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Weekly roundup: Selbstfahrende und Versicherung, iPhones und Helium, Delta und Sitzplatzzuweisungen

Heute ein kleiner Rückblick mit ein paar Updates zu Themen, die in der letzten Zeit bei mir auf dem PodCast und im Blog „Thema waren“: Mit dabei heute: Delta und ihre seltsame Art und Weise der Sitzplatzzuordnung – ENTTARNT! Apple und iphones, ein kleiner Lacher. Und dann noch: Versicherungspflicht und Schuld bei Unfällen von selbstfahrenden Fahrzeugen, wenn es nach Versicherungsgesellschaften geht. Kurz gesagt: was zum Nachdenken für das Wochenende!

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Meine bisherigen Android-Geräte und welche mir die liebsten sind – und warum Windows Mobile dran Schuld hat!

Ich weiß, für die meisten von Euch hat die Ära #Smartphone mit einem iphone begonnen. Aber weit gefehlt, liebe Leute, es gab viel, auch offizielle und bezahlbare Technik, die vor dem Apple-Dings bereits erfolgreich den Weg zum Smartphone überschritten hatten. Und auch wenn es immer keiner hören will: Ein Gerät war mit Android, das andere, noch frühere war aus der Zusammenarbeit von Sony und Ericsson entstanden. Das eine war auf Android (sagte ich ja schon) – und, ja, das andere auf Windows Mobile! Und, was soll ich sagen: das Windows Mobile hatte damals tatsächlich die Nase vorn!

Klar, ich kann Euch hören! Palm, Visor… darüber lässt sich streiten, wie weit man die noch mit einbeziehen möchte. Tolle Geräte – aber, mit einer Ausnahme, eben keine Mobiltelefone. Also, bleiben wir bei den Anbietern, die dieses Feld beackert haben. Klar, Nokia mit dem unbezahlbaren Communicator könnte erster gewesen sein und damit eindeutig das Feld anführen. Allerdings lief auf dem Knochen die gleiche Software wie auf jeden anderen Nokia auch – also eher eine skalierbare Technik statt wahrem Smartphone.

Wirklich die Runde eröffnet hat HTC mit dem Dream (dicht gefolgt von dem Hero, dann ohne Tastatur und mein erstes #GooglePhone) und, mit noch ein bisschen mehr an Vorsprung, das SonyEricsson X1.

Erstes Android-Handy von HTC, Quelle: heise.de

Erstes Android-Handy von HTC, Quelle: heise.de

Das X1 war zu seiner Zeit ein absolutes Komplettpaket: Schnell, kompakt, Touchdisplay, mit Stiftbedienung (und Stift auch im Gehäuse integriert), Hoch- und Querformat… und vor allem: im Querformat optional mit ausfahrbarer Tastatur. Für mich bis heute ungeschlagen die Standard-Win-Mobile-Apps Kalender und Adressbuch. Durchdacht von vorne bis hinten, kein Zwang, Wiederholungen oder „selten benötige Funktionen“ über den PC einzugeben. Alles „mobile“. Der Kalender wusste, was Apple heute noch nicht begriffen hat, damals schon, dass ein Alarm, wenn er aufpoppt, Infos anzeigen, OK UND SNOOZE benötigt. Und den Snooze eben gerne auch so flexibel wie nötig. Das Adressbuch konnte damit leben, dass jemand mehr als vier Nummern sein Eigen nennt (jemand mit weniger? WIRKLICH? ANFÄNGER!)… und diese zuordnen, ohne dass bei einem Sync das komplette Adressbuch gecrashed ist. Und das App-Angebot… Wahnsinn! Damals schon vieles nur auf Kauf – aber eben auch das Geld wert! Da es von Microsoft kam, waren .doc, .xls und .ppt kein Problem: und ich rede nicht nur von ansehen, nein, von BEARBEITEN. Und Speicher? Kein Thema, danke, SD-Karte!

Smartphone, bis heute unerreicht: SonyEricsson XPERIA X1, Quelle: Sony

Smartphone, bis heute unerreicht: SonyEricsson XPERIA X1, Quelle: Sony

Das X1 war auch das erste, mit dem sich endlich ein Datentarif lohnte. Und, ja – dank dem Gerät und diverser Clients bin ich so auch zu Twitter gekommen – ein Tag, den viele von Euch hassen, ich weiß! Wobei Daten… damals waren 10 Euro schlappe 50 MB (oder waren es sogar noch DMarks? Total verdrängt!). Und ja, Telefonflatrates gab es auch noch keine! (Zur Erinnerung: Simyo und Base waren die ersten!)

