC und IBAN und der Rückantwort von Frau Däubner, es heute noch (ja, immer noch der 08.12.2015) an ihren Vorgesetzten weiter zu geben, platze mir am 17.12. der Kragen und ich bemühte den Käuferschutz. Unnötig zu erwähnen, dass keiner von kaddz es für nötig empfand, auf meinen eingereichten Fall auch nur zu reagieren. Immerhin: seit dem 29.12. ist der komplette Betrag in Sicherheit, nämlich wieder bei mir.

 

Da ich niemanden kenne (auch wenn wir auf Twitter schon über die Zufriedenheit von kaddz diskutiert hatten, wobei ich als unzufriedener Besteller da nicht weiter helfen konnte), der kaddz bestellt UND auch erhalten hat – ich für meinen Teil möchte hier im Internet ganz offiziell warnen vor der kaddz.com-Seite und der attrackting AG aus Biel (Schweiz). Die Geschäftsgebaren des/der Unternehmen(s) ist/sind meiner Meinung nach einem eher sehr instabilen und absolut unseriösem Unternehmen  zuzurechnen, welches sich an jeden Franken klammern muss – wer weiß, wie die Finanzlage aussieht (könnte Google wohl beantworten, war es mir aber nicht wert).

Auch wenn es Auslieferungen des Produktes kaddz gegeben haben sollte – ich glaube nicht, dass man im Gewährleistungs- und/oder Garantiefall mit viel „Nächstenliebe“ aus Biel rechnen sollte – so wie sich das Unternehmen mir gegenüber bei einer Stornierung verhalten hat!

Daher, nicht vergessen: wer über PayPal bezahlt, kann DREI MONATE nach Start der Zahlung per Käuferschutz sein Geld zurück verlangen, sollte das „Unternehmen“, dass meiner Meinung nach nur aus Frau Däubner und netten Geschichten über Buchhaltung und Vorgesetzten besteht, sich auf „taub“ oder die „dauert noch ein paar Wochen“ stellt. Nicht fackelt, sofort Fakten schaffen. Klare Frist setzen, dann sofort über PayPal oder Kreditkarte den Betrag zurück buchen lassen!

Also: Vorsicht, Ihr Katzen-GPS-Halsband-Besteller! NICHT BEI KADDZ.COM!
Oder: gibt es jemand, der ähnliche oder sogar positive Erfahrungen gemacht hat (und bitte keine Fake-Replies aus der Firmenkantine, ja?), ein kaddz besitzt und sagen kann, wie und ob es läuft – oder sogar schon eine Produkt-Reklamation erfolgreich umgesetzt hat? Man lernt ja gerne dazu, daher bitte einen Kommentar hinterlassen! Danke!

#BingeWatching: Gotham auf Netflix ist einfach nur…

Batman ohne Batman? Als SERIE? Leute, das kann doch nicht Euer ERNST sein? Und doch, Netflix hat es seit Weihnachten im Streaming: Gotham. Staffel eins. 22 Folgen lang. Kurz gesagt, ich muss gleich wieder weg, und weiter gucken: reinsehen – aber Zeit mit bringen!

Ja, ist wirklich so. Kein Batman in Gotham. Statt dessen der junge Bruce Wayne und die Geschichte, wie es in Gotham zu den Helden und Schurken, zu der Stadt, die wir erst Jahre später kennen gelernt haben und mit all den Mafia-sonstigen-Verbindungen kommen konnte…

Kurz gesagt: die ersten drei Teile sind schweinelangweilig. Aber dann… zieht die Serie atomar an… ich bin daher auch schon wieder weg, bin bei Folge 17 und muss dringend weiter sehen, die Spannung ist einfach unerträglich!

Viel Spaß beim bingen!

Revue 2015: so war das Jahr hier im Blog ichbindochnichthierumbeliebtzusein.com …

So. Aus. Vorbei. Rum. Keine Chance mehr, für große Änderungen, also schreibt die Sachen dann mal lieber auf den Vorsatz-Zettel für 2016. Heute um Mitternacht, wenn Brot statt Böller mal wieder an der Realität vorbei abgefackelt wird, war es das mit 2015. Und, wie war das Jahr denn nun so? Lassen wir uns doch schnell mal die High- und Downlights (keine Angst, einige können jetzt aufhören zu lesen!) DES BLOGS Revue passieren.

