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Zubehör für meine FRITZ!Box: wie wäre es denn mit einem Telefon…?!?

Dank einer endlich schnellen Internet-Verbindung zog nun auch endlich meine allererste FRITZ!Box bei mir ein (Details hier!). Beeindruckt von der Router-Modem-Kombi habe ich mal bei AVM auf der Webseite gekuckt, was es noch alles an Zubehör und nerdigen Spielsachen für die FRITZ!Box gibt. Und, was soll ich sagen? Da gibt es ja DECT-Telefone… als ob ich in den letzten knapp sieben Jahren schon ein Mal ein Festnetztelefon angeschlossen hatte…

Die Preisgestaltung fand ich, mit einem Blick bei amazon, ein wenig unverständlich. Klar, das Topgerät am teuersten – aber die Preisunterschiede zwischen b/w-Display, Farbdisplay und Topmodell… war ja klar, dass dann nur das Topmodell in den 1-Click-Button rutscht!

Vorteil von einem „hauseigenen“ Gerät ist, dass es sich nahtlos in die FRITZ!Box integriert. Somit kann ich alle drei Rufnummern (gut, nur zwei, eine habe ich als Fax in Betrieb) auf ein Telefon schalten – und die Art und den Umgang auch direkt über das Telefon selber steuern, ohne auf den Router zugreifen zu müssen. Sehr nette Sache.

Genau so ist es mit Anrufbeantwortern… das Telefon kann mehrere (aus dem Kopf bis zu fünf) – Aufnahme, Einstellungen… vom Router oder eben direkt über das Telefon. Da geht auch noch mehr, ich will jetzt nicht auf jede einzelne Funktion eingehen. Ich betone die Integration auch nur deshalb so, weil die FRITZ!Box mit fast jedem DECT-fähigen Telefon sprechen und Verbindung herstellen kann. Ein Neukauf, wenn ein „altes“ Telefon vorhanden ist, ist daher nicht nötig. Und die möglichen Funktionen lassen sich ja auch direkt über die FRITZ!Box im Web-Menü einstellen… allerdings werden leider nun mal dann auch nicht alle Funktionen in vollem Umfang unterstützt.

Ein kleines Feature, welches eine wirkliche Erleichterung darstellt, geht die Übertragung des Telefonbuchs an: unfassbar einfach, allerdings dem FRITZ!fon vorbehalten. Und nur mit dem neuesten FRITZ!os direkt am Router zu initiieren…: Ein „Cloud-Telefonbuch“ lässt sich mit Eingabe der LogIn-Daten direkt mit Allem (Nummern und Bilder!) auf das Telefon syncen. Für einen Android-Nutzer ist somit das komplette Handy-Telefonbuch innerhalb weniger Minuten komplett auf das Telefon syncronisiert – und es bleibt auf dem Laufenden, ganz von alleine!

Gut, das soll es an Beispielen gewesen sein… kuckt Euch die Details bei avm oder bei amazon an. Ich für meinen Teil bin begeistert – und nutze seit dem Einzug der FRITZ!Box nun auch mit Begeisterung plötzlich wieder ein Festnetztelefon…

Der neue Amazon Kindle Voyage ist da!

Es hat sich zwischendurch mit all den preisreduzierten Abverkäufen schon geäußert, dass es Amazon nicht nur um Marktanteile sondern auch um die Vorbereitung auf ein neues Gerät ging. Knapp einen Monat dauerte es, bis ab Bestellung nun die ersten Geräte ausgeliefert wurden. Touchscreen, höhere Auflösung und optional 3G weltweit, wohl mehr oder weniger kostenfrei. Das ist das neue Topmodell der Kindle-Serie, der Voyage.

Und ja – er ist toll. Die höhere Auflösung erkennt man sofort, sobald das Display aus dem Ruhemodus geht und anspringt. Auch der fest verbaute 3G-Modus hat was für sich… überall, wo es Netz gibt, gibt es nun Nachschub an Büchern. In den Vertragsbedingungen von Amazon habe ich verstanden, dass Kosten nur anfallen, wenn man mit dem Kindle etwas macht, was quasi nicht der amazon-Webseite und/oder der „Buchbeschaffung“ dient – das sollte sich doch einrichten lassen. Zu den genauen Kosten, was passiert, wenn man davon abweicht, war bei meiner Bestellung noch nichts zu erfahren…

Ok, schärferes Display. Check.
Und 3G (beim großen Modell) weltweit inklusive. Super.
Aber… TouchScreen? Das Verkaufsargument ging mir bis heute im Vergleich zu meinem „alten“ Kindle Paperwhite (also der Vorvorgänger) nicht ein. Auch hier konnte ich an jeder Stelle das Display berühren und das Gerät reagierte entsprechend. Hmmm… ich forsche weiter… (allerdings gelingt es mir nicht mehr, mit der Finger-in-parallelen-Ecken-Technik, Screenshots aufzunehmen)

Und dann noch die Umblättersensoren in den Randbereichen: eine geile Sache!!!!
Bei der großen Version des Voyage handelt es sich um zwei Sensoren, einem länglichen im unteren Bereich des Längsgehäuses (jeweils rechts und links baugleich), und einen eher punktierten im oberen Bereich. Der lange blättert vorwärts, der kleine rückwärts. Ein bisschen mit Druck drauf gehen, die Vibration abwarten – schon ist die Seite umgeblättert. Finde ich super, diese Kleinigkeit, damit kann man sehr einfach mit wirklich endlich einer Hand (und problemlos) das Kindle bedienen – auch nach einem Handwechsel…

Aber nett sind die Kleinigkeiten: Einschaltbutton nun rechts auf der Rückseite des Gerätes, geile Origami-Schutzhülle… und, wirklich nett: die automatische Helligkeitsregelung.

Ich muss gestehen, ich war mit meinem ersten Kindle Paperwhite schon zufrieden, aber mit dem Voyage habe ich noch mehr Spaß! Wirklich genial sind die Sensoren für das Hin- und Herblättern… endlich mit beiden Händen problemlos blättern, ohne große Finger-Akrobatik.

Sicherlich ist der Preis, vor allem für das große Gerät, aktuell noch ein bisschen abschreckend – wer aber quasi weltweit auf kostenfreies 3G-Netz verzichten kann, macht mit dem WiFi-Modell einen „guten Schuss“…