Als das Gerät dann langsam seine zwei Jahre geschafft und sowohl vom Dream und dem angekündigten Nachfolger (in Deutschland bei der Telekom bekannt als G1 und Hero) als auch dem Walfischbuckel-keine-Apps-Könner-iphone1 überholt wurde, wurde es Zeit, sich dem führenden mobilen Betriebssystem zuzuwenden – und von Windows Mobile auf Android zu wechseln.

HTC Hero, erstes Android ohne Tastatur, Quelle: HTC

HTC Hero, erstes Android ohne Tastatur, Quelle: HTC

Es war schon der Hammer damals: Apps, Widgets, das beleuchtete „Mouse-Wheel“ unter dem Display… und eine Flexibilität, die Apple bis heute noch nicht komplett kopiert hat, wenn auch diverse Versuche da sind. Mit Android 1.5, danach noch das Update auf 2. Gute Kamera, schnelle Reaktionszeiten… Aber leider, leider… riesen Schwachstelle: das Adressbuch. Da habe ich mich wieder nach dem Windows-Mobile gesehnt, allerdings… das einzige Gerät, dass mich lockte, kam auch wieder von HTC.

Win-Phone HTC HD2 - riesengroß, sauschnell - und mit HTC Sense-Oberfläche. Quelle: PocketPC.ch

Win-Phone HTC HD2 – riesengroß, sauschnell – und mit HTC Sense-Oberfläche. Quelle: PocketPC.ch

Also, zurück zu Windows. Und wieder ein HTC. Das HD2 war damals das größte Touch-Screen-Telefon auf dem Markt. Ja, ich mochte es schon immer, wenn bei meinem Handy das Display größer ist als das gesamte Gerät der Konkurrenz (auch heute, mit dem NEXUS6 ist das so!). Ich habe das Telefon lange gehabt, nach dem ersten Displaycrash nach zweieinhalb Jahren gleich wieder eins besorgt, da das Telefon auch super mit meiner Auto-RSAP-Freisprecheinrichtung zusammen gearbeitet hat – neben den unglaublichen Tech-Specs!

Und dann: der Fehler des Jahrhunderts! Mit Abschaffung des hässlichen Walfischbauchs (hello und welcome back für fas Modell 6 mit dem hauseigenen Smart Battery Case!) und der „Öffnung“ für „Business“-Apps wechselte ich, der damals noch durchgehend vorhandenen Apple-Infrastruktur „zu Liebe“ auf… ios. Mein Gott, hab ich dumm aus der Wäsche gesehen, als ich gemerkt habe, was ios 4 alles NICHT konnte. Was das X1 und auch das Hero bereits vor Jahren schon problemlos bewältigt bekam. Dann: Anntenna-Gate, der scheiß Bumper, „you’re holding it wrong“-Klugscheißer-Steve… Aber: auf Android war damals einfach kein gutes Gerät zu haben. Also, wenn schon Fehler, dann richtig: Umstieg auf iphone5. Ich dachte immer, das grottenschlechte 4er sei nicht zu toppen – aber das fünfer erwies sich als Elektroschrott pur. Was auch der AppleStore vor Ort binnen Sekunden fest stellte und gegen ein neues tauschte, was mich aber schon nicht mehr interessierte, da ich bereits ein Samsung Galaxy S4 auf dem Tisch des AppleStores liegen hatte. (Ja, an dem Tag hat der Mitarbeiter das erste Mal ein richtiges SmartPhone erlebt, war eine längere Demo von mir für ihn – und privat ist er sicherlich kurz danach auf ein anderes „System“ gewechselt!)

Mal von den neuen chinesischen Anbietern, wo ich Huawei und Xiaomi die meisten Chancen für 2016 einräume, baut Samsung immer noch die leistungsfähigsten Handys. Schade nur, dass sie keine „pure Android“ anbieten, damit würden sie wirklich den Markt aufmischen. Aber so lange weiterhin ein zweiter App-Store (von Samsung), ein zweiter Kalender (von Samsung) ein zweiter Musik-Store (sollte es ihn noch geben, von Samsung), usw. auf dem Gerät ist, für mich uninteressant. Allerdings: Das S4 mit Android 4.4.4 ist super für meine RSAP-Auto-Freisprecheinrichtung. Also: es lebt noch und ich nutze es noch.