Januar: Mal abgesehen von damals neuen Gillette, war der Monat sehr Technik-lastig. Mein NEXUS6 hat den ersten 14-tägigen Dauertest überlebt, die CES öffnete die Toren und zeigte die Techniktrends des Jahres. Auch ein bisschen Spekulation, was 2015 sonst noch so technischen bringen wird, war an der Tagesordnung. Und withings fing nun (mal wieder) völlig an, auf Android gar nicht mehr zu gehen. Toller Start in das Jahr, mit den Franzosen…

Februar: Auf Grund der herrlichen Wetterereignisse ging es gleich Mal nach Rom – stilecht nicht mit Lufthansa, sondern der Etihad-Tochter Alitalia. Sehr empfehlenswert vor allem für Preis-Leistung… erst recht, verglichen mit dem Jammer-Staatssubventionen-Fünf-Sterne(HAHAHAHA!)-Möchtegern-Flieger Lufthansa. Rom selber ist auch immer eine Reise wert, vor allem, wenn an den Sehenswürdigkeiten die Touristenschlangen binnen fünf Minuten zu bewältigen sind. Das geile aber in der Praxis völlig überteuerte HINT von Motorola ging zurück, auch withings wurde wieder verflucht und ich habe Euch einen Tipp für schnellen Gerätewechsel mit auf den Weg gegeben. Auch habe ich in freien fünf Minuten Mittags Samsung eine Anleitung fürs Überleben geschrieben – an die sich sich soweit ja fast gut gehalten haben.

März: Was ich Euch damals nahe gelegt habe, kann und will ich Euch auch heute noch nahe legen: Trainiert Ruhe und Gehirn! Dann war eine weniger spektakuläre Mobilfunkmesse und Android 5.1 war endlich da. Fitbit habe ich mit einem der neuen Geräte dem „Langzeittest bis Hautausschlag“ unterzogen, dann zurück gegeben (es waren ein paar Tage, dauerte aber Monate, bis die Spuren komplett weg waren!). Und ein bisschen Zubehör für die NEXUS-Reihe lag in der Post…

April: Meine Radiokarriere ist mittlerweile wieder vorbei, da der hohe Qualitätsjournalismus, den ich für Euch hier im Blog an den Tag lege, einfach zu viel Zeit braucht. Aber, das war nicht der einzige Rückschlag – auch Twitter wollte mich unbedingt nicht haben, im Büro Hamburg. Dafür hat Google den GoogleStore für Hardware endlich auch als „ernstzunehmendes“ Irgendwas in Deutschland gestartet – vor allem endlich versandkostenfrei. Dann kam der Fitbit-Ersatz (ja, leider, withings), der amazon fireTV Stick, und meine Gedanken zum Thema Android-SmartWatches.

Mai: Google hat prompt einen meiner Vorschläge aus April umgesetzt: die App kann sich nun mit mehreren Uhren verbinden. Mittlerweile (=Dez. 2015) auch gerne gleichzeitig! NEXUS6 und Pulse haben mal einen „Dauertest“ mit Bewertung abbekommen (Pulse überraschte positiv, die App war weiterhin das Grauen!), NEXUS6 ist klasse – kurz gesagt. Ich selber durfte auf Firmenkosten ein paar sinnlose freie Tage zu Hause verbringen, bevor es planmäßig und standesgemäß mit Etihad nach Abi Dhabi ging. 48 Grad, meine neue Wohlfühl-Temperatur (aber nur mit langer Hose und langem Hemd!). Und, da ich auch endlich eine fritz!BOX mein Eigen nennen konnte, eine Hardwarezukaufempfehlung.

Juni: Der Vergleich ergab: Emirates führt! Für die fritz!BOX habe ich intelligente Steckdosen entdeckt und bei Number26 ein Konto eröffnet (Banking 2015!). Auch hat der Laden mich neu unter Vertrag genommen und mich wieder „arbeiten“ geschickt… aber, trotz alledem war Zeit, Abu Dhabi Revue passieren zu lassen und über die neuen Serienklassier bei amazon Prime zu schreiben (kein Link, da Al Bundy wieder raus ist). Auch die Moto 360 hat ENDLICH das Update auf den aktuellen Stand hinbekommen…

Juli: Wie sich heraus stellte, hat Motorola (ich würde von denen NIE WIEDER eine Uhr kaufen!) mit dem Update die Uhr nun gänzlich verhunzt! Aber: dafür war ein neuer Prime Day. Und Netatmo hat endlich die Welcome raus gebracht, ein heißes Gerät, im wahrsten Sinne… Ferienbeginn auf der Autobahn war mein Highlight, sowie die Android M Developer Preview. Und um die Fragen zu klären: meine NEXUS-Top-Liste.
Ach ja: und den neuesten Terminator gab es gleich mal zur Vorabpremiere zu lesen!