Samsung Galaxy S4. Quelle: Computerbild

Samsung Galaxy S4. Quelle: Computerbild

Besonders geil war die Samsung-eigene Hülle: Ein Sichtfenster auf dem oberen Drittel des damalig riesigem Display, immer mit Uhrzeit und einer Schnellübersicht über neue Events: verpasste Anrufe, Nachrichten, etc.

Samsung S-View für das S4, HAMMERGEIL! Quelle: Gravis

Samsung S-View für das S4, HAMMERGEIL! Quelle: Gravis

Allerdings wollte ich, wie man raus lesen kann, mehr „echtes“ Android. Und so fand ich den Weg zu Google’s #NEXUS Geräten.

Übersicht Nexus One bis fünf - Quelle ukonio

Übersicht Nexus One bis fünf – Quelle ukonio

Vorteil: reines Android, schnell an die neueste Version und auch an Bugfixes. Neben Handy auch Tablets. Hersteller wechselnd, von LG über HTC und Samsung, Asus bei den Tablets neben HTC, uvm.

Und nach dem NEXUS5 kam klar das NEXUS6 ins Haus. Bis heute mein Liebling, ideale Größe, tolles Gerät! Auch: wenn es drei Mal getauscht werden musste, bis auch ich, mit dem Händchen für Montagsgeräte, endlich eines in Händen hielt, das problemlos lief.

NEXUS6 - Quelle: Motorola

NEXUS6 – Quelle: Motorola

Das Nachfolgemodell 6P, in leider etwas kleiner, und, sehr interessant!, gebaut von Huawei, ist bereits da. Aber… die neue Umrechnung von 100 US-$ in mindestens 250 Euro stört mich gewaltig. Noch dazu, wo das Modell seit Jahresanfang (verfügbar seit Anfang Dezember 2015) bereits gute 100 Euro günstiger geworden ist. (Da bin ich beim NEXUS6 als Erstkäufer schon drauf rein gefallen, daher warte ich echt noch ab!) Und, was mich auch stört, sind die Berichte, dass das zwar wunderbar designte Glas über dem „Kamerabuckel“ toll aussieht – aber eben auch grundlos brechen kann…

Nachfolger NEXUS6P - Quelle: Google

Nachfolger NEXUS6P – Wenn der Preis passt, ist es da… – Quelle: Google

 

So – das war sie, die Historie. Vom wirklich ersten Smartphone hin zu heute. Und trotzdem bin ich gespannt, was gerade Google, Android,PIXEL, Chrome und die diversen NEXUS- und Android-Geräte-Hersteller noch so bringen werden. Ein abgerundetes Display: schon da. Rollbar? Schon in erster Studie live gesehen, spannende Chancen. Vor allem, mit einem Konzept eines Herstellers, der das Display knicken kann – und somit aus einem Telefon ein Tablet macht. Es bleibt eine spannende Zeit, mal sehen, was ich in 10 Jahren an weiteren Bereicherungen in den Stammbaum der Smartphones packen kann. Und welche „Uhren“ bis dahin unser Leben bereichern!

Und bei Euch? Über welche Umwege seid Ihr zu dem heutigen Telefon gekommen? Freue mich auf Kommentare!!!

…und es geht weiter und weiter bergab, Apple…

Auch wenn Apple gleich am ersten Tag nach der Keynote laut eigenen Angaben ungefähr 190 Milliardenquadrillionen iphones verkauft hat (Schade nur, dass nie dazu gesagt wird, wie viele der Geräte erst mal en bloc zu allen möglichen Mobilfunkanbietern gehen) – der Laden steigt nicht mehr nur ab, er fällt. Und zwar ins bodenlose. 

Wie Ihr alle wahrscheinlich wisst, habe ich letztes Jahr im August mit dem Wegwurf des iphone 5 und des Neukaufs eines Samsung Galaxy S4 das ios- und Apple-Lager verlassen, und bin zu Android und Windows konvertiert (das Chromebook steht noch aus, wird wohl erst ab Ende Oktober ausgeliefert).

Ich bin aus diversen Gründen gegangen:

  1. Preispolitik: egal welches Gerät, moderne Technik sieht anders aus,
  2. Qualität: ob iphone oder imac, Macbook oder OS X – alles nur noch Beta-Versionen
  3. Innovation: alles, was Apple noch kann, ist Design. Der Rest wird, wie bei Microsoft, geklaut und verklagt.

Ohne das jetzt zu sehr ausarten zu lassen, der wahre Fanboy hat ja auch an technischen Daten auf Grund des sonst zu hohen Frustrationsdrucks, erst recht im Preisvergleich, kein Interesse, nur ganz kurz:

  1. Mein Samsung S4 (über ein Jahr alt) ist heute noch technologisch besser als das neue 6er, egal welche Größe. Samsung und LG haben bereits seit Jahren ein 6.x Zoll Phablet. Die sich nicht bzw. in echt ab Werk „gebogen“ kommen. Abgesehen davon hat Samsung mit dem „Edge“ auf der diesjährigen IFA mit Verkaufsstart noch in 2014 das erste Handy mit „Display um die Ecke“ vorgestellt.
  2. Da ist das iphone gerade mal zehn mal weltweit verkauft worden, schon kommt ios 8.0.1 – um Probleme zu bereinigen? Und dann? Plötzlich kann man mit dem iphone nicht mehr telefonieren? Ja, doch – das zeugt von echter Quality Assurance und – Management im Laden Apple. Statt Verzweiflung. Auch OS X ist die letzten Jahre immer schlechter geworden, Funktionen, die erst ab der „8“ in der letzten Stelle rund laufen… trotzdem in jedem größeren Update angeblich mindestens 200+ neue Funktionen? Ja, genau so macht man stabile Software.
    Und zu dem Phablet PLUS mit wohl doch nur insgesamt neun verbogenen Geräten in allen uns bekannten Universen? Trotzdem peinlich, dass immerhin neun Geräte sich in einer (Jeans-)Hose verbiegen konnten. Aber: Design follows function.
  3. Ja… was soll ich sagen: Mitteilungszentrale (Android seit Version 2), nicht stören (auch wenn das Teil nie fehlerfrei funktioniert hat) von Android (Version 2) und Windows Phone (damals noch CE bzw. Mobile 5), eine Menge dessen, was OS X „neu“ erlebt hat, hat LINUX und Windows auch schon seit mindestens drei Softwaregenerationen (und läuft dort auch irgendwie sogar schon fehlerfrei).
    Abgesehen von den immer länger werdenden Zyklen: Telefone und Tablets mal jährlich… und heute??? Design kann doch nicht so schwer sein…

Wenn selbst die BILD heute es für wert empfunden hat, 4,x Millionen Lesern mitzuteilen, dass es mit Apple vorbei ist… kein gutes Zeichen. Aber: die Wahrheit tut weh. Und sich Apples schwindenden Marktanteil „schön zu rechnen“, da Android und Windows ja so viele Geräte in den Markt bringen und daher die Gesamtzahl steigt? Na ja, anders gesagt, auch wenn Apple für Apple immer neue „Rekorde“ einfährt, ein Player am Markt sind sie nicht mehr.

Und wenn sie nicht ganz gut aufpassen, dann retten auch die itunes-Einnahmen nicht mehr über rückläufige Einnahmen und Umsätze in den anderen Segmenten hinweg – und wenn dann erst mal Design nicht mehr zieht (die Welt ist ziemlich „unentschieden“ mit der Meinung zur Watch, die dann auch erst noch auf den Markt kommen muss…), sieht es da ganz schnell sehr übel aus.

Ich für meinen Teil, auch wenn ich immer noch nicht weiß, wie man ein BIOS aktualisiert, arbeite jeden Tag gerne mit Windows 8.1x und Outlook sowie Android. Und auf mein Chromebook freue ich mich auch schon!

 

Der September wird heiß!

Leute, haltet das Urlaubsgeld zusammen. Da der „goldene Herbst“ wohl schon vor zwei Wochen angefangen hat, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Flucht nach Süd (oder Nord, wer sich gleich direkt vorbereiten will) – oder aber: begeisterter Konsum. Und dafür ist der September wie geeignet.