August: Da war erst mal ein paar Wochen Ruhe. Ich musste mich für eine Muppet-Show-ähnliche Inszenierung einer öffentlichen Veranstaltung mit Robe und all den Klassikern… äh… einrichten. Gar nicht so leicht, nicht zu lachen, wenn man mal nicht soll… nebenbei ging es vertiefend wegen damals aktueller Angebote um das Thema Online-Lernen, auch kamen die Serien- und Filme-Highlights von Netflix und amazon. Hitman Sniper als Tablet-Game und auch etwas für wechselnde Bildschirmhintergrundliebhaber habe ich Euch vorgestellt – bevor ich Euch aus der Vorpremiere heraus mitgeteilt habe, wie an sich enttäuschend MI:5 so war…

September: Nachdem es mir nicht geglückt war, dem kleinen Cruise das dauergetackerte schmierige Lächeln aus der Visage zu reinigen, habe ich lieber die Wohnung gereinigt und meinen Umzug nach Franken organisiert. Darüber gab es Infos, auch über die Möglichkeit, das Handy per Solar zu laden.

Oktober: RIGA! AUSWÄRTSSCHNITZEL! Klare Sache, ab in den Flieger (nein, wieder keine Kohle für die fünf-Sterne(HAHAHAHAHA!)-„Airline“ Frusthansa! Riga ist ein Wochenende wert, sehr nett, sehr schön – und immer noch preislich positiv überraschend! Und, gleich nach dem FutureDay, hat einer unserer Kater mit Presserummel und allem am neuen Wohnort einen wunderbaren Feuerwehreinsatz herbei geführt. Nun gut, ich brauche ja nie lange, bis mich alle kennen, so ging es in zwei Stunden! Auch habe ich mir einen neuen Drucker gegönnt, Epson EcoTank – und war begeistert! Bin ich noch, nur: die Hotline ist an Inkompetenz und Unwissenheit nicht zu toppen – und Support (auch per email) sucht man über die gängigen Probleme hinaus dort umsonst!!! Aber egal, man ist ja visiert und findet die Lösungen selber… neben der Tatsache, dass ich mein withings Pulse verloren habe, war sonst nix!

Movember: Ja, ich habe mitgemacht. Wie Monate vorher schon angekündigt. Die Bilder dazu müsst Ihr Euch aber auf Twitter zusammen suchen… Dafür habe ich Euch schon mal gewarnt, dass der Walz den neuen Bond einfach unglaublich runter zieht: Schauspiel und Eigensynchron: bitte einfach raus schneiden! Dann war mein Umzug endlich mit allem fertig und auch ein neuer Saugroboter zog zu Hause ein.

Dezember: Ja, nun – es ist vorbei. 2015: gelaufen. Freundet Euch damit an! Aber: Fristen nicht vergessen! Wer heute vor Mitternacht noch faxt, hat die Verjährung(en) aufgehalten! So, Service erledigt, nun wieder zum Rückblick: NVidia hat die Shield zum CyberMonday so weit vergünstigt, dass ich zuschlagen musste. Kostet mich heute täglich noch Stunden, das Teil! Dann habe ich in einer aufwendigen Produktion, die leider durch einen Hardware-Defekt den Ton ruiniert hat, ein ultimatives Vergleichs-Blogposting erstellt, in dem drei unterschiedliche Philosophien und Techniken von Saugrobotern gegeneinander miteinander zeigen, was sie können. Von Saugen über lasern und wischen – da war alles dabei (und vielleicht eine Kaufanregung für Euer Weihnachtsfest)… Und, für die Feiertage, habe ich Euch die Serie und den Film Entourage noch schnell vorgestellt…

Nun seht uns da. Da sind wir also. Das Jahr, das am 03.01. noch so gar nicht zu enden schien: vorbei. Gelaufen. Rum.
Für mich die Zeit, mich bei Euch zu bedanken!

DANKE! für das stetige Mitlesen und dabei bleiben!
DANKE! an alle „neuen“, die nun auch mitlesen!
DANKE! für die steigende Zahl an Lesern und auch die Kommentare im Blog und auf Twitter!
DANKE! es war mit Euch hier ein tolles Jahr!
DANKE!

Und nun ab nach draußen, den Laib Brot anzünden und gen Himmel schießen! Kommt gut rüber! Gutes Ende, besserer Start! Wir lesen uns in 2016 wieder!!!!!

2015 im Rückblick

Danke an Euch alle, die die Steigerung, die Besuche und das Interesse mitgemacht/mitgebracht haben!!! Das war 2015 im Schnellüberblick:

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Ein New York City U-Bahnzug fasst 1.200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 7.800 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 7 Fahrten nötig.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

New Year’s Eve – passend zu Silvester: ANSEHEN!