Die Highlights, die auf uns zu kommen:

Die Internationale Funkausstellung (IFA) mit den neuesten Highlights um alles, was „funken“ kann – die Zeiten, wo man sich hier „nur mal schnell“ seinen neuen Fernseher ansehen konnte, sind lang vorbei! Hier kommen auch die neuesten Handies auf den Markt, wie z.B. das Phablet von Samsung, das Galaxy Note S4! Wer ein großes Display liebt und auch gerne mit dem (integrierten) Stift Notizen machen möchte, Augen drauf! Technisch sicherlich ein absolutes Highlight am Markt, das Seinesgleichen gar nicht sucht – da da nix ist, was nur annähernd mithalten kann!

Auch werden die bisherigen smartTVs, zumindest von Samsung, schlauer – der Hersteller hat, ohne ins Detail gehen zu wollen, neue Apps für bestehende Systeme angekündigt. Nachdem nun endlich auch Maxdome (überarbeitungswürdig, viele Aussetzer) und watchever.de in neuer Version (NUR GEIL! Das will ich jetzt auch so auf den Tablets haben!) gekommen sind und die bestehende Lovefilm-App nun, zumindest in der Auswahl schon mal „amazon instant prime“ heißt (gut gemacht, aber da geht echt noch mehr!!!) – fehlt mir aktuell nur NetFlix. Und da sollte sich Samsung NICHT von Netflix oder der Konkurrenz überholen lassen, die IFA ist im September, der angekündigte Netflix-Marktstart auch!

Ebenso spannend, wenn auch wohl parallel, kündigt Motorola, dank langer Bedenkzeit zu dem Angebot von Lenovo immer noch eine „Google-Company“, die Moto360 als auch wohl das nächste und vermutlich letzte NEXUS6-Handy (oder sogar noch ein NEXUS9-Tablet?) an und nennt endlich Details. Sollte es mit der NEXUS-Serie leider doch schon zu Ende gehen, wird wohl Motorola das erste „Android Silver“ Gerät bringen, man munkelt, das Moto M+1… vielleicht sogar schon 64 bit… und mit Android L… das wäre was?!?

Auf jeden Fall scheint sicher, dass die Moto 360 ab dem 05.09.2014 zu kaufen sein wird, wohl um die (max.!) 250€! (Lass Euch Zeit, mein Erfahrungsbericht kommt, auch wenn ich erst bestellen und auf Lieferung warten muss, da ich keine Vorab- oder Presseexemplare (warum eigentlich nicht, Google/Motorola?????) bekomme. Aber, wenn die Uhr nur die Hälfte dessen erfüllt, was die Vorgerüchteberichterstattung so brachte… ist es halt ne AndroidWear Uhr in rund… nein, Spaß – dann wird DAS DER Durchbruch von smartWatches im Markt!

Tja, was kommt noch… hmmm… Apple zeigt wohl einen Dummy von iPhone6, ob nun in groß oder klein ist ziemlich egal, da sich sowohl das kleine (jetzt Billiggerät) oder das große (wohl bei oder über 1.00 Euro) wie Scheiße über den Markt kippen wird – sollte die Produktion mit Saphirglas und den technischen Unwägbarkeiten doch noch klar kommen… aber spätestens zu Weihnachten 2015 werden die ersten Vorbestellungen (dann aber mit defekter Lauter-Leiser-Taste) endlich ausgeliefert.

Und sonst? Apple kann froh sein, wenn das iPhone für eine Präsentation ohne Schrauben zu verlieren kommt, Samsung definiert Phablet-Technik neu, Google kommt mit Android L und Motorola wird das Gerät und die Uhr bringen – und ILA ist auch… jetzt wenn noch das Wetter passt, alles klar!

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Nachtrag, noch bevor Veröffentlichung des Posts: Auch LG hat wohl eine „runde“ SmartWatch im Angebot, die auf der ILA kommen wird. Aktuell ist LG neben Samsung (nur über Google Play Store) Anbieter einer AndroidWear Uhr (in Viereckig), wobei aktuelle Berichte zu der Samsung Uhr Hautunverträglichkeiten der Träger an Stelle der (wohl ab“färbenden“) Metallkontakte für den Ladestecker auf der Haut verursachen. Tweets berichten, dass LG behauptet, nix falsch gemacht zu haben und daher auch Umtausch nicht akzeptiert… finde ich ein wenig peinlich und daneben, weswegen mich eine LG-smartWatch nicht weiter interessiert, ob achteckig oder Hologramm…!

Der Umstieg, NEIN! Der Weggang von Apple ist vollzugen!

Es hat ja in meinem alten Blog und auf Twitter, obwohl meine monatenlangen Unzufriedenheitsäußerungen klar die Richtung vorgaben, schon Wellen geschlagen, aber mit dem heutigen Tag ist der Wechsel, der nach über 20 Jahren Apple-User nun direkt zurück zu Windows 8 geführt hat, vollzogen.
Der Elektroschrott in Form designtechnisch gepimpter Hipster-Geräte für den mobilen „Gebrauch“ ist ja schon seit Augsut 2013 vorbei, einen „richtigen“ Mac hatte ich seit dem Netzteilabraucher in meinem MacPro nicht mehr; und das MacBook ist dank Aldi und Medion jetzt auch schrottreif und auf dem Weg raus aus meinem EDV-Workflow…!

Aber auch das war ein Abenteuer. Und beweist, dass ich selbst dann Montags-Geräte magisch anziehe, wenn ich sie nicht mal selber kaufe… Aber, langsam – der Reihe nach.
Letzten Donnerstag hatte Aldi ein Medion Laptop, 17“ mit Touch und Win8.1 im Angebot. 500 Euro sind ein Schnäppchen – und aus dem Prospekt heraus habe ich nur gesehen, dass die 4GB RAM eventuell etwas dürftig sein sollten. Da ich aber im Büro bin, wenn Aldi öffnet, bat ich meinen Dad, Ruhestand sei dank, mit das Teil zu besorgen. Er meldete gegen Mittag Vollzug.
Nun galt es, trotz meiner Krankheit, die mich seit letztem Freitag für über eine Woche ans Bett fesselte, das Teil nach Erlangen zu bekommen. Dies lösten meine Eltern elegant durch einen Krankenbesuch, als ich wieder in der Lage war, mich ohne fremde Hilfe auf meinen Beinen zu halten.

Das Gerät selber ist designtechnisch für einen Plastikbomber echt heiß. Das Display ist geil und die Touch-Funktion sehr genau. Windows 8.1 ist vorinstalliert und binnen 15 Minuten einsatzfähig. Office und Kaspersky sind als Demo ebenfalls mit drauf.
Der Lüfter, der 4 GB RAM und Auslangerungsdateien bei heftigen Prozessorauslastungen abkühlen soll, ist laut, kurz und „auf den Punkt“. Um so überraschenden: dem Twitter, Mail, Office und Web gewidmeten Laptop geht die Luft meist nur bei der Programminstallation aus – sonst ist von dem Lüfter nix zu hören. Der Rechner selber läuft unglaublich flüssig… und Laptop MIT Touch (auf Win 8.1 mit Kacheln, auch wenn ich als erstes Classic Shell drüber gebügelt habe!) ist einfach nur GEIL!!! HAMMER! Macht echt Spass!

Und jetzt kommt mein Händchen: Wer mit 17“ auf einem Laptop arbeitet, kuckt ja nicht immer in die untere rechte Ecke – eigentlich gar nicht. Wer aber ein Browser-Fenster (ich sagte bewusst Browser, nicht Internet Exploder) im Vollbild öffnet und den weißen Hintergrund ankuckt, sieht sofort, dass die rechte untere Ecke „dunkler“ ist, aber nur stückenweise. Ein kleiner Test mit einem einfarbigen Hintergrund bewies: da unten war die TFT-Beleuchtung defekt.

In Erlangen gab es eine Woche später keinen Aldi mehr mit Geräten, also geht es jetzt auf den Weg nach Regensburg, wo bereits ein reservierter im Aldi auf mich wartet… ich bin gespannt, was mein „Händchen“ diesmal so in petto hat…. Komme was wolle, das Teil ist geil und ich will es, dann muss es halt eingeschickt werden.

Wer (noch) einen abgreifen kann: Empfehlung meinerseits. Mal kucken, wie sich der zweite morgen so macht! Ich werde berichten!