Die Story ist schnell erzählt: hochkarätige Starbesetzung mit individuellen Geschichten pro und contra Silvester mit Happy End und noch mehr Happy End: Happy New Year (New Year’s Eve) ist auf Netflix!

Wem das zu viel Happy-Peppy ist: Ran an Lost in Translation! Oder: greift Euch eine der diversen 4k-Kaminfeuer-Streams (Beispiel eins)… oder, oder, oder… blättert Euch durch, das Sortiment (Ghost Busters, Ronin, etc.) ist echt DER HAMMER!!!!!!!!!!!

Und jetzt: Ende der Filmtipps (nein, das ist KEIN Versprechen!)…

!QUICKTIPP!: Netflix an und unbedingt diesen Film ansehen…

Man stelle sich vor: Robert De Niro und Sylvester Stallone als Boxer, die einen Kampf, der 30 Jahre zurück liegt, im greisen Alter nachholen wollen.

Gigantische Story, super Schauspieler, spannende Geschichte, lustige Dialoge und die beiden in einer Glanzleistung von Schauspielerei – mit Moral!

Unbedingt ansehen!!! Volle fünf Sterne!

Zwei vom alten Schlag

 

Und wer im Unterschied zu mir nicht der Meinung ist, dass man Adam Sandler an seinen Eier aufhängen und einfach hängen lassen sollte, für das, was er Humor und Schauspielerei nennt, kann sich den neuesten Nexflix-Film „The Ridiculous 6“ ansehen – Western, bei dem sich sechs Brüder erstmalig finden und sich auf den Weg machen, ihren unbekannten Daddy zu retten… Quatschgarantie bei 100% – und eben auch 100% Sandler, was den Film für mich von fünf auf zwei Sterne abwertet!

Schöne Feststage Euch in Kreise Eurer Liebsten!

Irgendwann ist nun mal Schluss. Und für das Jahr kommt der Schluss schon mal schleichend, in Form von Weihnachten und dem Coca-Cola-Weihnachtsmann. Daher wird es Zeit, danke zu sagen!

Aber noch nicht heute!

Heute wünsche ich Euch allen ein paar ruhige und freie Tage! Lasst den Kopf nicht hängen, weil es nicht schneit, während Ihr Euch im Freibad auf den Liegewiesen von vorne nach hinten über rollt, um einen nahtlosen Taint zu bekommen und/oder gar zu erhalten! Freut Euch lieber, dass Weihnachten vor der Tür steht – und dass Ihr ein paar Tage frei habt, um Euch danach mit all den Feiertagsfanatikern im Supermarkt zu treffen, um die Regale wegen den erstmaligen Feiertagen, die auch gar nie nicht abzusehen waren, endlich leer zu kaufen. Könnte ja sein, dass alsbald schon wieder ein paar freie Tage den samstäglichen Spaß des mit allen im Stau stehen und dann alle an der Supermarkt Kasse wieder zu treffen ruinieren!

Also, Augen zu und durch.

Und feiert schön! Und genießt die freien Tage! Wir lesen uns die Tage auf jeden Fall noch Mal!

Im Kino gesehen? Im TV erhascht? Entourage als Serien-DVD-Box und der Film auf DVD…

Acht Staffeln, die sich um das Leben des aufstrebenden und ein wenig eigenwilligen Schauspieler Vince Chase und seine Freunde, die dauerhafte Entourage drehen. Ein bissiger Manager, eine Maschinerie Namens Hollywood: Fertig ist der Plot. Mit allen Widrigkeiten – und Freunden, die mal mehr, mal weniger hilfreich ihrem Sponsoren zur Seite oder auch mal im Weg stehen. Und eine toller Darstellerliste mit bissigem und zynischem Humor…

Worum geht es genau? Vince hat seine besten Freunde aus seiner New Yorker Zeit um sich gescharrt auf dem Weg zum Erfolg und ist nun in Hollywood. Da er als neue gefeierte Größe überall erkannt wird, steht im Tür und Tor (und Groupies) jederzeit offen. Sein Agent tut das Nötigste um ihn weiter zu pushen und die Welle des Erfolges nicht abebben zu lassen, während sein bester Freund E und zugleich sein Agent die eigenwilligen Launen und Marotten des Stars mit seinem Agent „ausdiskutieren“ darf…
Dann kommt noch sein (Halb-)Bruder, ein ehemaliger bekannter erfolgreicher und mittlerweile vollkommen abgestürzter Schauspieler (Stichwort: Melrose Place) hinzu, der definitiv in die Kategorie „tue immer das Gegenteil dessen, was er Dir rät!“ fällt hinzu – auf den Vinnie aber leider auch viel zu oft hört.

Damit ist klar: die Wirrungen in und um den Star sind weitläufig und halten acht Staffeln bei Laune. Nebenbei brilliert sein wirklicher Agent, Ari Gold, mit seinen Hochs und Tiefs, quer durch die Serie. Die, kleiner Spoiler, am Ende der achten Staffel an sich mit einem obligatorischem Happy End endet… aber eben einfach zu offen oder zu abrupt oder zu früh endet – auf jeden Fall hat ein Film dieses Jahr, den Serie an sich nun endlich beendet.

In Deutschland erntete der Film in erster Linie massig Kritik: die meisten der Hauptdarsteller wurden bei den Synchronstimmen absolut fehlbesetzt, was viele Fans der Serie den Weg ins Kino vermeiden ließ. Entsprechend schlecht waren binnen kürzester Zeit die Besuchszahlen – und schwupps, so schnell er da war, so schnell war er wieder weg. Aber ein Fan (oder einer, der es werden möchte!) lässt sich nicht vergraulen: gibt es doch im Onlinehandel mittlerweile zu einem Spotpreis die Komplettbox aller Staffeln – und mittlerweile auch den Film. Vorteil an beiden: die englische Tonspur um der absolut unfähigen deutschen Produktion mehr als nur den ausgestreckten Mittelfinger entgegen zu halten – auch wenn die durch den Kauf leider trotzdem (aber eben nur ein Mal) mit verdient. Dilettanten sterben leider immer zu langsam…

Wer also noch ein Serienhighlight (inkl. Film bitte, Ende muss sein!) für die Feiertage sucht, Prime-Mitglied ist, um die Lieferung noch vor Weihnachten zu bekommen (oder sie eben klassisch vor Ort kaufen möchte): legt los! Die Starliste ist gigantisch! Die Story witzig und durchgehend eine Mischung aus jugendlichem Wahnsinn und Witz pur. Ein bisschen Ironie auf Hollywood ist auch immer mit dabei!

Und der Vorteil: während man, zwar mit Happy End aber eben auch ausreichend Fragezeichen, am Ende der Serie in den Abspann schaut, kann man direkt zum Film übergehen und (vielleicht auch nur vorübergehend) das Ende der Serie im Spielfilmformat erleben… ich finde ja, dass das Ende davon auch noch ein paar Fragezeichen und vielleicht eine Staffel 9 und 10 ermöglicht – aber realistisch gesehen, war es das dann wohl… wirklich…

Wir werden sehen… 😉

 

UPDATE, neues Video: Der ultimative Vergleich: Saugroboter vs. Saugroboter vs. Kombiroboter… and the Winner is…!

ACHTUNG: UPDATE!
Ich habe es für Euch möglich gemacht, die Sensorleiste des Moneual sichtbar zu machen. Hierzu gibt es in dieser aktualisierten Blogpost-Variante nun ein neu eingebettetes Video! Damit sind nun sowohl vom Neato die Laser- als auch vom Moneual die Sensorenabtastung für Euch sichtbar! Viel Spaß beim zu sehen!

Was passiert, wenn man einen iRobot Roomba 780 (heute immer noch genau so teuer, wie vor 1,5 Jahren, als ich ihn als Topmodell gekauft habe) gegen einen Moneual ME770 (aufstrebender chinesischer Hersteller, den man kennen sollte!)  Saug-Wischroboter und diesen gegen einen Neato D85 (endlich als Eigenmarke, ohne den Vorwerk-Preisaufschlag on top!) antreten lässt? Ganz klar, es gibt Verlierer. Es gibt Gewinner. Und es gibt eine… nicht ganz klare Ernennung eines Siegers. Aber, seht und hört selbst.

Ja, wirklich! Sehet und höret (lass mich so kurz vor dem Fest doch auch mal poetisch oder so ein Dings davon sein!)! Ich habe alle drei mal bei Ihrer Arbeit gefilmt, damit Ihr sehen könnt, wie die Modelle sich so verhalten… also, nehmt Euch „schnell“ die Zeit (22 Minuten) – FILM AB! (sorry, irgendetwas defektes in der Kamera hat den Ton komplett verzerrt, bitte durchhalten!):

Hier nochmals der Vergleich in der Kurzzusammenfassung:

Hersteller

iRobot
Roomba 780
Neato
D85

Moneual
ME770

NavigationZufall/“Chaos“Laser-Abtastung RaumLaserauge Decke
Preisca. 500 €480-530 €500-550€
BesonderheitenNavigationshilfe „Lighthouse“ für Raumbegrenzung,
altes Bürstenset mit Borstenbürste,
Topmodell mittlerweile 800-Serie
Kombibürste für Boden und Teppich, für Tier- und Langhaar optimal, Bürste nutzt fast komplette Breite des Roboters, dank D-Form beste EckenreinigungKombibürste für Boden und Teppich, für Tier- und Langhaar optimal, kann Saugen und/oder wischen
LautstärkeLautSehr lautUnglaublich leise, schon im Saugmodus
ReinigungsleistungSo lange die Bürste nicht durch Haare oder Flusen verunreinigt wird, gutSehr gut. Leichte Verunreinigung schränken Leistung nicht einÜberraschend gut im Saugmodus, Microfasertuch für Wischleistung gut
LieferumfangRoboter, 2x Lighthouse, Fernbedienung, LadestationRoboter, Ersatzfilter, Bodenbürste, LadestationRoboter, Fernbedienung, Ladestation, Wischeinheit, 2x Microfasertücher
ProgrammeSpot-Reinigung, ReinigungSpot-Reinigung, ReinigungSaugen, Wischen, Hybrid (Saugen&Wischen), unter Möbel, Doppelt, Ecken
Roboter-ReinigungZeitaufwendigSchnellSchnell
RaumreinigungGefühlt: ewigUnglaublich schnellSaugen: schnell, wischen: bis Akku leer (1-2h)
TesturteilPlatz dreiPlatz 1: SaugenPlatz 1:
Saugen und Wischen

Es ist mir wirklich nicht leicht gefallen… Klar war nur: dadurch, dass der Roomba keine Plastik-Lamellenbürste sondern eine „alte“ Borstenbürste hat, per Zufall durch den Raum navigiert und eben auch heute noch schweineteuer ist: ist er Verlierer des Tests. Aber: er ist auch 1,5 Jahre alt. Aber: das Modell hat Power. Kaum ein Hindernis, welches er nicht bezwingt. Und wer keine „Flauscheteppiche“ oder Haustiere hat, wird an dem Gerät seine Freude haben.

Andererseits kann man mit den 500 Euro für dieses Gerät bereits einen der beiden anderen Roboter erwerben. Und hier ist mein Gewinner… BEIDE!
So leid es mir tut, es gibt keinen Platz zwei!

Bei dem Neato schlägt mein Nerd-Herz höher, wenn man ihm, trotz der unglaublichen Lautstärke, die sich dann aber eben auch in wahnsinniger Saugleistung wiederspiegelt, bei der Arbeit zu sieht: er tastet den Raum ab, fährt die Konturen ab, dann dreht er eine Roboterbreite nach innen und fährt in perfekten, immer kleiner werdenden Bahnen, den Raum ab, bis er fertig ist – dann ab in den nächsten. Und zum Schluss findet er seine Ladestation wieder bzw. den Punkt, an dem man ihn hat starten lassen. Gigantisch gut, für mich technisch das modernste Gerät und subjektiv gesprochen, dank der breiten Bürste, die beste Saugleistung!
Und ja, er lasert sich wirklich ständig durch den Raum:

Bei dem Moneual, eine Empfehlung für ein anderes Modell, welches ich zurück geschickt hatte, war ich erst misstrauisch. Man hört immer, dass Kombi-Roboter weder richtig saugen und noch weniger gut putzen. Aber: totale Überraschung: super Preis-Leistung, super Design, super Technik. Das Gerät ist der leiseste Saugroboter, den ich kenne! Und das nicht zu Lasten der Saugleistung! Allerdings hat er, um das zu realisieren, auch den kleinsten Staubfangbehälter aller Modelle. Und auch die Wischleistung: Modul schnell installiert, sowohl im Kombimodus als auch im Wischmodus super Ergebnisse. Mich stört nur, dass er trotz des Laserauges, mit dem er sich an der Decke oder laut Hersteller auch an „markanten Punkten im Raum“ (also an der Wand) orientieren kann, nicht an die Orientierung des Neato ran kommt…

UPDATE: Hier das neue Moneual-Video mit den sichtbaren Sensoren:

Daher versteht Ihr vielleicht, wieso es mir so schwer gefallen ist, wirklich einen ersten, zweiten und dritten Platz zu vergeben: Eigentlich ist der Neato meine Nummer eins. Technik top, super Leistung, fairer Preis – aber sehr laut. Aber der Moneual kann neben saugen auch ordentlich wischen und ist unfassbar leise und technisch auch auf dem neuesten Stand… und der Roomba braucht zwar lange, ist immer noch unverschämt teuer aber macht den Raum (nur leider nicht die Ecken) auch zuverlässig (wenn eben auch „langwierig“) sauber… wenn auch mit einem völlig veralteten und laut Kundendienst nicht auf das neue Lamellensystem upgrade-bare Borstenbürsten-System.
Müsste ich die neuen Roboter der 800-Serie, die mit einem modernen und leicht(er) zu reinigendem Doppel-Lamellen-System als Bürste kommen, bewerten, würden sie trotzdem von mir für die Unverschämtheit von Preispolitik nur den dritten Platz erhalten.

Versuchen wir es mal anders:
Subjektive Nerd-Top 3: 1. Neato, 2. Moneual, 3. iRobot
Saugleistung Top 3: 1. Neato und iRobot und Moneual (Abzug wegen dem kleinen Auffangbehälter)
Preis-Leistung Top 3: 1. Moneual, 2. Neato, 3. iRobot

Oder anders gesagt:
Ihr wollt einen Saugroboter, der von alleine in der Lage ist, mehrere Räume zu reinigen und Hindernisse zu umfahren: Neato.
Ihr wollt einen Roboter, der Saugen, Wischen oder beides gleichzeitig kann – auch in mehreren Räumen: Moneual.
Ihr wollt einen Hersteller, der zu den Pionieren gehört, sich das aber auch entsprechend bezahlen lässt: iRobot.
Noch genauer kann ich Euch die Hersteller nicht ans Herz legen. Damit viel Spaß bei den Einkaufsplanungen für das bevorstehende Fest.

Und wer noch mehr Übersicht und weitere Hersteller – oder einen Fensterputzsauger oder Dachrinnenreiniger suchen sollte – : hier klicken.

Der ultimative Vergleich: Saugroboter vs. Saugroboter vs. Kombiroboter… and the Winner is…!

Was passiert, wenn man einen iRobot Roomba 780 (heute immer noch genau so teuer, wie vor 1,5 Jahren, als ich ihn als Topmodell gekauft habe) gegen einen Moneual ME770 (aufstrebender chinesischer Hersteller, den man kennen sollte!)  Saug-Wischroboter und diesen gegen einen Neato D85 (endlich als Eigenmarke, ohne den Vorwerk-Preisaufschlag on top!) antreten lässt? Ganz klar, es gibt Verlierer. Es gibt Gewinner. Und es gibt eine… nicht ganz klare Ernennung eines Siegers. Aber, seht und hört selbst.

Ja, wirklich! Sehet und höret (lass mich so kurz vor dem Fest doch auch mal poetisch oder so ein Dings davon sein!)! Ich habe alle drei mal bei Ihrer Arbeit gefilmt, damit Ihr sehen könnt, wie die Modelle sich so verhalten… also, nehmt Euch „schnell“ die Zeit (22 Minuten) – FILM AB! (sorry, irgendetwas defektes in der Kamera hat den Ton komplett verzerrt, bitte durchhalten!):

Hier nochmals der Vergleich in der Kurzzusammenfassung:

Hersteller

iRobot
Roomba 780
Neato
D85

Moneual
ME770

NavigationZufall/“Chaos“Laser-Abtastung RaumLaserauge Decke
Preisca. 500 €480-530 €500-550€
BesonderheitenNavigationshilfe „Lighthouse“ für Raumbegrenzung,
altes Bürstenset mit Borstenbürste,
Topmodell mittlerweile 800-Serie
Kombibürste für Boden und Teppich, für Tier- und Langhaar optimal, Bürste nutzt fast komplette Breite des Roboters, dank D-Form beste EckenreinigungKombibürste für Boden und Teppich, für Tier- und Langhaar optimal, kann Saugen und/oder wischen
LautstärkeLautSehr lautUnglaublich leise, schon im Saugmodus
ReinigungsleistungSo lange die Bürste nicht durch Haare oder Flusen verunreinigt wird, gutSehr gut. Leichte Verunreinigung schränken Leistung nicht einÜberraschend gut im Saugmodus, Microfasertuch für Wischleistung gut
LieferumfangRoboter, 2x Lighthouse, Fernbedienung, LadestationRoboter, Ersatzfilter, Bodenbürste, LadestationRoboter, Fernbedienung, Ladestation, Wischeinheit, 2x Microfasertücher
ProgrammeSpot-Reinigung, ReinigungSpot-Reinigung, ReinigungSaugen, Wischen, Hybrid (Saugen&Wischen), unter Möbel, Doppelt, Ecken
Roboter-ReinigungZeitaufwendigSchnellSchnell
RaumreinigungGefühlt: ewigUnglaublich schnellSaugen: schnell, wischen: bis Akku leer (1-2h)
TesturteilPlatz dreiPlatz 1: SaugenPlatz 1:
Saugen und Wischen

Es ist mir wirklich nicht leicht gefallen… Klar war nur: dadurch, dass der Roomba keine Plastik-Lamellenbürste sondern eine „alte“ Borstenbürste hat, per Zufall durch den Raum navigiert und eben auch heute noch schweineteuer ist: ist er Verlierer des Tests. Aber: er ist auch 1,5 Jahre alt. Aber: das Modell hat Power. Kaum ein Hindernis, welches er nicht bezwingt. Und wer keine „Flauscheteppiche“ oder Haustiere hat, wird an dem Gerät seine Freude haben.

Andererseits kann man mit den 500 Euro für dieses Gerät bereits einen der beiden anderen Roboter erwerben. Und hier ist mein Gewinner… BEIDE!
So leid es mir tut, es gibt keinen Platz zwei!

Bei dem Neato schlägt mein Nerd-Herz höher, wenn man ihm, trotz der unglaublichen Lautstärke, die sich dann aber eben auch in wahnsinniger Saugleistung wiederspiegelt, bei der Arbeit zu sieht: er tastet den Raum ab, fährt die Konturen ab, dann dreht er eine Roboterbreite nach innen und fährt in perfekten, immer kleiner werdenden Bahnen, den Raum ab, bis er fertig ist – dann ab in den nächsten. Und zum Schluss findet er seine Ladestation wieder bzw. den Punkt, an dem man ihn hat starten lassen. Gigantisch gut, für mich technisch das modernste Gerät und subjektiv gesprochen, dank der breiten Bürste, die beste Saugleistung!
Und ja, er lasert sich wirklich ständig durch den Raum:

Bei dem Moneual, eine Empfehlung für ein anderes Modell, welches ich zurück geschickt hatte, war ich erst misstrauisch. Man hört immer, dass Kombi-Roboter weder richtig saugen und noch weniger gut putzen. Aber: totale Überraschung: super Preis-Leistung, super Design, super Technik. Das Gerät ist der leiseste Saugroboter, den ich kenne! Und das nicht zu Lasten der Saugleistung! Allerdings hat er, um das zu realisieren, auch den kleinsten Staubfangbehälter aller Modelle. Und auch die Wischleistung: Modul schnell installiert, sowohl im Kombimodus als auch im Wischmodus super Ergebnisse. Mich stört nur, dass er trotz des Laserauges, mit dem er sich an der Decke oder laut Hersteller auch an „markanten Punkten im Raum“ (also an der Wand) orientieren kann, nicht an die Orientierung des Neato ran kommt…

Daher versteht Ihr vielleicht, wieso es mir so schwer gefallen ist, wirklich einen ersten, zweiten und dritten Platz zu vergeben: Eigentlich ist der Neato meine Nummer eins. Technik top, super Leistung, fairer Preis – aber sehr laut. Aber der Moneual kann neben saugen auch ordentlich wischen und ist unfassbar leise und technisch auch auf dem neuesten Stand… und der Roomba braucht zwar lange, ist immer noch unverschämt teuer aber macht den Raum (nur leider nicht die Ecken) auch zuverlässig (wenn eben auch „langwierig“) sauber… wenn auch mit einem völlig veralteten und laut Kundendienst nicht auf das neue Lamellensystem upgrade-bare Borstenbürsten-System.
Müsste ich die neuen Roboter der 800-Serie, die mit einem modernen und leicht(er) zu reinigendem Doppel-Lamellen-System als Bürste kommen, bewerten, würden sie trotzdem von mir für die Unverschämtheit von Preispolitik nur den dritten Platz erhalten.

Versuchen wir es mal anders:
Subjektive Nerd-Top 3: 1. Neato, 2. Moneual, 3. iRobot
Saugleistung Top 3: 1. Neato und iRobot und Moneual (Abzug wegen dem kleinen Auffangbehälter)
Preis-Leistung Top 3: 1. Moneual, 2. Neato, 3. iRobot

Oder anders gesagt:
Ihr wollt einen Saugroboter, der von alleine in der Lage ist, mehrere Räume zu reinigen und Hindernisse zu umfahren: Neato.
Ihr wollt einen Roboter, der Saugen, Wischen oder beides gleichzeitig kann – auch in mehreren Räumen: Moneual.
Ihr wollt einen Hersteller, der zu den Pionieren gehört, sich das aber auch entsprechend bezahlen lässt: iRobot.
Noch genauer kann ich Euch die Hersteller nicht ans Herz legen. Damit viel Spaß bei den Einkaufsplanungen für das bevorstehende Fest.

Und wer noch mehr Übersicht und weitere Hersteller – oder einen Fensterputzsauger oder Dachrinnenreiniger suchen sollte – : hier klicken.

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